{"id":9152,"date":"2023-01-06T19:53:24","date_gmt":"2023-01-06T18:53:24","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=9152"},"modified":"2023-01-06T19:53:37","modified_gmt":"2023-01-06T18:53:37","slug":"jahresrueckblick-2022-und-ausblick-2023-aus-metapolitischer-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/jahresrueckblick-2022-und-ausblick-2023-aus-metapolitischer-sicht\/","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2022 und Ausblick 2023 aus metapolitischer Sicht"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; min_height=&#8220;6814px&#8220; custom_padding=&#8220;||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; min_height=&#8220;6758px&#8220; custom_margin=&#8220;||5px|||&#8220; custom_padding=&#8220;||0px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Zwei sehr ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. Ein wahrscheinlich noch ereignisreicheres Jahr liegt vor uns. Zeit, die letzten 12 Monate einmal Revue passieren zu lassen und ein wenig \u00fcber unsere Arbeit \u201ehinter den Kulissen\u201c zu berichten. Denn es gibt einige Ank\u00fcndigungen, die ich Ihnen hiermit machen m\u00f6chte.<\/p>\n<h2><strong>Corona, die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Katharsis<\/strong><\/h2>\n<p>Den meisten von Ihnen wird es sicherlich zum Halse raush\u00e4ngen, doch ich m\u00f6chte die Gelegenheit nutzen noch einmal \u00fcber Corona zu sprechen, allerdings in einem f\u00fcr mich doch sehr positiven Zusammenhang. Dieses kleine Virus \u2013 ganz gleich woher es auch kommen mag, ob es so t\u00f6dlich ist bzw. war oder doch nicht \u2013 hat diese Gesellschaft vorgef\u00fchrt. Die westlich-moderne Arroganz hat einen gewaltigen D\u00e4mpfer erhalten und pl\u00f6tzlich mussten die Menschen in diesem Land feststellen, wie angreifbar, wie verletzlich die sozialen Strukturen sind. Denn die bundesdeutsche Gesellschaft vermag kaum noch Resilienz, also Anpassungsf\u00e4higkeit aufzuweisen. Die Menschen mussten zusehen, wie der Staat in die Pers\u00f6nlichkeitsrechte seiner B\u00fcrger eingreift. Einige haben dagegen revoltiert und sicherlich haben wir es auch diesen teilweise gro\u00dfen Protesten zu verdanken, dass die meisten dieser Rechte wieder zur\u00fcckerlangt wurden. Zumindest wurde die Staatsgewalt m\u00e4chtig auf die Probe gestellt. Bedenkt man doch, dass der Deutsche normalerweise am Fahrkartenautomat Schlangen bildet, bevor er einen Bahnhof st\u00fcrmt. Im vergangenen Winter konnten wir zumindest geringdosierte vorrevolution\u00e4re Luft einatmen.<\/p>\n<p>Dabei war Corona nicht die Ursache f\u00fcr die Unzufriedenheit der Menschen in diesem Land, sondern lediglich ein Ausl\u00f6ser. Es war der ber\u00fchmte Tropfen, der das Fass zum \u00dcberlaufen brachte. Es war lediglich nach Nassim Taleb der Schwarze Schwan, die Macht eines unvorhergesehenen Ereignisses, das zwar Erhebliche Auswirkungen zur Folge hat, aber im Grunde genommen nicht die (einzige) Ursache f\u00fcr die darauffolgende Entwicklung war. Im Nachgang wissen immer alle, dass es nicht anders h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen, doch die wahre Kunst besteht darin die Zeichen der Zeit zu erkennen. Wir m\u00f6gen noch nicht am Vorabend der Revolution stehen, doch ich m\u00f6chte meinen am Vorvorabend. Denn Br\u00fcche, die sich in 2021 und 2022 abzeichneten, werden weiter tiefe Risse in diese Gesellschaft rei\u00dfen. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass sie neben den objektiven Umst\u00e4nden die wichtigste Gr\u00f6\u00dfe in der Geschichte darstellt. Brechen die sozialen Strukturen zun\u00e4chst auseinander, verlieren die Herrschenden auch ihren wichtigsten Tr\u00e4ger ihrer Macht. Was tun, wenn es niemanden mehr gibt, der sich bem\u00e4chtigen l\u00e4sst. Dies ist die Urangst jeder Machtelite.<\/p>\n<p>\u00dcber die gespaltene Gesellschaft sowie dem sich darin immer st\u00e4rker befindlichen Narzissmus habe ich bereits in der AGORA II (<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier erh\u00e4ltlich<\/a>) einen Leitartikel gewidmet. Der Text ist auch auf Gegenstrom am 14.11.2022 ver\u00f6ffentlicht worden \u2013 <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/die-corona-krise-triage-und-laengst-ueberfaellige-katharsis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier geht es zum Text<\/a>.<\/p>\n<h2><strong>Es ist Krieg in Europa: Wer h\u00e4tte das gedacht?<\/strong><\/h2>\n<p>Der Ukraine-Konflikt \u2013 mittlerweile spricht auch der russische Pr\u00e4sident von einem Krieg \u2013 hat die meisten Deutschen sichtlich geschockt. Verwandte fragten mich im Februar 2022 wie das m\u00f6glich sei. Im 21. Jahrhundert k\u00f6nne doch keiner ernsthaft einen Krieg anzetteln. Auf meine Reaktion, dass zu jedem Zeitpunkt irgendwo auf dieser Welt mehrere hei\u00dfe Kriege ausgefochten w\u00fcrden, antwortete man mir, dass sowas doch aber nicht mehr in Europa passieren k\u00f6nne. Mir ist dadurch richtig bewusstgeworden wie naiv viele unserer Zeitgenossen doch sind. Sie haben die M\u00e4r vom ewigen Frieden geschluckt. Auch wenn mit der EU-Gr\u00fcndung zu recht auch friedvolle Hoffnungen verbunden waren, so grenzt es doch an Realit\u00e4tsverweigerung, den Frieden als einen nat\u00fcrlichen Dauerzustand zu betrachten. Hier zeigt sich das meist der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Wir neigen dazu uns selbst zu \u00fcbersch\u00e4tzen, was der Verhaltens\u00f6konom so treffend als eine Art der \u201ekognitiven Verzerrung\u201c bezeichnet. Rolf Dobelli beschreibt dieses Ph\u00e4nomen in seinem wirklich empfehlenswerten Buch \u201eDie Kunst des klaren Denkens\u201c als einen der 52 Denkfehler, denen wir aufsitzen. Er bezeichnet diese Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung daher auch als den <em>Overconfidence<\/em>-Effekt, auch bekannt oder zumindest verwandt mit dem Dunning-Kruger-Effekt. Darunter wird das Ph\u00e4nomen verstanden, dass je inkompetenter bzw. unwissender eine Person ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist auch ihre Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. Dies resultiert aus der Unf\u00e4higkeit sich selbst objektiv zu betrachten.<\/p>\n<p>Unser Autor Dominik Schwarzenberger hatte in seinem bereits am 09.09.2017 erschienen Text \u201e<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/krisenherd-ukraine-portraet-eines-zerrissenen-landes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krisenherd Ukraine \u2013 Portr\u00e4t eines zerrissenen Landes<\/a>\u201c vor diesem Konflikt gewarnt. In einem zweiteiligen Podcast mit Frank Kraemer bin ich den Ursachen dieses Konfliktes auf den Grund gegangen (<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/frank-kraemer-im-gespraech-brandherd-ukraine-aussichten-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier geht es zum Podcast<\/a>). In der <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/neugeburt-oder-selbstmord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA III<\/a>, die sich allgemein mit geopolitischen Themen befasst, habe ich in meinem Essay \u201eQuo vadis, Europa? Europ\u00e4ische Zukunft aus Sicht der CIA und amerikanischer Geostrategen\u201c darauf hingewiesen, dass Europa ein einziges Pulverfass ist. Zu glauben, dass dieser Krieg zwischen Russland und der Ukraine \u2013 mehr oder weniger verdeckt durch die US-gef\u00fchrte NATO \u2013 der letzte auf europ\u00e4ischem Boden sein wird, der irrt. Schauen Sie in Richtung Balkan! Diese Region eignet sich hervorragend als Z\u00fcndschnur. Die Geschichte wei\u00df davon ausgiebig zu berichten. Rein geografisch betrachtet ist Europa das Zentrum der Welt. Wird ein Konflikt zwischen einer der Atlantischen M\u00e4chte im Westen und einer im eurasischen oder asiatischen Osten platzierten Entit\u00e4t entfacht, d\u00fcrfte klar sein, dass Europa sich aus diesem Konflikt nicht wegstehlen kann.