DEUTSCHLAND UND DIE WELT

Youtuber, Telegramer, Influencer – die neuen Herzöge und ihr Gefolge

Bei dem nachfolgenden Text handelt es sich um eine Zusendung unseres Lesers Arnold Rolant, der darin eine "Aristokratie von Netzaktivisten" beschreibt. Der Autor geht hierbei auf die Verschiebung des Aktivismus von der Straße in das Internet ein und sieht hier eine Art Elite oder Herzogtum von Internet-Aktivisten aufkommen. Die Redaktion Als im Sommer 2020 viele tausend Menschen – manche sprechen sogar von über einer Million – in Berlin gegen die Corona-Politik auf die Straße gingen, taten sie das, weil freischaffende Medienmacher und Netzaktivisten über YouTube und Telegram dazu aufgerufen hatten. „Influencer“ nennt man solche informellen Führungsfiguren, die in den Sozialen Medien...

Je ne suis pas Walter Lübcke

Je ne suis pas Walter Lübcke

Georg Osten befasst sich in diesem Artikel mit dem Mordfall Walter Lübcke und übt dabei Kritik an der "Hierachie des Mordens" in der Bundesrepublik Deutschland. Die Redaktion Über den diskreten Charme der Hierarchie des Mordens In den vergangenen Tagen äußerte irgendein linientreuer Journalist  – im vielformatigen Dauerfeuer einschlägiger Grußadressen anlässlich des (vorerst) beendeten Prozesses gegen den nun erstinstanzlich verurteilten Mörder Walter Lübcke ist mir der Name des betreffenden Propagandisten entgangen –  sein Missfallen darüber, dass es nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten keine breite Reaktion aus der Bevölkerung nach Art jener „Je suis Charlie“-Welle...

Zusendung: Gedanken aus der Hygiene-Haft – Ein Zwiegespräch

Corona und die Globalisierung

Der nachfolgende Text stellt ein fiktives Zwiegespräch zwischen einem jüngst aus der Corona-Quarantäne Entlassenen und einem interessierten Freund dar. Der Inhalt entspricht im weitesten Umfang den realen Geschehnissen. Er soll als eine Art Leitfaden dienen, welcher Kraft und Motivation spendet, sollte man selbst einmal in die gleiche Situation kommen. Wie schnell das gehen kann, zeigt diese Geschichte. Zudem liefert er einige Hinweise in Hinblick auf eine angemessene Vorbereitung für unvorhergesehene Situationen. Als metapolitischer Verlag wissen wir um die Notwendigkeit der Resilienz. Gerade in schwierigen Krisenzeiten ist es umso wichtiger, das „seelische Immunsystem“ zu stärken....

Das Ende der studentischen Verbindungen?

Das Ende der Studentenverbindungen

Als in Wien 1848 inmitten der Revolution das Lustspiel mit dem Titel Das bemooste Haupt oder Der lange Israel aufgeführt wurde, löste es Begeisterungsstürme unter dem studentischen Publikum aus.[1] Dass Roderich Benedix’ Stück „bei der Wiener Premiere auf Anhieb zündete“, so die Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza, habe „weniger an seiner durchsichtigen Kritik am Filz des Obrigkeitsstaates als an den burschenschaftlichen Ritualen“ gelegen, die „auf der Bühne mit viel Pathos zelebriert“ worden seien.[2] Die anwesenden Korporierten schwenkten ihre Mützen und grölten lauthals die dargebotenen Studentenlieder mit, sodass sich die Aufführung in ein „rauschendes Revolutionsfest“...

Rezension: Nationalismus & Digitalisierung (Dritter Weg)

Broschüre des Dritten Weges: Nationalismus und Digitalisierung

Die Partei „Der Dritte Weg“ hat vor einiger Zeit eine Handreichung mit dem Titel „Nationalismus & Digitalisierung“ herausgebracht, in welchem sie den Themenkomplex der Digitalisierung aus einer nationalistischen Sicht beschreibt und bewertet. MetaPol hatte die Gelegenheit ein Belegexemplar zu sichten. Vorab ist zu erwähnen, dass es sich um eine durchaus ausführliche Ausarbeitung zum Thema handelt. So umfasst das Werk rund 180 Seiten. Damit erscheint es zum jetzigen Zeitpunkt die erste umfänglich ausgearbeitete Schrift zu diesem Thema „von rechts“ zu sein, was zu begrüßen ist. Bereits im Vorwort, welches von Matthias Fischer verfasst wurde, wird richtigerweise darauf hingewiesen,...

