{"id":803,"date":"2017-09-06T15:29:59","date_gmt":"2017-09-06T14:29:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=803"},"modified":"2020-02-03T18:39:42","modified_gmt":"2020-02-03T17:39:42","slug":"die-vier-tugenden-der-maennlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/die-vier-tugenden-der-maennlichkeit\/","title":{"rendered":"Die vier Tugenden der M\u00e4nnlichkeit"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><em>Die Zitate sind dem Buch &#8222;Der Weg der M\u00e4nner&#8220; von Jack Donovan entnommen.\u00a0 &#8211; <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Das lateinische Wort f\u00fcr \u201e<em>Tugend<\/em>\u201c bzw. \u201c<em>Tugendhaftigkeit<\/em>\u201c lautet \u201e<em>virtus<\/em>\u201c. Es steht auch f\u00fcr \u201e<em>Tapferkeit<\/em>\u201c oder \u201e<em>M\u00e4nnlichkeit<\/em>\u201c. In dem Begriff steckt das Wort \u201e<em>vir<\/em>\u201c, das f\u00fcr \u201e<em>Mann<\/em>\u201c steht. Unter \u201e<em>vir<\/em>\u201c verstand der antike R\u00f6mer jedoch nicht nur einen \u201e<em>erwachsenen, reifen Mann<\/em>\u201c, sondern auch einen \u201e<em>Krieger<\/em>\u201c oder \u201e<em>Soldaten<\/em>\u201c. Zum Teil verwandt man das Wort auch im Zusammenhang mit \u201e<em>Helden<\/em>\u201c oder \u201e<em>Heldentum<\/em>\u201c. Im Zuge der Zivilisierung des R\u00f6mischen Reichs gewann die Gesellschaft eine immer komplexer werdende Struktur.\u00a0 Die Frontlinien, an denen der Mann seine Tugendhaftigkeit unter Beweis stellen musste, verschoben sich in einem Weltreich, welches von seinen Gegnern gef\u00fcrchtet wurde und das seinen B\u00fcrgern eine sichere Burg bot. Dies f\u00fchrte gleichzeitig zu einem ausgedehnteren Verst\u00e4ndnis vom Begriff \u201e<em>virtus<\/em>\u201c, was nicht mehr nur l\u00e4nger mit \u201e<em>Mannhaftigkeit<\/em>\u201c oder \u201e<em>Tapferkeit<\/em>\u201c \u00fcbersetzt wurde, sondern auch f\u00fcr \u201e<em>Sittlichkeit<\/em>\u201c und eine bestimmte Moralvorstellung innerhalb der r\u00f6mischen Gesellschaft stand. D.h. die Revierk\u00e4mpfe und Jagden, denen sich M\u00e4nner \u00fcber Jahrhunderte hingaben, fanden immer mehr auf symbolischem Wege statt. Es galt in Friedenszeiten als \u201e<em>virtus<\/em>\u201c, wer ein hohes Ma\u00df an ethisch vorbildhaftem Verhalten an den Tag legte. Dieses \u201evirtus\u201c beantwortete also mehr die Frage danach, was ein guter Mensch, ein guter B\u00fcrger bzw. ein gutes Mitglied einer Gesellschaft ausmachte. Diese Tugenden hatten jedoch nur partiell mit den eigentlich kriegerischen Tugenden des \u201e<em>vir<\/em>\u201c, also des Mannes, des Kriegers zu tun.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Im Folgenden sollen die im vorhergegangenen Artikel bereits benannten vier Tugenden der M\u00e4nnlichkeit beleuchtet werden, die zugleich auch die Tugenden eines Kriegers sein m\u00fcssen. Was erwarten wir also von einem echten Mann, von einem Krieger? Welche Eigenschaften muss dieser besitzen, um ein wertvolles Mitglied an unserer Seite sein zu k\u00f6nnen, wenn wir auf die Jagd gehen oder uns wieder im \u201eNaturzustand des Menschen\u201c wiederfinden, den Thomas Hobbes als \u201e<em>Bellum omnium contra omnes<\/em>\u201c bezeichnete?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>\u201eKraft, Mut, Kompetenz und Ehre sind die praktischen Tugenden von M\u00e4nnern, die sich in einem Ernstfall aufeinander verlassen m\u00fcssen.\u201c (\u2026) sie \u201esind die Tugenden, die das Revier besch\u00fctzen, Tugenden die uns retten (\u2026) Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre sind die Prim\u00e4rtugenden aller M\u00e4nner dieser Welt, denn ohne sie sind keine &gt;&gt;h\u00f6heren&lt;&lt; Tugenden m\u00f6glich.