{"id":9174,"date":"2023-01-14T18:59:59","date_gmt":"2023-01-14T17:59:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=9174"},"modified":"2023-01-14T19:01:59","modified_gmt":"2023-01-14T18:01:59","slug":"geopolitik-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/geopolitik-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit\/","title":{"rendered":"Geopolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p><em>In dem folgenden Text vergleicht unser Gastautor <strong>J\u00fcrgen Schwab<\/strong> die geopolitischen Anspr\u00fcche US-Amerikas mit der Wirklichkeit und kommt zum Schluss, dass eine Aufgabe der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4ten in Europa nicht den Interessen aller Mitgliedstaaten der EU entspricht. Die Vorstellungen insbesondere westlicher Geostrategen treffen hier auf die knallharte Wirklichkeit. Es gelte die konkrete Faktenlage zu ber\u00fccksichtigen und sich auch als Deutsche seiner geopolitischen Position bewusst zu werden. Schwab erw\u00e4hnt hierbei zudem eine quipolare Weltordnung, bestehend aus den Gro\u00dfm\u00e4chten USA, Europa, Russland, China und Indien, wobei er diese kritisch hinterfragt. Gibt es ein politisch agierendes Europa \u00fcberhaupt? Wie steht es mit den anderen M\u00e4chten? Wo gehen die USA hin? Werden Sie Ihre Weltmachtstellung erhalten k\u00f6nnen oder sind sie gerade dabei selbige zu verlieren? Die Redaktion<\/em><\/p>\n<p>Als Francis Fukuyama 1989 das \u201eEnde der Geschichte\u201c konstatieren wollte, machte er die vielzitierte Rechnung ohne den Wirt. Der japanischst\u00e4mmige amerikanische Politologe unterstellte, dass sich der Rest der Welt, vom Westen einmal abgesehen, in sein scheinbar unabwendbares Schicksal f\u00fcgen werde, und demzufolge an dieser Zeitenwende mit dem Sturz der Sowjetunion und des kommunistischen Ostblocks der globale Sieg des von den USA angef\u00fchrten Lagers des Liberalismus und Kapitalismus unaufhaltsam sei. Mit dem Niedergang Russlands in der Gorbatschow- und Jelzin-\u00c4ra schien der Weg frei zu sein von einer bis 1989 bipolaren zu einer dann unipolaren Weltordnung.<\/p>\n<p>Aber mit der Zeit und mit den vielen erfolglosen milit\u00e4rischen Abenteuern von USA und NATO, nicht zuletzt im Irak und in Afghanistan, wurde aber deutlich, dass die USA ihre imperialen Kr\u00e4fte \u00fcberdehnen, dass ihre B\u00e4ume nicht in den Himmel wachsen. Man begn\u00fcgt sich vielmehr mit wirtschaftlicher Einflussnahme, dem Versuch von Farbenrevolutionen und Stellvertreterkriegen, wie derzeit in der Ukraine gegen Russland. Das Wunschgebilde der USA von einer unipolaren Ordnung scheint nun einer multipolaren Ordnung zu weichen. Genau gesagt m\u00fcsste es sich \u2013 lateinisch gesprochen \u2013 um eine quipolare Weltordnung handeln \u2013 mit den f\u00fcnf Weltm\u00e4chten USA, Europa, Russland, China und Indien. Umgeben von (kontinental-) regionalen Gro\u00dfm\u00e4chten wie Japan, Gro\u00dfbritannien, Saudi Arabien, Iran, T\u00fcrkei und Pakistan.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a><\/p>\n<p>Aber auch das von mir entworfene Modell einer \u201eQuipolaren Weltordnung\u201c erscheint fragw\u00fcrdig, da es darauf hinauszulaufen scheint, dass wir die n\u00e4chsten Jahre eine bipolare Weltordnung mit USA und China bekommen werden, die ich als A-Weltm\u00e4chte bezeichne, w\u00e4hrend Europa, Russland und Indien B-Weltm\u00e4chte mit geringerer milit\u00e4rischer und\/oder wirtschaftlicher Ausstrahlungskraft sind.<\/p>\n<p>Hierzu nur ein Beispiel. Egal wie der anhaltende Krieg in der Ukraine ausgehen wird, so oder so wird Russland wahrscheinlich seine urspr\u00fcnglichen maximalen Kriegsziele einer vollst\u00e4ndigen Unterwerfung dieses Landes nicht erreichen und am Ende infolge eines Abn\u00fctzungskrieges v\u00f6llig ersch\u00f6pft in die Arme Chinas sinken. Moskau d\u00fcrfte immer noch \u00fcber die zweitst\u00e4rkste milit\u00e4rische Streitkraft hinter den USA verf\u00fcgen, beim BIP (Bruttoinlandsprodukt) liegt man im fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Land der Erde allerdings eher auf dem Niveau Italiens.