{"id":8902,"date":"2022-09-30T06:51:04","date_gmt":"2022-09-30T04:51:04","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=8902"},"modified":"2022-09-30T06:51:04","modified_gmt":"2022-09-30T04:51:04","slug":"radikale-aufklaerer-und-gegenaufklaerer-vereinigt-euch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/radikale-aufklaerer-und-gegenaufklaerer-vereinigt-euch\/","title":{"rendered":"Radikale Aufkl\u00e4rer und Gegenaufkl\u00e4rer \u2013 vereinigt Euch!"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Bausteine zur Neuen Aufkl\u00e4rung und zum editorischen Stand des LSR-Projekts als deren intellektuellem Flaggschiff<\/strong><\/h2>\n<p>Am 16.8.2022 sagte Thorsten Schulte im Interview mit Stefan Magnet auf AUF1<sup>1<\/sup>: \u201eWir m\u00fcssen erkennen, dass wir in einem Zustand der Fremdbestimmung leben und das seit \u00fcber 120 Jahren. Ob &#8218;rechts&#8216; oder &#8218;links&#8216;: Wir haben nur eine Chance, wenn wir erkennen, dass wir gemeinsame Feinde haben.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir die &#8222;eine Chance&#8220;, von der Schulte spricht, nutzen und gemeinsam gegen die Fremdbestimmer antreten wollen, dann m\u00fcssen wir in die Tiefe und an den Ursprung des Streits zwischen &#8222;rechts&#8220; und &#8222;links&#8220; zur\u00fcckgehen: zu Aufkl\u00e4rung und Gegenaufkl\u00e4rung.<\/p>\n<h2>1.<\/h2>\n<p>In der Tradition der Aufkl\u00e4rer, insbesondere der des 19. Jahrhunderts stehend, die des &#8222;Interpretierens&#8220; leid waren, &#8222;praktisch werden&#8220; und eine reale Ver\u00e4nderung wollten (Marxens ber\u00fchmte 11. Feuerbachthese), spricht Bernd A. Laska von seinem eigenen Tun nicht von Philosophie, sondern von Paraphilosophie. Marx hat diesbez\u00fcglich aber einen kolossalen Bauchklatscher hingelegt (seine Stirner-Widerlegung, die er sich nicht traute zu ver\u00f6ffentlichen<sup>2<\/sup>). Nur der ihm verha\u00dfte Stirner hatte den Schritt in die Paraphilosophie (Postphilosophie) getan. Marx ist nach seinem einigerma\u00dfen gelungenen Start als &#8222;junger Marx&#8220; zum Feind der Aufkl\u00e4rung geworden; und schlie\u00dflich stellte es sich heraus \u2013 und das ist der Kern des LSR-Projekts \u2013, da\u00df der Verrat an der Aufkl\u00e4rung das Kennzeichen der Aufkl\u00e4rer und diese allesamt antiaufkl\u00e4rerische Nieten waren \u2013 bis auf ihre radikalen Vertreter La Mettrie, Stirner und Reich (LSR). (Reich ist kein eigentlicher Philosoph und konnte entsprechend nicht zum Para- oder Postphilosophen werden \u2013 er wies demgegen\u00fcber als gef\u00fchls- und k\u00f6rperzentrierter Psychiater aber richtigerweise gerade und noch um so mehr heraus aus dem Reich des Geistes und der Philosophie und geh\u00f6rt so gesehen unbedingt und erst recht zu diesem Kreise der erlauchten Radikalaufkl\u00e4rer.)<\/p>\n<p>Diese Radikalen Aufkl\u00e4rer waren die einzigen wirklichen Aufkl\u00e4rer \u2013 und wurden von den Pseudoaufkl\u00e4rern erbittert bis in den Tod bek\u00e4mpft (von den Gegenaufkl\u00e4rern auch bek\u00e4mpft, aber nicht bis in den Tod): La Mettrie wurde am Hofe des &#8222;Aufkl\u00e4rungsmonarchen&#8220; Friedrich ermordet. Der Mord wurde von den Pseudoaufkl\u00e4rern und Feinden der wirklichen Aufkl\u00e4rung (dem Mith\u00f6fling Voltaire, vor allem aber Diderot) betrieben. La Mettrie als Aussteiger aus der Pseudoaufkl\u00e4rung mu\u00dfte genau so sterben wie der Logen-Aussteiger Mozart, der nur 35 Jahre alt wurde.<\/p>\n<p>La Mettrie hatte seine stilistischen Mittel, sich der Verfolgung durch Gegen- und Pseudoaufkl\u00e4rer zu entziehen. Dazu schreibt er 1796: &#8222;Wenn ich so wenig R\u00fccksicht genommen habe auf die herrschenden Vorurteile; wenn ich nicht einmal geruht habe, jene T\u00e4uschungsman\u00f6ver zu veranstalten, die schon vielen Schriftstellern zum Schutz vor unseren Juden und ihren Synoden gedient haben, so folgt daraus jedoch nicht, da\u00df ich ein schlechter Staatsb\u00fcrger bin, ein St\u00f6renfried, ein <em>Erzfeind<\/em> der Gesellschaft (deren <em>Lobredner<\/em>, meine Gegner, wahrlich nichts bieten und nichts riskieren).&#8220;<sup>3<\/sup><\/p>\n<p>Geholfen hat es ihm nur bedingt: Er war sein Leben lang auf der Flucht, und im scheinbar sicheren Hafen des Toleranz-K\u00f6nigs haben sie ihn 1751 im Alter von 41 Jahren erwischt. Er durfte also \u2013 zu gn\u00e4dig \u2013 sechs Jahre \u00e4lter als Mozart werden.<\/p>\n<h2>2.