{"id":9447,"date":"2023-07-03T17:39:54","date_gmt":"2023-07-03T15:39:54","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=9447"},"modified":"2024-06-08T16:39:25","modified_gmt":"2024-06-08T14:39:25","slug":"das-geldsystem-in-aufloesung-teil-iii-am-ende-dieses-zyklus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/das-geldsystem-in-aufloesung-teil-iii-am-ende-dieses-zyklus\/","title":{"rendered":"Das Geldsystem in Aufl\u00f6sung? Teil III: Am Ende dieses Zyklus"},"content":{"rendered":"<p><em>Der dritte und letzte Teil der Reihe &#8222;Das Geldsystem in Aufl\u00f6sung&#8220;, beschreibt die Dimension und Verwebungen innerhalb des weltweiten Finanz- und Geldsystems. Insbesondere die Rolle der USA und des Dollar, angesichts der sich bereits entfaltenden Bankenkrise in \u00dcbersee, werden in das weltweite Geldsystem eingeordnet. Steinborn umrei\u00dft ebenfalls m\u00f6gliche Folgen, eines eventuellen Zusammenbruchs des gegenw\u00e4rtigen Geldsystems, verursacht durch einen Kollaps des Bankwesens.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/das-geldsystem-in-aufloesung\/\">Hier geht es zur Gesamtfassung<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eEs gibt kein subtileres und besseres Mittel zum Sturz der bestehenden Gesellschaftsordnung als die Ruinierung der W\u00e4hrung.\u201c John Maynard Keynes (1883-1946)<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend mittlerweile immer mehr \u00d6konomen und auch Zentralbanker erkannt haben, dass die Inflation nicht nur \u201etempor\u00e4r\u201c, sondern nachhaltig ist, droht nicht nur ein Finanz- oder Wirtschaftssystem zu kollabieren. Es besteht die M\u00f6glichkeit einer regelrechten Geldrevolution, die auch eine Transformation der Gesellschaft mit sich bringen w\u00fcrde. Denn das alte Geldsystem scheint ausgedient zu haben. Der Starinvestor und Multimilliard\u00e4r Ray Dalio sieht die Welt in der f\u00fcnften von insgesamt sechs Phasen des derzeitigen Zyklus. Nach Phase sechs l\u00f6st sich dieser auf und m\u00fcndet in ein neues System. Der Zyklus beginnt von vorn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Geldpolitik ist immer auch Machtpolitik: Die alte Weltordnung kommt ins Wanken<\/strong><\/span><\/h2>\n<p>\u201eGeld regiert die Welt!\u201c, hei\u00dft es im Volksmund. Doch viel wichtiger ist die Frage: \u201eWer regiert das Geld?\u201c. Denn Geldpolitik ist immer auch Machtpolitik. So st\u00fctzen die US-Amerikaner ihren Weltmachtstatus nicht nur auf ihre milit\u00e4rischen M\u00f6glichkeiten oder allein auf der Tatsache, dass es sich dabei (noch) um die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft handelt. Die Tatsache, dass \u00d6l sowie andere Assets international in US-Dollar abgewickelt werden, gibt den USA eine Sonderstellung. Denn auch wenn wir innerhalb der Euro-Zone mit dem Euro bezahlen, so muss bspw. Deutschland mit US-Dollars bezahlen, will es \u00d6l importieren. Das gleiche gilt f\u00fcr die anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder. Damit wird der Euro zu einer Art Sekund\u00e4rw\u00e4hrung. Es w\u00e4re vermessen, den Euro als eine Komplement\u00e4rw\u00e4hrung zu bezeichnen, die neben dem US-Dollar angeboten wird. Dennoch handelt es sich zumindest auf den Rohstoffm\u00e4rkten um ein eher sekund\u00e4r zum Einsatz kommendes Zahlungsmittel. Der US-Dollar ist somit nicht nur die Nationalw\u00e4hrung, sondern ein gewaltiges Machtmittel in der Weltpolitik. Dies aus zwei Gr\u00fcnden:<\/p>\n<ol>\n<li>Die USA k\u00f6nnen eine nationale Geldpolitik anstreben, die zwar f\u00fcr sie zum Vorteil ist, jedoch zum Nachteil anderer Entit\u00e4ten sein k\u00f6nnte. Den USA bietet sich dabei ein gewaltiges Druckmittel f\u00fcr s\u00e4mtliche konkurrierende Nationen.