{"id":7923,"date":"2021-06-18T08:05:25","date_gmt":"2021-06-18T06:05:25","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=7923"},"modified":"2021-06-18T08:05:25","modified_gmt":"2021-06-18T06:05:25","slug":"im-gespraech-mit-adam-golkontt-ein-insider-ueber-deutsch-polnische-beziehungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/im-gespraech-mit-adam-golkontt-ein-insider-ueber-deutsch-polnische-beziehungen\/","title":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch mit Adam Golkontt: Ein Insider \u00fcber deutsch-polnische Beziehungen"},"content":{"rendered":"<p><em>Im nachfolgenden Interview hatten wir das Gl\u00fcck mit einem \u201eInsider\u201c von Haus aus \u00fcber die deutsch-polnischen Beziehungen, die derzeitige polnische Politik sowie die gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Entwicklung in Polen sprechen zu k\u00f6nnen. Zudem wenden wir uns dem Feld der Geopolitik und einer Beurteilung der Rolle Polens hierbei zu. Adam Golkontt ist deutscher Staatsb\u00fcrger mit polnischen Wurzeln, Jahrgang 1984 und vierfacher Familienvater. Er ist der Gr\u00fcnder und Leiter der \u201eChristlichen Gemeinschaft der Polen in Bremen e.V.\u201c und \u00fcber seine ehrenamtliche T\u00e4tigkeit hinausgehend parlamentarischer Mitarbeiter der AfD-Fraktion im sachsen-anhaltinischen Landtag. Er bekleidet zudem das Amt des katholischen Sprechers in der Bundesvereinigung der \u201eChristen in der AfD\u201c im Regionalverband Nord. <\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Sehr geehrter Herr Golkontt, im Oktober vergangenen Jahres haben Sie in Bremen eine Demonstration anl\u00e4sslich des polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstages angemeldet. Was hat Sie dazu bewogen, eine solche Veranstaltung in Deutschland abzuhalten, anstatt einfach in Polen an den gro\u00dfen Veranstaltungen teilzunehmen? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Es war bereits der dritte feierliche Gedenkmarsch zur Unabh\u00e4ngigkeit Polens in Bremen. Das erste Mal war 2018 als Polen den 100. Jahrestag seiner Unabh\u00e4ngigkeit feierte. Unser Anliegen ist es diesen historischen Ereignissen zu gedenken, um unsere Identit\u00e4t zu wahren. Wir machen dies in Bremen, um den hier lebenden Polen eine M\u00f6glichkeit zu geben, dies ohne weite Anfahrt zu tun. Allein in Bremen leben \u00fcber 30.000 Personen polnischer Herkunft, in Niedersachsen sind es 245.000. In Deutschland ist der 11. November kein Feiertag und da ist es schwierig mal eben r\u00fcberzufahren. <\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Welchen Stellenwert messen Sie der polnischen Politik in Deutschland bei? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Die polnische Politik hat in Deutschland keinen gro\u00dfen Stellenwert. Das Wissen und Bewusstsein der Menschen in Deutschland \u00fcber Osteuropa sind generell sehr gering, weshalb dieser auch ein geringer Stellenwert beigemessen wird. Der Durchschnittsdeutsche reduziert Osteuropa auf Russland und Putin.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: In einem Podcast der AfD Niedersachsen vom 23. Februar 2021 sagen Sie, dass V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung nur mit der AfD m\u00f6glich ist, da diese die einzige Partei sei, welche die eigene Identit\u00e4t zur Grundlage der gegenseitigen Diskussion mache<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Was bedeutet Identit\u00e4t f\u00fcr Sie und sehen Sie hier Unterschiede zwischen Deutschland und Polen?