{"id":696,"date":"2017-06-25T18:06:29","date_gmt":"2017-06-25T17:06:29","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=696"},"modified":"2020-02-03T18:18:50","modified_gmt":"2020-02-03T17:18:50","slug":"ernst-moritz-arndt-philosoph-religionsstifter-freiheitskaempfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/ernst-moritz-arndt-philosoph-religionsstifter-freiheitskaempfer\/","title":{"rendered":"Ernst Moritz Arndt &#8211; Philosoph, Religionsstifter, Freiheitsk\u00e4mpfer"},"content":{"rendered":"<h2>\u201eDeutsche Art hat es wohl immer gegeben&#8230;\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Diese Erkenntnis trieb den Dichter, Schriftsteller, Universit\u00e4tsprofessoren und Publizisten Ernst Moritz Arndt an, sein irdisches Wirken ganz eben dieser Art, seiner Art, zu widmen. E. M. Arndt \u2013 ein K\u00fcnder deutscher Seele.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Am 26. Dezember 1769 wird Arndt in Gro\u00df Schoritz auf der Insel R\u00fcgen geboren und kommt als Sohn Ludwig Nikolaus und Friederike Wilhelmine (geb. Schumacher) Arndts zur Welt. Insgesamt entspringen dieser Ehe acht Kinder. Der Vater, urspr\u00fcnglich Sohn eines Hirten, diente vor Arndts Geburt als Leibeigener des Grafen Malte Friedrich zu Putbus, dem damaligen Hofgerichts- und Regierungspr\u00e4sidenten in Schwedisch-Pommern. Sein Flei\u00df und seine Schaffenskraft erm\u00f6glichen es dem Vater jedoch, sich einige Monate vor der Geburt des Sohnes freizukaufen und als Inspektor auf dem Gut des Grafen zu arbeiten. Das erdverwachsene Wesen des Vaters und die f\u00fcr diese Zeit in ihrem Stand un\u00fcblich gebildete Mutter pr\u00e4gen Arndts ausgeglichene Jugendzeit und bereiten ihm den Weg zu einem geistlichen Beruf, durch welchen er sp\u00e4ter bis heute hin Bekanntheit erf\u00e4hrt. Vom Vater erlernt er den Wirklichkeitssinn und die Vertrautheit mit Erde, Baum und Tier. Die Mutter versch\u00f6nert und ordnet die Welt um ihn. \u00dcber sie schreibt er sp\u00e4ter: \u201eSolche Wesen mit solcher Daseinsf\u00fclle werden selten geboren. Ich denke immer an einen ewigen Fr\u00fchling, wenn ich an sie denke.\u201c Durch diese Erziehung sp\u00fcrt Arndt selbst, dass Klima und Landschaft sich dem Menschen einpr\u00e4gen. Diese Form des Erlebens wird ihn sein gesamtes Leben begleiten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Zeitlich f\u00e4llt seine Geburt in die Jahre nach dem Siebenj\u00e4hrigen Krieg. Europa erholt sich zu diesem Zeitpunkt wieder und die Menschen kehren in ihre gewohnten Bahnen zur\u00fcck. Gleichzeitig brechen, wenn auch nur sehr langsam, durch den wachsenden Wohlstand und die erwachenden geistigen Regungen in Deutschland, die eine freiere Entfaltung zulassen, die alten Standes\u00fcberlieferungen auf. Der Ausbruch der franz\u00f6sischen Revolution trifft Arndt erst als Zwanzigj\u00e4hrigen. Von ihren geistigen Grunds\u00e4tzen ist er nicht \u00fcberzeugt, doch die Kraft der geeinten Masse begeistert ihn nachhaltig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Gestaltung der Kinderjahre ist im Hause Arndt streng an den Jahreslauf gebunden. Im Herbst und Winter widmen sich die Eltern vor allem der geistigen Schule der Kinder. Der Vater lehrt Rechnen und Schreiben und die Mutter das Lesen. Insbesondere m\u00fctterlicherseits wird Arndt fr\u00fchzeitig christlich gepr\u00e4gt, was sich im weiteren Verlauf seines Lebens noch \u00e4ndern wird. In den ersten Jahren stellen die Bibel und das evangelische Gesangsbuch den Mittelpunkt der Schule dar. Doch auch M\u00e4rchen und Erz\u00e4hlungen werden hinzugezogen. Im Fr\u00fchling und Sommer verlagert sich die Schule ins Feld, den Wald oder die Wiesen. Insbesondere zur Erntezeit werden die Kinder, darunter auch Ernst Moritz, voll eingespannt. Mit einer \u00fcberaus