<\/li>\n<li>Da es sich bei dem US-Dollar um die Leitw\u00e4hrung handelt, mit der alle Akteure handeln m\u00fcssen, ist sie auch der einzige Staat, der nicht pleitegehen kann. Die USA k\u00f6nnen sich also so hoch verschulden wie sie wollen, ohne dabei bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen, dass der Staatshaushalt vollkommen zahlungsunf\u00e4hig wird.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><div class='et-box et-shadow'>\n\t\t\t\t\t<div class='et-box-content'>Beispiele f\u00fcr nationale Alleing\u00e4nge der FED gegen die Welt<\/strong><\/p>\n<p>*Die \u00d6lpreisschocks in den 1970er Jahren. Nachdem unter Nixon die Losl\u00f6sung vom Bretton-Woods-Abkommen stattfand, wertete der Dollar massiv gg\u00fc. europ\u00e4ischen nationalen W\u00e4hrungen (wie DM, Franc, Pfund) bis zu einem Viertel ab. Dies traf vor allem die OPEC-Staaten, die, um die Verluste zu kompensieren, den \u00d6lpreis deutlich erh\u00f6hten. Es gab damals zwei Schocks. Einmal w\u00e4hrend des Jom-Kippur-Krieges 1973 und das zweite Mal w\u00e4hrend des ersten Golfkrieges 1979. Dies l\u00f6ste weltweit eine Rezession aus.<\/p>\n<p>*In den 1980er Jahren erh\u00f6hte die FED den Leitzins, womit alle in Dollar verschuldeten L\u00e4nder Liquidit\u00e4tsprobleme bekamen. Insbesondere viele Entwicklungsl\u00e4nder, die sich einst g\u00fcnstig in US-Dollar verschuldeten, traf die Zinserh\u00f6hung, da dadurch die Kosten f\u00fcr neue Kredite in die H\u00f6he schossen. 1982 brach dann eine internationale Schuldenkrise aus.<\/p>\n<p>*Kurz vor der Jahrtausendwende wiederholte sich dies in den Tiger-Staaten. Die Krise breitete sich auch in Lateinamerika sowie Russland aus.<\/p>\n<p>*Die derzeitige Zinserh\u00f6hung der FED wirkt sich ebenfalls massiv auf die Volkswirtschaften der ganzen Welt aus. Die Ereignisse der 80er und Ende der 90er k\u00f6nnten sich dadurch wiederholen.<\/p>\n<p>*Das Einfrieren ausl\u00e4ndischer Konten von russischen Politikern und Oligarchen sowie der Ausschluss der Russischen F\u00f6deration aus dem internationalen Banken-Netzwerk SWIFT hat zun\u00e4chst massive Auswirkungen auf die russische Politik gehabt, die sich allerdings als Bumerang erweisen k\u00f6nnte.<\/div><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><div class='et-box et-shadow'>\n\t\t\t\t\t<div class='et-box-content'>Die USA, eine hochverschuldete Supermacht<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die USA durch eine verfassungsgem\u00e4\u00dfe Schuldenobergrenze daran gehindert werden sollen, Schulden ins Unermessliche zu generieren, wurde diese seit 1960 insgesamt 78 Mal angehoben. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen lag sie bei 31,4 Billionen US-Dollar und wurde mittlerweile auch ausgereizt. Der Kongress streitet derzeit darum, ob es auch zu einer weiteren Anhebung der Obergrenze kommen soll. Die in Abbildung 6 dargestellten Zahlen sind dem IMF entnommen. Demnach schuldeten die USA zum Ende 2022 mehr als 121 Prozent ihres j\u00e4hrlichen Bruttoinlandsproduktes, also m\u00fcssten die Vereinigten Staaten mindestens 21 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen in US-Dollar in einem Jahr produzieren, um die Schulden begleichen zu k\u00f6nnen. Zum Vergleich, die Staaten der EU d\u00fcrfen eine Staatsschuldenquote von 60 Prozent des BIP nicht \u00fcbersteigen. Sie w\u00fcrden dann gegen die Maastricht-Kriterien versto\u00dfen. Allerdings erf\u00fcllen dieses Kriterium derzeit nur knapp die H\u00e4lfte aller EU-Mitglieder. Selbst Deutschland lag Ende 2022 bei 66,3 Prozent. Die EU-27 liegen durchschnittlich bei 84 Prozent. In BIP weisen die USA damit eine Verschuldung vergleichbar mit Portugal oder Italien auf, welche zu den am h\u00f6chsten verschuldeten L\u00e4ndern der EU geh\u00f6ren. W\u00e4hrend die EU selbst zunehmend Probleme mit derartigen Schuldenst\u00e4nden bekommt, k\u00f6nnen die Vereinigten Staaten aus bereits gesagten Gr\u00fcnden nicht Bankrott gehen, solange sie die Weltreservew\u00e4hrung stellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9450 size-full\" src=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_009.png\" alt=\"\" width=\"941\" height=\"580\" srcset=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_009.png 941w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_009-480x296.