{"id":3558,"date":"2019-08-15T16:27:52","date_gmt":"2019-08-15T14:27:52","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=3558"},"modified":"2020-02-04T23:24:11","modified_gmt":"2020-02-04T22:24:11","slug":"kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/","title":{"rendered":"Kinderkreuzzug  &#8211; Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt?"},"content":{"rendered":"<h3>Eine Gedankenreise durch das Ph\u00e4nomen \u201eFridays for Future\u201c<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Mein p\u00e4dagogisches Erfolgsrezept, das ich Eltern, Lehrern und Erziehern hiermit mitteilen m\u00f6chte, ist von einer Einfachheit, dass ich mich fast sch\u00e4me es auszusprechen: Ich habe immer versucht, auch ganz junge Menschen todernst zu nehmen\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&#8211; Prof. Dr. Hans Joachim Schoeps<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Vorspiel auf dem Domplatz<\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Domplatz ist mit Halbw\u00fcchsigen gef\u00fcllt. Dass ihr Platz um diese Uhrzeit ganz woanders sein m\u00fcsste, ist augenf\u00e4llig. Selbst hohe W\u00fcrdentr\u00e4ger hatten sie dazu ermahnt, doch erfolglos. Sie alle harren auf das Kommen jener fast biblischen Gestalt, die ihnen vom Alter her nicht viel oder gar nichts voraus hat, aber deren Offenbarungen der drohenden Apokalypse sie alle in ihren Bann gezogen haben. Jeden Moment werden sie an den Lippen ihrer Ikone h\u00e4ngen und die Botschaft, die sie bereits innerlich f\u00fchlen, empfangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Diese Botschaft ist kurz: Die Alten haben versagt und, was besonders blasphemisch ist, sich auch noch mit ihrem Versagen arrangiert. Ihnen fehlte das Herz, um sich den Erfordernissen der Zeit zu stellen. Uns, den Jungen, den Tr\u00e4gern der Zukunft, ist es daher vorherbestimmt, das Unheil abzuwenden und die Errettung herbeizuf\u00fchren!<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h3>Wiederholt sich die Geschichte?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor drei Monaten muss es gewesen sein, da ich diese Zeilen als spontane Reaktion auf die geradezu allgegenw\u00e4rtige Medienpr\u00e4senz eines blassen M\u00e4dchens aus Schweden zu Papier brachte. Nun liegen sie vor Ihnen als das \u201eVorspiel auf dem Domplatz\u201c. Im eigentlichen Sinne war es auch noch kein Vorspiel, denn ich dachte nicht daran, das Geschriebene jemals zu verwenden. Sie hatten meine Gedanken bereits beim Lesen erraten? Ich muss Sie entt\u00e4uschen. Die Szenerie k\u00f6nnte sich so oder so \u00e4hnlich genauso gut im Jahre 1212 im Rheinland oder im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%8Ele-de-France\">\u00cele-de-France<\/a> abgespielt haben. Was das mit heute zutun hat? Das liegt wohl im Auge des Betrachters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jerusalem verloren, vier Kreuzz\u00fcge vergangen, von denen der letzte mit dem Pr\u00e4dikat \u201esch\u00e4ndlich\u201c noch gut davon k\u00e4me. Eine Rettung der Heiligen Stadt schien \u2013 wenn \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich \u2013 dann in weite Ferne ger\u00fcckt. Der maurische Kalif Muhammad an-Nasir war mit einem riesigen Heer auf der iberischen Halbinsel gelandet und es sah nicht gut f\u00fcr die dort noch verbliebenen christlichen Staaten aus. Zwar hatte Papst Innozenz III. zum Kreuzzug aufgerufen, doch w\u00fcrden diese Kr\u00e4fte maximal zur Verteidigung Rest-Spaniens ausreichen. Fernab von der Welt der Erwachsenen begannen sich in Frankreich und Deutschland zehntausende Jugendliche und Kinder, zu denen sich sp\u00e4ter auch Erwachsene gesellten, unter der F\u00fchrung gleichaltriger Vision\u00e4re und Propheten auf den Weg in das Heilige Land zu begeben, um es den Mohammedanern wieder zu entrei\u00dfen. In Frankreich hatten sie sogar die Anweisung ihres K\u00f6nigs zur R\u00fcckkehr einfach ignoriert. \u00dcberhaupt waren alle Beschwichtigungsversuche der Erwachsenen erfolglos geblieben. Vielleicht war insgeheim deren schlechtes Gewissen schuld daran? Bestand vielleicht doch noch die M\u00f6glichkeit eines Wunders? Nein, denn Gott w\u00fcrfelt nicht. Die Hoffnungen bei Gro\u00df und Klein wurden sehr bald zerschlagen. In Marseille angekommen, versprachen hiesige \u201eselbstlose\u201c Schiffseigner den Kindern die kostenlose \u00dcberfahrt, was entweder in dem Untergang der Schiffe oder ihrer Versklavung endete. F\u00fcr die deutschen Kinder sah es nicht besser aus: Ihr Zug \u00fcber die Alpen wurde von vielen mit dem Tode bezahlt und in Genua angekommen, kehrte ein Teil des Haufens, der mittlerweile wohl ein mitleidiges Bild angenommen hatte, um. Dem Rest verwehrte man in Brindisi schlie\u00dflich die \u00dcberfahrt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Zur\u00fcck in die Gegenwart: Grabenk\u00e4mpfe zulasten unseres Planeten<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eStop and listen. It takes impressive wisdom, corporatism in order to stand up straight, by living in symbiosis with this ecosystem. <\/em><em>Dinnertime with wine, pantomime, nobody wants to discuss and underline any signs of environmental crimes. Keep playing angry birds on your iphone. <\/em><em>Keep filling your breasts with silicone. Keep building muscles with testosterone. Stay away from all the unknown. Keep moving around in your comfort zone.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Auszug aus dem Lied \u201aMen &amp; Earth\u2019 der schwedischen Post-Hardcore-Band \u201aRaised Fist\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stellen wir uns unser Land einmal als eine Theaterb\u00fchne vor, auf deren Logenpl\u00e4tzen die Funktionseliten und die Prominenz Platz nehmen, w\u00e4hrend dem einfachen Volk das Parkett zugewiesen wurde. Auf der B\u00fchne soll nun ein neues, ganz besonderes St\u00fcck aufgef\u00fchrt werden, welches &#8211; folgt man den Verlautbarungen des Programmheftes &#8211; ganz alleine von einfachen Kindern vorbereitet, finanziert und einstudiert wurde. Schon beim \u00d6ffnen des Vorhangs f\u00e4llt die prunkvolle B\u00fchnenausstattung auf und alles scheint perfekt organisiert zu sein. W\u00e4hrend auf den Stehpl\u00e4tzen \u00dcberraschung und Verwunderung herrscht, schallt ohrenbet\u00e4ubender Applaus von den h\u00f6heren R\u00e4ngen, obwohl das St\u00fcck doch gerade erst begonnen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das war nat\u00fcrlich nur eine Metapher und sie sollte meine Verbundenheit mit all jenen bekunden, die dieser angeblich pl\u00f6tzlich von unten entstandenen Schulstreik-Bewegung skeptisch gegen\u00fcberstehen. Es f\u00e4llt einem dar\u00fcber hinaus leicht, jemanden nicht zu m\u00f6gen, der im zarten Alter von 16 Jahren<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> vor eine UNO-Vollversammlung tritt und der Erwachsenenwelt mitteilt, sie m\u00fcsse sofort in Panik geraten und jede Nacht die Alptr\u00e4ume durchleben, die sie selbst durchlebe. Dieser Artikel soll auch nicht die Frage nach der Wirkm\u00e4chtigkeit des menschlichen CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes auf das Klima stellen. Ich sehe das \u00d6kosystem f\u00fcr von der Natur fein ausbalanciert und halte somit sein Kippen durch Zugabe eines, wenn auch meinetwegen rein prozentual geringes Mehr an einem Treibhausgases f\u00fcr im Bereich des M\u00f6glichen. Davon ganz abgesehen vertrete ich die Meinung, wir lebten \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse hinaus. Schwerer zu beurteilen f\u00e4llt mir hingegen die Frage, was schwerer wiegt: der sich gegenseitig bedingende Raubbau an der Natur oder der an der menschlichen Seele.