{"id":8927,"date":"2022-11-14T17:57:10","date_gmt":"2022-11-14T16:57:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=8927"},"modified":"2022-11-26T13:48:14","modified_gmt":"2022-11-26T12:48:14","slug":"die-corona-krise-triage-und-laengst-ueberfaellige-katharsis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/die-corona-krise-triage-und-laengst-ueberfaellige-katharsis\/","title":{"rendered":"Die Corona-Krise: Triage und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Katharsis"},"content":{"rendered":"<p><em>In dem Leitartikel der zweiten <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/agora-europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGORA<\/a>-Ausgabe 2022 geht <strong>Peter Steinborn<\/strong> auf die seinerzeitige Lage ein, die &#8211; obgleich zumindest die Corona-Pandemie derzeit pausiert &#8211; nach wie vor als aktuell bezeichnet werden kann. Die Autoren skizzieren die geschichtliche Entwicklung und weisen auf die ideologischen Wurzeln des Transhumanismus hin.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Ausgabe unter dem Titel &#8222;<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homo Deus oder Hybris? Die Transhumane Agenda der Globalisten<\/a>&#8220; befassen sich die Autoren mit dem durch wesentliche einflussreiche Kreise der globalen Elite forcierten Transhumanismus. Die Redaktion<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16pt;\"><a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/shop\/agora-europa\/homo-deus-oder-hybris\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>+++ Hier geht es zur Zweiten Ausgabe +++<\/strong><\/a><\/span><\/p>\n<h2><strong>Einleitung<\/strong><\/h2>\n<p>\u201e<em>Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenr\u00f6te<\/em>.\u201c Khalil Gibran, 1926<\/p>\n<p>Mit der Corona-Krise hat sich das Leben von uns allen erheblich ver\u00e4ndert. Nichts scheint mehr so zu sein, wie noch vor ann\u00e4hernd zwei Jahren. Die Gesellschaft ist offenbar unreparierbar kaputt. Der direkte oder indirekte Impfzwang scheint eine Spaltung hervorzurufen. Ganze Familien zerbrechen an dem Thema. Angst umtreibt die Menschen. Die einen hegen Angst vor dem Corona-Virus, die anderen vor dem Verlust ihrer Grund- und Freiheitsrechte. Eine dritte Gruppe, wohl m\u00f6glich die gr\u00f6\u00dfte, f\u00fcrchtet sich davor, sozial abzusteigen, entweder auf materieller Ebene in Form von Wohlstandsschwund oder auf sozio-kultureller Ebene aufgrund von sozialer Ausgrenzung. Alle drei Gruppen haben gemeinsam, dass sie von der Angst getrieben sind, jenem wichtigsten Gef\u00fchl, das wir neben der Liebe kennen. Doch bei genauerer Betrachtung verlaufen diese Entwicklungen westlicher Gesellschaften bereits lange vor dem Aufkommen des Corona-Virus in 2019. Die letzten zwei Jahre sind lediglich ein Beschleuniger dieser sich nun f\u00fcr jedermann ersichtlichen Entwicklung. Corona ist nicht die Ursache f\u00fcr die heute in ihrer Form auftretenden Probleme, sondern das Virus oder vielmehr das sich daraus ergebende Umfeld machen die Bruchstellen nun selbst f\u00fcr hartgesottene Naivlinge sichtbar.<\/p>\n<h2><strong>Lage &amp; Aussichten<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Die gespaltene Gesellschaft<\/strong><\/h3>\n<p>Unzweifelhaft sind unsere Gesellschaften heute gespalten wie zuletzt in den Zeiten der Weimarer Republik.<\/p>\n<p>Die soziale Schere geht immer weiter auseinander. Laut WSI der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung stieg in Deutschland die Anzahl der Personen, die in einem Haushalt mit einem Einkommen von weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens wirtschaften m\u00fcssen, seit den 1990er Jahren kontinuierlich, w\u00e4hrend die Anzahl der reichen Haushalte mit Einnahmen von \u00fcber 200 Prozent des Medianeinkommens relativ konstant blieb.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Bereits in 2012 pr\u00e4sentierte der Schweizer Physiker und Komplexit\u00e4tsforscher James Glattfelder auf der internationalen TED-Konferenz in Z\u00fcrich, dass 80 % des Kapitals der 43.000 gr\u00f6\u00dften internationalagierenden Konzerne auf diesem Planeten nur knapp mehr als 700 Leuten geh\u00f6rt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wir haben es zudem heute mit einem kaum gekannten Generationenkonflikt zu tun, der durch Trends wie die Globalisierung, die Digitalisierung und Computerisierung unserer Gesellschaft noch versch\u00e4rft wird. Parteien wie Die Gr\u00fcnen gewinnen zunehmend an Einfluss. Zuletzt gewannen Die Gr\u00fcnen 118 Mandate bei der Bundestagswahl in 2021<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>. Ihre W\u00e4hlerschaft ist gem. einer Analyse des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) jung, weiblich, gebildet, wohlhabend und lebt in Gro\u00dfst\u00e4dten<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>. Demgegen\u00fcber steht aber eine, der Globalisierung eher skeptisch eingestellte, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig \u00e4ltere Arbeiterschaft, die sich von steigenden Strom- und Benzinpreisen sowie der Verlagerung von Akkordarbeitspl\u00e4tzen ins Ausland oder Rationalisierung derselben durch Robotertechnik vom sozialen Abstieg bedroht f\u00fchlt. Hier prallen Welten aufeinander.<\/p>\n<p>Hinzukommt die im Zuge der Globalisierung und Entgrenzung entstandene Masseneinwanderung von kulturfremden Menschen aus Afrika und Asien nach Europa sowie Amerika. Nicht wenige unter den Einwanderern kommen aus religi\u00f6s stark gepr\u00e4gten Gesellschaften und finden im Westen einen f\u00fcr sie unbekannten S\u00e4kularismus vor.