Danksagung und Aussichten 2021

Der Ökologische Komplex

Es ist nun mittlerweile fast drei Jahre her, dass wir den ersten Artikel auf Gegenstrom platzierten. Mit der Gründung dieser Plattform für rechte Metapolitik haben wir den nicht geringen Anspruch erhoben, die Rückkehr der Echten Rechten zu forcieren. Seitdem sind zahlreiche Artikel, Aufsätze und Schriften in digitaler Form auf unserem Blog veröffentlicht worden. Wir haben stets den Anspruch erhoben, mit unseren Beiträgen zu aus unserer Sicht wichtigen Debatten anzuregen. Dabei fassen wir gerne auch heiße Eisen an, die innerhalb der Deutschen Rechten tabuisiert sind. Gerade habe ich mir noch einmal das am 1. Januar 2017 publizierte Selbstverständnis unseres Blogs angeschaut und muss...

Rezension: „Kampf um Europa“

Europäisches manifest lesen!

Nachfolgend veröffentlichen wir eine von einem interessierten Leser zugeschickte Rezension des Manifestes eines europäischen Nationalismus der Stiftung Europa Terra Nostra (ETN), die in der Vergangenheit bereits mehrere Titel mit Europabezug publizierte. Die Redaktion Die Stiftung Europa Terra Nostra führt mit ihrer Neuveröffentlichung „Kampf um Europa – Manifest eines europäischen Nationalismus“ ihre bisherige Veröffentlichungsreihe fort. Wie auch vergangene Produktionen überzeugt das Werk durch Gestaltung, Produktion und Lektorat, für die inhaltliche Bewertung kommt es jedoch darauf an, welche Ansprüche man stellt. Als Absichtserklärung, Vorstellung der Arbeit der ETN und Heranführung...

Rezension: Areopag I

Der AREOPAG, erste Ausgabe "Eine neue Aristokratie"

Auf dem Blog des bekannten YouTubers, Musikers und Metapolitikers Frank Kraemer ist die erste Rezension über unsere neuste Publikation außerhalb von MetaPol veröffentlicht worden. Der Autor Michael P. lobt den AREOPAG I, worin die Autoren sich mit einer Neuen Aristokratie befassen. An dieser Stelle danken wir dem Rezensenten für die Blumen. Wir veröffentlichen die Buchbesprechung noch einmal hier mit freundlicher Genehmigung des Autoren und der Macher von Der Dritte Blickwinkel. Die Redaktion +++ Der AREOPAG I - Die Neue Aristokratie kann hier erworben werden +++ Metapol ist ein Juwel in der deutschfreundlichen Verlagsszene. Neben dem Webportal Gegenstrom sowie der vielbeachteten...

Analyse zu Berliner Protesten: Das Band spannt sich

Proteste gegen Corona-Maßnahmen

Am 18. November fand im Bundestag die 2. und 3. Lesung zum "Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" („Infektionsschutzgesetz“) statt. Anlässlich dieses Ereignisses mobilisierte ein breiter Protest zu verschiedenen Kundgebungen in den Berliner Regierungsbezirk um insbesondere gegen die darin enthaltenen §28a und §36 zu demonstrieren. Im Vorfeld war die Situation etwas undurchsichtig. Insgesamt wurden über 10 Kundgebungen angemeldet, wobei manche davon kurzfristig seitens der Veranstalter wieder abgesagt wurden. Es schien im Gegensatz zu den Demonstrationen am 29. August und am 7. November keinen zentralen Anmelder und Organisator...

Zeitschleifen-Eindrücke aus Leipzig

Nach den beiden großen Demonstrationen in Berlin sowie der medial etwas untergegangenen Kundgebung in Konstanz rief das Querdenken-Bündnis nun nach Leipzig. Es sollte die nächste große Demonstration gegen die Corona-Verordnungen der Bundesregierung werden. Mitten im „lockdown-light“ sollte sie noch zusätzliches Mobilisierungspotential entfalten und die öffentlichen Gemüter spalten. Gerade in Leipzig, der Hochburg der militanten Antifa in und um den Stadtteil Leipzig-Connewitz, versprach diese Veranstaltung brisant zu werden. Ziel der Initiatoren war es, an den Mythos der Proteste des 9. Oktober 1989 anzuknüpfen, in denen in Leipzig rund 70.000 DDR-Bürger ihren Unmut über das politische...