Danksagung und Aussichten 2021

von | 30. Dez. 2020 | Deutschland und die Welt

Es ist nun mittlerweile fast drei Jahre her, dass wir den ersten Artikel auf Gegenstrom platzierten. Mit der Gründung dieser Plattform für rechte Metapolitik haben wir den nicht geringen Anspruch erhoben, die Rückkehr der Echten Rechten zu forcieren. Seitdem sind zahlreiche Artikel, Aufsätze und Schriften in digitaler Form auf unserem Blog veröffentlicht worden. Wir haben stets den Anspruch erhoben, mit unseren Beiträgen zu aus unserer Sicht wichtigen Debatten anzuregen. Dabei fassen wir gerne auch heiße Eisen an, die innerhalb der Deutschen Rechten tabuisiert sind.

Gerade habe ich mir noch einmal das am 1. Januar 2017 publizierte Selbstverständnis unseres Blogs angeschaut und muss feststellen, dass die Passagen, die wir damals wählten, kein bisschen an Gültigkeit verloren haben. Im Gegenteil, so finde ich persönlich, bedarf es dieser von uns ausgeführten Arbeit heute mehr denn je. Wir schrieben seinerzeit: „Die deutsche Rechte ist heute gespaltener als je zuvor. Während sich der europäische Westen – in der ersten Reihe Deutschland – selbst zerfleischt und das von vielen philosophischen Vordenkern vorhergesagte Zeitalter des Nihilismus immer mehr zur Realität wird, findet man bei der deutschen Rechten keine einheitliche Strategie vor, um dem drohenden, fatalistisch wirkenden Untergang des Abendlandes Einhalt zu gebieten.

Zugegebenermaßen klingen diese Worte sicherlich sehr vorwurfsvoll. Doch haben sich die Akteure von MetaPol Verlag & Medien stets als Bestandteil eben dieser kritikwürdigen Deutschen Rechten verstanden. Dies ist letztlich der Gründungsmythos unserer Unternehmung, dem sich bis heute ein jeder Redakteur von uns verschrieben fühlt. Denn nach wie vor gilt uneingeschränkt: Wir stehen „für eine respektvolle, kritische und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zwischen allen konstruktiven Kräften der Bewegung. Dazu gehören von bürgerlich-konservativen bis zu radikalen Rechten alle, die dem Zeitalter des Nihilismus entgegenstehen. Es geht letztlich um die Verwirklichung einer kulturellen Revolution, die einer geistigen Revolution folgt. Diese wird ausschließlich durch Metapolitik gewährleistet.

Ich möchte an dieser Stelle all unseren Lesern dafür danken, dass sie uns so fleißig folgen. Insbesondere gilt mein Dank allen tatkräftigen Unterstützern, die den Blog sowie die Verlagsarbeit mit Inhalt füllen oder als Techniker im Hintergrund unterstützen. MetaPol hatte von Anfang an den Anspruch, finanziell unabhängig zu sein, und daher sind all unsere Mitarbeiter, Helfer und Unterstützer ehrenamtlich tätig. Sie wollen kein Geld für ihre Arbeit, sondern haben Freude daran, genauso wie ich, Informationen zu verbreiten, Menschen zusammenzubringen und einander verstehen zu lernen.

Seminare für rechte Metapolitik

 

Ganz besonders stolz sind wir auf unsere Seminarveranstaltungen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Hier kommen jedes Jahr Rechte verschiedenster Couleur zusammen, um auf Augenhöhe zu diskutieren, um über Ideen zu streiten und sich intellektuell auszutauschen. Daher bedauern wir es umso mehr, dass aufgrund der Lockdown-Politik alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Die Seminarmannschaft ist bereits dabei, hierfür ein alternatives Programm zu schaffen, was jedoch weitere Ressourcen binden wird. Wir hoffen an dieser Stelle, dass wir die Seminarveranstaltungen physisch oder digital in 2021 nachholen können und Sie uns wieder oder gar das erste Mal als Gäste beehren werden.