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Putins Machtanspr\u00fcche sind das eine, die wirklichen geopolitischen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse offenbar etwas anderes. Aber dies l\u00e4sst sich auch \u00fcber Europa sagen. Die EU, die ich nicht mit Europa gleichsetze, ist keine zentrale Macht, die sie aber gerne noch werden m\u00f6chte. Br\u00fcssel wird getragen von den nationalen Hauptst\u00e4dten, vor allem von Berlin, Paris, Rom, Madrid und Warschau. Alexander Dugin, ein wesentlicher Vordenker einer multipolaren Weltordnung, schreibt in seinem sehr empfehlenswerten neuen Buch <em>Eurasische Mission<\/em> (London, 2022),<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a> dass sich Europa gef\u00e4lligst zu einem von den USA emanzipierten \u201eReich Europa\u201c weiterentwickeln solle. Dagegen seien die europ\u00e4ischen Nationalstaaten, mit eigenen Souver\u00e4nit\u00e4ten, aufzugeben. \u2013 Die Idee ist nicht abwegig, sie liegt vielmehr auf der Hand, da die vielf\u00e4ltigen europ\u00e4ischen und nationalstaatlichen Souver\u00e4nit\u00e4ten einer schlagkr\u00e4ftigen, einheitlichen Formierung eines europ\u00e4ischen Weltmachtanspruchs im Wege stehen w\u00fcrden. Sie behindern sich gegenseitig.<\/p>\n<p>Deutschland auf sich alleine gestellt, so viel muss klar sein, ist als Weltmacht zu klein, um sich aber aus dem Weltgeschehen herauszuhalten, wiederum viel zu gro\u00df. Alain de Benoist meinte einmal, dass es sich bei Deutschland nicht um das Gro\u00dfherzogtum Liechtenstein handele. Kurzum, Deutschland ist die erste Gro\u00dfmacht Europas, aber keine eigenst\u00e4ndige Weltmacht. Es m\u00fcsste \u00fcber einen geopolitischen Raum verf\u00fcgen bzw. \u00fcber diesen hegemonial herrschen. An dieser Aufgabenstellung sind Wilhelm II. und Hitler gescheitert.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df Dugins \u201eVierter Politischer Theorie\u201c (nach den drei Theorien des Liberalismus, des Kommunismus\/Sozialismus und des Nationalismus\/Faschismus), einer eklektizistischen Zusammenfassung positiver Elemente von Kommunismus, Nationalismus und Traditionalismus, ist der Nationalstaat der Moderne entsprungen und er ist \u00fcberlebt. Aus russischer imperialer Sicht l\u00e4sst sich das leicht sagen, zumal die geistesgeschichtlichen Entstehungsursachen des Nationalstaates dabei unber\u00fccksichtigt bleiben.<\/p>\n<p>Der moderne Nationalstaat, der keinesfalls an eine b\u00fcrgerlich-kapitalistische Ordnung gebunden ist, auch wenn er so entstanden sein mag, ist ja gerade \u2013 trotz modernen Ursprungs \u2013 eine wesentliche Tradition Europas. Europa an sich gibt es politisch nicht, es ist aus den europ\u00e4ischen Nationen hervorgegangen. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es denkbar, im Sinne Dugins den europ\u00e4ischen Nationen die staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t wegzunehmen, diese alleine auf Br\u00fcssel zu \u00fcbertragen, den europ\u00e4ischen Nationen nur noch nationalkulturelle Autonomie zu \u00fcberlassen. Das hei\u00dft, man k\u00fcmmert sich wie heute die S\u00fcdtiroler um die eigenen sprachlichen, kulturellen und sonstigen regionalen Belange, w\u00e4hrend die nationalstaatliche Souver\u00e4nit\u00e4t in diesem Falle in Rom liegt.<\/p>\n<p>Ich selbst sehe mich als deutscher Nationalist und als Europa-Skeptiker, w\u00fcrde einen europ\u00e4ischen Staatenbund bef\u00fcrworten, der eng wirtschaftlich, technologisch und milit\u00e4risch zusammenarbeitet. Dass in diesen Tagen die BRD-Regierung Jagdflugzeuge aus den USA bestellt und nicht wie im Falle von Airbus mit Frankreich und Spanien zusammen nach einer von den USA unabh\u00e4ngigen europ\u00e4ischen L\u00f6sung sucht, macht mich w\u00fctend vor Ohnmacht.