{"id":9547,"date":"2023-09-04T19:31:10","date_gmt":"2023-09-04T17:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=9547"},"modified":"2023-09-04T19:36:44","modified_gmt":"2023-09-04T17:36:44","slug":"eine-neue-perspektive-auf-die-souveraenitaet-das-lateinische-reich-von-kojev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-perspektive-auf-die-souveraenitaet-das-lateinische-reich-von-kojev\/","title":{"rendered":"Eine neue Perspektive auf die Souver\u00e4nit\u00e4t: Das Lateinische Reich von Koj\u00e8ve"},"content":{"rendered":"<p><em>Marco Uncini, 1998 in Rom geboren. Chef der italienischen Gruppe Fuori Perimetro. Durch sein Interesse an Geschichte und politischer Philosophie begann er zu studieren. Besitzt einen Abschluss in Anthropologie und studiert zurzeit Geographie. Nachfolgend erl\u00e4utert er die Wiedergeburt des Reichsgedanken, anhand der \u00dcberlegungen des franz\u00f6sischen Philosophen Alexandre Koj\u00e8ve. Die Reichsidee als Antwort auf die geopolitische Bedeutungslosigkeit Europas, auf dem Schachbrett der multipolaren Weltordnung.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Aus dem Englischen \u00fcbersetzt von Alexander Markovics<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Reich und Raum oder: Die Grundlagen von Koj\u00e8ves&#8216; Theorie<\/strong><\/p>\n<p>In der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg schlug der eingeb\u00fcrgerte franz\u00f6sische Philosoph und hochrangige Regierungsbeamte in der Pariser Regierung, Alexandre Koj\u00e8ve, die Schaffung eines \u201cLateinischen Reiches\u201d vor. Die Essenz dieser Utopie verlangt nach einer vorsichtigen Analyse, da sie sich als unglaublich erhellende Perspektive auf die Welt von heute darstellt. Das dem zugrunde liegende Konzept des \u201cLateinischen Reiches\u201d ist recht unkompliziert: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann f\u00fcr Frankreich, der einzigen siegreichen Nation au\u00dferhalb der beiden gro\u00dfen Bl\u00f6cke der Angloamerikaner und Sowjets ein langsamer Prozess des Niedergangs, der von der globalen Dominanz der beiden Superm\u00e4chte \u00fcberschattet wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Koj\u00e8ve: Europa als dritter Pol und das Lateinische Reich<\/strong><\/p>\n<p>Um diese Schicksal zu entgehen stellte Koj\u00e8ve die Hypothese eines entschieden europ\u00e4ischen, genauer gesagt lateinischen \u201cDritten Pols\u201d (womit er eine Position jenseits der USA und der Sowjetunion meinte\u00a0) auf. Spanien, Italien und Frankreich sollten in diesem \u201cLateinischen Reich\u201d miteinander vereint werden. Man kann es sich als eine Art Vorl\u00e4ufer der EU vorstellen, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Das Reich w\u00fcrde aus lateinischen und katholischen Staaten bestehen, mit einem gemeinsamen kulturellen Erbe und dem Segen der Kirche.<\/p>\n<p>Dies sollte dazu dienen, dem protestantisch anglo-amerikanischen Leviathan und dem slawisch-sowjetischen orthodoxen Einfluss zu widerstehen (der in der Realit\u00e4t nur sehr wenig mit der Orthodoxie zu tun hatte). Nat\u00fcrlich w\u00fcrde das Reich mit Frankreich als Triebfeder eine gemeinsame W\u00e4hrung besitzen, um den Dollar und dem Rubel entgegentreten zu k\u00f6nnen sowie ein mediterranes geopolitisches Projekt, welches die Kolonien aller Mitgliedsstaaten unterst\u00fctzt (die zum damaligen Zeitpunkt noch existierten, wobei Italien nur Somalia blieb<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.). Das Mittelmeer w\u00e4re zum politischen Eckstein dieser \u201cimperialen\u201d Ambitionen geworden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine Union kulturell und historisch verwandter Nationen gegen den nationalen Isolationismus<\/strong><\/p>\n<p>Dem franz\u00f6sischen Philosophen war dabei die Schaffung einer Union \u201cverwandter\u201d Nationen mit tiefen kulturellen und historischen Banden am wichtigsten. Er