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sorgen weitere weltweit zu beobachtende Trends wie Globalisierung, Urbanisierung, Geburtenr\u00fcckgang, Wirtschaftsliberalisierung, Hedonismus und die damit einhergehende Aufl\u00f6sung traditioneller sozialer Bindungen f\u00fcr eine massive innerstaatliche Polarisierung. Es stehen sich Nationalisten und Kosmopoliten, Einwanderungsfeinde und Einwanderungsfreunde, Moralischer Traditionalismus und Werteliberalismus unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Seit nun mehr fast zwei Jahren werden zunehmend Grundrechte abgebaut, Freiheiten entzogen und jeder, der diese Entwicklungen klar benennt, wird als Verschw\u00f6rungstheoretiker, Querdenker, Aluhuttr\u00e4ger oder Rechtsextremist diffamiert. Der \u00f6ffentliche Raum des Sagbaren verengt sich zunehmend. W\u00e4hrend die Herrschenden sich in der Vergangenheit mit der weitaus wirtschaftlich g\u00fcnstigeren und effizienteren Soft Power begn\u00fcgten, wird mittlerweile zu klassischen Methoden der Hard Power<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> gegriffen. Das Resultat ist eine Umkehr der in den letzten Jahrzehnten postulierten Offenen Gesellschaft nach Karl Popper hin zu einem totalitaristischen politischen und gesellschaftlichen System. Dazu kommt, dass die Herrschenden es bisher verstanden, \u00fcber Nudging<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>, Gaslighting<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> und letztlich Panarchie<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> die brave, sich an die Ma\u00dfnahmen haltende Mehrheit gegen die verweigernde, unsolidarische und ichs\u00fcchtige Minderheit aufzuwiegeln. Somit wurden auch jene gebannt, die nicht nur Angst vor dem Virus haben, sondern auch jene, die sich vor sozialem Abstieg f\u00fcrchten. Somit konnte man diese dritte und wahrscheinlich gr\u00f6\u00dfte Gruppe f\u00fcr sich gegen die \u201erebellische\u201c Minderheit einspannen, die letztlich daran schuld sei, dass die Pandemie noch immer anh\u00e4lt. Nicht also die Urheber der Ma\u00dfnahmen selbst, sondern jene, die selbst darunter leiden und eingeschr\u00e4nkt werden, werden zu Feindbildern erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Es kann kein Zweifel dar\u00fcber bestehen, dass unsere Gesellschaft in Deutschland, aber auch im Rest der westlichen Welt un\u00fcberwindbar gespalten ist.<\/p>\n<h3><strong>Der Mensch 2.0<\/strong><\/h3>\n<p>Unzweifelhaft hat der Mensch seit dem Neolithikum eine bahnbrechende Entwicklung gemacht. W\u00e4hrend er zuvor noch als Nomade durch die Steppen zog, fing er vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren an, sich niederzulassen und Landwirtschaft zu betreiben. Das Ergebnis war eine Bev\u00f6lkerungsexplosion aufgrund von konzentrierter Erzeugung von Nahrungsmitteln. Mit der neolithischen Revolution kam auch die Hierarchiebildung auf. Jene, die \u00fcber gro\u00dfe Nahrungsmittelvorkommen herrschten, konnten pl\u00f6tzlich Macht \u00fcber jene aus\u00fcben, die weniger oder keine hatten. Wom\u00f6glich begann hier die hierarchische Gesellschaftsordnung. War der Mensch als Wildbeuter eine Art Generalist und konnte sich selbst ern\u00e4hren, wurde der landwirtschaftliche Mensch ein Spezialist. Im Umfeld des Ackerbaus entstanden Berufe. Man wurde immer spezieller und die menschliche Gesellschaft differenzierte sich aus. Mit den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Berufslandschaften erh\u00f6hte sich dieser Spezialisierungsgrad bis zum Zeitalter des Flie\u00dfbandes und der automatisierten Arbeit. Bereits im Jahr 2014 ging mehr als jeder zweite Erwerbst\u00e4tige einer geringqualifizierten Arbeit nach.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> Davon stehen viele am Flie\u00dfband. Diese oftmals sehr eint\u00f6nige Arbeit (z.B. das Befestigen der gleichen Schrauben an dem gleichen Autoteil) weist einen extrem hohen Spezialisierungsgrad auf, der sich auch auf die gesellschaftliche Resilienz auswirkt. Die Menschen verlieren den Bezug zueinander und sehen sich nicht mehr als Bestandteil einer Wertsch\u00f6pfungskette, einer Leistungs- und Daseinsvorsorgegemeinschaft. Durch die Globalisierung wurde diese Entwicklung noch erheblich beschleunigt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Globalisierung zu der Verlagerung vieler solcher geringqualifizierten Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland f\u00fchrte, macht die Digitalisierung und Automatisierung der Industrie diese selbst \u00fcberfl\u00fcssig, da solche hochspezialisierten T\u00e4tigkeiten mittlerweile von Robotik<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> verrichtet werden k\u00f6nnen. Der Mensch macht sich also mit seinen doch atemberaubenden Innovationen \u00fcberfl\u00fcssig.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> Wurden seit dem Neolithikum immer mehr Menschen geboren, die man bis ins Industriezeitalter als Arbeitskr\u00e4fte brauchte, f\u00fchrt nun die zunehmende Technisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dazu, dass immer mehr Menschen gar nicht mehr ins Arbeitsleben integriert werden k\u00f6nnen. Gem\u00e4\u00df einer internationalen Delphi-Studie wird dadurch die globale Arbeitslosenquote in 2050 auf ca. 24 Prozent oder sogar h\u00f6her steigen. In Europa soll mehr als jeder F\u00fcnfte arbeitslos werden. In Nordamerika soll dieses Schicksal sogar jeden Vierten treffen.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Hier tritt ein Effekt ein, den Karl Marx als das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate bezeichnet hat. Dieser etwas sperrige Begriff bedeutet letztlich nichts anderes, als dass aufgrund des Drangs der Profitmaximierung der einzelne Kapitalist bestrebt ist, Kosten durch die Anschaffung von Maschinen zu reduzieren, womit allerdings Arbeitskr\u00e4fte \u00fcberfl\u00fcssig gemacht und dadurch wegrationalisiert werden. Da jeder Kapitalist so handelt, entsteht allgemeine Arbeitslosigkeit. Durch die Erh\u00f6hung der Arbeitslosenquote entstehen aber auch soziale Kosten. Arbeitslose haben weniger Geld, zahlen daher weniger Steuern und k\u00f6nnen auch nur beschr\u00e4nkt konsumieren \u2013 was allerdings f\u00fcr den Kapitalismus und f\u00fcr das sog. \u201efreie Spiel der Kr\u00e4fte\u201c essentiell ist. Der Kapitalismus schafft sich also selbst ab.