Peter Steinborn: Warum ich mich nicht impfen lasse

von | 30. Dez. 2021 | Debatte

Es liegt mir normalerweise fern, meine rein subjektive Position auf einem Blog wie diesem hier zum Besten zu geben, aber außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Seit nun bald zwei Jahren befindet sich nicht nur unser Land, sondern fast die gesamte Welt in einem totalen Ausnahmezustand. Während die Politiker uns einfachen Bürgern noch im Frühling des letzten Jahres darauf vorbereiteten, dass wir alle sterben werden, hat sich diese Gefahr zum Glück nicht bewahrheitet – wie so vieles während dieser Zeit. Damit möchte ich das Leid nicht kleinreden, das vielleicht der eine oder andere von Ihnen durch den Verlust eines geliebten Menschen erfahren musste. Ich leugne keinesfalls, dass es eine Krankheit gibt, die wir alle seit Februar 2020[1] als COVID-19 bezeichnen. Ich leugne auch nicht, dass diese für Menschen gefährlich sein kann. Selber war ich erst im Spätsommer/Anfang Herbst 2021 davon betroffen und hatte wirklich zu kämpfen. Ich lag mehr als eine Woche im Krankenbett und benötigte noch mindestens zwei ganze Wochen um mich wieder so weit zu regenerieren, dass ich arbeitsfähig wurde, was nicht mit der vollen Leistungsfähigkeit gleichzusetzen ist. Dennoch bin ich nicht gestorben und fühle mich heute wieder wohlauf. Mich erinnerte dies an eine Influenzaerkrankung, die ich 2018 hatte. Diese verlief auch nicht gerade mild, hatte mich jedoch nicht dahingerafft. Nun, ich bin ein junger Mensch, keine 35 Jahre alt und treibe regelmäßig Sport. Das wäre für meine Großmutter vielleicht anders ausgefallen.

Aber ich möchte Sie nicht mit meinen Lebensgeschichten langweilen, sondern, obwohl ich hier meine persönliche Meinung wiedergebe, Ihnen anhand von Fakten darlegen, warum ich mich selbst nicht impfen lassen werde. Vorab, ich bin kein Mediziner und habe auch nicht vor, hier großartig medizinisch zu argumentieren. Ich bin Ökonom und Ingenieur und daher ein zahlenaffiner Mensch, der von sich behaupten würde, Statistiken sehr gut lesen und auswerten zu können. Meine Argumentationsgrundlage basiert also rein auf nackten Zahlen – nicht auf Erlebnissen und auch nicht auf Erfahrungen gem. lege artis. Ich übe mich aber auch stets in Demut und versuche zu akzeptieren, dass ich mich auch anhand der Zahlen irren kann. Ich möchte Sie also keineswegs überzeugen von meiner Argumentation, sondern Sie vielmehr dazu bringen, alles zu hinterfragen, was ich hier schreibe. Nur so kommen wir der Wahrheit wenigstens ein klein wenig näher. Ich biete hier nur meine Gedanken an, die ich aber umfangreich zu begründen versuche. Zuletzt möchte ich noch verdeutlichen, dass ich kein Impfgegner bin. Es liegt mir fern, Impfungen per se zu verteufeln. Ich bin kein Immunologe und traue es mir nicht zu, mir eine abschließende Meinung zu diesem Thema zu leisten.

Warum ich Statistiken und Zahlen mehr vertraue als den Ratschlägen von Experten

Denken Sie auch gerade an den berühmten Spruch des ehemaligen britischen Premierministers Sir Winston Churchill? Er soll einmal gesagt haben: „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“. Nun, Belege finden sich zwar keine dafür, dass dieses Zitat tatsächlich auf Churchill zurückgeht, aber die Aussage hat schon einen gewissen Mehrwert. Denn tatsächlich vertraue ich Statistik nicht so ohne Weiteres. Im Gegenteil, ich sehe sie mir grundsätzlich mit Skepsis an. Die Statistik ist erst einmal nichts weiter als eine Methode zur Analyse von empirischen Daten, d. h. sie wertet Zahlen und Daten aus. Wir können aber nur schwer eine hinreichende Analyse bieten, wenn wir diese Daten bzw. die Erhebung selbiger nicht kennen und qualifizieren. Und hier liegt meines Erachtens auch der Knackpunkt, der die Statistik so in Misskredit gebracht hat. Denn die meisten Betrachter einer Statistik befassen sich weder mit den Daten selbst, noch mit der Erhebung. Wenn man das weiß, ist es regelrecht verführerisch, diesen Umstand für sich selbst auszunutzen und Menschen Statistiken vorzulegen, ihnen eine Interpretation anzubieten und dabei so zu tun, als handele es sich um ein allgemeingültiges Naturgesetz, welches wir hier beobachten können. Ich möchte auch gar nicht so tief in diese Thematik eintauchen. Statistik war schon im Studium unter den Kommilitonen sehr unbeliebt. Daher möchte ich Sie nicht weiter damit quälen. Ich möchte Sie aber auf einen entfernten Berufskollegen verweisen, der einen sehr anschaulichen und einfachen Blick auf die Arbeit mit Statistiken bietet. Er selbst ist Informatiker und Statistiker und hat im Sommer 2021 die Pandemie in ihren Rohdaten statistisch zusammengefasst und wieder zerlegt. Schauen Sie sich seinen fast eineinhalbstündigen Vortrag auf YouTube an: https://www.youtube.com/watch?v=eMhcB-rY7Sc