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 941px, 100vw\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Abbildung 6 Staatsverschuldung der USA im Verh\u00e4ltnis zum BIP von 2001 bis 2022 und Prognosen bis 2028 in Prozent<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/div><\/div><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg begann mit Bretton-Woods I eine neue Weltordnung, die seinerzeit durch zwei Entit\u00e4ten, den Polen West (USA) und Ost (Sowjetunion), bestimmt wurde. Nachdem diese Ordnung auseinanderbrach und zu einer Unipolaren Weltordnung mit den USA als einzige Weltmacht an der Spitze \u00fcberging, entstand allm\u00e4hlich das Bretton-Woods-II-Regime mit dem Petro-Dollar (auch Russland verkaufte seine Rohstoffe gegen US-Dollar-Reserven), welches wir bis heute als das vorherrschende Weltgeldsystem bezeichnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es wird deutlich, dass die vorherrschende Geldpolitik mit dem weltweiten Machtgef\u00fcge einhergeht. Dies wird umso deutlicher, wenn man die j\u00fcngsten Entwicklungen in diese \u00dcberlegungen miteinbezieht. Denn die derzeitige Weltgeldpolitik kommt allm\u00e4hlich ins Wanken. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<p>*Die USA stehen vor unglaublichen innenpolitischen Herausforderungen (Demografie-Probleme, soziale Unruhen, Identit\u00e4tsprobleme, Inflation, hoher gesellschaftlicher Verschuldungsgrad, Deindustrialisierung, Staatskrise, Polarisierung zwischen den Rassen), die sich unmittelbar auf die Au\u00dfenpolitik auswirken wird. Insbesondere das Vertrauen in die Regierung und in den Staat ersch\u00fcttern das politische System.<\/p>\n<p>*Der Ausschluss Russlands aus dem SWIFT-System hat das Vertrauen vieler L\u00e4nder ersch\u00fcttert. Das Einfrieren von russischen Verm\u00f6gen bestehend aus US-Dollar hat die Weltreservew\u00e4hrung Reputation gekostet. Immer mehr Entit\u00e4ten, auch die \u00f6lf\u00f6rdernden L\u00e4nder, schauen sich nach Alternativen um.<\/p>\n<p>*Russland, China und der Rest der BRICS-Staaten gehen in offener Konkurrenz zu den USA und versuchen sich als Alternative zu verkaufen. Auch wenn die BRICS nicht diese einheitliche Agenda aufweisen, wie es manche Zeitgenossen erhoffen, befeuern sie den Reputationsverlust der Vereinigten Staaten als unangefochtene Weltmacht.<\/p>\n<p>*Indem die USA gro\u00dfe Teile Europas dazu gebracht haben, sich energetisch von Russland loszusagen, d\u00e4mmert immer mehr Entscheidern, dass dies in eine energetische Abh\u00e4ngigkeit gg\u00fc. den USA m\u00fcnden k\u00f6nnte. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Absichten aus Washington zunehmend hinterfragt werden.<\/p>\n<p>*Durch die Abschottung Russlands hat sich dieses von Europa zwangsweise abgewandt und richtet seine Aufmerksamkeit zunehmend auf Indien, China und den Iran. Initiativen wie das International North-South Transportation Corridor Projekt (INSTC), welche eine Handelsroute von Moskau \u00fcber Baku, Teheran, Bandar Abbas sowie Chabahar nach Mumbai unter Umgehung von Pakistan bietet mehreren Entit\u00e4ten im Norden sowie im S\u00fcden Asiens ungeahnte M\u00f6glichkeiten. Dem Projekt ist eine \u00e4hnliche Bedeutung wie der One Belt, One Road Initiative aus China beizumessen. Dadurch schwindet der Einfluss der USA in Asien.