hatte verstanden, dass in der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg nationaler Isolationismus nicht l\u00e4nger eine gangbare Alternative war und das man, um den neuen weltweiten politischen Horizonten widerstehen zu k\u00f6nnen, gemeinsam mit jenen zusammenarbeiten muss, die mit einem selbst, jahrhundertealte kulturelle Wurzeln teilen. Indem man die kulturellen Wurzeln betonte, bestand man konsequenterweise darauf der Kannibalisierung Europas durch sowohl die angels\u00e4chsische Sph\u00e4re als auch das sowjetische Universum zu widerstehen. Nachdem wir die allgemeine Struktur von Koj\u00e8ves Utopia untersucht haben, bieten sich zwei Aspekte an, die besonderer Reflexion bed\u00fcrfen, nicht nur um die Welt um uns herum zu verstehen, sondern auch um unser politisches Handeln in einer mehr gegenwartsorientierten Weise anzuleiten, die direkt auf den Einsichten des franz\u00f6sischen Philosophen aufbaut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Reich als Antwort auf die Krise des Nationalstaates<\/strong><\/p>\n<p>Erstens scheint es, als ob er sich das Konzept des Reiches wieder angeeignet hat als Schirmbegriff, um eine politische Entit\u00e4t zu beschreiben, die nicht als Nationalstaat, Konf\u00f6deration oder F\u00f6deration beschrieben werden kann. Koj\u00e8ves Weltsicht war nicht mit dem Nationalstaat verbunden (der wie wir gesehen haben \u00fcberwunden werden sollte), noch stimmte er mit der Konf\u00f6deration oder F\u00f6deration \u00fcberein. Folglich k\u00f6nnen wir sagen, dass es mit der Zeit seine eigene besondere Form angenommen h\u00e4tte, die jedem folgenden Reich in der Geschichte eigen war (das R\u00f6mische Reich hatte nicht dieselben Eigenschaften wie das Heilige R\u00f6mische Reich, noch \u00e4hnelte es dem Britischen Reich). Weiters evoziert der Begriff des Reiches selbst ein Universum kultureller Traditionen, die wenig Raum f\u00fcr die Diskussion wirtschaftlicher und technischer Einzelheiten l\u00e4sst. In Europa ruft dieser Begriff die Erinnerung an die klassische r\u00f6mische Welt hervor, dem Sinnbild des Reiches.<\/p>\n<p>Es ist kein Zufall, dass zahlreiche Konflikte dar\u00fcber aufflammten, insbesondere im Mittelalter, hinsichtlich der Frage nach der Legitimit\u00e4t des gegenw\u00e4rtigen Reiches (das Heilige R\u00f6mische Reich und das Byzantinische Reich betrachten sich beide jeweils selbst als die Erben Roms und bestritten die Legitimit\u00e4t des anderen). Es durfte nur ein Reich geben, das eng an die r\u00f6mische Tradition gebunden war. Die Wiederentdeckung dieser Form von Institution h\u00e4tte Nationen durch eine h\u00f6here Ordnung miteinander vereint, ebenso wie das kulturelle Erbe von mehr als 2000 Jahren pl\u00f6tzlich im Rampenlicht gestanden w\u00e4re. Koj\u00e8ve legte gro\u00dfen Wert auf diesen Aspekt, bis zu dem Punkt hin, dass er den lateinischen und katholischen Charakter der Mitgliedsstaaten seines imperialen Utopias betonte.<\/p>\n<p>Folgerichtig kann diese supranationale Union nur dann erreicht werden, wenn vorher ein Bewusstsein von diesen \u201ckulturellen Gemeinsamkeiten\u201d geschaffen wurde.\u00a0 Heute scheint die Europ\u00e4ische Union solcherlei Betrachtungen g\u00e4nzlich aus ihrem politischen Horizont verbannt zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine kurze Geschichte des Gro\u00dfraumdenkens<\/strong><\/p>\n<p>Zweitens, gibt es einen Aspekt der nicht sofort auf der Hand liegt, aber von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Idee von Koj\u00e8ve ist: die r\u00e4umliche Ausweitung des Reiches. Koj\u00e8ve verstand die Welt die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden war, eine Welt die ihre globalpolitischen Tendenzen in bemerkenswertem Ausma\u00df beschleunigt hatte. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die Ideen des Panslawismus und Pangermanismus dazu verwendet ambitionierte Gebietserweiterungen zu rechtfertigen. Die sp\u00e4tere Theorie des \u201eLebensraums\u201c, die vom deutschen Geographen Karl Haushofer hervorgebracht und sp\u00e4ter von den Nationalsozialisten verwendet wurde, wies gemeinsam mit dem japanischen Konzept der \u201eGro\u00dfostasiatischen Wohlstandssph\u00e4re\u201c weiter in diese Richtung. Man k\u00f6nnte meinen, dass dieser Krieg wahrhaftig ein Krieg um die Weltherrschaft gewesen war, noch mehr als der vorherige.<\/p>\n<p>Die Amerikaner hatten bereits die Monroe-Doktrin implementiert und die Briten kontrollierten das gr\u00f6\u00dfte Kolonialreich der Geschichte. Dies ging Hand in Hand mit der technologischen Entwicklung vieler westlicher L\u00e4nder, die den Zugang zu einer immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Anzahl von Ressourcen voraussetzte, die oft in umk\u00e4mpften Territorien gefunden wurden. Jedoch beschr\u00e4nkte sich dieser Wettkampf nicht auf die Kontrolle von Ressourcen, es ging bei ihm auch um die Vormachtstellung auf der Weltinsel, wie in einem vorhergehenden Artikel erw\u00e4hnt<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><\/a>\u00a0, deren Kontrolle angels\u00e4chsischen Theoretikern zufolge die Weltherrschaft garantierte (was wie sich herausstellte wahr ist). Folglich verlor die Staatsform des Nationalstaates, die sich in Europa seit dem 15 Jhdt. entwickelt hatte, ihre Relevanz und Funktionalit\u00e4t. Koj\u00e8ve strebte danach ein Lateinisches Reich zu erschaffen, um die beiden \u201eGro\u00dfr\u00e4ume\u201c Amerika und die Sowjetunion zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Carl Schmitts Gro\u00dfraumordnung als Antwort auf die Neue Weltordnung<\/strong><\/p>\n<p>Es ist an dieser Stelle interessant festzuhalten, dass bereits ein paar Jahre zuvor Carl Schmitt von Gro\u00dfr\u00e4umen<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> gesprochen hatte, ein Konzept das neue supranationale Staaten benannte, sogenannte \u201eZivilisationsr\u00e4ume\u201c die aus einem geteilten kulturellen Erbe entstehen (die wir in einem weiteren Artikel im Detail diskutieren haben<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><\/a>\u00a0). Halten wir uns das Ausma\u00df dieser Utopie vor Augen, gemeinsam mit jener Schmitts, k\u00f6nnen wir Koj\u00e8ve als einen Machiavelli der j\u00fcngsten Gegenwart bezeichnen: Genauso wie Machiavelli die Notwendigkeit des Nationalstaates vorhergesehen hatte um den Zusammenbruch der Feudalordnung zu \u00fcberleben, warnte der franz\u00f6sische Philosoph vor einer neuen globalen Ordnung, die eine neue Form des Staates voraussetzte.<\/p>\n<p>Diese beiden Aspekte sollten uns gemeinsam mit dem gesamten theoretischen Konstrukt des Lateinischen Reiches zum Nachdenken bringen, insbesondere hinsichtlich der Bedeutung des Begriffes Souver\u00e4nit\u00e4t. Heute scheint sich eine Idee von Souver\u00e4nit\u00e4t befleckt mit nationalistischen Str\u00f6mungen in unseren Breitengraden zu verbreiten, die sich weniger auf eine umfassende Perspektive und daf\u00fcr viel zu stark auf einen anachronistischen Irredentismus<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><\/a>\u00a0 finden: Die Jahre der Zwischenkriegszeit, die direkt auf den Ersten Weltkrieg folgten, stellten einen Triumph der anglo-amerikanischen Politik dar, die genau darauf abzielte die Nationalismen anzufeuern (in diesem Fall jene in Osteuropa, um die Verbindungen des Kontinents mit Russland zu kappen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine kontinentale Perspektive: Souver\u00e4nit\u00e4t, Unabh\u00e4ngigkeit von den USA, B\u00fcndnis mit Russland<\/strong><\/p>\n<p>Es muss an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Erweiterung des eigenen Horizonts in Richtung einer kontinentalen Perspektive nicht bedeutet die Essenz der Souver\u00e4nit\u00e4t auszul\u00f6schen oder vor der Dialektik des Globalismus \u00a0zu kapitulieren. Ganz im Gegenteil, wie dieser