<\/h2>\n<p>Nicht nur anhand dieser Verbrechen stellt sich die Frage, ob die Aufkl\u00e4rung \u00fcberhaupt diesen Namen verdient hat au\u00dfer bez\u00fcglich ihrer radikalen Vertreter. Die Antwort lautet: Jein. Es kann nicht bestritten werden, da\u00df die heute als &#8222;Aufkl\u00e4rer&#8220; bekannten Leute durchaus gute Ans\u00e4tze im Sinne einer wirklichen Aufkl\u00e4rung hatten. Aber das, was sie ans Licht f\u00f6rderten, betraf nur die reine Mechanik, die rein chemisch definierte Stofflichkeit, das rein mathematisch Erfa\u00dfbare der Dinge. Darauf reduzierten sie alles und machten als Lebendige quantifizierbar. Ausleuchten taten sie nicht die Dinge, solange sie nicht genau zu beschreiben und in physikalischen Experimenten zu reproduzieren waren. Damit aber lie\u00dfen sie den Hauptteil beiseite! Sie lie\u00dfen das &#8222;Wesen&#8220; und die Eigentlichkeit auf haneb\u00fcchene Weise unber\u00fccksichtigt. Dies, weil sie kaum mehr f\u00fchlen konnten, weil sie selbst zu nach-menschlichen Maschinen, zu \u2013 wie es Arno Schmidt sagte \u2013 &#8222;Hirntieren&#8220; reduziert waren, die sich in einer &#8222;Gelehrtenrepublik&#8220; aufhielten. Dieser Hauptteil, dieses &#8222;Wesen&#8220;, war niemals mittels dessen zu erfassen, was als &#8222;pr\u00e4zise Wissenschaft&#8220; gilt.<\/p>\n<p>Wenn ich Hunger habe, kann ich das nicht naturwissenschaftlich beschreiben. Jetzt wird der Wissenschaftler sagen: &#8222;Nat\u00fcrlich kannst du das! Soll ich es dir vorexerzieren?&#8220; \u2013 und holt schon sein Chemie-Tafelwerk heraus. Ein anderer Wissenschaftler wird aber am n\u00e4chsten Tag aus dem Wust der Daten eine ganz andere Beschreibung des Hungers zusammenschustern usw. \u2013 Die Billionen von Daten, die den Hunger beschreiben w\u00fcrden, sind nicht im Ansatz zu erfassen. Die Wissenschaftler machen sich nur l\u00e4cherlich. Doch das Entscheidende ist etwas ganz anderes: Ich k\u00e4me nie auf die Idee, meinen Hunger mathematisch zu beschreiben. Ich spreche nur zu mir: &#8222;Ich habe Hunger.&#8220; Das ist alles. Und dennoch rasen die Photonen auf den Nervenbahnen durch meinen K\u00f6rper und erhellen am Ende irgendeine Stelle in meinem Gehirn, so da\u00df ich erkenne und wei\u00df, da\u00df ich Hunger habe. Das habe ich in einem Akt der transszientistischen Aufkl\u00e4rung\u00a0 in Erfahrung gebracht.<\/p>\n<p>Das Ausleuchten und die Bewu\u00dftmachung besagter &#8222;wesentlichen&#8220; Dinge war durchaus m\u00f6glich, auch wenn man sich einer nicht-mathematischen Sprache bedienen h\u00e4tte m\u00fcssen. Diese Sprache h\u00e4tte zum Beispiel eine eher poetische sein m\u00fcssen, so wie es H\u00f6lderlin im Gegensatz zu seinem Jugendfreund Hegel f\u00fcr notwendig hielt.<sup>4<\/sup> Die Poesie ist dennoch \u2013 und erst recht! (siehe oben Wilhelm Reich) \u2013 eine Aufkl\u00e4rung, weil sie die Seele erhellt, die inneren Dinge zur Sprache bringt, ein Mensch mittels ihrer seiner selbst bewu\u00dft wird und ein Gef\u00fchl des Gelingens erf\u00e4hrt. Dabei erreichte die Poesie ein beachtliches Ma\u00df an Pr\u00e4zision bei der Reflektion des &#8222;Hauptteils&#8220; ganz im Sinne von Robert Musil (&#8222;Genauigkeit und Seele&#8220;), \u00fcber den es in Buchwerbungen hei\u00dft: &#8222;Robert Musil versuchte als Schriftsteller den Spagat zwischen nicht verteufeltem Rationalen und neu zu erforschendem Nicht-Rationalen auszuhalten, ohne sich bequem einem zu ergeben. Heute, da wir langsam beginnen, zwischen Nutzen und Schaden unseres rationalen wissenschaftlich-technischen Weltbildes abzuw\u00e4gen, muss eine Auseinandersetzung, wie sie Musil bereits in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren literarisch unternommen hat, umso wichtiger erscheinen.&#8220;<sup>5<\/sup><\/p>\n<p>&#8222;In Robert Musils Gesamtwerk im Allgemeinen und im &#8218;Mann ohne Eigenschaften&#8216; im Besonderen wird immer wieder auf die Gegens\u00e4tzlichkeit von naturwissenschaftlichem Denken und &#8218;Gef\u00fchlsdenken&#8216; (&#8230;) verwiesen [vgl. Albertsen 1968, S. 11]. Musil stellte die verschiedenen Formen des Erkennens zwar einander gegen\u00fcber, doch bestand das Ziel keineswegs darin, die Trennlinie zwischen diesen zu versch\u00e4rfen. Im Gegenteil: Musil hoffte darauf, die heterogenen Pole menschlicher Welterschlie\u00dfung am Beispiel seines Protagonisten Ulrich unter einer empirisch ausgerichteten Form von &#8218;Meta-Rationalit\u00e4t&#8216; subsumieren zu k\u00f6nnen [vgl. Pieper 2002, S. 67].&#8220;<sup>6<\/sup><\/p>\n<p>Der Autor dieser Zeilen, Bj\u00f6rn Buxbaum-Conradi, will in seiner Arbeit &#8222;darlegen, warum der Versuch dieser Synthese scheitern mu\u00dfte&#8220;. Das Stichwort hei\u00dft hier &#8222;Meta-Rationalit\u00e4t&#8220;: Offenbar bleibt Musil darin stecken, das Emotionale zwar zu thematisieren und damit die Aufgabe als erf\u00fcllt zu betrachten, aber es letztlich nur zu transzendieren, im Verbalen zu belassen und noch h\u00f6her auf die Meta-Ebene zu hieven, anstatt ihm selbst unten als Emotion Raum zu geben. Damit k\u00e4me Musil \u2013 wie sp\u00e4ter Hermann Schmitz \u2013 nicht \u00fcber nur gute Ans\u00e4tze hinaus, aber ich kann es nicht beurteilen.