<\/p>\n<p>*Mittlerweile haben mehrere OPEC-L\u00e4nder angegeben, k\u00fcnftig nicht mehr nur in US-Dollar zu handeln. Insbesondere der Yuan\/Renminbi und der Rubel haben hiervon stark profitieren k\u00f6nnen. Zwar kann von der Abl\u00f6sung des US-Dollars noch keine Rede sein, doch haben die Amerikaner dadurch massiv an Einfluss verloren. Selbst europ\u00e4ische L\u00e4nder wie Frankreich neigen zunehmend dazu au\u00dferhalb des Dollar-Systems Handel betreiben zu wollen.<\/p>\n<p>*Der Aufstieg Chinas zu einer Gro\u00dfmacht ersch\u00fcttert die globale Sicherheitsordnung. Das Machtgef\u00fcge tendiert immer mehr zu einer Multipolarit\u00e4t. China als kommende einzige Weltmacht sehe ich nicht, aber sie werden wohlm\u00f6glich die n\u00e4chsten Jahrzehnte pr\u00e4gend mitgestalten und aus der Weltpolitik nicht so schnell verschwinden. Allein die Tatsache, dass das Reich der Mitte den Weltmarkt f\u00fcr die f\u00fcr Technologieg\u00fcter erforderlichen Seltene Erden dominiert (immerhin ca. 60 Prozent, auf die USA fallen nicht einmal 16 Prozent)<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, macht deutlich, in welche Abh\u00e4ngigkeit auch eine Supermacht wie die USA geraten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>*Die USA schlittern gerade in eine Bankenkrise, die eine ohnehin vorhandene Liquidit\u00e4tsklemme verschlimmern k\u00f6nnte. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte den Vereinigten Staaten eine massive Deflation drohen, die weitaus schlimmere Folgen haben w\u00fcrde, als eine anhaltende hohe Inflation.<\/p>\n<p>*Damit einhergehend fliehen immer mehr ausl\u00e4ndische Halter von US-Reserven aus der W\u00e4hrung. Die Chinesen, als gr\u00f6\u00dfter Halter weltweit haben in den letzten Monaten ihren Bestand an US-Staatsanleihen drastisch reduziert, was den Dollar massiv unter Druck setzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die USA sind (noch) die einzige Weltmacht und werden diesen Status mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zun\u00e4chst erhalten k\u00f6nnen. Die Reputation und zugleich der Einfluss der Vereinigten Staaten schwindet aber allm\u00e4hlich und neue konkurrierende Akteure auf dem eurasischen Schachbrett fordern die Supermacht heraus. Eine Multipolarisierung des globalen Machtgef\u00fcges ist zunehmend wahrscheinlicher. Langfristig wird auch das US-amerikanische Imperium nicht mehr die einzige Weltmacht darstellen k\u00f6nnen. Mit abnehmender Dominanz als Weltreservew\u00e4hrung verlieren die USA neben ihrer Milit\u00e4rmacht das wichtigste Instrument zur Aus\u00fcbung ihrer Weltmachtstellung. Ein neues globales Geldsystem k\u00fcndigt sich an. Bretton Woods III k\u00f6nnte die Folge sein.<\/strong><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Amerikas Bankenkrise ist eine Weltbankenkrise<\/strong><\/span><\/h2>\n<p>Die Bilanzsumme der FED stieg in den letzten zehn Jahren um 251 Prozent. Das sich in der US-amerikanischen Notenbank befindliche Geld, welches bereits vor der Corona-Krise auf einem utopischen Hoch gewesen war, verdoppelte sich in den letzten eineinhalb Jahren noch einmal. Die Federal Reserve flutete also die M\u00e4rkte regelrecht mit Geld im Rahmen einer ultralockeren Geldpolitik, wie sie auch in Europa im selben Zeitraum stattgefunden hat. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr wurden bereits in den Teilen I und II hinreichend erl\u00e4utert. Was sich in der Geldpolitik der letzten Jahrzehnte abgespielt hat, ist ein Paradebeispiel f\u00fcr eine sich immer schneller und immer weiter au\u00dfer Kontrolle geratenen Schuldenspirale.