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Identit\u00e4t ist f\u00fcr mich sowohl meine individuelle Pers\u00f6nlichkeit als auch Gemeinschaftsgef\u00fchl. Beides geh\u00f6rt f\u00fcr mich zusammen. Identit\u00e4t setzt sich aus vielen verschiedenen Teilen zusammen. Ich bin z.B. Katholik, deutscher Staatsb\u00fcrger polnischer Volkszugeh\u00f6rigkeit, Ehemann und Vater von vier Kindern. Dazu geh\u00f6ren meine pers\u00f6nliche Geschichte und die meiner Familie, die wiederum in die Geschichte des polnischen und deutschen Volkes eingebettet ist. Weiterhin habe ich spezielle Interessen und \u00fcbe einen Beruf aus. Dies alles geh\u00f6rt zu meiner Identit\u00e4t und bestimmt dar\u00fcber, wie ich f\u00fchle, denke und handle.<\/em><\/p>\n<p><em>Den Hauptunterschied zwischen Polen und Deutschen bei der Frage der Identit\u00e4t sehe ich darin, dass ein Gro\u00dfteil der Deutschen identit\u00e4tsamputiert ist, weil sie geschichts- und glaubensamputiert sind. \u00c4hnliche Entwicklungen sehe ich hier leider auch in Polen, besonders bei der Jugend.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Im gleichen Podcast bewerten Sie die \u00f6ffentliche Berichterstattung in Deutschland gegen\u00fcber der polnischen Regierung als \u201ePolen Bashing\u201c. Gleichsam \u00e4u\u00dfern Sie, dass sie dennoch auch selbst der derzeitigen Regierung der PiS kritisch gegen\u00fcberstehen.\u00a0 Wie beurteilen Sie das derzeitige Handeln der polnischen Regierung? Wo wird dieser Ihrer Meinung nach in der deutschen Medienlandschaft Unrecht getan und bei welchen Punkten \u00fcben Sie selbst Kritik an der Regierung? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ob es sich um Verleumdung oder Kritik handelt, h\u00e4ngt von den Inhalten ab. Die Aussage z.B. Polen w\u00e4re kein Rechtsstaat mehr, weil die Regierung eine Justizreform durchsetzt, in der es eine Disziplinar-Kammer einf\u00fchrt und Richter durch das Parlament gew\u00e4hlt werden, ist schlicht verleumderisch. Die polnische Verfassung schreibt keinen besonderen Auswahlmechanismus vor und es gibt gleiche oder \u00e4hnliche Verfahren in anderen EU-Staaten. <\/em><\/p>\n<p><em>Das jetzige Handeln der polnischen Regierung halte ich f\u00fcr fatal, da sie weitere Souver\u00e4nit\u00e4tsrechte an die EU abtritt, die absurde Klimapolitik der EU unterst\u00fctzt und eine kriminelle Pandemie-Politik verfolgt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Haben Sie pers\u00f6nlich das Gef\u00fchl, dass die vornehmlich negative Berichterstattung \u00fcber die politischen Verh\u00e4ltnisse in Polen, in Deutschland auch zwischenmenschlich zu Vorbehalten gegen\u00fcber polnischen Menschen gef\u00fchrt hat? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich pers\u00f6nlich nehme keine Zunahme von zwischenmenschlichen Vorbehalten wahr. Die Fronten bewegen sich weniger auf einer ethnischen als auf einer ideologischen oder geschichtlichen Grundlage. Ich erkenne vor allem ein Links-Rechts und Konservativ-Liberal Schema. <\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Zur Geopolitik: Im zuvor erw\u00e4hnten Podcast der AfD Niedersachsen erw\u00e4hnen Sie ein \u201eEuropa der Vaterl\u00e4nder\u201c als die erstrebenswerte Vision einer europ\u00e4ischen B\u00fcndniskonstellation. Was verstehen Sie darunter?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich verstehe darunter ein Europa unabh\u00e4ngiger Nationalstaaten, die in einem Geflecht von Vertr\u00e4gen miteinander verbunden sind und wo kein Staat dem anderen irgendein Recht aufzwingt, dass nicht seinen Interessen entspricht. Ich will keine EU-Institutionen, die die Eliten der L\u00e4nder mit irgendwelchen F\u00f6rdergeldern und Posten korrumpiert und durch Eigenanteile die L\u00e4nder in die Schulden treibt. Die Staaten sollen nur dort zusammenarbeiten, wo es ihren Interessen entspricht, und k\u00f6nnen nach Bedarf auch Institutionen schaffen. Dies und den guten Willen, mehr braucht es nicht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Im Rahmen der Globalisierung und der \u00c4ra des Schengenraumes haben sich innerhalb der europ\u00e4ischen Nationalstaaten immer gr\u00f6\u00dfere Minderheiten zusammengefunden. In Deutschland stellt die polnische Bev\u00f6lkerungsgruppe einen betr\u00e4chtlichen Anteil der Gesamtbev\u00f6lkerung dar. Klammern wir die nicht-europ\u00e4ischen Einwanderer einmal aus \u2013 wie stellen Sie sich in ihrem Europa der Vaterl\u00e4nder das Zusammenleben zwischen autochthoner Bev\u00f6lkerungsgruppe und Einwanderern vor (Stichwort: Leitkultur)? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich stehe der ungeregelten Migration auch innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten kritisch gegen\u00fcber, weil sie einen ganzen Rattenschwanz von Problemen mit sich f\u00fchrt. Es ist den Deutschen nicht vorzuwerfen, dass sie sich im eigenen Land fremd f\u00fchlen, wenn sie ihre Sprache nicht mehr auf der Stra\u00dfe h\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>In einem Europa der Vaterl\u00e4nder werden vor allem zwischenstaatliche Abkommen dar\u00fcber entscheiden, welche Rechte der jeweiligen Minderheit einger\u00e4umt werden. Diese gibt es bereits jetzt schon. Der wichtigste Vertrag f\u00fcr das Zusammenleben von Deutschen und Polen ist der \u201eVertrag \u00fcber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991\u201c. <\/em><\/p>\n<p><em>Es regelt den Rechtsstatus der Polen in Deutschland und der Deutschen in Polen. Beide Seiten verzichten beispielsweise auf eine Zwangsassimilierung der jeweils anderen Gruppe (Art. 20), aber man erwartet auch ein loyales Verhalten zum Gaststaat und seiner Gesetze (Art. 22). Es gibt Probleme mit der Durchsetzung der Inhalte, aber daran m\u00fcssen wir eben arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Leitkultur bedeutet f\u00fcr Polen in Deutschland etwas anderes als z.B. f\u00fcr T\u00fcrken in Deutschland. Ich denke, dass der Schl\u00fcssel darin liegt f\u00fcr jede Gruppe eine deutsche Leitkultur zu entwickeln. Dies wird aber nur dann m\u00f6glich sein, wenn sich die Deutschen selbst ihrer Identit\u00e4t wieder bewusstwerden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Beobachtet man den geopolitischen Diskurs, auch innerhalb des rechts-konservativen Lagers, erscheint Polen als B\u00fcndnispartner f\u00fcr Deutschland oftmals wenig Beachtung zu finden. Vielmehr scheint der Fokus auf Russland mit seinen gigantischen Rohstoffvorkommen zu liegen. Zudem sehen viele Patrioten in Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin so etwas wie einen \u201eechten\u201c Staatsmann, den man sich selbst scheinbar zu w\u00fcnschen scheint. Wie bewerten Sie diese Russlandorientierung in der innerdeutschen Debatte? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Russland ist f\u00fcr Deutschland ein wichtiger geopolitischer Partner mit dem wir gute Beziehungen pflegen sollten. Dies steht au\u00dfer Zweifel. Ich empfinde jedoch die Einstellung zu Russland von rechts-konservativen Kreisen oftmals als naiv oder idealisierend. Dies manifestiert sich beispielsweise im Ukraine-Russland-Krieg. Viele rechts-konservative Kreise sind sehr bem\u00fcht die Annexion der Krim rechtlich und moralisch im Sinne Russlands zu rechtfertigen, anstatt den Sachverhalt im Sinne des deutschen Interesses zu beurteilen. Mich interessiert, welches Interesse Deutschland an der Ukraine hat. Welches Interesse hat Deutschland an einer Verschiebung der Grenzen Russlands weiter nach Westen? Heute haben Deutschland und Russland gemeinsame Interessen. Die geschichtliche Erfahrung zeigt aber, dass ein zu gro\u00dfes erstarken Russlands die Interessenlage ins Gegenteil wenden kann. Diese Fragen m\u00fcssen gekl\u00e4rt werden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Deutschland grenzt