guten Vorbildung, ebenfalls in Begleitung durch Hauslehrer, besucht er ab 1787 das Gymnasium im Stralsunder Katharinenkloster. Hier legt er den Grundstein f\u00fcr die geistige Auseinandersetzung mit der Antike, welche er in seinen sp\u00e4teren Studienjahren in Greifswald und Jena verdichtet und sich so der deutschen Bildungswelt immer mehr ann\u00e4hert. Die Universit\u00e4t besucht er zun\u00e4chst, um Theologie zu studieren. Anschlie\u00dfend soll er in den Pfarrberuf eintreten. W\u00e4hrenddessen beginnt er jedoch sich mehr mit den alten Sprachen, Naturwissenschaften und der Geschichte zu besch\u00e4ftigen, zumal ihm die Universit\u00e4t nicht mehr als Fachwissen und Verstandesschulung vermitteln kann und sogleich Parallelen zur heutigen Zeit erkennen l\u00e4sst. In dieser auch sehr einsamen Phase seines Lebens dr\u00e4ngt Arndt immer weiter in den Bildungskreis des Sturm und Drangs, Herders und allen voran Goethes. Auf dessen Spuren begibt er sich im Jahre 1798 auf eine Goethische Bildungsreise durch Bayern, \u00d6sterreich, Ungarn, Italien und Frankreich. Insbesondere in Norditalien vernimmt er ein gesteigertes Erlebnis der Antike. Auf seinem R\u00fcckweg \u00fcber Frankreich, Belgien und das Rheinland begegnet er erstmalig der Franz\u00f6sischen Revolution und erlebt zugleich die St\u00e4rke des Gef\u00fchls heimischen Volkstums. Gleich einer Vorahnung erwandert Arndt sich die Wahrnehmung des Wirklichen. Endg\u00fcltig beschlie\u00dft er dem Pfarrberuf zu entsagen und heiratet nach seiner R\u00fcckkehr die Greifswalder Professorentochter Charlotte Quistorp, welche jedoch kurze Zeit sp\u00e4ter bei der Geburt eines Sohnes verstirbt. Arndt hat sich nach schweren inneren K\u00e4mpfen und seiner gr\u00fcblerischen Reise-\u201eEr-fahrung\u201c l\u00e4ngst von einem studierten Christen zu einem leugnenden \u201eHeiden\u201c entwickelt. Dazu schreibt er: \u201eArme Erde, bist du denn nicht mehr zu fassen, oder verstehen auch die Guten und Weisen die Kunst nicht mehr, sich mit dir zu vereinigen? Ich denke, ein gewisses Heidentum h\u00e4tte nie zerst\u00f6rt werden sollen, und jeder Mensch, der es mit seinem Geschlechte gut meint, sollte dahin arbeiten, es wieder lebendig zu machen. Unter diesem Heidentum verstehe ich die g\u00f6ttliche Gesamtheit des Menschen und der Welt.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Hier wird deutlich, dass es Arndt nicht darum geht, eine vermeintlich \u201egermanische G\u00f6tterwelt\u201c zu beschw\u00f6ren, sondern die vorherrschende Zerrissenheit von Geist und Natur zu \u00fcberwinden. Die rationale Intellektualisierung soll einer ganzheitlichen Ausrichtung weichen. Arndt setzt sich somit im Gegensatz zu den heute noch vorherrschenden Ideologen f\u00fcr eine weltanschauliche Lebensart ein. Diese Haltung zum Leben l\u00e4sst ihm gar keine andere Wahl, als dem Pfarrberuf zu entsagen. Sein seherischer Blick l\u00e4sst ihn erahnen, dass Deutschland nur durch eine R\u00fcckkehr zu den Kr\u00e4ften der Erde und des Leibes und einer damit verbundenen Umwertung der Kulturwerte geholfen werden kann. Nichtsdestotrotz ist auch Arndt nicht immun gegen\u00fcber den Wirren der Zeit. Seine Liebe zu Schweden l\u00e4sst ihn in den Jahren 1803-1806 sogar fasst endg\u00fcltig sein Vaterland verlassen. Auf einer Schwedenreise in den Jahren 1803\/1804 lernt er das Land und seine Landschaften lieben. Die Einwohner bezeichnet er anerkennend als \u201eAutochtone\u201c. Doch gerade diese inneren K\u00e4mpfe sind es, die ihn das deutsche Wesen so innig erfassen lassen. Ein schlagender Beweis f\u00fcr die St\u00e4rke der deutschen Volksseele.