{"id":3601,"date":"2019-08-28T15:49:53","date_gmt":"2019-08-28T13:49:53","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=3601"},"modified":"2020-02-04T23:18:17","modified_gmt":"2020-02-04T22:18:17","slug":"eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/","title":{"rendered":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><i>\u201eDie Aristokratie gr\u00fcndete auf den vornehmen Empfindungen: Treue, Schutz, Dienst. Die \u00fcbrigen politischen Systeme gr\u00fcnden auf gemeinen Gef\u00fchlen: Egoismus, Habgier, Neid, Feigheit.\u201c<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p><i>Nicol\u00e1s G\u00f3mez D\u00e1vila<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Aufsatz bildet den zweiten Teil einer Aristokratie-Reihe und gew\u00e4hrt einen kleinen Ausblick auf ein Grundlagenwerk, welches derzeit in unserem Verlag erstellt wird.<br \/>\n<\/em><em>Hier geht es zum ersten Teil:\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/der-demokratismus-und-sein-zerfall-demokratie-im-endstadium\/\">Der Demokratismus und sein Zerfall: Demokratie im Endstadium<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben im <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/der-demokratismus-und-sein-zerfall-demokratie-im-endstadium\/\">vorherigen Artikel<\/a> bereits festgestellt, dass es Aufgabe einer echten Rechten ist, eine Gegenelite zu dem dekadenten demokratistischen Status Quo zu bilden. Diese Gegenelite muss Tr\u00e4ger einer neuen Zeit mit einer neuen Art und Weise des F\u00fchrens sein. Zu diesem Gegenentwurf geh\u00f6rt zun\u00e4chst eine ganz andere Auffassung von der Welt, als wir sie heute haben. Der Zustand, in dem sich die \u201ewestliche Welt\u201c heute befindet, ist nicht in seiner Gesamtheit zu begreifen, ohne sich mit dem Wertegef\u00fcge und der Emanzipation von Natur und Menschsein befasst zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Dialektik Aristoteles<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der antike Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles pr\u00e4gte einen der ersten dialektischen S\u00e4tze der uns bekannten Weltgeschichte. \u201e<i>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<\/i>.\u201c Wenn wir sagen, dass es sich hierbei um einen dialektischen Satz handelt, dann meinen wir, es ist ein g\u00fcltiger Satz f\u00fcr eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Raum, die gemein als allgemeine Wahrheiten verstanden werden. Da es allerdings nur allgemeine Wahrheiten innerhalb eines bestimmten Raumes, innerhalb einer bestimmten Zeit geben kann, gibt es die universelle eindeutig und allgemein jederzeit g\u00fcltige Wahrheit nicht. Das \u201eGanze\u201c und das \u201eTeil\u201c, also das \u00bbEinzelne\u00ab bilden ein dialektisches Widerspruchspaar. D.h., beide Begriffe stehen in einer Wechselbeziehung und bilden zwei Pole, die einander gegen\u00fcberstehen. Sie sind also kein reiner Gegensatz, sondern besitzen ein gemeinsames Moment der Identit\u00e4t. Ein Widerspruch ist also etwas und (s)ein Anderes. Das Ganze scheint wie ein Gegensatz zum Einzelnen zu sein. So zumindest begegnet uns die gegenw\u00e4rtige Funktionselite in ihren Werteparadigmen mit ihren All\u00fcren \u00fcber das Individuum, welches selbstbestimmt, gar atomistisch und autonom vom \u00bbGanzen\u00ab best\u00fcnde. Lediglich in dem immer st\u00e4rker scheinenden Globalismus wird das \u00bbGanze\u00ab neben dem \u00bbEinzelnen\u00ab betont. Hier handelt es sich aber um ein allgemeines Ding an sich, welches irgendwie mit dem \u00bbEinzelnen\u00ab verbunden sein soll. Da hier jedoch das Besondere keine Ber\u00fccksichtigung findet, muss diese \u201eSichtweise\u201c auf die Welt als Ideologie, welche auf unwirklichen Ideen aufbaut, abgetan werden. Denn jedes Ding an sich ist zwar <i>einzeln<\/i> and <i>allgemein<\/i>, aber eben auch <i>besonders<\/i>. Dieses \u00bbBesondere\u00ab macht unsere Sichtweise auf die Dinge erst wirklich wahrhaftig, also dialektisch. Das \u00bbGanze\u00ab ist \u00bbeinzeln\u00ab und auch nicht. Das mag f\u00fcr die schwachen Geister merkw\u00fcrdig klingen, aber erst diese Wahrheit zu begreifen, bedeutet die Welt in sich zu begreifen. Goethe l\u00e4sst seinen <i>Faust<\/i> im ersten Band sagen, dass dieser wissen will, \u201e<i>was die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt<\/i>\u201c. Wir bewegen uns auf diesem Pfad, wenn wir diese Dialektik verstehen.