MetaPol lädt ein zum nächsten Seminar – Selbstbestimmungsrecht vs. Staatsrecht

von | 02. Mai. 2023 | Debatte

Am 01. Juli 2023 findet das nächste Seminar unserer bewährten und beliebten Reihe „Seminar für rechte Metapolitik“ statt. Nachdem wir in unserem letzten Regionalseminar bereits ein kontrovers diskutiertes Thema aufgriffen und uns dem Krieg in der Ukraine widmeten, birgt unser nächstes Thema ebenfalls viel Gesprächsstoff. Es geht um das Verhältnis zwischen Staat und Individuum, zwischen Staatsrecht und dem (richtigen) Grad der persönlichen Freiheit. Wie möchten wir zukünftig zusammenleben und welche Staatsauffassung kann im Nachgang der Erfahrungen der letzten Jahre ein tragfähiges und vertretbares Zukunftsmodell für die deutsche Rechte sein?

Die Jahre der Corona-Politik mit ihren, immer noch gültigen, Sondergesetzgebungen haben bei vielen Menschen für Verunsicherung gesorgt. Zum ersten Mal wurde für viele spürbar, was ein übergriffiger Staat bedeutet. In diesen Jahren wurde die Grenze vom Abstrakten (Steuererhöhungen), hin zum Konkreten (Impfpflicht) überschritten. Diese Verunsicherung hat auch in der Rechten Spuren hinterlassen. Insbesondere in diesem Lager war ein „starker Staat“ bisher ein selbstverständliches Element politischer Auffassungen. Hat sich daran etwas geändert? Oder muss sich an dieser Auffassung gar vielleicht etwas ändern? Oder ist es nicht viel mehr das Personal, welches den Staat zu dem macht, was er ist?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir in unserem kommenden Seminar nachgehen. Wie immer bemüht sich MetaPol dabei um ein ausgewogenes Meinungsbild unseres Milieus. Aus diesem Grund werden wir neben Standpunktreferaten zudem eine Podiumsdiskussion mit unseren Gästen zum Thema durchführen. Dabei kommen auch Sie nicht zu kurz – wie immer besteht die Möglichkeit, aktiv aus dem Publikum teilzunehmen und Fragen direkt an die Referenten zu richten. Stichpunkt Gäste: Wir haben wieder echte Hochkaräter für Sie dabei.

In diesem Jahr freuen wir uns außerordentlich den Vorsitzenden des „Institut für Staatspolitik“ Dr. Erik Lehnert und den Gründungsvorsitzenden der „Freien Sachsen“, RA Martin Kohlmann bei uns begrüßen zu dürfen. Weiterhin freuen wir uns auf einen Beitrag von Peter Steinborn.

 

Neben allerhand inhaltlichem Zugewinn können Sie sich wie immer auf ein vielfältiges Rahmenprogramm freuen, welches durch Kulturbeiträge und diverse Informations- und Bücherstände abgerundet wird. An unserem Verlagsstand finden Sie einige unserer Autoren, u.a. RA Dr. Björn Clemens, welcher Ihnen mit Freude seine beiden in unserem Verlag erschienen Werke signieren wird.

 

Als besonderes Schmankerl haben wir diesmal ein Zusatzangebot für alle Interessierten: Der Freund unseres Verlages und geschätzte Referent Dipl.-Phil. Peter Feist hat sich angeboten, ein spannendes Abendprogramm anzubieten. Mit Freude haben wir dieses Angebot angenommen. Damit wird es zum ersten Mal bereits am Freitagabend einen ersten Programmpunkt geben. Der zweite Vortrag findet dann am Sonnabendabend, nach dem offiziellen Seminar, statt. Was wäre passender zu einem staatspolitischen Leitthema als ein Vortrag zu Friedrich dem Großen? Aus diesem Grund wird Peter Feist den Zuhörern Wissenswertes rund um den „Großen König“ darbieten.

Militärhistorisch-Interessierte kommen im zweiten Vortrag ganz auf ihre Kosten. In diesem widmet sich Feist der Bunkerstadt Wünsdorf (Brandenburg). Durch diese hat er über 10 Jahre Führungen angeboten und kann somit eindeutig als Experte zu diesem Gebiet ausgewiesen werden. Als Reiseführer und Festungsforscher verbindet er Fachwissen mit greifbaren, geschichtlichen Erläuterungen. Es lohnt sich in diesem Jahr also ganz besonders einen längeren Aufenthalt einzuplanen.

Zur Veranstaltung selbst ist noch Folgendes zu sagen: In den vergangenen Jahren hat die Dynamik unseres politischen Kampfes neue Dimensionen angenommen. Der Terror von Links ist – mit teils verheerenden Auswirkungen – stark angestiegen. Institutionen und Menschen fielen Anschlägen zum Opfer. Aus diesem Grund betrachten wir diese Veranstaltung gleichsam auch als Solidaritätsveranstaltung. Seien Sie versichert: Das Geld wird an der richtigen Adresse landen. Über die Teilnahme hinaus, welche bereits ein Beitrag der Solidarität ist, wird es auch die Möglichkeit geben, mit dem Seminarbeitrag einen freiwilligen Spendenbeitrag zu entrichten. Alles Weitere – insbesondere auch zum Verwendungszweck – erfahren Sie nach der Anmeldung.

Wir freuen uns bereits darauf, Sie in diesem Sommer wieder begrüßen zu dürfen. Alles weitere Wissenswerte finden Sie hier:

01.07.2023, Thüringen

Eintritt: 40€, Ermäßigt (Lehrlinge & Studenten): 20€

Anmeldung unter: seminar@gegenstrom.org

 

Zum Schutz unserer Gäste und Gastgeber, behalten wir uns als Veranstalter vor, über die Identität der Teilnehmer einen Nachweis bzw. eine Bürgschaft über Dritte einzufordern. Dies gilt selbstverständlich nur für uns unbekannte oder neue Seminarteilnehmer. In dem Fall geben Sie in Ihrer Anmeldung bitte ebenfalls einen uns bekannten Bürgen mit an.