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Seit 1800 als Dozent f\u00fcr Geschichte an der Universit\u00e4t Greifswald besch\u00e4ftigt, wird er 1806 dort au\u00dferordentlicher Professor. Da Napoleons Truppen jedoch in diesem Jahr Pommern besetzen, geht Arndt nach Schweden zur\u00fcck, wo er bis 1809 bleibt. Insbesondere die Ver\u00f6ffentlichung seines 1806 erschienen Werkes \u201eGeist der Zeit\u201c dr\u00e4ngt ihn dazu. In diesem Werk, von dem bis 1818 vier Teile erscheinen, setzt sich Arndt f\u00fcr die Einigung des in viele Kleinstaaten zerrissenen Vaterlandes ein. Seine Aufforderung zum geistigen und politischen Kampf gegen Napoleon l\u00e4sst ihn in den Fokus der Besatzer r\u00fccken. Dass Arndt den V\u00f6lkern etwas vollkommen einzigartiges zuspricht und aus dieser Erkenntnis seine Forderungen formuliert, zeigt die folgende Aussage: \u201eEs gibt einen g\u00f6ttlichen Strom des Lebens und der Liebe, der als der innigste und heiligste durch ein ganzes Volk flie\u00dfet und alles, was das Volk empfindet, denket, bildet und schaffet, begeisternd und beseelend durchdringt und von inner her als Feuerseele des Ganzen zuweilen herausschl\u00e4gt. Wenn es gelingt, diesen Strom abzuleiten oder auszutrocknen, so ist es auch gelungen, die Kraft des Volkes zu zerbrechen oder zu entmannen.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Darin liegt seine wahre Gr\u00f6\u00dfe: E.M. Arndt begreift das Volk als eine organisch gewachsene Lebens- und Schicksalsgemeinschaft, zu deren Erhalt er bereit ist, alles zu tun. Sein im urspr\u00fcnglichen Sinne \u201ebodenst\u00e4ndiges\u201c Wesen ist ihm dazu der innere Kompass. Diese Haltung kennzeichnet ihn insbesondere in der gesamten geistigen Schicht Deutschlands als wahrhaft revolution\u00e4r.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">1809 verzichtet Arndt nach seiner R\u00fcckkehr aus Schweden auf die Fortsetzung seines Universit\u00e4tsberufes. Innerlich sp\u00fcrt er, dass er sich vom \u201eeinfachen\u201c Volk durch seine geistige Arbeit entfernt hat. Er stellt fest: \u201eDamit etwas Volkliches, Allgemeines, Menschliches um einen werde, ist es notwendig, \u201eLeben und Erde\u201c aufs Neue zu fassen, sich in den Volksverband zur\u00fcckzugliedern, kurz, wieder ein St\u00fcck gemeinsames Volk zu werden.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Um sich nun g\u00e4nzlich in den Dienst seines Volkes zu stellen und die Besatzer aus dem Land zu vertreiben, reist er unter dem Decknamen eines Sprachmeisters Altmann nach Berlin. Sein Ziel: Kontakte zu M\u00e4nnern zu kn\u00fcpfen, die eine preu\u00dfische Volkserhebung vorbereiten. Im Zuge dessen lernt er unter anderem Gneisenau und Scharnhorst kennen. 1812 fordert ihn der Reichsfreiherr von Stein auf, ins russische St. Petersburg zu kommen. Es gelingt und so partizipiert Arndt zuk\u00fcnftig an dessen Seite an der Verfassung aufr\u00fchrerischer Flugbl\u00e4tter. Im Jahre 1813 erscheint die Schrift \u201eDer Rhein, Deutschlands Strom aber nicht Deutschlands Grenze\u201c. F\u00fcr Arndt ist der Kampf gegen die Besatzer ein Kampf f\u00fcr die deutsche Einheit. Nachdem auch die Verb\u00fcndeten in den Krieg gegen Napoleon eintreten, sind es nicht mehr Schriften gegen die Besatzer, sondern auf die Errichtung eines Volksstaates gerichtete Ver\u00f6ffentlichungen, die in den Vordergrund r\u00fccken. Dieses vollkommen revolution\u00e4re, im direkten Widerspruch zum Ansinnen der deutschen F\u00fcrsten stehende Denken bereitete Arndt bereits kurz nach der Vertreibung Napoleons Schwierigkeiten. \u00dcber den Wiener Kongress und die einsetzende Reaktion ist Arndt zutiefst entt\u00e4uscht. Er sieht das Opfer vieltausend Gefallener von den F\u00fcrsten und F\u00fchrern verraten. Die gr\u00f6\u00dfte Tragik ist, dass Arndt selbst nicht zum alles \u00fcberragenden Volksf\u00fchrer taugt und diesen auch nicht in seinem Umkreis findet. So ist niemand in der Lage, die Egoismen der Herrschenden aufzuhalten und die Standesschranken zu \u00fcberwinden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">1817 heiratet Arndt die Halbschwester des Theologen Schleiermacher, Nana Schleiermacher. 