{"id":644,"date":"2017-05-24T09:15:35","date_gmt":"2017-05-24T08:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=644"},"modified":"2020-02-03T17:52:02","modified_gmt":"2020-02-03T16:52:02","slug":"geopolitik-heute-am-beispiel-syrien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/geopolitik-heute-am-beispiel-syrien\/","title":{"rendered":"Geopolitik heute am Beispiel Syrien"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Der US-amerikanische Angriff auf den syrischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Shayrat vom 6.\/7. April, als Reaktion auf einen angeblichen Giftgasangriff der syrischen Regierung in Chan Schaichun, hat das Thema wieder f\u00fcr alle sichtbar werden lassen. Die schnelle Wendung Trumps von vers\u00f6hnlichen T\u00f6nen gegen\u00fcber Russland hin zum Angriff gegen den syrischen Staat, einen weltpolitischen Partner Russlands, ist dabei nur ein Aspekt in einem Konflikt, der immer undurchschaubarer wird.<\/span><\/p>\n<h2>Aktuelle Lage<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Im Nahen Osten treffen die Interessensph\u00e4ren der USA und Russlands aufeinander. Der Arabische Fr\u00fchling schien geopolitisch zu Gunsten der USA zu verlaufen, ehe er bis dato in Syrien stehen blieb. Im Syrischen B\u00fcrgerkrieg gibt es 3 Lager: die syrische Regierung, die sogenannten moderaten Rebellen und den Islamischen Staat (IS). Angesichts der Beteiligung der beiden Gro\u00dfm\u00e4chte am Konflikt ist es naheliegend, dass es sich hier nicht etwa um einen B\u00fcrgerkrieg, sondern um ein geopolitisches Machtspiel handelt. Deshalb soll im Folgenden dargelegt werden, wie sich die jetzige Situation entwickelte.<\/span><\/p>\n<h2>Ein kurzer Blick auf die syrische Geschichte<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Am 17. April 1946 erlangte Syrien die Unabh\u00e4ngigkeit von Frankreich und dieses koloniale Erbe bestimmt noch heute die Politik Syriens. Wie in Afrika orientierte sich auch die Grenzziehung Syriens nicht an ethnokulturellen Gegebenheiten, sondern nur am Machtanspruch der Kolonialm\u00e4chte Frankreich und Gro\u00dfbritannien. In diesem neuen Staat leben seither Araber, Kurden, Drusen, Christen, Sunniten und Schiiten zusammen. Der Panarabismus wirkte anfangs als einigende Idee und so schlossen sich 1958 Syrien und \u00c4gypten zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen. Bereits drei Jahre sp\u00e4ter l\u00f6ste sich diese wieder auf und in den folgenden Jahren etablierte sich die Baath-Partei und ihr Vorsitzender Hafiz al-Assad als f\u00fchrende politische Kraft in Syrien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Mit Beginn der Herrschaft der Baath-Partei entwickelte sich Syrien zu einem \u201elinks-autorit\u00e4ren und an Moskau orientierten\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Staat. Inhaltliche Schwerpunkte der Partei sind bis heute Panarabismus, S\u00e4kularismus und eine eher sozialistisch orientierte Wirtschaft. Tats\u00e4chlich gelang es ohne gro\u00dfe \u00d6lvorkommen, einen gewissen Wohlstand f\u00fcr alle zu schaffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Zwar ist das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner das geringste im Vergleich mit den Nachbarstaaten, doch gab es bis zum Beginn des Krieges 94 intakte Krankenh\u00e4user<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, welche mit Medikamenten versorgt wurden, die zu 90% in Syrien hergestellt\u00a0 wurden<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. So sank die Kindersterblichkeit von 1970 bis 2010 von 132 auf 14 je 100.000 Neugeborenen<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Weil Frauen 49% der Hochsch\u00fcler ausmachen, verwundert es nicht, dass der Gro\u00dfteil syrischer Fachkr\u00e4fte Frauen sind. Die autorit\u00e4ren Sozialismen \u00c4gyptens, Syriens und des Iraks entwickelten sich auf eine ganz andere Art und Weise im Vergleich mit den \u00fcbrigen arabischen L\u00e4ndern, die sich immer mehr mit den USA arrangierten.<\/span><\/p>\n<h2>Wie sich der Konflikt in Syrien entwickelte<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Kaum einer wei\u00df heute mehr um die Umst\u00e4nde, die zum Krieg in Syrien f\u00fchrten, darum ist es umso wichtiger, die Wahrheit von Anfang an aufzuzeigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Der Arabische Fr\u00fchling, welcher die politischen Verh\u00e4ltnisse in zahlreichen nordafrikanischen und arabischen L\u00e4ndern \u00e4nderte, so z.B. in Libyen und \u00c4gypten, ist auch der Ursprung des Syrienkonflikts. Es gab in Syrien eine wahrhaft moderate Opposition, die die Herrschaft der Baath-Partei kritisierte, jedoch nicht Bashar al-Assad, der immer offen f\u00fcr Reformen war.