Die folgende, von Werner Bräuninger stammende, Veröffentlichung entspricht nicht zwangsläufig den Positionen der Redaktion von gegenstrom.org oder des MetaPol-Verlags. Gleichwohl verstehen wir das vorliegende Papier als einen ernsthaften und diskussionswürdigen Beitrag zu einer notwendigen strategischen Debatte.
Insbesondere begrüßen wir den Versuch, politische Entwicklungen und Herausforderungen innerhalb des rechten Milieus nicht allein tagespolitisch, sondern auch aus einer langfristigen, analytischen und strategischen Perspektive zu betrachten. Gerade eine solche Kultur der ernsthaften Reflexion und offenen Auseinandersetzung erscheint uns für die geistige und politische Weiterentwicklung unerlässlich.
Die Redaktion
Präambel
Die AfD ist die letzte Chance des deutschen Volkes zum Erhalt seiner nationalen und europäisch-abendländischen Identität und damit zur Bewahrung seiner Substanz, Prägung und Kultur. Aber: Eine Partei ist letztlich nicht Selbstzweck, sondern ein reines Werkzeug, ein Instrument, um die Rechte eines Volkes in der Parteiendemokratie als Opposition oder idealerweise in der Regierung zur Durchsetzung zu bringen. Unabhängig von der AfD als Tabubrecher und Türöffner muss es zudem Kräfte, Denkfabriken, Strömungen geben, die über die Zweckbestimmung einer Partei hinaus in der Lage sind, Gedankengänge zu entwickeln und neue Ideen zu transportieren, die zur geistigen Mobilmachung der Deutschen taugen und das Overton-Fenster weit aufstoßen können.
I. Die AfD als Anwalt des Volkswillens
Um einen wirklich dauerhaften, durchschlagenden Erfolg der AfD zu erzielen, wäre es notwendig, sich noch enger an das „normale“ Volk anzuschließen. Zu den Bauern, Arbeitern, dem neuen „Dienstleistungsproletariat“, also jenen abhängig Beschäftigten, wie Krankenschwestern und -pfleger, Verkäuferinnen, Paketzustellern, zu den Mietern, Arbeitslosen und Abgehängten des Systems müssen starke Berührungsflächen geschaffen werden. Es darf bei diesen kein Zweifel darüber herrschen, dass allein die AfD der „Kümmerer“ für ihre Belange ist. Dass Linke, Grüne und SPD die Totengräber der arbeitenden Menschen sind, ist fortwährend zu betonen und deren deutschfeindliches Handeln klar aufzuzeigen. Das weitaus größte, oft zu spät erkannte Defizit von Parteien lag nicht selten darin, dass sie kommunal nicht sehr stark verankert waren. Überall dort, wo es gravierende kommunale Probleme gibt, etwa beim geplanten Bau eines Asylantenheims, hat die Partei zu sein und sich zum Sprecher und berufensten Anwalt des Volkswillens zu erklären. Während dies im Osten bereits vielerorts der Fall ist, so muss auch der Westen hier nachziehen. Von der AfD muss das unzweideutige Signal an die deutschen Bürger ausgehen, dass nicht alle Fehlentwicklungen in diesem Staat als gottgegeben hingenommen werden müssen und daß der Souverän durchaus auch mit dem Stimmzettel verändern kann, wenn er nur will.
II. Sinn und Zielsetzung parlamentarischer Arbeit
Die Erringung eines Abgeordnetenmandats ist nicht dafür gedacht, als Anreiz zur finanziellen Versorgung des Parlamentariers oder dessen familiären oder sonstigen Umfeldes zu dienen. Vielmehr sind gerade in die Volksvertretungen die besten Denker und Redner zu entsenden – und nicht solche, die unlösbar abhängig von Diätenzahlungen sind. Gerade in den Parlamenten hat sich die AfD als die Soziale Heimatpartei zu verstehen.
