{"id":8891,"date":"2022-09-21T14:47:53","date_gmt":"2022-09-21T12:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=8891"},"modified":"2022-09-21T14:47:53","modified_gmt":"2022-09-21T12:47:53","slug":"alexander-markovics-eine-revolutionaere-antwort-auf-den-transatlantismus-die-eurasische-mission-alexander-dugins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/alexander-markovics-eine-revolutionaere-antwort-auf-den-transatlantismus-die-eurasische-mission-alexander-dugins\/","title":{"rendered":"Alexander Markovics &#8211; Eine revolution\u00e4re Antwort auf den Transatlantismus: Die Eurasische Mission Alexander Dugins"},"content":{"rendered":"<p><em>In Anbetracht der derzeitigen Krisen, die Europas Staaten fest im Griff halten, stellt sich vielen vorausdenkenden Europ\u00e4ern auch die Frage nach der geopolitischen Zukunft des Kontinents. Eine leidenschaftliche Argumentation f\u00fcr eine starke Verbindung mit Russland, f\u00fchrt bekanntlich Alexander Markovics. So auch im folgenden Artikel, in dem er die Felder der Gesellschafts- sowie Geopolitik und deren jeweilige polaren Gegens\u00e4tze erl\u00e4utert.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Europa leidet unter seiner Bindung an die USA und die westliche Wertegemeinschaft. Weder in Hinblick auf seine Identit\u00e4t (Masseneinwanderung, Individualismus, Genderpolitik) noch auf seine Wirtschafts- und Energiepolitik (Russlandsanktionen) bietet die enge Bindung an die USA und den Liberalismus Europa eine Zukunft. Doch wie kann eine revolution\u00e4re Alternative zur \u201cNew World Order\u201d und der Globalisierung aussehen? Mit seinem Buch \u201cEurasische Mission\u201d legt der russische Philosoph Alexander Dugin einen revolution\u00e4ren Gegenentwurf zur westlichen Weltordnung vor, der auch f\u00fcr Deutschland und Europa eine hoffnungsvolle Zukunft verspricht. Im Folgenden sollen die wichtigsten Gedanken Dugins in diesem Buch dargelegt und festgestellt werden, ob das Buch auch f\u00fcr Patrioten in Deutschland von Interesse ist.<\/p>\n<p><strong>Eurasische Mission \u2013 eine Alternative zum Transatlantismus<\/strong><\/p>\n<p>In der nun auf Deutsch vorliegenden \u00dcbersetzung des bereits 2014 auf Englisch erschienen Werkes schildert Dugin einerseits die Entwicklung der Eurasischen Idee beginnend mit dem Eurasismus in der Zwischenkriegszeit \u00fcber den Neo-Eurasismus gegen Ende der Sowjetunion bis hin zur Vierten Politischen Theorie Ende der 2000er Jahre, andererseits legt er dar, warum dieser eine Alternative zum Transatlantimus nicht nur f\u00fcr Russland, sondern auch f\u00fcr die anderen Zivilisationen der Welt darstellt. Die f\u00fcr dieses Buch zusammengestellten Texte erstrecken sich \u00fcber einen langen Zeitraum von Anfang der 2000er Jahre (Manifest der globalen revolution\u00e4ren Allianz) \u00fcber die sp\u00e4ten 2000er bis fr\u00fchen 2010er Jahre (Texte zur Vierten Politischen Theorie, Interview mit Dugin kurz vor Putins Wiederwahl 2012) bis 2022 (siehe seine Texte zur russischen Milit\u00e4roperation in der Ukraine). Zudem enth\u00e4lt die deutsche Ausgabe auch ein Vorwort von Peter T\u00f6pfer zum Radikalen Subjekt Dugins, das auf dessen philosophisches Werk verweist. Dies sei hier nur kurz angemerkt, da diese Erl\u00e4uterung in der deutschen Ausgabe fehlt. Dabei gehen die Texte auch einer entscheidenden Frage nach: Was macht den Eurasismus und die Vierte Politische Theorie f\u00fcr Deutschland und Europa zur revolution\u00e4ren Antwort auf den Liberalismus?