Nun bin ich Ihnen aber noch schuldig zu verraten, warum ich sogenannten Experten weniger vertraue. Im Zuge meiner Tätigkeiten als Ökonom und insbesondere an den Börsen habe ich mich eingehend mit dem menschlichen Gehirn und unserem Verhalten befasst. Ich möchte darauf gar nicht so tief eingehen, sondern Sie auf den von mir hochgeschätzten israelischen Neuropsychologen Daniel Kahnemann verweisen, der in seinem herausragenden Werk „Schnelles Denken, langsames Denken“ sehr anschaulich und populärwissenschaftlich, also gut verständlich, darlegt, dass der Mensch alles andere als ein rational denkendes und vernunftbegabtes Wesen ist. Vielmehr ist die Vernunft die Ausnahme, die die irrationale Regel bestätigt. Ein Blick in die Geschichte oder auch in die Gegenwart reicht aus, um diesen Umstand sofort zu erkennen. Wir benötigen dafür nicht einmal die wissenschaftlich fundierten Analysen eines Statistikers, um einen Begriff davon zu bekommen. Eine wesentliche Aussage in Kahnemanns Buch besteht darin, dass der Mensch, wir alle, auch ich, unter dem WYSIATI-Effekt leiden. WYSIATI steht für „What You See Is All There Is. Übersetzt bedeutet dies so viel wie: „Es zählt nur das, was man gerade sieht und weiß“. Wir alle leiden unter chronischer Selbstüberschätzung und neigen dazu, Dinge von unserem ersten Eindruck an beurteilen zu können. Dies nennt man in der Neuropsychologie auch den „Halo“-Effekt, weil wir dazu neigen, einer Person einen „Heiligenschein“ über dem Kopf hinzuzudichten und dann nicht mehr in der Lage sind, auch die Schattenseiten der Person zu erkennen. Genauso verhält es sich mit allem anderen im Leben. Wir neigen permanent zur Selbstüberschätzung und glauben, die Zukunft vorhersagen zu können. Auch in der Wissenschaft hat man sich längst von dem sokratischen Grundsatz „Ich weiß, dass ich nicht weiß“ verabschiedet. Die vielen Versuche, die Zukunft mit häufig sogar noch linearen Modellen vorhersagen zu wollen – denken Sie an Wachstumszahlen, das Wetter, das Verhalten an den Börsen, an zu erwartende Inzidenzen oder gar Übersterblichkeiten – zeugt von dieser vollkommenen Überheblichkeit. Der von Platon dem Sokrates in den Mund gelegte Ausspruch bedeutet, dass man demütig sein muss vor dem, was man nicht weiß. Denn das, was man nicht weiß, ist größer als das, was man glaubt zu wissen. Wenn Sie das nächste Mal also jemandem begegnen, der in seiner ganzen Argumentation immer wieder betont, dass das, was er sagt alles wissenschaftlich gesichert sei, sollten Sie vorsichtig sein. Schließlich war vor gut 500 Jahren auch noch vollkommen unumstritten und wissenschaftlich gesichert, dass die Erde eine Scheibe sei. Dass auch die Medizin davor nicht gefeit ist, zeigt das Beispiel mit der Behandlungsmethode des Aderlasses für die meisten Krankheitsbilder. Dieses will man schon zu Zeiten Hippokrates (also vor ca. 2.400 Jahren) gekannt haben. Der Aderlass verschwand aus der europäischen Medizin erst im 19. Jahrhundert. Ich spreche dem Menschen also nicht seine Vernunft und seinen Verstand ab, doch ich bezweifle, dass er immer zwischen Vernunft und Interesse, Verstand und Emotionen unterscheiden kann.

Experten unterscheiden sich von den bodenbehafteten Fachleuten dadurch, dass erstere immer genaue Erklärungen haben, warum ihre Prognosen und Vorhersagen nicht eingetreten sind.

Da ich weiß, dass der Mensch nun mal fehlbar ist und an dieser gewaltigen Selbstüberschätzung leidet, vertraue ich auf die reinen Fakten und überlasse aber jedem selbst das Interpretieren selbiger. Na gut, ich werde nicht ohne eine Interpretation an der einen oder anderen Stelle auskommen können. Ich werde es aber deutlich genug anzeigen, dass ich interpretiere, so dass Sie eine Chance haben, alles genau zu hinterfragen. Zudem gebe ich Ihnen alle Primärquellen. Denn ich kann und will ihnen auch nicht suggerieren, dass ich hier die Wahrheit erkannt habe, sondern überlasse Ihnen das Nachdenken über das, was ich hier schreibe. Wird Zeit, dass wir mal wieder damit anfangen.

Die nachfolgenden Statistiken – ja ich bediene mich auch dieser Methode, daher Vorsicht! – stammen nicht von mir, sondern aus hochoffiziellen Institutionen wie dem Paul-Ehrlich-Institut, dem Robert-Koch-Institut, der WHO oder von wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich u. a. mit der Wirksamkeit der Impfstoffe befassen. D. h., was ich Ihnen hier zeige, können Sie im Original jederzeit nachvollziehen. Ich verweise an den entsprechenden Stellen auf die Primärquellen. Was ich lediglich getan habe ist, dass ich mir wie oben die Herkunft und die Methoden der Grundlagenerfassung angeschaut habe. Aber Sie sind angehalten, auch dies in Frage zu stellen.

Impfen ist keine Normalität

Zunächst möchte ich deutlich machen, dass Impfen keine Normalität oder alltägliche Handlung darstellt. Warum sollte ich mich impfen lassen? Eine Impfung soll Immunisierung bieten und das bspw. mittels einer abgeschwächten Variante eines krankheitsbringenden Virus. Immunisierung bedeutet, dass mein Immunsystem auf das Eindringen dieses Virusstammes vorbereitet und so gestärkt ist, dass es die Krankheit abschwächt und im besten Fall sogar verhindert. Mir wird also bei einer aktiven Impfung die Ursache für die Krankheit, vor der ich mich künftig schützen möchte, injiziert. Ich könnte also logischerweise auch die Krankheit durch die Impfung bekommen. Dies stellt einen erheblichen Eingriff in meine körperliche Unversehrtheit dar. Das sollte also wohl abgeschätzt sein. Ich möchte auf diesen Punkt nicht weiter eingehen, da es sich nun wirklich um eine persönliche Entscheidung handelt, ob man das Risiko eingehen möchte durch die Impfung die Krankheit zu bekommen, vor der man sich schützen möchte oder nicht. Es gibt viele Gründe, dafür oder dagegen zu argumentieren. Dies ist aber für meine hauptsächliche Argumentation nicht erheblich. Denn ich möchte mich lieber mit den Nebenwirkungen befassen. Dennoch möchte ich betonen, dass Impfungen nicht mit dem Einnehmen einer nicht verschreibungspflichtigen Kopfschmerztablette gleichzusetzen sind. Es handelt sich wirklich um einen anormalen Zustand.

Die Wirksamkeit der Impfung ist fraglich

Erinnern Sie sich auch noch daran, wie Anfang 2021 auf allen Kanälen und insbesondere durch maßgeblich in dieser „pandemischen Lage nationaler Tragweite“ beteiligte Politiker suggerierten, dass wenn erst einmal alle ein Impfangebot erhalten, wir mehr oder weniger zur Normalität zurückkehren werden? Nun, mittlerweile wird in der Öffentlichkeit von denselben Personen und Institutionen für die dritte Impfung geworben. Die STIKO empfahl erst am 18. November 2021 die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ab 18 Jahren[2]. Warum benötigen Menschen, die sich erst Anfang dieses Jahres haben impfen lassen, nun einen erneuten Schuss, damit sie tatsächlich vor dem Corona-Virus geschützt sind? Wobei, mittlerweile weiß man ja, das die Impfung gar nicht vor einer Infektion, sondern lediglich vor einem schweren Verlauf schützt. Auch wieder so ein Versprechen, was offenbar gebrochen wurde oder niemals hätte abgegeben werde dürfen. Man könnte hier schelmisch die Frage stellen, ob es sich bei den COVID-19-Vakzinen dann überhaupt noch um Impfungen handelt.

