{"id":3487,"date":"2019-07-26T17:09:02","date_gmt":"2019-07-26T15:09:02","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=3487"},"modified":"2020-02-04T23:32:14","modified_gmt":"2020-02-04T22:32:14","slug":"planwirtschaft-ueber-den-irrsinn-einer-rehabilitierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/planwirtschaft-ueber-den-irrsinn-einer-rehabilitierung\/","title":{"rendered":"Planwirtschaft \u2013 \u00fcber den Irrsinn einer Rehabilitierung"},"content":{"rendered":"<p>In einem u.a. auf dem Blog des \u201eJungeuropa Verlages\u201c erschienenen <a href=\"http:\/\/podcast.jungeuropa.de\/schreckgespenst-planwirtschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> von Florian Sander unternimmt dieser einen Versuch zur Erlangung einer differenzierten Sicht auf das wirtschaftliche Konzept der \u201ePlanwirtschaft\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> In Anbetracht des im gleichen Verlag aufgelegten Buches \u201eMarx von rechts\u201c verwundert dies zun\u00e4chst nicht. Trotz alledem darf die Frage nach den Beweggr\u00fcnden und dem seitens des Autors vermuteten Wert der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesem Komplex f\u00fcr die Rechte gestellt werden. Diese Frage r\u00fchrt insbesondere daher, da in der Vergangenheit angestrengte Ans\u00e4tze \u00e4hnlichen Charakters sich allzu h\u00e4ufig zu obskuren Gedankenspielen verstiegen, in denen l\u00e4ngst abgel\u00f6ste Ideen romantisiert und \u201eirgendwie rechts\u201c aufgefrischt werden sollten. Insbesondere der Teil an Personen, der sich dem \u201eNationalrevolution\u00e4ren\u201c Ideenspektrum zugeh\u00f6rig f\u00fchlt, ist f\u00fcr diese Romantisierung linker Vordenker, Ideen, Guerilla-Gruppen und historischer Bewegungen stark empf\u00e4nglich. Im Regelfall endeten diese Auseinandersetzungen ohne wirklichen konzeptionellen Wert (nat\u00fcrlich mit Ausnahme der allgemeinen Kenntnisnahme bestimmter Erscheinungen f\u00fcr historisch interessierte Personen) f\u00fcr die Rechte. Dennoch: Die Sinnhaftigkeit der Auseinandersetzung mit gemeinhin \u201elinken\u201c Ph\u00e4nomenen soll hier nicht in Abrede gestellt werden, es lohnt sich in diesen F\u00e4llen aber zumeist einmal genauer hinzuschauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kapitalismus ist nicht Marktwirtschaft<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sander pl\u00e4diert in seiner Einf\u00fchrung zun\u00e4chst f\u00fcr eine differenzierte Sicht auf das wirtschaftliche Konzept der Planwirtschaft. Dies begr\u00fcndet er mit zweierlei Punkten. Zum einen gebe es bei der Planwirtschaft \u2013 gleich der Marktwirtschaft \u2013 verschiedene Gestaltungsformen, welche sich zum anderen in der Vergangenheit tats\u00e4chlich erfolgreich in ihrer Umsetzung gezeigt h\u00e4tten. Interessant ist hierbei, dass Sander zun\u00e4chst einmal Planwirtschaft und Marktwirtschaft gegen\u00fcberstellt. Es gibt im weiteren Verlauf des Textes zus\u00e4tzliche Stellen, an denen deutlich wird, dass Sander den \u201eKapitalismus\u201c nur f\u00fcr eine Unterform &#8211; oder besser &#8211; Ausgestaltung der Marktwirtschaft h\u00e4lt. Diese Annahme ist gemeinhin leider weit verbreitet. Bem\u00fcht man den einb\u00e4ndigen Brockhaus (2002) so hei\u00dft es dort <em>\u201eKapitalismus\u201c\u00a0<\/em>sei der <em>\u201eGegensatz\u201c\u00a0<\/em>zu <em>\u201eSozialismus\u201c\u00a0<\/em>und weiter: <em>\u201eHeute bevorzugt die Wissenschaft das Gegensatzpaar Marktwirtschaft \u2013 Zentralverwaltungswirtschaft.