{"id":3858,"date":"2019-11-10T09:41:59","date_gmt":"2019-11-10T08:41:59","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=3858"},"modified":"2020-02-05T09:10:42","modified_gmt":"2020-02-05T08:10:42","slug":"die-welt-im-jahr-2035-teil-iii-europa-in-naher-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/die-welt-im-jahr-2035-teil-iii-europa-in-naher-zukunft\/","title":{"rendered":"Die Welt im Jahr 2035 Teil III: Europa in naher Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns bereits angeschaut haben, welche <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/die-welt-im-jahr-2035-das-paradoxon-des-fortschritts\/\">globalen Trends bis in das Jahr 2035<\/a> zu erwarten sind und welche <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/die-welt-im-jahr-2035-teil-ii-moegliche-szenarien-in-ferner-zukunft\/\">m\u00f6glichen Szenarien<\/a> sich daraus ergeben, gilt es in der nun vorliegenden Abhandlung zu beleuchten, welche m\u00f6glichen Entwicklungen sich in den n\u00e4chsten Jahren in Europa abzeichnen werden. Wir wollen uns hier auf keine konkrete Jahreszahl festlegen, obgleich sich eine Entwicklung in naher Zukunft abzeichnet, welche in den n\u00e4chsten 5-10 Jahren liegen d\u00fcrfte. Auch hierzu beziehen wir uns wieder zumindest grundlegend auf den Zukunftsreport des <em>National Intelligence Council<\/em> (NIC) der <em>United States Intelligence Community<\/em> (IC). In \u201e<em>Global Trends 2035: The Paradox of Progress<\/em>\u201c wei\u00df uns die bis 2005 der CIA unterstellte Abteilung ein Szenario zu zeichnen, in der die Europ\u00e4ische Union droht, zu zerbrechen. Die Autoren weisen bereits zu Beginn des Kapitels \u201e<em>Die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre nach Regionen \u2013 Europa<\/em>\u201c darauf hin, dass sich Europa mit der M\u00f6glichkeit auseinandersetzen m\u00fcssen wird, \u201e<em>dass sich das europ\u00e4ische Projekt aufl\u00f6st, w\u00e4hrend die Nachkriegsordnung durch Zuwanderungsstr\u00f6me aus der instabilen, oft bedrohlichen Peripherie und durch die Zw\u00e4nge einer globalisierten Wirtschaft, die die \u00f6konomische Ungleichheit verst\u00e4rken, zunehmend unter Druck ger\u00e4t.<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><em><strong>[1]<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p>Obgleich es das institutionalisierte Europa \u2013 namentlich bestehend aus EU, NATO und der Euro-Zone \u2013 stets vermochte, sich auf der Weltb\u00fchne zu behaupten, ist selbiges durch eine Existenzkrise bedroht. Wir nehmen zunehmend ein Erstarken von Ressentiments zwischen den noch mehr oder weniger souver\u00e4nen Staaten innerhalb der EU wahr. Insbesondere die Divergenz in der Vorstellung von einer europ\u00e4ischen Fiskalpolitik zwischen Nord- und S\u00fcd-EU, d\u00fcrfte diesen Umstand weiterhin versch\u00e4rfen. Der NIC f\u00fchrt hierbei aus, dass die fehlende Fiskalunion, neben der W\u00e4hrungseinheit, dazu f\u00fchrte, \u201e<em>dass \u00e4rmere Staaten \u00fcberschuldet sind, was die Wachstumsaussichten seit der Finanzkrise 2008 verringert<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Dabei ist nicht unwichtig zu erw\u00e4hnen, dass die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die nationalen Wirtschafts- und Finanzpolitiken durch die Einheitsw\u00e4hrung stark eingeschr\u00e4nkt sind. So kann auf ein au\u00dfenwirtschaftliches Gleichgewicht, wie es nach dem Magischen Viereck<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> der Wirtschaftspolitik angestrebt wird, nur bedingt hingewirkt werden. Durch die gemeinsame Geldpolitik, insbesondere in Zeiten der Null-Zins-Politik der Europ\u00e4ischen Zentralbank, gibt es hier nur bedingt M\u00f6glichkeiten<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> der Einflussnahme auf die Leistungsbilanz im EU-Binnenmarkt.