<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Vielfalt der V\u00f6lker, gegen den westlichen Universalismus<\/strong><\/p>\n<p>Die revolution\u00e4re Natur des Eurasismus offenbart sich darin, dass er den westlichen Universalismus in all seinen Dimensionen ablehnt. Jedes Volk muss in einer Demokratie westlichen Zuschnitts leben? Alle \u00d6konomien sollen den Gesetzen des Freien Marktes und des Kapitalismus gehorchen? Genau diese Vorstellungen werden von den Eurasiern radikal abgelehnt. Dies hat auch viel mit ihrer Entwicklungsgeschichte zu tun: Ankn\u00fcpfend an die Slawophilen, welche den Liberalismus bereits im 19. Jahrhundert ablehnten und eine eigenst\u00e4ndige russische Zivilisation im Abgrenzung zum Westen proklamierten, begannen sich die Eurasier im europ\u00e4ischen Exil der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts nach dem Ende des russischen B\u00fcrgerkriegs Gedanken \u00fcber Russlands Platz in der Welt zu machen. Es waren Hauptvertreter des Eurasismus wie Nikolai Trubetzkoy<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, Petr Savitsky<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> und Lew Gumiljow<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, die die vom Westen aufgestellte Forderung geistig von \u201eOsten nach Westen\u201c zu gehen ablehnten und auf ihrer besonderen russisch-eurasischen Identit\u00e4t beharrten, die sie ausdr\u00fccklich nicht nur als Synthese zwischen der ostslawischen und finnischen Kultur, sondern auch der mongolischen und t\u00fcrkischen Lebensart begreifen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Passionarit\u00e4tseffekt zu, der, so Gumiljow, zu einer aktiven und intensiven Lebensweise (der Steppenv\u00f6lker) f\u00fchrt und eine genetische Mutation im Ethnos darstellt, die zur Geburt von Passion\u00e4ren beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Die Welt: Kein Universum, sondern ein Pluriversum<\/strong><\/p>\n<p>Analog zum Vertreter der Konservativen Revolution Oswald Spengler pr\u00e4gten sie dabei den Begriff der Zivilisation, wobei sie darunter nicht etwa eine Verfallsform von Kultur, sondern einen Kulturkreis unter vielen verstehen, zu dem sich verschiedene V\u00f6lker und Kulturen aufgrund von Gemeinsamkeiten in ihrer Geschichte, Kultur, und Religion vereinigen k\u00f6nnen. Im Unterschied zu den westlich-liberalen Denkern des 20. Jahrhunderts, die behaupteten, dass es nur eine westliche Zivilisation g\u00e4be und alle anderen V\u00f6lker Barbaren seien, proklamierten die Eurasier die Pluralit\u00e4t der Zivilisationen und damit ein Pluriversum im Gegensatz zur westlichen Vorstellung eines kulturellen Universums. W\u00e4hrend also die Vorstellung einer einheitlichen \u201eEinen Welt\u201c abgelehnt wird, vertreten sie die Ansicht, dass es im Denken der Menschen genauso viele Welten wie V\u00f6lker gibt, die durch die je eigene Sprache dieser zuerst im Denken erzeugt wird.<\/p>\n<p><strong>Erde: Der Lebensraum als entscheidender Einfluss bei der Volkswerdung<\/strong><\/p>\n<p>In R\u00fcckgriff auf die Disziplin der Geosophie stellten die Eurasier fest, dass es kein universelles Muster der menschlichen Entwicklung geben kann, da die Vielzahl der Landschaften auf der Erde auch eine Vielzahl von Kulturen hervorbringt, mit jeweils ihnen eigenen Zyklen, internen Kriterien und einer je ihnen eigenen Logik. Der Lebensraum definiert also das in ihm lebende Volk, die V\u00f6lker werden zum Ausdruck der Landschaft in der sie leben. Dementsprechend pl\u00e4dierten die Eurasier daf\u00fcr, Zivilisationen auch entlang einer r\u00e4umlichen Achse zu analysieren.