<\/p>\n<p>Nicht nur die mathematische Wissenschaft kann pr\u00e4zise sein, sondern eine &#8222;Wissenschaft&#8220; kann es auch in der Ph\u00e4nomenologie geben, wo sie aber weit weniger oberfl\u00e4chlich ist als die mathematische, sondern auch Gem\u00fctszust\u00e4nde &#8222;gewu\u00dft&#8220; werden. Da\u00df das nicht ausreicht, sei dahingestellt (erst sp\u00e4ter in der Tiefenwahrheit werden alle Dinge ganz unpoetisch und &#8222;ph\u00e4nomenologisch&#8220; so gesagt, wie sie sind), aber es war ein richtiger und wichtiger Schritt. Auch der H\u00f6lderlin-Fan Heidegger war ansatzweise durchaus nicht auf dem ber\u00fchmten &#8222;Holzweg&#8220;, f\u00fchrte er doch mit seiner Ph\u00e4nomenologie gerade \u00fcber H\u00f6lderlin hinaus (diesen aber w\u00fcrdigend) und in die konstruktive De-Poetisierung und transmathematische Verwissenschaftlichung der Sprache. Dort aber verlor er sich in einem hyperverbalistischen Irrgarten und legte einen, wenn auch nicht ganz so kolossalen, marxgleichen Bauchklatscher hin.<\/p>\n<p>Nicht nur das Poetische ist fortschreitende Aufkl\u00e4rung, sondern noch viel mehr das Musische und Musikalische. Mozart wurde es zu eng bei den Spie\u00dfern und K\u00fcmmerlingen in den Logen. Weil er sie \u2013 die Aufkl\u00e4rung vertiefend \u2013 verlie\u00df, mu\u00dfte er sterben.<\/p>\n<p>Die Frage war also, ob die Aufkl\u00e4rung \u00fcberhaupt als Aufkl\u00e4rung bezeichnet werden kann, solange sie ihre Vernunft lediglich rein wissenschaftlich versteht und im Mathematischen und \u00fcberhaupt im Geistigen, im Intellektuellen stecken blieb. Eine sich daran anschlie\u00dfende Frage lautet: Kann man \u00fcberhaupt von einer Neuen Aufkl\u00e4rung sprechen?<\/p>\n<p>Streng genommen lautet die Antwort: Es gibt nur eine Aufkl\u00e4rung, und es kann von daher nicht von einer Neuen Aufkl\u00e4rung gesprochen werden. Aber zur Kenntlichmachung der kognizistischen Sackgasse und zur Abhebung vom atomistischen Dilemma der &#8222;Alten, Ersten Aufkl\u00e4rung&#8220; hat es durchaus Sinn, von einer &#8222;Zweiten&#8220;, einer &#8222;Neuen Aufkl\u00e4rung&#8220; zu sprechen.<\/p>\n<p>Die Neuen Aufkl\u00e4rung w\u00fcrde sich durch einen Transrationalismus, zumindest durch eine Integrative Rationalit\u00e4t auszeichnen. Es gilt, zwischen &#8222;rational&#8220; und &#8222;rationalistisch&#8220; zu unterscheiden. Letzteres ist nicht nur etwa als &#8222;\u00fcberspitzt intellektuell&#8220; zu sehen, sondern als eine Totaldominanz des Mathematischen. Die Alte Aufkl\u00e4rung hat einfach das Mathematische zum einzig Vern\u00fcnftigen erkl\u00e4rt!<\/p>\n<h2>3.<\/h2>\n<p>In der Zweiten Aufkl\u00e4rung ist nicht nur rational, was sich messen l\u00e4\u00dft, sondern all die inkommensurablen Dinge auch, die nicht nur mathematisch nicht, sondern die \u00fcberhaupt nicht sprachlich ausdr\u00fcckbar sind. Schlie\u00dflich geht es auch gar nicht um das sprachliche Ausdr\u00fccken (das Dar\u00fcber-sprechen), sondern um das Sein \u2013 wozu freilich unbedingt das Ausdr\u00fccken z\u00e4hlt; ja, ohne den Ausdruck gibt es gar nichts; nur was sich ausdr\u00fcckt, lebt; daf\u00fcr bedarf es aber des transintellektuellen Ausdrucks, lebendiger Ausdruck ist niemals nur intellektuell.<\/p>\n<p>Es geht bei der Neuen Aufkl\u00e4rung also nicht nur um das Erfassen und Begreifen dessen, worum die Alte Aufkl\u00e4rung einen gro\u00dfen Bogen machte \u2013 damit bliebe die Neue Aufkl\u00e4rung im Bereich des rein Kognitiven \u2013, sondern um das tats\u00e4chliche Sein, das die Alte Aufkl\u00e4rung lediglich beschreiben, kategorisieren und enzyklopedieren konnte und wollte.<\/p>\n<p>Um es nochmals ganz klar zu sagen: Einer Neuen Aufkl\u00e4rung kann es nicht um das Erkennen von Gef\u00fchlen, nicht um das bessere Reden \u00fcber Gef\u00fchle gehen, sondern um das Haben der Gef\u00fchle. Die Neue Aufkl\u00e4rung dehnt nicht etwa ihr Erkenntnisgebiet auf die Gef\u00fchle aus, die damit nur ein weiterer Reflektionsgegenstand w\u00e4ren, sondern die Neue Aufkl\u00e4rung bejaht prinzipiell Gef\u00fchle und h\u00e4lt sie f\u00fcr rational.<\/p>\n<p>Hegel hatte durchaus recht, wenn er sagte, was ist, sei vern\u00fcnftig. Es ist vern\u00fcnftig (rational), seine Bed\u00fcrfnisse nicht nur erkennen, sondern auch befriedigen zu wollen, seien diese nun k\u00f6rperlich, gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig oder auch zugeh\u00f6rigkeitsm\u00e4\u00dfig, d.h. das Transindividuelle betreffend. Alles ist vern\u00fcnftig, alles hat seinen Grund, alle Bed\u00fcrfnisse sind rational, und entsprechend sind die Handlungen auch rational. Das hei\u00dft nicht, da\u00df alle Bed\u00fcrfnisse zu ihrem Ziel kommen m\u00fcssen und da\u00df alle aus den Urbed\u00fcrfnissen abgeleiteten und zerst\u00f6rerischen Handlungen erlaubt sind \u2013 ganz im Gegenteil. Nicht nur zum kriminologischen Verst\u00e4ndnis eines Kriminellen, etwa bei der kriminalistischen Arbeit, sucht\u00a0 man nach dem Grund (Motiv) und kann diesen erkl\u00e4ren. Auch in der abgeschiedenen und sicheren Praxis der Tiefenwahrheit werden <em>alle<\/em> Gef\u00fchle zugelassen. Dann verlieren sie ihre Irrationalit\u00e4t und werden verst\u00e4ndlich. Sie finden wieder ihren wahren Kontext. (&#8222;The feeling&#8217;s right, the context is wrong&#8220;, sagte Arthur Janov.) Der Einzelne wird weniger zerst\u00f6rerisch und gemeinschaftlich nicht nur vertr\u00e4glicher, sondern wertvoller.