Auch häufen sich Berichte über Impfdurchbrüche in den einschlägig bekannten Medien. So liegt mittlerweile eine Studie der schwedischen Universität Umeå vor, die annähernd 1,7 Millionen Menschen neun Monate lang begleitete. Der Anteil der geimpften Personen war genauso hoch, wie der der ungeimpften, womit eine Vergleichbarkeit hergestellt war. Diese ergab eine 90 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken, wenn man geimpft war – allerdings nur für 2 Monate. Danach sank die Wirksamkeit der Impfstoffe teilweise sogar rapide ab, d. h. die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken, stieg nach 2 Monaten. Beim AstraZeneca war der Impfschutz nach 4 Monaten schon gar nicht mehr messbar. BioNTech wies nach sechs Monaten noch 23 Prozent auf. Moderna schnitt mit 60 Prozent für denselben Zeitraum am besten ab. Die selbe Studie ergab jedoch einen weitaus höheren Schutz, an COVID-19 tatsächlich zu sterben bzw. einen schweren Verlauf zu bekommen und daher hospitalisiert zu werden. Die Effektivität lag nach sechs Monaten bei immerhin noch 40 Prozent. Wer sich mit der schwedischen Studie befassen möchte, kann das hier im Original tun: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410.

Das Robert Koch Institut veröffentlicht regelmäßig seinen „Wöchentlichen Lagebericht“, worin u. a. auch die Impfdurchbrüche in den Zeiträumen in einer Tabelle zusammengefasst werden. In der Tabelle 3 können wir sehen, dass in den KW 43 bis 46 der prozentuale Anteil von Geimpften mit einem Mindestalter von 60 Jahren auf den Intensivstationen bei fast 50 Prozent lag. Nun muss man dazu sagen, dass natürlich diese Gruppe von Menschen auch die höchste Impfquote aufweist. D. h., diese 46,4 Prozent müssen noch unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt 87 Prozent Geimpften (der Betrag bezieht sich auf die Kohorte der über 60-jährigen) in der Gesamtbevölkerung bereinigt werden. Das RKI kommt dabei auf eine Wirksamkeit zum Schutz vor symptomatischen COVID-19-Erkrankungen von 65 Prozent, das sind die 71,4 Prozent um die Impfquote bereinigt. D. h., jeder dritte Geimpfte erkrankt trotzdem an COVID-19 und kann es demzufolge auch weitertragen.

Screenshot aus dem Wöchentlichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) , S. 24

Screenshot aus dem Wöchentlichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) , S. 24[3]

 

[9][8][7][5]Eine weitere aus meiner Sicht sehr repräsentative Studie wurde erst kürzlich im November 2021 veröffentlicht. In einem texanischen Gefängnis infizierten sich 98 Insassen mit COVID-19.   Davon waren insgesamt 78 vollständig geimpft. In der Studie wurde untersucht, wie lange die Geimpften und die Ungeimpften infektiös waren. An 10 aufeinanderfolgenden Tagen nahm man PCR-Abstriche. Dabei verglich man auch die Impfstoffe miteinander. Die 29 beteiligten Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass es tatsächlich keinen signifikanten Unterschied zwischen den Geimpften und den Ungeimpften hinsichtlich ihrer Infektiösität gab. Lediglich Moderna wies eine etwas verkürzte Dauer der Infizierbarkeit auf. Wortwörtlich schreiben die Autoren in ihrer Conclusio: „Da sich dieses Feld weiterentwickelt, sollten Kliniker und Praktiker des öffentlichen Gesundheitswesens davon ausgehen, dass geimpfte Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, nicht weniger ansteckend sind als ungeimpfte Personen. Diese Ergebnisse sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Gemeinschaftsumgebungen, in denen eine Virusübertragung zu großen Ausbrüchen führen kann.[4] Die Studie wurde u. a. von dem Center of Disease Control (CDC), was das US-amerikanische Pendant zum Robert-Koch-Institut ist, finanziert.

Ich fasse also noch einmal zusammen:

  • Die Impfung schützt mich nicht davor, an COVID-19 zu erkranken, weshalb ich es auch an andere weitergeben kann und somit die Ausbreitung des Virus an sich nicht verhindert wird – was ja eigentlich der Sinn dieser Übung war.
  • Die Impfung verhindert nicht, dass ich einen schweren Verlauf der Krankheit bekomme. Sie bietet mir lediglich einen zeitweisen Schutz, der die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben oder auf einer Intensivstation zu landen, verringert.
  • Alle in der EU bedingt zugelassenen Impfstoffe verlieren ihre Wirkung nach spätestens einem halben Jahr rapide.

 

Warum sind denn die Impfstoffe nur bedingt zugelassen?

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass die vier Impfstoffe, von denen hier in der EU die Rede ist (BioNTech/Pfizer, AstraZeneca, Moderna, Johnson&Johnson[5]), nur bedingt zugelassen sind. Was eine bedingte Zulassung ist, erklärt uns das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), welches u. a. für die Überprüfung und Genehmigung von Arzneimitteln zuständig ist[6]: „Eine bedingte Zulassung ist eine Zulassung, die an Auflagen geknüpft ist. Sie kann im Interesse der Allgemeinheit für ein Arzneimittel erteilt werden […] “. Die Erteilung erfolgt also nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine wesentliche Voraussetzung besteht darin, dass das Produkt eine positive Nutzen-Risiko-Bilanz aufweisen muss. D. h., in unserem Fall müsste das Risiko an COVID-19 zu erkranken oder gar zu sterben größer sein, als jenes, eine vergleichbare Nebenwirkung durch den Stoff zu erleiden.

Auf dieses Thema werden wir nachher gleich noch näher eingehen. Jedoch will ich kurz auf die Tatsache eingehen, dass es sich bei den COVID-Vakzinen nicht um normale, ordentlich zugelassene Medikamente handelt. Laut eines Fact Sheets des Science Media Centers benötigen Impfstoffe bis zur Zulassung durch die EMA etwa 7 bis 15 Jahre[7]. Bevor es zu einer ordentlichen Zulassung kommt, muss das Vakzin zunächst eine ganze Reihe von viele Jahre anhaltenden Prüfungen durchlaufen. Zunächst werden mit dem Vakzin Tierversuche gemacht und wenn diese positiv ausfallen, geht die Entwicklung weiter mit der klinischen Studie am Menschen. Diese klinischen Studien sind in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase wird die Verträglichkeit des Stoffes am Menschen überprüft. Dazu wird das Vakzin an 10 bis 30 Personen verabreicht, die umfangreich über mögliche Folgen aufgeklärt sein müssen und all das freiwillig machen. In der zweiten Phase wird analysiert, wie stark die Immunisierung ist, wie lange sie anhält und welche Dosen dafür verwendet werden müssen. Dies testet man bei 50 bis 500 Leuten, die das ebenfalls alles freiwillig machen. Die Schutzwirkung wird in der dritten Phase der Studie untersucht. Dabei wird der Impfstoff an möglichst viele Menschen verabreicht, die das ebenfalls alles freiwillig machen.