<\/p>\n<p>Vor allem vermochte es die EU nicht, ihren B\u00fcrgern das Gef\u00fchl der Gemeinschaft zu vermitteln. Der Brexit ist dabei wohl der auff\u00e4lligste Indikator f\u00fcr die zunehmende \u201eRenationalisierung\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> einiger europ\u00e4ischer Staaten. Die Diskussion \u00fcber eine Vergemeinschaftung der Schuldenlast und damit auch der Einf\u00fchrung einer Fiskalunion, f\u00fchren weiterhin zu mehr Uneinigkeit zwischen den noch nationalen Politiken in der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Entwicklungen in Europa im \u00dcberblick<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kommen wir zu den einzelnen Entwicklungen innerhalb Europas im \u00dcberblick.<\/p>\n<h3><strong>Zukunft der EU und Euro-Zone<\/strong><\/h3>\n<p>Wie bereits oben beschrieben, bewegt sich die EU auf ein Wiederaufleben des Nationalismus zu, zumindest in einzelnen europ\u00e4ischen Staaten. Auch in naher Zukunft wird es wohlm\u00f6glich zu keiner Einigung \u00fcber die Machtbefugnisse und einzelne Mechanismen der EU, des Europaparlamentes und insbesondere der Geld- und Fiskalpolitik kommen. Der zunehmende Einfluss der Geldpolitik der EZB auf die Wirtschaftspolitik spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle. Die begrenzten M\u00f6glichkeiten der Mitgliedsstaaten das Wirtschaftswachstum in ihren L\u00e4ndern anzukurbeln und die sich weiterhin versch\u00e4rfenden Wachstumsunterschiede, verst\u00e4rken diesen Trend. Hinzukommt das Fehlen einer europ\u00e4ischen Vision, nach der Ziele ausgerichtet werden, aus denen wiederum paneurop\u00e4ische L\u00f6sungen auf EU-inh\u00e4rente Probleme abgeleitet werden k\u00f6nnen. Der Austritt der Briten aus der EU f\u00fchrt zum Verlust eines wichtigen Geberlandes, in einer Union, in der ohnehin bisher 10 von 28 Mitgliedsl\u00e4ndern mehr einzahlen als sie zur\u00fcckbekommen. Ist der Brexit erst einmal real vollzogen, k\u00f6nnte dies noch weitere Staaten zum Austritt bewegen. Rechtspopulistische Regierungen aus S\u00fcd- und Osteuropa werden verst\u00e4rkt Druck auf die EU aus\u00fcben. Die Massenmigration nach Europa sowie zunehmender Terrorismus versch\u00e4rfen die Debatte um die Zukunft bzw. den Verbleib der einzelnen Staaten in der EU. Bereits jetzt geh\u00f6ren etwa 20 Prozent der Mitglieder im Europ\u00e4ischen Parlament zu EU-skeptischen bis hin zu EU-gegnerischen Parteien.<\/p>\n<h3><strong>Ein bedrohliches geopolitisches Umfeld<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend Russland versucht, seinen Einfluss auf Europa geltend zu machen, streben die USA danach, ihre Vormachtstellung zu halten. Auch wenn Trumps Politik nach einem Ende der Truman-Doktrin aussehen mag, versuchen die Falken aus dem Pentagon nach wie vor das Wiederaufleben des Russischen B\u00e4ren zu verhindern. Insbesondere in Hinsicht auf die Zunahme chinesischen Einflusses auf den eurasischen Kontinent, in Verkn\u00fcpfung mit russischer Geopolitik, k\u00f6nnte Europa wiederholt zum Schauplatz des 2. Kalten Krieges werden. Hier ist es durchaus m\u00f6glich, dass durch gezielte Einflussnahme \u00fcber Propaganda und Parteienfinanzierung von beiden Seiten die EU zumindest in Teilen in Ost<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> und West gerissen wird. Die Konfliktherde im Nahen Osten werden zus\u00e4tzlich f\u00fcr eine instabile Peripherie sorgen. Dies wird weitere Bewegungsstr\u00f6me von Migranten aus den betroffenen L\u00e4ndern mit sich bringen. Dadurch kommen auch vermehrt Terroristen aus dem Irak und Levante \u00fcber die EU-Grenzen, was die Gefahr von terroristischen Angriffen in europ\u00e4ischen Staaten zur Folge hat.