<\/p>\n<p>Die Zahl der Konsumenten k\u00f6nnte also bei konstant bleibender Entwicklung irgendwann die Zahl der Produktivkr\u00e4fte \u00fcbersteigen. Das bereits in der AGORA EUROPA I beleuchtete World Economic Forum (WEF) sieht offenbar in der Industrie 4.0 eine m\u00f6gliche L\u00f6sung. So preist das WEF seit geraumer Zeit u.a. Fleisch aus dem 3D-Drucker, die Verschmelzung von Mensch und Maschine und eine human enhancement durch gene editing oder Verschmelzung mit K\u00fcnstlicher Intelligenz z.B. mittels eines im Gehirn eingebauten Chips, der dann \u00fcber Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist (siehe z.B. Neuralink von Elon Musk<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>), an.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><sup>\u00a0<\/sup>Philosophen und Zukunftsforscher, wie die beim WEF gern gesehenen Yuval Noah Harari, Peter Schwartz oder Ray Kurzweil, sehen in dem zuk\u00fcnftigen Menschen eine neue Spezies, der mit dem homo sapiens sapiens nicht mehr viel zu tun hat. Der Mensch der Zukunft wird gott\u00e4hnliche Kr\u00e4fte besitzen, wird vielleicht selbst eine Art Gott darstellen. So preist Harari den neuen Menschen als homo deus (= \u201eder Gottmensch\u201c), Larry Page (Gr\u00fcnder von Google) m\u00f6chte unsere DNS auf 600 Megabyte komprimieren und Ray Kurzweil verspricht uns die Singularit\u00e4t, also der Zeitpunkt, an dem eine Maschine das erste Mal intelligenter als der Mensch sein wird, im Jahre 2045 zu erreichen.<\/p>\n<h3><strong>Das Ende des inflation\u00e4ren Verschuldungssystems?<\/strong><\/h3>\n<p>Es ist bekannt, dass wir in einem Geldsystem leben, in dem in erster Linie durch die Vergabe von Krediten Geld in Umlauf kommt. Es ist also notwendig, dass Unternehmen und Verbraucher Schulden machen, damit frischgedruckte Banknoten den Weg in den Geldkreislauf finden. Deshalb k\u00f6nnen wir hier ganz unvoreingenommen von einem Verschuldungssystem sprechen, das sogar auf die vielmals gef\u00fcrchtete Inflation, also der Geldentwertung, angewiesen ist. Daher \u00fcberrascht es nicht, dass die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) eine j\u00e4hrliche Inflation von knapp unter 2 Prozent anstrebt, um die Preisstabilit\u00e4t zu halten<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a> \u2013 auch wenn dies etwas paradox klingen mag.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\"><sup>[17]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><sup>\u00a0<\/sup>In Wirklichkeit haben wir ein zutiefst instabiles Finanzsystem seit dem gro\u00dfen Crash von 2008\/2009, als die Hypothekenkrise in den USA in eine weltweite Bankenkrise f\u00fchrte. Mario Draghi (damals Pr\u00e4sident der EZB) \u00e4u\u00dferte in 2012 auf der Global Investment Conference in London die zwei teuersten S\u00e4tze der Welt: \u201eWithin our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>\u201d. Seitdem setzt die EZB ein Gelddruck-Programm nach dem anderen auf. Der Euro-Leitzins ist nun seit \u00fcber 5 Jahren bei 0 Prozent und seit 2014 haben wir Negativzinsen auf die Einlagen der Gesch\u00e4ftsbanken, die sie bei der EZB parken. Damit werden seitdem ununterbrochen die beiden wichtigsten Instrumente angewandt, die die Zentralbanker haben, um die Preisstabilit\u00e4t im Finanzsystem zu halten. Das Problem ist, dass sie kaum Wirkung erzielen, da die Banken ihr Geld lieber bei der EZB parken, als es auszuweisen, und das Geld nicht in der Wirtschaft ankommt. Dies liegt u.a. daran, dass wir in der Bankenwelt eine permanente Gefahr einer Liquidit\u00e4tsklemme haben, weshalb die Gesch\u00e4ftsbanken lieber auf ihrem Geld sitzen, als es auszugeben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ergeben sich im Zuge der Corona-Krise ungeahnte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Politik und Zentralbanken. Seit sp\u00e4testens Januar 2021 ist das Digitale Zentralbankgeld (CBDC<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>) auch im Mainstream angekommen. Denn die Draghi-Nachfolgerin Christine Lagarde verk\u00fcndete auf der Reuters NEXT, dass die Einf\u00fchrung eines Digitalen Euro in den n\u00e4chsten 5 Jahren vollst\u00e4ndig umgesetzt sein wird.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a> Zwar verspricht Lagarde, dass dies nicht einer Bargeld-Abschaffung gleichkommt, doch schauen wir uns die letzten ann\u00e4hernd zwei Jahre an, ist es fraglich, ob man diesem Ausspruch Glauben schenken kann.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung eines CBDC auf Basis der Blockchain-Technologie k\u00f6nnte den allumfassenden Gl\u00e4sernen Menschen schaffen, der nicht nur nicht mehr anonym einkaufen gehen kann \u2013\u00a0 da jede Transaktion bei der Zentralbank registriert wird \u2013, sondern sogar in seinem Konsum eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnte. Denn wenn die Zahlungen via Smartphone \u00fcber ein Zentralbankkonto abgewickelt werden, k\u00f6nnte der Staat problemlos den Kauf oder Verkauf von bestimmten G\u00fctern und Dienstleistungen reduzieren oder gar verbieten. Er k\u00f6nnte damit logischerweise auch die Konjunktur steuern, denn er bestimmt dann wer, was, in welchen Mengen, wo kaufen oder verkaufen darf. Das Ergebnis w\u00e4re ein deflation\u00e4res Geldsystem, in dem die Zentralbanken dem Kreislauf ohne Weiteres Geld entziehen oder emittieren k\u00f6nnen \u2013 momentan geht nur letzteres eigeschr\u00e4nkt und indirekt \u00fcber Offenmarktgesch\u00e4fte, Anleihen und Kreditvergaben.<\/p>\n<p>Das Einfallstor daf\u00fcr k\u00f6nnte das bedingungslose Grundeinkommen sein, dass f\u00fcr viele Menschen im Zuge der digitalen Transformation sogar \u00fcberlebensnotwendig sein d\u00fcrfte. Die Tatsache, dass eine Zentralbank de facto nicht pleitegehen kann, w\u00fcrde die Menschen ohnehin ermutigen ein CBDC-Konto einzurichten.