{"id":8781,"date":"2022-05-25T16:11:50","date_gmt":"2022-05-25T14:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=8781"},"modified":"2022-05-25T16:11:50","modified_gmt":"2022-05-25T14:11:50","slug":"ich-sehe-mich-in-der-inneren-emigration-werner-braeuninger-ueber-untergaenge-afd-die-neue-rechte-und-den-schoepferischen-daemon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/ich-sehe-mich-in-der-inneren-emigration-werner-braeuninger-ueber-untergaenge-afd-die-neue-rechte-und-den-schoepferischen-daemon\/","title":{"rendered":"\u201eIch sehe mich in der Inneren Emigration\u201c. &#8211; Werner Br\u00e4uninger \u00fcber Unterg\u00e4nge, AfD, die Neue Rechte und den sch\u00f6pferischen D\u00e4mon"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Unser Stammautor Tom Dieke hatte die Gelegenheit ein umfangreiches Interview mit dem Sachbuch- und Romanautoren Werner Br\u00e4uninger zu f\u00fchren. Br\u00e4uninger erlangte vor allem durch seine zeitgeschichtlichen Abhandlungen \u00fcber die Epoche des Nationalsozialismus an Bekanntheit. Seit einigen Jahren widmet er sich zudem der Belletristik. Beitr\u00e4ge von Br\u00e4uninger sowie weitere Informationen zu seinem Wirken und Schaffen finden Sie auf seiner Webseite <\/em><a href=\"http:\/\/www.marmorklippen.de\"><em>www.marmorklippen.de<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: In Ihrem j\u00fcngsten Roman widmen Sie sich einem brandaktuellen Thema, namentlich der \u00dcberfremdung Europas und der im gleichen Atemzug auftretenden politischen Verwerfungen innerhalb Deutschlands bis hin zur Revolution. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte man Sie eher von Ihren Abhandlungen \u00fcber historische politische Bewegungen und Pers\u00f6nlichkeiten, mehrheitlich aus dem historischen Nationalsozialismus bzw. Faschismus. Woher die Idee nun auf ein aktuelles Thema zur\u00fcckzugreifen? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Das trifft nicht ganz zu, denn ich habe in diversen Zeitschriften immer mal wieder auch zu aktuellen Themen Stellung genommen. Zur Belletristik kam ich ja bereits \u00fcber meine erste Novelle \u201eEine bleiche Erinnerung\u201c, bevor jetzt \u201cWas wir lieben mussten\u201c erschien. Erstmals geht es in unserer Geschichte als Deutsche und Europ\u00e4er um unser m\u00f6gliches Erl\u00f6schen in der \u00fcbern\u00e4chsten Generation. Diese \u00fcber allem stehende Gefahr wollte ich mit den Mitteln des Romans darstellen, um bei den Menschen \u201edraussen\u201c, den Lesern, konkretere Ber\u00fchrungsfl\u00e4chen zu schaffen und somit eine h\u00f6here Identifikation mit dieser f\u00fcr uns existenziellen Frage herzustellen. Durch meine sehr intensive Besch\u00e4ftigung mit der Historie wei\u00df ich nat\u00fcrlich um die Mechanismen des Sterbens von V\u00f6lkern, Staaten und Kulturen. Im Kontrast zu Houellebecqs \u201eUnterwerfung\u201c aber sollte es bei mir am Ende heissen \u201ealles ist umkehrbar, wenn wir selbst es \u00a0w o l l e n\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Bekannt geworden sind Sie insbesondere durch Ihre Abhandlungen \u00fcber den \u201einneren\u201c Widerstand bzw. die Opposition im Dritten Reich. Zudem haben Sie zwei Gro\u00dfessays, welche sich insbesondere der Person \u201eAdolf Hitler\u201c widmen verfasst. Gerade letztere Person ist bereits vielfach im Mittelpunkt der Betrachtungen gewesen. Ihre j\u00fcngeren Werke behandeln hingegen die Personen des \u201eDuce\u201c Benito Mussolini sowie den vermutlich gerade j\u00fcngeren Leuten eher unbekannten Aktivisten Michael K\u00fchnen. Woher die Idee, gerade f\u00fcr letzteres Werk? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Im Schlusswort dieses Buches habe ich einiges \u00fcber die Genese dieser Idee festgehalten. Der Aufstieg K\u00fchnens fiel ja genau in meine Formationsjahre und ich habe seinen Weg von Jugend an intensiv verfolgt. Interessiert hat mich vor allem die starke Ambivalenz dieses eigent\u00fcmlichen Menschen und seiner Vision eines nationalen Sozialismus mit \u201emenschlichem Antlitz\u201c, der auf der v\u00f6llig irrealen Fiktion eines k\u00fcnftigen \u201eSA-Staates\u201c gr\u00fcndete, wof\u00fcr er ann\u00e4hernd acht Jahre seines jungen Lebens hinter deutschen Gef\u00e4ngnismauern verbringen musste. Da\u00df sich ein hochintelligenter Mensch orthodox in die unmittelbare Kontinuit\u00e4t des Nationalsozialismus Hitlerscher Pr\u00e4gung gestellt hat und an eine Weltanschauung ankn\u00fcpfte, die im Mai 1945 restlos besiegt und untergegangen zu sein schien, fand ich sehr bemerkenswert. W\u00e4hrend der Arbeit an dem Buch sah ich ihn vor meinem geistigen Auge, zuweilen sogar im Traum, als hohen kirchlichen W\u00fcrdentr\u00e4ger, was der ehemalige Sch\u00fcler einer elit\u00e4ren Bonner Ordensschule in einem \u201eanderen Leben\u201c sicher auch h\u00e4tte werden k\u00f6nnen. Ich bin mir ziemlich sicher, da\u00df, w\u00e4re ihm eine l\u00e4ngere Lebenszeit verg\u00f6nnt gewesen, er im Laufe der Jahre zu anderen Einsch\u00e4tzungen und Beurteilungen gekommen w\u00e4re und er sich vom NS-Dogma abgewandt h\u00e4tte. Wenn ich an die Arbeit daran denke, dann wird mir heute noch schwindlig, so gro\u00df und m\u00fchevoll war der Aufwand. Doch hatte ich offen gestanden auf weitaus gr\u00f6\u00dfere Resonanz gehofft. Erstaunlich aber dennoch, da\u00df sich einige Trittbrettfahrer dann anschliessend an die spannende Thematik geh\u00e4ngt und sich ausgiebig bei mir bedient haben, wobei ich etwa an eine literarische Darstellung der Freundschaft K\u00fchnens mit dem j\u00fcdischen Dichter Erich Fried denke, die schon in meinem Buch breiten Raum eingenommen hat.