1818 wird er als Professor f\u00fcr Geschichte an die Universit\u00e4t Bonn berufen. Hier m\u00f6chte er still f\u00fcr sein Volk wirken. Doch 1821 greift die Reaktion auch nach Arndt. Wegen angeblich revolution\u00e4rer Gesinnung wird er des Amtes enthoben. Jahre der Schikane folgen. Erst 1840, mit Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV., kehrt Arndt in das \u00f6ffentliche Leben zur\u00fcck. Wie einst setzt er sich ungebrochen f\u00fcr die deutsche Sache ein, fordert die Befreiung Schleswig-Holsteins von D\u00e4nemark und gilt so als Vorbereiter der Einigungskriege, welche im Jahre 1871 das zweite Deutsche Reich geb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Am 20. Januar 1860 stirbt E.M. Arndt im Alter von 90 Jahren. Auf dem Alten Friedhof zu Bonn wird er begraben. Heute noch tragen viele deutsche Schulen und Stra\u00dfen seinen Namen. Die Universit\u00e4t in Greifswald wurde, zum \u00c4rger der antideutschen Akteure, bislang ebenfalls nicht umbenannt und hei\u00dft forthin Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t Greifswald. Bei Bergen auf der heimischen Insel R\u00fcgen ist heute der Ernst-Moritz-Arndt-Turm als Gedenkst\u00e4tte und Aussichtsturm zu besichtigen. Wenige Kilometer weiter findet sich in Garz, nahe zu Arndts Geburtsort, das Ernst-Moritz-Arndt-Museum, welches ebenfalls einen Besuch wert ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ernst Moritz Arndt bleibt ein Prophet seiner Zeit. Seine Vision eines geeinten Deutschlands, eines Reiches, geht \u00fcber die des nach ihm errichteten Kaiserreiches hinaus. Sein Staat gr\u00fcndet sich auf den ewigen Elementen des Volkstums und \u00fcberwindet die alten Konfessionen, St\u00e4nde und Klassen. Sein Wesen steht leuchtend und mahnend \u00fcber der jetzigen Zeit. Sein Schicksal vereinigt s\u00e4mtliche Tragik in sich. E.M. Arndt war ein wahrhafter K\u00fcnder der deutschen Seele. Unter dem Titel \u201eEines neuen Heils warten wir\u201c schreibt er noch: \u201eAuf, deutsche Menschen, auf, deutsches Volk, einst so ehrw\u00fcrdiges, tapferes und gepriesenes Volk, auf! F\u00fchlet die gro\u00dfe, zu lange vergessene Br\u00fcderschaft, f\u00fchlet die heiligen und unzerrei\u00dflichen Bande desselben Blutes, derselben Sprache, derselben Sitten und Weisen, welche die Fremden haben zerrei\u00dfen wollen; (\u2026) Deutsche seid, eins seid, wollet eins sein durch Liebe und Treue, und kein Teufel wird euch besiegen.\u201c Welch Anruf an unsere Zeit!<\/span><\/p>\n<h2>Literaturverzeichnis<\/h2>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span style=\"font-size: 14pt;\">[1]<\/span><\/a><span style=\"font-size: 14pt;\">E.M. Arndt: &#8222;Geist der Zeit&#8220;, 4. Teil, Leipzig o.Jg., 5. Kapitel, Seite 148.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>E. M. Arndt: \u201eDie Ewigkeit des Volkes\u201c, Deutsche Reihe, Bd. 4, Jena 1934, Seite 11<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>E. M. Arndt: \u201eDie Ewigkeit des Volkes\u201c, Deutsche Reihe, Bd. 4, Jena 1934, Seite 18<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>E.M. Arndt: \u201eVolk und Staat\u201c, Hrsg. Paul Requardt, Kr\u00f6ners Taschenausgabe, Bd. 117, Seite 13<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDeutsche Art hat es wohl immer gegeben&#8230;\u201c[1] Diese Erkenntnis trieb den Dichter, Schriftsteller, Universit\u00e4tsprofessoren und Publizisten Ernst Moritz Arndt an, sein irdisches Wirken ganz eben dieser Art, seiner Art, zu widmen. E. M. Arndt \u2013 ein K\u00fcnder deutscher Seele. Am 26. 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