{"id":7694,"date":"2021-02-15T08:11:30","date_gmt":"2021-02-15T07:11:30","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=7694"},"modified":"2021-02-15T08:11:30","modified_gmt":"2021-02-15T07:11:30","slug":"je-ne-suis-pas-walter-luebcke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/je-ne-suis-pas-walter-luebcke\/","title":{"rendered":"Je ne suis pas Walter L\u00fcbcke"},"content":{"rendered":"<p><em>Georg Osten befasst sich in diesem Artikel mit dem Mordfall Walter L\u00fcbcke und \u00fcbt dabei Kritik an der &#8222;Hierachie des Mordens&#8220; in der Bundesrepublik Deutschland. Die Redaktion<\/em><\/p>\n<h2>\u00dcber den diskreten Charme der Hierarchie des Mordens<\/h2>\n<p>In den vergangenen Tagen \u00e4u\u00dferte irgendein linientreuer Journalist\u00a0 \u2013 im vielformatigen Dauerfeuer einschl\u00e4giger Gru\u00dfadressen anl\u00e4sslich des (vorerst) beendeten Prozesses gegen den nun erstinstanzlich verurteilten M\u00f6rder Walter L\u00fcbcke ist mir der Name des betreffenden Propagandisten entgangen \u2013 \u00a0sein Missfallen dar\u00fcber, dass es nach der Ermordung des Kasseler Regierungspr\u00e4sidenten keine breite Reaktion aus der Bev\u00f6lkerung nach Art jener \u201eJe suis Charlie\u201c-Welle auf die Mordtaten von Paris 2015 hin gegeben habe.<\/p>\n<p>Und das schon dieser Umstand zeige, wie viel \u201eArbeit\u201c noch zu leisten sei, um allersp\u00e4testens jetzt endlich das \u201erichtige\u201c Bewusstsein zu schaffen. Oder eben das Land ganz auf Linie zu bringen. Auf Linie, nat\u00fcrlich, \u201egegen <em>Rechts<\/em>\u201c. D. h. auf Linie gegen \u201eHass und Hetze\u201c (denn das ist \u201eRechts\u201c). Oder einfach auf Linie gegen jeden, der bspw. die ungebrochen weiter praktizierte und f\u00fcr das besagte Land verheerende Asyl- wie Migrationspolitik ablehnt, kritisch sieht oder nicht zumindest schweigend hinnimmt.<\/p>\n<p>Um \u2013 wissend vollkommen vergeblich \u2013 \u00a0zu versuchen, keinen oder nur wenigen \u201eMissverst\u00e4ndnissen\u201c aus den scharf gestellten, automatischen Schussanlagen an der \u201emoral\u201c-ideologischen Grenze ein Ziel zu bieten:<\/p>\n<p>Der wahnwitzige Mord an Walter L\u00fcbcke geht gar nicht! Er geht so wenig wie die beiden wirren Amokl\u00e4ufe von Hanau und Halle. So wenig wie die ungez\u00e4hlten irren gr\u00f6\u00dferen und kleineren Attentate im Zeichen einer gewissen Religion. Oder die reihenweisen Morde an all den schon fast vergessenen M\u00e4dchen und Frauen, begangen durch neu hinzugezogene junge M\u00e4nner aus einem gewissen Kulturkreis. Von den Vergewaltigungen und deren Vorformen auf dem Konto derselben Klientel hier nicht zu reden.<\/p>\n<p>Obwohl all das und ohne Unterschied, zumindest in den Augen eines unverblendeten Menschenverstandes, gar nicht geht, f\u00e4llt demselben Verstand schon auf, dass die Kommentierung und Bewertung solcher Taten in den \u201eHaupt\u201c- wie \u201eLeitmedien\u201c oder seitens der dort beflissen \u201eHaltung\u201c bekennenden Wortmacher sehr unterschiedlich ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Es gibt eine ganz unversteckte, eigentlich schamlose Hierarchisierung von Morden (und anderer Taten), je nachdem, wer als T\u00e4ter aus- oder dingfest gemacht wird. Genauer: Je nachdem, ob dem T\u00e4ter \u201erechte\u201c Motive unterstellt werden (k\u00f6nnen) oder nicht. Das zeigt sich schon an der nahezu enthusiastisch dr\u00e4uenden \u201eBerichterstattung\u201c \u00fcber vermeintlich oder verirrt \u201erechte\u201c Taten bzw. T\u00e4ter.