im Osten an Polen und nicht an Russland. Dass Polen innerhalb der rechts-konservativen Str\u00f6mungen\/Bewegungen wenig oder zu wenig Beachtung findet, resultiert aus einem fehlenden Wissen und Bewusstsein \u00fcber Polen und seine Bedeutung f\u00fcr Osteuropa. <\/em><\/p>\n<p><em>Es besteht meiner Meinung nach ein Erkenntnisproblem. Polen kann als strategischer Partner die Position Deutschlands geopolitisch st\u00e4rken, auch Russland gegen\u00fcber. Daran m\u00f6chte ich arbeiten. <\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Im Jahre 2009 hat der US-Amerikanische Geostratege George Friedman die Studie \u201eThe Next 100 Years\u201c herausgegeben. In dieser prognostiziert er f\u00fcr den Zeitraum 2020-2040 das Aufkommen drei neuer Gro\u00dfm\u00e4chte: T\u00fcrkei, Japan und Polen. Wie bewerten Sie diese Einsch\u00e4tzung?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Das ist nat\u00fcrlich sehr schmeichelhaft. Aber man sollte diesen Prognosen amerikanischer Thinktanks, die f\u00fcr amerikanische Interessen stehen, distanziert begegnen. Ich denke schon, dass Polen ein gro\u00dfes Potential hat. Es bestehen jedoch immer noch zu gro\u00dfe kommunistische Altlasten und die Mitgliedschaft in der EU und die jetzige Politik der PiS entfernen Polen davon, ein eigenst\u00e4ndiger und wichtiger Spieler im Konzert der Gro\u00dfm\u00e4chte zu sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Das Wirtschaftsmagazin \u201eThe Economist\u201c hat die bemerkenswerten \u00f6konomischen Fortschritte Polens im Jahr 2019 an vier externen Faktoren festgemacht: Zugang zu den F\u00f6rdert\u00f6pfen der EU, \u00dcberweisungen von im EU-Ausland lebenden und arbeitenden Polen ins Heimatland, ein starkes wirtschaftliches Umfeld innerhalb der EU und die Tatsache, dass das Land von einem niedrigen Level aus zu wachsen begonnen habe. Bef\u00fcrchten Sie nicht, dass eine Erosion der Europ\u00e4ischen Union deutliche Nachteile f\u00fcr Polen h\u00e4tte? <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Nein, dass bef\u00fcrchte ich nicht. Ich empfinde die Erosion der EU als einen Prozess der Befreiung. Es wird zu wenig \u00fcber die negativen Nebenwirkungen der EU-F\u00f6rdergelder wie Wettbewerbsverzerrung, Korruption oder die zunehmende Verschuldung der \u00f6ffentlichen Haushalte gesprochen, die das Land in die Abh\u00e4ngigkeit der globalen Finanzeliten treibt. Polen hatte in den 90er Jahren einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erfahren ohne EU.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Stichwort China: Wie es scheint ist die anf\u00e4nglich hohe Erwartung der polnischen Politik an das Projekt der \u201eNeuen Seidenstra\u00dfe\u201c (<em>Belt and Road Initiative<\/em>) mittlerweile etwas ged\u00e4mpft. Grund hierf\u00fcr ist die politische N\u00e4he zwischen China und Russland sowie der derzeitige Wirtschaftskrieg zwischen den USA, einem wichtigen B\u00fcndnispartner Polens, und China. Wie bewerten Sie diese Rolle als scheinbar bedingungsloser Verb\u00fcndeter der USA und was w\u00fcrden Sie sich f\u00fcr die polnisch-chinesischen Beziehungen erhoffen bzw. erwarten?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich begegne der imperialen Politik der USA wie China mit Distanz. Viele polnische rechtskonservative Kreise idealisieren die Politik der USA und treten dieser v\u00f6llig naiv gegen\u00fcber auf. Sie vergessen dabei die Eigeninteressen Polens, weil sie glauben, dass die Interessen Polens und der USA identisch seien. Das sind sie aber nicht. <\/em><\/p>\n<p><em>Ein Gro\u00dfteil der polnischen Eliten versteht nicht oder will es nicht verstehen, dass Polen in einem potenziellen Konflikt f\u00fcr die USA bestenfalls Verhandlungsmasse und schlimmstenfalls Kanonenfutter darstellt. Das 