Neues aus dem Verlag

Auch von der Bücherfront habe ich Ihnen einige Neuigkeiten mitgebracht. In unserem Verlag sind nun neben dem
Weißen Ethnostaat von Johannes Scharf noch vier weitere Hauspublikationen dazugekommen, die ich Ihnen noch einmal kurz vorstellen möchte.

Der AREOPAG I – Die Neue Aristokratie stellt das erste seminarbegleitende Schrifttum unseres Verlages dar. Da wir uns dieses Jahr zusammen mit Wolfgang Bendel, Alexander Markovics und Dr. Pierre Krebs über die Fehler des heutigen Demokratismus und einer entgegengestellten aristokratischen Vision beschäftigen wollten, entstand nun diese erste Sammlung von zugehörigen Seminartexten. Der AREOPAG soll dem Seminarteilnehmer sowie jenen, die am Seminar nicht teilnehmen konnten, eine Möglichkeit geben, die Inhalte der Vorträge samt Quellen und Literaturhinweisen in Ruhe nachzulesen.

Der AREOPAG I – Die Neue Aristokratie stellt das erste seminarbegleitende Schrifttum unseres Verlages dar. Da wir uns dieses Jahr zusammen mit Wolfgang Bendel, Alexander Markovics und Dr. Pierre Krebs über die Fehler des heutigen Demokratismus und einer entgegengestellten aristokratischen Vision beschäftigen wollten, entstand nun diese erste Sammlung von zugehörigen Seminartexten. Der AREOPAG soll dem Seminarteilnehmer sowie jenen, die am Seminar nicht teilnehmen konnten, eine Möglichkeit geben, die Inhalte der Vorträge samt Quellen und Literaturhinweisen in Ruhe nachzulesen.

Mit Libro e Moschetto – Lebensbilder von Dichtersoldaten wollen wir in diesen schweren Zeiten, in denen das Zeitalter des Nihilismus seinem Ende entgegenzugehen scheint, dem Leser einen geistigen Hort aus schillernden Persönlichkeiten unserer europäischen Geschichte bieten. Sie sollen insbesondere der Jugend ein Vorbild sein, ungeachtet ihrer ideologischen oder kulturellen Herkunft.

Mit Schwarzmond und Helmel haben wir zwei Werke, die Balsam für die Seele sind, angesichts einer vollkommen maroden und materialistischen Gesellschaftsordnung. Schwarzmond ist ein Gedichtband, bestehend aus Dichtungen des jungen Lyrikers Daniel Schnell, während Johannes Scharf mit seiner Novelle Helmel den Leser auf eine Reise in den Zweiten Weltkrieg mitnimmt.

Helmel

Mit Schwarzmond und Helmel haben wir zwei Werke, die Balsam für die Seele sind, angesichts einer vollkommen maroden und materialistischen Gesellschaftsordnung. Schwarzmond ist ein Gedichtband, bestehend aus Dichtungen des jungen Lyrikers Daniel Schnell, während Johannes Scharf mit seiner Novelle Helmel den Leser auf eine Reise in den Zweiten Weltkrieg mitnimmt.

Helmel

Wir sind stolz auf jedes unserer Druckwerke und möchten Sie dazu einladen, neben der Kunst und Kultur mit uns auch auf inhaltliche und intellektuelle Reisen zu gehen. Stets steht für uns der Austausch im Vordergrund, weshalb wir in keiner der Theoriebücher die absolute Wahrheit für uns gepachtet haben. Im Gegenteil wollen wir jeden ermuntern, auch gegenteilige Positionen zu verschriftlichen und bieten hiermit grundsätzlich die Möglichkeit an, Ihr neues Werk zu verlegen.

Ein historisches Jahr

 

Niemand dürfte mehr daran zweifeln, dass das Jahr 2020 als das wichtigste Jahr seit Ende des 2. Weltkrieges in die Geschichte eingehen wird. Die in den Medien postulierte Pandemie ist tatsächlich (fast) weltweit zu beobachten. Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Angst. Während die einen Angst vor dem Virus haben, befürchten wiederum andere von einer Diktatur überrascht zu werden oder ihren Arbeitsplatz aufgrund der ökonomisch-katastrophalen Lage zu verlieren. Diese Ängste sind allesamt nachvollziehbar. Wir berichteten von Anbeginn des ersten Lockdowns über die Ereignisse.