<\/p>\n<p><strong>Die Neoeurasier: Eurasismus plus Traditionalismus und Geopolitik<\/strong><\/p>\n<p>Die Neoeurasier, die ab den sp\u00e4ten 1980er Jahren von sich reden machten und zu deren bedeutendsten Vertretern Alexander Dugin z\u00e4hlt, griffen die Ideen ihrer Ahnen auf und bereicherten diese um das Denken der Konservativen Revolution sowie der Geopolitik. M\u00f6glich wurde das Aufkommen dieser Denkbewegung durch die Erosion der Sowjetunion, die nach dem Ende des Stalinismus innenpolitisch in einem Widerstreit zwischen reformorientierten\/sozialdemokratischen Kr\u00e4ften und konservativ gesinnten Falken gefangen war. Auf den Sieg der reformorientierten Kr\u00e4fte folgte das Auseinanderbrechen der UdSSR und die Entstehung eines russischen Staates, dessen Elite die russische Kultur als etwas fremdes wahrnahm, dass an die westliche Kultur assimiliert werden sollte. Die Neo-Eurasier wiederum konnten sich als eine der st\u00e4rksten oppositionellen Kr\u00e4fte gegen genau diese Eliten etablieren, wobei der Nationalbolschewismus, welcher aus der Zusammenarbeit zwischen ehemaligen konservativen Kadern der KPdSU und konservativ-patriotischen Oppositionellen entstanden war, nur einen Zwischenschritt auf dem Weg zur weiteren Entwicklung des Neoeurasismus darstellte. Carl Schmitt folgend begriffen sie den Kampf zwischen dem Westen und der eurasischen Zivilisation als Auseinandersetzung zwischen fortschrittlich-globalistisch gesinnten See- und konservativ-traditionalistisch gesinnten Landm\u00e4chten. Im Rahmen dieses welthistorischen Konflikts zwischen Land und Meer, k\u00f6nne jeder Staat und Kulturkreis eine Seite w\u00e4hlen. Die Neoeurasier als Gegner der unipolaren Weltordnung und Globalisierung, pl\u00e4dieren an dieser Stelle f\u00fcr die Parteinahme auf Seiten der Landmacht im gro\u00dfen Krieg der Kontinente. Ebenfalls von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr den Neoeurasismus ist schlie\u00dflich die philosophische Denkschule des Traditionalismus mit ihren Vertretern Rene Guenon, Julius Evola und Titus Burckhardt, da diese eine Generalabrechnung nicht nur mit Liberalismus und Kapitalismus, sondern der gesamten Moderne an sich darstellt, die das Primat der Idee und der Religion betont. Folglich handelt es sich beim Neoeurasismus um eine anti-imperialistische, anti-moderne und anti-kapitalistische Ideologie, deren Ziel die Wiederherstellung der traditionellen Lebens- und Denkweise der jeweiligen Zivilisation ist.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfraum und Zivilisation als neue Akteure der Geopolitik<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls auf Carl Schmitt aufbauen sehen sie nicht den Nationalstaat, sondern den Gro\u00dfraum im Sinne der Zivilisation als Akteur in diesem Kampf an. Die Zukunft des Nationalstaates im Kampf gegen die Globalisierung sieht Dugin drei m\u00f6glichen Entscheidungen entgegengehend:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Aufgehen in einem zuk\u00fcnftigen Weltstaat<\/li>\n<li>Den Widerstand gegen die Unipolarit\u00e4t bei Beibehaltung der nationalstaatlichen Ordnung<\/li>\n<li>Die Aufhebung des Nationalstaates in einer Gro\u00dfraumformation<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ankn\u00fcpfend an Carl Schmitt spricht sich Alexander Dugin f\u00fcr die Zivilisation und den Gro\u00dfraum als zuk\u00fcnftige Organisationsform in der Geopolitik aus. Dieser entspricht, seiner Logik nach, nicht dem Nationalismus, der seine B\u00fcrger in der