III. Untergliederungen / Vorfeld
Die Parteiorganisation der AfD hat den Fokus heute mehr denn je auf bestmögliche Effizienz zu richten. Deutsche aus allen Teilen der Gesellschaft sollten dort eine Heimat sowie eine berufene Stimme haben, keine Altersgruppe darf unberücksichtigt bleiben. Über die Bundesfachausschüsse hinausgehend sollte es spezifische Unterorganisationen geben, z.B. für Studenten, Ärzte, Lehrer, Juristen, Soldaten, Landwirte oder Senioren. Ebenso gesonderte Referate für Wirtschaft, Presse, Wissenschaft, Außenpolitik, Handel und Gewerbe. Weshalb gibt es bis heute keine AfD-Frauenorganisation? Des Weiteren darf keine Vernachlässigung des Vorfelds eintreten, da es naturgemäß immer politische Aktionsfelder geben wird, die nicht von einer Partei bearbeitet werden können und sollten.
IV. Generation Deutschland
Mit der eigenen Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) hat seitens der Mutterpartei eine ständige Fühlungnahme zu erfolgen, wie der Jugend überhaupt stets ein bevorzugtes Augenmerk zu gelten hat. An die GD: Engagiert Euch! Ermächtigt Euch selbst! Veröffentlicht Bücher, gründet Magazine und Unternehmen, veranstaltet Akademien, bildet lokale Kampagnenteams, schafft internationale Netzwerke. Nutzt hierzu alles, was Euch gegeben ist und in Euch liegt; Eure besonderen Fähigkeiten, Eure Kreativität, Euer Vorbild, Eure Charakterstärke! Fühlt Euch eingebunden in den Strom unserer deutschen Geschichte und deren Mythos. Seid diszipliniert und kultiviert zugleich – verkörpert also den Geist von „Potsdam“ und „Weimar“.
V. Intellektualisierung
Innerhalb der AfD endlich eine eigenständige „Kaderschmiede“ zu errichten, wo der Nachwuchs der Partei in jeder Hinsicht geschult wird, ist unerlässlich. Gleiches gilt für die Schulung von Amts- und Mandatsträgern auf allen Ebenen, möglichst lange bevor das Mandat tatsächlich ausgeübt wird und man später nicht bei null anfangen muss. Wichtig wäre die Herausgabe einer eigenen Schriftenreihe zur politischen Theorie oder eine Art „AfD-Online-Pedia“ als Portal und Matrix, mit je einem Stichwort oder Grundbegriff zu verschiedenen Themen, in dem die jeweilige Generallinie der Partei dazu erläutert wird.
Es wäre dies eine Argumentationshilfe, die die Parteimeinung nach dem Muster von Frage und Antwort verständlich macht. Denkschulen allein verändern zwar noch keine Welt, aber sie munitionieren die Waffenkammern der geistigen Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner auf, was unerlässlich ist. Es gilt allerdings darauf zu achten, dass alle Theoriearbeit nicht nur intellektuelles Glasperlenspiel bleibt, sondern dass sie sich auch dafür eignet, irgendwann einmal die Machtfrage stellen zu können.
VI. Kampagnenfähigkeit
Die Partei sollte sich als Kristallisationskern unterschiedlicher rechter Aktionsfelder verstehen. Meta- und Parteipolitik, Publizistik und Parlamentsarbeit, Demonstrationen, Versammlungen sowie Aktionen auf der Straße sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen sich und sind sämtlich unabdingbar. Die Forderung nach direkter Demokratie, als legitimer Ausdruck des Volkswillens, hat einen hohen Stellenwert für die AfD einzunehmen, um einmal tatsächlich jene Volksbewegung zu werden, die dazu in der Lage sein kann, neue Formen der politischen Willensbildung zu etablieren, wie etwa Volksabstimmungen.