<\/p>\n<p>Gepaart mit einem Sozialpunktesystem w\u00e4re dies die perfekte Grundlage f\u00fcr eine digitale Tyrannei, ein totalit\u00e4res Regime ungekannten Ausma\u00dfes, mit beispielloser Macht ausgestattet. Das dies nicht unwahrscheinlich ist, zeigt auch eine im Auftrag des Bildungsministeriums von 2019 bis 2020 durchgef\u00fchrte \u201eWertestudie\u201c, die zumindest als eines von sechs m\u00f6glichen Zukunftsszenarien das \u201eBonussystem\u201c, welches dem chinesischen Sozialpunktesystem \u00e4hnlich ist, benennt.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\"><sup>[21]<\/sup><\/a><\/p>\n<h2><strong>Corona: Ursache oder Brandbeschleuniger?<\/strong><\/h2>\n<p>Doch in Wirklichkeit beschleunigte die Corona-Krise diese Entwicklungen nur. Wie Dominik Schwarzenberger in seinem Artikel \u201eThe Great Reset: Die V\u00f6lker am Scheideweg\u201c<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\"><sup>[22]<\/sup><\/a> eindrucksvoll illustriert hat, handelt es sich bei all den zuvor genannten globalen Trends um Tendenzen, die bereits seit der Renaissance anhalten und insbesondere seit 250 Jahren an Dynamik entwickelt haben. Denn die Ursache f\u00fcr diese Hybris, die zu all den uns absonderlichen Aufl\u00f6sungserscheinungen f\u00fchrte, ist die Tatsache, dass der Mensch sich selbst zunehmend in den Mittelpunkt der Welt gestellt hat, dass er versucht hat, sich dieser Welt habhaft zu werden. Ihm fehlt die Verbindung zu einem H\u00f6heren, das nicht dieser Welt entspringt, so wie er es \u00fcber Jahrtausende hatte. Ideen, wie die des Ray Kurzweil oder des israelischen Historikers und Philosophen Yuval Noah Harari sind nur folgerichtige Ableitungen des sich vom All abkn\u00fcpfenden Menschen, der versucht, einen immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Turm zu bauen, um es Gott gleich zu tun. Der Mensch versteht sich schon seit langem nicht mehr als ein Teil eines Ganzen. Er glaubt selbst das Ganze zu sein und wird deshalb am Ende nichts mehr haben, was sich lohnt zu verteidigen. Die heutige Entwicklung erinnert an die Geschichte vom Turmbau zu Babel, die offenbar eine biblische Warnung darstellt, die der heutige Mensch gekonnt ignoriert. Im 1. Buch Mose f\u00fchrt die von Gott hervorgerufene Sprachverwirrung unter den Erbauern zum Scheitern des Bauvorhabens. Die Gendersprache mit ihren SternchenINNEN l\u00e4sst uns ein wenig an diese altehrw\u00fcrdige Erz\u00e4hlung erinnern.<\/p>\n<h3><strong>\u201eGott ist tot\u201c \u2013 Was nun?<\/strong><\/h3>\n<p>Als Nikolaus Kopernikus Anfang des 16. Jahrhunderts das heliozentrische Weltbild aufstellte, brach eine Zeit der wissenschaftlichen Bl\u00fcte an. Der Mensch stand pl\u00f6tzlich vor der Aufgabe, sich neu in diesem Weltbild zu ordnen. Zuvor glaubten die Menschen, Bewohner der im Zentrum des Kosmos stehenden Erde zu sein. Nun mussten sie ihren Platz neu entdecken. Die Furcht vor dem Unbekannten nahm mit zunehmenden Wissen ab. Die alten Gesellschaftsordnungen schwanden dahin. Die Macht des Priestertums wurde allm\u00e4hlich schw\u00e4cher. Die individuelle Freiheit, der B\u00fcrger als Souver\u00e4n, das Glaubensbekenntnis nur noch als tradierte Konfession und ein damit einhergehender Szientismus waren die Folgen. W\u00e4hrend es Kant noch versuchte, die Religion in Verbindung mit der Wissenschaft zu retten, war das 19. Jahrhundert bereits vom Nihilismus ergriffen. Nietzsche beschrieb diese Zeit und sprach den Zeitgenossen die Wahrheit entgegen: \u201eWohin ist Gott? (\u2026) ich will es euch sagen! Wir haben ihn get\u00f6tet, \u2013 ihr und ich! Wir alle sind seine M\u00f6rder!\u201c<\/p>\n<p>Obgleich Nietzsche oftmals als Philosoph des Nihilismus pr\u00e4sentiert wird, scheint seine Fragestellung und seine darauf gebende Antwort eher ein Wachr\u00fctteln gewesen zu sein, ein Weckruf aus dem nihilistischen Albtraum von menschlicher \u00dcberheblichkeit. Doch der Mensch ignorierte auch diese Zeichen erfolgreich. Nietzsche lieferte seinerzeit die L\u00f6sung des \u201e\u00dcbermenschen\u201c. Dabei werden auch beim Zitieren dieser Gedanken seine Worte aus \u201eAlso sprach Zarathustra\u201c vergessen: \u201eNicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe! Einen h\u00f6heren Leib sollst du schaffen, eine erste Bewegung, ein aus sich rollendes Rad, \u2014 einen Schaffenden sollst du schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Aus diesen Worten kann ich keine \u00dcberheblichkeit herauslesen. War das Konzept des \u201e\u00dcbermenschen\u201c vielleicht ein Versuch, den Menschen vor seiner Hybris, Gott gleich zu werden, zu retten? Der \u201eGarten der Ehe\u201c, der mit Ehre, Tradition und der Sch\u00f6pfung verbunden ist, wird hier als wichtige Grundlage benannt. Auch spricht Nietzsche davon, sich hinauf gen Himmel, wo Gott wohnt, zu pflanzen. Nun, gewiss k\u00f6nnen wir es nicht sagen, denn wenn eines an Nietzsches Werk ganz sicher ist, so doch, dass es viel Spielraum f\u00fcr Interpretationen wie die meinen l\u00e4sst. Schlie\u00dflich basiert Hararis homo deus auf dem \u201eSuperman\u201c.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wie extrem der Szientismus mittlerweile geworden ist, zeigen diese Zeiten \u00fcberdeutlich. So war von Beginn der Pandemie an klar, dass nur eine Impfung mit der neuen mRNA-Technologie die Rettung vor dem gef\u00e4hrlichen Corona-Virus sein kann. In den Massenmedien wurde kaum dazu aufgerufen, seinen K\u00f6rper und Geist mit Nahrung, Sport oder guten Gedanken zu st\u00e4rken. Einzig die Wissenschaft und die von ihr produzierten Technologien k\u00f6nnten uns aus dieser Krise f\u00fchren. Wir sehen derzeit solch groteske Bilder, wie die eines Bundesgesundheitsministers, der offenbar nicht dem ges\u00fcndesten Lebensstil nachgeht, jedoch die COVID-Impfung f\u00fcr eine wichtige Ma\u00dfnahme zum Arbeits- und Gesundheitsschutz h\u00e4lt.