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber f\u00e4llt eben die journalistische \u2013 von Kommentierung und Bewertung seitens des staatspolitischen Apparates zu schweigen \u2013\u00a0 \u201eBegleitung\u201c der Taten mordender und \/ oder vergewaltigender Migranten, ja selbst einschl\u00e4giger Attent\u00e4ter unter besagt radikalreligi\u00f6sem Banner vergleichsweise sparsam aus und wirkt zudem immer seltsam bem\u00fcht. So, als entledige man sich dabei nur einer leider (noch) unumg\u00e4nglichen Pflicht.<\/p>\n<p>Auch das Pr\u00e4dikat des im Grunde doch \u201eschuldlos verwirrten\u201c oder sonst unbedingt deskulpierten \u201eEinzelt\u00e4ters\u201c bleibt hier dem Migranten, gleich welchen Status\u2018, vorbehalten. Der \u201erechte\u201c oder als \u201erechts\u201c gezeichnete T\u00e4ter hingegen ist stets die vors\u00e4tzliche bzw. bewusst ideologisierte Speerspitze mindestens eines gigantischen \u201ebraunen Netzwerks\u201c oder wenigstens (schuldhaft, versteht sich) verdorbene Frucht biederm\u00e4nnischen Brandstiftertums einer \u201erechts\u201c kontaminierten Gesellschaft, gegen die nun aber flottestens alle \u201edemokratischen\u201c resp. \u201eliberal-weltoffenen\u201c Kr\u00e4fte zu mobilisieren seien.<\/p>\n<p>Und woran erkennt man die, also die \u201eliberal-weltoffenen\u201c, damit einzig wahren \u201edemokratischen\u201c Kr\u00e4fte? Zum Beispiel an der mindestens schweigenden, in jedem Fall vorbehaltlosen Zustimmung zur praktizierten Asyl- und Migrationspolitik, bzw. so richtig erst an der (m\u00f6glichst lautstarken) Forderung nach einer Steigerung des Zustroms auf allen nur m\u00f6glichen Wegen<\/p>\n<p>\u2013 also z. B. mehr \u201eSeenot-Rettung\u201c bis hin zum sicheren F\u00e4hrdienst im Mittelmeer, um \u201eSeenot\u201c \u00fcberhaupt zu vermeiden; Einlass aller unmittelbar an den EU-Au\u00dfengrenzen herandr\u00e4ngenden Belagerer; Transport der bereits Eingesickerten von der EU-Peripherie ins Zentrum, vorzugsweise nat\u00fcrlich D-Land, als neuer \u201e\u00dcber-Heimat\u201c der \u201eliberal-weltoffenen Demokratie\u201c.<\/p>\n<p>Und genau deshalb kein \u201eJe suis Walter L\u00fcbcke\u201c von meiner Seite. Seine absolut zu verurteilende Ermordung \u00e4ndert nichts daran, dass ich die kolportierte Position des lebenden Walter L\u00fcbcke absolut nicht teile. Und auch nicht die des nun post mortem einschl\u00e4gig ikonisierten Heroen der \u201eliberalen und weltoffenen Demokratie\u201c. Weder dem Inhalt, noch der Form nach.