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Bleiben Sie nun im Bereich der Belletristik oder k\u00f6nnen Sie sich eine R\u00fcckkehr ins \u201ehistorische\u201c Vorstellen? Gibt es bereits ein Thema f\u00fcr ein neues Buch? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Eigentlich sollte es ein Abschied sein, aber es g\u00e4be nat\u00fcrlich noch einige zeitgeschichtliche Themen und Projekte, die mich reizen w\u00fcrden. Ich scheue jedoch offen gestanden die enorm zeitintensive Recherchearbeit, die mit einem solchen Werk ja zwangsl\u00e4ufig einhergeht. Meine beiden von Ihnen erw\u00e4hnten gro\u00dfen Hitler-Essays habe ich ja unterdessen in <em>einem<\/em> Band \u201e<em>Charisma und D\u00e4monie<\/em>\u201c vereint und in K\u00fcrze erscheint auch \u201e<em>Hitlers Kontrahenten<\/em>\u201c bei Arnshaugk in v\u00f6llig \u00fcberarbeiteter und erweiterter Neuauflage. Ich habe aber den Ehrgeiz noch ein wirkliches opus magnum zu verfassen, jenseits von Belletristik und Zeitgeschichte, doch sind die Ideen hierf\u00fcr noch zu unkonkret, als da\u00df ich an dieser Stelle schon N\u00e4heres dazu sagen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: In ihrem Roman \u201eWas wir lieben mu\u00dften\u201c geht es um die \u201eRemigration\u201c als probates Mittel zur Beendigung der gewaltigen Konflikte. F\u00fcr wie realistisch halten Sie dies? Haben Sie keine Angst vor der im Zuge dessen eintretenden Gewalt und ggf. auch Ungerechtigkeiten in diesem Verfahren? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Im Roman ist die Idee der Remigration ein Angebot der fiktiven \u201eAllianz f\u00fcr die Freiheit\u201c an die Deutschen. Die Gewalt, von der Sie sprechen, haben wir doch bereits heute und sie wird in dem Ma\u00dfe zunehmen, in dem wir uns weiterhin unterwerfen. Was w\u00fcrde denn geschehen, wenn es hier wirtschaftlich wirklich v\u00f6llig desolat wird und wir dann ein Heer von besch\u00e4ftigungslosen \u201eNeu-Zuwanderern\u201c im eigenen Land stehen haben? An \u201eTeilhabe\u201c \u2013 \u00a0schon das Wort macht mich zornig \u2013 ist dann nicht mehr zu denken, weil es keine finanziellen Mittel mehr gibt; \u201eGott sei Dank\u201c ist man versucht zu sagen. All diese \u201eFachkr\u00e4fte\u201c und \u201eKulturbereicherer\u201c, denen man gestattete bei uns Asyl zu erpressen, sind ja nicht hier, weil sie uns Deutsche so nett und toll finden, sondern weil sie es sich auf Kosten der Abgeh\u00e4ngten die \u201eschon l\u00e4nger hier leben\u201c, jahrzehntelang in der sozialen H\u00e4ngematte bequem machen durften. In dem Moment aber, in dem es hier eine wirklich existenzielle Krise gibt, werden sie mit Deutschland nichts mehr anfangen k\u00f6nnen. Wie anders als durch Anreize zur Remigration soll das \u00dcberfremdungsproblem denn gel\u00f6st werden? Im Roman beschreibe ich den Weg dorthin ja ziemlich akribisch und eindringlich. Es ist klar, da\u00df wir da eine Menge Geld in die Hand nehmen m\u00fcssen. Und ohne ein hohes Ma\u00df an Freiwilligkeit wird es auch nicht gehen. Haben wir aber einmal die M\u00f6glichkeit dazu einen solchen Prozess in Gang zu setzen, was Stand heute nat\u00fcrlich noch v\u00f6llig utopisch ist, so werden wir einen Zeitpunkt festlegen m\u00fcssen, wer bei uns bleiben darf; im Roman nenne ich jene, die vor dem Jahr 1993 zu uns kamen. Denn was h\u00e4tte eine von einer nationalen Erneuerungsbewegung gef\u00fchrte Regierung \u00fcberhaupt f\u00fcr einen Zweck, wenn sie gerade diese Frage nicht mit \u00e4u\u00dferster Konsequenz angehen w\u00fcrde? Der Grundsatz kann also nur lauten: So <em>human<\/em> wie m\u00f6glich, aber auch so <em>konsequent<\/em> wie n\u00f6tig. Dennoch glaube ich, da\u00df die eigentliche Wandlung zum Guten nicht von unserem Boden ausgehen wird. Deshalb sind f\u00fcr die tr\u00e4gen und ver\u00e4nderungsunwilligen Deutschen auch die Signale aus dem \u00fcbrigen Europa so wichtig.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Sehen sie die Remigration als die politische Schl\u00fcssell\u00f6sung einer alternativen Bewegung an, auf deren Kommunikation man sich in der Au\u00dfendarstellung einigen sollte? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Nein, aber sie wird der Transmissionsriemen sein, unter dessen Schwung alles andere ohnehin bedeutungslos wird und zun\u00e4chst zur\u00fcckzutreten hat. Es macht keinen Sinn, sich \u00fcber wirtschafts-, \u00a0finanz-, und energiepolitische Fragen den Kopf zu zerbrechen, wenn es kein autochthones Staatsvolk mehr gibt, dem deren L\u00f6sung zugutekommen soll. Aber nat\u00fcrlich, \u00fcberall da, wo Unzufriedenheit herrscht, mu\u00df auch eine echte nationale Opposition zugegen sein und die Themen aufgreifen, die die Menschen bewegen. Noch wichtiger aber ist es, solche Themen selbst zu \u201esetzen\u201c, wie es Armin Mohler immer wieder gefordert hat. Opposition ist angezeigt gegen Genderwahnsinn und Nationalmasochismus, wider den Hass auf das Eigene, die Infantilisierung der Gesellschaft, die Nivellierung der Kultur, den woken Terror, wie \u00fcberhaupt gegen den gesamten links-ideologischen Muff, der sich hier in Jahrzehnten angesammelt hat und dessen Miasmen die Luft verpesten. Der Aufruf der franz\u00f6sischen Generale oder \u00c9ric Zemmours Erkl\u00e4rung zu seiner Pr\u00e4sidentschaftskandidatur, das ist auch meine Sprache.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Ein wesentlicher Aspekt Ihrer Kritik an den heutigen Zust\u00e4nden ist der Untergang und die Abwesenheit dessen, was man gemeinhin als \u201edeutsche Kultur\u201c bezeichnet. Welchen Stellenwert hat diese f\u00fcr Sie und was verstehen Sie darunter? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: So hehr mu\u00df man es vielleicht noch nicht mal ausdr\u00fccken; ich habe auch nicht permanent den \u201e<em>Faust<\/em>\u201c unterm Kopfkissen liegen oder stehe mit Liszts \u201e<em>Sinfonischen Dichtungen<\/em>\u201c auf, obwohl das zuweilen auch vorkommt. Es ist doch alles sehr viel profaner. In \u201e<em>Was wir lieben mussten<\/em>\u201c lasse ich an einer Stelle sagen \u201e<em>welchen Sinn w\u00fcrde die Erhaltung der Sch\u00f6nheit eines Gew\u00e4ssers wie etwa des Tegernsees noch haben \u2013 und f\u00fcr wen? Welchen Anreiz sollten deutsche K\u00fcnstler und Wissenschaftler noch haben, kulturelle und geistige Unsterblichkeitswerte zu hinterlassen, wenn es keine Nachwelt mehr gab? Welchen Sinn h\u00e4tte dann noch die Restaurierung und Bewahrung der Kulturdenkm\u00e4ler, wenn sich ihr Anblick bald nur noch den Augen von Nigerianern und Eritreern b\u00f6te?<\/em>\u201c. Und genau darum geht es in meinen Augen. Mit den V\u00f6lkern stirbt auch die Kultur, der alte Spenglersche Lehrsatz von Entstehung und Wachstum, Bl\u00fcte und Reife, Verfall und Tod ist so wahr und so g\u00fcltig wie eh und je. Eine ganze Kultur l\u00e4sst sich in einer oder maximal zwei Generationen bequem abr\u00e4umen, man betr\u00fcge sich hier\u00fcber nicht. Deshalb ist es ja auch so l\u00e4cherlich, da\u00df diese hysterischen Endzeitj\u00fcnger, die die \u201eletzte Generation\u201c schon in ihrem Namen tragen, in ihrer Einfalt und Beschr\u00e4nktheit nicht begreifen wollen, da\u00df es nicht das Klima ist, sondern die ungez\u00fcgelte Masseneinwanderung, das genetische Wegbomben, die zu unserem Vergl\u00fchen f\u00fchren werden. In nie gesehener D\u00e4mlichkeit und Autoaggression wird das von diesen sogenannten Aktivist:innen und modernen Wiedert\u00e4ufern negiert und sie schneiden sich \u00a0den Ast selbst ab, auf dem sie noch sitzen d\u00fcrfen. Es zeigt sich hier der m\u00f6rderische Instinkt zur Selbstausl\u00f6schung, das Behagen am eigenen Untergang. Anders als die Jugend Osteuropas, wo man noch H\u00e4rte kennt und begreift, da\u00df es keinen Frieden geben wird, ohne den Willen zur Verteidigung des Eigenen. Ja, vielleicht werden sie tats\u00e4chlich die Letzten sein, aber nicht in dem Sinne, \u00a0wie es ihre pathologische Neurasthenie vermutet. Wenn ich diesen fehlgeleiteten Typus sehe, mu\u00df ich immer an Marcel Jouhandeau denken. Als 1968 eine Gruppe linksradikaler Studenten vor dessen Haus in Paris randalierte und gegen ihn agitierte, rief er ihnen aus dem Fenster zu: \u201e<em>Macht, da\u00df ihr fortkommt, in zehn Jahren seid ihr alle Notare<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Welchen Platz nimmt diese \u201edeutsche Kultur\u201c ganz konkret in Ihrem Leben ein und welche wesentlichen Traditionslinien vermissen sie heute in diesem Land? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Als Kind der 1970er und 80er Jahre bin nat\u00fcrlich auch ich kulturell stark vom Westen angefressen, was in einem geistig-kulturell intakten Volk ansonsten auch \u00fcberhaupt kein Problem darstellt. Was mich erschreckt, ist der Grad an systemischer Verbl\u00f6dung, der bei uns, wie \u00fcberall, inzwischen Einzug gefunden hat, vor allem in den Medien, die totale Infantilisierung, die freiwillige Uniformierung unter der frechen Mimikry der Freiheit und des Individualismus, was nat\u00fcrlich reiner Hohn ist. Die fast schon unglaubliche Nivellierung auf allen nur denkbaren Sektoren des Lebens innerhalb nur weniger Jahrzehnte ist ein Ph\u00e4nomen, \u00fcber das man in sp\u00e4terer Zeit vielleicht geistreiche Hypothesen aufstellen wird. Jegliches \u201epreu\u00dfische\u201c Ethos ist uns abhanden gekommen, das \u201emehr sein, als scheinen\u201c, jede Demut vor Gott, dem Ewigen und Gro\u00dfen, vor Ahnen und Tradition. Vor allem aber jeglicher Wille zur Selbstbehauptung. Wenn man bedenkt, da\u00df noch das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre eine Sch\u00f6pfung dieses unb\u00e4ndigen \u00dcberlebenswillens war, so erkennt man den ungebremsten Fall seither. Als Typus sind die Deutschen, wie im Aussehen, stark heruntergekommen. Ernst J\u00fcnger meinte einmal, es sei ihm unangenehm, die gleichf\u00f6rmigen Gesichter in der U-Bahn sehen zu m\u00fcssen. Vergleichen Sie doch einmal die Fotografien Ihrer eigenen Gro\u00df- und Urgro\u00dfeltern mit dem Heute, da erkennen Sie den Abstieg. Wille, Glaube, Courage und Wehrbereitschaft hat man ihnen systematisch abtrainiert \u2013 und danach sehen sie oft auch aus.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Gibt es Ihrerseits konkrete Vorschl\u00e4ge, wie gerade j\u00fcngere Menschen, die sich oft derlei Dinge, die wir vermutlich der deutschen Kultur zuordnen w\u00fcrden, m\u00fchsam erarbeiten m\u00fcssen, da es ihnen niemand mehr vorlebt, eben diese in ihren Alltag einbetten k\u00f6nnten? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Sehr schwierig, denn die ihnen beispielhaft vorangehen k\u00f6nnten, n\u00e4mlich Eltern, Erzieher, Lehrer oder Professoren, sind zu einem gro\u00dfen Teil selbst bereits vollkommen patriaphob, reine Konsumenten oder sonst unbrauchbar geworden. An den Universit\u00e4ten ducken sich die Studenten weg, anstatt ihre roten Professoren argumentativ in die Enge zu treiben. Statt sich gegen die Tyrannis des <em>Heute<\/em> zu wenden, vergeuden sie Zeit und Kraft im Krieg gegen das <em>Gestern<\/em> und das Eigene. Zu allen Zeiten unserer Geschichte konnten wir\u00a0 kontinuierlich an dem Fundus eines unausgesprochen g\u00fcltigen Koordinatensystems von Werten, Traditionen, Nationalstolz und beispielgebender Erziehung andocken. Selbst die moskauh\u00f6rige KPD der 1920er Jahre war eine im Kern nationale Partei. Es wird also die gigantische Aufgabe einer sich ihrer Identit\u00e4t bewussten Minorit\u00e4t sein, die gro\u00dfe Menge schlie\u00dflich durch Vorbild mitzureissen. Vorher jedoch muss der Mainstream auf allen nur denkbaren Ebenen ausgetauscht werden, so da\u00df f\u00fcr die Jugend die Nation \u201edas neue hip\u201c werden kann, um es mal in deren Sprache auszudr\u00fccken. Es bleibt dieser lost generation also nichts weiter, als sich autodidaktisch wirkliche Kultur anzueignen. Auch im kulturellen Leben mu\u00df ein umgekehrter, diesmal \u201epositiver\u201c Bildersturm durch das Land fegen und das deutsche Haus, vom Fundament angefangen, neu gebaut werden. Dann wird auch mit der Verteufelung und Marginalisierung der Elitef\u00f6rderung Schluss gemacht werden m\u00fcssen, deren jede Gesellschaft und Gemeinschaft bedarf.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Mit Ihrer Lyrik sind Sie Bestandteil einer Gegenkultur zum Mainstream. Sie leisten damit einen metapolitischen Beitrag. Ist Ihnen diese metapolitische Komponente bei Ihren Arbeiten bewusst und wie beurteilen Sie die generelle Lage der Gegenkultur in diesem Land? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Lyrik als \u201eDichtung in Versform\u201c trifft es bei mir ja nicht, &#8230;obwohl\u2026es gibt ein Gedicht \u00fcber Georg Trakl von mir, das sogar in der Zeitschrift \u201e<em>Abendland<\/em>\u201c gedruckt wurde. \u201eMetapolitik\u201c, ja, nat\u00fcrlich ist mir das bewusst, aber nicht beim eigentlichen Prozess des Schreibens, da vertraue ich doch eher auf die erste Eingebung, die Intuition. Echte Gegenkultur, de facto also als \u201eTotale Mobilmachung&#8220; zur Erlangung der kulturellen Hegemonie, erfolgt heute \u00fcber mediale Netze, mit denen man in der Lage ist eine \u00e4sthetische und identit\u00e4tsstiftende Umwertung der Massenkultur einzuleiten. Mir selbst wird aber t\u00e4glich klarer, da\u00df \u201ewir\u201c in diesem Land heute doch die wahren Repr\u00e4sentanten einer solchen Gegenstr\u00f6mung und Dissidenten sind. Wenn ich etwa an die 58 Rundfunkansprachen denke, die Thomas Mann unter dem Signum \u201e<em>Deutsche H\u00f6rer<\/em>!\u201c von 1940-45 von den USA aus an seine im Reich verbliebenen Landsleute gerichtet hat, dann erkenne ich immer st\u00e4rker, in welch hohem Ma\u00dfe seine Ausf\u00fchrungen auch f\u00fcr uns heute uneingeschr\u00e4nkte G\u00fcltigkeit besitzen, wenn man nur Namen und Chiffren vertauscht. Ich selbst sehe mich in Deutschland in der Inneren Emigration. Und viele andere sind doch ohne jede Koketterie in der Rolle, die etwa Bahro, Kunze oder Havemann als Dissidenten in der DDR einnahmen. Solche eindeutigen Hinweise und durchaus legitimen Vergleiche, auch als Beitrag der von Ihnen erw\u00e4hnten \u201eGegenkultur\u201c, vermisse ich etwa in den Reden der Abgeordneten der AfD. Die uns\u00e4gliche Arroganz, die doch gerade sie von den saturierten Kr\u00e4ften im Bundestag und in den Landtagen erf\u00e4hrt, die Beschneidung ihrer Rechte als parlamentarischer Opposition, die Verweigerung ihr einen Bundestagsvize zuzugestehen oder sie bei der Wahl als Ausschussvorsitzende grunds\u00e4tzlich durchfallen zu lassen, das alles schreit doch zum Himmel. Und die gleichen Leute wollen einem Orb\u00e1n, der soeben mit gro\u00dfer Zustimmung des ungarischen Volkes als Ministerpr\u00e4sident wiedergew\u00e4hlt wurde, lehren, was Demokratie ist. Nur mit Protestschildchen im Parlament hochhalten ist es da nicht getan. Ich empfehle jedem sich die Bundestagsdebatten auf Youtube anzuschauen, um zu lernen, mit welcher Chuzpe und welchen Schikanen diese \u201eDemokraten\u201c vorgehen. Aber es ist ja das erkl\u00e4rte Ziel, alle, die in irgendeiner Form etwas zu verlieren haben, von der Partei fernzuhalten. Die Erw\u00e4hnung im VS-Bericht wird jedoch schon bald keinen mehr schrecken, da kann man \u00fcberzeugt sein.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Eine Kritik, welche insbesondere aus dem \u201erechten\u201c Lager gegen\u00fcber sich selbst hervorgebracht wird, ist, dass es ideologisch als auch in seiner Au\u00dfendarstellung und Kommunikation zu \u201evergangenheitsorientiert\u201c ist. Insgesamt scheint der Bezug zu insbesondere einer historischen Epoche besonders stark zu sein. W\u00fcrden Sie dem zustimmen? Ihre B\u00fccher besch\u00e4ftigen sich gleichsam \u00fcberwiegend mit der Vergangenheit. Sollte man nicht die Vergangenheit ruhen lassen und sich ausschlie\u00dflich aktuellen Thematiken widmen? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Man sollte hier doch streng unterscheiden zwischen der wissenschaftlichen Aufarbeitung historischer Epochen, insbesondere der nationalsozialistischen \u00c4ra, und den Bestrebungen jener, die nicht verstehen wollen, da\u00df auch die Wahlk\u00e4mpfe der fr\u00fchen 1930er Jahre nicht r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt im Bismarck\u2019schen K\u00fcrass gef\u00fchrt wurden, sondern man sich der damals modernsten Mittel bediente. Ich glaube aber, da\u00df der Typus, den Sie im Sinn haben und den man gemeinhin nicht ganz zu Unrecht als \u201eNarrensaum\u201c bezeichnet, inzwischen doch sehr stark marginalisiert wurde, von einzelnen Versprengten, die meinen in der aktuellen Situation \u201eWerwolf\u201c spielen zu m\u00fcssen, einmal abgesehen. Nicht zu reden von jenen verschwindend Wenigen, denen man in der von ihnen selbst glorifizierten \u00c4ra sicher als erste den schwarzen Winkel aufgen\u00e4ht h\u00e4tte. \u00dcber Zeitgeschichte zu <em>schreiben<\/em>, sie zu verstehen und aus ihr die