<\/p>\n<p>Damit ist ausgedr\u00fcckt, dass das \u00bbGanze\u00ab ohne das \u00bbEinzelne\u00ab nicht w\u00e4re. Umgekehrt ist das \u00bbEinzelne\u00ab nat\u00fcrlich nur wirklich, wenn es ein \u00bbGanzes\u00ab gibt, dem es angeh\u00f6rt. Beide Begriffe besitzen also eine gemeinsame Identit\u00e4t. Zugleich ist aber das \u00bbEinzelne\u00ab ein <i>Besonderes<\/i> und zugleich <em>Allgemeines<\/em> (Ein Teil des Ganzen). Genauso steht der Mensch also als ein \u00bbEinzelnes\u00ab in einem \u00bbGanzen\u00ab, der Natur oder unser Planet Erde zum Sonnensystem oder das Sonnensystem zur Milchstra\u00dfe und diese wiederum zum Universum. Hegel sprach von \u201eallen <i>Dingen<\/i>\u201c, die \u201ean sich selbst widersprechend\u201c seien. Alle Dinge besitzen eine innere Selbstbewegung, wie es das \u00bbGanze\u00ab und seine \u00bbTeile\u00ab auch tun. Diese Tatsache zu erkennen und sie als sein \u201eSchicksal\u201c anzunehmen, bedeutet sich selbst als Teil eines Ganzen zu sehen und sein Leben entsprechend mit dieser Einsicht in Einklang zu bringen. So verh\u00e4lt es sich nat\u00fcrlich auch mit dem Individuum, welches einem bestimmten Volk angeh\u00f6rt. Das Volk ist hierbei das \u00bbGanze\u00ab, w\u00e4hrend das Individuum ein \u00bbTeil\u00ab dessen ist. Das Volk besteht aus den einzelnen Individuen, die wiederum alle untereinander verschieden sind, aber die Volksangeh\u00f6rigkeit als Moment der Identit\u00e4t miteinander <i>teilen<\/i>. Diese Identit\u00e4t miteinander kann nur bestehen, wenn es vor allem erst einmal ein Nicht-Selbst oder zumindest ein Anderes gibt. Erst wenn wir wissen, was wir nicht sind, k\u00f6nnen wir wissen, was wir sind und wem wir \u00e4hnlich sind. Identit\u00e4t kommt schlie\u00dflich vom lateinischen <i>idem<\/i>, was <i>derselbe<\/i>, <i>dasselbe<\/i> bedeutet. Wenn es aber ein Gemeinsames (<i>dasselbe<\/i>) mit <i>bestimmten<\/i> Individuen gibt, dann muss es auch ein Verschiedenes mit anderen <i>bestimmten<\/i> Individuen geben.<\/p>\n<p>Kommen wir zur\u00fcck zu Aristoteles. Wenn dieser davon spricht, dass dieses \u00bbGanze\u00ab mehr als die Summe seiner \u00bbTeile\u00ab sei, dann begreift er also diese Dinge nicht nur als <i>einzeln<\/i> and <i>allgemein<\/i>, sondern auch als <i>besondere<\/i> Dinge an sich. Erst die Teile in ihrer Gesamtheit machen das \u00bbGanze\u00ab aus. Nehmen wir dazu ein Produktionsunternehmen. Der Unternehmer, der sein Kapital anlegt, um damit einen Mehrwert zu erzielen, w\u00e4re schlecht beraten, w\u00fcrde er, ungeachtet der Qualifikation, Herkunft und Leistungsbereitschaft der individuellen Bewerber, jeden Beliebigen in seinen Betrieben anstellen. Die <i>einzelnen<\/i> Mitarbeiter stellten zwar somit im allgemeinen Sinn eine Belegschaft dar, werden aber niemals gesamtunternehmerische H\u00f6chstleistungen erreichen, wenn sie sich nicht auch entsprechend ihren Qualifikationen auf einem bestimmten Platz wiederfinden und sich dort als wichtiges Glied eines gro\u00dfen \u00bbGanzen\u00ab verstehen. Erst die Dynamik und Bewegung zwischen den Mitarbeitern und dem Unternehmen sowie der Betriebsleitung und der Gesch\u00e4ftsleitung usw. f\u00fchrt dazu, dass das Unternehmen ein wirklich ertragreiches ist. Deshalb ist es auch wichtig, die Herkunft und Pers\u00f6nlichkeit sowie den Charakter eines Menschen zu ber\u00fccksichtigen, wenn es um die Frage geht, ob