VII. Merchandising / Soziale Medien
In Wahlkampfzeiten verträgt der Wähler durchaus „härteres“! Mit altbackenen, wenn auch sicher gut gemeinten, Parolen auf Plakaten wie „Dein Nachbar wählt uns auch“ oder „Zeit für Deutschland“ lässt sich nur wenig Staat machen und wird schon gar nicht aktivistisch gesonnene Jugend angezogen. In dieser Hinsicht könnte die AfD etwa in der Plakatgestaltung Anleihen bei der Neuen Sachlichkeit und der futuristischen Ästhetik vornehmen oder sich an den Memes von „Wilhelm Kachel“ orientieren. Das doch etwas angestaubte Merchandising der Partei wäre in diesem Sinne entsprechend neu und moderner auszurichten.
– Die Social-Media-Auftritte der Partei waren hingegen von Beginn an hervorragend, vor allem im direkten Vergleich mit den Altparteien. Der politische Gegner streut jedoch neuerdings mithilfe künstlicher Intelligenz erstellter Videos und Reels, die darstellen sollen, wie die Zukunft unter einer AfD-geführten Regierung angeblich aussehen würde; das Ergebnis ist stets ein Szenario des Horrors und des Schreckens, denn die KI spuckt natürlich nur das aus, was ihre woken Zufütterer wünschen. Solches von der AfD in ähnlicher Art zu konterkarieren und als positiven Gegenentwurf ebenfalls massenhaft zu verbreiten, wäre eine gute Idee.
VIII. Einforderung der Teilnahme am öffentlichen Diskurs
Die Teilnahmen der AfD an den TV-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen und das Vorkommen in Nachrichten- und Politikformaten sind weitaus vehementer einzuklagen als bislang geschehen, auch als Signal der Stärke gegenüber den ohnmächtigen Gebührenzahlern.
Wo eine Einladung tatsächlich einmal stattfindet, sind die Standpunkte der AfD aufgrund der Tatsache, daß die Etablierten aller Couleur ohnehin in Überzahl gemeinschaftlich auf diese eindreschen, wesentlich vehementer und kämpferischer vorzubringen. Das würde sich auch die Basis wünschen; die diesbezüglichen Kommentare unter YouTube-Beiträgen von „Lanz“, „Caren Miosga“ oder „Maischberger“ sprechen Bände.
IX. „Abgrenzungspraxis“ der AfD
Zunächst: Der wirklich eindeutig auf den ersten Blick erkennbare „Lunatic fringe“, der Narrensaum, wie etwa die braun kostümierte NS-Fraktion, muss von der aktiven politischen Gestaltung innerhalb der AfD zweifellos ferngehalten werden. Dies ist schon deshalb erforderlich, um zu signalisieren, dass sich in ihr nicht die Letzten von vorgestern, sondern vielmehr die Ersten von morgen versammelt haben. Doch wäre sie dennoch gut beraten, sich bei der Aufnahmepraxis in die Partei oder der GD nicht dogmatisch auf frühere Organisationszugehörigkeiten zu kaprizieren. Vielmehr sollte man bei jedem Aufnahmeantrag zu einer individuellen Überprüfung übergehen und immer den Einzelnen sehen und seine Entwicklung. Es hat sich in der Partei ein ziemlich eindimensionaler, unreflektierter Aus- und Abgrenzungsfuror etabliert, der in einer inzwischen endlos langen „Unvereinbarkeitsliste“ symbolischen Ausdruck findet. Hier könnte man von der elastischen Praxis des Rassemblement National, der Fratelli d’Italia oder der FPÖ durchaus lernen. Den irrationalen und oft gewaltsamen „Kampf gegen rechts“ muss die AfD ohnehin genauso am eigenen Leibe verspüren, wie „Schnellroda“, Identitäre, Burschenschaften und alle anderen Organisationen, die die zweifelhafte Ehre besitzen, in den jährlichen Berichten des Verfassungsschutzes Erwähnung zu finden. Anbiederung hat sich noch nie ausgezahlt – und wird vom System erst recht nicht honoriert.
