{"id":8385,"date":"2021-12-30T10:10:07","date_gmt":"2021-12-30T09:10:07","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=8385"},"modified":"2022-01-11T08:09:07","modified_gmt":"2022-01-11T07:09:07","slug":"peter-steinborn-warum-ich-mich-nicht-impfen-lasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/peter-steinborn-warum-ich-mich-nicht-impfen-lasse\/","title":{"rendered":"Peter Steinborn: Warum ich mich nicht impfen lasse"},"content":{"rendered":"

[et_pb_section fb_built=“1″ _builder_version=“4.10.8″ _module_preset=“default“ width=“100%“ global_colors_info=“{}“][et_pb_row _builder_version=“4.10.8″ _module_preset=“default“ custom_padding=“||0px|||“ global_colors_info=“{}“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“4.10.8″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“][et_pb_text _builder_version=“4.10.8″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“]<\/p>\n

Es liegt mir normalerweise fern, meine rein subjektive Position auf einem Blog wie diesem hier zum Besten zu geben, aber au\u00dfergew\u00f6hnliche Zeiten erfordern au\u00dfergew\u00f6hnliche Ma\u00dfnahmen. Seit nun bald zwei Jahren befindet sich nicht nur unser Land, sondern fast die gesamte Welt in einem totalen Ausnahmezustand. W\u00e4hrend die Politiker uns einfachen B\u00fcrgern noch im Fr\u00fchling des letzten Jahres darauf vorbereiteten, dass wir alle sterben werden, hat sich diese Gefahr zum Gl\u00fcck nicht bewahrheitet \u2013 wie so vieles w\u00e4hrend dieser Zeit. Damit m\u00f6chte ich das Leid nicht kleinreden, das vielleicht der eine oder andere von Ihnen durch den Verlust eines geliebten Menschen erfahren musste. Ich leugne keinesfalls, dass es eine Krankheit gibt, die wir alle seit Februar 2020[1]<\/span><\/a><\/a> als COVID-19 bezeichnen. Ich leugne auch nicht, dass diese f\u00fcr Menschen gef\u00e4hrlich sein kann. Selber war ich erst im Sp\u00e4tsommer\/Anfang Herbst 2021 davon betroffen und hatte wirklich zu k\u00e4mpfen. Ich lag mehr als eine Woche im Krankenbett und ben\u00f6tigte noch mindestens zwei ganze Wochen um mich wieder so weit zu regenerieren, dass ich arbeitsf\u00e4hig wurde, was nicht mit der vollen Leistungsf\u00e4higkeit gleichzusetzen ist. Dennoch bin ich nicht gestorben und f\u00fchle mich heute wieder wohlauf. Mich erinnerte dies an eine Influenzaerkrankung, die ich 2018 hatte. Diese verlief auch nicht gerade mild, hatte mich jedoch nicht dahingerafft. Nun, ich bin ein junger Mensch, keine 35 Jahre alt und treibe regelm\u00e4\u00dfig Sport. Das w\u00e4re f\u00fcr meine Gro\u00dfmutter vielleicht anders ausgefallen.<\/p>\n

Aber ich m\u00f6chte Sie nicht mit meinen Lebensgeschichten langweilen, sondern, obwohl ich hier meine pers\u00f6nliche Meinung wiedergebe, Ihnen anhand von Fakten darlegen, warum ich mich selbst nicht impfen lassen werde. Vorab, ich bin kein Mediziner und habe auch nicht vor, hier gro\u00dfartig medizinisch zu argumentieren. Ich bin \u00d6konom und Ingenieur und daher ein zahlenaffiner Mensch, der von sich behaupten w\u00fcrde, Statistiken sehr gut lesen und auswerten zu k\u00f6nnen. Meine Argumentationsgrundlage basiert also rein auf nackten Zahlen \u2013 nicht auf Erlebnissen und auch nicht auf Erfahrungen gem. lege artis<\/em>. Ich \u00fcbe mich aber auch stets in Demut und versuche zu akzeptieren, dass ich mich auch anhand der Zahlen irren kann. Ich m\u00f6chte Sie also keineswegs \u00fcberzeugen von meiner Argumentation, sondern Sie vielmehr dazu bringen, alles zu hinterfragen, was ich hier schreibe. Nur so kommen wir der Wahrheit wenigstens ein klein wenig n\u00e4her. Ich biete hier nur meine Gedanken an, die ich aber umfangreich zu begr\u00fcnden versuche. Zuletzt m\u00f6chte ich noch verdeutlichen, dass ich kein Impfgegner bin. Es liegt mir fern, Impfungen per se zu verteufeln. Ich bin kein Immunologe und traue es mir nicht zu, mir eine abschlie\u00dfende Meinung zu diesem Thema zu leisten.<\/p>\n