derselbe in unserem Unternehmen einen Platz finden soll. Der sog. \u201eGleichheitssatz\u201c \u2013 der im \u00dcbrigen nicht f\u00fcr m\u00e4nnliche Deutsche zu gelten scheint \u2013 verst\u00f6\u00dft gegen dieses einfache Prinzip. Die gleichmacherische demokratistische Lehre des Globalismus l\u00e4sst das Besondere unber\u00fccksichtigt, wenn er dies nicht sogar unterdr\u00fcckt. Alles angeblich zu Gunsten der Schwachen und Unterdr\u00fcckten. Die Rede ist von Minderheiten, die eigene Quoten ben\u00f6tigen, um Unternehmer dazu zu zwingen, auch \u00bbTeile\u00ab in das \u00bbGanze\u00ab zu holen, die da gar nicht hingeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Volk ist mehr als die Summe seiner Individuen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>M\u00fcnzen wir den obigen aristotelischen Satz auf das Volk um, so k\u00f6nnen wir auch sagen, dass das Volk mehr ist als die Summe seiner Individuen. Dass dies auch die V\u00e4ter des 1948\/1949 auf den Weg gebrachten Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland so verstanden haben, weist Dr. Dr. Thor von Waldstein in seiner Studie <i>Wer sch\u00fctzt die Verfassung vor Karlsruhe? Kritische Anmerkungen zur neueren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts betr. den \u00bbethnischen Volksbegriff\u00ab<\/i> eindeutig nach. Darin konstatiert er auch auf Hinblick der Herbstlosung von 1989 \u00bbWir sind das Volk!\u00ab, \u201e<i>da\u00df das Bewu\u00dftsein eines historisch gepr\u00e4gten Volkes mehr umfa\u00dft als die Summe der Einzelintellekte, die seiner (momentanen) Angeh\u00f6rigen<\/i>.\u201c Und weiter f\u00fchrt der bekannte Jurist aus Mannheim in der selben Schrift aus: \u201e<i>Demgem\u00e4\u00df wurde auch die deutsche Einigung im Jahre 1990 vollzogen: nicht als Agglomeration von 80 Millionen Ichs, sondern \u00bbim Bewu\u00dftsein der Kontinuit\u00e4t deutscher Geschichte\u00ab (Pr\u00e4ambel Einigungsvertrag) als Vollendung der Einheit Deutschlands \u00bbals gleichberechtigtes Glied der V\u00f6lkergemeinschaft\u00ab.<\/i>\u201c<\/p>\n<p>Von Waldstein spricht hierbei genau jene Dialektik an, die wir als Grundlage jeder Wahrheit \u00fcber V\u00f6lker und Nationen und deren Gesellschaften (besser: Gemeinschaften) begreifen m\u00fcssen. Jede Ignoranz gegen\u00fcber dieser Tatsache f\u00fchrt in den sicheren Untergang und ist Ursprung jenes Status Quo, der reif f\u00fcr eine revolution\u00e4re Wende ist. Denn genau dieser Grundsatz besteht im heute globalistischen Liberalismus nicht. Vielmehr wird von den Gralsh\u00fctern des Demokratismus jede erdenkliche Waffe f\u00fcr rechtm\u00e4\u00dfig erkl\u00e4rt, die gegen diese aristotelische Dialektik gerichtet ist. So k\u00f6nnen das Weltgeschehen und die Geschichte auch niemals in ihrer Tragweite erkannt werden, wenn der Blick nicht auf Grundlage der V\u00f6lker als organisch gewachsene Gemeinschaften get\u00e4tigt wird. Wer das Volk als soziobiologische Gemeinschaft versteht, der wird zumindest sehr nah an die Wahrheit treten k\u00f6nnen, die es gilt zu erkennen, wenn Entscheidungen nationalen oder gar globalen Ausma\u00dfes anstehen.<\/p>\n<p>So ist die Dialektik und vor allem jene eines Aristoteles auch Basis f\u00fcr jeden Politiker und Akteur, der eine tragende Rolle in der nationalen und der Weltpolitik innehaben will. Letztlich ist es auch der Boden von dem aus Strategie und Taktik der echten Rechten entstehen muss. Wenn wir verstehen wollen, was die \u201e<i>Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt<\/i>\u201c, dann nur indem wir es \u00fcber die Technik dialektischen Denkens tun und das bedeutet eine asymptotische Ann\u00e4herung an die Wahrheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Eine neue Elite als Basis einer neuen Aristokratie<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so muss sich die neue Avantgarde als Aristokratie verstehen. Wir meinen hier nicht die