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen: Vor seiner Ermordung war mir der Kasseler Regierungspr\u00e4sident nicht bekannt. Auch jetzt ist er mit nicht viel bekannter. Ich wei\u00df nichts oder nur wenig \u00fcber den Menschen, seinen pers\u00f6nlichen und famili\u00e4ren Hintergrund. Wobei es da ganz zu Anfang seiner tragischen \u201ePopularit\u00e4t\u201c allerdings sehr schnell wieder verschwundene und sogar den Tathintergrund selbst betreffende Rechercheans\u00e4tze gab, hinsichtlich eines bestimmten, wie es hie\u00df: \u201eBeziehungshintergrundes\u201c eben der Tat selbst.<\/p>\n<p>Davon abgesehen habe auch ich nat\u00fcrlich per digital verbreiteter Video-Aufzeich-nung jenen \u201elegend\u00e4ren\u201c Auftritt des Walter L\u00fcbcke auf besagter B\u00fcrgerversammlung im Zuge konkreter Folgen jenes faktischen Migrationsgaus vom Herbst 2015ff. gesehen, was l\u00e4ngst zum gleichsam \u201eikonischen Moment\u201c des Zusammenpralls zweier Grundpositionen zum Komplex eben der Asyl- und Migrationspolitik geriet oder gesteigert wurde.<\/p>\n<p>Mit der staatsideologisch gebotenen Einseitigkeit selbstverst\u00e4ndlich, sprich: ein eben post mortem, jetzt heroischer Verteidiger der \u201eliberalen und weltoffenen Demokratie\u201c gegen \u201ebesorgte\u201c (also eigentlich nur <em>r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt beschr\u00e4nkte<\/em>) bis klassische \u201eWut-B\u00fcrger\u201c (als Ferment des <em>Rechtspopulismus<\/em> bis <em>Rechtsextremismus<\/em>) und nat\u00fcrlich p\u00f6belnde <em>Halb-<\/em> bis <em>Ganznazis<\/em>.<\/p>\n<p>Den habituellen Grundsatz, dass man \u00fcber (fast alle) Tote(n) nichts Negatives zu \u00e4u\u00dfern habe, teils verletzend, muss ich zugeben: W\u00fcrde Walter L\u00fcbcke noch leben, w\u00fcrde ich, wie schon gesagt, weder seine Position inhaltlich teilen, noch die Art ihrer Vorstellung auf jener B\u00fcrgerversammlung als sonderlich sympathisch oder gewinnend empfunden haben. Nota bene: Auch das kontrapositionelle Geschrei aus gerne absto\u00dfend verzerrten Gesichtern ist absolut nicht meins.<\/p>\n<p>Allerdings erscheint die vielleicht einfach \u00fcberw\u00e4ltigte oder nur hilflose Wut zumindest nicht v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, angesichts der nicht untypisch selbstgef\u00e4llig br\u00e4sigen Arroganz, mit der auch auf jener B\u00fcrgerversammlung, die seinerzeit ohne R\u00fccksicht auf Verluste m. o. w. von oben nach unten durchbefohlene Massenmigration ebenso von oben herab \u201emoderiert\u201c wurde. Der Kasseler Regierungspr\u00e4sident hat sich offenbar zudem als \u00fcberzeugter Exekutor der Kanzlerinnenorder gesehen, nicht als regional zust\u00e4ndiger Repr\u00e4sentant der B\u00fcrger. Ein Regierungspr\u00e4sident wird im \u00dcbrigen ja auch nicht gew\u00e4hlt, sondern ernannt.<\/p>\n<p>Und in gewisser Weise hat Walter L\u00fcbcke mit seiner insofern nicht \u201eunrepr\u00e4sentativ\u201c herablassend n\u00e4selnden Ansage \u2013 den Kritikern \u201eseiner\u201c oder der von ihm strikt vertretenen Obrigkeit Migrationswut stehe es ja frei, selber das Land zu verlassen \u2013 \u00a0einer Haltung Stimme und Gesicht gegeben, wie man sie in den Reihen sogenannter \u201echristlich\u201c oder \u201eliberal Konservativer\u201c bzw. \u201eKonservativer\u201c v. a. mit Portfolio, also ohne materielle Beschr\u00e4nkung, verbreitet findet.