Denkmatrix der Moderne stehend uniformisiert und vereinheitlicht (siehe etwa die Franz\u00f6sische Republik oder in der deutschen Geschichte das Dritte Reich), sondern jener des Reiches, das immer aus einer Vielzahl von V\u00f6lkern und Religionen besteht sowie von einem Reichsvolk angef\u00fchrt wird. Dugin stellt hierbei ein Pluriversum der Zivilisationen fest, indem nicht nur Russland-Eurasien, China und der aus mehreren Zivilisationen bestehende islamische Gro\u00dfraum sowie S\u00fcdamerika eine Chance auf Emanzipation vom westlichen Universalismus besitzen, sondern auch Europa selbst, dass im Moment noch ein Vasall<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> der USA ist.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfraum, Autarkie, Autonomie, Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Grundlegend f\u00fcr den Gro\u00dfraum sind hierbei der Autarkie und Souver\u00e4nit\u00e4tsgedanke: Weil ein Nationalstaat alleine sich nicht gegen die Globalisierung behaupten kann, m\u00fcssen sich mehrere Nationalstaaten zusammenschlie\u00dfen und ihre Souver\u00e4nit\u00e4t auf die Ebene des Gro\u00dfraums transferieren. Weil ein Nationalstaat im Angesicht von Sanktionen und westlicher Blockadepolitik nicht dazu in der Lage ist sich zu behaupten, m\u00fcssen sich mehrere zusammenschlie\u00dfen um ihre Handlungsf\u00e4higkeit im Ernstfall sicherzustellen. Wichtig ist hierbei das Konzept der Autonomie, welches der modernen Idee des Zentralismus entgegensteht: So \u00fcbernimmt zwar die Ebene der Zivilisation k\u00fcnftig wichtige au\u00dfenpolitische Entscheidungen, im Inneren f\u00e4llt den unteren Ebenen des Gro\u00dfraumes jedoch eine autonome Gestaltung der eigenen Verh\u00e4ltnisse im Sinne des Subsidiarit\u00e4tsprinzips und der Idee \u201e<em>E pluribus unum<\/em>\u201c (Aus vielen eines schaffen) zu, was auch die kulturelle Selbstst\u00e4ndigkeit miteinschlie\u00dft. Dabei umfasst die Autonomie nicht nur die kulturelle Ebene, sondern auch die religi\u00f6se, soziale, wirtschaftliche, ethnische Dimension des Lebens. In Bezug auf die wirtschaftliche Aktivit\u00e4t der Gro\u00dfr\u00e4ume fordert die Eurasische Bewegung Dugins vier geo\u00f6konomische Zonen. Im Gegensatz zu transatlantischen Denkern, die nur drei Zonen proklamieren und in Russland-Eurasien ein schwarzes Loch sehen, pl\u00e4dieren die Eurasier neben der amerikanischen, europ\u00e4isch-afrikanischen und der pazifischen geo\u00f6konomischen Zone f\u00fcr die Errichtung des eurasischen Kontinentalg\u00fcrtels als vierter geo-\u00f6konomischer Zone. W\u00e4hrend sie in der amerikanischen geo\u00f6konomischen Zone f\u00fcr eine Organisation des mittel- und lateinamerikanischen Gro\u00dfraumes eintreten sowie eine Beschr\u00e4nkung der USA auf sich selbst bef\u00fcrworten, sehen die Eurasier im europ\u00e4isch-afrikanischen G\u00fcrtel eine Unabh\u00e4ngigkeit Europas von den USA und eine Formierung Afrikas s\u00fcdlich der Sahara als eigenen Gro\u00dfraum als wichtig f\u00fcr die Entstehung der Multipolarit\u00e4t an. Im eurasischen Kontinentalg\u00fcrtel gilt es erst den Gro\u00dfraum Russland-Eurasiens und des kontinentalen Islams noch zu schaffen, wohingegen Indien und China die Grenzen ihres Gro\u00dfraumes bereits weitestgehend konstituiert haben.