<\/p>\n<h2><strong>Deutschland im Kalten Krieg 2.0: MetaPol und die Dritte Position<\/strong><\/h2>\n<p>So hat der Krieg in der Ukraine zu einer gewaltigen Spaltung innerhalb des rechten Lagers in Deutschland gef\u00fchrt. War Corona bereits eine gewaltige Z\u00e4sur f\u00fcr die bestehenden Akteure, ist sp\u00e4testens mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ein tiefer Riss durch die Reihen der Deutschen Rechten gegangen. Hier streiten sich die Gem\u00fcter, jedoch selten die sachlichen Geister. Einer der wesentlichsten Gr\u00fcnde d\u00fcrfte in der Unkenntnis \u00fcber die beiden L\u00e4nder Ukraine sowie Russland bestehen. Auch \u2013 so habe ich in vielen verschiedenen Gespr\u00e4chen in den letzten Monaten seit dem 24. Februar 2022 gemerkt \u2013 fehlt es in der Diskussion an Kenntnissen \u00fcber die Identit\u00e4ten sowie die geopolitische Bedeutung dieses Konfliktes. Ich verweise auch hier wieder auf <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/frank-kraemer-im-gespraech-brandherd-ukraine-aussichten-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Gespr\u00e4ch mit Frank Kr\u00e4mer<\/a>.<\/p>\n<p>Wer tats\u00e4chlich glaubt, dass der Grund f\u00fcr den Einmarsch und damit das Risiko einen dritten Weltkrieg zu provozieren, tats\u00e4chlich auf einen \u00fcber Nacht gekommenen Anfall an Gr\u00f6\u00dfenwahn von Vladimir Putin zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, ist Opfer von totaler Unkenntnis politischer Mechanismen. Zu glauben, dass ein Staatsmann, ganz gleich an wen Sie jetzt denken m\u00f6gen, im 21. Jahrhundert alleine in autokratischer Weise einfach so einen Krieg beschlie\u00dfen kann, ohne dass diese Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen einhergeht, ist schlichtweg naiv. Schauen wir uns doch an, wie harmonisch orchestriert die Politiken diese Welt durch die Corona-Pandemie gef\u00fchrt haben. L\u00e4nder, die eine nicht so restriktive oder gar keine Ma\u00dfnahmen erhoben, wurde der Geldhahn vom IWF zugedreht. Hier an einen reinen Zufall zu glauben, w\u00e4re mindestens genauso naiv. Nat\u00fcrlich gibt es Mechanismen, Lebens- und Naturgesetze, die sich immer wieder durch<em>setzen<\/em>, die die Rahmenbedingungen f\u00fcr Entwicklungen <em>setzen<\/em> (daher nennen wir sie auch <em>Gesetze<\/em>). Dennoch spielen machpolitisches Kalk\u00fcl und globaler Einfluss von superreichen Oligarchen, um es einmal mit den Worten des heute nach Russland schielenden Mainstreams zu sagen, eine gewaltige Rolle bei allen Entscheidungen globalen Ausma\u00dfes.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist die Position Russland als eine Art Heilsbringer zu sehen, der Deutschland und Europa aus den F\u00e4ngen der Dekadenz befreit, mindestens genauso naiv. Nat\u00fcrlich verfolgen die Eliten in Russland eigene, von Europa unabh\u00e4ngige Interessen. Nat\u00fcrlich bestehen in Russland auch Bestrebungen sich weiter nach Westen auszudehnen und das alte Reich wieder neu erbl\u00fchen zu lassen. Nicht wenige erinnern sich mit Freude an die Zeit eines Iwan IV., der das Moskowitenreich begr\u00fcndete und einen Zugang in den Westen legte. Auch Stalin geh\u00f6rt zur russischen Geschichte. Und Russland war in dieser Zeit m\u00e4chtig und hat eine weltpolitisch bedeutende Rolle gespielt. Wir verbitten es uns schlie\u00dflich ebenfalls uns von Ausl\u00e4ndern unsere Geschichte interpretieren zu lassen und vor allem auf einzelne Etappen zu reduzieren. Genauso gilt es auch zu akzeptieren oder zumindest zur Kenntnis zu nehmen, dass die Ukrainer offenbar ein sehr starkes Bewusstsein f\u00fcr ihre Eigenst\u00e4ndigkeit entwickelt haben, unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen und kulturellen Herkunft. Derzeit k\u00e4mpfen sie f\u00fcr ihr Land und greifen demnach nach jedem Strohhalm, der sich ihnen bietet. Auch wenn dieser US-Amerika hei\u00dft, offensichtlich eigene Interessen in diesem Konflikt verfolgt und ggf. nach einer evtl. russischen Niederlage mehr Einfluss auf die ukrainische Politik und damit auch auf die Lebensweise bekommt.<\/p>\n<p>In diesem nun immer hei\u00dfer werdenden Kalten Krieg 2.0, der sich mindestens seit dem Kaukasuskrieg 2008 auch in Europa bahnbricht, k\u00e4mpfen im Grunde genommen nach wie vor zwei gro\u00dfe Entit\u00e4ten um das Herzland Eurasiens, wobei die Sarmatienebene, die heutige Ukraine der wesentlichste geopolitische Dreh- und Angelpunkt auf der horizontalen Eurasien-Achse ist. Es ist bezeichnend, dass die Deutsche Rechte sich lieber in zwei Lager spalten l\u00e4sst, die sich jeweils f\u00fcr die Interessen anderer L\u00e4nder positionieren, anstatt eigene deutsche oder europ\u00e4ische Standpunkte zu formulieren. MetaPol vertritt daher ganz klar die Dritte Position aus der geopolitischen Perspektive. Deutschland und Europa m\u00fcssen ihre eigenen Interessen verfolgen, wobei zun\u00e4chst die Wiederherstellung der Souver\u00e4nit\u00e4t der einzelnen europ\u00e4ischen Entit\u00e4ten hergestellt werden m\u00fcsste. Insbesondere Westeuropa ist in Wirklichkeit seit der Aufl\u00f6sung der Bipolaren Weltordnung Spielball der USA. Aus diesem (vorsichtig formuliert) Souver\u00e4nit\u00e4tsverh\u00e4ltnis zu den USA als Schutzherr herauskommen zu wollen, in dem man sich anderer Schutz- und Lehnsherren anbiedert, ist an den deutschen und auch gesamteurop\u00e4ischen \u2013 soweit es sowas \u00fcberhaupt gibt \u2013 Interessen vollkommen vorbeigedacht. Daher gilt es eine \u00c4quidistanz, also gleiche Abst\u00e4nde sowohl zu Russland zu pflegen wie auch zu den USA. Beide geh\u00f6ren zur Weltordnung und m\u00fcssen daher in ihrer Eigenheit akzeptiert werden. Die Positionierung zu diesen muss immer den eigenen Interessen folgen. Wer hier mit Moral operiert, wird weiterhin als Spielball ausgenutzt.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu unsere Position in dem Artikel von Dominik Schwarzenberger, \u201e<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/dominik-schwarzenberger-putin-der-westen-und-wir-fuer-eine-dritte-position\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin, der Westen und wir \u2013 f\u00fcr eine dritte Position<\/a>\u201c, erschienen auf Gegenstrom am 16.03.2022.