<\/p>\n<p>Die Niedrigzinspolitik der US-Notenbank f\u00fchrte dazu, dass sich immer mehr Akteure (Gesch\u00e4ftsbanken, Unternehmen, private Konsumenten) verschuldeten, denn die Kredite waren billig zu bekommen. Banken konnten sich sanieren, indem sie in diesem Niedrigzinsumfeld in langfristige Staatsanleihen investierten. Im Laufe dieser Entwicklung sind die erwartbaren Renditen f\u00fcr Spareinlagen bei den Banken zunehmend gesunken. Mit nahezu null Prozent Rendite wanderten immer mehr Anleger ab und investierten in andere von den Banken unabh\u00e4ngige Assets. Die Banken waren daher dazu gezwungen, ihr Kapital selbst in riskanten Gesch\u00e4ften zu investieren, wenn sie nicht bei Anleihegesch\u00e4ften bleiben wollten. Die Kreditmarge ist mit abnehmenden Leitzins ebenfalls stetig gesunken, weshalb das Kreditgesch\u00e4ft f\u00fcr Gesch\u00e4ftsbanken nicht mehr lukrativ war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><div class='et-box et-shadow'>\n\t\t\t\t\t<div class='et-box-content'>Das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate<\/strong><\/p>\n<p>Die oben beschriebenen Vorg\u00e4nge wurden von Karl Marx in den etwas abstrakten Begriff vom \u201eGesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate\u201c gegossen. Dieses beschreibt den folgerichtigen Abfall der durchschnittlichen Profitrate durch immer knapper werdende Bodensch\u00e4tze sowie durch eine nat\u00fcrliche Abnahme der Kapitalproduktivit\u00e4t. Marx unterscheidet zwischen konstantem und variablem Kapital. <strong>Konstantes Kapital<\/strong> sind Maschinen, Anlagen, Arbeitsmittel, Rohstoffe, Immobilien sowie Geld. Bei <strong>variablen Kapital<\/strong> handelt es sich um die lebendige Arbeitskraft von Menschen. Beide stehen immer in einem bestimmten Verh\u00e4ltnis zueinander, wobei historisch beobachtet werden kann, dass sich dieses sukzessive zu Gunsten des konstanten Kapitals verschiebt.<\/p>\n<p>Der Hintergrund besteht in der Tatsache, dass Kapitaleigner zunehmend in konstantes Kapital wie Maschinen investieren, da dieses in Form \u201egeronnener\u201c Arbeit produktiver ist als die menschliche Arbeit. Die Renditen mit Maschinen \u00fcbersteigen jene bei rein handwerklichen menschlichen Arbeiten. Dadurch wird menschliche Arbeit also \u00fcberfl\u00fcssig gemacht. Die L\u00f6hne sinken, sodass auf Dauer weniger Waren und Dienstleistungen, die mit Maschinen hergestellt werden, nachgefragt werden k\u00f6nnen. Die Katze bei\u00dft sich also in den sprichw\u00f6rtlichen Schwanz. Zwar kann ein Unternehmen immer mehr Maschinen zum Einsatz bringen und somit in absoluten Zahlen seinen Gewinn vergr\u00f6\u00dfern, doch sinkt die Rendite, also der relative monet\u00e4re Output der Investition prozentual. Das nennt man den tendenziellen Abfall der Profitrate.<\/p>\n<p>Da also Renditen, die mit Maschinen erzielt werden, durch die Ressourcenknappheit endig sind, neigen Investoren dazu, zunehmend in Geldanlagen zu investieren, wobei das variable Kapital, also menschliche Arbeit, nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Die menschliche Arbeit verschwindet. Mit teilweise undurchsichtigen und dadurch riskanten Finanzgesch\u00e4ften lassen sich weitaus h\u00f6here Renditen erzielen. Die Profitraten des Kapitaleigners steigen damit zwar, doch mit Zunahme dieser Entwicklung im gesamten System \u2013 also immer mehr Investoren investieren in konstantes Kapital in Form von reinen Geldgesch\u00e4ften \u2013 sinkt die Profitrate im Durchschnitt.