DEBATTE

Identitäre Bewegung auf Abwegen?

Ist die Identitäre Bewegung auf Abwegen? Dieser Frage geht Alexander Markovics nach, eines der Gründungsmitglieder der deutschsprachigen Identitären Bewegung. Dabei schont Markovics die heutige aus seiner Sicht stark von den ursprünglichen Werten abgewichene NGO nicht.

Die FPÖ und das eherne Gesetz der Oligarchie

Die Tendenzen zur geradezu folgerichtigen inhaltlichen und organisatorischen Angleichung von Parteien jedweder Couleur und jedweden weltanschaulichen und ideengeschichtlichen Ursprungs innerhalb eines demokratischen Politsystems fasste der Soziologe Wilhelm Robert Michels bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in seinem Hauptwerk zur Demokratieentwicklung unter der Begrifflichkeit des Ehernen Gesetzes der Oligarchie zusammen.

Neue Wege – Teil II

Die Aussichtslosigkeit des politischen Kampfes und ihre Ursachen Im zweiten Teil dieser Reihe wird das Gemeinschaftsprojekt des „Lebens im Klan“, wie es die Gruppe selbst nennt, vorgestellt, welches sich insbesondere um die in identitären Kreisen zunehmend an Bekanntschaft gewinnende Musikgruppe „Les Brigandes“ dreht. Bekannt wurde diese insbesondere durch ihre Musikvideos, in welchen die jungen Sängerinnen der Gruppe immer mit maskierten Gesichtern auftreten. Die Lebensgemeinschaft bezeichnet sich selbst als „Briganden“, was im Deutschen soviel wie „Banditen“ bedeutet. Die Bezeichnung „Brigandes“ geht auf die Menschen der Vendée zurück, welche sich zu Zeiten der französischen...

Verlierer distanzieren sich, Sieger nicht!

In der gesamten rechten Szene gibt es ein Ritual, das sie von den anderen Politszenen unterscheidet. Es ist die sogenannte Distanzeritis. Die AfD distanziert sich von der Identitären Bewegung, diese wiederum von der NPD. Einige AfD-Mitglieder distanzierten sich sofort von Höcke, als dieser vom Gegner (!) unter Beschuss geriet. Höcke seinerseits distanzierte sich von seinen eigenen Aussagen. Man distanziert sich, so gut man kann und von Hinz und Kunz. So mein Eindruck als Beobachter aus der Ferne, aus der man häufig den besseren Überblick behält, wie es heißt. Distanzeritis scheint mir für die Rechte so typisch zu sein wie Verlogenheit für die Linke. Aktuelles, besonders bizarres...

Biologismus – eine Kritik

Von Darwin zu Spencer – das moderne Denken. Mit der darwinschen Wende in den Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert feierte die Evolutionstheorie ihren Durchbruch. Folglich fand die Idee der ständigen Höherentwicklung der Arten durch Auslese Eingang in das Denken der europäischen Massen und Intellektuellen. Der Brite Herbert Spencer, von seinen kritischen Zeitgenossen als „Darwins Pitbull“ bezeichnet, übertrug die Idee der Evolutionstheorie schließlich auf den Menschen. In Kombination mit der während der Aufklärung aufgekommenen Idee, auch die Menschen dieser Welt in Rassen, ähnlich den Tieren, mit eigenen Eigenschaften einteilen zu können, bildete sich jene Anschauung heraus, die wir...

Neue Wege – Teil I

Bei dem nachfolgenden Text handelt es sich um eine Art Rezension von Gedanken eines politischen Aktivisten und Strategen der Deutschen Rechten. Die teilweise wortwörtliche Wiedergabe stellt nicht zwangsläufig eine Übereinstimmung der Überzeugungen der Redaktion mit denen des Autors des hier rezensierten Werkes dar.   Die Aussichtslosigkeit des politischen Kampfes und ihre Ursachen Der folgende Artikel stellt den ersten Teil einer Reihe dar, die sich mit Wegen und Strategien abseits der gängigen Praxis des aktiven, offensiven politischen Kampfes beschäftigt. Diesem zugehörig sind jegliche Formen des Straßenaktivismus (Flugblattverteilungen, Demonstrationen, Plakate kleben usw.)...

„Die Egalitaristen fordern letztlich von den Menschen, gegen ihre Natur zu handeln“

Johannes Scharf im Gespräch mit Gegenstrom. Der Verfechter eines weißen Ethnostaates stand Gegenstrom am Rande des letzten Seminars für rechte Metapolitik für ein Interview zur Verfügung. Darin erklärt der deutschstämmige Amerikaner seine großräumigen Exitgedanken der weißen Ethnie. Johannes Scharf ist u.a. Autor des neuen Buches "Der weiße Ethnostaat", welches bei Ostara Publications erhältlich ist. Gegenstrom: Warum glauben Sie, ist der Ethnostaat der Weißen oder warum sind mehrere weiße Ethnostaaten unausweichlich? Weshalb sollten wir nach der Verwirklichung eines weißen Ethnostaates streben, wo doch selbst heute zu Zeiten des europäischen Konglomerats EU keine wirkliche Einheit der...

ARCHÄOFUTURISMUS: ICH HABE EINEN TRAUM!

- Im Folgenden handelt es sich um ein Diskussionspapier, das von Constantin von Hoffmeister verfasst wurde. Der bekennende Archäofuturist versteht sich nicht als "rückwärtsgewandt" oder gar "unmodern", wie es bei der Vierten Politischen Theorie der Fall ist, sondern vertritt die Ansicht, dass eine Symbiose zwischen Moderne bzw. Postmoderne und altertümlicher Tradition notwendig ist. Die Ansichten des Autors können von denen der Redaktionsleitung abweichen. Die Redaktion - Bild: Constantin von Hoffmeister und Guillaume Faye (v.l.n.r.) Der Archäofuturismus ist das organische Prinzip, welches die Hochzeit des Altertums mit der Postmoderne einläutet. Guillaume Faye, der die Philosophie des...

Wie viel Menschenrechtsideologie verträgt die Demokratie?

Johannes Scharf

Auf die Frage, weshalb viele Menschen das Vertrauen in die etablierten Parteien verloren hätten, antwortete der Politologe Yascha Mounk der Moderatorin der Tagesthemen am 20. Februar 2018, dass dies mehrere Gründe habe. Einer dieser Gründe sei, „...dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaube ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen“. Dieser Satz wurde selbstverständlich zu Recht sofort zum Skandal und Martin Sellner bemerkte in einer Videobotschaft spöttisch, er brauche künftig nichts mehr weiter zu tun als...

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