<\/p>\n<p>Lichtjahre von diesem Anerkennen der tiefen Gef\u00fchle (als dem besagten &#8222;Hauptteil&#8220;, als dem &#8222;Wesentlichen&#8220;) und deren Bedeutung in den kollektiven Interaktionen entfernt, wird der Mensch von der Pseudoaufkl\u00e4rung nur als atomisiert, nur als Individuum, sprich: individualistisch gezeichnet und schlie\u00dflich auch qua staatlicher Gewalt zu einem Atom gemacht. Es fehlt der Bezug zum Kollektiv, Nationen sind etwas Irrationales. Das Individuum wird um seine Nationalit\u00e4t beraubt; die individualistische Pseudoaufkl\u00e4rung ist der Feind des nur im Kollektiven existierenden Individuums. Die j\u00fcdische Heidegger-Sch\u00fclerin Hannah Arendt brachte die Strategie der Fremdbestimmer und Einpfercher auf den Punkt: &#8222;Um sich durchzusetzen, braucht der Totalitarismus isolierte und dekultivierte, entwurzelte, den organischen sozialen Verh\u00e4ltnissen entrissene, atomisierte und extrem egoistische Individuen.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Egalitarismus ist pseudoaufkl\u00e4rerisch. Die Dinge, also auch die Menschen, sind alles andere als gleich. Wenn Gegenteiliges behauptet wird, so ist das entschieden antiaufkl\u00e4rerisch. Desgleichen sind z.B. auch Hierarchien real existent, hierarchisches Denken also aufkl\u00e4rerisch.<\/p>\n<h2>4.<\/h2>\n<p>Die Radikalen Aufkl\u00e4rer wurden von den sich als Aufkl\u00e4rer gerierenden Pseudoaufkl\u00e4rern bis hin zum Mord bek\u00e4mpft, nicht aber so sehr von den Gegenaufkl\u00e4rern. Ganz im Gegenteil wurden sie von den Gegenaufkl\u00e4rern nicht nur dem Vergessen entrissen, sondern gew\u00fcrdigt (Panajotis Kondylis). Die Gegenaufkl\u00e4rung geh\u00f6rt unbedingt zur Aufkl\u00e4rung, weil sie die sich entwickelnde Aufkl\u00e4rung korrigiert, revidiert und sie in ihrer abenteuerlichen, an Dummheit nicht zu \u00fcberbietenden, aber &#8222;illuminierten&#8220; Verk\u00fcrztheit, ihrem armseligen Reduktionismus blo\u00dflegt. Das m\u00fcssen die Aufkl\u00e4rer integrieren und somit zu Radikalen Aufkl\u00e4rern, also wirklichen oder neuen Aufkl\u00e4rern werden! Aufkl\u00e4rer und Gegenaufkl\u00e4rer sind nat\u00fcrliche B\u00fcndnispartner. Ihr gemeinsamer Feind ist die szientistische Pseudoaufkl\u00e4rung (franz\u00f6sischer Enzyklopedismus, franz\u00f6sischer Rationalismus), die uns alle in den transhumanen Ameisen- und Sklavenstaat f\u00fchrt. Beide gemeinsam \u2013 Aufkl\u00e4rer und Gegenaufkl\u00e4rer \u2013 sollen nun einflie\u00dfen in die besagte Zweite, in die Neue oder Erweiterte Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Bernd A. Laska hat das nat\u00fcrlich schon vor vielen Jahren glasklar erkannt und schrieb 1997 dazu: &#8222;Carl Schmitt agierte (&#8230;) in der Rolle eines Aufkl\u00e4rers wider Willen, eines Aufkl\u00e4rers n\u00e4mlich \u00fcber jene schnellfertige Aufkl\u00e4rung, die \u00fcber bestimmte fundamentale anthropologische Probleme hinweggehen zu k\u00f6nnen meint.&#8220;<sup>7<\/sup><\/p>\n<p>Allein, Laska blieb ungeh\u00f6rt bzw. ist ihm die Zusammenarbeit von rechter Seite auf miese und peinliche Art verwehrt worden. Wir k\u00f6nnten l\u00e4ngst schon die Avantgarde-Querfront haben, doch dazu kommen wir weiter unten in diesem Text. Jetzt, 25 Jahre sp\u00e4ter, gilt es, erneut einen Anlauf zur Bildung der Einheitsfront der Transhumanismus-, Satanismus- , Perversions- und Dekadenzgegner zu nehmen.<\/p>\n<p>Warum sollen sich die Gegenaufkl\u00e4rer der (Neuen) Aufkl\u00e4rung anschlie\u00dfen? Weil sie mit ihren Korrekturen, Revisionen und Blo\u00dflegungen <em>nolens volens <\/em>und sowieso Aufkl\u00e4rer sind. In wessen Namen handeln sie bei der Kritik der Aufkl\u00e4rung? Im Namen des Wissens, des Richtigen und der Erhellung der Dinge! Wirkliche Gegenaufkl\u00e4rung w\u00e4re Tabuisierung, Denkverbote, Okkultierung \u2013 aber genau das tun die Gegenaufkl\u00e4rer nicht: sie kritisieren und sprechen die Dinge aus.<\/p>\n<p>Wenn das nicht so ist, dann erbitte ich Vorschl\u00e4ge seitens der Gegenaufkl\u00e4rer. Wie kann eine Zusammenarbeit aussehen? Unter welchem Banner, wenn nicht der der Neuen Aufkl\u00e4rung, k\u00f6nnen wir gemeinsam agieren?<\/p>\n<h2>5.