<\/p>\n<h2><strong>Mit der \u201eAmpel\u201c wird alles rechter<\/strong><\/h2>\n<p>Ja, Sie lesen richtig. Die Ampelkoalition mag nicht unbedingt Ihre Wunschregierung sein. Dennoch gilt es auch diese Entwicklung sachlich einzuordnen. Lenin, dem man sicherlich nicht absprechen kann, das er seinerzeit einige Zeichen richtig erkannt hat, sprach einmal davon, dass Revolution beginne, wenn die da oben nicht mehr k\u00f6nnen und die da unten nicht mehr wollen. Nach seinen Beobachtungen gibt es vier Merkmale, die eine Revolution ank\u00fcndigen. Sind alle vier Voraussetzungen erf\u00fcllt, ist die Revolution l\u00e4ngst im Gang:<\/p>\n<ol>\n<li>Es wird f\u00fcr die herrschende Klasse unm\u00f6glich ihre Herrschaft in unver\u00e4nderter Form aufrechtzuhalten.<\/li>\n<li>Die Not und das Elend versch\u00e4rfen sich <strong>\u00fcber das gewohnte Ma\u00df hinaus<\/strong>.<\/li>\n<li>Die Aktivit\u00e4t der Massen w\u00e4chst als unmittelbare Folge aus 1 und 2.<\/li>\n<li>Die revolution\u00e4re Klasse besitzt die F\u00e4higkeit zur Massenaktion.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Umfragewerte der selbsternannten \u201eFortschrittskoalition\u201c sind im Keller. Die Mehrheit der Deutschen ist mit den Ministerien unzufrieden. In Deutschland funktioniert kaum noch etwas. Der Rechtsstaat hat in den letzten beiden Jahren massiv an Vertrauen verloren, Politiker m\u00fcssen reihenweise ihre gef\u00e4lschten Doktortitel abgeben. Die Au\u00dfenministerin wird von ihren Auslandskollegen wie neulich in Indien regelrecht abgewatscht. Ihr Buch hat sich als Plagiat entpuppt und wird deshalb nicht mehr gedruckt. Der Wirtschafts- und Energieminister versteht offenbar die einfachsten \u00f6konomischen Sachzusammenh\u00e4nge nicht. Der tscherkesisch-st\u00e4mmige Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir kann als einzige seinem Ministerium nahe Kompetenz den Anbau von Hanfpflanzen vorweisen (siehe dazu <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article131659583\/Gruenen-Chef-posiert-mit-Hanfpflanze-auf-Balkon.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Ich wei\u00df, dass war polemisch. Dennoch unterstreicht es die Erf\u00fcllung des ersten Teils von Lenins Formel: \u201eDie da oben k\u00f6nnen nicht mehr\u201c. Daher ver\u00e4ndern sie auch die Art der Politik. Die herrschende Klasse ist dazu gezwungen ihre Form der Herrschaft zu ver\u00e4ndern (Merkmal 1). W\u00e4hrend Carl Theodor zu Guttenberg seinerzeit nach dem Plagiatsvorwurf gehen musste, sieht Franziska Giffey offensichtlich keinen Grund die Konsequenzen aus ihrem Betrug zu ziehen. Generell zeichnet sich die derzeitige herrschende Klasse wie keine andere Regierung durch Verantwortungslosigkeit aus. Trotz massiver Fehleinsch\u00e4tzungen zur Corona-Situation, muss sich der Gesundheitsminister, Karl Lauterbach keineswegs verantworten, um hier eines der pr\u00e4gnantesten Beispiele, neben der Verstrickung des Bundeskanzlers in den Wirecard-Skandal, zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Die Ampel ist zum Scheitern verurteilt. Abgesehen von der FDP wird diese Regierung als strikt linksliberal, als Lifestyle-links gesehen, auch wenn diese mit der echten Linken nichts mehr gemein haben m\u00f6gen. Dennoch schadet dies unmittelbar der linken Reputation in Deutschland und bedeutet realistische Chancen f\u00fcr die Rechte. Sie muss sie nur nutzen!<\/p>\n<h2><strong>MetaPol war im letzten Jahr nicht unt\u00e4tig<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Seminar f\u00fcr rechte Metapolitik<\/strong><\/h3>\n<p>Im vergangenen Jahr haben wir wieder eines unserer Seminare durchgef\u00fchrt. Diesmal war es nur eines, da wir parallel mehrere Projekte bearbeiten. Das Seminar befasste sich mit dem oben bereits angedeuteten Thema \u201eDER MACHIAVELLI DES OSTENS \u2013 WAS RECHTE VON LENIN LERNEN K\u00d6NNEN\u201c. \u00dcber Inhalte und Referenten kann <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/sommerseminar-der-machiavelli-des-ostens-was-rechte-von-lenin-lernen-koennen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> etwas nachgelesen werden.<\/p>\n<h3><strong>Arbeitsgruppen<\/strong><\/h3>\n<p>MetaPol arbeitet hinter den Kulissen in verschiedenen Arbeitskreisen. Es gibt verschiedene Fachbereiche, in denen wir uns organisieren. So haben wir uns vermehrt auch auf die Themengebiete Wirtschaft, Energie und Geopolitik konzentriert. Hierzu wird es in naher Zukunft noch einiges zu berichten geben. Dabei sind wir auch offen f\u00fcr Ihre Vorschl\u00e4ge und Ideen in den jeweiligen Themenbereichen. Unsere Arbeit lebt vom Austausch, der durchaus kontrovers gef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<p>\u00a0Sie wollen bei unserer Theoriearbeit mitarbeiten? Melden Sie Sich bei uns!<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3><strong>Publikationen<\/strong><\/h3>\n<p>Gleich zu Beginn im Februar ver\u00f6ffentlichten wir den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG II<\/a>, der eine kontroverse Antwort des umtriebigen Freigeistes, Johannes Scharf auf den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/buecher\/areopag\/die-neue-aristokratie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG I<\/a> ist. In diesem befasst er sich mit der Thematik eines Ethnostaates, der sich in Privatst\u00e4dten organisiert und ein Gegenmodell zu der westlichen Demokratie darstellen soll. Den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/buecher\/areopag\/areopag-ii-der-tribalolibertarismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG II \u2013 \u201eDer Tribalolibertarismus\u201c<\/a> k\u00f6nnen Sie hier erhalten.<\/p>\n<p>Kurz darauf brachten wir die <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA II<\/a> mit dem Titel \u201e\u2018Homo Deus\u2018 oder Hybris?\u201c heraus, in der wir uns mit den transhumanistischen Eliten sowie deren Agenda befassten.<\/p>\n<p>Mit der <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/neugeburt-oder-selbstmord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA III<\/a> haben wir nun unsere Theoriezeitschrift etablieren k\u00f6nnen. K\u00fcnftig werden wir zwei Ausgaben pro Jahr ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<h3><strong>Neue Rubrik \u201eStandpunkt\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Im November haben wir die neue Rubrik \u201eStandpunkt\u201c eingef\u00fchrt, die wir nun in 2023 vermehrt nutzen wollen, um klare Akzente zu setzen und die Linien abzustecken, auf denen wir uns als Institut, Verlag und Arbeitsgruppen bewegen. Hier werden Sie explizite Positionen, die sich aus den Arbeitskreisen ergeben, nachlesen k\u00f6nnen. Zu der Rubrik geht es <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/category\/standpunkte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<h2><strong>Ausblick 2023<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die Welt wird multipolarer<\/strong><\/h3>\n<p>Obgleich die USA wohl als gro\u00dfer Profiteur aus dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland hervorgehen k\u00f6nnten, br\u00f6ckelt die Macht des Weltherrschers. In dem gro\u00dfen USA-Interview mit Dominik Schwarzenberger analysieren wir den Zustand der Vereinigten Staaten von Amerika (Siehe dazu <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/das-grosse-usa-interview-mit-dominik-schwarzenberger-i-buergerkriegsland-usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil I \u201eB\u00fcrgerkriegsland USA?