<\/p>\n<p><strong>Die Vierte Politische Theorie: Jenseits von Liberalismus, Faschismus und Marxismus<\/strong><\/p>\n<p>Den letzten Schritt in der Entwicklung des Eurasismus erkennt Dugin in der Vierten Politischen Theorie. Als diese bezeichnet er den Entwurf f\u00fcr eine neue politische Theorie, in deren Mittelpunkt das Dasein nach Martin Heidegger steht, worunter Dugin das Volk versteht, und deren Ziel die vollkommene \u00dcberwindung der politischen Moderne darstellt. Als erste politische Theorie sieht Dugin den Liberalismus an, als zweite den Marxismus und als dritte politische Theorie schlie\u00dflich den Faschismus\/Nationalsozialismus<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Bei der Dekonstruktion der Ideologien erleichtert er diese aus seiner Sicht um ihre problematischen Elemente \u2013 Kapitalismus und Individualismus beim Liberalismus; Kollektivismus, Klassendenken und Materialismus beim Marxismus sowie Rassenwahn und Staatsh\u00f6rigkeit beim Faschismus\/Nationalsozialismus, um schlie\u00dflich die in seinen Augen positiven Elementen dieser Theorien in eine neue Form zu gie\u00dfen. Beim Liberalismus erkennt er die \u201eFreiheit zu\u201c als ein solches an, beim Marxismus die Kritik am Liberalismus und beim Faschismus schlie\u00dflich den Ethnozentrismus als bewahrungsw\u00fcrdiges Element. Neben einer vernichtenden Kritik an der Moderne \u2013 die er auch unter R\u00fcckgriff auf Erkenntnisse der Postmoderne f\u00fchrt, da er das Problem an der Wurzel bek\u00e4mpfen will \u2013 bleibt somit also eine positive Grundlage der Vierten Politischen Theorie, die nun jedes Volk und jede Zivilisation nutzen kann, um, frei vom Denken der Moderne und dem Zwang \u201evon Osten nach Westen\u201c gehen zu m\u00fcssen, ihre je eigene Identit\u00e4t zu bewahren\/sie wiederzuentdecken sowie gleichzeitig eine politische Ordnung zu errichten, die diese widerspiegelt.<\/p>\n<p><strong>Das Primat des Geistes: Von Westen nach Osten gehen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Dugin in der europ\u00e4ischen Neuen Rechten\/der Nouvelle Droite die europ\u00e4ische Auspr\u00e4gung der Vierten Politischen Theorie erkennt, sieht er im Neoeurasismus die russisch-eurasische Variante der Vierten Politischen Theorie. Auf dieser Ebene bedeutet der Eurasismus freilich eine Abwendung vom modernen Westen und dessen Primat des Materialismus, hin zu einem Weg \u201evon Westen nach Osten\u201c der zum Primat des Geistes f\u00fchrt, das eine Teilnahme an der Noomachie (dem Krieg des Geistes) und nicht ein blo\u00dfes Zuschauerdasein, voraussetzt. Herrschaft im Sinne des Eurasismus ist immer Ideokratie, also die Durchdringung des Staates mit einer Idee, die dem gesamten Aufbau des Gemeinwesens einen Sinn gibt, keine Oligarchie der Millard\u00e4re, die durch eine Scheindemokratie verdeckt wird. Dies stellt zweifelsohne den Westen, der nicht nur Zentrum der (ehemals) unipolaren Welt, sondern auch der von ihr vollbrachten geistigen Verw\u00fcstungen ist, vor eine schwere Herausforderung. Wie soll er nach dem Great Reset wiederauferstehen? Auch darauf gibt Dugins Schrift erste Hinweise in Form m\u00f6glicher Wege f\u00fcr die USA in die Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Wie kann der Westen die Moderne \u00fcberwinden? Eine Frage der Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Da der Westen keine Anstalten macht die kulturellen Eigenheiten und Besonderheiten der anderen Zivilisationen zu respektieren, sondern ganz im Gegenteil deren Einebnung durch den westlichen Universalismus anstrebt \u2013 heute wohl am sichtbarsten durch den \u201ewoken\u201c Liberalismus 2.0 des Great Reset \u2013 ruft Dugin zum Aufstand der Zivilisationen und ein \u201eGro\u00dfes Erwachen\u201c gegen die westliche Hegemonie auf. Wie aus seinen Schriften zum