<\/h2>\n<p>Kommen wir also zu dem zur\u00fcck, wodurch sich die Neue Aufkl\u00e4rung auszeichnet. Um deren Neuartigkeit und Richtung weiter kenntlich zu machen, sei weiter Bernd A. Laska zitiert: &#8222;Stirners Postulat, die (alte) [Klammer sic BAL] Aufkl\u00e4rung, die im kognitiv-rationalen Bereich operierte, sei am Ende ihrer M\u00f6glichkeiten und deshalb durch eine neue, im affektiv-emotionalen Bereich operierende \u2013 und damit \u201apraktisch\u2019 werdende \u2013 fortzusetzen (\u2026), dieses Postulat stie\u00df bis heute stets auf spontane Abwehr in sehr unterschiedlichen (\u2026) Formen, &#8230;\u201c \u2013 und jetzt pr\u00e4zisiert Laska, <em>wer <\/em>diese Fortsetzung der Aufkl\u00e4rung mit neuen Mitteln abwehrte, das waren n\u00e4mlich nicht die Gegenaufkl\u00e4rer \u2013: &#8222;&#8230; wobei die interessanteren F\u00e4lle freilich die Autoren sind, die ein aufkl\u00e4rerisches, irreligi\u00f6ses etc. Selbstverst\u00e4ndnis haben.&#8220; Die Abwehrer, die Feinde der Neuen Aufkl\u00e4rung, sind also die sich selbst Aufkl\u00e4rer nennenden Pseudoaufkl\u00e4rer. Weiter Laska: &#8222;Die atheistischen Aufkl\u00e4rer vermochten Stirner in dieser entscheidenden Einsicht nicht zu folgen. (&#8230;) Sie waren ausser Stande, die von Stirner initiierte &#8217;neue Aufkl\u00e4rung&#8216; rational zu pr\u00fcfen, und erstickten sie stattdessen im Keime.\u201c<sup>8<\/sup> \u2013 Ermordeten sie, lie\u00dfe sich, La Mettries gedenkend, sagen.<\/p>\n<p>Wer dann schon eher Kandidat beim konstruktiv-produktiven Verlassen des &#8222;kognitiv-rationalen Bereichs&#8220; und beim Hinabsto\u00dfen in den &#8222;affektiv-emotionalen Bereich&#8220; und beim &#8222;Operieren&#8220; in diesem und damit B\u00fcndnispartner der Neuen Aufkl\u00e4rer ist, liegt auf der Hand: Es fing an mit den reaktion\u00e4ren Romantikern&#8230;<\/p>\n<p>Da\u00df linke Aufkl\u00e4rer nicht erst jetzt den Schulterschlu\u00df mit den rechten (Gegen)Aufkl\u00e4rern suchen, davon berichtet Bernd A. Laska: &#8222;Dennoch \u00fcbte Carl Schmitt stets, und heute [1997] offenbar mehr denn je, eine seltsame Faszination auch auf Denker aus, die sich selbst als Linke, als Aufkl\u00e4rer verstehen. Allerdings ist die Zahl der offenen sog. Linksschmittianer, jedenfalls in Deutschland, noch klein.&#8220;<sup>9<\/sup> In einer Fu\u00dfnote dazu hei\u00dft es bei Laska: &#8222;Die Dunkelziffer d\u00fcrfte indes betr\u00e4chtlich sein. Vgl. die Anzahl derer, die immerhin brieflich Kontakt mit Schmitt aufnahmen, Widmungsexemplare an ihn sandten etc.&#8220;<sup>10<\/sup> Weiter im Laska-Haupttext: &#8222;Ihre [der Linksschmittianer] nat\u00fcrlich durch gewisse Vorbehalte ged\u00e4mpfte Sympathie gilt vor allem Schmitts unnachgiebigem Kampf gegen Relativismus, Nihilismus, Liberalismus etc., kurz: gegen den &#8218;falschen&#8216; Individualismus der Moderne, ein Kampf, der auch der ihre ist oder doch, freilich mit entgegengesetzter Zielrichtung, sein sollte.&#8220;<sup>11<\/sup><\/p>\n<p>Doch warum sollten Linksschmittianer eine &#8222;entgegengesetzter Zielrichtung&#8220; als Rechtsschmittianer haben? Beide \u2013 linke und rechte (Gegen)Aufkl\u00e4rer \u2013 sind gegen die Moderne, sind sowohl f\u00fcr die Souver\u00e4nit\u00e4t und die Autonomie des Individuums, als auch erkennen sie die &#8222;fundamentale anthropologische&#8220; Konstante der Transindividualit\u00e4t an. Bei erstem haben vielleicht die Rechten, bei zweitem die Linken vielleicht ein Problem.<\/p>\n<h2>6.<\/h2>\n<p>Bei diesem inner(gegen)aufkl\u00e4rerischen Dialog sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, jedenfalls eine gro\u00dfe Chance ausgelassen hat 1996 die <em>Etappe,<\/em> die damals n\u00e4mlich diesen Dialog regelrecht abbrechen lie\u00df, obwohl sie &#8222;in Anzeigen als ihre Leitfiguren u.a. Schmitt, J\u00fcnger und sogar Stirner genannt hatte&#8220;.<sup>12<\/sup> Die <em>Etappe<\/em>-Herausgeber Heinz-Theo Homann und G\u00fcnter Maschke zeigten sich zuerst \u00fcber einen von Laska eingereichten Aufsatz \u00fcber die Schmitt-Stirner-Thematik entsprechend &#8222;sehr erfreut&#8220;; sein Erscheinen war f\u00fcr die Zw\u00f6lfte <em>Etappe<\/em> geplant. Verantwortlich f\u00fcr das schlie\u00dfliche Nichterscheinen war wohl der in rechten Kreisen adorierte G\u00fcnter Maschke, und dies, obwohl er ja \u2013 wie Panajotis Kondylis \u2013 urspr\u00fcnglich von links kam. Laska vermutet, da\u00df sich die <em>Etappe <\/em>der us-amerikanischen <em>TELOS<\/em> und deren Schmitt-Experten Gary Ulmen, einem &#8222;treuen Sch\u00fcler des marxistischen Sozialforschers Karl August Wittfogel&#8220;<sup>13<\/sup>, unterworfen hat.<sup>14<\/sup><\/p>\n<p>Aber Carl Schmitt selbst hatte dort einen traurigen R\u00fcckzieher gemacht, wo gerade die (gegen)aufkl\u00e4rerische Korrektur und Hilfe ben\u00f6tigt worden war: &#8222;Schmitt \u00fcberwand jedoch dann keineswegs das intellektuelle Hindernis, vor dem der bunte Zug der Aufkl\u00e4rung zu einem betriebsamen Stillstand gekommen war, sondern \u2013 und dies h\u00e4ngt direkt mit seiner hier zu untersuchenden Reaktion auf Stirner zusammen \u2013 verwarf deren Ziele in Bausch und Bogen.