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Nationalstaaten lassen sich nicht aus dem Handgelenk ungeschehen machen bzw. einfach mal so verbieten. Die Deutschen w\u00e4ren wohl am ehesten bereit, ihre \u201eDeutsche Daseinsverfehlung\u201c (Ernst Niekisch) aufzugeben, das hei\u00dft, Hitler und Holocaust hinter sich zu lassen und sich in Richtung Europa vom als negativ empfundenen deutschen Nationalstaat zu verabschieden. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es junge Westdeutsche, die symbolisch Grenzpf\u00e4hle zu unseren westlichen Nachbarn ausrissen. Oder man denke nur an Helmut Kohl (CDU), der alles tat, um ein guter Europ\u00e4er zu sein, der vom deutschen Nationalstaat nichts mehr wissen wollte. Dass ausgerechnet er dann 1989\/90 mit dem Projekt Deutsche Einheit seine eigene Karriere rettete, zeigt, wie widerspr\u00fcchlich Geschichte sein kann.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft aber nicht, dass die anderen Europ\u00e4er um uns herum dies genauso sehen w\u00fcrden. Franzosen und Italiener wollen ihre nationalstaatliche Souver\u00e4nit\u00e4t nicht restlos schleifen lassen. In Paris eher noch Macron, aber nicht mehrheitlich das franz\u00f6sische Volk. In Italien nach dem rechten Regierungsantritt weder das Volk noch die Administration. Dass unsere \u00f6stlichen Nachbarn wie Polen und Ungarn zuerst Nationalisten und dann Europ\u00e4er sind, ist sowieso klar. In Russland ist dies ein v\u00f6llig anderes Thema. Dugin, vor Jahren noch selbst Nationalist gewesen, wei\u00df, dass der Nationalismus, also der Nationalstaatsgedanke, der Sargnagel f\u00fcr das russische Imperium w\u00e4re. W\u00fcrden die Russen nach einem russischen Nationalstaat streben, w\u00fcrden ihnen die B\u00fcrger Tschetscheniens, Dagestans, Tatarstans und in den Weiten Sibiriens wohl folgen, das hei\u00dft auch nach eigenen Nationalstaaten streben. Dies ist der feuchte Traum von US-Administration und Westlern.<\/p>\n<p>Es ist also ein gro\u00dfer Unterschied, ob man \u2013 aus durchaus nachvollziehbaren geopolitischen Gr\u00fcnden \u2013 beabsichtigt, die Souver\u00e4nit\u00e4ten europ\u00e4ischer Nationalstaaten zu beseitigen und diese in Br\u00fcssel zentral zusammenzufassen, oder ob man von Moskau aus sagt, dass innerhalb des russischen Reichs nur die Russen \u00fcber nationalstaatliche Souver\u00e4nit\u00e4t verf\u00fcgen d\u00fcrfen, w\u00e4hrend sich Tschetschenen usw. mit nationaler Autonomie begn\u00fcgen sollen. Bei dem einen eurasischen Projekt, dem europ\u00e4ischen, geht es um die A b s c h a f f u n g vielf\u00e4ltiger nationalstaatlicher Souver\u00e4nit\u00e4t, in Russland um die V e r h i n d e r u n g vielf\u00e4ltiger nationalstaatlicher Souver\u00e4nit\u00e4t. So oder so, auch dies schreibt Dugin, kann nur jeder kulturelle Raum dies f\u00fcr sich selbst entscheiden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> Bei Japan, Gro\u00dfbritannien, aber auch bei Europa stellt sich die Frage nach eigenst\u00e4ndiger imperialer Macht, weil man geopolitisch eher als Anh\u00e4ngsel der USA und nicht als eigenst\u00e4ndige Gro\u00dfmacht erscheint.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> Alexander Dugin: Eurasische Mission. Eine Einf\u00fchrung in den Neo-Eurasianismus. Arktos, London 2022. arktos.com; 19,50 Euro, 280 Seiten, kartoniert, ISBN 978-1-914208-89-8.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem folgenden Text vergleicht unser Gastautor J\u00fcrgen Schwab die geopolitischen Anspr\u00fcche US-Amerikas mit der Wirklichkeit und kommt zum Schluss, dass eine Aufgabe der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4ten in Europa nicht den Interessen aller Mitgliedstaaten der EU entspricht. 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