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Reaktionen im patriotischen Lager zu Greta Thunberg lassen sich in zwei Kategorien einordnen. W\u00e4hrend die eine Seite mit Spott (so zum Beispiel eher m\u00e4\u00dfig originellen Verballhornungen ihres Namens) reagieren, ruft der andere Teil gleich dem Pabst Petrus II. in Solowjews \u201aKurzer Erz\u00e4hlung vom\u2019 Antichrist<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> den Himmel zu Hilfe, um den D\u00e4mon, gekommen um den \u00d6kofaschismus<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> einzul\u00e4uten, zu bannen. Zugegebenerma\u00dfen tendierte ich in meiner ersten Reaktion zu der zweiten Kategorie, bis ich nach dem anf\u00e4nglichen Schrecken, dessen gewahr wurde, dass es sich bei der kleinen Greta um ein Opfer, nicht zuletzt ihrer eigenen destruktiven \u00c4ngste handelt, die, das ist der Punkt, ein vern\u00fcnftiges Handeln eher hemmen, als in irgendeiner Form produktiv zu wirken. Nach dem Ergebnis der Europawahl, welche mit einem massiven Stimmenzuwachs der Gr\u00fcnen endete<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a>, wurden besonders in den sozialen Netzwerken die Stimmen von rechts laut, die nun meinten, man m\u00fcsse den Gr\u00fcnen das Thema \u201aKlimawandel\u2019 aus der Hand rei\u00dfen. Die Formel m\u00fcsse also lauten: Einwanderungskritik + Klimaschutz = bestehendes W\u00e4hlerpotenzial + dem der Gr\u00fcnen. Dass dies auf einem Spielfeld, dessen Regeln der Feind (noch) bestimmt, mehr als naiv erscheint, muss ich wohl nicht sagen. Loben muss man solch Vorst\u00f6\u00dfe des Herzens in einem Lager, dem es oft an Kreativit\u00e4t mangelt, aber trotzdem und Selbstbesinnung in einem Gang zu den alten Fundamenten ist in einem Moment der allgemeinen Stagnation \u00fcber vieles ertragreicher als blindes \u201aweiter so!<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a>. Abgesehen von der immer noch weitgehend fehlenden rechten Gegen\u00f6ffentlichkeit, die diese Schieflage in der Wahrnehmung des W\u00e4hlers nach und nach korrigieren k\u00f6nnte, revidieren sich einmal gewonnene Auffassungen des Wahlvolkes \u00fcber Ausrichtungen bzw. Warensiegel, wenn \u00fcberhaupt, dann nur ausgesprochen langsam. Grunds\u00e4tzlich sollte man nicht vergessen, dass Programmatik kein wirkliches Entscheidungskriterium ist. An sich geht es vielen Anh\u00e4ngern gr\u00fcner Phraseologie um das in der atomisierten Gesellschaft verlorene Gef\u00fchl der Gemeinschaft oder um ein \u201aFeel- Good- Lebensgef\u00fchl\u2019. Leider beobachten wir weiterhin eine ungemein vereinfachende Polarisierung mit Unterteilungen in \u201eKlimaleugner\u201c und \u201eKlimaj\u00fcnger\u201c, die wir bereits\u00a0w\u00e4hrend der ausbleibenden Grenzschlie\u00dfung 2015\/2016 beobachten konnten (damals \u201eNazis\/ Rassisten\u201c und \u201eGutmenschen\/Willkommensklatscher\u201c) und sogar die Argumentation bzw. die v\u00f6llig empathielose Gegenargumentation (\u201eDiffuse \u00c4ngste\u201c, \u201eIst global und l\u00e4sst sich regional nicht aufhalten\u201c, \u201eGab es schon immer\u201c) ist in beiden F\u00e4llen \u00e4hnlich. Diese neue Frontenbildung wirkt sich auf die bereits bestehenden Kl\u00fcfte zwischen \u201erechts\u201c und \u201elinks\u201c besonders tragisch aus, die Alain de Benoist wie folgt beschreibt: \u201e<em>Freilich l\u00f6st der Umweltschutz auch bei der Linken Irritationen aus. W\u00e4hrend den Rechten die Liebe zum Planeten Erde als neuartige Form des \u00bbKosmopolitismus\u00ab verd\u00e4chtig ist, f\u00fcrchtet die Linke, sie k\u00f6nne in eine Liebe zum Boden oder zur Heimat ausarten.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> <\/em>Letztendlich erh\u00f6ht dieses Verhalten die Handlungsunf\u00e4higkeit des Volkes im Kampf gegen die Eliten um ein weiteres. Dass dieser Zwist fast ausschlie\u00dflich zwischen den Autochthonen ausgetragen wird, erh\u00f6ht im \u00fcbrigen die Tragik nur noch weiter, denn ein gemeinsames Vorgehen gegen einen sich global und universal gebarenden gewissenlosen Kapitalismus w\u00e4re wohl im Sinne von weiten Teilen der beiden Lager. Nichtsdestotrotz er\u00f6ffnet diese Bewegung eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige, wenngleich immer wieder verschobene Debatte. Es ist nicht mehr und nicht weniger die Gretchenfrage um den heutigen Kapitalismus des ewigen Wachstums mit seinem auch von vielen Linken geteilten Fortschrittsglauben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Rechte Urspr\u00fcnge des Unweltschutzes \u2013 eine kleine Auswahl<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eAlles Organische erliegt der um sich greifenden Organisation. Eine k\u00fcnstliche Welt durchsetzt und vergiftet die nat\u00fcrliche. Die Zivilisation ist selbst eine Maschine geworden, die alles maschinenm\u00e4\u00dfig tut oder tun will. Man denkt nur noch in Pferdekr\u00e4ften. Man erblickt keinen Wasserfall mehr, ohne ihn in Gedanken in elektrische Kraft umzusetzen. Man sieht kein Land voll weidender Herden, ohne an die Auswertung ihres Fleischbestandes zu denken, kein sch\u00f6nes altes Handwerk einer urw\u00fcchsigen Bev\u00f6lkerung ohne den Wunsch, es durch ein modernes technisches Verfahren zu ersetzen. Ob es einen Sinn hat oder nicht, das technische Denken will Verwirklichung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Oswald Spengler in \u201aDer Mensch und die Technik\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um mit einer Abwandlung eines Diktums des gro\u00dfen Ralf Stegner zu sprechen, geh\u00f6rte Umweltschutz schon immer zur rechten DNA. Mittlerweile scheint diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit wohl in der Tat der Vergessenheit anheim gefallen zu sein und harrt einer Wiederbelebung. Der viel zu fr\u00fch verstorbene neurechte Publizist Norbert Bormann setzte in seiner Streitschrift \u201aWarum rechts?