&#8220;<sup>15<\/sup><\/p>\n<p>Was er \u2013 zu recht \u2013 in Bausch und Bogen verwarf, war die Alte Aufkl\u00e4rung. Er hatte nicht den Mut, seiner Bewunderung f\u00fcr Stirner mehr Raum zu geben. Er wu\u00dfte es eigentlich besser. Die Angst vor Stirner ist weit verbreitet. Die gro\u00dfe Beliebtheit, derer sich Stirner neuerdings auf der Rechten erfreut, ist sehr oberfl\u00e4chlich, eine Mode. Stirner gilt hier als so was wie ein &#8222;Dandy&#8220; oder &#8222;Anarch&#8220;, und niemand weit und breit kann dort leider dem Guru Carl Schmitt folgen.<\/p>\n<h2>7.<\/h2>\n<p>Doch auch f\u00fcr Bernd A. Laska scheint die Aufgabe zu gro\u00df. Er ist zwar das <em>intellektuelle<\/em> Flaggschiff der Neuen Aufkl\u00e4rung (brilliant!), hat sich aber nicht wirklich zum Transintellektuellen durchringen (oder &#8222;durchjauchzen&#8220;, wie Stirner sagen w\u00fcrde) k\u00f6nnen, wof\u00fcr er eigentlich steht. Und das scheint wiederum auf das Intellektuelle zur\u00fcckgewirkt zu haben, denn sein Projekt LSR ist in die Stagnation geraten und konnte nicht fortgesetzt werden, wo es am spannendsten geworden w\u00e4re, n\u00e4mlich bei der Ausweitung und Vertiefung Laskas neuaufkl\u00e4rerischer Ans\u00e4tze.<\/p>\n<p>Als aufmerksamer Leser der Schriften Bernd A. Laskas LSR-Verlages wei\u00df man, da\u00df gewisse Texte angek\u00fcndigt wurden, aber bisher nicht erschienen sind. Was ist aus diesen B\u00fcchern geworden? Besteht die Hoffnung, da\u00df man sie noch zu Gesicht bekommt?<\/p>\n<p>Um welche Schriften handelt es sich dabei? Zun\u00e4chst f\u00fchre ich der Vollst\u00e4ndigkeit halber und aus Liebe zum LSR-Projekt B\u00fccher auf, die f\u00fcr unser Thema nicht von gro\u00dfer Bedeutung sind: Ein erstes Beispiel ist das Buch &#8222;Wilhelm Reich: Ausgew\u00e4hlte Schriften&#8220; (1986 im Buch &#8222;Max Stirner: Parerga, Kritiken, Repliken&#8220; angek\u00fcndigt). Laskas Auswahl w\u00e4re interessant gewesen, aber Reichs Schriften liegen eigentlich alle vor.<\/p>\n<p>Im Buch &#8222;La Mettrie: Philosophie &amp; Politik&#8220; wird 1987 das Buch &#8222;Stirner-Index&#8220; angek\u00fcndigt \u2013 nicht erschienen.<\/p>\n<p>In &#8222;La Mettrie: Der Mensch als Maschine&#8220; gibt es auf der Seite XXXV eine Auflistung der Reihen &#8222;LSR-Quellen&#8220; und &#8222;Parias des Geistes&#8220;, aus der eine gewisse Diskrepanz zwischen Ank\u00fcndigungen und Realisierungen ersichtlich wird.<\/p>\n<p>Die B\u00e4nde 3 und 4 der Reihe &#8222;LSR-Quellen&#8220; sind wohl im Verlaufe der Zeit umkonzipiert worden. Als Band 3 der Reihe &#8222;LSR-Quellen&#8220; wird &#8222;La Mettrie: Der Philosoph und die Lust&#8220; angek\u00fcndigt. Dort sollten verschiedene Ausz\u00fcge aus La Mettrie-B\u00fcchern versammelt werden (u.a. aus den mit einem Vorwort Friedrichs versehen \u201e\u0152uvres philosophiques de La Mettrie&#8220;<sup>16<\/sup>, insbesondere dem \u201eDiscours pr\u00e9liminaire\u201c). Stattdessen kam als Band 3. &#8222;La Mettrie: Philosophie &amp; Politik&#8220; heraus, bestehend aus dem \u201eDiscours pr\u00e9liminaires\u201c und aus &#8222;Syst\u00e8me d&#8217;\u00c9picure&#8220;, das ebenfalls aus den \u201e\u0152uvres\u201c stammt. \u2013 Das LSR-Buch hatte also wohl nur einen Namen bekommen, aber aus dem zuerst konzipierten &#8222;La Mettrie: Der Philosoph und die Lust&#8220; kann auch der Band 4: &#8222;La Mettrie: Die Kunst, Wollust zu empfinden&#8220; enstanden sein: eine \u00dcbersetzung von &#8222;La Mettrie: L&#8217;art de jouir&#8220;.<\/p>\n<p>Besagte Diskrepanz trifft aber insbesondere auf die Reihe &#8222;Parias des Geistes&#8220; zu. F\u00fcr diese Reihe sind folgende B\u00fccher angek\u00fcndigt worden, die aber nie erschienen sind:<\/p>\n<p>&#8211; &#8222;Laska: Das Projekt Parias des Geistes&#8220; (Arbeitstitel) (Ank\u00fcndigungs-Quellen: Philosophie &amp; Politik, Maschine, Wollust),<\/p>\n<p>&#8211; als Band 1 der Reihe: &#8222;La Mettrie \u2013 Rezeption und Bibliographie bis 1984&#8220; (Quelle: Maschine S. XXXV), sp\u00e4ter als &#8222;La Mettrie \u2013 Werk, Rezeption, Bibliographie&#8220; angek\u00fcndigt (in Philosophie &amp; Politik, Anti-Seneca, Parerga, Wollust und Maschine),<\/p>\n<p>&#8211; als Band 2: &#8222;Stirner: Rezeption und Bibliographie bis 1984&#8220; (Quelle: Maschine S. XXXV). Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das bereits erw\u00e4hnte Buch &#8222;Stirner Index&#8220;, es wurde sp\u00e4ter als &#8222;Stirner: Werk, Rezeption, Bibliographie&#8220; angek\u00fcndigt (Quellen: Philosophie &amp; Politik, Maschine, Wollust), erschienen ist es aber nie.<\/p>\n<p>&#8211; als Band 3: &#8222;Reich: Rezeption und Bibliographie bis 1984&#8220; (Quelle: Maschine S. XXXV, sp\u00e4ter angek\u00fcndigt\u00a0 als &#8222;Reich: Werk, Rezeption, Bibliographie&#8220; (Quelle: Anti-Seneca, Parerga, Philosophie &amp; Politik, Maschine).