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch sagen: In den Reihen der <em>Merkel<\/em>-\u201eKonservativen\u201c, die nat\u00fcrlich nicht einmal mehr \u201ekonservativ\u201c, im Grunde sogar weitgehend apolitisch sind, daf\u00fcr jedem Fetisch der \u201eliberal-weltoffenen\u201c Einheitsideologie einf\u00e4ltig bis selbstgef\u00e4llig hinterherheischen, um ihrer eigene Spie\u00dfigkeit ein modernes Gewand zu geben oder die v\u00f6llige Geistesleere ihres \u201epolitischen\u201c Bewusstseins mit etwas zu f\u00fcllen, wodurch \u201eman\u201c auf jeden Fall \u201edazugeh\u00f6rt\u201c. Im Grunde stellt diese verheerend relative Mehrheit den zeitgem\u00e4\u00dfen Typus des klassischen Mitl\u00e4ufers dar, der hinterher (wirklich oder gespielt) fassungslos auf die <em>Endl\u00f6sung<\/em> starrt.<\/p>\n<p>Um es an der Stelle noch einmal kurz und klar zu sagen: Nichts davon rechtfertigt einen Mord! Oder: Sollte der nun erstinstanzlich verurteilte M\u00f6rder tats\u00e4chlich der M\u00f6rder Walter L\u00fcbckes sein, trifft ihn die entsprechende Strafe wegen Mordes uneingeschr\u00e4nkt zu Recht. Und selbst, wenn man unbotm\u00e4\u00dfig zynisch argumentieren w\u00fcrde: Mit seiner Mordtat h\u00e4tte bzw. hat der T\u00e4ter nichts oder vielmehr das genaue Gegenteil von dem erreicht, was er ggf. vielleicht zu erreichen glaubte (wobei ein solcher Glaube wiederum mindestens Einiges \u00fcber die Intelligenz des T\u00e4ters aussagte).<\/p>\n<p>Das gilt im \u00dcbrigen f\u00fcr s\u00e4mtliche, wirklich oder vermeintlich \u201erechte\u201c Egoshooter, Pyromanen, Pr\u00fcgelkommandos oder auch Innenstadt-Vandalen: Sie \u201eerreichen\u201c allenfalls eines, und das ist die Erleichterung des Gesch\u00e4fts der \u201eliberal-weltoffenen\u201c Einheitsideologen samt ihrer nach- oder mitlaufenden, beflissenen und opportunen Helfer, Claqueure, nicht zu vergessen der Heerschar aller Gutgl\u00e4ubigen oder -meinenden.<\/p>\n<p>Im Grunde funktioniert n\u00e4mlich auf der wirklich oder vermeintlich \u201erechten\u201c Seite das, was bezogen etwa auf die islamistische Seite nicht funktionieren soll: Jeder, der in tats\u00e4chlich oder behauptet \u201erechtem Namen\u201c eine wie auch immer skalierte Gewalttat begeht, steht sofort und gleichsam \u201eoffiziell\u201c f\u00fcr jede Art wirklich oder vermeintlich \u201erechter\u201c Ideologie, und nicht nur daf\u00fcr, sondern bereits f\u00fcr jeden Zweifel eben bspw. an der praktizierten Asyl- und Migrationspolitik. Oder, verk\u00fcrzt: Wer eben daran zweifelt, ist bereits mindestens auf dem Weg zum \u201eT\u00e4ter\u201c oder hat in jedem Fall zur Mobilisierung des T\u00e4ters \u201ebeigetragen\u201c.<\/p>\n<p>So gesehen stand auch im Mordprozess Walter L\u00fcbcke nat\u00fcrlich nicht nur der Sch\u00fctze unmittelbar vor Gericht, sondern qua ideologischer Einheits-\u201eBerichterstattung\u201c mittelbar jeder, der an der praktizierten Asyl- und Migrationspolitik Zweifel hat, erst recht, der solche Zweifel \u00e4u\u00dfert. Das zumal entschiedene \u201eNein\u201c zur grenzenlosen Masseneinwanderung gleicht im (wenigstens vorerst noch) \u00fcbertragenen Sinne dem Laden der Waffe.