Reinkarnation des alten schlaff gewordenen Adels. Es ist hier die Rede von einer Gegen-Elite, die auf Grundlage der aristotelischen Dialektik \u00bb<i>Das Volk ist mehr als die Summe seiner Individuen<\/i>\u00ab fu\u00dft. Ihr Handeln muss von der Wahrung und Erhebung des Volkes bestimmt werden. Die Rede ist also von einer Leistungselite, eine Elite der T\u00fcchtigen, der Starken und der Unbeugsamen. Sie m\u00fcssen all ihr Tun in den Dienst des Volkes stellen. Der geformte Wille, der auf Grundlage der Opferbereitschaft des Einzelnen f\u00fcr das Ganze besteht. Diese Elite leistet nicht um ihrer selbst Willen. Sie leistet um des Volkes Willen. Wir wissen von dem menschlichen Hang zum Egoismus. Dennoch werden wir eine ganze Reihe von aufopferungswilligen F\u00fcrsten und Edelleuten, echter Adel also, in unserer Ahnenreihe entdecken. Die Geschichte ist voll von starken Pers\u00f6nlichkeiten, die als Gestalter ihrer Geschichte, ihrer Zeit, aufgetreten sind. Denn nicht die Geschichte bringt Gestalten hervor, sondern die Gestalten machen, also gestalten die Geschichte. Der neue Staat, die neue Aristokratie muss also gef\u00fchrt werden von Gestaltern, die beseelt vom Willen sind, das Volk zu erhalten und seinen Nutzen zu mehren.<\/p>\n<p>Deshalb brauchen wir auch wieder eine Art Auserw\u00e4hltheitsgedanken und Sendungsbewusstsein, welches diese Gestalten unserem Volk wieder einzuhauchen wissen. Nun meinen wir hier gewiss nicht die arrogante Auserw\u00e4hltheit, wie wir sie in den Schriften der Weltreligionen antreffen. Es ist vielmehr ein gesunder Ethnozentrismus, der darauf ausgerichtet ist, dass das \u00dcberleben und die Mehrung des Nutzens des Volkes auch der Welt dienen. Denn dies muss der n\u00e4chste Schritt sein. Die von uns hier beschriebene Gegen-Elite, diese neuen Aristokraten sind alles andere als Chauvinisten. Sie sind Edelleute im besten Sinne des Begriffes. Erleuchtet vom Gedanken an die V\u00f6lker dieser Erde, sind sie in erster Linie Diener ihres eigenen Volkes, doch in zweiter Linie sind sie auch Diener des Menschen. Der Mensch ist letztlich auch ein \u00bbEinzelnes\u00ab und ein gro\u00dfes \u00bbGanzes\u00ab. Die Menschwerdung von der \u201eUrzelle\u201c \u00fcber die Entstehung der ersten Meerestiere, danach der Landtiere bis hin zum heutigen <i>homo sapiens sapiens<\/i> ist eine Aneinanderreihung von Progression und Regression, was wir allgemein als Entwicklung, als Evolution verstehen. Der neue Aristokrat muss sich also als Wahrer dieser Erkenntnis verstehen, vor allem aber muss er sich als Erschaffer einer neuen Zeit begreifen. Die Zeit ist \u00fcberreif f\u00fcr eine neue Ganzheit, in der Religion und Naturwissenschaft ein Widerspruch und zugleich eine Einheit bilden. Dieses Bewusstsein zun\u00e4chst wieder im deutschen Volk zu erwecken und es in den Dienst eines Ganzen zu stellen, wo der Mikrokosmos zum Makrokosmos wird, ist Aufgabe dieser neuen Aristokratie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Regierungsform der neuen Aristokratie<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es kann hier nicht Aufgabe sein, genau auszuformulieren, wie die k\u00fcnftige neue aristokratische Regierungsform auszusehen hat. Im <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/der-demokratismus-und-sein-zerfall-demokratie-im-endstadium\/\">vorherigen Artikel<\/a> haben wir bereits gesehen, dass es keinen idealen Staat und auch keine universell ideale Regierungsform gibt. Es gibt immer nur die ideale Regierungsform zu einem bestimmten Zeitpunkt und auch diese wird niemals in einer reinen Form auftreten. Jede Wahrheit liegt zwischen verschiedenen entgegengesetzten Polen. Genauso verh\u00e4lt es sich mit dem dialektischen Widerspruchspaar \u00bb<i>Demokratie <\/i>&lt;-&gt;<i> Diktatur<\/i>\u00ab. F\u00fcr den Aristokraten, den Edelmann, kommt es also weniger darauf an, wie viel Demokratie oder Diktatur er zul\u00e4sst. Es geht vielmehr darum anzuerkennen, dass nur jene herrschen d\u00fcrfen, die sich ihrer Macht f\u00fcr das Volk bewusst sind. Der Wille zur Macht ist Grundlage jeder echten Herrschaft. Der semi-anarchistische Ausspruch \u201eMacht f\u00fcr den, der sie nicht will!