Die Dauer solcher Studien ist u. a. deshalb so langatmig, da das Verfahren aufgrund von Nebenwirkungen regelrecht ins Stocken gerät. Die Hersteller müssen regelmäßige Studien vorlegen, um die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit der Einnahme zu belegen bzw. zu untersuchen. Sobald ungeklärte Nebenwirkungen auftreten, bei denen ein erhebliches Risiko entsteht (z. B. die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, eine Herzmuskelentzündung zu bekommen), muss die Studie theoretisch gestoppt und an eine vorhergehende Phase wandern. Erhebliche Nebenwirkungen – auch wenn sie „nur“ einen zeitlichen Zusammenhang aufweisen – führen normalerweise dazu, dass die Studie nicht nur gestoppt, sondern auf die präklinische Phase mit den Tierversuchen zurückfällt. Die klinische Studie kann erst dann wiederaufgenommen werden, wenn man entweder eine Korrelation zwischen der Nebenwirkung und der Einnahme des Vakzins ausschließen kann oder die Zusammensetzung so angepasst hat, dass das Risiko minimiert wurde. Im letzteren Fall muss das Vakzin wieder bei der ersten Phase beginnen und den gesamten Prozess noch einmal durchlaufen.

Dies ist hier mitnichten der Fall, wie Sie sich das vielleicht schon denken können. Für die COVID-Impfstoffe wird ein sogenanntes Verfahren der Teleskopierung verwendet, bei dem die Zeitintervalle zwischen den Phasen stark verkürzt und dafür die Anzahl der Probanden erhöht wird. Da ich erst gerade erläuterte, dass die Zeiträume vor allem deshalb so langatmig sind, weil stets ausgeschlossen werden muss, dass die Impfstoffe erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und dadurch die Studie stetig gestoppt oder sogar in die präklinische Phase überführt werden, sollte klar sein, dass die Anzahl der Probanden gar nicht das entscheidende Merkmal ist. Tatsächlich war Bill Gates einer der ersten, die dieses beschleunigende Verfahren in die Öffentlichkeit getragen haben. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie der Milliardär und selbsternannte Philanthrop am 12. April 2020 in der meistgesehenen deutschen Nachrichtensendung zur besten Sendezeit mehrere Minuten für seine Ideen warb. Am selben Tag gab er dem BBC ein Interview, worin er folgendes ähnlich wie in der Tagesschau formulierte: „Leute wie ich und Tony Fauci (Chief Medical Advisor to the President, Anm. P. S.) sagen 18 Monate. Wenn alles perfekt läuft, können wir es ein bisschen schneller schaffen, aber es wird Abstriche geben. Wir werden weniger Sicherheitstests als typischerweise haben (Hervorhebung durch P. S.). Regierungen werden die Entscheidung treffen müssen, ob sie die Haftung für die Unternehmen übernehmen und sagen: Lasst uns das jetzt so umsetzen, da wir nicht die Zeit haben werden zu tun, was wir normalerweise tun.“[8]

Bill Gates, der weder Politiker, noch ein herausragender Wissenschaftler auf dem Feld der Vakzinologie oder Mikrobiologie ist, bekommt mehrere Minuten in den wichtigsten Nachrichtensendungen, um dort den Einsatz von derartigen hochgradig fraglichen Teleskopier-Verfahren zu postulieren. Ich meine, ich habe persönlich nichts gegen Bill Gates und will ihm auch nicht jedes Verschwörungsverbrechen anhängen, doch finde ich es schon bemerkenswert, dass ein Ausländer, der auch sonstig nicht als Ansprechpartner für Vakzine galt, nun plötzlich für Verfahren wirbt, bei Impfstoffen, die wir bis dato am Menschen gar nicht eingesetzt hatten.

Die COVID-Impfstoffe sind keine ordentlich zugelassenen Vakzine und wären unter normalen Umständen noch längst nicht auf dem Markt.

 

Die Nebenwirkungen sind erschreckend

Nun höre ich oftmals die Argumentation von Leuten, dass sie sich all das zwar denken können, aber einfach ihre „Freiheiten“ wieder zurückbekommen wollen, indem sie sich impfen lassen. Ich selber spreche in diesem Zusammenhang eher davon, Beschränkungen oder Nachteile zu minimieren. Denn es kann keine tatsächliche Freiheit existiert haben, wenn mir eine kleine Minderheit (z. B. die Regierung) einfach ohne wissenschaftliche Grundlage jegliches Recht auf meinen Körper entziehen kann. Das ist die Unfreiheit par excellence. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die die körperliche Unversehrtheit als das allerhöchste Gut betrachten. Es ist immer eine Frage dessen, wie sich eine Gesellschaft organisiert und welche Maßstäbe sie für das Gemeinwesen ansetzt. Letztendlich werden wir zwar in eine Gesellschaft hineingeboren, können uns aber jederzeit dazu entscheiden, dieselbe zu verlassen und uns eine andere auszusuchen. Mir persönlich war diese Gesellschaft schon vor Corona zuwider, da die meisten Menschen der westlichen Welt jeglichen Wertekompass verloren haben. Dennoch kehrte ich ihr nicht den Rücken zu, weil ich die Hoffnung in sie nicht aufgegeben habe – übrigens habe ich das auch jetzt noch nicht ;-). Doch Gemeinschaftsförderung oder Solidarität kann nicht bedeuten, dass ich jegliche Maßnahme über mich ergehen lasse, die mir oder gar meinen Kindern nachweislich mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit schaden kann. Das ist genau das Gegenteil von Solidarität. Auf diesen Umstand gehen wir vielleicht später noch einmal gesondert ein. Hier möchte ich mich nun auf das Thema Nebenwirkungen fokussieren.

Für die Überprüfung und die Datensammlung von Nebenwirkungen ist das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zuständig. Dieses veröffentlicht regelmäßig einen Sicherheitsbericht zu den COVID-Impfstoffen. Der letzte Bericht erschien am 26.10.2021 und beinhaltet die Daten vom 27.12.2020 bis zum 30.09.2021, also von Anbeginn der Impfkampagne.

Die folgende Tabelle 2 zeigt eine Übersicht der gemeldeten Nebenwirkungen bei den verschiedenen Impfstoffen seit Beginn der Kampagne. Wie zu sehen ist, sind bis Ende September 2021 insgesamt 172.188 Verdachtsfälle gemeldet worden, wobei mehr als 12 Prozent davon schwerwiegend waren. Laut Bericht waren zu diesem Zeitpunkt insgesamt 56.622.246 mindestens einmal geimpft. Die Tabelle weist eine Melderate für Nebenwirkungen pro 1.000 Impfungen von durchschnittlich 1,6 an, wobei hier bedacht werden muss, dass bis auf Johnson & Johnson alle Vakzine 2-fach verimpft werden, wodurch sich die Rate damit nahezu verdoppelt – denn es kann davon ausgegangen werden, dass die Folgeerscheinungen nach der wiederholten Impfung gar nicht mehr gemeldet werden.

Auffällig wird, dass die schwerwiegenden Fälle seit dem vorhergehenden Sicherheitsbericht einen Monat zuvor um 40 Prozent angestiegen sind. Die Melderate ist im gleichen Zeitraum um 15 Prozent angestiegen. Generell weisen die prozentualen Anteile der Nebenwirkungen an den Geimpften eine eindeutig steigende Tendenz auf. Mit mittlerweile 1.802 Todesfällen stiegen diese im selben Intervall um 25 Prozent, während die Impfrate der einmal Geimpften lediglich um knapp 4 Prozent stieg.