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\"><sup>[24]<\/sup><\/a> Damit repr\u00e4sentiert dieser Politiker den heutigen Menschen par excellence. Er will nicht an COVID erkranken, trinkt aber sein t\u00e4gliches Glas Cola, seine Flasche Bier oder raucht seine Schachtel Zigaretten. Damit m\u00f6chte ich keineswegs jemanden zum Vorwurf machen, dass er sein Leben genie\u00dft. Dieser gewaltige Kontrast f\u00e4llt allerdings auf.<\/p>\n<h3><strong>Die narzisstische Epidemie<\/strong><\/h3>\n<p>Wir leben in einer zunehmend narzisstischen Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt man zumindest beim Studium der Erkenntnisse von Hans-Joachim Maaz (\u201eDie narzisstische Gesellschaft\u201c) und seines Vorg\u00e4ngers Christopher Lasch (\u201eDas Zeitalter des Narzissmus\u201c), der sich bereits in den 1980er Jahren mit dem Ph\u00e4nomen des Narzissmus als kollektive Erscheinung befasst hat. Der Psychotherapeut und Psychoanalytiker Maaz beschreibt den modernen Menschen als \u201esehr unsicher und unzufrieden, jedoch gierig und s\u00fcchtig auf ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse fixiert. Innerlich seien sie unausgeglichen oder zerrissen und f\u00fchlen sich permanent getrieben zu pers\u00f6nlichem oder beruflichem Erfolg sowie dem Erwerb von Statussymbolen.\u201c<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\"><sup>[25]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><sup>\u00a0<\/sup>Bereits sein Berufskollege Horst-Eberhard Richter hat in den 70er Jahren in dem von 1975 bis 1989 anhaltenden Gie\u00dfen-Test festgestellt, dass die untersuchten und begleiteten Personen im Zuge der Jahre zunehmend narzisstischere Z\u00fcge aufwiesen.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\"><sup>[26]<\/sup><\/a> Die beiden Narzissmus-Forscher Jean Twenge und Kenneth Campbell w\u00fchlten mit ihrem 2009 erschienen Buch \u201eDie narzisstische Epidemie\u201c die Fachwelt auf, in dem sie im Ergebnis mehrerer empirischer Studien nachwiesen, dass die amerikanische Gesellschaft von einer, sich epidemisch ausbreitenden, Narzissmus-St\u00f6rung befallen ist. Als Hauptursachen ist vor allem die antiautorit\u00e4re, verschonende und vers\u00f6hnende Erziehung auszumachen. Zudem spielen mittlerweile neben dem \u201e\u00fcblichen Medienrummel\u201c nun auch das Internet und, aus der heutigen Perspektive betrachtet, vor allem die \u201esozialen Medien\u201c eine wesentliche Rolle bei dieser Entwicklung. Auf Facebook oder Instagram posten Jugendliche, aber auch Erwachsene, ihr t\u00e4gliches Mittagessen, posieren vor dem Spiegel oder machen von sich Selfies im Fitnessstudio. Im Zentrum steht die Selbstinszenierung und Selbstdarstellung.<\/p>\n<p>Unter einem Narzissten versteht man umgangssprachlich einen Menschen, \u201eder so sehr mit sich selbst besch\u00e4ftigt ist, dass er unf\u00e4hig ist, andere zu lieben.\u201c<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\"><sup>[27]<\/sup><\/a> Otto F. Kernberg beschreibt das Ph\u00e4nomen so: \u201eBei der narzisstischen Pers\u00f6nlichkeit handelt es sich um schwere Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen. Sie sind durch ein pathologisches Gr\u00f6\u00dfenselbst gekennzeichnet. Alle idealisierten Aspekte des eigenen Selbst und der Anderen werden vom Patienten auf sich selbst bezogen, w\u00e4hrend alle entwerteten, negativen nach au\u00dfen projiziert werden, so dass der Patient mit einem Gef\u00fchl einmaliger Grandiosit\u00e4t dem Leben gegen\u00fcbersteht. Auff\u00e4llig ist die Sucht, bewundert zu werden. Sie brauchen keine Liebe, aber sie brauchen Bewunderung. Wenn sie diese nicht bekommen, dann besteht die Gefahr, dass das gro\u00dfartige Selbst zusammenbricht.\u201c<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\"><sup>[28]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es ist bezeichnend, dass Twenge und Campbell von einer \u201eEpidemie\u201c sprechen, da es nicht treffender in die unsrige heutige Zeit passen k\u00f6nnte. Das Corona-Virus hat diese \u00fcble, wenn sich pathologisch auswirkende Eigenschaft des Menschen der westlichen Welt deutlich hervorgehoben. Die Menschen sind unsicher in ihren Entscheidungen, sie sind unf\u00e4hig Liebe zu zeigen, aber sprechen stetig von Solidarit\u00e4t, wenn es z.B. um die Frage geht, ob man sich impfen lassen will. Rufe nach freiheitlicher Entscheidung werden sogar von vielen Rechten als liberales Gew\u00e4sch abgetan, als w\u00e4re der menschliche K\u00f6rper Allgemeingut der Volksgemeinschaft und st\u00fcnde nicht unter dem Recht der k\u00f6rperlichen Unversehrtheit. In Wahrheit steht nur ihr eigenes Interesse im Fokus. Wenn es ihnen um Solidarit\u00e4t gehen w\u00fcrde, dann w\u00e4ren sie alle im Ahrweiler-Tal gewesen, als es drauf ankam. Oder sie h\u00e4tten ihr Geld hungrigen Kindern in Afrika gespendet. Doch der heutige Mensch l\u00e4sst Essen vergammeln und entledigt sich seines M\u00fclls auf den Wiesen und in den W\u00e4ldern unserer Natur. Er tr\u00e4gt Kleidung, die von irgendwelchen indischen oder pakistanischen Kinderh\u00e4nden gen\u00e4ht wurde und f\u00fchlt sich noch gut dabei, wenn das \u201eFair Trade\u201c abgewickelt wurde. Dieser Mensch bestellt seine Elektronik in China und l\u00e4sst die Transportg\u00fcter viele tausend Kilometer \u00fcber den Ozean und \u00fcber Land fliegen oder fahren. Solidarit\u00e4t kann dieser Mensch nicht einmal erkennen, wenn sie ihm direkt und pers\u00f6nlich widerf\u00e4hrt. Hat es ihn doch auch nicht interessiert, als die vielen unterbezahlten Alten- und Altenpfleger mehr als ein Jahr ihre Pflicht taten, obwohl uns tagt\u00e4glich ein Horrorszenario nach dem anderen von dem Trio Lauterbach, Drosten und Wiehler skizziert wurde. Jetzt sollen sich selbige gef\u00e4lligst impfen lassen, sonst m\u00fcssten sie damit rechnen, gek\u00fcndigt zu werden. Das ist keine Solidarit\u00e4t, sondern Heuchelei \u00e0 la Narziss.