<\/p>\n<p>Viele dieser Gesch\u00e4fte bestehen nur auf dem Papier und sind fiktiv. Teilweise werden Schuld- und Zahlungsversprechen gehandelt. Es tritt der Effekt ein, dass z. B. Banken oder Unternehmen sich immer mehr Geld leihen m\u00fcssen. Die Bilanzen bei den Noten- sowie Gesch\u00e4ftsbanken bl\u00e4hen sich immer weiter auf. Es wird immer mehr fiktives Buchgeld bewegt, obgleich nicht gen\u00fcgend Waren und Dienstleistungen diesem gegen\u00fcberstehen. Eine immer h\u00f6here Geldmenge zirkuliert, die immer weniger kontrollierbar wird. Sobald das Kapital die Flucht ergreift, fallen Gesch\u00e4fte aus und m\u00fcssen abgeschrieben werden. Da das verliehene Geld gar nicht in realer Form vorhanden ist, m\u00fcssen die Banken Konkurs anmelden.<\/div><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn also Bankkunden in Gr\u00f6\u00dfenordnung ihre Einlagen abziehen, sind die Banken dazu gezwungen ihre langfristigen Hypotheken sowie Staats- oder Unternehmensanleihen zu verkaufen. Und zwar mit Verlust in einem Umfeld, in dem Zinsen wieder angehoben werden, wie von der FED seit Mai 2022. Dadurch sinken die Preise f\u00fcr Anleihen und langfristige Hypotheken, was sich negativ f\u00fcr die Bankenwelt auswirkt. Dadurch sinken ebenfalls die Reserven der Banken. Sie drohen, zahlungsunf\u00e4hig zu werden wie bei der Silicon Valley Bank, Signature und First Republic. Viele US-amerikanische Banken haben ihre Gewinne in US-Staatsanleihen geparkt, was sich mit der Zielausgabe der FED mit einem Leitzins von vier Prozent zu einem \u00e4u\u00dferst verlustreichen Gesch\u00e4ft f\u00fcr die Banken erwies. Dies trieb die Anleger der o. g. Banken dazu, ihre Einlagen abzuziehen. Es ist zu erwarten, dass diesen auch weitere Anleger von anderen Banken folgen werden. Eine Bankenkrise ist nicht nur nicht auszuschlie\u00dfen, sondern wird dadurch zunehmend wahrscheinlicher. Die Blase wurde wie schon oben veranschaulicht damit von der Zentralbank selbst angestochen.<\/p>\n<p>Wie dem j\u00fcngsten H8-Bericht der Federal Reserve in St. Louis zu entnehmen ist, wandern insbesondere nun bei Regionalbanken die Einlagen aus den Bilanzen ab, was wiederum dazu f\u00fchrt, dass immer mehr Banken von dem Notfallprogramm BTFP Gebrauch machen. Abbildung 7 ist dem Bericht entlehnt. Das BTFP wurde von der FED initialisiert, um in Not geratene Banken vor dem Kollaps zu bewahren. Die R\u00fcckzahlung erfolgt zu horrenden Zinsen. Einem Bericht des IBD nach sollen mittlerweile 19 Banken davon Gebrauch gemacht haben. Insgesamt sind bisher 32,6 Milliarden US-Dollar von der Regierung an Notfallkrediten rausgegangen. Um die bevorstehende Bankenpleite aufzuhalten, wird dies wohl kaum ausreichen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9451 size-full\" src=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_002.png\" alt=\"\" width=\"1318\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_002.png 1318w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_002-1280x437.png 1280w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_002-980x335.png 980w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/signal-2023-06-18-105843_002-480x164.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1318px, 100vw\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Abbildung 7 Einlagen bei kleinen in den zugelassenen Gesch\u00e4ftsbanken<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/span><\/p>\n<p>Die Bankenkrise wirkt wiederum auf das Geldsystem zur\u00fcck. Denn je mehr Banken in die Bredouille geraten, desto weniger Kredite vergeben sie. Die Kosten f\u00fcr \u201efrisches Geld\u201c steigen seitdem unaufhaltsam. Banken leihen sich auch untereinander keine Kredite mehr, was f\u00fcr das Tagesgesch\u00e4ft jedoch enorm wichtig ist. Dadurch zeichnet sich eine Kreditklemme ab.<\/p>\n<p><strong><div class='et-box et-shadow'>\n\t\t\t\t\t<div class='et-box-content'>Die Kreditklemme, eine kurze Erl\u00e4uterung<\/strong><\/p>\n<p>Eine Kreditklemme oder Liquidit\u00e4tsklemme ist die unzureichende oder sogar ausbleibende Vergabe von Krediten. Da wir in einem Verschuldungssystem leben, in dem neues Geld nur in Form von Krediten in Umlauf gelangt, hat dies einen disflation\u00e4ren oder gar deflation\u00e4ren Effekt. Insbesondere in einem Umfeld zunehmender Ponzi-finanzierter Akteure (Zombies) f\u00fchrt dies zwangsl\u00e4ufig zu massiven Ausf\u00e4llen.