Was bedeutet „schwerwiegende Reaktion“? Das PEI definiert dies als „jedes unerwünschte Ereignis (…), das die Übertragung einer Krankheit, den Tod oder einen lebensbedrohenden Zustand, eine Behinderung oder einen Fähigkeitsverlust von Patienten zur Folge haben könnte[9].

 

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 12

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 12[10]

Schaut man sich die vier Vakzine im Vergleich an, wird deutlich, dass der angeblich so sichere Stoff von BioNTech die höchste Wahrscheinlichkeit aufweist, an einer wirklich schwerwiegenden Nebenwirkung zu erkranken. Dieser weist, wie in der nachfolgenden Abbildung 3 dargestellt, die höchste Rate mit 13,7 Prozent auf – dicht gefolgt von dem AstraZeneca-Vakzin mit 12,7 Prozent. Zwar weist der BioNTech/Pfizer-Impfstoff die niedrigste Rate von gesamten Nebenwirkungen auf, aber die unterscheidet sich nicht wirklich signifikant von den anderen Wahrscheinlichkeiten. So etwas liest man für gewöhnlich nicht in der Zeitung, oder?

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 15

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 15

Eine starke Zunahme von schwerwiegenden Nebenwirkungen bzw. unerwünschten Reaktionen gab es zudem bei Kindern und Jugendlichen, für die es ja seit dem 16.08.2021 eine allgemeine Impfempfehlung seitens der STIKO gibt. Laut Bericht sind mittlerweile insgesamt 1.809 Verdachtsfälle bekannt. Davon waren 22,4 Prozent schwerwiegend, was in absoluten Zahlen ausgedrückt 406 Kindern entspricht. Dies ist ein Anstieg von 60 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Offiziell sind mittlerweile 5 Kinder nach einer COVID-Impfung gestorben. Zudem treten bis zu siebenmal häufiger Herzmuskelentzündungen bei geimpften männlichen Kindern und Jugendlichen auf, als bei ungeimpften. Nachfolgend noch einmal eine grafische Darstellung von unerwünschten Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen nach einer Impfung gegen COVID-19 in Prozent.

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 17

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 17

Das Risiko, eine Herzmuskelerkrankung zu bekommen, ist nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen erhöht, sondern auch oder insbesondere bei den Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahren. Die Häufung dieser Nebenwirkung ist innerhalb eines Monats um über 45 Prozent auf insgesamt 1.253 Fälle gestiegen. Auffällig wird in dem Bericht auch, dass insbesondere bei Moderna eine bis zu viermal so hohe Wahrscheinlichkeit für junge Männer besteht, eine Herzmuskelerkrankung nach dem Vakzin zu bekommen. Diese Zahlen sind genauso erschreckend wie die erst oben betrachtete Risikoerhöhung bei Kindern und Jugendlichen.

In dem nachfolgenden Chart, Abbildung 6 genannt, sehen wir die vom PEI ausgemachten Verteilungen einer Herzmuskel- oder einer Herzbeutelentzündung nach der Verabreichung einer der COVID-Impfstoffe hinsichtlich des Schweregrades in Prozenten. Dabei fällt sofort das grüne Stück des Kuchens ins Auge. Dieses zeigt an, dass mehr als die Hälfte (55%) der Verdachtsfälle eine Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung zum Zeitpunkt der Meldung nicht voll auskuriert hat. Lediglich bei 12 Prozent, also bei etwas mehr als jedem Zehnten unter der Nebenwirkung leidenden Geimpften, wurde der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Bei genauso vielen Patienten wurde der Allgemeinzustand wiederhergestellt (rot), was nicht mit der vollständigen Leistungsfähigkeit der Menschen, die sie vor der Impfung hatten, gleichzusetzen ist. Auch fällt dabei die große Unbekannte (orange) mit 18 Prozent ins Gewicht. Ganz zu schweigen von den Fällen, die nicht gemeldet wurden.

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 28

Screenshot aus dem 15. Sicherheitsbericht vom PEI vom 26.10.2021, S. 28

Eine weitere sehr schwere Nebenwirkung, die es auch in die Medien geschafft hat, ist die Häufung von Thrombozyten (Sinusvenenthrombosen & Thrombosen mit Thrombozytopenie). Bereits in dem Sicherheitsbericht Nr. 9 des PEI auf Seite 14[11]hatte selbiges eine erhöhte Wahrscheinlichkeit an z. B. einer Sinusvenenthrombose zu erkranken bzw. gar daran zu sterben für 27-fach bei mit AstraZeneca geimpften Männern und 23-fach bei Frauen (im Alter von 29-50 Jahren) ausgegeben. D. h., es sterben durch oder erleiden bis zu 27-Mal mehr Geimpfte eine Sinusvenenthrombose als Ungeimpfte. Haben Sie davon schon einmal etwas in der Zeitung gelesen? Ich auch nicht. In dem neuen Bericht wird plötzlich eine weitaus geringere standardisierte Mortalitätsrate von dennoch immerhin 5 bis 7 bei den über 18-jähringen angegeben. Leider konnte ich diese Zahl nicht nachvollziehen. Insbesondere die massive Abweichung von älteren Berichten wird vom PEI nicht erklärt.

Der Corona-Blog, der die mehr oder weniger regelmäßigen Berichte des PEI regelmäßig untersucht, hat u. a. dies hier hinterfragt: https://corona-blog.net/2021/10/29/15-sicherheitsbericht-des-pei-5-verstorbene-jugendliche-und-ein-anstieg-der-schwerwiegenden-nebenwirkungen-um-40/#4. Die Schreibweise der Blogger mag etwas polemisch sein, die Grundlage der Zahlen und Berichte sind allerdings meines Erachtens fundiert und gut aufgelöst, weshalb ich die Lektüre an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.

Die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher sein. Die Autoren des o. g. Blogs gehen von einer viermal so hohen Anzahl von schwerwiegenden Verdachtsfällen aus, da das PEI die Anzahl der elektronischen Meldefälle über die SafeVac-App einfach weggelassen hat. Diese dient zur Dokumentation sowie Meldung von Impfnebenwirkungen durch die Geimpften selbst. Im letzten Bericht war diese dreimal höher als die Meldungen über den „normalen“ Papierweg. Ich frage mich an dieser Stelle, warum man die SafeVac diesmal weggelassen hat? Ist diese Frage schon zu suggestiv, zu manipulativ? Denken Sie selber darüber nach!

Laut PEI hatten 712.341 Menschen die SafeVac installiert. Dies sind in etwa 1,3 Prozent der Erstgeimpften. Wenn man davon ausgeht, dass sich jemand diese App in der Regel nur dann runterlädt, wenn er tatsächlich an einer Nebenwirkung bzw. schweren Nebenwirkung leidet, kommt man auf mehr als das Vierfache. Denn es kommen ja die Meldungen, die auf dem postalischen Weg getätigt wurden, hinzu. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass nicht jeder User der App auch tatsächlich eine Nebenwirkung erlitt, kann die Dunkelziffer als sehr hoch eingeschätzt werden. Schließlich kann es sich bei den Usern ausschließlich um Menschen handeln, die auch technisch dazu in der Lage sind die App zu nutzen (Internet, Gerät, Fähigkeit). Hinzu kommen die Fälle, die nicht gemeldet werden, weil die Betroffenen es nicht merken oder der Arzt diese nicht als Nebenwirkung der Impfung weitermeldet.