Great Reset und der Vierten Politischen Theorie bekannt, geht dies bei Dugin aber nicht mit einem Hass auf die westliche Kultur an sich einher, sondern bedeutet nur eine Ablehnung des modernen Westens, wohingegen er die westlich-europ\u00e4ische Tradition des Mittelalters und der Antike beispielsweise zutiefst respektiert. Interessant ist an dieser Stelle auch das dreigliedrige Identit\u00e4tsmodell, welches der russische Philosoph und Ethnosoziologe in Hinblick auf die USA pr\u00e4sentiert: 1) Die diffuse Identit\u00e4t. Unter dieser versteht Dugin ein vages Gef\u00fchl der gemeinsamen Zugeh\u00f6rigkeit, welches verworren, unsicher und schwach ist. Die diffuse Identit\u00e4t tritt nur in Extremsituationen hervor, etwa bei Kriegen, Revolutionen und Naturkatastrophen. 2) Die extreme Identit\u00e4t. Sie stellt eine willk\u00fcrliche und k\u00fcnstliche Identit\u00e4t dar, die zur Ideologie wird. Beispiele daf\u00fcr sind der Nationalismus bzw. die Klassen- oder kosmopolitische Identit\u00e4t. W\u00e4hrend sie einige Merkmale der diffusen Identit\u00e4t oftmals betont, l\u00e4sst sie andere unter den Tisch fallen und stellt eine Karikatur dieser dar. 3) Die tiefe Identit\u00e4t, welche unter der diffusen Identit\u00e4t verborgen liegt. Sie macht ein Volk zum Volk und ist dessen Grundlage. Das Volk besteht nicht aus der Gegenwart, sondern bewegt sich von der Vergangenheit in die Zukunft auf der Ebene seiner Sprache, Kultur und Tradition. Die tiefe Identit\u00e4t stellt das Ganze dar, welches sich sowohl in der Zeit als auch im Raum abspielt, sie ist der Mensch als Existenz. Den deutschen Ethnologen Leo Frobenius zitierend stellt Dugin an dieser Stelle fest, dass Kultur die Erde ist, die sich durch den Menschen manifestiert. W\u00e4hrend die Europ\u00e4er noch immer \u00fcber ihre tiefe Identit\u00e4t verf\u00fcgen, stehen die USA vor dem Problem, dass sie urspr\u00fcnglich auf einer kulturellen <em>tabula rasa<\/em> in Nordamerika geschaffen wurden, um die Utopie der Moderne zu verwirklichen. Die Vereinigten Staaten waren unter der Vernachl\u00e4ssigung des Bodens aufgebaut worden, der eigentlich den Indianern geh\u00f6rt. Somit handelte es sich bei den USA von Anfang an um eine hochmobile Gesellschaft von Nomaden, die sich auf der Oberfl\u00e4che eines fast nicht existenten Raums bewegten. Das Parteiensystemsystem von Demokraten und Republikanern stellt die Zusammenfassung ihrer diffusen Identit\u00e4t dar, welche um die Vektoren Freiheit, Liberalismus, Individualismus und Fortschritt hin und her schwingt.<\/p>\n<p><strong>Drei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die US-Amerikaner ihre tiefe Identit\u00e4t zu finden<\/strong><\/p>\n<p>Folglich sieht Dugin drei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die USA: 1) Die R\u00fcckkehr zur europ\u00e4ischen Identit\u00e4t. Da sie keinen eigenen Boden besitzen, k\u00f6nnen die US-Amerikaner ihre moderne Identit\u00e4t ablegen und ihre Situation im Sinne eines anderen existenziellen Lagers aus Sicht der Mutter Europa betrachten. Dies w\u00fcrde f\u00fcr die europ\u00e4isch st\u00e4mmigen Amerikaner das Erwachsen eines authentischen Daseins im Sinne Martin Heideggers bedeuten. 