<\/div><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinzukommt die Tatsache, dass ein Gro\u00dfteil der Bankgesch\u00e4fte im Gewerbeimmobiliensektor steckt. Gewerbeimmobilien, insbesondere B\u00fcrogeb\u00e4ude, litten unter und leiden seit der Corona-Pandemie massiv unter Verlusten. Durch Home-Office und Pleiten von gewerbetreibenden Mietern kommt der Immobiliensektor zunehmend unter die R\u00e4der. Die darin investierten Banken m\u00fcssen also bangen, dass ihre Gesch\u00e4fte abgeschrieben werden, womit das Bankensystem weiterhin unter Druck ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Auch viele der systemrelevanten Gesch\u00e4ftsbanken k\u00f6nnen ihren Bilanzverpflichtungen im Zweifelsfalle nicht mehr nachkommen. Einem Bericht der BIZ zufolge sollen sich diese Verpflichtungen kumuliert auf 65 Billionen US-Dollar<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> beziffern, wobei nicht einmal 4,5 Billionen US-Dollar zum Eigenkapital der Banken gez\u00e4hlt werden kann. Immerhin mehr als das 14-fache.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Viele OTC-Risikooptionen, die von US-amerikanischen Systembanken gehalten werden, wurden von Akteuren aus Europa, Japan und dem Rest der Welt gekauft. Kommt es zum Ausfall einer dieser Banken, h\u00e4tte dies also nicht nur Auswirkungen auf die USA, sondern auf die ganze Weltwirtschaft. Die Schweizer Bankengruppe Credit Suisse ist so ein fulminantes Beispiel. Es ist daher auch nicht verwunderlich, wie schnell auch unter den Augen des eigentlich f\u00fcr seine Souver\u00e4nit\u00e4t bekannten Schweizer Staates die \u00dcbernahme durch UPS zustande kam. Diese Handlung hat einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenbruch verhindert.<\/p>\n<p><strong><div class='et-box et-shadow'>\n\t\t\t\t\t<div class='et-box-content'>OTC, eine kurze Erl\u00e4uterung<\/strong><\/p>\n<p>OTC steht f\u00fcr \u201eover the counter\u201c, also \u00fcber dem Ladentisch. Es handelt sich dabei um au\u00dferb\u00f6rslichen Handel von Aktien oder Anleihen. I. d. R. werden diese Gesch\u00e4fte innerhalb des Bankensystems abgewickelt, also au\u00dferhalb der Verantwortung einer B\u00f6rse. OTC-Optionen zeichnen sich durch schwache Transparenz aus, die f\u00fcr den privaten Investor im Grunde genommen ziemlich undurchsichtig ist. Optionsgesch\u00e4fte beinhalten den Erwerb oder die Ver\u00e4u\u00dferung des Rechts, eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren zu innerhalb einer individuell festgelegten Laufzeit zum Basispreis zu erwerben oder eben zu ver\u00e4u\u00dfern. Es handelt sich dabei um ein reines Derivate-Gesch\u00e4ft, bei dem der eigentliche Wert \u2013 z. B. eine Aktie \u2013 zum Wettobjekt degradiert wird.<\/div><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Bankensystem in den Vereinigten Staaten ist massiv angeschlagen &#8211; es k\u00f6nnte bei einem \u201eUnfall\u201c zu einem breitfl\u00e4chigen Ausfall von nicht nur kleineren regionalen Banken kommen. Sobald die Kreditklemme im Interbankenmarkt auch zunehmend auf die gro\u00dfen \u201eToo-Big-To-Fail\u201c-Institutionen \u00fcbergeht, ist ein breitfl\u00e4chiger Zusammenbruch nicht nur denkbar. Damit w\u00fcrden auch europ\u00e4ische Banken, die genauso wie in der Weltfinanzkrise 2008 mit US-amerikanischen Geldh\u00e4usern verwoben sind, infiziert werden. Der Ausfall von Zombies in Europa ist ohnehin insbesondere im hochverschuldeten S\u00fcden nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher. Auch