Ein weiterer Aspekt, auf den ich Ihre Blicke richten möchte, ist die internationale Datenbank der Weltgesundheitsorganisation (WHO), VigiAccess. Sie finden die Datenbank unter der URL http://www.vigiaccess.org/. Diese wurde in 2015 von der WHO eingerichtet, um die Öffentlichkeit über Arzneimittel international zu informieren. Wenn Sie in der Datenbank einen Produktnamen wie z. B. „Covid-19 Vaccine“ eingeben, wird Ihnen die Anzahl von personenbezogenen Verdachtsfällen zu den jeweiligen Nebenwirkungen bzw. Symptomen aufgelistet. Sie können sich dabei die Verteilung in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Region ausgeben lassen. Auf der Seite www.transparenztest.de finden Sie mehrere mühsame Auswertungen und Vergleiche mit anderen Vakzinen, die vergleichbar sind. Zwar schimpfen die sogenannten Faktenchecker gerne auf diese unabhängige Seite, doch sind die Zahlen jederzeit überprüfbar. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und bin die Daten durchgegangen. Es gibt aus meiner Sicht keinerlei Beanstandung über die Daten, die bspw. in diesem Bericht ausgewertet wurden: https://www.transparenztest.de/post/who-vigiaccess-datenbank-2727041-reports-mit-6552626-einzelnen-impf-nebenwirkungen-gemeldet. Zumal für mich der Begriff „Faktenchecker“ mittlerweile zu einem Schimpfwort geworden ist. Die einschlägigen Seiten dazu sind teilweise extrem billig aufgezogen. Manchmal bekommt man das Gefühl, dass sich hier Praktikanten befleißigen, die gerade das Rüstzeug der Hofberichterstattung lernen sollen. Entschuldigen Sie diese Polemik, aber es beleidigt einen intelligenten Menschen schon, mit welcher billigen Methodik man hier versucht, uns aufs Kreuz zu legen.

Jedenfalls haben die Autoren des von mir oben verlinkten Artikels einmal die Anzahl der Verdachtsfälle bei allen COVID-19-Vakzinen mit anderen bekannten und weltweit eingesetzten Impfstoffen verglichen. Die Ergebnisse sind erschreckend. So ergab der Vergleich, dass die Häufung von Impfnebenwirkungen bei den COVID-Impfstoffen etwa 15-mal so hoch ist wie bei dem Polio-Vakzin und noch viel höher bei denen gegen Tuberkulose (TBC) – etwa das 67-fache.[12]

Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht diesen Vergleich. Schauen wir uns in der 2. Zeile die Anzahl der weltweit Geimpften an, fällt auf, dass insbesondere TBC einen guten Vergleich zu den COVID-Impfstoffen aufweist, da die Verabreichung von über 4 Mrd. Dosen bei beiden Impfstoffen als repräsentativ bezeichnet werden kann. Wohlgemerkt wurden die 4 Mrd. Dosen bei TBC von 1968 bis zum 12.12.2021 verabreicht. Wie Sie sicherlich wissen, ist dieser Zeitraum „etwas“ länger als die COVID-Impfstoffe. Die Kampagne läuft seit Dezember 2020, also gerade einmal ein Jahr.

Nun schauen Sie einmal in die Zeilen 3 und 4. Diese zeigen die ADR[13]-Reports, d. h. die einzelnen personenbezogenen Berichte, über unerwünschte Nebenwirkungen. Fällt Ihnen etwas auf? Die Zahlen unterscheiden sich schon erheblich, nicht wahr? In der letzten Spalte sehen Sie, wie viel größer die Häufung bei den COVID-Vakzinen im Vergleich zur TBC-Behandlung mit Impfstoffen ausgefallen war. Die ADR-Reports häufen sich also um das 74-fache, während die einzelnen Nebenwirkungen sogar beim 117-fachen sind. Die Zeile 5 zeigt die Anzahl der Todesfälle weltweit auf. Diese liegt beim 116-fachen im Vergleich zur TBC-Behandlung mit Impfstoffen. Das hier sind keine ausgedachten Zahlen. Das sind klare, von der WHO gespeicherte Daten, die öffentlich für jedermann zugänglich sind. Prüfen Sie es nach! Betrachten wir die unterschiedliche Länge der Zeiträume, bekomme zumindest ich tatsächlich das bloße Erschrecken.[14]

Transparenztest, Daten VigiAccess Vergleich Covid, Polio, TBC Verdachtsfälle Impf-Nebenwirkungen Übersicht, 12.12.21

Transparenztest, Daten VigiAccess Vergleich Covid, Polio, TBC Verdachtsfälle Impf-Nebenwirkungen Übersicht, 12.12.21[15]

Das nachfolgende Diagramm gibt noch einmal die Todesfälle auf eine Million Geimpfte an. Damit wurden die Daten bereinigt, was sie auch entsprechend vergleichbar macht. Der rote Balken zeigt die Todesfälle je 1.000.000 Geimpfte, die zu einer der COVID-Impfungen gemeldet wurde. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in den einschlägig bekannten Medien klingt das immer so, als wenn diese Impfstoffe sicherer seien oder mindestens genauso sicher wie andere gängige Vakzine.

Transparenztest, Daten VigiAccess: Covid, Polio, TBC Verdachtsfälle Impf-Todesfälle je 1.000.000 Geimpfte mit mindestens 1 Impfdosis, 12.12.21

Transparenztest, Daten VigiAccess: Covid, Polio, TBC Verdachtsfälle Impf-Todesfälle je 1.000.000 Geimpfte mit mindestens 1 Impfdosis, 12.12.21

Ich denke, dass die Zahlen und Grafiken aussagekräftig genug sind. Einen weiteren Kommentar erspare ich mir an dieser Stelle.

Zum Abschluss noch ein paar Worte

Ich muss an dieser Stelle ein Geständnis ablegen. Bevor ich all die Zahlen gelesen und geprüft hatte, die ich Ihnen hier versucht habe zu veranschaulichen, hatte ich längst meine Entscheidung getroffen, dass ich mich nicht impfen lassen werde. Der Hauptgrund besteht darin, dass ich mich nicht an einem Genexperiment beteiligen möchte. Ich betrachte den direkten Eingriff in unsere Genetik, in unsere DNS, als die Missachtung einer kosmischen Ordnung, ja der Schöpfung. Nun mag der eine oder andere argumentieren, dass es für ihn so etwas wie die Schöpfung nicht gibt. Jedoch dürfte selbst unter eingefleischten Materialisten – vorausgesetzt, sie sind keine Transhumanisten – der Eingriff in das menschliche Genmaterial eine Grenze, eine rote Linie darstellen. Zumindest wäre es doch eine Diskussion wert, wo wir doch in der Vergangenheit häufig über Genexperimente in der Lebensmittelindustrie oder zur Behandlung von Böden und Pflanzen diskutiert haben. Das schließlich empfanden offenbar noch genügend Menschen als anstößig, sodass dazu mehrfach eine Debatte ausgelöst wurde.