\u201c. <\/em>Diese Ineinssetzung findet sich u.a. auch im Gabler-Wirtschafts-Lexikon wieder. Dort hei\u00dft es zum Stichwort \u201eKapitalismus\u201c: <em>\u201eHistorisierende und, v.a. durch die Vertreter des Marxismus, wertende Bezeichnung f\u00fcr die neuzeitlichen kapitalistischen Marktwirtschaften mit dominierendem Privateigentum an den Produktionsmitteln und dezentraler Planung des Wirtschaftsprozesses.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> <\/em>Dieser Annahme muss hier klar widersprochen werden. Zieht man f\u00fcr den Begriff \u201eKapital\u201c den gleichen Brockhaus (2002) heran, so hei\u00dft es dort eben treffend: <em>\u201ezinsbringend angelegte Geldsumme\u201c.\u00a0<\/em>Der Kapitalismus ist demnach nichts anderes als Zinswirtschaft und eben keine Markt- und Wettbewerbswirtschaft. Ganz im Gegenteil f\u00fchrt die ihm innewohnende Pflicht zur Gewinnmaximierung zwangsl\u00e4ufig zur Monopolbildung und zum Ausschalten eines gesunden Wettbewerbs. Er ist somit letztlich ebenfalls \u2013 bei R\u00fcckgriff auf das oben erw\u00e4hnte Gegensatzpaar \u2013 als eine Unterform der Zentralverwaltungswirtschaft und nicht der Marktwirtschaft einzuordnen. Nicht von ungef\u00e4hr wird sein angeblicher Gegenspieler, der Kommunismus, oft als \u201eStaatskapitalismus\u201c bezeichnet. Insgesamt bleibt Sander sowohl f\u00fcr den Begriff der Planwirtschaft als auch der Marktwirtschaft jedoch eine eigene, konkrete Definition schuldig.<\/p>\n<p>Seiner Auffassung nach sei der <em>\u201eplanwirtschaftliche Gedanke mit den Konzepten von National- und Wohlfahrtsstaatlichkeit eher vereinbar\u201c,\u00a0<\/em>da die Wirtschaft dem Volke zu dienen habe und damit <em>\u201eauch unter dem Primat des Politischen\u201c\u00a0<\/em>stehen m\u00fcsse.\u00a0 Die \u00f6konomischen Bed\u00fcrfnisse und Bedarfe des Volkes zu erkennen, sieht Sander als <em>\u201eSache der Politik\u201c\u00a0<\/em>an. Demnach sei <em>\u201eeine Form der politischen Planung eigentlich unausweichlich\u201c<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wirtschaft: Mehr als nur Bedarfsdeckung<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sanders Ansicht auf den Erf\u00fcllungszweck der Wirtschaft ist zun\u00e4chst nichts zu entgegnen. Tats\u00e4chlich hat die Wirtschaft dem Volke zu dienen und nicht andersherum. Dies umfasst neben der materiellen Bed\u00fcrfnisbefriedigung jedoch auch weitaus mehr, sofern man nicht einzig dem kapitalistischen Prinzip der \u201eTotal\u00f6konomisierung\u201c Rechnung tr\u00e4gt. Das Prinzip der Arbeit als zentraler Faktor des Wirtschaftens dient dar\u00fcber hinaus auch als konstituierender Faktor des menschlichen Zusammenlebens. Insofern geht es also nicht nur allein darum, eine staatliche Bedarfsanalyse f\u00fcr die Wirtschaft aufzustellen, wie es Sander gem\u00e4\u00df seiner Einordnung unter dem Primat des Politischen beschreibt. Es ist in Anbetracht dieser erweiterten Verantwortung eine schier unl\u00f6sbare Aufgabe f\u00fcr den Staat bzw. seine Verwaltungsangestellten, das gesamtwirtschaftliche Geschehen zentral zu planen und zu lenken. Dieses Privileg der Politik, \u00fcber Produktion, Investition und Verbrauch zentral zu bestimmen, f\u00fchrt erfahrungsgem\u00e4\u00df zu Misswirtschaft und schlimmeren Zust\u00e4nden.