<\/p>\n<h3><strong>Geburtenschwund und demographischer Druck von au\u00dfen<\/strong><\/h3>\n<p>Eine schwindende autochthone Bev\u00f6lkerung und die parallel stattfindende Massenmigration wird massiven Druck auf die Gesellschaften aus\u00fcben. Durch die geringe Reaktionsf\u00e4higkeit der nationalen Regierungen sowie der EU-Institutionen auf diese rasche Entwicklung, wird es zu innerstaatlichen Spannungen kommen. Rechtspopulistische Parteien werden weiterhin an Auftrieb hinzugewinnen, w\u00e4hrend sich die liberal-demokratischen Parteien zusehends der Kritik der Gesellschaften ausgesetzt sehen. Hier wird es in Teilen zu einer nationalen Renaissance-Bewegung der Regierungen kommen, um ihre W\u00e4hlerschaft nicht vollends an die Rechtspopulisten und rechten Parteien zu verlieren. Durch die alternde Bev\u00f6lkerung wird die Forderung nach Anwerbung von Arbeitskr\u00e4ften aus dem Ausland immer mehr politisch Gestalt annehmen. Die EU wird hierbei vor der Herausforderung stehen, diese Arbeitskr\u00e4fte zu integrieren und gleichzeitig die Immigration zu reduzieren bzw. zu filtern. Die Massenmigration nach Europa wird jedoch auch dazu f\u00fchren, dass sich die Staaten zunehmend uneiniger werden. W\u00e4hrend die einen ihre nationalen Grenzen sch\u00fctzen werden, werden die anderen auf offene Grenzen setzen. Die Forderung nach einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenze wird zunehmend wichtiger, obgleich sie von den Euroskeptikern als paneurop\u00e4isches Element kritisiert wird.<\/p>\n<h3><strong>Die nationalen Regierungen schw\u00e4cheln<\/strong><\/h3>\n<p>Durch die zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der k\u00f6rperlichen sowie \u00f6konomischen Unversehrtheit und ein schwaches Wirtschaftswachstum, welches seit der Finanzkrise 2008 besteht, werden sich nicht nur populistische Parteien von rechts, sondern auch von links in Wahlen durchsetzen k\u00f6nnen. Diese profitieren von der allgemeinen Unzufriedenheit. Durch das Erstarken von Parteien, die am rechten oder linken Rand agieren, ist auch teilweise eine heterodoxe Politik zu erwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Geopolitische Bedeutung Europas in den n\u00e4chsten 5-10 Jahren<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Status Europas als \u201eGlobal Player\u201c basiert auf seiner Einheit. Durch den volatilen Zustand der EU und die Latenz zwischen seinen Nationalstaaten und dem Supranationalstaat, verliert es an Potenzial, weiterhin eine Ordnungsmacht auf dem eurasischen Kontinent zu bleiben. Ganz gleich, ob als gleichrangiger Partner oder verl\u00e4ngerter Br\u00fcckenkopf der US-Hegemonie. Die Ann\u00e4herungen zwischen Russland und einigen EU-Staaten und der zunehmende Einfluss sowohl russischer wie auch chinesischer Geopolitik auf die eurasische Peripherie Europas im Osten, bedeuten Konfliktpotenzial zur Nato. Sollte es zu einer Spaltung in Ost und West oder vielmehr in verschiedene Regionen kommen, k\u00f6nnten aus der einstigen Europ\u00e4ischen Union mehrere Unionen entstehen. So w\u00e4re ein Europa der R\u00e4ume denkbar. Insbesondere die Visegrad-Staaten bzw. das Intermarium sind bereits Vorl\u00e4ufer derartiger m\u00f6glicher Raumm\u00e4chte. Genauso k\u00f6nnte sich ein mitteleurop\u00e4ischer sowie ein nord- und ein westeurop\u00e4ischer Gro\u00dfraum bilden. Deutschland k\u00f6nnte sich langfristig gesehen in dem mitteleurop\u00e4ischen Gro\u00dfraum als Ordnungsmacht hervortun, genauso wie Frankreich in einem westeurop\u00e4ischen Machtblock.