\u2019 den politischen Richtungen \u201elinks\u201c und \u201erechts\u201c jeweils ihren Charakter definierende Begriffspaare entgegen: Wo Linke und Liberale an den immerw\u00e4hrenden \u201eFortschritt\u201c glauben, erkennt der Rechte lieber die \u201e\u00dcberzeitlichkeit\u201c (des Seins), wo ihr Wirken in einer \u201eMonokultur\u201c endet, dient unser Wirken der \u201eKulturenvielfalt\u201c und wenn von ihnen alles einem \u201eMachbarkeitswahn\u201c unterworfen wird, so sehen wir das Heil in der \u201eBegrenzung\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits 60 Jahre vor dem Erscheinen einer Umweltbewegung gei\u00dfelte Ludwig Klages<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> den sich selbst aus der Natur und dem Kosmos entfernten, den Geist \u00fcber die Seele stellenden Menschen in seinen erscheinungswissenschaftlichen, metaphysische Schriften wie dem Essay \u201eMensch und Erde\u201c von 1913. Dem der Rechten immanenten Pessimismus folgend, sah Klages sein Schaffen eher als Grabgesang oder letzten Aufschrei gegen den Irrsinn, ohne Hoffnungen auf die alles verdinglichende Wissenschaft oder eine wie auch immer geartete angebliche menschliche Vernunft zu hegen. Sp\u00e4ter griff Friedrich Georg J\u00fcnger, der j\u00fcngere und weniger bekannte der beiden Br\u00fcder, Klages Gedanken auf und lie\u00df sie in 1946 sein Buch \u201aDie Perfektion der Technik\u2019<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> einflie\u00dfen. Hier finden wir unzweifelhaft bereits alle Kritikpunkte der sp\u00e4teren \u00f6kologischen Bewegung. Auch wird bei ihm ein besonderes rechtes Ph\u00e4nomen deutlich: Die Kritik an Mensch und Technik, ohne in die v\u00f6llige Negation beider abzugleiten oder eine Wiederkehr in graue Vorzeiten &#8211; ein gern gebrauchtes Strohmann-Argument &#8211; zu fordern. F\u00fcr J\u00fcnger ist klar: \u201eEs gibt hier kein zur\u00fcck; nur ein hindurch\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a>. In \u201aMaschine und Eigentum\u2019, drei Jahre sp\u00e4ter erschienen, fordert er dann die Neusetzung der Beziehung zwischen Mensch und Natur: <em>\u201eDie Erde bedarf des Menschen als eines Pflegers und Hirten. Wir m\u00fcssen wieder lernen, sie als Mutter zu behandeln.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a><\/em>, ohne jemals mit seinem Ansatz der Kritik zu brechen, so wie in seinem sp\u00e4teren Gedicht \u201aMemento\u2019:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eDu fragst, um Antworten zu erhalten, welche neue Fragen herbeischleppen. Gefangene sind sie an den Schellen deiner Wi\u00dfbegier. Du selbst bist ihr Gefangener. So schnell du l\u00e4ufst, ich wei\u00df nicht, ob du fliehst oder angreifst. Ich kenne dein Ziel nicht. Kennst du es selbst denn? Was bleibt dir, wenn du die Freude mit Apparaten erforscht hast? Und wozu die Molek\u00fcle der Ratlosigkeit aufz\u00e4hlen? Denke ein wenig nach \u00fcber dein Nachdenken. (\u2026) Sto\u00df das Ger\u00fcmpel zur Seite und mach dir den Platz frei. Der T\u00e4nzer in dir sucht den verlorenen Schritt.<\/em><\/p>\n<p><em>Du fragst, wo die G\u00f6tter sind, die Geister und Toten? Wozu fragst du? Wo, Freund, wohnen wohl deine eigenen Erinnerungen? Wohnen sie nicht in den H\u00e4usern, welche zerst\u00f6rt wurden, und an den B\u00e4chen, welche vertrockneten? Sind sie nicht bei denen, welche fortgingen?<\/em><\/p>\n<p><em>Das Haus deiner Kindheit ist in Flammen aufgegangen, und doch wohnst du noch in ihm. Die Holzhauer haben den Wald gef\u00e4llt, in dem du spieltest, und er gr\u00fcnt weiter. Schwarzes Wild tritt aus den schweigenden W\u00e4ldern. Von den Steinbr\u00fcchen her (\u2026) kommt die tote Geliebte in dem blauen Kleid der ersten Umarmung.(\u2026) Der Becher, aus dem wir tranken, waren wir selbst. (\u2026)<\/em><\/p>\n<p><em>An deinen Grenzen lauern Chim\u00e4ren. Deine Begriffe sind Zugriffe und W\u00fcrggriffe geworden. Deine Gegenst\u00e4nde sind Leichname geworden. Das, was du Objekt nennst, hast du get\u00f6tet. Hellauf schreit der sterbende Vogel der Nacht, und schwarzes Blut tropft herab auf den Weinstock. Warum sagtest du, dass du ein Mensch bist? Weil du die Tiere ausrottest und den Himmel verachtest? Nimm die Verneinungen fort. In deiner Menschlichkeit steckt der Ha\u00df gegen Himmel und Erde. (\u2026) Von eurer Gier werden die B\u00e4che schmutzig. Die Seen faulen, und die V\u00f6gel fallen tot aus den L\u00fcften. (\u2026) O du Abgenutzter! Die Spuren der Abnutzung sind an dir sichtbar. (\u2026) Die Gewohnheit, sagst du, macht alles gew\u00f6hnlich. Du bist\u2019s ja, der die Gewohnheit gew\u00f6hnlich macht. Hat jemand geh\u00f6rt, dass die Rose sich abgenutzt h\u00e4tte?(\u2026) In eine Schreibmaschine wandelst du die Sprache um. Deine Worte stinken von Klugheit. Verneig dich doch vor dem Brot, das du isst, und vor dem Wein, den du trinkst. Verneig dich vor Himmel und Erde.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Illusionslosigkeit<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a> gepanzert, n\u00e4herte sich 15 Jahre vor F.G. J\u00fcnger Oswald Spengler unserem Themenkomplex in \u201aDer Mensch und die Technik\u2019 an. Das Ausma\u00df der Technisierung, konstatiert er dabei n\u00fcchtern, habe nun einen Grad erreicht, der einer \u00dcberschreitung des Rubikons gleiche<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a>. Zwar steht der von ihm prophezeite Untergang der \u201efaustischen Zivilisation\u201c noch aus, doch sind alle ihn kennzeichnenden Urs\u00e4chlichkeiten noch vorhanden. Das Verf\u00fcgbarmachen unserer Geistesfr\u00fcchte nannte Spengler den \u201eVerrat an der Technik\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn16\" name=\"_ednref16\">[16]<\/a>, was im Konkurrenzkampf des wei\u00dfen Arbeiters mit den Lohnabh\u00e4ngigen der Dritten Welt und schlussendlich in der Vernichtung des Westens durch die Nutznie\u00dfer m\u00fcnden w\u00fcrde. Was heute allerdings obsolet wirkt, ist die \u00dcberzeugung Spenglers, dass mit unserem Untergang bei den anderen V\u00f6lkern ein R\u00fcckfall in vorindustrialisierte, primitive Zeiten einhergehen w\u00fcrde. Dieser Gedankengang ist wohl nur noch f\u00fcr schwach pigmentierte notorische Selbsthasser interessant, die sich davon den Beginn eines goldenen Zeitalters versprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man kann die Frage der Urs\u00e4chlichkeiten bzw. der geistigen Wurzeln der Entfremdung des Menschen von der Natur stellen. Wie schon in \u201aAufstand der Kulturen\u2019 angeschnitten und in \u201aAbschied vom Wachstum\u2019 erweitert, liegen sie f\u00fcr den gro\u00dfen (Vor) Denker der franz\u00f6sischen \u201aNeuen Rechten\u2019 Alain de Benoist im Christentum, womit er sich in die Tradition Ludwig Klages stellt. Der alttestamentarische Sch\u00f6pfungsakt und das ber\u00fchmte \u201eSeid fruchtbar und mehret euch und f\u00fcllet die Erde und machet sie euch untertan.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a> seien urs\u00e4chlich f\u00fcr die Verunpers\u00f6nlichung des Verh\u00e4ltnisses des Menschen zu der Natur. Bezieht man sich weiter auf die Genesis, so k\u00f6nnte man die Technisierung auch als Unlustvermeidung und den Drang nach Erl\u00f6sung<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn18\" name=\"_ednref18\">[18]<\/a> deuten. Spengler hingegen f\u00fchrt die Suche auf einer anderen Ebene. In dem Menschen selbst sieht er all das angelegt, was nun versch\u00e4rft zutage tritt. Seine Einzigartigkeit<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn19\" name=\"_ednref19\">[19]<\/a> in der Natur erziele er durch die Kombination des Auges eines Raubtiers mit einem freien, ungebundenen Geist, seine F\u00e4higkeit zur Herstellung und Nutzung von Werkzeugen sowie seiner waffenf\u00e4higen Hand.<\/p>\n<p>Mit dem Verschwinden des Bauerntums infolge der Industrialisierung und Verst\u00e4dterung f\u00fchrt de Benoist wiederum einen Faktor an, mit dem sich Spengler bereits befasste. Dieser charakterisierte diesen Menschenschlag in seinem monumentalen \u201aUntergang des Abendlandes\u2019 wie folgt: <em>\u201ePflanzen hei\u00dft etwas nicht nehmen, sondern erzeugen. Aber damit wird man selbst zur Pflanze, n\u00e4mlich Bauer. Man wurzelt in dem Boden, den man bestellt.