DEBATTE

Christentum als Wiege des Neoliberalismus oder Zeichen abendländischer Identität?

Christentum

In Zeiten des drohenden europäischen Untergangs scheinen sich viele Europäer, besonders in patriotisch-konservativen bis neurechten Kreisen, auf das Christentum zurückzubesinnen. Diesbezüglich wird immer vom Erhalt christlich-abendländischer Werte gesprochen. Allen voran berufen sich die Anhänger der patriotischen Plattform PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) auf "christlich-abendländische Werte". Doch stellt das Christentum in der Tat ein Synonym der abendländischen Identität dar oder diente es nicht eher als Wegbereiter der Globalisierung liberaler Prägung? Zwei nationale Vordenker, wobei einer sogar als Zugpferd der Neuen Rechten gilt, sind...

Eine positive Kritik: Strategische Wirrungen und taktische Irrungen

positive Kritik

Der nachfolgende Text ist als eine positive Kritik an die deutsche Rechte zu verstehen. Keineswegs möchte der Autor oder die Redaktion die edlen Beweggründe des Einzelnen infrage stellen, der sich aktiv im Geschehen um Europa einbringt. Dennoch halten wir diese Kritik für notwendig, um bereits zu oft wiederholte Fehler in Zukunft vorzubeugen. Möge der Text seinen Teil zur Erschaffung einer neuen Rechten beitragen. Die Redaktion   Der Umstand, dass es keine Visionen gibt, impliziert auch das Fehlen von klaren Zielen, die sich daraus ableiten lassen. Und wer keine Ziele hat, kann auch keine klare Strategie verfolgen. Eine Strategie wird nach den Zielen, die angestrebt werden,...

Eine Positive Kritik: Fehlende Visionen

positive Kritik

Der nachfolgende Text ist als eine positive Kritik an die deutsche Rechte zu verstehen. Keineswegs möchte der Autor oder die Redaktion die edlen Beweggründe des Einzelnen infrage stellen, der sich aktiv im Geschehen um Europa einbringt. Dennoch halten wir diese Kritik für notwendig, um bereits zu oft wiederholte Fehler in Zukunft vorzubeugen. Möge der Text seinen Teil zur Erschaffung einer neuen Rechten beitragen. Die Redaktion Die Rechte hat keine Visionen mehr. Sie stochert im politischen Dunkeln herum und trifft dabei nur selten ins Schwarze. Sie klammert sich an alte Vorbilder, ohne diese der Gegenwart entsprechend weiterzuentwickeln. Die Rechte hinterließ ein...

Eine Positive Kritik: Träumereien der Alten Rechten

positive Kritik

Der nachfolgende Text ist als eine positive Kritik an die deutsche Rechte zu verstehen. Keineswegs möchte der Autor oder die Redaktion die edlen Beweggründe des Einzelnen infrage stellen, der sich aktiv im Geschehen um Europa einbringt. Dennoch halten wir diese Kritik für notwendig, um bereits zu oft wiederholte Fehler in Zukunft vorzubeugen. Möge der Text seinen Teil zur Erschaffung einer neuen Rechten beitragen. Die Redaktion Viele Rechte träumen von einer Revolution, die sich plötzlich über Nacht ihren Weg bahnt und alles, was einst zum verhassten System der liberalen Demokratie gehörte, verschwinden lässt. Es gibt nicht wenige, die postulieren, dass wir die Füße stillhalten müssen...

Von ausgetrampelten Pfaden. Oder: Warum Parteien keine Ewigkeitsgarantie haben.

Pfade

Für die meisten Rechten sind Parteien ein essentieller Wegbereiter für die langersehnte Wende. Sie stellen eine Organisationsform dar, deren Wert nach Ansicht der meisten Rechten darin begründet liegt, dass ausschließlich durch eine politische Partei an der Willensbildung teilgenommen werden kann. Angesichts der Konzeption des poltischen Systems in Deutschland, welches den Parteien eine zentrale Rolle im Willensbildungsprozess beimisst, klingt diese These auch schlüssig. Schließlich ist das politische System in Parteien organisiert, die laut Art. 21 GG [Parteien] als notwendiger Bestandteil auch rechtlich abgesichert sind. Vor allem, wenn es um eine deutschlandweite Einflussnahme der...

