{"id":909,"date":"2017-11-17T09:12:05","date_gmt":"2017-11-17T08:12:05","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=909"},"modified":"2020-02-03T19:11:10","modified_gmt":"2020-02-03T18:11:10","slug":"unabhaengigkeitstag-in-warschau-wanderer-zwischen-den-welten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/unabhaengigkeitstag-in-warschau-wanderer-zwischen-den-welten\/","title":{"rendered":"Unabh\u00e4ngigkeitstag in Warschau \u2013 Wanderer zwischen den Welten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><em>Der nachfolgende Text ist ein Erlebnisbericht unseres Autors John Trichet, der sich mit einigen Gef\u00e4hrten aus Deutschland am Unabh\u00e4ngigkeitstag in Warschau beteiligte. Im Folgenden k\u00f6nnen seine Eindr\u00fccke einer Reise in eine andere Welt entnommen werden. Der Text gibt die pers\u00f6nliche Meinung des Autors wieder und kann in Teilen von denen der Redaktion abweichen. Die Redaktion<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Jedes Jahr wird in Polen am 11. November der Tag der Unabh\u00e4ngigkeit begangen. Die Polen nennen ihn <em>Narodowe \u015awi\u0119to Niepodleg\u0142o\u015bci<\/em>. Der polnische Nationalfeiertag geht auf die \u00dcbernahme des Oberbefehls der Truppen durch J\u00f3zef Pi\u0142sudski zur\u00fcck, womit die \u00fcber 123 Jahre lange Zersplitterung des von Preu\u00dfen, \u00d6sterreich-Ungarn und Russland besetzten Landes endete. Seit 1937 finden am 11. November allj\u00e4hrliche Feierlichkeiten statt, die die Unabh\u00e4ngigkeit des doch so jungen Landes im Osten zelebrieren. Geht man nach der hiesigen Presse, dann handelt es sich dabei um einen Tag, der stets von gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen begleitet wird. Ja, es wird nicht selten suggeriert, dass es den meisten Polen nur um diese angeblichen Ausschreitungen ginge. Als Deutsche haben wir ein etwas gespaltenes Verh\u00e4ltnis zu Polen. Diese gef\u00fchlte Diskrepanz ist jedoch ausschlie\u00dflich auf die gemeinsame Historie zur\u00fcckzuf\u00fchren. Um sich einen Einblick von Europas gr\u00f6\u00dftem patriotischem Marsch und diesem Land im Osten zu verschaffen, fuhren wir mit einer vollen Autobesatzung aus Deutschland in die polnische Hauptstadt.<\/span><\/p>\n<h2>Warschau \u2013 Eine vom Westen vergessene Stadt<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Europa steht f\u00fcr wirtschaftliche Gr\u00f6\u00dfe. Es steht f\u00fcr Erfinderreichtum und kulturellen Lebensraum. Es ist der Hort der Wissenschaft und Technik dieser Welt. Wir denken da an die gro\u00dfen Zentren wie Paris, Berlin, London, Rom, Madrid und Br\u00fcssel. All die gro\u00dfen europ\u00e4ischen Ballungsgebiete, die den Genius des Abendlandes konzentrierten und der Welt so viel gaben. Doch wer denkt heute an Warschau? Wird hierzulande vom Osten dieses Kontinents gesprochen, fallen uns sofort Moskau oder Sankt Petersburg ein. Wer denkt da schon an diese altehrw\u00fcrdige Stadt, die doch so nah vor unserer Haust\u00fcr liegt? Dabei kann sie auf eine sehr lange Geschichte zur\u00fcckblicken. Eine Schenkungsurkunde erw\u00e4hnt den Namen dieser Stadt das erste Mal im Jahr 1241. Warschau, f\u00fcr das wir uns das ganze Wochenende Zeit nahmen, hat f\u00fcr einen gl\u00fchenden Europ\u00e4er jedoch viel zu bieten. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs wurde die historische Altstadt zwar fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt, doch bauten die Polen ihre Hauptstadt wieder auf. Im historischen Stadtzentrum sind heute wieder alte Gem\u00e4uer von architektonischer \u00c4sthetik zu betrachten. Der Geist des Abendlandes ist auf den alten historischen Stra\u00dfen auch heute noch zu sp\u00fcren. Links und rechts zieren alte Steinw\u00e4nde die Stra\u00dfenz\u00fcge. Stets ist die Symbolik der polnischen Volksreligion, der Katholizismus, pr\u00e4sent. Die Jahrtausende alte Christenheit, die sowohl das Germanen-, wie auch das Slawentum konservierte, ist hier noch allgegenw\u00e4rtig und wird authentisch gelebt. Als aus dem atheistischen deutschen Osten kommender Mensch kam es mir wie eine Zeitreise vor. Ich war schon in vielen Gro\u00df- und Hauptst\u00e4dten Europas. Zumeist im Westen. Warschau ist die erste europ\u00e4ische Hauptstadt, die kein Migrationsproblem zu haben scheint. Es war ein lange nicht mehr gesp\u00fcrtes Gef\u00fchl, als ich die Treppen einer Stra\u00dfenunterf\u00fchrung entlang ging und mir gewahr wurde, dass ich ausschlie\u00dflich von Europ\u00e4ern umgeben bin. Obgleich ich in dieser ausl\u00e4ndischen Stadt war, f\u00fchlte ich mich keineswegs fremd. Im Gegenteil, ich f\u00fchlte eine N\u00e4he zu diesem Volk, das so unglaublich stolz auf seine Herkunft ist. Ich f\u00fchlte mich als Europ\u00e4er unter Br\u00fcdern und Schwestern. Ich f\u00fchlte mich vor allem sicher, ohne das immer leise im Hinterkopf klopfende Ger\u00e4usch, welches mich vor einem m\u00f6glichen Terroranschlag warnen will. Das erste Mal seit langem war ich in einer europ\u00e4ischen Gro\u00dfstadt und f\u00fchlte mich frei. Ich entdeckte eine l\u00e4ngst vergessene Stadt. Ich entdeckte Warschau.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-911\" src=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"401\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-300x300.jpg 300w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-1000x1000.jpg 1000w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-100x100.jpg 100w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-150x150.jpg 150w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-768x768.jpg 768w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus-215x215.jpg 215w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Hochhaus.jpg 1836w\" sizes=\"(max-width: 401px) 100vw, 401px\" \/><\/p>\n<p><em>Bild: Der Kulturpalast von Warschau im Stile des sozialistischen Klassizismus. Er gilt als das h\u00f6chste Geb\u00e4ude im ganzen Land.<\/em><\/p>\n<h2>Polen \u2013 Ein Land mit Religion und Werten<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Angesichts der Jahrhunderte lang anhaltenden Zersplitterung und der daraus folgenden Identit\u00e4tsst\u00f6rung, die dieses Volk durchgemacht haben muss, erstaunte mich der f\u00fcr Westeurop\u00e4er, vor allem f\u00fcr Deutsche, schon fast peinlich anr\u00fchrende Nationalstolz. Es gab keine Warschauer Stra\u00dfe, die nicht von der polnischen Nationalflagge geziert war. Bereits am Freitag, einem Tag vor den offiziellen Feierlichkeiten, trafen wir vermehrt auf junge wie alte Polen, die der \u00d6ffentlichkeit ihren Stolz auf die Nation zeigten, in dem sie eine Wei\u00df-Rote Armbinde trugen. So mancher trug sie mit der Kowica, dem Symbol der polnischen Heimatarmee Armia Krajowa, welche gegen die deutschen Besatzungstruppen Widerstand geleistet hatte. Der Katholizismus ist \u2013 wie oben bereits angesprochen \u2013 aus Polen nicht wegzudenken. Wir verbrachten das ganze Wochenende mit unseren Gef\u00e4hrten aus dem \u00f6stlichen Nachbarland und es war mir fast peinlich, von den grotesken Szenerien in unseren deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten zu erz\u00e4hlen. Es fiel mir schwer, \u00fcber die Entgleisungen von Politikern, der Durchdringung von Genderwahnsinn und Homosexualit\u00e4t in der