<\/p>\n<h3><strong>Licht aus Schatten<\/strong><\/h3>\n<p>Wie bereits oben skizziert und m\u00fchsam hergeleitet, handelt es sich bei unseren westlichen Gesellschaften um bereits seit Jahrhunderten in Aufl\u00f6sung begriffene Entit\u00e4ten. Auch entsprechend dem Konzept der Panarchie haben sie ihre Resilienz fast aufgebraucht, so dass ein Zerbrechen derselben aus meiner Sicht unausweichlich ist. Dies ist jedoch kein Grund sein Schicksal nun fatalistisch hinzunehmen, die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen und auf den Untergang des Abendlandes zu warten. Denn dieses Zeitfenster, welches sich nun auftut, erm\u00f6glicht Ungeahntes. Dominik Schwarzenberger formulierte es sehr treffend mit folgenden Worten: \u201eDie (\u2026) globalen Trends f\u00fchren unweigerlich zur sozialen Desintegration und Atomisierung, die den losgel\u00f6sten Einzelnen f\u00fcr den \u201aGreat Reset\u2018 empf\u00e4nglich machen. Gleichzeitig bietet aber auch diese Orientierungslosigkeit ein Vakuum f\u00fcr die ebenfalls global wachsenden Gegenpole, weshalb auch den Architekten eines progressistischen Neustarts die Zeit davonl\u00e4uft. Eine Zwischenposition wird sich als unm\u00f6glich erweisen, die B\u00fcrgerkriegssituation als unvermeidlich. Es ist das Gebot der Stunde, eine Front ALLER V\u00f6lker, Religionen und Kulturen zu schaffen, um eine Wiederverwurzelung und ein Wiederankn\u00fcpfen an ewige, \u00fcbermenschliche kosmische Gewissheiten zu erringen. Diese von einer authentischen Rechten getragenen Front wird zur Notbremse der Geschichte. Man wird einmal begreifen, dass in unseren Tagen die Geschichte begann, r\u00fcckw\u00e4rts zu z\u00e4hlen.\u201c<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\"><sup>[29]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Das sind gute Aussichten, denn das Leben wie wir es bisher kannten, welches sich sicherlich viele zur\u00fcckw\u00fcnschen, ist nicht wirklich lebenswert gewesen. Jeder Mensch braucht eine Aufgabe in seinem Leben. Die letzten Jahrzehnte waren gekennzeichnet von Eigennutz und \u00dcberheblichkeit. Der Mensch war um seiner selbst willen da, hatte keine Aufgabe, kein Streben zu etwas H\u00f6herem. Wenn ein Klaus Schwab von einer historisch einmaligen \u201egro\u00dfen Chance\u201c spricht, die sich nun durch die Corona-Krise auftut, dann sollten wir uns angesprochen f\u00fchlen.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\"><sup>[30]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Denn jede Medaille besitzt zwei Seiten. Es gibt nicht nur Schwarz oder Wei\u00df, sondern stets sind es ganze Facetten von Graut\u00f6nen unterschiedlichster Abstufungen. So hat auch eine Sache immer ihr Positives. Corona ist ein Brandbeschleuniger gewesen, nicht die Ursache f\u00fcr die Missst\u00e4nde, mit denen wir es jetzt zu tun haben. Mag die globalistische Propaganda im Allgemeinen und die Umerziehung in Deutschland im Besonderen dazu beigetragen haben, so sind auch sie nicht die alleinige Ursache dessen. Fest steht, dass der Mensch nur bei sich selbst anfangen und ein jeder Einzelne somit auch etwas dazu beitragen kann, indem er an sich selbst arbeitet, die Tugenden pflegt und sein Leben mit Licht durch Aufopferung und Demut erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Mag es auch heute fernab der Realit\u00e4t erscheinen, so ist es trotz dieses atheistischen und nihilistischen Zeitalters m\u00f6glich, dass wir zumindest in einigen Gesellschaften wieder ein Aufbl\u00fchen der Identit\u00e4t und der Religionen erleben werden. Selbst der National Intelligence Council (NIC)<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\"><sup>[31]<\/sup><\/a> hob in seinem Zukunftsreport \u201eGlobal Trends: Paradox of Progress\u201c das zu erwartende Erstarken der nationalen Identit\u00e4ten und Religionen als einen von sieben wesentlichen Trends bis 2035 hervor.<\/p>\n<p><strong>Wenn die Corona-Krise eines lehrte, dann, dass das Leben, so sehr wir es auch in Watte packen, immer seinen eigenen Weg geht. Wir k\u00f6nnen unser Schicksal nicht abwenden, wenn auch verschiedene M\u00f6glichkeiten und Wege, dieses zu beschreiten, vorhanden sind. Diese Zeiten lehren Demut und fordern vom Menschen ein, seine Vorstellungen von Leben, Gott und Zeit zu \u00fcberdenken. Alles ist zyklisch und so wird auch diese Zeit schneller vergehen, als wir es uns heute vorstellen k\u00f6nnen. Wird auch der Weg dorthin sehr dunkel und steinig sein, so werden wir mit letzteren neue Festungen und Mauern bauen k\u00f6nnen und am Ende jedes Tunnels ist immer noch Licht zu erblicken. Corona bietet eine au\u00dferordentliche Triage und eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Katharsis.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dann wird das Gro\u00dfe Erwachen nicht nur ein frommer Wunsch, sondern Realit\u00e4t sein.<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Literaturhinweise<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe dazu Dorothee Spannagel (2018, S. 6). WSI-Verteilungsbericht 2018. Dauerhafte Armut und Verfestigter Reichtum.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe dazu u.a. sein in Z\u00fcrich auf der TED-Konferenz gehaltenen Vortrag mit dem vielsagenden Titel \u201eWer kontrolliert die Welt?\u201c. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.ted.com\/talks\/james_b_glattfelder_who_controls_the_world?language=de#t-35686 (17.10.2021) oder nachzulesen in Michael Maier (2014, S. 57-67). Die Pl\u00fcnderung der Welt. Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen (2. Auflage). FinanzBuch Verlag, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe dazu Bundeswahlleiter (2021) Bundestagswahl 2021. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/bundestagswahlen\/2021\/ergebnisse\/bund-99.html\"><u>https:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/bundestagswahlen\/2021\/ergebnisse\/bund-99.html<\/u><\/a> (17.