\u00a0 Doch schnell wurden die Proteste radikalisiert und das lag an Dschihadisten, die diese friedliche Reformbewegung nutzen wollten, um einen ganzen Staat zu zerst\u00f6ren. So waren auch die Ausschreitungen im s\u00fcdsyrischen Daraa vom M\u00e4rz 2011 nicht von syrischen Beamten ausgegangen, sondern von den Islamisten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Seit Beginn der Krise ist eine Zahlentrickserei zu beobachten, welche die Anzahl der zivilen Opfer immer h\u00f6her erscheinen l\u00e4sst als die der syrischen Beamten, jedoch muss man beachten, dass die toten Islamisten oft zu den zivilen Opfern zugerechnet werden und die wahren Zivilopfer auf das Konto der Radikalen gehen, da diese wegen ihrer politischen und religi\u00f6sen Gesinnung nicht in das Weltbild der Islamisten passen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Schon fr\u00fchzeitig versuchten westliche Medien mit dem Begriff der \u201eRebellen\u201c ein Bild zu zeichnen, dass der Wirklichkeit nicht entsprach. Unsere Presse hat versucht uns eine \u201eFreie Syrische Armee\u201c (FSA), die den bewaffneten Arm des Widerstandes stellt, als Ansammlung ehemaliger Soldaten der Syrisch Arabischen Armee (SAA) zu verkaufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Doch k\u00f6nnte die SAA \u00fcber einen so langen Zeitraum gegen solch eine \u00dcbermacht an vielen Fronten bestehen, wenn Massen fahnenfl\u00fcchtig w\u00e4ren? In Wahrheit existiert die FSA, sofern sie nicht mit den Islamisten zusammenarbeitet, nicht<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> oder ihre Anh\u00e4nger zieht es nach kurzer Zeit zu den Terrorgruppen. So oder so gibt es in Syrien keine gem\u00e4\u00dfigten Rebellen, aber multikulturelle, von den Golfmonarchien finanzierte Dschihadistengruppen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Das diese Zahlentricks und das M\u00e4rchen von den Rebellen dennoch von unserer Qualit\u00e4tspresse im Gleichschritt ver\u00f6ffentlicht werden, hat wohl auch etwas mit der Auswahl ihrer Quellen zu tun. Alle westlichen Medien st\u00fctzten sich auf Informationen der Syrian Observatory for Human Rights (SOHR, zu dt. Syrische Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte), die kein Vor-Ort-Medienprojekt ist, sondern das Projekt des in Coventry wohnenden syrischen Regimegegners Rami Abdurrahman<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Es werden im weiteren Kriegsverlauf\u00a0 von westlicher Seite immer wieder Fakten von suspekten Organisationen vorgelegt, so auch f\u00fcr andere false-flag-Man\u00f6ver wie das Hula-Massaker oder den Chemiewaffeneinsatz von Ost Ghuta im August 2013. Nach letzterem stand eine US-amerikanische Intervention in Syrien kurz bevor, doch die syrische Regierung willigte, unterst\u00fctzt von der russischen Regierung, der Vernichtung aller Chemiewaffen ein und verhinderte dies somit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Im Jahr 2014 rief die m\u00e4chtigste der Terrorgruppen ein Kalifat aus, welches den Namen Islamischer Staat (IS) tr\u00e4gt. Seitdem konzentriert sich der Kampf des Westens gegen den Terror vorwiegend gegen diese Gruppierung, die seitdem ein Ziel von russischen und US-amerikanischen Luftangriffen ist. Mit nicht geringerem Eifer wird genau deswegen versucht, die \u201egem\u00e4\u00dfigten Rebellen\u201c zu unterst\u00fctzen, die zwischen den Fronten st\u00fcnden und Ziel russischer Luftangriffe sind, aber sich ideologisch kaum vom IS unterscheiden. Diese Dschihadisten genie\u00dfen die Gunst der USA, der sie finanzierenden Golfmonarchien, Israels und der T\u00fcrkei, w\u00e4hrend Assad von Russland, dem Iran, dem Irak und der Hisbollah unterst\u00fctzt wird. Mit diesen Helfern gelang es der syrischen Regierung, den IS zur\u00fcck zu dr\u00e4ngen, der jedoch immer noch pr\u00e4sent ist, aber von unserer Presse kaum noch beachtet wird, weil man mehr damit besch\u00e4ftigt war, die Befreiung Aleppos aus der Geiselhaft der Terroristen medial schlecht zu reden. Doch war es 2016 das erste Mal seit Jahren f\u00fcr \u00f6rtliche Christen wieder m\u00f6glich gewesen, Weihnachten zu feiern.<\/span><\/p>\n<h2>Chan Shaichun und seine Folgen<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Jetzt, da die syrische Regierung das Land St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck befreit, soll sie wirklich daran interessiert sein, einen unbedeutenden Ort mit nicht mehr vorhandenem Giftgas zu attackieren, um den USA einen Grund f\u00fcr ein milit\u00e4risches Eingreifen zu liefern, obwohl sich Trump \u201ewenige Tage vorher offiziell gegen einen milit\u00e4rischen Regime change in Syrien ausgesprochen hatte?