Gesellschaft zu erz\u00e4hlen. Mich ber\u00fchrten die ungl\u00e4ubigen Blicke meiner polnischen Begleiter auf das Peinlichste. Kein Aufschrei, keine Versuche mich davon zu \u00fcberzeugen, diesem Wahnwitz Einhalt zu gebieten. Nur ein verst\u00e4ndnisloses Kopfsch\u00fctteln hatte man f\u00fcr mich \u00fcbrig. Mich \u00fcbermannte nicht selten die Wut und ja f\u00f6rmlich der Hass gegen die Deutschen, die wegwarfen, was man hier in Polen gar selbst von staatlicher Seite als hohes Gut sch\u00fctzt. Wenn diese Leute von christlichen Werten sprechen, so meinen sie nicht die unchristlichen Ges\u00e4nge des Franziskus. Die Liebe zum Eigenen und der Kampf gegen alles, was diese zu verneinen trachtet, ist ihre Christenheit. Sie verabscheuen die westlichen Lobeshymnen auf den Liberalismus mit seinen paradoxen Doppel-Postulaten des Individualismus und der Gleichmacherei. Wenn sie von Gott sprechen, dann ist die Ehre f\u00fcr Familie und Heimat damit gemeint. Es ist jener Glaube, der eine Nation stark machen kann. Jener Glaube, der uns Deutschen heute g\u00e4nzlich fehlt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ich m\u00f6chte damit nicht sagen, dass wir den polnischen Katholizismus annehmen m\u00fcssen, um unsere Identit\u00e4t wiederzuentdecken. Doch ein Volk, das aufh\u00f6rt zu glauben, h\u00f6rt auf zu existieren. Die Religion der Polen jedenfalls gibt ihnen Hoffnung, tut ihnen gut und schwei\u00dft sie zusammen.<\/span><\/p>\n<h2>Es lebe das polnische Vaterland!<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Mehr als 100.000 Menschen versammelten sich am 11. November 2017 auf dem Rondo Dmowskiego. Es waren jedoch nicht die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Hooligans und Stra\u00dfenschl\u00e4ger zu sehen. Es waren haupts\u00e4chlich normale Menschen auf dem Platz. Junge wie Alte, Frauen wie M\u00e4nner, Arbeiter wie Akademiker, Kinder wie Rentner. Kurz, es waren alle Schichten vertreten. Hier stand das Volk auf der Stra\u00dfe. Nicht nur ein Teil. Es stand das ganze Volk auf dem Platz, der nach ihrem gro\u00dfen nationaldemokratischen F\u00fchrer und &#8222;<em>Vater des polnischen Nationalismus<\/em>&#8220; Roman Dmowski benannt ist. Unabh\u00e4ngig von Glaubensrichtungen, Alter, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung. Das polnische Volk war hier Nation. Es rief immer wieder \u201eB\u00f3g, Honor, Ojczyzna\u201c, \u201eGott, Ehre, Vaterland\u201c. Das inoffizielle Motto der Polen. Mit diesem Bekenntnis dr\u00fcckt es seinen Glauben aus. Es ist nicht nur der an einen Gott. Es ist vor allem der Glaube an die Nation. Es ist der Glaube an sich selbst. F\u00fcr mich ist es vor allem auch das Bekenntnis zu Europa. Wer ja zu Europa sagen will, der muss auch ja zu Polen, ja zu Deutschland und ja zu allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sagen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-912\" src=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-300x300.jpg 300w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-1000x1000.jpg 1000w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-100x100.jpg 100w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-150x150.jpg 150w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-768x768.jpg 768w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion-215x215.jpg 215w, https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Polen_Stadion.jpg 1836w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/p>\n<p><em>Bild: Das PGE Nationalstadion am Vorabend der Demonstration in den Landesfarben. Es gilt als eines der modernsten Stadien mit der h\u00f6chsten UEFA-Klassifizierung.