X. Stellung zum Islam
Der Islam tritt stets martialisch und dominant auf und entlarvt sich in diesen Tagen einmal mehr als das, was er ist, nämlich eine intolerante, steinzeitliche Weltherrschaftsideologie, die sich religiös verbrämt und im Grunde die Nachfolge des universalen Anspruchs des Kommunismus angetreten hat. Seinem Wesen nach ist er ein doktrinäres System, das nicht nur theoretisch, sondern dort, wo man ihn lässt, auch in der Praxis einen radikalen Verdrängungsprozess proklamiert und forciert, an dessen Ende kein nichtmuslimisches Volk übrigbleiben soll. Der religiösen Islamisierung wird immer auch die ethnische folgen. Keine Toleranz darf der Islam daher erwarten, wenn er beansprucht, die kulturelle Hegemonie bei uns auszuüben. Niemals dürfen wir ihm gegenüber daher Schwäche zeigen oder uns ihm würdelos unterwerfen. Die AfD hat die konsequenteste Vertreterin dieser Anschauung zu sein, etwa wenn es um den Bau von Moscheen und Minaretten, dem Tragen von Niqabs in Schwimmbädern oder „Halal“-Speisung in Kindergärten und Schulen geht. Dennoch muss und darf es keinen Hass zwischen Muslimen und den Deutschen geben.
XI. Stellung zum Staat Israel
Gegenüber dem Staat Israel ist weder vorauseilender Gehorsam noch unbegründeter Philosemitismus angezeigt. Die Verteidigung des „Existenzrechts Israels“ hat für Deutschland keine „Staatsräson“ darzustellen. Zu kämpfen haben eine Nation, ein Staat, ein Volk einzig und allein für sein eigenes Recht auf Existenz. Folglich kann auch nur dieses die Staatszielbestimmung der AfD sein. Der israelisch-palästinensische Konflikt wird nur mit einer Zweistaatenlösung, also der internationalen Anerkennung Israels und eines unabhängigen Staates Palästina, dauerhaft gelöst werden können. Hüte sich die AfD also vor einseitiger Parteinahme, die weder von ihr erwartet wird und zu der sie noch weniger verpflichtet ist.
XII. Haltung gegenüber Russland und den USA
Feindschaft zwischen Deutschen und Russen war immer von Übel und die AfD täte gut daran, ein partnerschaftliches Verhältnis zu ihnen herzustellen, ohne auf den Knien vor Putin zu rutschen und die Hände zum Befehlsempfang an die Hosennaht zu legen.Vorsicht war und ist bei Russland dennoch stets geboten, egal wer dort auch immer regiert, ob der Zar, der Stalinismus oder ein Autokrat wie Putin. Dass es nicht von Vorteil ist, die Atommacht und den Energielieferanten Russland zum Feind zu haben, bedarf wohl keiner Erklärung. In der Ukraine des bereits vor dem Krieg mit Russland völlig korrupten Selenskyj, in dessen System so gut wie jede politische Opposition unterdrückt wird, werden „unsere Werte“ ganz sicher so wenig verteidigt, wie schon zuvor am Hindukusch.
– Mit dem Amtsantritt Trumps hat sich die US-Politik schlagartig gewandelt. Unter seiner Führung werden die USA nichts zu ihrem eigenen Schaden tun und peinlichst darauf achten, dass ihre ureigensten Interessen stets im Fokus stehen. Wie auch im Falle Russlands heißt es für uns Deutsche daher auch gegenüber den USA eine Politik der kühlen Vernunft, des nüchternen Verstandes und der nationalen Interessen zu beherzigen. Lange hatte man annehmen dürfen, daß Trump keine neuen Kriege vom Zaun bricht. Diese Hoffnung hat sich inzwischen gründlich zerschlagen. Es besteht für Deutschland keinerlei Anlass, sich an dessen aktuellen militärischen Interventionen zu beteiligen. Sollte sich herausstellen, dass die NATO mehr und mehr zu einem von US-Interessen geleiteten Kriegsbündnis verkommt, so wäre ein überlegter und geordneter Austritt aus ihr anzustreben, an deren Stelle dann eine europäische Verteidigungsgemeinschaft zu treten hätte. Mittelfristig werden wir beobachten müssen, wie die USA auf eine von nationalen Prinzipien geleitete Regierung in Deutschland reagieren werden, so diese unter Führung der AfD einmal zustande kommt. Entsprechend positioniere sich die AfD.