notwendigen Schl\u00fcsse zum Verst\u00e4ndnis des Heute zu ziehen ist das <em>eine, <\/em>denn wie will man ohne einen soliden Fundus an Wissen \u00fcber die deutsche- und europ\u00e4ische Geschichte das Jetzt einordnen? Schauen Sie sich doch die Protagonisten der \u201eAmpel\u201c an, eindimensionale, v\u00f6llig unbedarfte, ahnungslose Figuren, bar jeder Kenntnisse organischer Historie oder der Geopolitik. Und sie wollen auch nichts wissen, jene gew\u00e4hlten Vertreter des \u201eVolkes in der Mitte, das die Befehle der ganzen Welt empf\u00e4ngt\u201c, wie Treitschke die Deutschen in der Zeit nach dem Dreissigj\u00e4hrigen Krieg charakterisierte. Doch \u201e<em>kein triumf wird sein \u00b7 Nur viele unterg\u00e4nge ohne w\u00fcrde\u201c. <\/em><\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Stichwort \u201eAktuelle Thematik\u201c: Russlandkonflikt, Corona \u2013 wie sehr neigen Sie dazu, sich auch zu derlei Themen zu \u00e4u\u00dfern? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Zu denen, die sich uns derzeit zu regieren anma\u00dfen, k\u00f6nnte ich mich nur polemisch \u00e4u\u00dfern, daher lasse ich es meistens. Denn es sind ganz \u00fcberwiegend erwiesene Scharlatane, \u00fcberf\u00fchrte Plagiatoren, berufslose Zivilversager, w\u00fcrdige Wiederg\u00e4nger eines \u201er\u00f6mischen\u201c Kaisers Elagabal, unter dem die Statuen der alten G\u00f6tter geschleift wurden und der Schankwirte und Barbiere zu Konsuln und Senatoren erhob. Ich bin kein Kommentator tagespolitischer Fragen und m\u00f6chte auch keiner sein. Nat\u00fcrlich habe ich zu den meisten tagespolitischen Fragen eine Meinung, aber ich gehe in meinem \u0152uvre eher selten darauf ein, vielmehr lasse ich all das lieber in die gro\u00dfen Zusammenh\u00e4nge einm\u00fcnden. Daher findet man mich auch nicht in den diversen Kan\u00e4len der Social Media, wo f\u00fcr mein Empfinden alles nur atomisiert wird. Was ich zu sagen habe, sage ich mit meinen Publikationen, Artikeln oder in Gespr\u00e4chen wie diesem hier.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Insgesamt scheint das alternative Lager in diesem Land h\u00e4ufig den politischen \u201eTrendthemen\u201c hinterherzulaufen. Selbst werden keine Trends gesetzt. Sie erw\u00e4hnten bereits Mohlers Forderung nach dem \u201eSetzen\u201c von Themen. Einzig die Einwanderungsflut 2015 war ein Thema, welches die Rechte stellenweise gut f\u00fcr sich nutzen konnte, doch mit dem Verschwinden aus den Medien scheinen auch die Probleme gel\u00f6st \u2013 zumindest in der Wahrnehmung vieler Menschen. Eine wesentliche Ursache f\u00fcr dieses substanzlose Gebaren liegt vermutlich in der mangelnden Theoriearbeit innerhalb der deutschen Rechten. W\u00fcrden Sie diese Einsch\u00e4tzung teilen? Sehen Sie hier nennenswerte Akteure und Institutionen in Deutschland und was halten Sie von diesen? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Was den Asyl-Tsunami des Jahres 2015 betrifft, so ist das kollektive Erinnerungsverm\u00f6gen der Menschen ja bekanntlich \u00e4u\u00dferst begrenzt. Sie erwachen erst dann, wenn sie das Gef\u00fchl existenzieller Bedrohung empfinden. Das aber war noch nie anders. Wir sollten uns aber keiner tr\u00fcgerischen T\u00e4uschung hingeben: Das Thema Migration wird uns mit Macht einholen und zwar schneller als wir ahnen. Und es wird noch viele weitere \u201eK\u00f6lner N\u00e4chte\u201c geben. Zum Thema \u201eVerschwinden aus den Medien\u201c f\u00e4llt mir aber auch ein, wie sehr dies die AfD selbst betrifft. War die Berichterstattung schon zuvor mehr als unausgewogen, so ist es nun, da man nicht mehr st\u00e4rkste Oppositionskraft ist, um so drastischer. Die Entscheidungsschlacht findet nun einmal in den Medien statt, aber ich h\u00f6re von der AfD keinerlei \u00f6ffentlichen Aufschrei dar\u00fcber, da\u00df man so gut wie nicht mehr in Talkshows oder Nachrichtenformaten vorkommt. Auch die defensiven \u201eReaktionen\u201c darauf, da\u00df der Bundestag ihrer Stiftung nach wie vor Millionen von Euro an F\u00f6rdermitteln verweigert, sind ziemlich kl\u00e4glich. Das w\u00fcnsche ich mir sehr viel k\u00e4mpferischer, fordernder, kompromissloser. Hier k\u00f6nnen wir von der klaren Sprache eines Salvini, Kickl oder auch eines Zemmour lernen. Was die Theoriearbeit der \u201eRechten\u201c in Deutschland angeht, so glaube ich gar nicht, da\u00df diese so schlecht oder gar unterentwickelt ist. Im Bereich einer Gegen\u00f6ffentlichkeit hat sich unwahrscheinlich viel getan, vor allem durch das Internet, das mu\u00df anerkannt werden. Vieles ist durchaus sinnvoll und wirkungsm\u00e4chtig \u00a0\u2013 freilich eher auf subtiler, metaphysischer Ebene. Von der AfD aber wird bislang viel zu wenig davon adaptiert, das ist das viel gr\u00f6\u00dfere Problem. Vielleicht ist sie auch nur ein T\u00fcr\u00f6ffner, die den Boden bereitet. Bei allen Divergenzen ist und bleibt sie derzeit aber die einzige Hoffnung. Ich sehe in ihr aber, wie so oft schon in unserer Geschichte, den eklen Wurm der deutschen Zwietracht nagen. Eine weitere Chance Einfluss zu nehmen, werden wir aber nicht mehr erhalten, daher w\u00e4re ihr Scheitern fatal. Was nach ihr dann vielleicht einmal kommt, wird man sehen. \u00dcber die \u201ereine Lehre\u201c kann man gerne streiten \u2013 nach dem Sieg. Bis dahin hat alles Trennende zu ruhen und alle Differenzen zur\u00fcckzutreten.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Damit stehen Sie dem anderen gro\u00dfen Teil n\u00e4her, welcher h\u00e4ufig beschw\u00f6rt, dass an sich \u201ealles gesagt\u201c sei und es nun Zeit f\u00fcr Taten w\u00e4re. Wie stehen Sie zu dieser Aussage, gerade im Hinblick auf die so h\u00e4ufig beschworene Zeit, die uns \u201edavonlaufe\u201c? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: \u201e<em>Der mann! die tat! so lechzen volk und hoher rat<\/em>\u201c heisst es in Stefan Georges \u201eJahrhundertspruch\u201c aus dem \u201e<em>Siebenten Ring<\/em>\u201c. Heute haben wir weder den Mann noch die Tat. Sehr vieles ist tats\u00e4chlich bereits gesagt und der heisse Wunsch ist verst\u00e4ndlich, all das m\u00f6ge endlich wirkungs- oder gar geschichtsm\u00e4chtig werden. Aber was w\u00fcrde \u201eTat\u201c denn konkret bedeuten? Eine milit\u00e4rische Aktion, wie die des Majors Barkhorn in meinem Roman? Oder wie Mishima, der es im November 1970 in einer verwegenen Aktion unternahm, vom Balkon einer Tokioter Kaserne, das traditionelle Hachimaki-Band mit dem Symbol der Aufgehenden Sonne um die Stirn gebunden, eine flammende Ansprache an die Soldaten zu halten und sie zum Putsch gegen die amtierende japanische Regierung aufzurufen, um dem Tenno die ihm zustehenden Rechte zur\u00fcckzugeben? Nein, all das wird nicht sein. Im Herbst 2015 h\u00e4tte uns Artikel 20 IV. GG eigentlich das Recht zur Notwehr gegeben; Thor von Waldstein hat sich dazu eingehend ge\u00e4u\u00dfert. Gewaltfreier Widerstand, ziviler Ungehorsam, den Herrschenden einfach die Gefolgschaft verweigern. Beamte, Soldaten, Polizisten, Grenzschutz, Technisches Hilfswerk, st\u00e4dtische Bedienstete, Mitarbeiter der Hilfsorganisationen, sie h\u00e4tten sich einfach aus dem Spiel nehmen m\u00fcssen. Geschehen ist nichts. Tats\u00e4chlich l\u00e4uft uns die Zeit rapide davon, weil wir nicht nur demographisch immer mehr in die Defensive geraten, sondern auch geistig-seelisch weiter degenerieren werden und der Widerstandswille erlahmt. Bei n\u00fcchterner Betrachtung der Dinge kann es eigentlich nur so ablaufen, wie ich es am Ende meines Romans schilderte, n\u00e4mlich da\u00df die Atmosph\u00e4re eines hoffentlich nicht mehr allzu fernen Tages schw\u00fcl und toxisch zu werden beginnt, bevor die Metropolen wanken und die Pal\u00e4ste einzust\u00fcrzen drohen \u2013 die Flasche wird ge\u00f6ffnet, der D\u00e4mon steigt auf. Ich hoffe auf ein gro\u00dfes europ\u00e4isches Erwachen.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Im europ\u00e4ischen Ausland blickt man auf eine mittlerweile jahrzehntelange Tradition an Denkschulen, Denkfabriken und Kulturvereinigungen zur\u00fcck, gerade im romanischen Sprachraum. Verfolgen Sie derlei Bestrebungen und falls ja, welche fallen Ihnen dabei besonders positiv auf? Gibt es Ihrerseits Vorbilder f\u00fcr das alternative Milieu in Deutschland? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Ja, ich beobachte seit vielen Jahrzehnten die Nouvelle Droite, die Entwicklungen in Italien, wie etwa die Fratelli d&#8217;Italia und Casa Pound und nat\u00fcrlich die FP\u00d6. W\u00e4hrend aber die Nouvelle Droite tief in den Rassemblement National und partiell bis in die franz\u00f6sische Gesellschaft hinein gewirkt hat, so war das bei vergleichbaren Versuchen in Deutschland so gut wie nicht der Fall, was nat\u00fcrlich auch daran lag, da\u00df es sehr lange Zeit keinen parteipolitischen Arm gegeben hat, der diese Ideen wirklich h\u00e4tte fruchtbar machen k\u00f6nnen. Vieles, was von nonkonformen oder genuin \u201erechten\u201c Zeitschriften, Blogs oder Denkfabriken wie etwa \u201eGegenstrom\u201c gemacht wird, ist sinnvoll und wichtig. Denkschulen allein ver\u00e4ndern zwar noch keine Welt, aber sie munitionieren die Waffenkammern der geistigen Auseinandersetzung, \u00a0was unerl\u00e4sslich ist. Es gilt allerdings darauf zu achten, da\u00df diese nicht nur intellektuelles Glasperlenspiel oder geistige Selbstbefriedigung sind, sondern ob sich ihre Theorien auch daf\u00fcr eignen, irgendwann einmal die Machtfrage stellen zu k\u00f6nnen. Zwar existiert in Frankreich, Italien, Spanien eine sehr viel ausgepr\u00e4gtere Akzeptanz rechter Ideen, aber mir kommt es auch in diesen L\u00e4ndern oft so vor wie im Fu\u00dfball, bei dem man st\u00e4ndig als Favorit gehandelt wird, dann aber doch stets andere als Sieger vom Platz gehen. Ich vermute, da\u00df wir dies in einigen Tagen anhand des Beispiels von Marine Le Pen abermals schmerzlich werden erleben m\u00fcssen, weil sich die vereinte Front der Antinationalen und der Verlierer geschlossen hinter Macron versammelt.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Ein wesentlicher Bestandteil von Gegenkultur sind Medienformate, welche in der Lage sind, die neuen Gedanken einer breiten Masse zug\u00e4nglich zu machen. Der politisch-mediale Komplex erlaubt der Rechten keinerlei Partizipation und zeichnet sich ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Beeinflussung der breiten Masse verantwortlich, Sie erw\u00e4hnten dies bereits. \u00a0Ein Eindringen in eben diesen scheint schwer bis unm\u00f6glich. Wie beurteilen Sie dies und sehen Sie andere gesellschaftliche Komplexe, zu denen ein Zugang ebenfalls sinnvoll und zugleich leichter w\u00e4re?