Bei der Anwendung von mRNA-Technologie scheint dies offenbar anders zu sein. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht zu sehr in ein wissenschaftliches Fach begeben, in dem ich nur als Laie mitreden kann. Es liegt mir fern, wie die meisten anderen, ganz gleich auf welcher Seite sie in dieser „Impfdebatte“ stehen mögen, den Epidemiologen, Immunologen oder Vakzinologen heraushängen zu lassen. An dieser Stelle kann ich auch nichts weiter tun, als mich auf die „Experten“ zu verlassen. Nein, ich verlasse mich natürlich nicht darauf, aber ich hole mir wie jeder andere Mensch verschiedene Meinungen ein zu einem Sachverhalt, zu dem ich mich noch nicht umfangreich informiert fühle. Die Zahlen und Fakten, die ich eruiert und Ihnen hier dargestellt habe, dienten mir lediglich als ergänzendes Instrument für eine abschließende Diagnose. Ähnlich wie ein Test, wie z. B. der PCR-Test, der auch nur dann Sinn ergibt, wenn er im Zusammenhang einer Differentialdiagnose angewendet und ausgewertet wird. Nun habe ich mir über die ersten Monate der „Corona-Krise“ Herrn Dr. Drosten, Herrn Wieler und die vielen anderen Wissenschaftler angehört, die neben Karl Lauterbach eine Omnipräsenz in den Medien genießen. Doch ich fragte mich, ob es dazu auch noch andere Stimmen gibt und bin auch dazu fündig geworden. Denn tatsächlich ist das allgemeine Narrativ zu den Impfstoffen doch nicht so unstrittig in der Fachwelt, wie es gerne suggeriert wird. Es gibt eine ganze Reihe von gegenpositionierten Fachleuten, die sich teilweise auch sehr differenziert zu der Thematik äußern. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht inhaltlich viele Worte verlieren, sondern einige Interviews und Vorträge von einigen aus meiner Sicht sehr namhaften und seriösen Wissenschaftlern bewerben. Schauen Sie sich die Videos dazu einfach selbst an und machen Sie sich einen eigenen Eindruck davon. Ich bin mir sicher, dass, wenn man sich des sokratischen Grundsatzes gewahr wird, man zumindest eine vom Mainstream abweichende Position entwickelt. Wie diese sich bei Ihnen konkret äußern wird, ist sicherlich individuell. Ich lade Sie an dieser Stelle auch recht herzlich ein, mich zu kritisieren, mir Fehler aufzuzeigen, die ich evtl. gemacht habe oder mitzudiskutieren. Dies ist ein offener Prozess, auch wenn ich für mich persönlich längst eine Entscheidung getroffen habe. Denn die menschliche Gesellschaft basiert auf Austausch u. a. auch von Meinungen und Informationen. So wie ich als Rechter jederzeit auch gerne mit Linken diskutiere, so spreche ich auch mit jedem, der von den COVID-Impfstoffen überzeugt ist – solange die Diskussion tatsächlich auf Augenhöhe und respektvoll abläuft und zum Annähern an die Wahrheit dient.

Ganz gleich, wie Sie sich vielleicht entscheiden mögen, so möchte ich Ihnen dennoch eins mit auf den Weg geben: Seien Sie sich sicher, was für Sie das Richtige ist. Hören Sie auf Ihre innere Stimme und folgen Sie dieser! Dann ist Ihre Entscheidung, ganz gleich, wie sie ausfällt, mit Sicherheit die für Sie richtige gewesen.

Einige interessante Vorträge und Interviews

Ich übernehme keine Haftung für Inhalte der Links, sondern stelle Sie hiermit nur zur Information bereit. Ich habe keinerlei Verbindung zu den Anbietern der Inhalte auf den jeweiligen Netzseiten.

*Dieses Interview zwischen Marc Friedrich und Prof. Dr. med. Paul Cullen halte ich für eines der besten, um einen sehr guten ersten Überblick über die Faktenlage zu bekommen. Cullen ist Laborleiter des MVZ Medizinisches Labor Münster GbR und Facharzt für Laboratoriumsmedizin im Bereich Innere Medizin. Er gibt regelmäßig Vorlesungen an der medizinischen Fakultät der Universität in Münster als außerplanmäßiger Professor.: https://www.youtube.com/watch?v=5pXbFGxZib0 (19.12.2021)

*Dr. med. Steffen Rabe, Jugendarzt, über den fehlenden Fremdschutz bei den COVID-Vakzinen in einer Diskussion mit dem früheren Vorsitzenden des Ethikrates Peter Dabrock:  https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/interview/audio-pro-kontra-corona-impfpflicht-100.html (19.12.2021)

*Hier ein kurzer Videoausschnitt eines übersetzten Gespräches zwischen Steve Bannon und Dr. Michael Yeadon, ehemaliger Vize-Chef bei dem Pharma-Riesen Pfizer: https://www.facebook.com/Noam4tv/videos/dr-michael-yeadon-die-impfungen-sind-nicht-sicher/239188610972426/ (19.12.2021)

*Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi erklärt in diesem Video, wie die neuartigen Vakzine wirken: https://www.eltern-fuer-aufklaerung.org/sucharit-bhakdi-erklaert-die-wirkungen-der-neuartigen-impfungen (19.12.2021)

*Der Berliner Arzt Dr. med. Josef Thoma spricht in diesem Video über die Risiken, die durch die Impfungen entstehen können: https://gloria.tv/post/1nQxSxTwpoWrARgaWkxFum7T7 (19.12.2021)

*Dr. Wolfgang Wodarg über die COVID-Totimpfstoffe NovaVax und Valneva: https://gloria.tv/share/79yuATKKoW8R32Nz4GtNvHjdx (19.12.2021)

*Hier geht es zu einer kurzen Klarstellung von Dr. Robert Malone zu den mRNA-Impfstoffen. Malone ist der Erfinder der mRNA-Technologie und kann sicherlich etwas zu dem Thema beitragen. Er ist US-amerikanischer Virologe, Immunologe und Molekularbiologe: https://gloria.tv/post/oF8hyPgCt6qf26PXgfU3sJuxE (19.12.2021)

*In diesem Interview diskutieren Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und der Pathologe Prof. Dr. med. Arne Burkhardt über die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen COVID-19. Letzterer erläutert darin seine histopathologischen Erkenntnisse nach der Untersuchung von 15 Patienten: https://rumble.com/vrccvb-covid-impfstoffe-warum-sie-nicht-wirken-und-zwingende-beweise-fr-ihre-rolle.html (27.12.2021)

Quellen und Literaturhinweise

Arvay, C. G. (2021). Corona Impfstoffe: Rettung oder Risiko? Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger. Quadriga-Verlag, Köln 2021

Ballin, M.; Nordström, A. & Nordström, P. (2021). Effectiveness of Covid-19 Vaccination Against Risk of Symptomatic Infection, Hospitalization, and Death Up to 9 Months: A Swedish Total-Population Cohort Study. Verfügbar unter: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410 (27.12.2021)