\u201c<\/a> und <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/das-grosse-usa-interview-mit-dominik-schwarzenberger-ii-die-usa-werden-ihre-heutige-gestalt-nicht-ueberleben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil II \u201eDie USA werden ihre heutige Gestalt nicht \u00fcberleben\u201c<\/a>).<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist zu beobachten, dass neben der Tatsache der milit\u00e4rischen \u00dcbermacht, US-Amerika dabei ist, seine wichtigste Waffe zu verlieren: Das Dollarfinanzsystem.<\/p>\n<p>So wurden bisher rund 80 Prozent des weltweiten \u00d6lhandels in Dollar abgerechnet, an den Finanz- und Rohstoffb\u00f6rsen interessiert der Preis in Dollar und rund 60 Prozent der Devisenreserven weltweit sind in Dollar gehalten. Doch dieses System br\u00f6ckelt. Saudi-Arabien, das nach den USA der gr\u00f6\u00dfte \u00d6l-F\u00f6rderer der Welt ist, will k\u00fcnftig sein schwarzes Gold an China in Yuan verkaufen. Das amerikanische Brent-\u00d6l droht seine weltweit f\u00fchrende Rolle verlustig zu gehen. Die Roh\u00f6lexporte aus der Russischen F\u00f6deration in das Reich der Mitte stiegen in 2022 massiv. Durch die Beendigung der Null-Covid-Strategie in China, d\u00fcrfte das Land weiteres \u00d6l aus Russland importieren. Die Zahlungen werden ebenfalls in Yuans \/ Renminbis get\u00e4tigt. Der chinesische Staatschef Xi Jinping schlug erst k\u00fcrzlich vor die in Shanghai ans\u00e4ssige B\u00f6rse Petroleum and National Gas Exchange als Marktplatz zur Abwicklung des \u00d6l- und Gashandels auf Grundlage des Yuans \/ Renminbis zu verwenden. Die Realisierung dieses Vorschlages h\u00e4tte gewaltige Auswirkungen auf die bestehende Weltwirtschaft und somit auch auf die Weltordnung. Bereits jetzt fangen andere L\u00e4nder bereits an in anderen W\u00e4hrungen \u00d6l und Gas zu handeln. Auch die T\u00fcrkei wickelt mittlerweile einen erheblichen Teil der Erdgaslieferungen aus Russland in Rubel ab. Die Gefahr, dass Russland mit seinen enormen Goldreserven den Rubel immer weiter an Gold binden k\u00f6nnte, ist durchaus realistisch. Bereits jetzt erweist sich die russische W\u00e4hrung als eine der stabilsten innerhalb des Fiatgeldsystems.<\/p>\n<p>Im Nahen Osten brodelt es weiterhin. Mit der Siedlungspolitik unter Netanjahu und seinem neuen Kabinett k\u00f6nnten die Konflikte neu aufflammen, was die geopolitische Handlungsf\u00e4higkeit der interessierten Akteure einschr\u00e4nken w\u00fcrde. Mit Tzachi Hanegbi als Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats wurde einer der iranfeindlichsten Likud-Politiker eingesetzt. Dieser hat in der Vergangenheit mehrfach mit Forderungen nach einem \u00dcberfall auf den Iran f\u00fcr Aufmerksamkeit gesorgt. Ein offener Krieg mit dem Iran wird somit immer wahrscheinlicher. Der Iran positioniert sich zunehmend als Regionalmacht im Nahen Osten, \u00e4hnlich wie der wichtigste Konkurrent Israel. Beide Entit\u00e4ten haben gute Beziehungen entweder nach Russland-China oder den USA. Hier ist neues Konfliktpotenzial vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Die Welt wird mulipolarer, soll hei\u00dfen, das Machtgef\u00fcge in der Welt wird sich zunehmend auf mehrere Entit\u00e4ten aufteilen \u2013 mittel- bis langfristig. In dem Jahr 2023 k\u00f6nnten daf\u00fcr weitere wichtige Brandmauern durchbrochen werden.<\/p>\n<h3><strong>Krisengebeuteltes Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00e4hrenddessen wird Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin seinen Weg in die Rezession gehen. Die Stagflation ist l\u00e4ngst da. Die Inflation wird nicht zur\u00fcckgehen, bis der Euro abgewickelt sein wird. Dieser wird zunehmend weicher und unbrauchbarer. Das Vertrauen in die politische F\u00fchrung und in die Zentralbanken, der Situation tats\u00e4chlich Herr werden zu k\u00f6nnen, br\u00f6ckelt derweil weiter. Die Energiekrise wird sich sicherlich versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Es ist davon auszugehen, dass sich die Merkmale 2 und 3 verst\u00e4rken k\u00f6nnten und somit weitere objektive Voraussetzungen f\u00fcr revolution\u00e4re Bewegungen nach Lenin gegeben sind.<\/p>\n<h3><strong>MetaPol verlagert das Gewicht und wird internationaler<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend wir in den letzten Jahren Aufbauarbeit geleistet haben, wird MetaPol in 2023 zunehmend internationaler. Wir sind dabei unsere internationalen Beziehungen im europ\u00e4ischen Ausland und dar\u00fcber hinaus auszubauen. Auch werden zunehmend Artikel in anderen Sprachen \u00fcbersetzt und ver\u00f6ffentlicht (so u.a. in Italien, wie <a href=\"https:\/\/nritalia.org\/2022\/12\/29\/il-riflusso-rosa-o-come-lamerica-latina-ha-perso-la-sua-sinistra\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Gerade sind wir dabei unsere Seite auch auf Englisch umzustellen. Sie k\u00f6nnen dann zwischen den beiden Sprachen w\u00e4hlen. Wer die AGORA aufmerksam verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass unsere Autoren zunehmend auch aus dem Ausland kommen &#8211; Nicht zuletzt auch aus S\u00fcdamerika. Weitere Ank\u00fcndigungen werden dazu noch folgen.<\/p>\n<p>Warum wir das machen? Weil wir bereits jetzt Kontakt zu anderen Strukturen in anderen L\u00e4ndern, wo ebenfalls eigene Interessen und Strategien verfolgt werden, f\u00fcr sinnvoll halten. Vor allem halten wir einen ernsthaften internationalen Austausch f\u00fcr sehr gewinnbringend, auch auf geistiger Ebene.<\/p>\n<h3><strong>Weitere \u00dcberraschungen und neue Titel geplant<\/strong><\/h3>\n<p>Wir haben bereits wieder neue Titel in Arbeit. Lassen Sie Sich dabei \u00fcberraschen. Die n\u00e4chsten beiden Werke geh\u00f6ren zum einen der Kulturarbeit an und zum anderen ver\u00f6ffentlichen wir eine alte, im deutschsprachigen Raum l\u00e4ngst vergessene Schrift, die sich mit der Welt der Traditionen befasst.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste AGORA wird sich mit milit\u00e4rstrategischen Aspekten auseinandersetzen. Ihr Titel lautet: \u201eDie Zukunft des Krieges \u2013 Wie wandelt sich der Vater aller Dinge und wie ver\u00e4ndert er uns?\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr 2023 werden wir Ihnen auch mehr Gelegenheit geben unsere Arbeit direkt entweder finanziell oder inhaltlich zu unterst\u00fctzen. Wie von Anfang an geplant, verst\u00e4rken wir unsere Bem\u00fchungen eine Plattform des intellektuellen Austausches zwischen den rechten Str\u00f6mungen in Deutschland zu errichten, weshalb wir unsere Theoriearbeit intensivieren. Diese Plattform soll vor allem auch \u00f6ffentlich nutzbar und zug\u00e4nglich sein, \u00e4hnlich wie ein \u201ePublic Think Tank\u201c.<\/p>\n<p>Wir bieten mittlerweile auch Seminare im kleineren Kreis an, die Sie buchen k\u00f6nnen. Eine Bekanntmachung unserer Themenliste wird demn\u00e4chst ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Auch unsere beliebte und etablierte Seminarreihe \u201eSeminar f\u00fcr rechte Metapolitik\u201c wird in diesem Jahr selbstverst\u00e4ndlich fortgesetzt. Wir sind bereits in Kontakt mit potentiellen Referenten.