\u201c<\/strong> (Jack Donovan, S. 34-35)<\/span><\/p>\n<h2>Kraft<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Kraft ist wohl jene Tugend, die die meiste Pr\u00e4senz in den K\u00f6pfen der Menschen besitzt, die an M\u00e4nnlichkeit und an das typisch M\u00e4nnliche denken. Ein Mann, der keine Kraft aufweist, kann kein Mann sein. Es ist neben der F\u00e4higkeit, Menschenleben zu zeugen einer der entscheidendsten physischen Unterschiede zwischen M\u00e4nnern und Frauen. Es handelt sich bei der Kraft n\u00e4mlich um eine auch teilweise biologisch determinierte Eigenschaft, die M\u00e4nner in der Geschichte dazu bef\u00e4higte Kriege und Schlachten zu gewinnen. Das Heim, die Frau und die Kinder besch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Es ist eine der vier Eigenschaften, die auf dem Schlachtfeld, wenn M\u00e4nner sich messen, \u00fcber Sieg oder Niederlage, \u00fcber Leben oder Tod entscheiden. Donovan beklagt, dass in unserer heutigen zivilisierten Zeit das Adjektiv \u201eschw\u00e4cher\u201c h\u00e4ufig in Anf\u00fchrungsstriche gesetzt wird, um das schw\u00e4chere Geschlecht nicht zu kr\u00e4nken. Tats\u00e4chlich aber handelt es sich dabei um eine Tatsache, denn welche normale Frau will nicht einen Mann ihren Ehepartner nennen k\u00f6nnen, der sie auch vor Feinden und Eindringlingen besch\u00fctzen kann. Dazu geh\u00f6rt, wie wir bereits gesehen haben, auch die Kraft. Wenn Frauen heute sagen, dass es ihnen egal ist, ob ihr Mann die Kraft besitzt, sie und ihre Kinder zu besch\u00fctzen, dann ist das ein besorgniserregendes Signal an die M\u00e4nner. Denn diese Frauen haben es l\u00e4ngst aufgegeben, nach dem starken, kr\u00e4ftigen Mann zu suchen, da der zu einer aussterbenden Art zu geh\u00f6ren scheint. Stattdessen versuchen die Frauen, die Rolle des Mannes zu \u00fcbernehmen. Das sorgt f\u00fcr ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis innerhalb der Gesellschaft. Es bilden sich seltsame Koalitionen zwischen Emanzen und h\u00e4ufig sehr patriarchalisch einstellten Muslimen. Ich frage mich, was mit den Emanzen wird, wenn sich der Islam in Deutschland durchsetzt. Ich ahne kein gutes Ende f\u00fcr diesen Transmenschismus. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen auch Frauen kr\u00e4ftig sein. Doch der Unterschied zwischen einem schwachen Mann und einer schwachen Frau ist, dass wir dem Mann seine M\u00e4nnlichkeit infrage stellen; die Frau jedoch wird deswegen keineswegs als weniger fraulich gesehen. Im Gegenteil sogar. Wirken doch kr\u00e4ftige, muskul\u00f6se Frauen f\u00fcr die meisten M\u00e4nner eher unattraktiv. Hingegen ist die schwache Frau, deren Handtasche wir tragen d\u00fcrfen, f\u00fcr uns als M\u00e4nner weitaus attraktiver. Auch hier verbirgt sich eine evolutionsgeschichtliche Tatsache. Das Testosteron in unserem K\u00f6rper ist daf\u00fcr verantwortlich, dass wir Muskeln haben, aber auch, dass wir uns gut f\u00fchlen, St\u00e4rke und Kraft zu beweisen. Es ist ein gutes Gef\u00fchl jemanden zu haben, der einen braucht. Das ist nur typisch menschlich und geh\u00f6rt zur M\u00e4nnlichkeit dazu.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>\u201eIm engsten k\u00f6rperlichen Sinne ist die Kraft nichts anderes als die muskul\u00e4re F\u00e4higkeit, Druck auszu\u00fcben (\u2026) Kraft ist die F\u00e4higkeit, sich selbst, der Natur und anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen.\u201c<\/strong> (Donovan, S. 43-44)<\/span><\/p>\n<h2>Mut<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Doch Kraft ist nichts wert, wenn der Mann nicht auch den Mut hat, sie einzusetzen. Der Mut ist nach Clausewitz eine moralische Gr\u00f6\u00dfe. Wir brauchen ihn, um Kr\u00e4fte zu entfalten, die uns den Weg bahnen. Was n\u00fctzt es schon wie ein harter, breitschultriger Kerl auszusehen, wenn man sich auf diesen im Notfall nicht verlassen kann, wenn er also den Schwanz einzieht. Es gab in der Geschichte viele M\u00e4nner, die ihre fehlende Kraft mit ihrem Mut wettgemacht haben. Auch in der Schlacht, wo wir gegen\u00fcber dem Feind in der Minderheit stehen, er uns in die Enge gedr\u00e4ngt hat, aus der wir