CORONA-BLOG (2021). Fachartikel zum 15. Sicherheitsbericht des PEI unter dem Titel „15. Sicherheitsbericht des PEI: 5 verstorbene Jugendliche und ein Anstieg der schwerwiegenden Nebenwirkungen um 40%“. Erschienen auf dem Internetportal www.corona-blog.net. Verfügbar unter:  https://corona-blog.net/2021/10/29/15-sicherheitsbericht-des-pei-5-verstorbene-jugendliche-und-ein-anstieg-der-schwerwiegenden-nebenwirkungen-um-40/#4 (27.12.2021)

MEDRXIV (2021). Internetseite www.medrxiv.org des Preprint-Servers für Gesundheitswissenschaften. Preprint: „Transmission potential of vaccinated and unvaccinated persons infected with the SARS-CoV-2 Delta variant in a federal prison, July—August 2021“. Verfügbar unter: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.11.12.21265796v1.full-text (27.12.2021)

PEI (2013). Website des Paul-Ehrlich-Institut. www.pei.de. Factsheet: „Meldeverpflichtungen von schwerwiegenden Zwischenfällen und schwerwiegenden unerwünschten Transfusionsreaktionen“. Erschienen November 2013. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/arzneimittelsicherheit/haemovigilanz/guidelines/mitteilung-meldungen-zell-blutkomponenten-63camg.pdf?__blob=publicationFile&v=2  (27.12.2021)

PEI (2021). Website des Paul-Ehrlich-Institut. www.pei.de. Fachartikel „Was ist eine bedingte Zulassung?“. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/coronavirus/zulassungsprozesse-impfstoff/4-coronavirus-was-ist-bedingte-zulassung.html (27.12.2021)

PEI (2021a). Website des Paul-Ehrlich-Institut. www.pei.de. 9. Sicherheitsbericht „Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19“. Veröffentlicht am 09.04.2021. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-02-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (27.12.2021)

PEI (2021b). Website des Paul-Ehrlich-Institut. www.pei.de. 15. Sicherheitsbericht „Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.09.2021“. Veröffentlicht am 26.10.2021. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=10 (27.12.2021)

RKI (2021). Pressemitteilung der STIKO zur Auffrischimpfung einer COVID-19-Impfung bei Personen ab 18 Jahren vom 18.11.2021. Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-18.html (27.12.2021)

RKI (2021a). Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-25.pdf?__blob=publicationFile (27.12.2021)

SMC (2017). Fact Sheet: „Arzneimittel: Von der Entwicklung bis zur Zulassung“. Veröffentlicht am 02.12.20217 auf dem Online-Portal des Science Media Center. www.sciencemediacenter.de. Verfügbar unter: https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/arzneimittel-von-der-entwicklung-bis-zur-zulassung/ (27.12.2021)

TRANSPARENZ (2021). Webportal für transparente Informationen in der Pandemie www.transparenztest.de. Artikel: „WHO VigiAccess Datenbank: 2.727.041 Reports mit 6.552.626 einzelnen Impf-Nebenwirkungen gemeldet“ Verfügbar unter: https://www.transparenztest.de/post/who-vigiaccess-datenbank-2727041-reports-mit-6552626-einzelnen-impf-nebenwirkungen-gemeldet (27.12.2021)

WHO (2021). Datenbank des Uppsala Monitoring Center. The WHO Programme for International Drug Monitoring. Etabliert durch WHO in 1968. Verfügbar unter: http://www.vigiaccess.org/ (27.12.2021)

[1] Die WHO bezeichnete die im Dezember das erste Mal aufgetretene Lungenkrankheit am 11.02.2020 als COVID-19 für „Corona Virus Disease 2019“.

[2] Siehe dazu die PM auf der Seite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de. Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-18.html (16.12.2021)

[3] Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-25.pdf?__blob=publicationFile

[4] Die Studie mit dem Titel „Transmission potential of vaccinated and unvaccinated persons infected with the SARS-CoV-2 Delta variant in a federal prison, July—August 2021“ ist zu finden auf www.medrxiv.org. Verfügbar unter: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.11.12.21265796v1.full-text (16.12.2021)

[5] Dies sind lediglich die Markenbezeichnungen.

[6] Website des Paul-Ehrlich-Institut. www.pei.de. Fachartikel „Was ist eine bedingte Zulassung?“. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/coronavirus/zulassungsprozesse-impfstoff/4-coronavirus-was-ist-bedingte-zulassung.html (16.12.2021)

[7] Siehe dazu das Fact Sheet „Arzneimittel: Von der Entwicklung bis zur Zulassung“. Veröffentlicht am 02.12.20217 auf science media center germany. Verfügbar unter: https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/arzneimittel-von-der-entwicklung-bis-zur-zulassung/ (16.12.2021)

[8] Clemens G. Arvay. Corona Impfstoffe: Rettung oder Risiko? S. 30. Quadriga, Köln 2021

[9] Siehe dazu auch Factsheet des PEI: „Meldeverpflichtungen von schwerwiegenden Zwischenfällen und

schwerwiegenden unerwünschten Transfusionsreaktionen“. Erschienen November 2013. Verfügbar unter: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/arzneimittelsicherheit/haemovigilanz/guidelines/mitteilung-meldungen-zell-blutkomponenten-63camg.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (17.12.2021)

[10] Der Bericht ist hier einsehbar: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=10 (16.12.2021)

[11] Hier geht es zu dem 9. Sicherheitsbericht des PEI zu den COVID-19-Vakzinen: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-02-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (16.12.2021)

[12] Sie können sich die Zahlen auf VigiAccess.org für Polio unter dem Suchbegriff „polio vaccine“ und für TBC unter „bcg vaccine“ aufrufen.

[13] Adverse drug reaction

[14] Die Zahlen gehen alle auf http://www.vigiaccess.org/ zurück. Die jeweiligen Bezeichnungen lauten „COVID-19 Vaccine“, „Polio Vaccine“ und „BCG Vaccine“. Abgerufen am 19.12.2021

[15] Darstellung der Daten aus https://www.transparenztest.de/post/who-vigiaccess-datenbank-2727041-reports-mit-6552626-einzelnen-impf-nebenwirkungen-gemeldet (19.12.2021)

1 Kommentar

  1. Warum gibt es das Feindbild des „Ungeimpften“?
    Die Politik bedarf der Ausrufung eines „Feindes“, um im Sinne von: „teile und herrsche“ zu regieren.Man braucht eben einen Sündenbock, damit alle auf ihn sich kaprizieren, und so die Regierungspolitik aus der Schußlinie möglicher Kritik kommt. Frei nach Carl Schmitt findet der politische Diskurs nun im „Ungeimpften“ den Feind. Eine Gesellschaft, die durch nichts mehr verbunden ist, weder durch eine ethnische noch durch eine kulturelle Homogenität bedarf eines Feindes im Inneren, um dadurch eine Gemeinschaft zu konstituieren in ihrer Gegnerschaft zum Feind, jetzt dem „Ungeimpften“. Die Politik macht ihn zum „Feind“, weil sie ihn braucht.

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