Georg Immanuel Nagel – Ein Wendepunkt der Debatte: Viktor Orbán und die „Rassenmischung“

by | 15. Aug. 2022 | Debate, In conversation

Georg Immanuel Nagel mit einer Einschätzung zu Viktor Orbáns jüngstem Vorstoß zu einem neuen europäischen Bewusstsein der Herkunft und Abstammung.

 

Einmal mehr erweist sich Viktor Orbán als der mutigste Politiker Europas. In einer Rede am 23. Juli vor der ungarischen Minderheit der Szekler in der Stadt Băile Tuşnad in Rumänien sprach der konservative Premierminister einmal mehr Klartext. Ganz offen äußerte er sich zu einem Thema, welches im Rahmen der im Westen vorherrschenden Ideologie eines der größten Tabus ist, nämlich das der Ethnizität der menschlichen Kulturen.

 

Orbán griff bei seiner Ansprache zu einer sehr deutlichen Wortwahl. „Es gibt nämlich jene Welt, in der sich die europäischen Völker mit den Ankömmlingen von außerhalb Europas vermischen. Das ist eine gemischtrassige Welt.“ Damit meinte er die westeuropäischen Staaten, die den Multikulturalismus zur Staatsideologie erhoben haben. Orbán hat jedoch nichts gegen Vermischung mit anderen europäischen Völkern. So hätten sich im Karpatenbecken europäische Völker wie Ungarn, Rumänen, Slowaken und andere miteinander vermischt, was in Ordnung sei: „Wir sind bereit, uns miteinander zu vermischen, aber wir wollen nicht zu Gemischtrassigen werden.“

 

Damit hat das erste Mal ein Regierungschef eines weißen Landes ganz offen über den Großen Austausch und die Wirklichkeit der Ethnizität des Menschen gesprochen. Auf der ganzen Welt ist es selbstverständlich, dass die europäische Kultur, die westliche Zivilisation, direkt mit den Weißen zusammenhängt. Nur im Westen selbst muss man dies verleugnen. Gleichzeitig wird die Ethnizität anderer Kulturen in keiner Weise abgestritten. Niemand käme etwa auf die Idee, zu behaupten, es könnte beispielsweise die chinesische Kultur ohne die Chinesen geben. Weiße Nationen sollen hingegen bloß eine „Idee“, ganz Europa gar bloß eine Ansammlung angeblicher „Werte“ sein.

 

Orbán hat mit seiner Ansprache jedenfalls einen gewaltigen Bruch mit der Herrschaftsideologie gewagt, der einen Wendepunkt in der ganzen diesbezüglichen Debatte nach sich ziehen könnte. Man kann jetzt wieder als rechter Weißer, der die eigene Identität bewahren will, von der Rasse reden. Bisher haben sich die großen Rechtsparteien in Europa nach hinten verbogen, um das Thema bloß nicht beim Namen nennen zu müssen. Man sprach über die „Kultur“, besonders gerne über den Islam, gerne auch über ökonomische Nachteile der Zuwanderung. Doch all das sind Nebenschauplätze. Was die Fremden gemeinsam haben ist, dass sie einer anderen populationsgenetischen Großgruppe angehören als wir. Und das ändert sich nicht, egal welche Religion sie haben oder wie viel Steuern sie zahlen.

 

Paradoxerweise wird im Westen einerseits die Existenz menschlicher Rassen geleugnet, während man aber andererseits ständig den Begriff Rasse verwendet. Aber nur in der Form „Rassismus“ bzw. „Antirassismus“. Man könnte also vom Dogma eines „Antirassismus ohne Rassen“ sprechen. Obwohl es keine Rassen geben soll bzw. die Unterschiede zwischen ihnen nur oberflächlich sein sollen, so gibt es Rassen aber immer dann, wenn es darum geht, gegen die Weißen zu hetzten. „Rassisten“ können nämlich prinzipiell immer nur Weiße sein. Und für Weiße ist es schon „rassistisch“, wenn sie ihre eigene Existenz verteidigen wollen bzw. ein Land für sich selber haben möchten. Für Menschen aller Rassen ist es in Ordnung, zu sagen, dass sie lieber in einem weißen Land leben möchten, außer für die Weißen selber. Mit der „kritischen Rassentheorie“ hat man sich in den USA sogar eine eigene Pseudowissenschaft ausgedacht, die nur den Zweck hat, die Weißen zum Sündenbock für alles zu machen, was in der Welt schlecht läuft.

 

Die „Antirassisten“ sind diejenigen, die ständig eine Rasse, nämlich die weiße, herabwürdigen und beleidigen sowie sämtliche Probleme des Multikulturalismus auf die behauptete Schlechtigkeit der Europäer zurückführen, deren „Rassismus“ das angedachte Utopia angeblich verhindern würde. Ein beliebtes Thema ist die „white guilt“ (die „weiße Schuld“), worunter man eine Geschichts-Propaganda versteht, wonach die Vergangenheit der Europäer ausschließlich nur aus Verbrechen und Bosheiten bestehe, worunter die „people of color“ bis heute angeblich so schrecklich zu leiden hätten. Deshalb müssten die Weißen jetzt bis in alle Ewigkeit für ihre angeblichen Verbrechen gegen die „Menschheit“ büßen, und zwar am besten dadurch, dass sie ihren eigenen Untergang herbeiführen. Die herausragenden Kulturleistungen der Europäer, von denen alle Menschen des Globus profitieren, werden hier natürlich ignoriert. Genauso der wohl einzigartige Drang der Weißen, allen möglichen Dritte-Welt-Menschen zu helfen.