Warum ich Statistiken und Zahlen mehr vertraue als den Ratschl\u00e4gen von Experten<\/strong><\/h2>\n

Denken Sie auch gerade an den ber\u00fchmten Spruch des ehemaligen britischen Premierministers Sir Winston Churchill? Er soll einmal gesagt haben: \u201eIch glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gef\u00e4lscht habe<\/em>\u201c. Nun, Belege finden sich zwar keine daf\u00fcr, dass dieses Zitat tats\u00e4chlich auf Churchill zur\u00fcckgeht, aber die Aussage hat schon einen gewissen Mehrwert. Denn tats\u00e4chlich vertraue ich Statistik nicht so ohne Weiteres. Im Gegenteil, ich sehe sie mir grunds\u00e4tzlich mit Skepsis an. Die Statistik ist erst einmal nichts weiter als eine Methode zur Analyse von empirischen Daten, d. h. sie wertet Zahlen und Daten aus. Wir k\u00f6nnen aber nur schwer eine hinreichende Analyse bieten, wenn wir diese Daten bzw. die Erhebung selbiger nicht kennen und qualifizieren. Und hier liegt meines Erachtens auch der Knackpunkt, der die Statistik so in Misskredit gebracht hat. Denn die meisten Betrachter einer Statistik befassen sich weder mit den Daten selbst, noch mit der Erhebung. Wenn man das wei\u00df, ist es regelrecht verf\u00fchrerisch, diesen Umstand f\u00fcr sich selbst auszunutzen und Menschen Statistiken vorzulegen, ihnen eine Interpretation anzubieten und dabei so zu tun, als handele es sich um ein allgemeing\u00fcltiges Naturgesetz, welches wir hier beobachten k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte auch gar nicht so tief in diese Thematik eintauchen. Statistik war schon im Studium unter den Kommilitonen sehr unbeliebt. Daher m\u00f6chte ich Sie nicht weiter damit qu\u00e4len. Ich m\u00f6chte Sie aber auf einen entfernten Berufskollegen verweisen, der einen sehr anschaulichen und einfachen Blick auf die Arbeit mit Statistiken bietet. Er selbst ist Informatiker und Statistiker und hat im Sommer 2021 die Pandemie in ihren Rohdaten statistisch zusammengefasst und wieder zerlegt. Schauen Sie sich seinen fast eineinhalbst\u00fcndigen Vortrag auf YouTube an: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eMhcB-rY7Sc<\/a><\/p>\n

