{"id":821,"date":"2017-09-17T19:55:08","date_gmt":"2017-09-17T18:55:08","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=821"},"modified":"2020-02-03T18:36:54","modified_gmt":"2020-02-03T17:36:54","slug":"merkel-auf-die-finger-schauen-am-24-september-wahlbeobachter-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/merkel-auf-die-finger-schauen-am-24-september-wahlbeobachter-werden\/","title":{"rendered":"Merkel auf die Finger schauen! \u2013 Am 24. September Wahlbeobachter werden!"},"content":{"rendered":"
Wird 2017 ein \u201eWendejahr\u201c? Wer mich kennt, wei\u00df, dass ich alles andere als ein gro\u00dfer Verfechter von Demokratie und westlichem Parlamentarismus bin. Doch m\u00f6chte ich heute das Lied der Demokratie singen, weil ich wei\u00df, dass wir unseren Feinden am 24. September 2017 gewaltig eins auswischen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n \u201eWenn Wahlen etwas \u00e4ndern k\u00f6nnten, dann w\u00e4ren sie verboten.\u201c Dieses h\u00e4ufig f\u00e4lschlicherweise Kurt Tucholsky zugewiesene Zitat habe ich insbesondere in den letzten Jahren immer \u00f6fter von Rechten gesagt bekommen. Ich m\u00f6chte nicht allen diesen Leuten Def\u00e4tismus unterstellen, doch erlaube ich mir, sie des Fatalismus zu bezichtigen. Wenn Wahlen nichts \u00e4ndern k\u00f6nnten, dann frage ich mich, was wir im Jahr 1969 mit dem Sieg Willy Brandts erlebten. Hat sich diese Republik \u2013 insbesondere in seiner au\u00dfenpolitischen Haltung zum Osten \u2013 dadurch etwa nicht grundlegend ver\u00e4ndert? Der Siegeszug der vermeintlich \u201egr\u00fcnen\u201c Sozialisten durch die Institutionen und durch die Parteiengremien w\u00e4re ohne diese Wahl nicht denkbar gewesen. Ich sehe ein, dass es mit dem Verstreichen der Zeit immer geringere Unterschiede zwischen den meisten zur Wahl stehenden Parteien sowie ihren Kanzlerkandidaten gibt. Das heutige f\u00fcr die Massen vorgespielte Schauspiel zwischen dem Gottkanzler Martin und der negativ-physiognomischen \u201eb\u00f6sen Frau aus Berlin\u201c mag daf\u00fcr bestes Beispiel ablegen. Dennoch haben wir in diesem Jahr das erste Mal eine patriotische Partei auf dem Wahlzettel stehen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in den Bundestag finden wird. Dies gleicht einem politischen Erdbeben. Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich bin kein fanatischer Anh\u00e4nger der blauen Patrioten und glaube auch nicht, dass sich alles \u00e4ndern w\u00fcrde, wenn die Alternative f\u00fcr Deutschland mit satten 20 Prozent in den Bundestag einzieht. Dennoch halte ich es f\u00fcr sehr wahrscheinlich, dass dadurch der mittlerweile nicht mehr aufzuhaltende gesellschaftliche Paradigmenwechsel gen RECHTS um ein gewaltiges St\u00fcck vorangeschoben wird \u2013 was zudem auch Konkurrenzparteien wie der NPD zugutekommen d\u00fcrfte. Jeder, der noch Heimatliebe im Herzen tr\u00e4gt, sich f\u00fcr die Belange des eigenen Volkes interessiert oder gar bef\u00fcrchtet in seinem eigenen Land als Deutscher zumindest auf geistig-intellektueller Ebene bereits einer Minderheit anzugeh\u00f6ren, wird dadurch moralisch gest\u00e4rkt. Ein Sieg, gleich welcher zumindest von den Medien als rechts deklarierten Partei, bedeutet die moralische St\u00e4rkung des Widerstandes.<\/span><\/p>\n Da, wie das B\u00fcrgernetzwerk Einprozent<\/a> richtig feststellte, in der Vergangenheit viel Schindluder w\u00e4hrend der Stimmenausz\u00e4hlungen in so manchem Wahllokal getrieben wurde, ist es sinnvoll am 24. September Wahlbeobachter zu werden, um Wahlbetrug unm\u00f6glich zu machen. Das patriotische B\u00fcrgernetzwerk bietet dazu auch Unterst\u00fctzung an. So kann sich auf der Internetseite www.wahlbeobachtung.de<\/a> ein Leitfaden heruntergeladen werden, in dem \u201eEinsteiger\u201c wichtige Hinweise zur T\u00e4tigkeit als Wahlbeobachter bekommen. Des Weiteren koordiniert Einprozent (das im \u00dcbrigen bereits in der Vergangenheit mit seiner Wahlbeobachter-Arbeit einige F\u00e4lle von Wahlbetrug\u00a0 aufdecken konnte, die auch signifikante Platzverteilungs\u00e4nderungen in den Parlamenten zur Folge hatten) die Wahlbeobachtungen in der gesamten Bundesrepublik. Das Netzwerk ist daher bestens organisiert und erfahren im Umgang mit Wahlvorst\u00e4nden und Wahllokalen.<\/span><\/p>\n