2017 ver\u00f6ffentlichte Strategiepapier des Center for Strategic &amp; Budgetary Assessments (CSBA) mit dem Titel \u201ePreserving the Balance\u201c beweist dies<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a>. Dort wird ein milit\u00e4risches Konfliktszenario mit Russland beschrieben, in der Polen den USA als Sto\u00dfd\u00e4mpfer gegen Russland dient. Dies bereitet mir sorgen. <\/em><\/p>\n<p><em>Polen kann seine Position durch eine kluge punktuelle Zusammenarbeit mit China st\u00e4rken. Zum Beispiel ist der Bau einer Wasserstra\u00dfe zwischen Oder, Weichsel und der Donau geplant. Die Chinesen haben hier ihr Interesse bekundet. F\u00fcr Polen ist dies Interessant, weil China \u00fcber die notwendigen Finanzmittel f\u00fcr so ein Gro\u00dfprojekt verf\u00fcgt. Die Zusammenarbeit soll aber aufgrund einer Intervention des amerikanischen Botschafters von polnischer Seite abgebrochen worden sein. Wenn dies stimmen sollte, dann ist das sehr dumm gewesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Zur Demographie: Au\u00dfenpolitischer Machtgewinn scheint oftmals mit dem Vorhandensein einer jungen, dynamischen Bev\u00f6lkerungsstruktur zu korrelieren. Wir alle wissen um die vorhandenen Probleme der deutschen Demographie. Doch schaut man sich einmal die Entwicklung in Polen von 1980-heute an, so f\u00e4llt auf, dass auch hier die oft genannte \u201eBev\u00f6lkerungspyramide\u201c immer dickb\u00e4uchiger geworden ist. Vorausberechnungen des Europ\u00e4ischen Statistikamts Eurostat halten sogar einen Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang von bis zu 30% bis 2080 f\u00fcr m\u00f6glich. Wie bewerten Sie diese Situation?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ein wesentlicher und in der Demographie-Diskussion au\u00dfer Acht gelassener Aspekt sind die Auswanderungswellen junger Polen seit den 80er Jahren. Dies ist eine der Hauptursachen der Verschiebungen in der Bev\u00f6lkerungspyramide. Dies steht im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage und zum Teil gro\u00dfer Armut, die die kriminelle Transformation in Polen mit sich gebracht hatte. Mit dem Eintritt in die EU und der sp\u00e4ter erfolgten \u00d6ffnung des deutschen Arbeitsmarktes gab es hier auch wieder ganze Wellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Hinzu kommt die Arbeitsmigration, die sich belastend auf die Beziehungen in den Familien auswirkt. Dass viele Polen Familien haben wollen, zeigen die Geburtenraten im EU-Ausland.<\/em><\/p>\n<p><em>Die PiS-Regierung hatte ein teures Kindergeldprogramm, 500 plus, gestartet. Es hat zwar die Familienbudgets stabilisiert, aber zu keiner wesentlichen Verbesserung der Geburtenraten gef\u00fchrt. Dies ist ein Hinweis auf einen weiteren Prozess. Auch in Polen findet ein massiver Werteverfall statt, der durch die westliche und EU-Propaganda befeuert wird.\u00a0 Es gibt aber auch hier Gegenbewegungen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstom.org: Neben der geringen Reproduktionsrate scheint es zwei weitere Erscheinungen zu geben: Zum einen die von Ihnen bereits erw\u00e4hnte massive Abwanderung ins Ausland (gerade Deutschland profitiert hiervon) sowie eine starke Migration, jedoch nicht aus nicht-europ\u00e4ischen L\u00e4ndern (wie in Deutschland), sondern insbesondere aus der Ukraine. Man k\u00f6nnte meinen, dass diese Form der Migration aufgrund vermeintlich \u00e4hnlicher kultureller Hintergr\u00fcnde weniger Probleme mit sich br\u00e4chte. Wie beurteilen Sie dies?