Nun bin ich Ihnen aber noch schuldig zu verraten, warum ich sogenannten Experten weniger vertraue. Im Zuge meiner T\u00e4tigkeiten als \u00d6konom und insbesondere an den B\u00f6rsen habe ich mich eingehend mit dem menschlichen Gehirn und unserem Verhalten befasst. Ich m\u00f6chte darauf gar nicht so tief eingehen, sondern Sie auf den von mir hochgesch\u00e4tzten israelischen Neuropsychologen Daniel Kahnemann verweisen, der in seinem herausragenden Werk \u201eSchnelles Denken, langsames Denken\u201c sehr anschaulich und popul\u00e4rwissenschaftlich, also gut verst\u00e4ndlich, darlegt, dass der Mensch alles andere als ein rational denkendes und vernunftbegabtes Wesen ist. Vielmehr ist die Vernunft die Ausnahme, die die irrationale Regel best\u00e4tigt. Ein Blick in die Geschichte oder auch in die Gegenwart reicht aus, um diesen Umstand sofort zu erkennen. Wir ben\u00f6tigen daf\u00fcr nicht einmal die wissenschaftlich fundierten Analysen eines Statistikers, um einen Begriff davon zu bekommen. Eine wesentliche Aussage in Kahnemanns Buch besteht darin, dass der Mensch, wir alle, auch ich, unter dem WYSIATI-Effekt leiden. WYSIATI<\/strong> steht f\u00fcr \u201eW<\/em><\/strong>hat Y<\/strong>ou S<\/strong>ee I<\/strong>s A<\/strong>ll T<\/strong>here I<\/strong>s<\/em>. \u00dcbersetzt bedeutet dies so viel wie: \u201eEs z\u00e4hlt nur das, was man gerade sieht und wei\u00df<\/em>\u201c. Wir alle leiden unter chronischer Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung und neigen dazu, Dinge von unserem ersten Eindruck an beurteilen zu k\u00f6nnen. Dies nennt man in der Neuropsychologie auch den \u201eHalo\u201c-Effekt, weil wir dazu neigen, einer Person einen \u201eHeiligenschein\u201c \u00fcber dem Kopf hinzuzudichten und dann nicht mehr in der Lage sind, auch die Schattenseiten der Person zu erkennen. Genauso verh\u00e4lt es sich mit allem anderen im Leben. Wir neigen permanent zur Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung und glauben, die Zukunft vorhersagen zu k\u00f6nnen. Auch in der Wissenschaft hat man sich l\u00e4ngst von dem sokratischen Grundsatz \u201eIch wei\u00df, dass ich nicht wei\u00df\u201c verabschiedet. Die vielen Versuche, die Zukunft mit h\u00e4ufig sogar noch linearen Modellen vorhersagen zu wollen \u2013 denken Sie an Wachstumszahlen, das Wetter, das Verhalten an den B\u00f6rsen, an zu erwartende Inzidenzen oder gar \u00dcbersterblichkeiten \u2013 zeugt von dieser vollkommenen \u00dcberheblichkeit. Der von Platon dem Sokrates in den Mund gelegte Ausspruch bedeutet, dass man dem\u00fctig sein muss vor dem, was man nicht wei\u00df. Denn das, was man nicht wei\u00df, ist gr\u00f6\u00dfer als das, was man glaubt zu wissen. Wenn Sie das n\u00e4chste Mal also jemandem begegnen, der in seiner ganzen Argumentation immer wieder betont, dass das, was er sagt alles wissenschaftlich gesichert sei, sollten Sie vorsichtig sein. Schlie\u00dflich war vor gut 500 Jahren auch noch vollkommen unumstritten und wissenschaftlich gesichert, dass die Erde eine Scheibe sei. Dass auch die Medizin davor nicht gefeit ist, zeigt das Beispiel mit der Behandlungsmethode des Aderlasses f\u00fcr die meisten Krankheitsbilder. Dieses will man schon zu Zeiten Hippokrates (also vor ca. 2.400 Jahren) gekannt haben. Der Aderlass verschwand aus der europ\u00e4ischen Medizin erst im 19. Jahrhundert. Ich spreche dem Menschen also nicht seine Vernunft und seinen Verstand ab, doch ich bezweifle, dass er immer zwischen Vernunft und Interesse, Verstand und Emotionen unterscheiden kann.<\/p>\n

Experten unterscheiden sich von den bodenbehafteten Fachleuten dadurch, dass erstere immer genaue Erkl\u00e4rungen haben, warum ihre Prognosen und Vorhersagen nicht eingetreten sind.<\/strong><\/p>\n

Da ich wei\u00df, dass der Mensch nun mal fehlbar ist und an dieser gewaltigen Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung leidet, vertraue ich auf die reinen Fakten und \u00fcberlasse aber jedem selbst das Interpretieren selbiger. Na gut, ich werde nicht ohne eine Interpretation an der einen oder anderen Stelle auskommen k\u00f6nnen. Ich werde es aber deutlich genug anzeigen, dass ich interpretiere, so dass Sie eine Chance haben, alles genau zu hinterfragen. Zudem gebe ich Ihnen alle Prim\u00e4rquellen. Denn ich kann und will ihnen auch nicht suggerieren, dass ich hier die Wahrheit erkannt habe, sondern \u00fcberlasse Ihnen das Nachdenken \u00fcber das, was ich hier schreibe. Wird Zeit, dass wir mal wieder damit anfangen.<\/p>\n