\u00a0 Die Seele des Menschen entdeckt eine Seele in der Landschaft; eine neue Erdverbundenheit des Daseins, ein neues F\u00fchlen meldet sich. Die feindliche Natur wird zur Freundin. Die Erde wird zur Mutter Erde. Zwischen s\u00e4en und zeugen, Ernte und Tod, Kind und Korn entsteht eine tiefgef\u00fchlte Beziehung.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn20\" name=\"_ednref20\">[20]<\/a> <\/em>Bereits lange vor Christi Geburt versuchte der r\u00f6mische Volkstribun Tiberius Gracchus Teile des Volkes in seiner Agrarreform durch Anreize der Verst\u00e4dterung zu entrei\u00dfen und auf die heimatliche Scholle zu locken, was nicht zuletzt an der naiven Undurchdachtheit seines Entwurfes scheiterte. Auch der \u201aDuce\u2019 Italiens, Benito Mussolini, wollte zur gesunden Landbev\u00f6lkerung zur\u00fcckkehren. Allerdings darf nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass die zur\u00fcckgebliebene italienische Kriegswirtschaft mit ihren geradezu l\u00e4cherlichen Produktionszahlen nicht ganz unschuldig an dem Fiasko war, welches Italien im zweiten Weltkrieg milit\u00e4risch durchlebte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu Alain de Benoist, dessen Gedanken zur Entstehung der Fortschrittsideologie \u00fcbersprungen werden. Allen bisherigen Umweltma\u00dfnahmen, haupts\u00e4chlich bestehend aus Verboten, Steuererh\u00f6hungen und der Schaffung von Anreizen, attestiert er eine l\u00f6sungsferne Scheinwirkung.<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn21\" name=\"_ednref21\">[21]<\/a> Genauso verh\u00e4lt es sich mit den technischen Innovationen in der Produktentwicklung, die durch den sogenannten \u201eRebound-Effekt\u201c, das hei\u00dft die erwiesene Mehrnutzung nach der Effizienzsteigerung, aufgehoben werden. Sein Standpunkt ist dabei dem seiner Vorg\u00e4nger nicht un\u00e4hnlich: <em>\u201eDas Ziel lautet nicht, die Uhren zur\u00fcckzudrehen, sondern gegenw\u00e4rtiges Denken hinter sich zu lassen. Es geht darum, aus unseren K\u00f6pfen den Primat der Wirtschaft und den Konsumwahn zu vertreiben, die den Menschen sich selber entfremdeten: darum mit der Welt der Dinge brechen, um die Welt des Menschen wiederaufzubauen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn22\" name=\"_ednref22\">[22]<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit war die Richtung klar. Doch zeichnete auch ein Rechter jemals ein konkretes alternatives Modell? Ja, Beispiele daf\u00fcr gibt es. Zuletzt pr\u00e4sentierte Wolfgang Bendel in seiner Schrift \u201aAristokratie\u2019 (<a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/produkt\/aristokratie-eine-streitschrift\/\">hier<\/a> erh\u00e4ltlich) die barocke Gesellschaft als Gegenentwurf zu unserer heutigen Misere bzw. den Problemen von Zivilisation und Moderne<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn23\" name=\"_ednref23\">[23]<\/a>. Sie ist mir nicht nur aufgrund meiner gro\u00dfen Liebe zu der barocken Musikepoche nicht unsympathisch. Ein weiterer Entwurf, der nicht nur ein \u201ezur\u00fcck\u201c sondern auch ein \u201evor\u201c beinhaltete, lieferte der Mann, den man lange Zeit als die Nummer 2 der \u201eNouvelle Droite\u201c bezeichnete, Guillaume Faye.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Ein Tag im Leben des Dimitri Leonidovich Oblomov<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e<em>Nicht die Erzeugung und Erraffung materieller G\u00fcter ist der Sinn des Lebens \u2013 sondern die Erf\u00fcllung der in uns liegenden F\u00e4higkeiten! \u2013 Nicht Reichtum, sondern Gl\u00fcck; nicht Menge, sondern Wert; nicht Macht, sondern Recht; nicht Intellekt, sondern Charakter- das sind die Einheiten dieser neuen Wert-Skala \u2013 und das Zentrum dieses neuen Weltbildes ist nicht mehr der \u00e4u\u00dfere Erfolg, sondern die innere Zufriedenheit des Menschen und des Volkes.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#8211; Dr. Otto Strasser in \u201aDeutschlands Erneuerung\u2019, erschienen 1946.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem er GRECE<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn24\" name=\"_ednref24\">[24]<\/a> 1986 verlassen hatte, wurde es still um Guillaume Faye, bis er sich schlie\u00dflich 1998 mit einem metapolitischen Paukenschlag zur\u00fcckmeldete. In seiner als \u201aArcheofuturismus\u2019 betitelten Textsammlung re\u00fcssierte beides, Fiktion und profunde Kenntnis der Geschichte, Wissenschaft, Technik und Geopolitik. Seine an das Ende gestellte Kurzgeschichte \u2013 wohl dem Genre der Science-Fiction zuzuordnen \u2013 hat in all den Jahren nicht an Faszination eingeb\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>In ihr begleiten wir im Jahre 2073 einen hohen Beamten der Eurosibirischen F\u00f6deration, welche 125 autonome Staaten bzw. F\u00fcrstent\u00fcmer auf dem Gebiet Europas inklusive Russlands beinhaltet, auf dem Hin- und R\u00fcckweg einer Dienstreise nach Br\u00fcssel.<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn25\" name=\"_ednref25\">[25]<\/a><\/p>\n<p>Faye nutzt \u00fcber weite Strecken des Textes einen Dialog zwischen dem Protagonisten und Nafissa, der Tochter des Maharajas von Gopal und Au\u00dfenministers der indischen Imperiums, um seine Zukunftsvision vor dem Leser auszubreiten. Entgegen dem im Jahr des Erscheinens von Fayes Publikation von Francis Fukuyama verk\u00fcndeten, popularisierten und bereits wieder obsoleten \u201eEnde der Geschichte\u201c befinden wir uns in einer multipolaren Welt. Diese entstand in einer Umw\u00e4lzung durch ein Krisen-Konglomerat (im Buch als \u201edie gro\u00dfe Katastrophe\u201c beschrieben), welches in den Jahren von 2014 bis 2030 die Kontinente mehr oder minder verw\u00fcstete. Diese neue Welt unterscheidet sich von der alten besonders bez\u00fcglich der Nutzung von Hochtechnologien (wozu bereits Automobile z\u00e4hlen). Genauso verh\u00e4lt es sich mit dem Zugang zu aktuellen Nachrichten<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn26\" name=\"_ednref26\">[26]<\/a>, der nur noch dem die St\u00e4dte bev\u00f6lkernden meritokratischen Teil der Bev\u00f6lkerung (Euro-Sibirien betreffend: 20%) vorbehalten ist. Die Warenproduktion ging auf 10% des Standards vor dem Jahre 2014 zur\u00fcck, ohne dass dies als Mangel empfunden wird. Eine globale Erw\u00e4rmung bzw. ein sich auch in der Zunahme von Wetterextremen \u00e4u\u00dfernder Klimawandel lie\u00df sich nicht mehr aufhalten, brachte aber einigen Regionen der F\u00f6deration, wie der Ukraine oder S\u00fcd-Sibirien, durchaus Vorteile in der \u00f6kologischen Landwirtschaft, die \u00fcberall von den Dorfgemeinschaften praktiziert wird. Nicht unerw\u00e4hnt sollte bleiben, dass man die Energiepolitik anhand neuer und alter Technologien, die neben der Kraft der Elemente auch gez\u00e4hmte Nuklearkraft beinhalten, \u201eklimaneutralisiert\u201c hat. Als gro\u00dfe Machtbl\u00f6cke stehen sich die Eurosibirische F\u00f6deration, das Indische Imperium, China und Japan gegen\u00fcber. Die USA, sowohl von der \u201eGro\u00dfen Katastrophe\u201c als auch von den Folgen des Klimawandels arg gebeutelt, zerfiel in mehrere unterschiedlich entwickelte ethnisch mehr oder weniger segregierte unabh\u00e4ngige Kleinstaaten, die nun Interessengebiete einerseits der Europ\u00e4er, anderseits der Asiaten geworden sind. Die rein defensiv ausgerichtete F\u00f6deration sch\u00fctzt seine Au\u00dfengrenzen u.a. mit Drohnen und ist auch in der Lage, durch Satelliten interstellare Artillerieunterst\u00fctzung anzufordern. Neben dem Mond wurde auch der Mars besiedelt und mit dem Erzrivalen, China, geteilt.