\u201c ist eine reine Autosuggestion. Er ist ein Trugschluss, der edel gemeint sein kann, vor allem jedoch naiv ist. Jene, die einen Staat und damit ein Volk f\u00fchren, m\u00fcssen den unersch\u00fctterlichen Willen zur Macht haben. Denn sie f\u00fchlen sich auserw\u00e4hlt, das Volk auf eine h\u00f6here Stufe zu bef\u00f6rdern, damit dieses seine Macht mehren und der Welt seinen Dienst erweisen kann.<\/p>\n<p>Zugegeben h\u00f6rt sich dies etwas pathetisch an. Doch nichts anderes ist an dieser Stelle zu fordern, um eine Umwertung aller Werte vorzunehmen, wie wir sie brauchen.<\/p>\n<p>Kommen wir noch einmal zum \u00bbWillen zur Macht\u00ab. Wir wollen mit dem neuen Aristokraten keineswegs eine Gestalt herbeisehen, die keinerlei normale menschliche Eigenschaften, sondern nur noch den reinen Altruismus besitzt. Wir wissen, dass die Welt nicht in \u00bbGut\u00ab und \u00bbB\u00f6se\u00ab oder in \u00bbAltruismus\u00ab und \u00bbKarrierismus\u00ab aufgeteilt ist. Auch hier haben wir es wieder mit <i>korrelativen Kategorienpaaren der Dialektik<\/i> zu tun. Es ist immer etwas, was dazwischen liegt. Genauso muss der Herrscher nat\u00fcrlich auch karrieristisch veranlagt sein, bei allem Altruismus, der ihn Politik im Sinne des Volkes machen l\u00e4sst. Nun verstehen wir allgemein unter einem Karrieristen einen Egoisten, der seine Karriere in das Zentrum seines Handelns stellt. Eben weil wir uns unseres Geistes bedienen k\u00f6nnen, sind wir nicht so eifrig, hier wieder jede menschliche Eigenschaft zu leugnen. Jeder Herrscher ist nat\u00fcrlich auch zu einem gewissen Ma\u00dfe auf seine <i>Macht<\/i> (hier f\u00fcr <i>Karriere<\/i>) bedacht. Dies zu leugnen w\u00fcrde einer Phantasmagorie gleichkommen. Aber wir geh\u00f6ren nicht zu den schwachen Geistern, die der \u201eSchwarz-Wei\u00df-Weltanschauung\u201c angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Und so wusste schon der italienische Staatsphilosoph Niccolo Machiavelli dem \u201eidealen\u201c F\u00fcrsten folgendes zuzusprechen:<\/p>\n<p><i>\u201eWeil es denn notwendig ist, dass der F\u00fcrst sich darauf versteht, die Bestie zu spielen, so muss er beides davon nehmen, den Fuchs und den L\u00f6wen; denn der L\u00f6we entgeht den Schlingen nicht und der Fuchs kann sich gegen den Wolf nicht wehren. Die Fuchsgestalt ist also n\u00f6tig, um die Schlingen kennen zu lernen, und die L\u00f6wenmaske, um die W\u00f6lfe zu verjagen. Diejenigen, welche sich allein darauf legen, den L\u00f6wen zu spielen, verstehen es nicht.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Unter dem Fuchs versteht Machiavelli jenen, der schlau und zugleich auch listig ist. Der L\u00f6we ist der Tapfere und Starke, der sich den Gefahren stellt und seinem Volk Besch\u00fctzer ist. Denn wer sich nicht auch gegen die Schlangen in der Politik zu behaupten wei\u00df, der wird auch keinen Staat bauen k\u00f6nnen. Dem idealistischen Bild der Rechten, dass der F\u00fcrst also ausschlie\u00dflich L\u00f6we sein muss und darf, erteilen wir hiermit eine klare Absage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schluss<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Halten wir also fest: Die neue Aristokratie besteht aus jenen, die zum einen im Sinne des Volkes handeln, seinen Nutzen so mehren, das es seinen Dienst f\u00fcr die Welt tun kann und zum anderen auf ihre Macht bedacht sind und diese mit aller H\u00e4rte und Schl\u00e4ue zu beherbergen wissen.