Der erste AREOPAG ist da! Der Aufbau einer Neuen Aristokratie

von | 03. Nov. 2020 | Philosophie & Theorie

Mit dem AREOPAG setzt MetaPol Verlag & Medien ein neues literarisches Format, das den Anspruch erhebt Theoriearbeit im Sinne einer weltanschaulichen Profilschärfung der Echten Rechten zu begründen. Der Areopag war im alten Hellas der Oberste Rat, bestehend aus dem Hochadel und einer hohen durch Edelmut hervorstechenden Beamtenschaft, die ihrer Zeit die Regierungsgeschicke leiteten. Auch heute steht der Begriff für die oberste griechische Gerichtsbarkeit im Zivil- und Strafrecht.

Gleich seiner außerordentlichen historischen Bedeutung, die der AREOPAG besitzt, ist er der Ausdruck von in Form gegossener Theoriearbeit zwischen unseren Autoren, Mitarbeitern in Denkfabriken und Referenten auf unseren Seminarveranstaltungen. Die Seminare für rechte Metapolitik, welche von MetaPol seit 2017 veranstaltet werden, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter vor allem jungen Rechten. Auf diesen geschlossenen Veranstaltungen diskutieren Rechte aller Couleur, Referenten sowie Gäste, Veranstalter und Publikum, genauso Alt wie Jung über teilweise tabuisierte Themen innerhalb der Rechten. Mit dem AREOPAG möchte der Verlag diese in Denkfabriken sowie Colloquien betriebene Theoriearbeit einer breiteren Leserschaft zugänglich machen. Daher wird es künftig zu den Seminaren entsprechende AREOPAG-Ausgaben geben, die als Seminarliteratur zum Nachschlagen und Nachlesen gedacht sind.

Mit dem Namen setzen wir den Anspruch der Rechten eine Art Leitfaden mitgeben zu können. Dennoch neigen wir nicht dazu in arroganter Überheblichkeit das Maß aller rechten Dinge für uns zu beanspruchen. Auch der AREOPAG soll als Einladung zu einem notwendigen Diskurs innerhalb der Rechten verstanden werden. Eine Bewegung lebt von den inneren in sich bewegenden Kräften. Diese wollen wir als Motor antreiben und suchen den Diskurs mit allen, die an der Echten Rechten bauen wollen.

Die Neue Aristokratie als Gegenentwurf zum Demokratismus

Zwar musste das Seminar für rechte Metapolitik am 7. November 2020 aufgrund des durch die Bundesregierung verhängten Lockdown („Light“) abgesagt werden, doch bieten wir mit der ersten Ausgabe vom AREOPAG ein Nachschlagewerk und Diskussionspapier zum Thema „Eine Neue Aristokratie als Gegenentwurf zum Demokratismus“ an.

Ab sofort ist der AREOPAG I Die Neue Aristokratie in unserem Webshop erhältlich. Während Peter Steinborn den Lesern veranschaulicht, dass wir in einem demokratistischen System leben, wissen der in Brasilien ansässige Wolfgang Bendel und der Leiter des Thule-Seminars Dr. Pierre Krebs einen Gegenentwurf zu skizzieren, der durchaus das Potenzial zu einer eigenen staatlichen und gesellschaftlichen Vision hat.

Die Gegenelite, der König und der neue Zukunftsadel

Unsere Autoren beschreiben in dieser Publikation, was aus ihrer Sicht echt aristokratisch ist und welche Vorbilder es in der Geschichte für eine echte Herrschaft der Edlen und Tüchtigen gibt. Peter Steinborn wagt einen Ausflug durch die europäische Gesellschaftsgeschichte und skizziert dem Leser einen Zukunftsadel, der eine Symbiose aus dem einstigen Blut- bzw. Schwertadel auf der einen und dem Willens- bzw. Geistesadel auf der anderen Seite darstellt.

Währenddessen zeigt uns Wolfgang Bendel die Entwicklung des altertümlichen bis zum mittelalterlichen Adels auf. Vom Ritter über den Patrizier bis hin zum König, weiß uns Bendel in die Welt der Edelleute einzuführen. Gibt es heute noch eine Chance auf eine Herrschaft der Edlen und Tüchtigen? Zusammen mit Steinborn bejaht unser Autor diese rhetorisch gestellte Frage. Der Ruf nach Tugendhaftigkeit und Edelmut ist den europäischen Völkern stets immanent gewesen. Selbst in diesen materialistischen Zeiten, wo sich der Wert einer Sache nur noch auf das Dingliche beschränkt, gibt es sie: Aristokraten und Edelleute.

Herzgeist der identitären Revolution

In einem Traktat mit autobiographischen Elementen stellt uns Dr. Pierre Krebs den HerzGeist Dominique Venner aus der Perspektive eines jungen Revolutionärs vor. Dr. Krebs, der in seiner Jugend auf den jungen Soldaten und Widerstandskämpfer trifft, erzählt uns die Begegnungen mit einem Verkünder, einem Mystiker und Revolutionär einer neuen identitären Epoche.