<\/p>\n<p>Der absolute Knaller aber neben &#8222;Laska: Das Projekt Parias des Geistes&#8220; w\u00e4re \u2013 und jetzt kommen wir zu den bedeutenden B\u00fcchern \u2013 dieses Buch gewesen: &#8222;Laska: LSR \u2013 Essenz &amp; Konsequenz&#8220;. Es ist als Band 4 der Reihe &#8222;Parias des Geistes&#8220; in Anti-Seneca, Parerga und Maschine S. XXXV angek\u00fcndigt worden.<\/p>\n<p>Betreffend der Reihe &#8222;Stirner-Studien&#8220; w\u00e4re f\u00fcr unsere Thematik dieses Buch bedeutend gewesen: &#8222;Laska: Eine vakante Vision. 150 Jahre Stirners &#8218;Einziger&#8216;. Ein aktuelle Interpretation&#8220;. Es ist in der Fu\u00dfnote 48 von &#8222;Dauerhafter Dissident&#8220; mit dem Zusatz &#8222;(voraussichtlich Nr. 4 der Stirner-Studien)&#8220; angek\u00fcndigt worden war. &#8222;Laska: Ein heimlicher Hit&#8220;, das effektiv als Stirner-Studie Nr. 1 im Okt. 1994 erschien, war offenbar davon inhaltlich ziemlich verschieden, so da\u00df es sich hier um keine Titel\u00e4nderung handeln d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>&#8222;Laska: Eine vakante Vision&#8220; wurde dann noch einmal April 1997 in &#8222;Laska: Katechon &amp; Anarch&#8220; (Stirner-Studie Nr. 3) angek\u00fcndigt, und zwar auf S. 97 in der Fu\u00dfnote 74. Es geht dort um die Stirner&#8217;sche literarische Gestalt des &#8222;Eigners&#8220;, der Laska in &#8222;Katechon &amp; Anarch&#8220; einen Abschnitt widmet. Laska schreibt in dieser Fu\u00dfnote 74: &gt;&gt;Ich habe in einer fr\u00fcheren Arbeit (&#8222;Max Stirner als &#8218;p\u00e4dagogischer&#8216; &#8218;Anarchist'&#8220;<sup>17<\/sup>) versucht, die Problematik der Eigner-Gestalt zu umreissen und werde sie, da sie den origin\u00e4ren Kern des stirner&#8217;schen Denkens bildet, in einer der folgenden &#8222;Stirner-Studien&#8220; (&#8222;Eine vakante Vision&#8220;) genauer und ausf\u00fchrlicher darstellen.&lt;&lt; Allein, &#8222;Eine vakante Vision&#8220; ist leider nie erschienen.<\/p>\n<p>Ein ebenso bedeutendes, hochinteressantes \u2013 aber arg vermi\u00dftes Buch ist &#8222;Laska: Detaillierte Analyse Marx&#8216; Reaktion auf Stirner&#8220;, das in der Fu\u00dfnote 49 von &#8222;Dauerhafter Dissident&#8220; als Nr. 4 der Reihe &#8222;Stirner-Studien&#8220; angek\u00fcndigt wurde. Der Genu\u00df dieser Marx-Verspottung ist uns bislang nicht verg\u00f6nnt. Laska holt hier wohl nach, was Stirner selbst nicht tun konnte \u2013 Marx hatte seine riesige, 1845 unmittelbar nach Erscheinen von Stirners &#8222;Einzigem&#8220; geschriebene Kritik ja zur\u00fcckgehalten: der Feigling wu\u00dfte, da\u00df er von Stirner die Hosen ausgezogen kriegt. (Diese Stirner&#8217;sche Erwiderung w\u00e4re dann im LSR-Buch &#8222;Stirner: Parerga, Kritiken und Repliken&#8220; (1986) erschienen.) Erst 1903\/1904 haben die Marxisten sie unter dem Titel &#8222;Sankt Max&#8220; in dem ebenfalls so von ihnen betitelten Buch &#8222;Deutsche Ideologie&#8220; freigegeben.<\/p>\n<p>Das wohl gewichtigste all dieser angek\u00fcndigten, aber nicht erschienen B\u00fccher bleibt aber &#8222;Laska: LSR \u2013 Essenz &amp; Konsequenz&#8220;. Es w\u00e4re das Programm der Neuen Aufkl\u00e4rung, der transintellektuellen, post- oder paraphilosophischen Aufkl\u00e4rung geworden.<\/p>\n<p>Was ist die Konsequenz aus dem intellektuellen LSR-Projekt? \u2013 Das kann nur der Gang in die Transintellektualit\u00e4t sein. Ich darf sagen, da\u00df die Arbeit am Institut f\u00fcr Tiefenwahrheit die Ank\u00fcndigung dieses Buches stellvertretend in einem gewissen Ma\u00dfe einl\u00f6st.<\/p>\n<p>Bei den genannten B\u00fcchern handelt es sich nicht um eine &#8222;Geheime Bibliothek&#8220;; es liegen garantiert Manuskripte vor, die hoffentlich noch die \u00d6ffentlichkeit erreichen werden.<\/p>\n<p>Ist das LSR-Projekt das intellektuelle Flaggschiff der Neuen Aufkl\u00e4rung, so \u00fcbernimmt das Institut f\u00fcr Tiefenwahrheit als transintellektuelles Flaggschiff die Fackel der Radikalen Aufkl\u00e4rung, strahlt klar und leuchtet das auf postphilosophische Weise aus, wovon die Intellektuellen und Philosophen nur radebrechen k\u00f6nnen: die dunkelsten, sprachlosen Niederungen.<\/p>\n<p>Siehe auch:<\/p>\n<p>&#8211; Peter T\u00f6pfers &#8222;Das Radikale Subjekt als Katechon&#8220; zu Alexander Dugin: &gt;Eurasische Mission&lt; (Arktos London 2022)<\/p>\n<p>&#8211; Text-Vorwort zur Video-Reihe\u00a0\u201cRekonstitution und Radikalisierung des nihilisierten Subjekts. Das Entstehen von Zugeh\u00f6rigkeit \u2013 die Entdeckung der Heimat.\u00a0Zu Alexander Dugin: &gt;Eurasische Mission&lt;&#8220;\u00a0(Kurztitel der\u00a0Video-Reihe:\u00a0\u201cDugin Heimat\u201d)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/tiefenwahrheit.de\/weitere-texte\/text-fassungen-dugin-heimat\/text-vorwort-zur-video-reihe-dugin-heimat\/\">http:\/\/tiefenwahrheit.de\/weitere-texte\/text-fassungen-dugin-heimat\/text-vorwort-zur-video-reihe-dugin-heimat\/<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Video-Reihe \u201cDugin Heimat\u201d\u2028<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLvnPNlSwjOOn2gUcwj8p0Xq7seuI90QMb\">https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLvnPNlSwjOOn2gUcwj8p0Xq7seuI90QMb<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Sind Ru\u00dfland, Alexander Dugin und dessen Radikales Subjekt der Katechon unserer Epoche? F\u00fcr eine Kampfgemeinschaft Ultralinker und Ultrarechter gegen die drohende Weltherrschaft der Total-Objektivierung!