<\/p>\n<p>Diese Gegenelite aufzubauen, die das Prinzip der aristotelischen Dialektik bereits heute an sich selbst vollzieht, ist die dringlichste Aufgabe einer echten Rechten. Diesen Zusammenhang zu erkennen ist Grundlage dieser echten Rechten. Die echte Rechte bekennt sich damit zu einer neuen Aristokratie der T\u00fcchtigen, der Tapferen, der Schaffenden, der Gestalter und der M\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Literaturverzeichnis<\/h3>\n<p>Goethe (o. J.). Faust \u2013 Der Trag\u00f6die erster und zweiter Teil und Urfaust. Verlag Martin Maschler, Berlin<\/p>\n<p>Machiavelli (2012). Der F\u00fcrst. Aus dem italienischen von August Wilhelm Rehberg. Herausgegeben von Max Oberbreyer. Anaconda Verlag GmbH, K\u00f6ln<\/p>\n<p>Waldstein (2017): Wer sch\u00fctzt die Verfassung vor Karlsruhe. Erschienen im Institut f\u00fcr Staatspolitik, Schnellroda<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Aristokratie gr\u00fcndete auf den vornehmen Empfindungen: Treue, Schutz, Dienst. Die \u00fcbrigen politischen Systeme gr\u00fcnden auf gemeinen Gef\u00fchlen: Egoismus, Habgier, Neid, Feigheit.\u201c Nicol\u00e1s G\u00f3mez D\u00e1vila &nbsp; Dieser Aufsatz bildet den zweiten Teil einer Aristokratie-Reihe und gew\u00e4hrt einen kleinen Ausblick auf ein Grundlagenwerk, welches derzeit in unserem Verlag erstellt wird. Hier geht es zum ersten Teil:\u00a0Der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":3537,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[132,41,299,950,265],"class_list":["post-3601","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philosophie-theorie","tag-aristokratie","tag-demokratie","tag-demokratismus","tag-dialektik","tag-elite"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eDie Aristokratie gr\u00fcndete auf den vornehmen Empfindungen: Treue, Schutz, Dienst. Die \u00fcbrigen politischen Systeme gr\u00fcnden auf gemeinen Gef\u00fchlen: Egoismus, Habgier, Neid, Feigheit.\u201c Nicol\u00e1s G\u00f3mez D\u00e1vila &nbsp; Dieser Aufsatz bildet den zweiten Teil einer Aristokratie-Reihe und gew\u00e4hrt einen kleinen Ausblick auf ein Grundlagenwerk, welches derzeit in unserem Verlag erstellt wird. Hier geht es zum ersten Teil:\u00a0Der [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Gegenstrom\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-08-28T13:49:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-02-04T22:18:17+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"960\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Peter Steinborn\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Peter Steinborn\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Peter Steinborn\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/40de2267a7d15eb30009c962eca594a1\"},\"headline\":\"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus\",\"datePublished\":\"2019-08-28T13:49:53+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-04T22:18:17+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/\"},\"wordCount\":2645,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/Demokratie-scaled.jpg\",\"keywords\":[\"Aristokratie\",\"Demokratie\",\"Demokratismus\",\"Dialektik\",\"Elite\"],\"articleSection\":[\"Philosophie &amp; Theorie\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/\",\"name\":\"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/Demokratie-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2019-08-28T13:49:53+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-04T22:18:17+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/Demokratie-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/Demokratie-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":960,\"caption\":\"Demokratismus\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\",\"name\":\"Gegenstrom\",\"description\":\"Plattform f\u00fcr rechte Metapolitik\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\",\"name\":\"Metapol Verlag & Medien\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png\",\"width\":300,\"height\":219,\"caption\":\"Metapol Verlag & Medien\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/de-de.facebook.com\\\/rechteMetapolitik\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/channel\\\/UCvQizs-yQ8YapMiyuD6wDrw\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/40de2267a7d15eb30009c962eca594a1\",\"name\":\"Peter Steinborn\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/en\\\/author\\\/peter-steinborn\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom","og_description":"\u201eDie Aristokratie gr\u00fcndete auf den vornehmen Empfindungen: Treue, Schutz, Dienst. Die \u00fcbrigen politischen Systeme gr\u00fcnden auf gemeinen Gef\u00fchlen: Egoismus, Habgier, Neid, Feigheit.\u201c Nicol\u00e1s G\u00f3mez D\u00e1vila &nbsp; Dieser Aufsatz bildet den zweiten Teil einer Aristokratie-Reihe und gew\u00e4hrt einen kleinen Ausblick auf ein Grundlagenwerk, welches derzeit in unserem Verlag erstellt wird. Hier geht es zum ersten Teil:\u00a0Der [&hellip;]","og_url":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/","og_site_name":"Gegenstrom","article_publisher":"https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/","article_published_time":"2019-08-28T13:49:53+00:00","article_modified_time":"2020-02-04T22:18:17+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":960,"url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Peter Steinborn","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Peter Steinborn","Est. reading time":"13 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/"},"author":{"name":"Peter Steinborn","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/person\/40de2267a7d15eb30009c962eca594a1"},"headline":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus","datePublished":"2019-08-28T13:49:53+00:00","dateModified":"2020-02-04T22:18:17+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/"},"wordCount":2645,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","keywords":["Aristokratie","Demokratie","Demokratismus","Dialektik","Elite"],"articleSection":["Philosophie &amp; Theorie"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/","name":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus - Gegenstrom","isPartOf":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","datePublished":"2019-08-28T13:49:53+00:00","dateModified":"2020-02-04T22:18:17+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#primaryimage","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","width":2560,"height":960,"caption":"Demokratismus"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/eine-neue-aristokratie-der-gegenentwurf-zum-demokratismus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/gegenstrom.org\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Eine neue Aristokratie: Der Gegenentwurf zum Demokratismus"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#website","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/","name":"Gegenstrom","description":"Plattform f\u00fcr rechte Metapolitik","publisher":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/gegenstrom.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization","name":"Metapol Verlag & Medien","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png","contentUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png","width":300,"height":219,"caption":"Metapol Verlag & Medien"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/","https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCvQizs-yQ8YapMiyuD6wDrw"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/person\/40de2267a7d15eb30009c962eca594a1","name":"Peter Steinborn","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/author\/peter-steinborn\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Demokratie-scaled.jpg","jetpack_sharing_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3601"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3601\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}