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mich freuen, Sie im Rahmen dieser Entwicklung kennenlernen zu d\u00fcrfen oder wiederzusehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es verbleibt Ihnen mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Peter Steinborn<\/strong><\/p>\n<p><strong>Redaktionsleiter Gegenstrom<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei sehr ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. Ein wahrscheinlich noch ereignisreicheres Jahr liegt vor uns. Zeit, die letzten 12 Monate einmal Revue passieren zu lassen und ein wenig \u00fcber unsere Arbeit \u201ehinter den Kulissen\u201c zu berichten. Denn es gibt einige Ank\u00fcndigungen, die ich Ihnen hiermit machen m\u00f6chte. 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Dieses kleine Virus \u2013 ganz gleich woher es auch kommen mag, ob es so t\u00f6dlich ist bzw. war oder doch nicht \u2013 hat diese Gesellschaft vorgef\u00fchrt. Die westlich-moderne Arroganz hat einen gewaltigen D\u00e4mpfer erhalten und pl\u00f6tzlich mussten die Menschen in diesem Land feststellen, wie angreifbar, wie verletzlich die sozialen Strukturen sind. Denn die bundesdeutsche Gesellschaft vermag kaum noch Resilienz, also Anpassungsf\u00e4higkeit aufzuweisen. Die Menschen mussten zusehen, wie der Staat in die Pers\u00f6nlichkeitsrechte seiner B\u00fcrger eingreift. Einige haben dagegen revoltiert und sicherlich haben wir es auch diesen teilweise gro\u00dfen Protesten zu verdanken, dass die meisten dieser Rechte wieder zur\u00fcckerlangt wurden. Zumindest wurde die Staatsgewalt m\u00e4chtig auf die Probe gestellt. Bedenkt man doch, dass der Deutsche normalerweise am Fahrkartenautomat Schlangen bildet, bevor er einen Bahnhof st\u00fcrmt. Im vergangenen Winter konnten wir zumindest geringdosierte vorrevolution\u00e4re Luft einatmen.<\/p><p>Dabei war Corona nicht die Ursache f\u00fcr die Unzufriedenheit der Menschen in diesem Land, sondern lediglich ein Ausl\u00f6ser. Es war der ber\u00fchmte Tropfen, der das Fass zum \u00dcberlaufen brachte. Es war lediglich nach Nassim Taleb der Schwarze Schwan, die Macht eines unvorhergesehenen Ereignisses, das zwar Erhebliche Auswirkungen zur Folge hat, aber im Grunde genommen nicht die (einzige) Ursache f\u00fcr die darauffolgende Entwicklung war. Im Nachgang wissen immer alle, dass es nicht anders h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen, doch die wahre Kunst besteht darin die Zeichen der Zeit zu erkennen. Wir m\u00f6gen noch nicht am Vorabend der Revolution stehen, doch ich m\u00f6chte meinen am Vorvorabend. Denn Br\u00fcche, die sich in 2021 und 2022 abzeichneten, werden weiter tiefe Risse in diese Gesellschaft rei\u00dfen. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass sie neben den objektiven Umst\u00e4nden die wichtigste Gr\u00f6\u00dfe in der Geschichte darstellt. Brechen die sozialen Strukturen zun\u00e4chst auseinander, verlieren die Herrschenden auch ihren wichtigsten Tr\u00e4ger ihrer Macht. Was tun, wenn es niemanden mehr gibt, der sich bem\u00e4chtigen l\u00e4sst. Dies ist die Urangst jeder Machtelite.<\/p><p>\u00dcber die gespaltene Gesellschaft sowie dem sich darin immer st\u00e4rker befindlichen Narzissmus habe ich bereits in der AGORA II (<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier erh\u00e4ltlich<\/a>) einen Leitartikel gewidmet. Der Text ist auch auf Gegenstrom am 14.11.2022 ver\u00f6ffentlicht worden \u2013 <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/die-corona-krise-triage-und-laengst-ueberfaellige-katharsis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier geht es zum Text<\/a>.<\/p><h2><strong>Es ist Krieg in Europa: Wer h\u00e4tte das gedacht?<\/strong><\/h2><p>Der Ukraine-Konflikt \u2013 mittlerweile spricht auch der russische Pr\u00e4sident von einem Krieg \u2013 hat die meisten Deutschen sichtlich geschockt. Verwandte fragten mich im Februar 2022 wie das m\u00f6glich sei. Im 21. Jahrhundert k\u00f6nne doch keiner ernsthaft einen Krieg anzetteln. Auf meine Reaktion, dass zu jedem Zeitpunkt irgendwo auf dieser Welt mehrere hei\u00dfe Kriege ausgefochten w\u00fcrden, antwortete man mir, dass sowas doch aber nicht mehr in Europa passieren k\u00f6nne. Mir ist dadurch richtig bewusstgeworden wie naiv viele unserer Zeitgenossen doch sind. Sie haben die M\u00e4r vom ewigen Frieden geschluckt. Auch wenn mit der EU-Gr\u00fcndung zu recht auch friedvolle Hoffnungen verbunden waren, so grenzt es doch an Realit\u00e4tsverweigerung, den Frieden als einen nat\u00fcrlichen Dauerzustand zu betrachten. Hier zeigt sich das meist der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Wir neigen dazu uns selbst zu \u00fcbersch\u00e4tzen, was der Verhaltens\u00f6konom so treffend als eine Art der \u201ekognitiven Verzerrung\u201c bezeichnet. Rolf Dobelli beschreibt dieses Ph\u00e4nomen in seinem wirklich empfehlenswerten Buch \u201eDie Kunst des klaren Denkens\u201c als einen der 52 Denkfehler, denen wir aufsitzen. Er bezeichnet diese Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung daher auch als den <em>Overconfidence<\/em>-Effekt, auch bekannt oder zumindest verwandt mit dem Dunning-Kruger-Effekt. Darunter wird das Ph\u00e4nomen verstanden, dass je inkompetenter bzw. unwissender eine Person ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist auch ihre Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. Dies resultiert aus der Unf\u00e4higkeit sich selbst objektiv zu betrachten.<\/p><p>Unser Autor Dominik Schwarzenberger hatte in seinem bereits am 09.09.2017 erschienen Text \u201e<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/krisenherd-ukraine-portraet-eines-zerrissenen-landes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krisenherd Ukraine \u2013 Portr\u00e4t eines zerrissenen Landes<\/a>\u201c vor diesem Konflikt gewarnt. In einem zweiteiligen Podcast mit Frank Kraemer bin ich den Ursachen dieses Konfliktes auf den Grund gegangen (<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/frank-kraemer-im-gespraech-brandherd-ukraine-aussichten-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier geht es zum Podcast<\/a>). In der <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/neugeburt-oder-selbstmord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA III<\/a>, die sich allgemein mit geopolitischen Themen befasst, habe ich in meinem Essay \u201eQuo vadis, Europa? Europ\u00e4ische Zukunft aus Sicht der CIA und amerikanischer Geostrategen\u201c darauf hingewiesen, dass Europa ein einziges Pulverfass ist. Zu glauben, dass dieser Krieg zwischen Russland und der Ukraine \u2013 mehr oder weniger verdeckt durch die US-gef\u00fchrte NATO \u2013 der letzte auf europ\u00e4ischem Boden sein wird, der irrt. Schauen Sie in Richtung Balkan! Diese Region eignet sich hervorragend als Z\u00fcndschnur. Die Geschichte wei\u00df davon ausgiebig zu berichten. Rein geografisch betrachtet ist Europa das Zentrum der Welt. Wird ein Konflikt zwischen einer der Atlantischen M\u00e4chte im Westen und einer im eurasischen oder asiatischen Osten platzierten Entit\u00e4t entfacht, d\u00fcrfte klar sein, dass Europa sich aus diesem Konflikt nicht wegstehlen kann.