Die nachfolgenden Statistiken \u2013 ja ich bediene mich auch dieser Methode, daher Vorsicht! \u2013 stammen nicht von mir, sondern aus hochoffiziellen Institutionen wie dem Paul-Ehrlich-Institut, dem Robert-Koch-Institut, der WHO oder von wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich u. a. mit der Wirksamkeit der Impfstoffe befassen. D. h., was ich Ihnen hier zeige, k\u00f6nnen Sie im Original jederzeit nachvollziehen. Ich verweise an den entsprechenden Stellen auf die Prim\u00e4rquellen. Was ich lediglich getan habe ist, dass ich mir wie oben die Herkunft und die Methoden der Grundlagenerfassung angeschaut habe. Aber Sie sind angehalten, auch dies in Frage zu stellen.<\/p>\n

Impfen ist keine Normalit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n

Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich deutlich machen, dass Impfen keine Normalit\u00e4t oder allt\u00e4gliche Handlung darstellt. Warum sollte ich mich impfen lassen? Eine Impfung soll Immunisierung bieten und das bspw. mittels einer abgeschw\u00e4chten Variante eines krankheitsbringenden Virus. Immunisierung bedeutet, dass mein Immunsystem auf das Eindringen dieses Virusstammes vorbereitet und so gest\u00e4rkt ist, dass es die Krankheit abschw\u00e4cht und im besten Fall sogar verhindert. Mir wird also bei einer aktiven Impfung die Ursache f\u00fcr die Krankheit, vor der ich mich k\u00fcnftig sch\u00fctzen m\u00f6chte, injiziert. Ich k\u00f6nnte also logischerweise auch die Krankheit durch die Impfung bekommen. Dies stellt einen erheblichen Eingriff in meine k\u00f6rperliche Unversehrtheit dar. Das sollte also wohl abgesch\u00e4tzt sein. Ich m\u00f6chte auf diesen Punkt nicht weiter eingehen, da es sich nun wirklich um eine pers\u00f6nliche Entscheidung handelt, ob man das Risiko eingehen m\u00f6chte durch die Impfung die Krankheit zu bekommen, vor der man sich sch\u00fctzen m\u00f6chte oder nicht. Es gibt viele Gr\u00fcnde, daf\u00fcr oder dagegen zu argumentieren. Dies ist aber f\u00fcr meine haupts\u00e4chliche Argumentation nicht erheblich. Denn ich m\u00f6chte mich lieber mit den Nebenwirkungen befassen. Dennoch m\u00f6chte ich betonen, dass Impfungen nicht mit dem Einnehmen einer nicht verschreibungspflichtigen Kopfschmerztablette gleichzusetzen sind. Es handelt sich wirklich um einen anormalen Zustand.<\/p>\n

Die Wirksamkeit der Impfung ist fraglich<\/strong><\/h2>\n

Erinnern Sie sich auch noch daran, wie Anfang 2021 auf allen Kan\u00e4len und insbesondere durch ma\u00dfgeblich in dieser \u201epandemischen Lage nationaler Tragweite\u201c beteiligte Politiker suggerierten, dass wenn erst einmal alle ein Impfangebot erhalten, wir mehr oder weniger zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren werden? Nun, mittlerweile wird in der \u00d6ffentlichkeit von denselben Personen und Institutionen f\u00fcr die dritte Impfung geworben. Die STIKO empfahl erst am 18. November 2021 die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ab 18 Jahren<\/span><\/a>[2]<\/a>. Warum ben\u00f6tigen Menschen, die sich erst Anfang dieses Jahres haben impfen lassen, nun einen erneuten Schuss, damit sie tats\u00e4chlich vor dem Corona-Virus gesch\u00fctzt sind? Wobei, mittlerweile wei\u00df man ja, das die Impfung gar nicht vor einer Infektion, sondern lediglich vor einem schweren Verlauf sch\u00fctzt. Auch wieder so ein Versprechen, was offenbar gebrochen wurde oder niemals h\u00e4tte abgegeben werde d\u00fcrfen. Man k\u00f6nnte hier schelmisch die Frage stellen, ob es sich bei den COVID-19-Vakzinen dann \u00fcberhaupt noch um Impfungen handelt.<\/p>\n