XIII. AfD und Europäische Union
Die Europäische Union ist keine Schöpfung in der Tradition des christlichen Abendlandes, sondern ein Konstrukt der Bürokratie und ein Instrument des gemeinsamen Marktes. Da sie ein einziger Apparat der Auspressung Deutschlands und Motor des internationalen Kapitalismus ist, wird man sie – sollte sie sich als nicht reformfähig oder -willig erweisen – irgendwann verlassen müssen. Das wäre die Position, die die AfD grundsätzlich einzunehmen und den Bürgern verständlich zu machen hätte. Die Übertragung von Hoheitsrechten an eine bürgerferne, fremde Gewalt, die unsere staatliche Souveränität aufhebt, ist zu beenden. An ihrer Stelle könnte man sich jedoch durchaus einen Zusammenschluss souveräner Nationalstaaten vorstellen, also den Weg de Gaulles zu beschreiten, der vom „Europa der Vaterländer“ sprach. Eine übernationale europäische Ordnung samt eines eigenständigen europäischen Militärbündnisses neben der NATO, als starker Machtfaktor in einer multipolaren Weltordnung zwischen Russland, China und den USA, wäre gleichfalls denkbar. Sie könnte ein wirksames, idealerweise unter einem “Iron Dome” beschirmtes Bollwerk sein. Außereuropäische oder islamische Staaten können diesem Bund nicht beitreten. Die Türkei und Israel gehören nicht zu Europa!
XIV. AfD und Landesverteidigung
Der Friede ist im Völkerleben immer die Ausnahme, was heute gerne vergessen wird. Ebenso, dass es kein Recht gibt, ohne eine bewaffnete Macht, die diesem Recht Nachdruck verleiht. Wenn ein Volk nicht mehr den Willen hat, sich im Kriegsfall zu verteidigen, so verschwindet der Krieg damit nicht aus der Welt, es verschwindet nur ein schwaches Volk. Die Bundeswehr hat die Außengrenzen unseres Landes wirksam zu schützen – und nichts als das. Sie ist als Träger des Verteidigungswillens und zur Sicherung des Friedens ein untrennbarer Bestandteil der demokratischen Ordnung. Jeder Staatsbürger hat deshalb die Pflicht in ihr zu dienen. Wehrdienst ist Ehrendienst am deutschen Volke. Der Dienst der Soldaten der Bundeswehr, der militärischen Eliteeinheiten und Spezialkommandos sowie von Polizei und BGS ist endlich angemessen zu bezahlen und sie nur mit dem allerbesten Material und der neuesten Technik auszustatten. Die AfD sollte sich zum engagiertesten Fürsprecher unserer Soldaten und Polizisten machen.
XV. Remigration
Die Forderung nach Remigration als parteipolitischem Alleinstellungsmerkmal der AfD müsste sehr viel fordernder und kompromissloser vertreten werden. Noch verstärkter als bisher sollte sie unter Beweis stellen, dass sie tatsächlich jene Erneuerungsbewegung ist, die einmal Garant einer zu errichtenden Festung Europa sein und das „Copyright“ für Remigration erhalten wird. Deutschland ist keine beliebig aufzusiedelnde Immobilie, die man nach Gutdünken an Fremde verschachern darf!