Vision Nova Europa: Utopie oder Gebot der Stunde? Teil 2

Johannes Scharf

zuvor erschienen in "Was tun? Ein Vademecum der Reconquista", Ahnenrad der Moderne, Bad-Wildungen, 2016 Der Zionismus und die Gründung eines Ethnostaates  Schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. hatte der ehemalige US-Konsul in Tunis, Mordechai Immanuel Noah, die Idee einer Judenstadt als Sammelpunkt für die Juden der Welt vertreten, bevor eine Wiederinbesitznahme Palästinas möglich sei, und 1825 auf Grand Island im Bundesstaat New York die Stadt Ararat gegründet. Zwar warb Noah bei jüdischen Gemeinschaften in aller Welt für eine Einwanderung nach Ararat, doch stieß er damit zumeist auf Spott. Erst ein dreiviertel Jahrhundert später war die Zeit reif für eine ähnliche Idee: 1896 erschien...

Vision Nova Europa: Utopie oder Gebot der Stunde? Teil 1

Johannes Scharf

zuvor erschienen in "Was tun? Ein Vademecum der Reconquista", Ahnenrad der Moderne, Bad-Wildungen, 2016  „Zivilisationen gehen durch Selbstmord und nicht durch Mord zugrunde.“[1]  Arnold Toynbee  Einleitung Weit mehr als eine Million sogenannter Flüchtlinge rollte im Jahr 2015 – gleich einer Lawine – über unser Land, doch die Anfang 2016 abgehaltenen Landtagswahlen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt offenbarten, dass zwar in manchen Gegenden bis zu einem Viertel der Bürger aus ihren Tagträumen erwacht zu sein schien, drei Viertel der Bürger hingegen noch immer fest schlummerten. Und das, obwohl mit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen...

Trump: Wichtige Akteure seines Kabinetts. Who is who?

Trump

Bei allem Medienhype um Donald Trump selbst wollen wir heute einmal einen Blick auf sein Kabinett richten. Denn auch wenn es an erster Stelle natürlich Trump persönlich ist, der für den gegenwärtigen Paradigmenwechsel steht, dann fällt er seine Entscheidung natürlich nicht alleine, sondern wird von seinen Mitarbeitern maßgeblich beeinflusst. Wer sind also die wichtigsten Berater und Minister, die an der Neuausrichtung der USA mitwirken? Zunächst fällt der Blick auf Stephen Bannon, Trumps Chefberater, den die New York Times vor einigen Tagen als graue Eminenz skizzierte, der im Hintergrund die Fäden zieht. Bannon, der mit dem inzwischen auch in Deutschland bekannten Internetportal...

Wir befinden uns im Widerstand – Eine Revolution tut not!

Matrix

Es ist unbestreitbar, dass wir uns in einer spannenden Zeit befinden. Die Gesellschaft ist dabei, sich zu verändern. Es bahnt sich ein Paradigmenwechsel an, der sich früher oder später auf allen Ebenen bemerkbar machen dürfte. Bereits jetzt können wir beobachten, wie sich einzelne Akteure aus dem Establishment langsam umpositionieren. Die Opportunisten, die es wohl in jedem System im Überfluss gibt, bereiten sich schon einmal auf einen eventuellen Wechsel vor. So mancher Journalist schlägt plötzlich einen anderen Ton an, wenn es um typisch „rechte“ Themen geht. Die sog. „Flüchtlingswelle“ wird schon seit Monaten nicht mehr von jedem – ja auch Mainstreamautoren - beklatscht. Es werden...

Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch – Reconquista Teil 2

Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch oder Reconquista

Quo vadis Europa? Europa, wo gehst Du hin? Nun lässt sich für so manchen Leser sicherlich reiner Fatalismus aus dem vorher gesagten deduzieren. Doch in Wirklichkeit will der Autor hier aufzeigen, dass neben dem zwangsläufigen Untergang einer Jahrhunderte währenden Hochkultur auch Platz für Hoffnung ist. Zwar unterlag das Abendland als kulturelles Erbe einer Metamorphose des Westens, doch bedeutet dies nicht, dass die ethnische Kontinuität, die historisch gesehen die Substanz derselben bildet, dabei zwangsläufig abbrechen muss. Oswald Spengler hatte Recht, als er 1923 prognostizierte, dass sich die westeuropäischen Kulturen, wie die deutsche, die französische und englische, derartig...

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