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei, die sich allm\u00e4hlich von einem geopolitischen Dreh- und Angelpunkt zu einem geopolitischen Akteur herausbildet, betreibt zunehmend eine Au\u00dfenpolitik, die sich von den Interessen der Nato wegbewegt. Dies kann zu einer weiteren Destabilisierung des B\u00fcndnisses f\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Zukunft Europas ist ungewiss<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die EU ist ein Koloss auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen. Sie ist eine rein politische Union, die zeitweise gar zwanghaft erweitert wurde, ohne R\u00fccksicht auf die insbesondere wirtschaftspolitische Kompatibilit\u00e4t der Mitgliedsstaaten genommen zu haben. Die Tatsache, dass ein Gro\u00dfteil der EU-Eliten Griechenland in der Euro-Zone behalten wollte, zeigt deutlich, dass die Europ\u00e4ische Union einem ideologischen Zwangskorsett gleicht. Aus einer Europ\u00e4ischen Wirtschaftsgemeinschaft ist eine politische Union geworden, mit gleicher W\u00e4hrung, die letztlich die Volkswirtschaften gefangen h\u00e4lt. Obgleich der Gedanke eines vereinten Europas durchaus seinen Charme hat, gilt gleiches aus Sicht des Autors derzeit f\u00fcr unrealistisch. Die Diskrepanzen in der Wirtschafts-, Finanz- und Migrationspolitik sowie allgemein die Divergenzen in der Auffassung dar\u00fcber, wie die EU mechanisch-technisch konzipiert sein sollte, macht einen Zusammenbruch \u2013 ganz gleich in welcher Art und Form \u2013 zunehmend wahrscheinlicher. Des Weiteren bedarf es f\u00fcr solch eines Gigaprojektes einer Vision. Bisher schafften die eurokratischen Akteure es nicht, aus dem Mythos, der aus der Nachkriegszeit entstand, eine positive und einende Vision zu schaffen oder auf der Vision eines Charles de Gaulle aufzubauen.<\/p>\n<p>Dennoch ist auch die nahe Zukunft Europas ungewiss. Der totale Zusammenbruch der EU ist keineswegs zwangsl\u00e4ufig. K\u00f6nnte es doch zu einer Reform der Union kommen, die Antworten auf die o. g. Entwicklungen und die sich daraus ergebenden Fragen geben kann. Es ist aber wahrscheinlich, dass Europa eine Renaissance der Nationalstaaten erleben wird und Teile sich zu Regionen wirtschaftlicher und in Teilen auch politischer Art zusammenfinden.<\/p>\n<p>Vor allem die Rechte muss hierbei Antworten f\u00fcr die Zukunft entwickeln, denn obgleich der Nationalstaat wieder im Trend ist, wird es eine Renaissance des 19. oder 20. Jahrhunderts sicherlich nicht mehr geben. In einer zunehmend global verflochtenen Welt, die auch angesichts der Digitalisierung immer engmaschiger werden d\u00fcrfte, ist eine Politik, ohne seinen Blick auf das Internationale zu werfen, unm\u00f6glich. Hier m\u00fcssen rechte Theoretiker ran, f\u00fcr Europa eine Konzeption \u2013\u00a0 mit einer Vision verkn\u00fcpft \u2013 zu schaffen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Literaturhinweise<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> NIC (2017, S. 186)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ebd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Das Magische Viereck umfasst ein volkswirtschaftliches System, in dem die 4 wirtschaftspolitischen Ziele Preisniveaustabilit\u00e4t, hoher Besch\u00e4ftigungsgrad, au\u00dfenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum angestrebt werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Diese w\u00e4ren etwa durch Lohn- und Tarifpolitiken gegeben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Der Begriff ist hier in Anf\u00fchrungszeichen gesetzt, da es die Nationalstaaten <em>de jure<\/em> innerhalb der EU nach wie vor gibt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn k\u00f6nnten dabei eine Sonderrolle spielen, da sie weder die liberale EU-Politik in ihren L\u00e4ndern einf\u00fchren, noch die Knute des Russischen B\u00e4ren sp\u00fcren wollen. Daher ist die Bildung eines Raumes in Mittel- bzw. Osteuropa, namentlich der Visegrads m\u00f6glich.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns bereits angeschaut haben, welche globalen Trends bis in das Jahr 2035 zu erwarten sind und welche m\u00f6glichen Szenarien sich daraus ergeben, gilt es in der nun vorliegenden Abhandlung zu beleuchten, welche m\u00f6glichen Entwicklungen sich in den n\u00e4chsten Jahren in Europa abzeichnen werden. 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