Klare AfD-Position muss also sein: Grenzen dicht! Massenhafte Abschiebungen! Festung Europa! Remigrationsministerium schaffen! Dessen ungeachtet ist ihr Augenmerk auch auf jene Wählerschicht zu richten, die bereits seit vielen Jahrzehnten mit ihren Familien in Deutschland ansässig sind, inzwischen deutsche Staatsbürger geworden sind und die mit uns gemeinsam dagegen ankämpfen wollen, dass dieses Land vollständig überfremdet wird. Diese Menschen sind keine Feinde! Denken wir daran, dass wir bereits heute sechs Millionen muslimische Wähler im Lande haben, die das Verschwinden Deutschlands mittels „ethnischer Wahl“ leise, doch unwiederruflich besorgen wollen und werden. Schon in naher Zukunft werden sie eine eigene Partei gründen, die sich ausschließlich an Migranten wendet, vielleicht mit einem jungen, charismatischen Anführer an ihrer Spitze. Dann wird es ein böses Erwachen für uns Deutsche geben, „hätten wir nur frühzeitig…“, wird es dann panisch heißen. Die Geschichte aber kennt kein „hätte“ – möge dies der AfD stets vor Augen stehen.
XVI. AfD und Wirtschaft
Der Mensch lebt nicht für die Wirtschaft und die Wirtschaft ist nicht für das Kapital da, sondern das Kapital hat der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volke. Nicht die Wirtschaft, sondern erst der machtvolle Staat hat stets die Voraussetzungen für eine positive ökonomische Situation geschaffen. Kollabierende Wirtschaften folgten immer bereits zuvor zusammengebrochenen Staaten nach. Immer dann, wenn in Deutschland ein Aufschwung machtpolitischer Art stattfand, profitierte davon auch das Wirtschaftsleben. Eine funktionierende „Weltwirtschaft“ ist nur denkbar auf der Grundlage der Volkswirtschaften gesunder Nationen. Auch wenn eine immer weiter steigende Zahl von Menschen begreift, dass das wirtschaftliche Wachstum an ihnen selbst weitgehend vorübergeht, während die Profite der Großkonzerne ins Astronomische ansteigen, so wird dennoch das gesamte ausbeuterische System des globalen Finanzkapitalismus nicht als Ursache ihres Elends erkannt oder das Herrschaftsgefüge der Geldaristokratie ernsthaft in Zweifel gezogen. Das Bewusstsein hierfür zu schärfen sollte die originäre Aufgabe der AfD sein. Hier geht es um Glaubwürdigkeit gegenüber der arbeitenden Bevölkerung, aber auch um die Entlarvung der gesamten Linken, deren lebensfremder, menschenfeindlicher Marxismus nur verbrannte Erde hinterlässt. All diese „Sozialisten“ sind selbst gerne Kapitalisten, solange sie diejenigen sind, die den Staat okkupieren und darüber entscheiden, wohin die Geldströme fließen.
XVII. Positionierung der AfD gegenüber der CDU
Keine Anbiederung! Nicht partout deren Juniorpartner oder Mehrheitsbeschaffer sein wollen, sondern im Gegenteil sie vollkommen überflüssig machen und ihr völliges Verschwinden zu forcieren, muß das Ziel sein.
„Anschlussfähig“ hat die Union gegenüber der AfD zu werden – nicht etwa umgekehrt. Je weiter die CDU noch nach links kippt, desto eher wird sie marginalisiert und sich ihr eigenes Grab schaufeln. Sollte sie jedoch mehr und mehr AfD-Positionen vereinnahmen, so wird sie an jenem Gesetz scheitern, nach dem die Menschen dann noch sehr viel eher geneigt sein werden dann gleich das Original, also die AfD, zu wählen und zu unterstützen. Auch die „Democrazia Cristiana“, das italienische Pendant zur CDU, ist mehr oder weniger über Nacht ausradiert worden. Dieses Damoklesschwert schwebt heute genauso über der CDU. Es besteht daher keinerlei Anlass für die AfD, ihre Erstgeburt für ein Linsengericht zu verhökern!