\u201c <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die USA reagierten mit einem Angriff auf den syrischen Milit\u00e4rflughafen Shayrat, der mehr als 100 km s\u00fcdlich vom Ort des Giftgaseinsatzes liegt<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> und von wo aus der Kampf gegen den IS koordiniert wird. Nicht nur der Angriff auf eine vom Volk gew\u00e4hlte Regierung und eines UNO-Mitgliedes l\u00e4sst den Giftgaseinsatz fragw\u00fcrdig erscheinen, sondern auch die \u00fcberaus schnelle Reaktion der USA, trotz russischer Gegendarstellung, die besagt, dass ein Munitionslager der Dschabhat Fatah asch-Scham\u00a0 (vormals al Nusra Front) angegriffen wurde und dabei Giftgasvorr\u00e4te zerst\u00f6rte, die daraufhin austraten.<\/span><\/p>\n<h2>Das geopolitische Spiel in Syrien<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Dass es sich in Syrien um einen geopolitischen Konflikt handelt, verdeutlichte der US-amerikanische Angriff Anfang April erneut. Nicht erst die Fake-News-Kampagne zeigt wie wichtig eine \u00f6ffentlich mediale Darstellung ist. Auch Russland reagierte und richtete auf der Netzseite des Au\u00dfenministeriums eine Rubrik ein, die Falschmeldungen des Westens entlarvt<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Doch der Westen ist dabei geschickter. Im Zusammenspiel von Regierungen und gar nicht so unabh\u00e4ngigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Medien besteht ein Netzwerk, indem sich die einzelnen Akteure gegenseitig informieren und zitieren. NGOs wie \u201eWhite Helmets\u201c oder \u201eSyria Campaign\u201c arbeiten mit den Rebellen zusammen und ihre false-flag-Man\u00f6ver leiten sie an Medienkan\u00e4le weiter, die damit die Zivilgesellschaft von der moralischen Untragbarkeit Assads \u00fcberzeugen will und auch ein milit\u00e4risches Eingreifen westlicher Staaten legitimieren soll. Das die Finanziers von NGOs oft Au\u00dfenministerien oder transatlantische Einzelpersonen sind, ist unbekannt. Von Unabh\u00e4ngigkeit kann da keine Rede mehr sein, sondern nur von Zweckdienlichkeit. Das gro\u00dfe Ziel ist eine full spectrum dominance, was eine \u201einformationstechnische, wirtschaftliche, kulturelle und milit\u00e4rische Dominanz bedeutet\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Eben jene Dominanz ben\u00f6tigen die transatlantisch globalistischen Zirkel in den USA, um ihre Vision vom \u201eNeuen Mittleren Osten\u201c zu verwirklichen. F\u00fcr das Ziel arbeitet man auch mit Islamisten, die uns immer als Feinde des Westens vorgestellt werden, zusammen. Denn gerade f\u00fcr das pluralistische Syrien schien es klug, sunnitische Sektierer zu st\u00e4rken, um den Machthaber Assad zu schw\u00e4chen. Doch Syrien steht, entgegen westlichen Medienberichten, hinter Assad, weil man um die Vorz\u00fcge einer freien Religionsaus\u00fcbung wei\u00df und tagt\u00e4glich sehen kann, was radikale Kr\u00e4fte anstreben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>Mesenh\u00f6ller, Mathias: Islamismus, 1979 Glaube, Macht, Gewalt. In: Geo Epoche Islam, Nr. 73, S. 145, 149<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>Anderson, Tim: Der schmutzige Krieg gegen Syrien. S. 205<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>Ebenda., S. 208<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>Ebenda., S. 210<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IocXK2bb54s<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>Kaiser, Benedikt: Linke Netzwerke und die Syrien-Berichterstattung. In: Sezession Nr. 72, S. 23<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>https:\/\/sezession.de\/57207<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>https:\/\/twitter.com\/todayinsyria\/status\/850238845597564928<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Russland-will-Fake-News-blossstellen-3632583.html<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>Anderson, Tim: Der schmutzige Krieg gegen Syrien. S. 119<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Weitere Artikel zum Thema<\/h3>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"SkhK0GIPvh\"><p><a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/2017\/05\/13\/geopolitik-heute\/\">Geopolitik heute<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/gegenstrom.org\/2017\/05\/13\/geopolitik-heute\/embed\/#?secret=SkhK0GIPvh\" data-secret=\"SkhK0GIPvh\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Geopolitik heute&#8220; &#8212; Gegenstrom\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der US-amerikanische Angriff auf den syrischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Shayrat vom 6.\/7. 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