<\/p><h2><strong>Deutschland im Kalten Krieg 2.0: MetaPol und die Dritte Position<\/strong><\/h2><p>So hat der Krieg in der Ukraine zu einer gewaltigen Spaltung innerhalb des rechten Lagers in Deutschland gef\u00fchrt. War Corona bereits eine gewaltige Z\u00e4sur f\u00fcr die bestehenden Akteure, ist sp\u00e4testens mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ein tiefer Riss durch die Reihen der Deutschen Rechten gegangen. Hier streiten sich die Gem\u00fcter, jedoch selten die sachlichen Geister. Einer der wesentlichsten Gr\u00fcnde d\u00fcrfte in der Unkenntnis \u00fcber die beiden L\u00e4nder Ukraine sowie Russland bestehen. Auch \u2013 so habe ich in vielen verschiedenen Gespr\u00e4chen in den letzten Monaten seit dem 24. Februar 2022 gemerkt \u2013 fehlt es in der Diskussion an Kenntnissen \u00fcber die Identit\u00e4ten sowie die geopolitische Bedeutung dieses Konfliktes. Ich verweise auch hier wieder auf <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/frank-kraemer-im-gespraech-brandherd-ukraine-aussichten-im-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Gespr\u00e4ch mit Frank Kr\u00e4mer<\/a>.<\/p><p>Wer tats\u00e4chlich glaubt, dass der Grund f\u00fcr den Einmarsch und damit das Risiko einen dritten Weltkrieg zu provozieren, tats\u00e4chlich auf einen \u00fcber Nacht gekommenen Anfall an Gr\u00f6\u00dfenwahn von Vladimir Putin zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, ist Opfer von totaler Unkenntnis politischer Mechanismen. Zu glauben, dass ein Staatsmann, ganz gleich an wen Sie jetzt denken m\u00f6gen, im 21. Jahrhundert alleine in autokratischer Weise einfach so einen Krieg beschlie\u00dfen kann, ohne dass diese Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen einhergeht, ist schlichtweg naiv. Schauen wir uns doch an, wie harmonisch orchestriert die Politiken diese Welt durch die Corona-Pandemie gef\u00fchrt haben. L\u00e4nder, die eine nicht so restriktive oder gar keine Ma\u00dfnahmen erhoben, wurde der Geldhahn vom IWF zugedreht. Hier an einen reinen Zufall zu glauben, w\u00e4re mindestens genauso naiv. Nat\u00fcrlich gibt es Mechanismen, Lebens- und Naturgesetze, die sich immer wieder durch<em>setzen<\/em>, die die Rahmenbedingungen f\u00fcr Entwicklungen <em>setzen<\/em> (daher nennen wir sie auch <em>Gesetze<\/em>). Dennoch spielen machpolitisches Kalk\u00fcl und globaler Einfluss von superreichen Oligarchen, um es einmal mit den Worten des heute nach Russland schielenden Mainstreams zu sagen, eine gewaltige Rolle bei allen Entscheidungen globalen Ausma\u00dfes.<\/p><p>Gleichzeitig ist die Position Russland als eine Art Heilsbringer zu sehen, der Deutschland und Europa aus den F\u00e4ngen der Dekadenz befreit, mindestens genauso naiv. Nat\u00fcrlich verfolgen die Eliten in Russland eigene, von Europa unabh\u00e4ngige Interessen. Nat\u00fcrlich bestehen in Russland auch Bestrebungen sich weiter nach Westen auszudehnen und das alte Reich wieder neu erbl\u00fchen zu lassen. Nicht wenige erinnern sich mit Freude an die Zeit eines Iwan IV., der das Moskowitenreich begr\u00fcndete und einen Zugang in den Westen legte. Auch Stalin geh\u00f6rt zur russischen Geschichte. Und Russland war in dieser Zeit m\u00e4chtig und hat eine weltpolitisch bedeutende Rolle gespielt. Wir verbitten es uns schlie\u00dflich ebenfalls uns von Ausl\u00e4ndern unsere Geschichte interpretieren zu lassen und vor allem auf einzelne Etappen zu reduzieren. Genauso gilt es auch zu akzeptieren oder zumindest zur Kenntnis zu nehmen, dass die Ukrainer offenbar ein sehr starkes Bewusstsein f\u00fcr ihre Eigenst\u00e4ndigkeit entwickelt haben, unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen und kulturellen Herkunft. Derzeit k\u00e4mpfen sie f\u00fcr ihr Land und greifen demnach nach jedem Strohhalm, der sich ihnen bietet. Auch wenn dieser US-Amerika hei\u00dft, offensichtlich eigene Interessen in diesem Konflikt verfolgt und ggf. nach einer evtl. russischen Niederlage mehr Einfluss auf die ukrainische Politik und damit auch auf die Lebensweise bekommt.<\/p><p>In diesem nun immer hei\u00dfer werdenden Kalten Krieg 2.0, der sich mindestens seit dem Kaukasuskrieg 2008 auch in Europa bahnbricht, k\u00e4mpfen im Grunde genommen nach wie vor zwei gro\u00dfe Entit\u00e4ten um das Herzland Eurasiens, wobei die Sarmatienebene, die heutige Ukraine der wesentlichste geopolitische Dreh- und Angelpunkt auf der horizontalen Eurasien-Achse ist. Es ist bezeichnend, dass die Deutsche Rechte sich lieber in zwei Lager spalten l\u00e4sst, die sich jeweils f\u00fcr die Interessen anderer L\u00e4nder positionieren, anstatt eigene deutsche oder europ\u00e4ische Standpunkte zu formulieren. MetaPol vertritt daher ganz klar die Dritte Position aus der geopolitischen Perspektive. Deutschland und Europa m\u00fcssen ihre eigenen Interessen verfolgen, wobei zun\u00e4chst die Wiederherstellung der Souver\u00e4nit\u00e4t der einzelnen europ\u00e4ischen Entit\u00e4ten hergestellt werden m\u00fcsste. Insbesondere Westeuropa ist in Wirklichkeit seit der Aufl\u00f6sung der Bipolaren Weltordnung Spielball der USA. Aus diesem (vorsichtig formuliert) Souver\u00e4nit\u00e4tsverh\u00e4ltnis zu den USA als Schutzherr herauskommen zu wollen, in dem man sich anderer Schutz- und Lehnsherren anbiedert, ist an den deutschen und auch gesamteurop\u00e4ischen \u2013 soweit es sowas \u00fcberhaupt gibt \u2013 Interessen vollkommen vorbeigedacht. Daher gilt es eine \u00c4quidistanz, also gleiche Abst\u00e4nde sowohl zu Russland zu pflegen wie auch zu den USA. Beide geh\u00f6ren zur Weltordnung und m\u00fcssen daher in ihrer Eigenheit akzeptiert werden. Die Positionierung zu diesen muss immer den eigenen Interessen folgen. Wer hier mit Moral operiert, wird weiterhin als Spielball ausgenutzt.<\/p><p>Lesen Sie dazu unsere Position in dem Artikel von Dominik Schwarzenberger, \u201e<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/dominik-schwarzenberger-putin-der-westen-und-wir-fuer-eine-dritte-position\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin, der Westen und wir \u2013 f\u00fcr eine dritte Position<\/a>\u201c, erschienen auf Gegenstrom am 16.03.2022.<\/p><h2><strong>Mit der \u201eAmpel\u201c wird alles rechter<\/strong><\/h2><p>Ja, Sie lesen richtig. Die Ampelkoalition mag nicht unbedingt Ihre Wunschregierung sein. Dennoch gilt es auch diese Entwicklung sachlich einzuordnen. Lenin, dem man sicherlich nicht absprechen kann, das er seinerzeit einige Zeichen richtig erkannt hat, sprach einmal davon, dass Revolution beginne, wenn die da oben nicht mehr k\u00f6nnen und die da unten nicht mehr wollen. Nach seinen Beobachtungen gibt es vier Merkmale, die eine Revolution ank\u00fcndigen. Sind alle vier Voraussetzungen erf\u00fcllt, ist die Revolution l\u00e4ngst im Gang:<\/p><ol><li>Es wird f\u00fcr die herrschende Klasse unm\u00f6glich ihre Herrschaft in unver\u00e4nderter Form aufrechtzuhalten.