wenn Portugal, Italien, Griechenland, Spanien (PIGS), aber auch Frankreich und Belgien mit \u00fcber 100 Prozent Verschuldung zum BIP, aus dem gro\u00dfen Medienlicht verschwunden zu sein scheinen, die Schulden sind noch immer da und sie sind gewachsen in der Zwischenzeit. Ob der Systemkollaps kommt, ist abschlie\u00dfend nicht mit Sicherheit zu sagen. Dass jedoch zumindest Teile des Systems davon betroffen sein werden, d\u00fcrfte au\u00dfer Frage stehen. Die eigentliche Frage besteht darin, wie viel Mut und Kompetenz die Politiken aufbringen k\u00f6nnen, auch unpopul\u00e4re Entscheidungen zu treffen. Treten diese Eigenschaften nicht deutlich zutage, geh\u00f6rt der Systemcrash ebenfalls zu den einstigen Verschw\u00f6rungstheorien, die dann doch wahrgeworden sind. St\u00fcnden wir am Ende der f\u00fcnften Phase, w\u00e4re der Zusammenbruch nur folgerichtig. Ein Ausweg w\u00e4re ein neues Geldsystem, das sich vor wenig steuerbaren inflation\u00e4ren oder deflation\u00e4ren Entwicklungen nicht mehr f\u00fcrchten m\u00fcsste. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> STATISTA (2023B). USA: Staatsverschuldung von 2001 bis 2022 und Prognosen bis 2028 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/165786\/umfrage\/staatsverschuldung-der-usa-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/165786\/umfrage\/staatsverschuldung-der-usa-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip\/<\/a> (14.05.2023)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> STATISTA (2022). China dominiert den Markt f\u00fcr Seltene Erden. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/27806\/weltweite-reserven-und-minenproduktion-von-seltenen-erden\/\">https:\/\/de.statista.com\/infografik\/27806\/weltweite-reserven-und-minenproduktion-von-seltenen-erden\/<\/a> (14.05.2023)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Der Bericht ist nachzulesen bei IBD (2023). 19 Banks Grasp For $32.6 Billion Government Lifeline: Report. Website des Investor\u2019s Business Daily. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.investors.com\/etfs-and-funds\/sectors\/sp500-banks-grasp-for-32-6-billion-government-life-line-report\/\">https:\/\/www.investors.com\/etfs-and-funds\/sectors\/sp500-banks-grasp-for-32-6-billion-government-life-line-report\/<\/a> (15.05.2023)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> FRED (2023). Deposits, Small Domestically Chartered Commercial Banks. FED St. Louis Economic Research Service. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/fred.stlouisfed.org\/series\/DPSSCBW027NBOG\">https:\/\/fred.stlouisfed.org\/series\/DPSSCBW027NBOG#<\/a> (15.05.2023)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Zum Vergleich, die US-Staatseinnahmen in 2021 betrugen 7,3 Billionen US-Dollar.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. hierzu Cashkurs (2023). Bankenkrise: The Elephant in the Room &amp; BIZ-Analyse zu Risiken im Devisenhandel. Website von <a href=\"http:\/\/www.cashkurs.com\">www.cashkurs.com<\/a>. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/wirtschaftsfacts\/beitrag\/bankenkrise-the-elephant-in-the-room-biz-analyse-zu-risiken-im-devisenhandel\">https:\/\/www.cashkurs.com\/wirtschaftsfacts\/beitrag\/bankenkrise-the-elephant-in-the-room-biz-analyse-zu-risiken-im-devisenhandel<\/a> (15.05.2023)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der dritte und letzte Teil der Reihe &#8222;Das Geldsystem in Aufl\u00f6sung&#8220;, beschreibt die Dimension und Verwebungen innerhalb des weltweiten Finanz- und Geldsystems. Insbesondere die Rolle der USA und des Dollar, angesichts der sich bereits entfaltenden Bankenkrise in \u00dcbersee, werden in das weltweite Geldsystem eingeordnet. 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