 

Die organisierte Masseneinwanderung von „people of color“, welche die EU offen als absichtliche „Ersetzungsmigration“ tituliert, wird in den Mainstream-Medien gerne geleugnet oder als sogenannte „Verschwörungstheorie“ dargestellt. Gleichzeitig schreiben sie bei jeder Gelegenheit, wie toll die „bunte und vielfältige“ neue Gesellschaft sei. Mitunter sprechen Vertreter der globalistischen Machtelite ihre Pläne offen an wie zum Beispiel der reisefreudige Politikwissenschaftler Yascha Mounk anno 2015 im „Spiegel“: „In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“

 

Wer hat dieses „Experiment“ gestartet? Wie kann es in unseren ach so wundervollen, tollen „Demokratien“ möglich sein, dass so ein „Experiment“ gegen den Willen der Menschen durchgedrückt wird und wieso „muss“ es „funktionieren“?

 

Damit es so lange ungestört umgesetzt werden konnte, musste zuvor jedenfalls die ethnische Identität der Europäer durch jahrzehntelange Umerziehung zerstört werden. Eine explizit rassische Identität zu haben, ist aber den anderen erlaubt. So wird etwa die schwer gewalttätige Hass-Bewegung „Black Lives Matter“ allseits bejubelt. In den USA spricht man sowieso ganz offen von race und es gibt auch Rassengesetze. Diese diskriminieren Weiße, indem weniger qualifizierte schwarze Bewerber bei Universitäten und öffentlichen Stellen und Förderungen bevorzugt werden. Hier weiß man immer ganz genau, welcher Rasse jemand angehört. Auch, dass Israel seine Einwanderung strikt an der Abstammung orientiert, stört niemanden. Dort ist das kein „Rassismus“. Wieso dürfen wir das nicht auch genau so machen?

 

Man könnte über diese Dinge ewig reden, aber es sei hier nur noch die von Orbán erwähnte Vermischung ethnischer Gruppen angesprochen, die offensichtlich von der Machtelite gewünscht wird. Jedem von uns ist es schon aufgefallen, aber kaum jemand traut sich darüber zu sprechen. Seit einigen Jahren ist es zur unausgesprochenen Regel geworden, dass auf fast jedem Werbeplakat ein afrikanische Mann mit einer weißen, meist blonden Frau gezeigt werden muss, wobei klar ist, dass diese eine sexuelle Beziehung haben. Auch in Filmen sind Liebespaare immer öfter gemischt, wobei natürlich auch hier immer der Mann afrikanisch und die Frau europäisch zu sein hat.

 

Warum ist das so? Was soll damit bezweckt bzw. suggeriert werden? Klar ist jedenfalls, dass das, was in der Werbung und in Hollywood für uns offenbar gewünscht wird, zu Ende gedacht, den Untergang der Weißen bedeuten würde. Hätten alle weißen Frauen nur noch mit schwarzen Männern Kinder, dann gäbe es bald keine Weißen mehr. Auch nur eine geringe Vermischung führt über die Generationen dazu, dass irgendwann die ganze Bevölkerung gemischt ist und somit die ursprüngliche Ethnie nicht mehr existiert. Will man uns als ethnische Gruppe verschwinden lassen? Absichtlich eine ethnische Vermischung herbeizuführen, mit dem Ziel diese ethnische Gruppe unwiederbringlich zu zerstören, erfüllt jedenfalls die offizielle Völkermord-Definition der UNO. Jedem Gutmenschen ist beispielsweise klar, dass die gezielte Ansiedlung von Han-Chinesen in Tibet dem Zweck dient, die Tibeter zur Minderheit werden und letztlich verschwinden zu lassen. Nur die Weißen sollen den selben Vorgang als „Bereicherung“ usw. bejubeln.

 

Wie dem auch sei. Es ist für das Überleben der Europäer notwendig, die feige Verleugnung der eigenen Ethnizität zu überwinden und sich offen und stolz dazu zu bekennen, ein Weißer zu sein und die eigene  ethnische Gruppe auch erhalten zu wollen – so wie das die anderen auch machen. It’s OK to be white! Einwanderung ist also prinzipiell immer an sich abzulehnen. Der „civic nationalism“ muss endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. „Ein Volk ohne Land, das ist nichts“, sagte Theodor Herzl, der Begründer des Zionismus. Wir sind dabei zu so einem „Nichts“ zu werden.

 

Wir wollen nicht mehr, als uns zusteht, nämlich dass unser Menschenschlag in seinem angestammten Territorium unter sich bleiben und dadurch überleben kann. Das ist das Normalste auf der Welt. Wer sich nicht traut, dies auf eine sachliche und vernünftige Art auszusprechen, kann nicht Teil der Lösung sein. Unsere Existenz ist nicht verhandelbar. Viktor Orbán kann man für seinen mutige Wortmeldung gar nicht genug danken. Jetzt müssen andere patriotische Politiker nachziehen, denn mit Feigheit und Selbstverleugnung kann man nicht siegen.