nicht mehr heraus kommen, bedarf es dieser moralischen F\u00e4higkeit, jene Kraft zu entfalten und dem Gegner zu zeigen, dass wir uns nicht kampflos aufgeben. Indem wir dem Feind zeigen, dass wir alles daran setzen werden zu gewinnen, untergraben wir seine Moral. Mut ist unmittelbar auch mit der \u00dcberzeugung verkn\u00fcpft, genau das Richtige zu tun. Wer siegen will, muss davon \u00fcberzeugt sein, dass das, was er tut, getan werden muss. Dies ist jedoch nicht mit irgendeinem Draufg\u00e4ngertum zu verwechseln. Mut und Tollk\u00fchnheit sind keine Synonyme. Mut bedeutet aber auch nicht, dass wir uns mit einem Gegner messen, dem wir ohnehin physisch \u00fcberlegen sind. Mut ist es vielmehr, wenn ich wei\u00df, dass ich verlieren k\u00f6nnte, jedoch trotzdem k\u00e4mpfe. Wer mutig ist, weist also eine ordentliche Portion Tapferkeit auf. Ein typisches Merkmal westlicher Demokratien, die sich offenbar nur Wohlstandsgesellschaften leisten lassen, ist es, den Begriff des Mutes zu entarten. So werden heute irgendwelche Promis von der Mainstreampresse als \u201emutig\u201c bezeichnet, weil sie einen \u201eKampf\u201c gegen ihren Krebs f\u00fchren. Oder wir bezeichnen jemanden schon als \u201emutig\u201c, nur weil er seinem Chef seine Meinung gesagt oder weil er einem Bundestagsabgeordneten einen Brief geschrieben hat. Ich will nicht behaupten, dass es nicht auch an einer gewisse Portion Mut bedarf, seinem Chef die Meinung zu sagen. Doch begibt sich der Protagonist keineswegs auf m\u00f6glicherweise todbringendes Abenteuer. Nicht diese \u201eHelden des Alltages\u201c, sondern die gro\u00dfen Heroen, wie die 300 Spartiaten, die in den Thermophylen standen und sich tausenden von asiatischen Elitekriegern entgegenstellten, obgleich sie wussten, dass sie sterben werden, sind echte Vorbilder f\u00fcr gro\u00dfartigen Mut.<\/span><\/p>\n<h2>Kompetenz<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Komplexe, schwierige Situationen erfordern M\u00e4nner mit hoher Kompetenz. Diese Kompetenz ist es, was uns von den meisten Tieren unterscheidet. Sie bef\u00e4higt uns, unsere Umwelt zu beherrschen, d.h. andere M\u00e4nner, Frauen, Gesellschaften. Durch das Verm\u00f6gen, Strategien und Taktiken auszukl\u00fcgeln, sind wir auch dann in der Lage die Oberhand zu behalten, wenn wir von der Kraft und dem Mut her schw\u00e4cher sind als unsere Feinde. Hier geh\u00f6ren die Gesetze der Macht ins Spiel. Zumindest auf der hohen staatspolitischen Ebene. Gro\u00dfe M\u00e4nner m\u00fcssen bereit sein, \u00fcber die moralischen Vorstellungen der b\u00fcrgerlichen Welt Kompetenzen zu entfalten, um ihre Macht nicht nur zu erhalten, sondern auch zu entfalten und auszubauen. Jedoch kann die Kompetenz eines Mannes auch auf andere Art und Weise zu Tage treten. Bspw. kann ein Mann, der in der Wildnis dazu in der Lage ist zu \u00fcberleben, sich als sehr kompetent und damit wichtig f\u00fcr die Gemeinschaft oder f\u00fcr die M\u00e4nnerbande erweisen. Auch ist dies eine typische Eigenschaft, die Frauen am Mann f\u00fcr sich gefunden haben. Ein Mann muss z.B. in der Lage sein, seine Familie zu ern\u00e4hren. Dazu bedarf es einer gewissen Kompetenz. Heute lernen wir ein Handwerk, studieren ein oder mehrere F\u00e4cher, um Experten auf unserem Gebiet zu werden oder eignen uns Wissen an, dass uns dazu bef\u00e4higt, in dieser vom Kapitalismus getriebenen Leistungsgesellschaft einen Platz an der Sonne zu verschaffen. Je mehr Kompetenzen ein Mann aufweist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er seine Frau und seine Familie \u00f6konomische und physiologische Sicherheit bieten kann. Sie ist auch jenes Element, das \u00fcber den Rang innerhalb der Gruppenhierarchie entscheidet. Nat\u00fcrlich geh\u00f6ren Kraft und Mut zu den Eigenschaften, die ein Mann aufweisen muss, um sich als Alpha-Wolf herauszukristallisieren. Doch erwarten die anderen Rudelmitglieder von ihrem F\u00fchrer auch, dass er sie strategisch und taktisch zu ihrem gemeinsamen Ziele f\u00fchrt. Er trifft Entscheidungen, die er aus seinem Fundus der F\u00fchrungserfahrungen sch\u00f6pfen kann. Das erfordert ein hohes Ma\u00df an Kompetenz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>\u201eKompetenz ist die F\u00e4higkeit und das Bestreben des Mannes, Fachwissen zu entwickeln und technische Fertigkeiten anzuwenden, die ihm dabei helfen, seinen Willen durchzusetzen \u2013 gegen\u00fcber sich selbst, der Natur, den Frauen und anderen M\u00e4nnern.