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Hier stellt sich doch vor allem die Frage, ob auch rechte Medienformate endlich mal massenkompatibel werden oder ob sie immer wieder nur die ohnehin schon \u00fcberzeugte Klientel erreichen. Ich habe schon oft gesagt, da\u00df, wenn wir nur ein Jahr lang jede Woche eine Stunde Sendezeit zur prime time im Bezahl-TV zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten, die n\u00e4chste Bundestagswahl garantiert anders ausgehen w\u00fcrde. In den \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c hat sich eine gewissenlose, totalit\u00e4re Hydra etabliert, die in nichts mehr von den ergrauten Betonk\u00f6pfen des DDR-Politb\u00fcros zu unterscheiden und mit einer Machtf\u00fclle ausgestattet ist, die ihresgleichen sucht. Es handelt sich bei ihnen um eine selbsternannte \u201eElite\u201c, deren Lebenswelten die gesch\u00fctzten R\u00e4ume der politischen, kulturellen und medialen Apparate sind, unter deren D\u00e4chern sie emporstiegen und von wo aus sie ihre sprichw\u00f6rtliche Dummheit, Verblendung, Hypermoral und Hysterisierbarkeit ungestraft ausleben d\u00fcrfen, um sie normalen Menschen dann mit Zwang \u00fcberzust\u00fclpen. Diese wird um jeden Preis versuchen am Ruder zu bleiben. Ihre Abl\u00f6sung wird sich wohl nur im Zuge einer existenziellen Krise vollziehen oder im Blick auf die Nachahmermentalit\u00e4t der Deutschen, die sich gerne an Beispielen von au\u00dferhalb orientieren.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Einige rechte Verlage haben in den letzten Jahren stets die Provokation auf den B\u00fchnen des Mainstreams gesucht, bspw. durch Messest\u00e4nde auf der \u201eFrankfurter Buchmesse\u201c. Wie stehen Sie zu dieser Aktionsform der \u201eProvokation\u201c. Michael K\u00fchnen hat darin ein wesentliches Mittel der Propaganda gesehen. Denken Sie, dass derlei Aktionen sinnvoll sind oder sehen Sie darin eher eine Ressourcenverschwendung gemessen am sich daraus ergebenden Erfolg? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Was heisst in dem Zusammenhang \u201eProvokation\u201c? Wenn das schon eine Provokation ist, da\u00df ein Verlag von seinem verdammten, verbrieften Recht Gebrauch macht, auf einer Messe seine Titel \u00a0auszustellen und an seinem Stand auch Veranstaltungen durchzuf\u00fchren, wie dies jeder andere v\u00f6llig ungehindert tun darf, dann wei\u00df ich nicht, was erst eine \u201eechte\u201c Provokation w\u00e4re. Erst das Erscheinen des Messedirektors Juergen Boos, eines ausgesprochenen Pharis\u00e4ers, der zudem noch physisch \u00fcbergriffig wurde, hat die von Ihnen sicher gemeinte Eskalation doch erst bewirkt. Nein, diesem Parvenu Einhalt zu gebieten und in die Schranken zu weisen war schon der richtige Ansatz und es war erfrischend zu sehen, da\u00df man sich endlich gegen die Drangsalierungen gewehrt hat. Hier ging es nicht um Erfolg oder Mi\u00dferfolg, sondern schlicht um Selbstbehauptung. Es ist ohnehin an der Zeit, da\u00df nicht mehr \u201edie anderen\u201c bestimmen, wo eine vermeintlich \u201erote Linie\u201c \u00fcberschritten wird, sondern <em>wir<\/em>.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Stichwort \u201eErfolg\u201c: Zumindest das parteipolitische Lager hat in den letzten Jahren relativ gute Wahlerfolge einfahren k\u00f6nnen, gerade in den \u201eneuen\u201c Bundesl\u00e4ndern. Die AfD ist in allen deutschen Parlamenten vertreten. Wirklich etwas entstanden ist dadurch jedoch nicht. Im Gegensatz zu Bestrebungen in anderen L\u00e4ndern scheint es in Deutschland eine Arbeitsteilung zwischen Parteipolitik, aktivistischen Gruppen und einem alternativen Kulturmilieu, bestehend aus Musikgruppen, Labels, Verlagen, Zeitschriften, Konzerth\u00e4usern usw. nicht zu geben. W\u00fcrden Sie dem zustimmen und wo sehen Sie ggf. die Vers\u00e4umnisse? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Dem mu\u00df ich leider zustimmen. Auch ich bin mit dem, was die AfD hier zeigt unzufrieden. Aber dennoch: Erstmals hat sich eine rechte Gruppierung, die unterdessen auch auf eine gewisse Stammw\u00e4hlerschaft, vor allem im Osten, zur\u00fcckgreifen kann, parlamentarisch dauerhaft etabliert, ein Novum in Deutschland. Alleine das ist eine Gefahr f\u00fcr die vermeintlich \u201edemokratischen\u201c Parteien und ihrer medialen Steigb\u00fcgelhalter, deren bleierner Konsens sich wie ein Leichentuch \u00fcber Deutschland gelegt hat. Auch hier kann ich nur wieder auf das franz\u00f6sische Vorbild hinweisen: Es mu\u00df wohl Anfang der 1990er Jahre gewesen sein, als ich in Paris Teilnehmer der \u201ef\u00eate des Bleu-blanc-rouge\u201c war. Tausende von Gleichgesinnten flanierten dort, B\u00fccher und CDs wurden angeboten, Filme vorgef\u00fchrt, Lesungen und Vortr\u00e4ge fanden statt und f\u00fcr die reichlich vorhandene Jugend veranstaltete man abends Tanz bis in die Nacht. Der Einzug Le Pens wurde lichttechnisch und geradezu dramaturgisch inszeniert und musikalisch mit \u201eArrival\u201c von Mike Oldfield unterlegt. Dort hatte man endlich begriffen, Tradition und Moderne zu vers\u00f6hnen. W\u00e4hrend man in Deutschland auf irgendwelchen langweiligen \u201eTagungen\u201c der altbackenen nationalen Rechten damals meist ziemlich abgerissene Gestalten und nicht wenige gestrandete Existenzen zu Gesicht bekam, so war ich in Paris schon alleine \u00e4sthetisch von den Menschen angetan, egal wie alt oder jung sie auch waren. Und w\u00e4hrend man die Deutschen schon von weitem daran erkannte, da\u00df sie wie die grauen M\u00e4use und mit gesenktem Kopf sauert\u00f6pfisch durch die Hallen schlurften, so sah man als Kontrastprogramm eine Delegation spanischer Jugend in einheitlichen modischen Anz\u00fcgen und deren Frauen und M\u00e4dchen im schickem Kost\u00fcm auftreten, mit aufrechtem Gang und lachenden Gesichtern voller Stolz. Das hat damals einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Gott sei Dank hat sich hier ja auch bei uns inzwischen sehr viel ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Einige Menschen halten eine R\u00fcckeroberung Deutschlands im Sinne einer \u201eReconquista\u201c f\u00fcr aussichtlos und sprechen sich f\u00fcr eine \u201eSammlung\u201c im Osten der Republik aus. Wiederrum andere sehen in dieser Taktik eine Form des \u201eDef\u00e4tismus\u201c und der \u201eKapitulation\u201c. Besch\u00e4ftigen Sie sich mit derlei Gedanken und wenn ja, wie stehen Sie zu diesen Ans\u00e4tzen? K\u00e4me so etwas auch f\u00fcr Sie, der sie ja dem \u201e\u00fcberfremdeten\u201c Westen der Republik entstammen, infrage? Wie stehen Sie zum Gedanken des Auswanderns und der Sammlung in Nicht-Deutschen Gebieten? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Gedankenspiele in diese Richtung gibt es viele und einige lassen auch mich nicht unber\u00fchrt. Und an Auswandern hat sicher jeder von uns schon einmal gedacht. Es sind dies allerdings Szenarien f\u00fcr jenen historischen Augenblick, in dem der Verfall tats\u00e4chlich manifest und unumkehrbar geworden sein wird. In der Art eines \u201eNueva Germania\u201c Elisabeth F\u00f6rster-Nietzsches wird sich das allerdings sicher nicht mehr vollziehen. Trotzdem schildere ich \u00c4hnliches ja in meinem Roman anhand der Ansprache Tobias Fechters auf dem Vorplatz von Notre Dame und lasse ihn sagen \u201e<em>verlieren wir diesen letzten Kampf, dann ist es nicht mehr ausgeschlossen, da\u00df sich die letzten Wei\u00dfen aller europ\u00e4ischen Nationen irgendwann und irgendwo in ein von der Invasion der Migranten noch unbehelligtes Territorium zur\u00fcckziehen m\u00fcssen, mag es im katalanischen Gebirge des Montserrat, den unwegsamen T\u00e4lern des Val Tellina, dem Montafon oder wo auch immer sonst sein. Vielleicht werden wir zur\u00fcckkehren m\u00fcssen zu ganz kleinen Einheiten. Wie in einem Reservat k\u00f6nnte man dort vielleicht dann die Substanz bewahren und noch einmal ganz von vorne beginnen\u201c. <\/em>Ich denke beispielsweise manchmal auch daran, da\u00df es im Deutschland hinter der Mauer keine unkontrollierte Masseneinwanderung gab. Trotzdem warne ich vor jeglichem \u201eSeparatismus\u201c. Die Deutschen sind <em>ein <\/em>Volk, <em>eine<\/em> Nation! Es mu\u00df aber das Ziel sein Deutschland <em>als Ganzes<\/em> zu retten. Auch in dieser Frage sehe ich nicht die M\u00f6glichkeit eines deutschen Alleingangs, sondern hoffe auf die Festung Europa, die die \u00fcberkommene EU einmal \u00fcberwinden und zum Teufel jagen wird, wenn wir nicht die n\u00e4chsten Indianer oder Aborigines sein wollen. Nur so werden wir als Deutsche, Europ\u00e4er und Weisse eine \u00dcberlebenschance haben.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Bei alledem investieren Sie, so ist zu vermuten, einen gro\u00dfen Teil Ihrer Zeit in die Erstellung Ihrer Schriften. In der Regel sind Menschen nur bereit so viel Energie und Zeit in Projekte zu investieren, von denen Sie sich etwas positives versprechen. Was ist es was Sie sich von ihren Schriften und insbesondere der Belletristik erhoffen? Sehen Sie in diesen Zeiten das \u201eRettende\u201c? Falls ja, worin? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Die T\u00e4tigkeit am Werk ist nach so vielen Jahren der Autorschaft ja auch eine Frage gewohnheitsm\u00e4\u00dfiger Arbeits\u00f6konomie geworden. Es ist bei mir aber nicht so, da\u00df ich wie etwa der \u201egro\u00dfe Thomas\u201c, der sein Arbeitspensum t\u00e4glich von Punkt neun Uhr fr\u00fch bis zw\u00f6lf Uhr mittags absolviert haben soll, nach der Uhr schreibe. Sehr viel wichtiger ist f\u00fcr mich, da\u00df mir der sch\u00f6pferische D\u00e4mon bislang nicht abhanden gekommen ist, denn man kann andere nur entz\u00fcnden, wenn man selber brennt. Das Wissen um die eigene Endlichkeit und die letztliche Vergeblichkeit allen menschlichen Tuns schwingt nat\u00fcrlich auch in mir stets mit, aber wir m\u00fcssen \u00fcberwinden und weiterhin auf den f\u00fcr uns bestimmten Posten stehen. Friedrich der Grosse beklagte sich einmal in einem Brief \u00fcber die \u201ealberne Rolle\u201c, die er in seinem Leben habe spielen m\u00fcssen. Und dennoch tat gerade er seine Pflicht im \u00dcberma\u00df. Entsprechend sollten auch wir in dem beschr\u00e4nkten Rahmen, in den wir schicksalhaft hineingestellt sind, das Unsere tun, je nach Talent, Anlage, F\u00e4higkeit. Ich erhoffe mir einen Beitrag zur Wiederauferstehung zu leisten und da\u00df das Werk nicht umsonst getan wurde.<\/p>\n<p><strong><em>Gegenstrom.org: Was gibt Ihnen in diesen Zeiten Zuversicht? Und wie erh\u00e4lt man sich diese? <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Werner Br\u00e4uninger: Wenn man daran glaubt, da\u00df es eine h\u00f6here Macht gibt und an die Gewi\u00dfheit eines Wiedersehens, dann mu\u00df man wohl auch eine gewisse Zuversicht haben, ich zwinge mich jedenfalls t\u00e4glich zu ihr. Wir m\u00fcssen durch diese Zeiten hindurch, \u201egest\u00e4hlt im banne der verruchten jahre\u201c, wie George sagt. Fr\u00fcher konnte man darauf vertrauen, da\u00df andere die Fackel weitertragen werden und hoffen, da\u00df in der n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Generation etwas passiert &#8211; \u201e<em>geschlagen ziehen wir nach Haus, die Enkel fechten\u2018s besser aus<\/em>\u201c hei\u00dft es in einem alten Fahrtenlied der b\u00fcndischen Jugend. Diese Hoffnung d\u00fcrfen wir Heutigen leider nicht mehr haben. Dennoch glaube ich daran, nicht etwa, weil ich so viel Ermutigendes um mich herum sehe, sondern ich glaube, weil ich \u00a0<em>w i l l<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Unser Stammautor Tom Dieke hatte die Gelegenheit ein umfangreiches Interview mit dem Sachbuch- und Romanautoren Werner Br\u00e4uninger zu f\u00fchren. Br\u00e4uninger erlangte vor allem durch seine zeitgeschichtlichen Abhandlungen \u00fcber die Epoche des Nationalsozialismus an Bekanntheit. Seit einigen Jahren widmet er sich zudem der Belletristik. 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