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie es Ihnen geht, aber je mehr ich dar\u00fcber nachdenke, umso mehr h\u00f6rt sich dies f\u00fcr mich nach Prophetie und nicht nach abstrakten Zukunftsvisionen an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ein Qu\u00e4ntchen Optimismus wird doch wohl noch erlaubt sein, Herr Spengler?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie h\u00e4tte wohl die Reaktion eines Ludwig Klages auf den \u201eSchulstreiks f\u00fcr das Klima\u201c ausgesehen? Vielleicht h\u00e4tte er sie begr\u00fc\u00dft und in ihnen eine letzte Chance zur Rettung von Mutter Erde zu erkennen geglaubt. Vielleicht h\u00e4tte er sich auch gelangweilt und resigniert abgewendet und seine Feststellung aus \u201aMensch und Erde\u2019 wiederholt, die besagt: <em>\u201eDie Mehrzahl der Zeitgenossen in Gro\u00dfst\u00e4dten zusammengesperrt und von Jugend auf gew\u00f6hnt an rauchende Schl\u00f6te, Get\u00f6se des Stra\u00dfenl\u00e4rms und taghelle N\u00e4chte, hat keinen Ma\u00dfstab mehr f\u00fcr die Sch\u00f6nheit der Landschaft, glaubt schon Natur zu sehen bei dem Anblick eines Kartoffelfeldes und findet auch h\u00f6here Anspr\u00fcche befriedigt, wenn in den mageren Chausseeb\u00e4umen einige Stare und Spatzen zwitschern.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn27\" name=\"_ednref27\">[27]<\/a><\/em><\/p>\n<p>Ebenso w\u00e4re es wahrscheinlich, dass sich bei fortschreitendem Alter der Fokus der Schulstreiker verschieben wird. Wenn man eigene Rechnungen zu bezahlen hat und erkennen muss, dass die Welt dort drau\u00dfen nicht auf einen gewartet hat, gewinnen diese Unmittelbarkeiten vielleicht an Vorrang (soziale Frage)<\/p>\n<p>Ich will nicht verhehlen, dass es sich bei der Aussetzung der Schulpflicht bzw. der Nichtahndung eines Versto\u00dfes gegen selbige um ein weiteres \u00e4u\u00dferst bedenkliches Mosaik bei der zunehmenden Aush\u00f6hlung unseres Rechtsstaates handelt. Viktor Orb\u00e1n nannte diese, in unseren Gefilden grassierende Krankheit einen \u201emoralischen Imperialismus\u201c. Das Abgleiten in eine Gesinnungsethik, die damit einhergeht und freim\u00fctig verk\u00fcndet, selbst nicht perfekt zu sein, aber doch immerhin das richtige Bekenntnis abzuleisten, ist ebenfalls Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ebenso zweifelhaft wie ihr Wille, zuerst vor der eigenen T\u00fcr zu kehren, erscheint au\u00dferdem die Motivation<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn28\" name=\"_ednref28\">[28]<\/a> vieler in dieser \u201eBewegung\u201c. Sicher ist der Antrieb bei vielen wahrscheinlich st\u00e4rker im Selbsthass bzw. Hass auf die Zivilisation der Europ\u00e4er begr\u00fcndet, als der ehrlichen Sorge um unseren Planeten. Diese w\u00e4re zumindest eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die vielen blinden Flecken dieser Weltanschauung: So ergeht man sich in Menschenfeindlichkeit, wenn es den Europ\u00e4er betrifft. Fordert f\u00fcr wei\u00dfe Frauen den Geburtenverzicht oder eine Ein-Kind-Politik<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn29\" name=\"_ednref29\">[29]<\/a>. Gleichwohl h\u00e4lt man aber fest an einem Bev\u00f6lkerungstransfer von Afrika nach Europa und h\u00fctet sich davor, die dortige Fertilit\u00e4tsrate einer Kritik zu unterziehen. Auch die undurchdachten und vorschnellen \u00f6konomischen Forderungen w\u00fcrden gut zu diesem Muster passen. So w\u00fcrde das pl\u00f6tzliche Bet\u00e4tigen der Handbremse bei voller Fahrt in eine Rezession und unsere Gesellschaft in eine schwere Krise, wenn nicht gar ins Chaos st\u00fcrzen. Was steht in der Bibel? <em>An ihren Fr\u00fcchten sollt ihr sie erkennen<\/em>. W\u00e4re das Denken dieser Personen konsequent, so w\u00fcrden sie sich wohl bei Pentti Linkola<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn30\" name=\"_ednref30\">[30]<\/a> wiederfinden. Auch ist das Vorhandensein von Trittbrettfahrern, denen es nur um eine Gelegenheit geht, sanktionsfrei die Schule zu schw\u00e4nzen, sicherlich kein Einzelfall. Doch n\u00e4hern wir uns den gr\u00fcnen Konzepten zur L\u00f6sung der Klimafrage.<\/p>\n<p>Wem bitte sonst gleicht der Emissionshandel mit CO<sub>2-<\/sub>Zertifikaten, wenn nicht dem mittelalterlichen Ablasshandel? De Benoist \u00e4u\u00dfert \u00fcber dieses v\u00f6llige Versagen und die Beibehaltung bzw. Forcierung der \u201anachhaltigen Entwicklung\u2019:<\/p>\n<p><em>\u201eDer Grundgedanke(\u2026) reduziert die Umwelt auf eine feststehende Variable \u2013 sie verteuert die Funktionskosten eines Systems, das sich der kontinuierlichen Produktionssteigerung verschrieben hat. Dabei wird das Prinzip des grenzenlosen Wachstums nirgends in Frage gestellt, sondern vielmehr nach M\u00f6glichkeiten gesucht, daran festzuhalten, ohne dass es zur \u00f6kologischen Katastrophe kommt. Ein solcher Versuch gleicht der Quadratur eines Kreises.\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn31\" name=\"_ednref31\">[31]<\/a><\/p>\n<p>Wenn auch bei Alain de Benoist in seinem bereits zitierten \u201aAbschied vom Wachstum\u2019 ein \u00e4u\u00dferst romantisierender, weit \u00fcberholter Blick auf die deutschen Gr\u00fcnen zutage tritt, so mag man ihm diesen verzeihen, wenn er zu seiner N\u00fcchternheit zur\u00fcckkehrt und bezogen auf die Umweltbewegung, als deren Vorfeldorganisation man die Sch\u00fclerdemos nun auch z\u00e4hlen muss, konstatiert<em>:\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich ist die Umweltbewegung keineswegs \u00fcber jede Kritik erhaben.(\u2026) Naivit\u00e4t, eine Neigung zu voreiliger Panikmache, einen Mangel an theoretischer Reflexion, Bruchlinien zwischen \u00bbReformern\u00ab und \u00bbRadikalen\u00ab usw. \u00d6kologische Bewegungen m\u00fcssen sich auch die Gefahren vergegenw\u00e4rtigen, die in den Versuchungen der Politik, des pers\u00f6nlichen Machstrebens und der Vereinnahmungsversuche liegen. Und keinesfalls d\u00fcrfen sie die Risiken der Entwicklung eines \u00bbgr\u00fcnen Kapitalismus\u00ab untersch\u00e4tzen, der bem\u00fcht ist, \u00f6kologische Anliegen in die dominante Produktionsweise zu integrieren, ohne diese in irgendeiner Weise in Frage zu stellen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn32\" name=\"_ednref32\">[32]<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcberwiegen nun die Chancen oder die Risiken? Das ist zu diesem Zeitpunkt schwer abzusch\u00e4tzen. Wie immer bleibt die Geschichte offen und die Zukunft in Nebel geh\u00fcllt. Wer will dem Protagonisten der Nouvelle Droite allerdings widersprechen, wenn er uns folgendes auf den Weg gibt: <em>\u201e Dennoch bleibt die Feststellung, dass die Umweltbewegung in der heutigen Welt eine radikale Neuerung darstellt, deren Tragweite man nicht untersch\u00e4tzen sollte. Nicht zu Unrecht sieht Jacques Julliard \u00bbin der \u00d6kologie die letzte Form der Gesellschaftskritik in einer Gesellschaft, die davon Abstand genommen hat, sich selber zu kritisieren\u00ab. In einer Welt, aus der das kritische Denken verschwunden scheint, wo der um sich greifende Konsens Positionen \u00bbneutralisiert\u00ab, die fr\u00fcher in einem antagonistischen Verh\u00e4ltnis zueinander standen, muss man der politischen Umweltbewegung allemal eins zugestehen: Sie alleine weigert sich, die Gesellschaft, in der wir leben, als die am wenigsten schlechte aller m\u00f6glichen Welten hinzunehmen, und wartet zumindest mit der Skizze f\u00fcr einen Gesellschaftsentwurf auf, der mit \u00bbdem gegenw\u00e4rtig den Planeten dominierenden kapitalistischen Vorstellungsverm\u00f6gen bricht\u00ab.