2) Der Amerikaner bleibt Amerikaner, sucht aber im Sinne des individualistischen amerikanischen <em>logos<\/em> seine Identit\u00e4t. Dies f\u00fchrt ihn im Sinne des Protestantismus dazu, dass das Individuum, dem es an Verwurzelung mangelt, seine Wurzeln im Himmel in Form eines eigenen individuellen Gottes sucht, den es sich frei nach Friedrich Nietzsche selbst schaffen muss. Die zahlreichen protestantischen Sekten in den USA k\u00f6nnen hier als Beispiel f\u00fcr die Gottessuche des Individuums gelten. Durch diese verschafft sich das Individuum in der Moderne Tiefe. Und schlie\u00dflich 3) Der Weg des amerikanischen Existenzialismus, die individuelle Besch\u00e4ftigung mit dem Tod, die dadurch m\u00f6glich wird, dass die Gesellschaft den Einzelnen frei von allem macht, aber auch frei f\u00fcr das Nichts. Durch diese Besch\u00e4ftigung mit dem eigenen Ende kann schlie\u00dflich der Inhalt des eigenen Wesens erweckt werden.<\/p>\n<p><strong>Eine faszinierende Lekt\u00fcre, wichtig f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Eurasismus und der Multipolaren Welt<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt stellt \u201eEurasische Mission\u201c von Alexander Dugin eine faszinierende Lekt\u00fcre dar, die ein besseres Verst\u00e4ndnis des Eurasismus und der sich herausbildenden Multipolaren Welt erm\u00f6glicht. Angesichts der Perspektiven die der Eurasismus auch Deutschland und Europa bietet wird es hoffentlich oft gelesen und noch \u00f6fter diskutiert werden. Deutschland und Europa brauchen Alternativen zum kollabierenden Transatlantismus \u2013 in diesem Buch kann eine solche gefunden werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch ist beim Arktos-Verlag (<a href=\"https:\/\/arktos.com\/product\/eurasische-mission\/\">https:\/\/arktos.com\/product\/eurasische-mission\/<\/a>) erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>1890 \u2013 1938, russischer Linguist, Historiker und Gr\u00fcnder der Morphophonolgie. Einer der f\u00fchrenden Vertreter der Eurasischen Bewegung, bekannt f\u00fcr sein Buch \u201eEuropa und die Menschheit\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>1895 \u2013 1968, Mitgr\u00fcnder der Eurasischen Bewegung, \u00d6konom und Geograph. K\u00e4mpfte im Russischen B\u00fcrgerkrieg auf der Seite General Wrangels gegen den Kommunismus.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>1912 \u2013 1992, sowjetischer Historiker und Ethnologe. Lehnte die These vom Mongolenjoch in Bezug auf die russische Geschichte ab und bewertete die Symbiose von Russen und Turkv\u00f6lkern wie Mongolen stattdessen positiv.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der Begriff \u201e<em>Vasall<\/em>\u201c stand urspr\u00fcnglich mal f\u00fcr die freiwillige Verpflichtung eines Mannes seinem Herrn, seinem Herzog oder F\u00fcrsten zu dienen, war also ein Ausdruck von Treue und gegenseitiger Unterst\u00fctzung, wie es auch das Souzer\u00e4nit\u00e4tsprinzip darstellt. Heute hat der Begriff \u201e<em>Vasallentum<\/em>\u201c eher einen negativen Klang und steht f\u00fcr eine Art unfreiwillige Bindung eines Landes an ein m\u00e4chtigeres. (Anm. d. Red.)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>Dugin selbst differenziert zwischen beiden Konzepten und ihren jeweiligen Subjekten \u2013 Staat beim Faschismus, Rasse beim Nationalsozialismus), erkennt jedoch ihre gemeinsame ideologische Matrix aus Nationalismus, Militarismus, Kollektivismus und F\u00fchrerkult an.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Anbetracht der derzeitigen Krisen, die Europas Staaten fest im Griff halten, stellt sich vielen vorausdenkenden Europ\u00e4ern auch die Frage nach der geopolitischen Zukunft des Kontinents. Eine leidenschaftliche Argumentation f\u00fcr eine starke Verbindung mit Russland, f\u00fchrt bekanntlich Alexander Markovics. 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