Auch h\u00e4ufen sich Berichte \u00fcber Impfdurchbr\u00fcche in den einschl\u00e4gig bekannten Medien. So liegt mittlerweile eine Studie der schwedischen Universit\u00e4t Ume\u00e5 vor, die ann\u00e4hernd 1,7 Millionen Menschen neun Monate lang begleitete. Der Anteil der geimpften Personen war genauso hoch, wie der der ungeimpften, womit eine Vergleichbarkeit hergestellt war. Diese ergab eine 90 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken, wenn man geimpft war \u2013 allerdings nur f\u00fcr 2 Monate. Danach sank die Wirksamkeit der Impfstoffe teilweise sogar rapide ab, d. h. die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken, stieg nach 2 Monaten. Beim AstraZeneca war der Impfschutz nach 4 Monaten schon gar nicht mehr messbar. BioNTech wies nach sechs Monaten noch 23 Prozent auf. Moderna schnitt mit 60 Prozent f\u00fcr denselben Zeitraum am besten ab. Die selbe Studie ergab jedoch einen weitaus h\u00f6heren Schutz, an COVID-19 tats\u00e4chlich zu sterben bzw. einen schweren Verlauf zu bekommen und daher hospitalisiert zu werden. Die Effektivit\u00e4t lag nach sechs Monaten bei immerhin noch 40 Prozent. Wer sich mit der schwedischen Studie befassen m\u00f6chte, kann das hier im Original tun: https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=3949410<\/a>.<\/p>\n

Das Robert Koch Institut ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig seinen \u201eW\u00f6chentlichen Lagebericht\u201c, worin u. a. auch die Impfdurchbr\u00fcche in den Zeitr\u00e4umen in einer Tabelle zusammengefasst werden. In der Tabelle 3 k\u00f6nnen wir sehen, dass in den KW 43 bis 46 der prozentuale Anteil von Geimpften mit einem Mindestalter von 60 Jahren auf den Intensivstationen bei fast 50 Prozent lag. Nun muss man dazu sagen, dass nat\u00fcrlich diese Gruppe von Menschen auch die h\u00f6chste Impfquote aufweist. D. h., diese 46,4 Prozent m\u00fcssen noch unter Ber\u00fccksichtigung der zu diesem Zeitpunkt 87 Prozent Geimpften (der Betrag bezieht sich auf die Kohorte der \u00fcber 60-j\u00e4hrigen) in der Gesamtbev\u00f6lkerung bereinigt werden. Das RKI kommt dabei auf eine Wirksamkeit zum Schutz vor symptomatischen COVID-19-Erkrankungen von 65 Prozent, das sind die 71,4 Prozent um die Impfquote bereinigt. D. h., jeder dritte Geimpfte erkrankt trotzdem an COVID-19 und kann es demzufolge auch weitertragen.<\/p>\n

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Screenshot aus dem W\u00f6chentlichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) , S. 24[3]<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n

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<\/em><\/span><\/a>[9]<\/a><\/em>[8]<\/strong><\/a><\/em>[7]<\/a>[5]Eine weitere aus meiner Sicht sehr repr\u00e4sentative Studie wurde erst k\u00fcrzlich im November 2021 ver\u00f6ffentlicht. In einem texanischen Gef\u00e4ngnis infizierten sich 98 Insassen mit COVID-19.\u00a0 \u00a0Davon waren insgesamt 78 vollst\u00e4ndig geimpft. In der Studie wurde untersucht, wie lange die Geimpften und die Ungeimpften infekti\u00f6s waren. An 10 aufeinanderfolgenden Tagen nahm man PCR-Abstriche. Dabei verglich man auch die Impfstoffe miteinander. Die 29 beteiligten Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass es tats\u00e4chlich keinen signifikanten Unterschied zwischen den Geimpften und den Ungeimpften hinsichtlich ihrer Infekti\u00f6sit\u00e4t gab. Lediglich Moderna wies eine etwas verk\u00fcrzte Dauer der Infizierbarkeit auf. Wortw\u00f6rtlich schreiben die Autoren in ihrer Conclusio: \u201eDa sich dieses Feld weiterentwickelt, sollten Kliniker und Praktiker des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens davon ausgehen, dass geimpfte Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, nicht weniger ansteckend sind als ungeimpfte Personen. Diese Ergebnisse sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Gemeinschaftsumgebungen, in denen eine Virus\u00fcbertragung zu gro\u00dfen Ausbr\u00fcchen f\u00fchren kann.<\/em>\u201c[4]<\/span><\/a> Die Studie wurde u. a. von dem Center of Disease Control (CDC), was das US-amerikanische Pendant zum Robert-Koch-Institut ist, finanziert.<\/p>\n

Ich fasse also noch einmal zusammen:<\/p>\n