<\/li><li>Die Not und das Elend versch\u00e4rfen sich <strong>\u00fcber das gewohnte Ma\u00df hinaus<\/strong>.<\/li><li>Die Aktivit\u00e4t der Massen w\u00e4chst als unmittelbare Folge aus 1 und 2.<\/li><li>Die revolution\u00e4re Klasse besitzt die F\u00e4higkeit zur Massenaktion.<\/li><\/ol><p>Die Umfragewerte der selbsternannten \u201eFortschrittskoalition\u201c sind im Keller. Die Mehrheit der Deutschen ist mit den Ministerien unzufrieden. In Deutschland funktioniert kaum noch etwas. Der Rechtsstaat hat in den letzten beiden Jahren massiv an Vertrauen verloren, Politiker m\u00fcssen reihenweise ihre gef\u00e4lschten Doktortitel abgeben. Die Au\u00dfenministerin wird von ihren Auslandskollegen wie neulich in Indien regelrecht abgewatscht. Ihr Buch hat sich als Plagiat entpuppt und wird deshalb nicht mehr gedruckt. Der Wirtschafts- und Energieminister versteht offenbar die einfachsten \u00f6konomischen Sachzusammenh\u00e4nge nicht. Der tscherkesisch-st\u00e4mmige Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir kann als einzige seinem Ministerium nahe Kompetenz den Anbau von Hanfpflanzen vorweisen (siehe dazu <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article131659583\/Gruenen-Chef-posiert-mit-Hanfpflanze-auf-Balkon.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Ich wei\u00df, dass war polemisch. Dennoch unterstreicht es die Erf\u00fcllung des ersten Teils von Lenins Formel: \u201eDie da oben k\u00f6nnen nicht mehr\u201c. Daher ver\u00e4ndern sie auch die Art der Politik. Die herrschende Klasse ist dazu gezwungen ihre Form der Herrschaft zu ver\u00e4ndern (Merkmal 1). W\u00e4hrend Carl Theodor zu Guttenberg seinerzeit nach dem Plagiatsvorwurf gehen musste, sieht Franziska Giffey offensichtlich keinen Grund die Konsequenzen aus ihrem Betrug zu ziehen. Generell zeichnet sich die derzeitige herrschende Klasse wie keine andere Regierung durch Verantwortungslosigkeit aus. Trotz massiver Fehleinsch\u00e4tzungen zur Corona-Situation, muss sich der Gesundheitsminister, Karl Lauterbach keineswegs verantworten, um hier eines der pr\u00e4gnantesten Beispiele, neben der Verstrickung des Bundeskanzlers in den Wirecard-Skandal, zu erw\u00e4hnen.<\/p><p>Die Ampel ist zum Scheitern verurteilt. Abgesehen von der FDP wird diese Regierung als strikt linksliberal, als Lifestyle-links gesehen, auch wenn diese mit der echten Linken nichts mehr gemein haben m\u00f6gen. Dennoch schadet dies unmittelbar der linken Reputation in Deutschland und bedeutet realistische Chancen f\u00fcr die Rechte. Sie muss sie nur nutzen!<\/p><h2><strong>MetaPol war im letzten Jahr nicht unt\u00e4tig<\/strong><\/h2><h3><strong>Seminar f\u00fcr rechte Metapolitik<\/strong><\/h3><p>Im vergangenen Jahr haben wir wieder eines unserer Seminare durchgef\u00fchrt. Diesmal war es nur eines, da wir parallel mehrere Projekte bearbeiten. Das Seminar befasste sich mit dem oben bereits angedeuteten Thema \u201eDER MACHIAVELLI DES OSTENS \u2013 WAS RECHTE VON LENIN LERNEN K\u00d6NNEN\u201c. \u00dcber Inhalte und Referenten kann <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/sommerseminar-der-machiavelli-des-ostens-was-rechte-von-lenin-lernen-koennen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> etwas nachgelesen werden.<\/p><h3><strong>Arbeitsgruppen<\/strong><\/h3><p>MetaPol arbeitet hinter den Kulissen in verschiedenen Arbeitskreisen. Es gibt verschiedene Fachbereiche, in denen wir uns organisieren. So haben wir uns vermehrt auch auf die Themengebiete Wirtschaft, Energie und Geopolitik konzentriert. Hierzu wird es in naher Zukunft noch einiges zu berichten geben. Dabei sind wir auch offen f\u00fcr Ihre Vorschl\u00e4ge und Ideen in den jeweiligen Themenbereichen. Unsere Arbeit lebt vom Austausch, der durchaus kontrovers gef\u00fchrt werden kann.<\/p><p>Sie wollen bei unserer Theoriearbeit mitarbeiten? Melden Sie Sich bei uns! (CtA)<\/p><h3><strong>Publikationen<\/strong><\/h3><p>Gleich zu Beginn im Februar ver\u00f6ffentlichten wir den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG II<\/a>, der eine kontroverse Antwort des umtriebigen Freigeistes, Johannes Scharf auf den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/buecher\/areopag\/die-neue-aristokratie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG I<\/a> ist. In diesem befasst er sich mit der Thematik eines Ethnostaates, der sich in Privatst\u00e4dten organisiert und ein Gegenmodell zu der westlichen Demokratie darstellen soll. Den <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/buecher\/areopag\/areopag-ii-der-tribalolibertarismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AREOPAG II \u2013 \u201eDer Tribalolibertarismus\u201c<\/a> k\u00f6nnen Sie hier erhalten.<\/p><p>Kurz darauf brachten wir die <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA II<\/a> mit dem Titel \u201e\u2018Homo Deus\u2018 oder Hybris?\u201c heraus, in der wir uns mit den transhumanistischen Eliten sowie deren Agenda befassten.<\/p><p>Mit der <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/shop\/agora-europa\/neugeburt-oder-selbstmord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA III<\/a> haben wir nun unsere Theoriezeitschrift etablieren k\u00f6nnen. K\u00fcnftig werden wir zwei Ausgaben pro Jahr ver\u00f6ffentlichen.<\/p><h3><strong>Neue Rubrik \u201eStandpunkt\u201c<\/strong><\/h3><p>Im November haben wir die neue Rubrik \u201eStandpunkt\u201c eingef\u00fchrt, die wir nun in 2023 vermehrt nutzen wollen, um klare Akzente zu setzen und die Linien abzustecken, auf denen wir uns als Institut, Verlag und Arbeitsgruppen bewegen. Hier werden Sie explizite Positionen, die sich aus den Arbeitskreisen ergeben, nachlesen k\u00f6nnen. Zu der Rubrik geht es <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/category\/standpunkte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p><h2><strong>Ausblick 2023<\/strong><\/h2><h3><strong>Die Welt wird multipolarer<\/strong><\/h3><p>Obgleich die USA wohl als gro\u00dfer Profiteur aus dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland hervorgehen k\u00f6nnten, br\u00f6ckelt die Macht des Weltherrschers. In dem gro\u00dfen USA-Interview mit Dominik Schwarzenberger analysieren wir den Zustand der Vereinigten Staaten von Amerika (Siehe dazu <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/das-grosse-usa-interview-mit-dominik-schwarzenberger-i-buergerkriegsland-usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil I \u201eB\u00fcrgerkriegsland USA?\u201c<\/a> und <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/das-grosse-usa-interview-mit-dominik-schwarzenberger-ii-die-usa-werden-ihre-heutige-gestalt-nicht-ueberleben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil II \u201eDie USA werden ihre heutige Gestalt nicht \u00fcberleben\u201c<\/a>).<\/p><p>Gleichzeitig ist zu beobachten, dass neben der Tatsache der milit\u00e4rischen \u00dcbermacht, US-Amerika dabei ist, seine wichtigste Waffe zu verlieren: Das Dollarfinanzsystem.