\u201c<\/strong> (Donovan, S. 65)<\/span><\/p>\n<h2>Ehre<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Kaum ein Begriff ist so sehr Unterscheidungskriterium zwischen den Kulturen, wie der der Ehre. Wenn wir davon sprechen, dass ein Mann ehrenhaft ist, dann meinen wir, dass diesem hoher Respekt zu erweisen ist. Er erf\u00e4hrt eine erh\u00f6hte Wertsch\u00e4tzung. Wer ehrenhaft ist oder geehrt wird, der besitzt einen erh\u00f6hten Status. Hobbes beschrieb in seinem Leviathan, dass \u201eehrenhaft (\u2026) jederlei Besitz, Handlung oder Eigenschaft\u201c sei, \u201edie ein Beweis und Zeichen von Macht\u201c darstellt. Wer Macht \u00fcber andere M\u00e4nner aus\u00fcben kann, der ist also geehrt oder der wird verehrt. Ihm wird Hochachtung gegen\u00fcber erbracht. Sprechen wir von Macht, so meinen wir die F\u00e4higkeit, seinen Willen anderen aufzuzwingen. Notfalls auch mit Gewalt. Es auch eine gewisse Art der Abh\u00e4ngigkeit und Loyalit\u00e4t, die wir bei anderen M\u00e4nnern erzeugen. Was wir unter Ehre verstehen, h\u00e4ngt allerdings in erh\u00f6htem Ma\u00dfe davon ab, was wir unter den drei anderen Tugenden verstehen. Kulturen definieren allgemein die Gewichtungen der vier Tugenden unterschiedlich. So auch den der Ehre. In unseren Breitengraden sind Gestalten wie Hektor aus der Ilias oder Siegfried aus der Nibelungensaga ehrenhaft. M\u00e4nner, wie Karl Martellus, die viel riskierten und selbst nicht vor dem Feind zur\u00fcckschraken, sondern ihren Gef\u00e4hrten ein Vorbild im Leben und auf dem Schlachtfeld waren, sind ehrenhaft gewesen. Wir erfreuen uns ihrer Tugendhaftigkeit und sprechen ihnen hohe Ehre aus, da sie diese Tugenden in einer h\u00f6heren Dimension entfalteten. Sie sind f\u00fcr uns echte M\u00e4nner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>\u201eEhre bezeichnet die Reputation eines Mannes innerhalb einer haupts\u00e4chlich m\u00e4nnlichen Ehrengruppe. Diese Reputation basiert auf seiner Kraft, seinem Mut und seiner Kompetenz (\u2026) Ehre ist das Bem\u00fchen um die eigene Reputation innerhalb einer haupts\u00e4chlich m\u00e4nnlichen Ehrengruppe, basierend auf der Demonstration von Kraft, Mut und Kompetenz.\u201c<\/strong> (Donovan, S. 74-75)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Es wird dabei deutlich, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem diese Tugenden nicht zu den prim\u00e4ren Vorstellungen einer b\u00fcrgerlichen Gesellschaft geh\u00f6ren. Sie werden sogar mehr oder weniger abgelehnt. Die F\u00fchrer unserer Gesellschaften scheinen diese Tugenden umzukehren. Dennoch sind sie die Prim\u00e4rtugenden des Mannes. Er kann nicht aus seiner Haut. Sie treten auch heute noch zutage; wenn auch leicht modifiziert. Sie werden erneut deutliche Trags\u00e4ulen der Gesellschaft sein, wenn der Mann wieder dazu gezwungen ist, sich dem \u201e<em>Naturzustand des Menschen<\/em>\u201c zu ergeben.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zitate sind dem Buch &#8222;Der Weg der M\u00e4nner&#8220; von Jack Donovan entnommen.\u00a0 &#8211; Das lateinische Wort f\u00fcr \u201eTugend\u201c bzw. \u201cTugendhaftigkeit\u201c lautet \u201evirtus\u201c. Es steht auch f\u00fcr \u201eTapferkeit\u201c oder \u201eM\u00e4nnlichkeit\u201c. In dem Begriff steckt das Wort \u201evir\u201c, das f\u00fcr \u201eMann\u201c steht. 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