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn33\" name=\"_ednref33\">[33]<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch existieren trotzdem Fragen, die nach ernsthafter und schneller Beantwortung dr\u00e4ngen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Wie will man eine Re-Lokalisierung der Wirtschaft und eine auf einem Altruismus fu\u00dfende Gesellschaft erreichen, wenn die einzige Gemeinsamkeit ihrer Mitglieder darin bestehen darf, Tr\u00e4ger der Identit\u00e4t \u201aMensch\u2019 zu sein?<a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_edn34\" name=\"_ednref34\">[34]<\/a><\/li>\n<li>Die Antwort auf die vorherige Frage vorwegnehmend: Was ist erstrebenswerter? Die Ziele durch den gemeinsamen Konsens zu erreichen, die die Gemeinschaft aufgrund einer gleichen Basis zu erkennen mag oder sie einer Gesellschaft von Einzelwesen durch einen stalinistischen Unterdr\u00fcckungsstaat mit Kameras und Kn\u00fcppeln an jeder Ecke zu oktroyieren?<\/li>\n<li>Ist es au\u00dfenpolitisch wirklich sinnvoll, \u201eDritte-Welt-V\u00f6lker\u201c auf unser Level der Industrialisierung, Technisierung und des Lebensstandards zu bringen? Ist Reichtum f\u00fcr alle nicht eine gef\u00e4hrliche Illusion?<\/li>\n<li>Welches internationale Gewicht wird ein kinder- und gesichtsloses, de-militarisiertes, deindustrialisiertes Europa noch haben, dessen einziges Interesse es nach innen und au\u00dfen zu sein scheint, niemanden zu benachteiligen oder zu \u00fcbervorteilen?<\/li>\n<li>Welche Generation ist eher geneigt, sich dem Konsum zu verweigern und wer praktiziert eher materiellen Werterhalt? Ist der Konflikt alt gegen jung wirklich haltbar?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn diese Generation ihre (Schuld-)Komplexe und die lebensfeindlichen ideologischen Verirrungen hinter sich lassen w\u00fcrde, die Ma\u00dfst\u00e4be zuerst bei sich ansetzen, so best\u00e4nde mit diesem dann ganzheitlichen Konzept vielleicht noch Hoffnung, die Sache m\u00f6ge glimpflich und ohne eine \u201agro\u00dfe Katastrophe\u2019 ausgehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a>Aus: Deutschland droht die Anarchie, Seite 7.<\/p>\n<p>Die Schrift ist eine R\u00fcckschau des Autors auf das \u00dcbergreifen der gewaltsamen franz\u00f6sischen Studentenproteste auf Deutschland mitsamt ihrer um sich greifenden Diskursverrohung. Schoeps\u2019 Konzept habe ich zu meiner Maxime erhoben und es findet seine Anwendung auch bei Erwachsenen. Die Chance, dass einem das politisierte Jugendliche und Kinder vergelten, ist vielleicht nicht besonders hoch, was aber soll bei einem oberlehrerhaften Ma\u00dfregeln herauskommen als eine weitere Frontenverh\u00e4rtung in Wut und Trotz? Was erwarten Sie von einem Bundeswehrsoldaten, dem Sie im Gespr\u00e4ch mitteilen, er sei ja eigentlich kein richtiger Soldat und seine Armee eher ein j\u00e4mmerlichen Haufen?\u00a0 Da sie meiner hehren Intention in diesem Falle etwas im Wege steht bzw. missverstanden werden k\u00f6nnte, habe ich mir erlaubt, den zweiten Teil des Zitates zu unterschlagen. Er lautet: <em>\u201e(\u2026) ihre N\u00f6te, wenn sie welche haben, als die meinen zu nehmen und mit ihnen solidarisch zu sein. So selbstverst\u00e4ndlich es klingen mag, ich habe festgestellt, da\u00df dies selten vorkommt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a>Und nat\u00fcrlich w\u00fcrde es sich der bundesrepublikanische Medienapparat nicht nehmen, ein diagnostiziertes Asperger Syndrom der Jugendlichen geradezu als Einladung zu sehen um gegen das arme Kind zu polemisieren \u2013 vorausgesetzt nat\u00fcrlich sie w\u00e4re die Galionsfigur einer patriotischen Bewegung.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a>Solowjews Erz\u00e4hlung erschien 1899 und beschreibt im Jahre 2077 die Gr\u00fcndung der Vereinigten Staaten von Europa durch einen als \u201e\u00dcbermenschen\u201c beschriebenen und als egalitaristischen Wohlt\u00e4ter getarnten Egomanen. Zum lebensl\u00e4nglichen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt, startet er im Namen von Frieden und Gerechtigkeit einen Feldzug gegen alle anderen V\u00f6lker, bis er diese unterwirft und die allgemeine Gl\u00fcckseeligkeit unter den Menschen eintritt. Als er die christlichen Kirchen, welche sich \u00fcber die Jahre qualitativ gesundschrumpften, zu einem Weltkonzil nach Jerusalem einberuft, ihre Gefolgschaft und seine Anerkennung als Christi Wiederkehr fordert, kommt es zu einem Eklat\u2026Der ehemalige Papst Benedikt XVI. benutzte Solowjews Schrift in seinem Buch \u201aJesus von Nazareth\u2019 als eine Referenz.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a>De Benoist erkl\u00e4rt diesen zum Hirngespinst, da sich <em>\u201ederartige Zukunftsvisionen (\u2026) unschwer mit dem Hinweis entkr\u00e4ften (lassen), dass die Entstehung eines &gt;&gt;gr\u00fcnen Faschismus&lt;&lt; sehr viel unwahrscheinlicher ist als die Machtergreifung despotischer Regime, die ihre Legitimit\u00e4t durch die Absicht zu begr\u00fcnden suchen, um jeden Preis \u2013 und sei es der eines neuen Weltkriegs \u2013 den Lebensstandard ihrer Staatsangeh\u00f6rigen zu erhalten.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Alain de Benoist \u2013 Abschied vom Wachstum. S. 90.<\/p>\n<p>Ich teile seine Ansicht insofern, dass ich Deutschland aus ihr ausklammere.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a>In Wirklichkeit handelt es sich eher um eine Stimmenwanderung haupts\u00e4chlich von der SPD zu den Gr\u00fcnen, was in seiner Gesamtheit das linksliberale Spektrum also nicht sonderlich wachsen lie\u00df. Eine Mobilisierung von Nichtw\u00e4hlern, wie es immerhin die AfD bei der Bundestagswahl oder der Landtagswahl wenigstens in bescheidenem Ma\u00dfe schaffte, ist jedoch nicht zu verzeichnen.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a>Besser f\u00fcrwahr als das Anwenden der immer gleichen Methoden verbunden mit dem Erhoffen eines anderen Ausganges oder einer L\u00f6sung \u201aDeus Ex Machina\u2019.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a>Alain de Benoist: Abschied vom Wachstum. S.110 \/ 111<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a>Norbert Borwald: Warum rechts?<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a>vgl. Ludwig Klages: Mensch und Erde.