So bietet uns der Leiter des Thule-Seminars ein ABC der identitären Revolution, eine dreidimensionale Richtschnur, an der sich die Avantgarde entlang bewegen solle, um eine Gegenelite zu der verkommenen Herrschaft der Unzulänglichen aufzubauen. Gleich seinem alten Weggefährten Dominique Venner gibt uns Dr. Pierre Krebs die Vision einer lebensrichtigen Weltanschauung, ergänzt um die Dimension Europa.

Die dringendste Aufgabe der Echten Rechten

Der erste AREOPAG ist somit ein Versuch jene Akteure, die sich der Zukunft verschrieben haben, zum Aufbau einer Gegenelite, einer Avantgarde, eines neuen Adels zu animieren. Es liegt an uns selbst. Die Rechte muss wegkommen von der reinen Kritik an den Verhältnissen, ihrer „Anti-Haltung“ zum Status Quo und ihren Weg finden zu einer neuen Vision. Sie muss Verantwortung übernehmen, wenn sie der Träger einer neuen Zeit sein will. Sie muss authentisch und in ihrem Geist radikal sein, wenn sie die Echte Rechte sein will.

Die Aufforderung dieser Schrift dürfte dem Leser klarwerden: Die dringendste Aufgabe der Echten Rechten ist und bleibt der Aufbau einer Avantgarde, auf einer weltanschaulichen positiven Vision fußend.

+++ Das Buch ist ab sofort in unserem Shop erhältlich! +++

7 Kommentare

  1. Wolfgang Bendel, der seinem universalistischen Christentum zufolge seit Jahrzehten in einer fremdrassigen Beziehung lebt, ist sicher ein kompetenter Experte.

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    • Depp

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    • Ich habe so eben all meine Abo und Einstellungen euch gegenüber gelöscht und gekündigt. Da ich mit Leuten wie Wolfgang bendel nichts zu tun haben will

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      • Das ist ja sehr erfreulich

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      • Das ist Ihr gutes Recht, jedoch schade, da diese Personenfixierung von den Ideen und der Weltanschauung ablenkt. Ich verweise auf meinen Kommentar zu Fritze und wünsche Ihnen eine gute Zeit.

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    • Dieser Kommentar zeigt, wie vollkommen unwissenschaftlich Begriffe wie „Rasse“ häufig verwendet werden und wie undifferenziert mit Religion umgegangen wird. Schauen Sie mal in unsere osteuropäischen Nachbarvölker, die häufig sehr katholisch oder gar orthodox geprägt sind sowie gleichzeitig ein sehr ausgeprägtes identitäres Bewusstsein besitzen. Dass das Christentum insbesondere heute von extremen Egalitaristen repräsentiert wird, ist kein Grund eine ganze Religion unter Generalverdacht zu stellen. Religionen bzw. ihre Ausprägungen korrelieren stets mit der ethnischen Zugehörigkeit. Das kann nur ein Egalitarist übersehen. Unser Autor Dr. Pierre Krebs hat jedoch dazu auch einen religionskritischen Aufsatz zu unserem AREOPAG I beigesteuert. Wohlgemerkt sind die Deutschen keine Rasse. Es gibt aber eine europide Rasse, der auch wir Deutschen angehören. Wer jeden Nichtdeutschen als fremdrassig bezeichnet, nur weil er nicht deutsch ist, hat offenbar kein Geschichtsverständnis und keinerlei Kenntnis über die Entstehung von Völkern und insbesondere der ethnischen Zusammensetzung sowie Entwicklung des Deutschen Volkes. Die Redaktion bekennt sich zum Abstammungsprinzip, aber kann hier keinerlei Widerspruch erkennen. Aber davon unabhängig streben wir auch einen Diskurs mit jenen an, die dieses Abstammungsprinzip nicht in ihren Fokus stellen. Wir sind nicht dogmatisch und diskutieren gerne mit jedem, der bereit ist respektvoll und sachlich zu debattieren. Wer das nicht kann, der suche sich Möglichkeiten, wo er sich mit anderen, die seiner Meinung sind, gegenseitig bestärken kann. Das ist auch legitim und dafür gibt es ja bereits genügend Angebote. MetaPol bietet daher ein eher heterogenes Podium an.

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  2. Aus gegebenem Anlass eine kurze Feststellung. Aristokraten sollten nicht mit Asketen verwechselt werden. Sie können es durchaus sein, wie der von Dávila erwähnte Mönch in der Zelle, müssen es aber keineswegs. Abgesehen davon ist davon auszugehen, dass fast niemand eine Askese auf Dauer durchhält. Zu hohe Erwartungen und Anforderungen an Menschen zu stellen, geht selten lange gut. Ein Beispiel. Die Tatsache, dass einem Mann hübsche Frauen gefallen, steht in keinerlei Widerspruch zur Idee der Aristokratie.

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