<\/p><p>So wurden bisher rund 80 Prozent des weltweiten \u00d6lhandels in Dollar abgerechnet, an den Finanz- und Rohstoffb\u00f6rsen interessiert der Preis in Dollar und rund 60 Prozent der Devisenreserven weltweit sind in Dollar gehalten. Doch dieses System br\u00f6ckelt. Saudi-Arabien, das nach den USA der gr\u00f6\u00dfte \u00d6l-F\u00f6rderer der Welt ist, will k\u00fcnftig sein schwarzes Gold an China in Yuan verkaufen. Das amerikanische Brent-\u00d6l droht seine weltweit f\u00fchrende Rolle verlustig zu gehen. Die Roh\u00f6lexporte aus der Russischen F\u00f6deration in das Reich der Mitte stiegen in 2022 massiv. Durch die Beendigung der Null-Covid-Strategie in China, d\u00fcrfte das Land weiteres \u00d6l aus Russland importieren. Die Zahlungen werden ebenfalls in Yuans \/ Renminbis get\u00e4tigt. Der chinesische Staatschef Xi Jinping schlug erst k\u00fcrzlich vor die in Shanghai ans\u00e4ssige B\u00f6rse Petroleum and National Gas Exchange als Marktplatz zur Abwicklung des \u00d6l- und Gashandels auf Grundlage des Yuans \/ Renminbis zu verwenden. Die Realisierung dieses Vorschlages h\u00e4tte gewaltige Auswirkungen auf die bestehende Weltwirtschaft und somit auch auf die Weltordnung. Bereits jetzt fangen andere L\u00e4nder bereits an in anderen W\u00e4hrungen \u00d6l und Gas zu handeln. Auch die T\u00fcrkei wickelt mittlerweile einen erheblichen Teil der Erdgaslieferungen aus Russland in Rubel ab. Die Gefahr, dass Russland mit seinen enormen Goldreserven den Rubel immer weiter an Gold binden k\u00f6nnte, ist durchaus realistisch. Bereits jetzt erweist sich die russische W\u00e4hrung als eine der stabilsten innerhalb des Fiatgeldsystems.<\/p><p>Im Nahen Osten brodelt es weiterhin. Mit der Siedlungspolitik unter Netanjahu und seinem neuen Kabinett k\u00f6nnten die Konflikte neu aufflammen, was die geopolitische Handlungsf\u00e4higkeit der interessierten Akteure einschr\u00e4nken w\u00fcrde. Mit Tzachi Hanegbi als Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats wurde einer der iranfeindlichsten Likud-Politiker eingesetzt. Dieser hat in der Vergangenheit mehrfach mit Forderungen nach einem \u00dcberfall auf den Iran f\u00fcr Aufmerksamkeit gesorgt. Ein offener Krieg mit dem Iran wird somit immer wahrscheinlicher. Der Iran positioniert sich zunehmend als Regionalmacht im Nahen Osten, \u00e4hnlich wie der wichtigste Konkurrent Israel. Beide Entit\u00e4ten haben gute Beziehungen entweder nach Russland-China oder den USA. Hier ist neues Konfliktpotenzial vorprogrammiert.<\/p><p>Die Welt wird mulipolarer, soll hei\u00dfen, das Machtgef\u00fcge in der Welt wird sich zunehmend auf mehrere Entit\u00e4ten aufteilen \u2013 mittel- bis langfristig. In dem Jahr 2023 k\u00f6nnten daf\u00fcr weitere wichtige Brandmauern durchbrochen werden.<\/p><h3><strong>Krisengebeuteltes Deutschland<\/strong><\/h3><p>W\u00e4hrenddessen wird Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin seinen Weg in die Rezession gehen. Die Stagflation ist l\u00e4ngst da. Die Inflation wird nicht zur\u00fcckgehen, bis der Euro abgewickelt sein wird. Dieser wird zunehmend weicher und unbrauchbarer. Das Vertrauen in die politische F\u00fchrung und in die Zentralbanken, der Situation tats\u00e4chlich Herr werden zu k\u00f6nnen, br\u00f6ckelt derweil weiter. Die Energiekrise wird sich sicherlich versch\u00e4rfen.<\/p><p>Es ist davon auszugehen, dass sich die Merkmale 2 und 3 verst\u00e4rken k\u00f6nnten und somit weitere objektive Voraussetzungen f\u00fcr revolution\u00e4re Bewegungen nach Lenin gegeben sind.<\/p><h3><strong>MetaPol verlagert das Gewicht und wird internationaler<\/strong><\/h3><p>W\u00e4hrend wir in den letzten Jahren Aufbauarbeit geleistet haben, wird MetaPol in 2023 zunehmend internationaler. Wir sind dabei unsere internationalen Beziehungen im europ\u00e4ischen Ausland und dar\u00fcber hinaus auszubauen. Auch werden zunehmend Artikel in anderen Sprachen \u00fcbersetzt und ver\u00f6ffentlicht (so u.a. in Italien, wie <a href=\"https:\/\/nritalia.org\/2022\/12\/29\/il-riflusso-rosa-o-come-lamerica-latina-ha-perso-la-sua-sinistra\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Gerade sind wir dabei unsere Seite auch auf Englisch umzustellen. Sie k\u00f6nnen dann zwischen den beiden Sprachen w\u00e4hlen. Wer die AGORA aufmerksam verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass unsere Autoren zunehmend auch aus dem Ausland kommen - Nicht zuletzt auch aus S\u00fcdamerika. Weitere Ank\u00fcndigungen werden dazu noch folgen.<\/p><p>Warum wir das machen? Weil wir bereits jetzt Kontakt zu anderen Strukturen in anderen L\u00e4ndern, wo ebenfalls eigene Interessen und Strategien verfolgt werden, f\u00fcr sinnvoll halten. Vor allem halten wir einen ernsthaften internationalen Austausch f\u00fcr sehr gewinnbringend, auch auf geistiger Ebene.<\/p><h3><strong>Weitere \u00dcberraschungen und neue Titel geplant<\/strong><\/h3><p>Wir haben bereits wieder neue Titel in Arbeit. Lassen Sie Sich dabei \u00fcberraschen. Die n\u00e4chsten beiden Werke geh\u00f6ren zum einen der Kulturarbeit an und zum anderen ver\u00f6ffentlichen wir eine alte, im deutschsprachigen Raum l\u00e4ngst vergessene Schrift, die sich mit der Welt der Traditionen befasst.<\/p><p>Die n\u00e4chste AGORA wird sich mit milit\u00e4rstrategischen Aspekten auseinandersetzen. Ihr Titel lautet: \u201eDie Zukunft des Krieges \u2013 Wie wandelt sich der Vater aller Dinge und wie ver\u00e4ndert er uns?\u201c<\/p><p>F\u00fcr 2023 werden wir Ihnen auch mehr Gelegenheit geben unsere Arbeit direkt entweder finanziell oder inhaltlich zu unterst\u00fctzen. Wie von Anfang an geplant, verst\u00e4rken wir unsere Bem\u00fchungen eine Plattform des intellektuellen Austausches zwischen den rechten Str\u00f6mungen in Deutschland zu errichten, weshalb wir unsere Theoriearbeit intensivieren. Diese Plattform soll vor allem auch \u00f6ffentlich nutzbar und zug\u00e4nglich sein, \u00e4hnlich wie ein \u201ePublic Think Tank\u201c.<\/p><p>Wir bieten mittlerweile auch Seminare im kleineren Kreis an, die Sie buchen k\u00f6nnen. Eine Bekanntmachung unserer Themenliste wird demn\u00e4chst ver\u00f6ffentlicht.<\/p><p>Auch unsere beliebte und etablierte Seminarreihe \u201eSeminar f\u00fcr rechte Metapolitik\u201c wird in diesem Jahr selbstverst\u00e4ndlich fortgesetzt. Wir sind bereits in Kontakt mit potentiellen Referenten.<\/p><p>Ich w\u00fcrde mich freuen, Sie im Rahmen dieser Entwicklung kennenlernen zu d\u00fcrfen oder wiederzusehen.<\/p><p>Es verbleibt Ihnen mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p><p>Peter Steinborn<\/p><p>Redaktionsleiter Gegenstrom<\/p>","_et_gb_content_width":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-9152","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-und-die-welt"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Jahresr\u00fcckblick 2022 und Ausblick 2023 aus metapolitischer Sicht - Gegenstrom<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/jahresrueckblick-2022-und-ausblick-2023-aus-metapolitischer-sicht\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Jahresr\u00fcckblick 2022 und Ausblick 2023 aus metapolitischer Sicht - Gegenstrom\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Zwei sehr ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. 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