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a>vgl. Friedrich Georg J\u00fcnger: Die Perfektion der Technik<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a>ebd.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a>Friedrich Georg J\u00fcnger: Mensch und Eigentum. S. 191.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a>Friedrich Georg J\u00fcnger: Memento. In: Schwarzer Flu\u00df und windwei\u00dfer Wald. S.35 \u2013 47<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a>\u201eAn Stelle des \u201eSo soll es sein\u201c oder \u201eSo sollte es sein\u201c tritt das unerbittliche: So ist es und so wird es sein. (\u2026) Wir haben gelernt, dass Geschichte etwas ist, das nicht im geringsten auf unsere Erwartungen R\u00fccksicht nimmt.\u201c Oswald Spengler: Der Mensch und die Technik, Seite 13.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a>vgl. ebd.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a>ebd. S. 70<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a>Die Bibel. 1.Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a>ebd. Kapitel 3, Vers 17-19: \u201eUnd zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen \u2013, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit M\u00fchsal sollst du dich von ihm n\u00e4hren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schwei\u00dfe deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a>Oswald Spengler: Der Mensch und die Technik. S.35 f.<\/p>\n<p>\u201eDer Natur wird das Vorrecht des Sch\u00f6pfertums entrissen! Der \u201efreie Wille\u201c schon ist ein Akt der Emp\u00f6rung, nichts anderes. Der sch\u00f6pferische Mensch ist aus dem Verbande der Natur herausgetreten, und mit jeder neuen Sch\u00f6pfung entfernt er sich weiter und feindseliger von ihr. Das ist seine \u201eWeltgeschichte\u201c, die Geschichte einer unaufhaltsam fortschreitenden, verh\u00e4ngnisvollen Entzweiung zwischen Menschenwelt und Weltall, die Geschichte eines Emp\u00f6rers, der dem Scho\u00dfe seiner Mutter entwachsen, die Hand gegen sie erhebt.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a>Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. S.660<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a>vgl. Alain de Benoist: Abschied vom Wachstum.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a>ebd., Seite 30.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a>vgl. Wolfgang Bendel: Aristokratie.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a>GRECE =\u00a0 <u>G<\/u>roupement de <u>R<\/u>echerche et d\u2019<u>E<\/u>tudes pour la <u>C<\/u>ivilisation <u>E<\/u>urop\u00e9enne<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a>vgl. Guillaume Faye: Archeofuturism.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a>ebd., S. 201<\/p>\n<p>Die allgemeine Ansicht verbreitete sich, dass der Medienapparats in der Zeit vor der Katastrophe eher desinformierend und Panik sch\u00fcrend wirkte: <em>\u201eThe media system that had been open to all in the Twentieth century had gradually disappeared, for it was thought to cause disinformation and demoralise the public by causing panic.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a>Ludwig Klages: Mensch und Erde, Seite 4.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref28\" name=\"_edn28\">[28]<\/a>George Orwells Sozialreportage von 1936, \u201aDer Weg nach Wigan Pier\u2019, bei der er den harten Alltag der Bergleute Nordenglands schildert, erlangte im anglistischen Sprachraum einige Ber\u00fchmtheit. Selbst Sozialist, stellte er die Frage nach der Motivation vieler sozialistischer Agitatoren: <em>\u201eManchmal schaue ich einen Sozialisten an \u2013 den intellektuellen, Traktate verfassenden Typ, mit seinem Pullover, dem wirren Haar und den Marx-Zitaten \u2013 und frage mich, was zum Teufel wirklich sein Motiv ist. Oft f\u00e4llt es schwer, an seine Liebe zu irgendjemanden zu glauben, besonders zu den Arbeitern, von denen er am allerweitesten entfernt ist.\u201c<\/em>(S.174) Orwell h\u00f6rt hier aber noch nicht auf. Neben einem \u201e\u00fcberentwickelten Ordnungssinn\u201c(ebd.) erkennt er die Triebfeder noch ganz woanders: <em>\u201cObwohl er selten einen Beweis seiner Zuneigung zu den Ausgebeuteten erbringt, ist er durchaus imstande, seinen Ha\u00df \u2013 einen seltsamen, theoretischen invacuo-Ha\u00df \u2013 gegen\u00fcber den Ausbeutern zu zeigen.\u201c (ebd.S.175)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref29\" name=\"_edn29\">[29]<\/a>Die paradoxe Perfidie, welche mich dabei in den Wahnsinn treibt, ist der Reiz, der davon ausgeht, durch diesen Verzicht als besonders verantwortungsbewusst und moralisch zu gelten und trotzdem in Infantilit\u00e4t verharren zu k\u00f6nnen. Eigentlich m\u00fcsste doch dabei der Geruch der Fahnenflucht VOR der Verantwortung in jeder Nase stehen.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref30\" name=\"_edn30\">[30]<\/a>Pentti Linkola ist ein 1932 geborener, bekannter finnischer Umweltaktivist, von dem bis jetzt nur \u201aVoisiko El\u00e4m\u00e4 Voittaa\u2019 in englischer Sprache (\u201aCan Life Prevail?\u2019. Arktos. 2011) vorliegt. Sergio Knipe sieht in seinem dazugeh\u00f6rigen Vorwort die von Linkola pr\u00e4sentierten L\u00f6sungen (wie beispielsweise die massive weltweite Bev\u00f6lkerungsreduktion) als f\u00fcr viele Menschen wenig \u201eschmackhaft\u201c an, jedoch begr\u00fcndet auf einer <em>\u201edesillusionierten Bewertung von Umweltfaktoren unter Betrachtung einer tiefgreifenden \u00f6kologischen Sinnhaftigkeit und einem ganzheitlichen Ansatz zur menschlichen Existenz\u201c.<\/em>Neben Globalisierung, Fortschritt, Materialismus, Wissenschaft und den Medien unterzieht Linkola auch Einwanderung, und Demokratie einer umfassenden Kritik und setzt dieser eine echte Elitenherrschaft entgegen, die Selbstsucht und Verantwortungslosigkeit unterbindet.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref31\" name=\"_edn31\">[31]<\/a>Alain de Benoist: Abschied vom Wachstum, S.29.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref32\" name=\"_edn32\">[32]<\/a>ebd. S. 113 f.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref33\" name=\"_edn33\">[33]<\/a>ebd. S. 114.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/354153B2-790F-4C60-B74E-C3DAA039795E#_ednref34\" name=\"_edn34\">[34]<\/a>Erinnert sei an die \u201eMinimalgruppen\u201c- Experimente des Henri Tajfel, die den Menschen sowohl \u201esozial\u201c in Bezug auf die eigene Gruppen , als auch \u201easozial\u201c in Bezug auf andere Gruppen zeigten. Dieses Verhalten war selbst bei einer an alle Teilnehmer kommunizierten willk\u00fcrlichen Einteilung noch der Fall. Spengler: \u201eEs gibt keinen \u201eMenschen an sich\u201c, wie die Philosophen schwatzen, sondern nur Menschen zu einer Zeit, an einem Ort, von einer Rasse, einer pers\u00f6nlichen Art, die sich im Kampfe mit einer gegebenen Welt durchsetzt oder unterliegt, w\u00e4hrend das Weltall unbek\u00fcmmert ringsum verweilt.