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Indirekt zitiert in Merkur (2021). Wer w\u00e4hlt eigentlich die Gr\u00fcnen? Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/wer-waehlt-eigentlich-die-gruenen-meta-zr-1180492.html\"><u>https:\/\/www.merkur.de\/politik\/wer-waehlt-eigentlich-die-gruenen-meta-zr-1180492.html<\/u><\/a> (17.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dominik Schwarzenberger geht auf diese Trends und ihre m\u00f6glichen Konstellationen in der AGORA EUROPA I. MetaPol Verlag &amp; Medien, Berlin.<\/p>\n<p>in seinem Artikel \u201eThe Great Reset. Die V\u00f6lker am Scheideweg\u201c sehr ausf\u00fchrlich ein.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beide Begriffe sind im Sinne von Joseph Samuel Nye Jr. zu verstehen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcbersetzt kann der Begriff mit \u201estupsen\u201c, \u201eanschubsen\u201c oder \u201eansto\u00dfen\u201c werden. Es handelt sich dabei um eine Methode jemanden \u00fcber mehr oder weniger subtilen Wegen zu Handlungen zu bewegen, die er sonst ohne das Nudging nicht tun w\u00fcrde. Ulrich Br\u00f6ckling, Professor am Institut f\u00fcr Soziologie in Freiburg, erkl\u00e4rt den Begriff durch ein indirektes Zitat von Sunstein und Thaler: \u201e<em>die indirekte Einflussnahme auf das Verhalten durch Gestaltung der Entscheidungsarchitektur<\/em>.\u201c (Ulrich Br\u00f6ckling (2019, S. 185). Gute Hirten f\u00fchren sanft. \u00dcber Menschenregierungsk\u00fcnste (3. Auflage). Suhrkamp Verlag, Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gaslighting ist die gezielte Desorientierung, Manipulation und Unterminierung des Selbstbewusstseins bei einem Menschen durch die Anwendung von psychischer Gewalt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unter Panarchie versteht man ein Gegenkonzept zur Hierarchie. Das Pr\u00e4fix \u201ePan\u201c leitet sich von dem griechischen Hirtengott <em>pan<\/em> ab, der auch gleichzeitig der Namensgeber f\u00fcr das deutsche Wort \u201ePanik\u201c ist. Der griechische Hirte glaubte, dass <em>pan<\/em> ein sehr wankelm\u00fctiger Gott sei, der die Herde bes\u00e4nftigt und sch\u00fctzt, wenn man ihm huldigt und nicht st\u00f6rt. Sobald man sich allerdings gegen ihn stellt oder nicht auf ihn h\u00f6rt, w\u00fcrde seine Gem\u00fctslage sofort in Zorn und Wut umschlagen. Dieser zornige Gott <em>pan<\/em> verbreite dann Panik unter der Herde. Innerhalb des panarchischen Konzeptes kann ein sozio-\u00f6kologisches System (z.B. die menschliche Gesellschaft) auch einmal zerbrechen und ihr Werden in einem fr\u00fcheren, primitiveren Stadium fortf\u00fchren. Demnach entwickelt sich die Gesellschaft in der Panarchie zyklisch. Dazu empfehle ich Br\u00f6ckling (2017). Resilienz. \u00dcber einen Schl\u00fcsselbegriff des 21. Jahrhunderts. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.soziopolis.de\/resilienz.html\"><u>https:\/\/www.soziopolis.de\/resilienz.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe Grafik aus Bertelsmann (2019, S. 6). Zukunft soziale Marktwirtschaft. Geringqualifizierte in Deutschland \u2013 Niedrige L\u00f6hne, prek\u00e4re Bedingungen. PolicyBrief #2019\/05. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/user_upload\/Policy_Brief_Geringqualifizierte_deutsch_201905.pdf\"><u>https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/user_upload\/Policy_Brief_Geringqualifizierte_deutsch_201905.pdf<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Begriff der \u201eArbeit\u201c leitet sich tats\u00e4chlich indirekt vom Roboter ab. So stammt die \u201eArbeit\u201c von dem altslawischen Wort \u0440\u0430\u0431\u043e\u0442\u0430 (Ausdruck: <em>rabota<\/em>) ab, was f\u00fcr \u201eKnechtschaft\u201c oder \u201eSklaverei\u201c steht. Der Begriff des \u201eRoboter\u201c weist hier seinen Ursprung auf. Die etymologische Herleitung kann nachgelesen werden in: Etymologisches W\u00f6rterbuch des Deutschen (2021, S. 55). Fr\u00f6hlich &amp; Kaufmann Verlag und Versand GmbH, Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Viele Studien verweisen auf neue Arbeitspl\u00e4tze, die inmitten und nach der digitalen Transformation entstehen werden, doch wird dabei oftmals \u00fcbersehen, dass die Menschen auch die entsprechenden Kenntnisse und F\u00e4higkeiten mitbringen m\u00fcssen, um diese T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. Aufgrund einer starken digitalen Zur\u00fcckhaltung und der durch das Bildungssystem schlechten Vorbereitung darauf, werden wom\u00f6glich viele den neuen digitalen Anforderungen der neu entstehenden Arbeitspl\u00e4tze nicht entsprechen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zahlen beruhen auf Bertelsmann (2016). 2050: Die Zukunft der Arbeit. Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des Millennium Project. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/2050-die-zukunft-der-arbeit\"><u>https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/2050-die-zukunft-der-arbeit<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hier gibt es eine gute Erkl\u00e4rung dieser Technologie auf Deutsch\u201c bzw. \u201ein deutscher Sprache: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/neuralink-elon-musk-sucht-nach-besserer-verbindung-zum-gehirn-2008-150552-2.html\"><u>https:\/\/www.golem.de\/news\/neuralink-elon-musk-sucht-nach-besserer-verbindung-zum-gehirn-2008-150552-2.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das WEF hat hierzu mehrere Videos, Artikel und Paper herausgegeben, die allesamt auf der Netzseite unter <a href=\"http:\/\/www.weforum.com\"><u>www.weforum.com<\/u><\/a> abgerufen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zum EZB-Ziel siehe PM am 8. Juli 2021 von EZB. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2021\/html\/ecb.pr210708~dc78cc4b0d.de.html\"><u>https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2021\/html\/ecb.pr210708~dc78cc4b0d.de.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\"><sup>[17]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auf die Herausforderungen und die Konsistenz unseres Geldsystems bin ich bereits in dem am 06.04.2020 auf <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/\"><u>www.gegenstrom.org<\/u><\/a> erschienenen Artikel \u201eDas Euro-Desaster: Das Ende einer \u00c4ra\u201c eingegangen. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/das-euro-desaster-das-ende-einer-aera\/\"><u>https:\/\/gegenstrom.org\/das-euro-desaster-das-ende-einer-aera\/<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Z. Dt.: \u201eIm Rahmen unseres Mandats ist die EZB bereit, alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, es wird genug sein\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Central Bank Digital Currency.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe hierzu den Bericht zur Rede <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/ezb-digitaler-euro-idDEKBN29Q1XB\"><u>https:\/\/www.reuters.com\/article\/ezb-digitaler-euro-idDEKBN29Q1XB<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. dazu BMBF (2021). VORAUS:schau. Orientierung f\u00fcr die Welt von morgen. Dort hei\u00dft das Szenario 5: \u201eDas Bonus-System\u201c. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.vorausschau.de\/vorausschau\/de\/home\/home_node.html\"><u>https:\/\/www.vorausschau.de\/vorausschau\/de\/home\/home_node.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\"><sup>[22]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dominik Schwarzenberger (2021, S. 34 ff.). The Great Reset: Die V\u00f6lker am Scheideweg. Aus: AGORA EUROPA I. MetaPol Verlag &amp; Medien, Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 In einem Spiegel-Interview geht er auf die Frage nach dem \u00dcbermenschen-Konzept folgenderma\u00dfen ein: \u201e<em>Ich wei\u00df, dass das ein belasteter Begriff ist in Deutschland, und der Vergleich taugt auch nur aufgrund der Kontraste. W\u00e4hrend Hitler und die Nazis vor 80 Jahren den \u00dcbermenschen durch selektive Fortpflanzung und \u201aethnische S\u00e4uberungen\u2018<\/em> z\u00fcchten wollten, verfolgt die Wissenschaft der Gegenwart ein verwandtes Ziel mit wesentlich effizienteren Mitteln, eben mit Gen-Engineering oder Schnittstellen zwischen Computer und Gehirn.\u201c Spiegel (2017). Wir werden G\u00f6tter sein. Interview mit Yuval Noah Harari. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/zukunft-des-menschen-yuval-noah-harari-ueber-den-homo-deus-a-1139641.html\"><u>https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/zukunft-des-menschen-yuval-noah-harari-ueber-den-homo-deus-a-1139641.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\"><sup>[24]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 So fordert Altmaier u.a. die Ausweitung der Impfausweispflicht z.B. auf dem Arbeitsplatz, da es ja schlie\u00dflich um die Gesundheit der Arbeiter gehe. (Siehe dazu Welt 8\/2021). Altmaier pocht auf weiter reichende Impfauskunftspflicht. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233561360\/Altmaier-pocht-auf-weiter-reichende-Impfauskunftspflicht.html\"><u>https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233561360\/Altmaier-pocht-auf-weiter-reichende-Impfauskunftspflicht.html<\/u><\/a> (18.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\"><sup>[25]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Herbert Csef (2015, S. 3). Leben wir in einer narzisstischen Gesellschaft? Fachartikel. Erschienen in der Internationalen Zeitschrift f\u00fcr Philosophie und Psychosomatik. Ausgabe 2\/2015.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\"><sup>[26]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ebd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\"><sup>[27]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bertelsmann-Lexikon (1995, S. 319). Narzi\u00dfmus: Selbstliebe \u2013 eine gef\u00e4hrdete Lebensbedingung. Bertelsmann Verlag, G\u00fctersloh.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\"><sup>[28]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Herbert Csef (2015, S. 3). Leben wir in einer narzisstischen Gesellschaft? Fachartikel. Erschienen in der Internationalen Zeitschrift f\u00fcr Philosophie und Psychosomatik. Ausgabe 2\/2015.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\"><sup>[29]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 AGORA (2021, S. 38) The Great Reset. Die V\u00f6lker am Scheideweg. Artikel von Dominik Schwarzenberger. Ausgabe I. MetaPol Verlag, Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe u.a. Handelsblatt (2020). Klaus Schwab fordert einen \u00abgrossen Neustart\u00bb. Artikel von Klaus Schwab in der Online-Ausgabe des Handelsblattes. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/klaus-schwab-fordert-einen-grossen-neustart\"><u>https:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/klaus-schwab-fordert-einen-grossen-neustart<\/u><\/a> (19.10.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der NIC ist der gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Think Tank der 17 geheimdienstlichen Beh\u00f6rden in den USA und ver\u00f6ffentlicht alle vier Jahre einen \u201eGlobal Trends Report\u201c. Die Berichte k\u00f6nnen auf <a href=\"http:\/\/www.odni.gov\"><u>www.odni.gov<\/u><\/a>\u00a0\u00a0 heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem Leitartikel der zweiten AGORA-Ausgabe 2022 geht Peter Steinborn auf die seinerzeitige Lage ein, die &#8211; obgleich zumindest die Corona-Pandemie derzeit pausiert &#8211; nach wie vor als aktuell bezeichnet werden kann. Die Autoren skizzieren die geschichtliche Entwicklung und weisen auf die ideologischen Wurzeln des Transhumanismus hin. 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