XVII. Hat die AfD genug qualifiziertes Personal, um zu regieren?
Die Schärfe der Opposition der AfD hat sich davon abzuleiten, wie groß der verursachte Schaden durch die jeweils Herrschenden ist. Ihre Meilensteine heißen: Abwahl der etablierten Versager! AfD in die Regierung! Nicht um den illusorischen Anspruch der AfD auf die gesamte Macht kann es heute gehen, sondern als hoffentlich stärkste Fraktion zunächst einmal um die Führung von Landesregierungen oder gar der Bundesregierung, also die „Richtlinienkompetenz“ zu erlangen. Für die AfD hat sich allerdings die ernste Frage zu stellen, ob sie bei Übernahme von Regierungsverantwortung tatsächlich genügend qualifiziertes und in seinen Anschauungen gefestigtes politisches Personal aufbieten könnte. Meines Erachtens ist dies heute bei weitem noch nicht der Fall. Umso mehr ist peinlich darauf zu achten, dass sie ihre Reihen konsequent all den „Märzgefallenen“, Wichtigtuern, Postenjägern, Glücksrittern, Querulanten und Spitzeln verschließt, die erfahrungsgemäß stets als erste dort sind, wo sie eine ihnen günstige Konjunktur wittern. Denn diese werden spätestens am Tage nach einem entscheidenden Sieg zu Scharen vor den Türen der Parteibüros stehen und um Einlass begehren. Sie aber sind es, die Geist, Weg und Ziel einer Bewegung sehr rasch völlig verwässern und in ihr Gegenteil verkehren können; ein Blick in die Parteiengeschichte lehrt dies überdeutlich. Möge das der AfD in dicken roten Lettern ins Stammbuch geschrieben sein.
Dazu bedarf es allerdings auch des Willens sich gegen jene in den eigenen Reihen zu wenden, denen es lediglich auf „Anerkennung“ durch den politisch-medialen Mainstream, materielle Vorteile oder darum geht, am Katzentisch der Herrschenden mitjammern zu dürfen. Die Gefahren der Vereinnahmung, der Verbürgerlichung und der Bürokratisierung des Apparates sind stets gegeben. Auch der sich an der Pforte zur Macht nicht selten einstellenden Neigung, zu jedem, wenn auch noch so schäbigen Kompromiss bereit zu sein, um partout an der Macht zu partizipieren, muß scharf entgegengetreten werden.
XIX. Die AfD als Schicksal und allerletzte Chance der Deutschen
Allen Amts- und Mandatsträgern sowie Mitgliedern der AfD muß klar sein, dass sie tatsächlich die letzte Chance für Deutschland ist! Eine weitere wird es für unser Volk nicht mehr geben. Ältere Deutsche und potentielle Wähler sterben weg, danach werden wir es mit einer erdrückenden Masse wahlberechtigter junger Migranten zu tun haben, die uns nicht nur genetisch, sondern auch mit dem Stimmzettel wegbomben kann und wird, sobald man ihr die Gelegenheit dazu gibt. Sie können warten, wir hingegen nicht. Die heute vornehmste Aufgabe der AfD kann daher nur sein, jene Schäden von uns fernzuhalten, die unser abendländisches Erbe in ihrem Kern bedrohen. Jede Pestepidemie, jede verfehlte außenpolitische Konstellation ließ sich in unserer Geschichte immer wieder korrigieren; selbst die Folgen des Dreißigjährigen Krieges und des Zweiten Weltkrieges waren in irgendeiner Form zu verkraften und zu überwinden. Denn trotz allen unbeschreiblichen Elends fanden wir immer noch eine intakte, weitgehend homogene Bevölkerungssubstanz vor. Befinden sich ein Staat, eine Nation, ein Volk aber erst einmal auf dem Weg des Verlöschens, so ist dies irreparabel und endgültig! Die gesamte Weltgeschichte ist voll von Beispielen dafür. Ganze Kulturen lassen sich in einer oder maximal zwei Generationen problemlos abräumen, man betrüge sich hierüber nicht.
Was aber einmal abgetreten und gefallen ist, kehrt niemals wieder.
Diese elementare Erkenntnis sollte die AfD, ihre Amts- und Mandatsträger und Mitglieder leiten, denn sie wird definitiv die letzte Organisation in Deutschland sein, die den Kampf gegen den drohenden Untergang noch führen kann.
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