\u201c (MuT Seite 19)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Gedankenreise durch das Ph\u00e4nomen \u201eFridays for Future\u201c &nbsp; \u201eMein p\u00e4dagogisches Erfolgsrezept, das ich Eltern, Lehrern und Erziehern hiermit mitteilen m\u00f6chte, ist von einer Einfachheit, dass ich mich fast sch\u00e4me es auszusprechen: Ich habe immer versucht, auch ganz junge Menschen todernst zu nehmen\u201c[1] &#8211; Prof. Dr. Hans Joachim Schoeps &nbsp; Vorspiel auf dem Domplatz \u00a0 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":3559,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[150,917,316,916,384,431],"class_list":["post-3558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-und-die-welt","tag-alain-de-benoist","tag-fridays-for-future","tag-guillaume-faye","tag-oswald-spengler","tag-umweltschutz","tag-wolfgang-bendel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine Gedankenreise durch das Ph\u00e4nomen \u201eFridays for Future\u201c &nbsp; \u201eMein p\u00e4dagogisches Erfolgsrezept, das ich Eltern, Lehrern und Erziehern hiermit mitteilen m\u00f6chte, ist von einer Einfachheit, dass ich mich fast sch\u00e4me es auszusprechen: Ich habe immer versucht, auch ganz junge Menschen todernst zu nehmen\u201c[1] &#8211; Prof. Dr. Hans Joachim Schoeps &nbsp; Vorspiel auf dem Domplatz \u00a0 [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Gegenstrom\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-08-15T14:27:52+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-02-04T22:24:11+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"300\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Franz-Michael Kilter\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Franz-Michael Kilter\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"30 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Franz-Michael Kilter\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/6fb201fb5097c6379955c44eb0eb588e\"},\"headline\":\"Kinderkreuzzug &#8211; Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt?\",\"datePublished\":\"2019-08-15T14:27:52+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-04T22:24:11+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/\"},\"wordCount\":6071,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/IMG_3165.jpg\",\"keywords\":[\"Alain de Benoist\",\"Fridays for Future\",\"Guillaume Faye\",\"Oswald Spengler\",\"Umweltschutz\",\"Wolfgang Bendel\"],\"articleSection\":[\"Deutschland und die Welt\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/\",\"name\":\"Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/IMG_3165.jpg\",\"datePublished\":\"2019-08-15T14:27:52+00:00\",\"dateModified\":\"2020-02-04T22:24:11+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/IMG_3165.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/08\\\/IMG_3165.jpg\",\"width\":800,\"height\":300,\"caption\":\"Kinderkreuzzug\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Kinderkreuzzug &#8211; Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\",\"name\":\"Gegenstrom\",\"description\":\"Plattform f\u00fcr rechte Metapolitik\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#organization\",\"name\":\"Metapol Verlag & Medien\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png\",\"width\":300,\"height\":219,\"caption\":\"Metapol Verlag & Medien\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/de-de.facebook.com\\\/rechteMetapolitik\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/channel\\\/UCvQizs-yQ8YapMiyuD6wDrw\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/6fb201fb5097c6379955c44eb0eb588e\",\"name\":\"Franz-Michael Kilter\",\"url\":\"https:\\\/\\\/gegenstrom.org\\\/en\\\/author\\\/franz-michael-kilter\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom","og_description":"Eine Gedankenreise durch das Ph\u00e4nomen \u201eFridays for Future\u201c &nbsp; \u201eMein p\u00e4dagogisches Erfolgsrezept, das ich Eltern, Lehrern und Erziehern hiermit mitteilen m\u00f6chte, ist von einer Einfachheit, dass ich mich fast sch\u00e4me es auszusprechen: Ich habe immer versucht, auch ganz junge Menschen todernst zu nehmen\u201c[1] &#8211; Prof. Dr. Hans Joachim Schoeps &nbsp; Vorspiel auf dem Domplatz \u00a0 [&hellip;]","og_url":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/","og_site_name":"Gegenstrom","article_publisher":"https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/","article_published_time":"2019-08-15T14:27:52+00:00","article_modified_time":"2020-02-04T22:24:11+00:00","og_image":[{"width":800,"height":300,"url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Franz-Michael Kilter","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Franz-Michael Kilter","Est. reading time":"30 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/"},"author":{"name":"Franz-Michael Kilter","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/person\/6fb201fb5097c6379955c44eb0eb588e"},"headline":"Kinderkreuzzug &#8211; Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt?","datePublished":"2019-08-15T14:27:52+00:00","dateModified":"2020-02-04T22:24:11+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/"},"wordCount":6071,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","keywords":["Alain de Benoist","Fridays for Future","Guillaume Faye","Oswald Spengler","Umweltschutz","Wolfgang Bendel"],"articleSection":["Deutschland und die Welt"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/","name":"Kinderkreuzzug - Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt? - Gegenstrom","isPartOf":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","datePublished":"2019-08-15T14:27:52+00:00","dateModified":"2020-02-04T22:24:11+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#primaryimage","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","contentUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","width":800,"height":300,"caption":"Kinderkreuzzug"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/kinderkreuzzug-im-kampf-fuer-eine-bessere-welt\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/gegenstrom.org\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Kinderkreuzzug &#8211; Im Kampf f\u00fcr eine bessere Welt?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#website","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/","name":"Gegenstrom","description":"Plattform f\u00fcr rechte Metapolitik","publisher":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/gegenstrom.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#organization","name":"Metapol Verlag & Medien","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png","contentUrl":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/WMB_Senkrecht_Farbe_M-e1574681161133.png","width":300,"height":219,"caption":"Metapol Verlag & Medien"},"image":{"@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/de-de.facebook.com\/rechteMetapolitik\/","https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCvQizs-yQ8YapMiyuD6wDrw"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/gegenstrom.org\/#\/schema\/person\/6fb201fb5097c6379955c44eb0eb588e","name":"Franz-Michael Kilter","url":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/author\/franz-michael-kilter\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/gegenstrom.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_3165.jpg","jetpack_sharing_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}