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/das-radikale-subjekt-als-katechon\/\">https:\/\/gegenstrom.org\/das-radikale-subjekt-als-katechon\/<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Alexander Dugin, das Gro\u00dfe Erwachen und das Radikale Subjekt \u2013 die libert\u00e4re Linke meldet sich: bereit!\u2028<a href=\"http:\/\/blog.peter-toepfer.de\/allgemein\/alexander-dugin-das-grosse-erwachen-und-das-radikale-subjekt-die-radikale-libertaere-linke-meldet-sich-bereit\/\">http:\/\/blog.peter-toepfer.de\/allgemein\/alexander-dugin-das-grosse-erwachen-und-das-radikale-subjekt-die-radikale-libertaere-linke-meldet-sich-bereit\/<\/a><\/p>\n<h2><strong>Quellen\/Literaturhinweise<\/strong><\/h2>\n<p><sup>1<\/sup> https:\/\/auf1.tv\/stefan-magnet-auf1\/thorsten-schulte-deutsche-und-russen-haben-einen-gemeinsamen-feind\/<\/p>\n<p><sup>2<\/sup> http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Marx,+Karl\/Die+deutsche+Ideologie\/I.+Band%3A+%5BKritik+der+neuesten+deutschen+Philosophie+in+ihren+Repr%C3%A4sentanten+Feuerbach,+B.+Bauer+und+Stirner%5D\/III.+Sankt+Max<\/p>\n<p><sup>3<\/sup> Julien Offray de La Mettrie: Philosophie und Politik, N\u00fcrnberg 1987, S. 54; Original: \u201eDiscours pr\u00e9liminaire\u201c aus \u201e\u0152uvres philosophiques de La Mettrie. Nouvelle \u00e9dition, Pr\u00e9c\u00e9d\u00e9 de son Eloge, Par Fr\u00e9d\u00e9ric II, roi de Prusse, Tome premier.\u201d (1796), S. 37<\/p>\n<p><sup>4<\/sup> Institut f\u00fcr Tiefenwahrheit: H\u00f6lderlin, Post-Philosophie und Tiefenwahrheit, 4-teilige Video-Reihe: 1.: In die Trans-Intellektualit\u00e4t, 2.: Psycho-biographischer Hintergrund, 3.: Flucht aus Krampf &amp; Zwang der Philosophie, 4.: Wiedervereinigung von Geist &amp; Gef\u00fchl in Aktion: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/b4xYv7wC1gs\">https:\/\/youtu.be\/b4xYv7wC1gs<\/a><\/p>\n<p><sup>5<\/sup> Klaus Mackowiak: Genauigkeit und Seele. Robert Musils Kunstauffassung als Kritik der instrumentellen Vernunft, Tectum-Verlag 1995<\/p>\n<p><sup>6<\/sup> Bj\u00f6rn Buxbaum-Conradi: &#8222;Genauigkeit und Seele&#8220;: Der Versuch einer Synthese von Ratio und Mystik in Robert Musils Roman &#8222;Der Mann ohne Eigenschaften&#8220;, Verlag Dr. M\u00fcller 2010. Buxbaum-Conradi schreibt weiter: &#8222;Das Schicksal Ulrichs, der Zentralfigur des Romans, ist bei dieser vornehmlich erkenntnistheoretischen Untersuchung in keiner Weise auszuklammern. Wie sich zeigen wird, ist dieses mit den philosophischen Ansichten derselben und denen ihres Sch\u00f6pfers aufs engste verflochten.&#8220;<\/p>\n<p><sup>7<\/sup> Bernd A. Laska: &gt;&#8220;Katechon&#8220; und &#8222;Anarch&#8220;. Carl Schmitts und Ernst J\u00fcngers Reaktionen auf Max Stirner&lt; (N\u00fcrnberg 1997, LSR-Verlag), S. 14<\/p>\n<p><sup>8<\/sup> Bernd A. Laska: &gt;Ein dauerhafter Dissident, 150 Jahre Stirners \u201eEinziger\u201c. Eine kurze Wirkungsgeschichte&lt;, N\u00fcrnberg 1996, S. 103<\/p>\n<p><sup>9<\/sup> Bernd A. Laska: &gt;&#8220;Katechon&#8220; und &#8222;Anarch&#8220;. Carl Schmitts und Ernst J\u00fcngers Reaktionen auf Max Stirner&lt;, N\u00fcrnberg 1997, S. 14<\/p>\n<p><sup>10<\/sup> ebenda, S. 92, Fu\u00dfnote 13. Erg\u00e4nzung der Fu\u00dfnote: in: Nachlass Carl Schmitt, bearb. v. Dirk van Laak und Ingeborg Villinger, Siegburg: Respublica-Verlag 1993<\/p>\n<p><sup>11<\/sup> ebenda, S. 14<\/p>\n<p><sup>12<\/sup> ebenda, S. 81<\/p>\n<p><sup>13<\/sup> ebenda, S. 82<\/p>\n<p><sup>14<\/sup> ebenda, S. 83<\/p>\n<p><sup>15<\/sup> Bernd A. Laska: &gt;&#8220;Katechon&#8220; und &#8222;Anarch&#8220;. Carl Schmitts und Ernst J\u00fcngers Reaktionen auf Max Stirner&lt;, S. 15<\/p>\n<p><sup>16<\/sup> Nouvelle \u00e9dition, Pr\u00e9c\u00e9d\u00e9 de son Eloge, Par Fr\u00e9d\u00e9ric II, roi de Prusse, Tome premier.\u201d (1796)<\/p>\n<p><sup>17<\/sup> Fortsetzung der Fu\u00dfnote in &#8222;Laska: Katechon &amp; Anarch&#8220;, S. S. 97: In: Anarchismus und P\u00e4dagogik, hg. v. Ulrich Klemm. Frankfurt\/M.: Dipa-Verlag 1991, S. 33\u201344<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bausteine zur Neuen Aufkl\u00e4rung und zum editorischen Stand des LSR-Projekts als deren intellektuellem Flaggschiff Am 16.8.2022 sagte Thorsten Schulte im Interview mit Stefan Magnet auf AUF11: \u201eWir m\u00fcssen erkennen, dass wir in einem Zustand der Fremdbestimmung leben und das seit \u00fcber 120 Jahren. 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