\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich sehe die ukrainische Einwanderung aus zwei Gr\u00fcnden sehr kritisch. Erstens handelt es sich um eine Masseneinwanderung, die eine Integration und Assimilierung erschwert. Bereits 7% der Bev\u00f6lkerung in Polen sind Ukrainer. In Breslau sollen es 10% der Stadtbev\u00f6lkerung sein. <\/em><\/p>\n<p><em>Zweitens ist die Annahme der kulturellen N\u00e4he nur zum Teil richtig und oberfl\u00e4chlich. Ukrainer sind zwar meistens Slaven, aber sie sind eben orthodoxe und nicht katholische Christen. Die ukrainische Regierung baut die ukrainische Identit\u00e4t auf Grundlage der \u201eUkrainische Aufst\u00e4ndischen Armee\u201c (UPA), die einen V\u00f6lkermord an den Polen w\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs zu verantworten hat, auf. Ihre Chefideologen Stephan Bandera und Roman Schuchewytsch werden als Nationalhelden gefeiert. Dies sind keine guten Bedingungen f\u00fcr eine Einwanderung aus diesem Land.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Was w\u00fcrden Sie dem patriotischen Lager in Deutschland und Polen raten \u2013 gibt es auch ohne Regierungsverantwortlichkeit M\u00f6glichkeiten der Kooperation und falls ja, wie k\u00f6nnten diese aussehen?<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich halte es f\u00fcr sehr wichtig, die Kontakte aufzubauen und zu pflegen, um auf beiden Seiten ein Bewusstsein f\u00fcr die gemeinsamen Interessen zu entwickeln. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich selbst organisiere Treffen mit Vertretern der AfD und polnischen Institutionen und Parteien. Der deutsch-polnische Vertrag \u00fcber gute Nachbarschaft zeigt m\u00f6gliche Kooperationen auf. Es h\u00e4ngt immer vom Ziel ab. F\u00fcr mich w\u00e4re z.B. interessant, wenn B\u00fccher wichtiger polnischer Denker wie Roman Dmowski oder Feliks Konieczny ins Deutsche \u00fcbersetzt und angeboten w\u00fcrden. <\/em><\/p>\n<p><em>Denkbar ist auch eine Institutionalisierung der politischen Zusammenarbeit, sobald die Desiderius-Erasmus-Stiftung an die staatliche F\u00f6rderung kommt. Dann k\u00f6nnte beispielsweise eine Auslandsvertretung in Warschau aufgebaut werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gegenstrom.org: Abschlie\u00dfend: Was w\u00fcnschen Sie sich pers\u00f6nlich f\u00fcr das deutsch-polnische Verh\u00e4ltnis? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>AG: Ich w\u00fcnsche mir ein Bewusstsein f\u00fcr die gemeinsamen Interessen und die Bereitschaft und den Mut dazu, diese beim politischen Handeln zu ber\u00fccksichtigen. Ich w\u00fcnsche mir auch, dass wir uns nicht durch die meist schwierige Geschichte davon abhalten lassen, gemeinsame Formate der Zusammenarbeit zu entwickeln.<\/em>Herr Golkontt, wir bedanken uns recht herzlich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und w\u00fcnschen Ihnen f\u00fcr die Zukunft alles Gute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Der Podcast ist hier zu finden: <a href=\"https:\/\/afd-niedersachsen.de\/6-politik-und-alternative-der-podcast-der-afd-niedersachsen-adam-golkontt\/\">https:\/\/afd-niedersachsen.de\/6-politik-und-alternative-der-podcast-der-afd-niedersachsen-adam-golkontt\/<\/a> (Stand: 04. Juni 2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Siehe hierzu: <a href=\"https:\/\/csbaonline.org\/research\/publications\/preserving-the-balance-a-u.s.-eurasia-defense-strategy\">https:\/\/csbaonline.org\/research\/publications\/preserving-the-balance-a-u.s.-eurasia-defense-strategy<\/a> (Stand: 04. Juni 2021).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im nachfolgenden Interview hatten wir das Gl\u00fcck mit einem \u201eInsider\u201c von Haus aus \u00fcber die deutsch-polnischen Beziehungen, die derzeitige polnische Politik sowie die gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Entwicklung in Polen sprechen zu k\u00f6nnen. Zudem wenden wir uns dem Feld der Geopolitik und einer Beurteilung der Rolle Polens hierbei zu. 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