Artikel zu demonstrieren versucht, bedeutet es das eigene politische Handeln auf die gegenw\u00e4rtige weltpolitische Lage und hinsichtlich des transatlantischen Regimes abzustimmen. Heutzutage trifft dies offensichtlich auf Russland zu, das angetreten ist, um den <em>status quo<\/em> in Frage zu stellen. Wenn wir wahrhaftig die Unabh\u00e4ngigkeit von den USA anstreben, dann ist es Russland, mit dem wir ein B\u00fcndnis anstreben sollten. Jedoch kann dies nicht von einzelnen europ\u00e4ischen Staaten alleine erreicht werden, da jeder dem amerikanischen Riesen alleine entgegentreten m\u00fcsste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jan Zielonka: Das Neue Mittelalter und die Erneuerung Europas durch das Reich<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem fast alle genannten Staaten danach streben ihre Souver\u00e4nit\u00e4t wiederzuerlangen (denken wir an Frankreich, das geschichtlich gesehen zu den gr\u00f6\u00dften NATO-Kritikern z\u00e4hlt oder an Deutschland, das wirtschaftlich am st\u00e4rksten von der Russophobie betroffen ist.), w\u00e4re es an der Zeit die Kr\u00e4fte zu vereinigen. Von dieser Warte aus gesehen kann es von Vorteil sein politische Formen aus unserer Vergangenheit wiederzuentdecken und sie einfach an die Umst\u00e4nde der Gegenwart anzupassen. Dies ist der Fall bei Jan Zielonkas These vom Neuen Mittelalter<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>, die sich die Erneuerung Europas durch das mittelalterliche Konzept des Reiches vorstellt. Von da aus k\u00f6nnte man einen Neuanfang wagen und eine konkrete Alternative zum nationalstaatlichen Souver\u00e4nit\u00e4tsdenken aus der \u00c4ra des Kalten Krieges schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>Zwar wurde auf der Potsdamer Konferenz 1945 beschlossen, dass Italienisch-Somaliland nicht an Italien zur\u00fcckgegeben wird, jedoch erkl\u00e4rte die UN-Treuhandversammlung das Gebiet zum Treuhandgebiet unter italienischer Verwaltung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>Marco Uncini: <a href=\"https:\/\/fuoriperimetro.com\/21\/10\/2022\/heartland-e-rimland-un-monito-per-leuropa\/\">Heartland\u00a0e\u00a0Rimland, un monito per l\u2019Europa? \u2013 FUORI PERIMETRO<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>Vgl. Schmitt, Carl: V\u00f6lkerrechtliche Gro\u00dfraumordnung mit Interventionsverbot f\u00fcr raumfremde M\u00e4chte. Ein Beitrag zum Reichsbegriff im V\u00f6lkerrecht. 1939. Duncker &amp; Humblot. 1991.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>Marco Unicin: L&#8217;ordinamento dei grandi spazi nel diritto internazionale con divieto di intervento per le potenze straniere. Un contributo sul concetto di impero nel diritto internazionale<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>Urspr\u00fcngliche Bezeichnung f\u00fcr eine Ideologie, die nach der Einigung Italiens 1861 die Eingliederung unter \u00f6sterreichischer Herrschaft verbliebener Territorien mit italienischen Siedlern forderte. Heute versteht man darunter die Zusammenf\u00fchrung m\u00f6glichst aller Vertreter einer Ethnie in einem Staat mit festen Territorialgrenzen. Der Irredentismus ist daher fester Bestandteil ideologischer Panbewegungen (Pangermanismus, Panslawismus, usw.)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>Vgl. Zielonka, Jan: Europe as Empire: The Nature of the Enlarged European Union. Oxoford University Press, USA. 2007.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Uncini, 1998 in Rom geboren. Chef der italienischen Gruppe Fuori Perimetro. Durch sein Interesse an Geschichte und politischer Philosophie begann er zu studieren. Besitzt einen Abschluss in Anthropologie und studiert zurzeit Geographie. Nachfolgend erl\u00e4utert er die Wiedergeburt des Reichsgedanken, anhand der \u00dcberlegungen des franz\u00f6sischen Philosophen Alexandre Koj\u00e8ve. 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