Obgleich spätestens im März 2020 klar war, dass dieses Virus eine welthistorische Rolle spielen wird, konnte noch niemand wissen, welche konkreten gravierenden Veränderungen es mitbringen würde. Nahezu alle Regierungen bauten im Zuge der Corona-Politik ihren Machtapparat aus, was aus rein machtpolitischer Sicht nachvollziehbar ist. Zuletzt habe ich selbst darauf hingewiesen, sich genau anzuschauen, welche Rolle bei all dem das Weltwirtschaftsforum (WEF) spielt (siehe hier in „The Great Reset – Wie die globalen Eliten einen Neustart planen“. Wir bewegen uns unmittelbar in eine Zeit, die alles verändern wird. Viele wünschen sich die „Alten Zeiten“ zurück und wollen wieder „normal“ leben. Die Wahrheit allerdings lautet, eine Normalität gibt es nicht. Die Welt ist permanent im Fluss. Das System drohte bereits seit der Weltfinanzkrise 2008 zu kollabieren und musste früher oder später neu gestartet werden. Dies liegt der mathematischen Logik, dem unser Geldsystem folgt, zu Grunde. Die globalen Eliten wollen allerdings auch zugleich einen gesellschaftlichen Neustart und forcieren die Verhältnisse in Richtung einer digitalen Tyrannei. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf den dreiteiligen Podcast (hier geht es zu den Podcasts) zusammen mit Frank Kraemer verweisen, den ich zugleich für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Unterstützung auch von MetaPol danken möchte. Sein Projekt Der Dritte Blickwinkel ist mehr als unterstützenswert. 

Während das nun gehende Jahr ganz im Zeichen der Ängste stand, wird das kommende nun das Scheidejahr schlechthin werden. Wie sich die kommenden Jahrzehnte entwickeln werden, wird sehr stark von den Ereignissen abhängen, die sich in 2021 abzeichnen.

Obgleich diese Zeilen den einen oder anderen missmutig und pessimistisch stimmen mögen, möchte ich zugleich betonen, dass die Zukunft ungewiss und damit alles möglich ist. Lassen Sie sich nicht von den Medien und den vielen Defätisten da draußen kirremachen! Wir Menschen – jeder einzelne von uns – haben mehr Macht, als wir häufig zu glauben bereit sind. Insbesondere möchte ich dieser Tage auf ein altes deutsches Sprichwort verweisen, welches missverständlich mit Lethargie gleichgesetzt wird: „In der Ruhe liegt die Kraft!“

Bedenken Sie, das der Mensch, so wie wir ihn heute kennen, erst seit 11.500 Jahren existiert. Der homo sapiens allerdings mindestens seit 300.000 Jahren auf Erden wandelt. Die Gattung Mensch, also der homo ist sogar schon seit ca. 2,5 Millionen Jahren da. Damit handelt es sich bei der unsrigen Existenz seit der landwirtschaftlichen Revolution um einen „Fliegenschiss“ (Gauland) in der menschlichen Geschichte. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich möchte die Existenz des Menschen nicht geringer machen, als sie ist, aber angesichts der Zeit, die wir Menschen erfunden haben, um auch diese Dimensionen zu quantifizieren, hat dieses eine Jahr vielleicht nicht solch eine gravierende Bedeutung wie bspw. der Übergang von der Wildbeuter-Gemeinschaft zur arbeitsteiligen Gesellschaft.

Die Entwicklung erscheint zumindest in ihrer Form sprunghaft, in ihrem Wesen allerdings verläuft sie langsam und beschwerlich. Tanken Sie in diesen letzten Tagen des Jahres noch einmal Kraft und atmen Sie tief durch, um das kommende Jahr mit neuem Frohsinn zu begehen. Nichts ist so schädlich wie destruktive Negativität. Insbesondere dann, wenn sie gar nicht angebracht ist. Die Welt verändert sich. Kein Grund zur Panik, aber eine Möglichkeit, seinen Stempel zu hinterlassen!

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