<\/p>\n<p>Bei etwa islamistisch beflaggten Taten hingegen ist Relativierung immer das erste journalistische Gebot. Eine (selbstredend unzusammenh\u00e4ngende) Einzeltat reiht sich an die n\u00e4chste und noch das sch\u00e4rfste Bekenntnis zu Allah sagt nichts \u00fcber die dahinterstehende Ideologie, nicht einmal \u00fcber die Beziehung des jeweilig bekennenden Einzelt\u00e4ters zu einer solchen aus. Denn hier wimmelt es von \u201eVerirrten\u201c, \u201eDesorientierten\u201c, \u201epsychisch Labilen\u201c bis \u201eKranken\u201c, gipfelnd in m. o. w. zarten Andeutungen, dass es sich noch bei den rabiatesten Gewaltorgien um \u201eHilfeschreie\u201c von \u201eTraumatisierten\u201c, \u201eAusgegrenzten\u201c oder im Grunde doch eigentlich \u201eNotwehrende\u201c gegen \u2013 richtig: den \u201estrukturellen Rassismus\u201c im Lande handele.<\/p>\n<p>Das gilt nat\u00fcrlich nicht minder f\u00fcr das Strafregister der mittlerweile im Land pr\u00e4senten Migrantenscharen. Sofern dieses Register \u00fcberhaupt vollst\u00e4ndig gef\u00fchrt und \/ oder transparent gemacht wird. Denn Migration ist per se \u201egut\u201c, muss mit allen Mitteln, auf allen Wegen gef\u00f6rdert werden, ebenso wie eine 98,5%ige Zustimmung zum \u201eliberal-weltoffenen\u201c <em>Migratopia<\/em>, in welches das Land verwandelt werden soll. Und einen wieder einmal schlagenden bzw. \u201eschie\u00dfenden\u201c Beweis daf\u00fcr, was an und f\u00fcr sich \u201egut\u201c bzw. an und f\u00fcr sich \u201eb\u00f6se\u201c ist, hat der Mord an Walter L\u00fcbcke geliefert \u2013 und mit wem wohl will sich <em>Norbert Normalb\u00fcrger<\/em> solidarisieren:<\/p>\n<p>Mit einem \u201erechten\u201c M\u00f6rder oder einem sozusagen \u201egefallenen Helden\u201c der \u201eliberalen und weltoffenen Demokratie\u201c, und das in freundlich w\u00e4rmender Gemeinschaft der Gutgl\u00e4ubigen oder mindestens Halbblinden \u2026?<\/p>\n<p>Ich selbst solidarisiere mich weder mit dem erstinstanzlich verurteilten M\u00f6rder, noch mit dem Politiker Walter L\u00fcbcke bzw. der aus ihm nun generierten Ikone einer sozusagen \u201emoralisch\u201c wehrlos gemachten Zustimmung zur Massenmigration oder zum Projekt des \u201eliberal-weltoffenen\u201c <em>Migratopia<\/em>.<\/p>\n<p>Davon abgesehen gibt es keine \u201ebesseren\u201c oder \u201eschlechteren\u201c Morde. Morde, sofern es im juristisch definierten Sinne Morde sind, bed\u00fcrfen keiner weiteren, erst recht keiner \u201epolitischen\u201c oder ideologischen Klassifikation. Um es im Sinne des staats-ideologischen Einheitsglaubens noch ketzerischer auszudr\u00fccken: F\u00fcr mich ist einer der vielen Migrantenmorde an einem einheimischen M\u00e4dchen \/ einer einheimischen Frau nicht weniger schlimm als der Mord an Walter L\u00fcbcke.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Georg Osten befasst sich in diesem Artikel mit dem Mordfall Walter L\u00fcbcke und \u00fcbt dabei Kritik an der &#8222;Hierachie des Mordens&#8220; in der Bundesrepublik Deutschland. 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