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Nachdem sich der Zug in Bewegung setzte, versuchte ich mir einen \u00dcberblick \u00fcber unsere Lage zu verschaffen. Es war unglaublich. Ich konnte weder Anfang noch Ende sehen. Wir waren wie Fische im Wasser. Polen hatte uns in seinen Bann gezogen. Dieses Land, das doch geografisch so nah liegt, ist uns gesellschaftlich so fern. Wir sind dort in einer Welt gelandet, die wir als Westeurop\u00e4er l\u00e4ngst f\u00fcr verg\u00e4nglich, ja f\u00fcr gestorben hielten. Doch sie war pl\u00f6tzlich vollkommen real, sie war lebendig. Wir wurden selber Teil dieser Realit\u00e4t. Diese Realit\u00e4t, die f\u00fcr uns in Deutschland noch ein Traum zu sein scheint. Meinen Freund neben mir schossen die Tr\u00e4nen in die Augen. Ich glaube, es waren Freudentr\u00e4nen, die durch dieses \u00fcberw\u00e4ltigende Gef\u00fchl der Unsterblichkeit eines Volkes hervorgerufen wurden. Es war einer dieser Momente, die man ganz festhalten m\u00f6chte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Selbst nach dem der mehr als 5 Kilometer lange Zug mehrere Stunden sp\u00e4ter zu seinem Ende kam und wir uns einen warmen Platz in einem nahe gelegenen Lokal suchten, wirkten die Eindr\u00fccke noch nach. Erst als wir uns am Sonntag nach einer letzten Stadtrundfahrt und der Besichtigung des historischen Stadtkerns in das Auto gen Heimat setzten, wurde dieses Gef\u00fchl wieder weniger. Wir sp\u00fcrten, dass wir diese Welt, die uns doch so schnell trotz historischen Ballasts lieb geworden war, wieder verlassen und in unsere eigene zur\u00fcckkehren mussten. F\u00fcr einen kurzen Moment f\u00fchlte es sich an, als w\u00fcrden wir vom Warmen ins Kalte gehen. Es war eine Reise zwischen zwei Welten.<\/span><\/p>\n<h2>Aufruf an die deutsche Rechte<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ich m\u00f6chte jeden deutschen Rechten, jeden deutschen Identit\u00e4ren dazu aufrufen, es uns gleich zu machen und n\u00e4chstes Jahr zum polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstag zu fahren. In Warschau, Krakau oder Wroclaw (Breslau). Es ist egal, wo es einen hin verschl\u00e4gt. Polen ist eine andere Welt, die ein jeder von uns kennenlernen sollte. Es ist ein Volk, von dem wir viel lernen k\u00f6nnen. Der historische Ballast, der so viele Deutsche wie Polen heute auf den Nieren liegen mag, muss \u00fcberwunden werden. Wenn ich eines aus Warschau mit nach Hause nehmen durfte, dann, dass ich als Deutscher in Polen willkommen bin. Es gibt zwar auch dort Chauvinismus und Ressentiments gegen\u00fcber den Deutschen, aber diese finde ich auch bei so manchen unter uns. Dennoch handelt es sich hier um ein europ\u00e4isches Brudervolk, das mir n\u00e4her liegt, als die kalte westliche Welt, die uns vergiftete. Lieber habe ich ein armes Polen an meiner Seite, als ein armseliges reiches Land des Westens. Der Prunk und Glanz dieser Welt, in der wir leben, ist nichts weiter als auf Pump gekaufte Belanglosigkeit. Im Osten gibt es aber V\u00f6lker, f\u00fcr die ein Leben in Ehre und W\u00fcrde wichtiger ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ich war ein Wanderer zwischen diesen beiden Welten. Ich m\u00f6chte nicht mehr wandern. Ich m\u00f6chte diese Welt gegen unsere eintauschen!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der nachfolgende Text ist ein Erlebnisbericht unseres Autors John Trichet, der sich mit einigen Gef\u00e4hrten aus Deutschland am Unabh\u00e4ngigkeitstag in Warschau beteiligte. Im Folgenden k\u00f6nnen seine Eindr\u00fccke einer Reise in eine andere Welt entnommen werden. 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