\u00a0 Es kann demnach nur als fataler Irrtum angesehen werden, aufgrund der notwendigen Ausrichtung der Wirtschaft an den Interessen des Volkes, eine politische Planung der Wirtschaft zu fordern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Angebliche planwirtschaftliche Erfolge<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einem kurzen Abriss stellt Sander anschlie\u00dfend verschiedene historische Beispiele planwirtschaftlicher Gestaltung vor, die seiner Meinung nach als Indiz f\u00fcr einen potentiellen Erfolg dieser Wirtschaftsform stehen sollen. Unter seinen Beispielen findet sich auch das u.a. ma\u00dfgeblich von Lenin entwickelte Programm der \u201eNeuen \u00d6konomischen Politik\u201c in der Sowjetunion, welches ab 1921 an die Stelle der Kriegswirtschaft (Kriegskommunismus) trat. Tats\u00e4chlich kam es hier nachweislich zu einer Lockerung der staatlichen Regulierung. Private Initiativen wurden zugelassen, allerdings wurden Privatunternehmen nur bis zu einer Gr\u00f6\u00dfe von 20 Personen geduldet. Die Gro\u00dfbetriebe blieben strikt in staatlicher Hand, wie Sander selbst feststellt. Historisch wird diese Phase als \u201etaktischer R\u00fcckzug\u201c Lenins verstanden, der nach der Revolution und dem Krieg eine Bringschuld gegen\u00fcber seiner Gefolgschaft hatte. Dies ist nat\u00fcrlich kein Grund daf\u00fcr, die Wirksamkeit der Ma\u00dfnahmen grunds\u00e4tzlich infrage zu stellen, das fr\u00fchzeitige Ende der Ma\u00dfnahmen l\u00e4sst jedoch auch kein fundiertes positives Urteil zu. Viel interessanter w\u00e4re es, wenn Sander konkrete Aspekte herausgesch\u00e4lt h\u00e4tte, die er auch f\u00fcr eine heutige Wirtschaftsform angebracht h\u00e4lt. Zwar gibt er in seinen historischen Betrachtungen vor, Formen zu bevorzugen, die private Initiativen zulassen, der Rahmen scheint jedoch nach wie vor sehr restriktiv zu sein und eher der einem zentralistischen Dogmatismus aufzusitzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sanders Alternative<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf Basis seiner, wie er selbst einr\u00e4umt, knappen Betrachtungen, schlussfolgert Sander, dass es mehrere Formen planwirtschaftlicher Modelle mit Erfolgspotenzial gebe. Dabei verweist er auch auf Modelle, die bisher nur in der Theorie existierten, wobei er als Beispiel trotzkistisch-inspirierte Ideen anf\u00fchrt. Passenderweise f\u00fchrt er hierzu als Referenzliteratur das Werk <em>\u201eSozialismus statt Marktwirtschaft\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> <\/em>an, in der scheinbar dem gleichen Irrtum der Ineinssetzung von Marktwirtschaft und Kapitalismus aufgesessen wird. Ein weiteres Argument f\u00fcr die Durchf\u00fchrbarkeit staatlicher Wirtschaftsplanung sieht Sander in der heutigen Praxis international agierender Konzerne. Hier verweist er auf die Ausf\u00fchrungen Heino Bergs im eben erw\u00e4hnten Buch in denen dieser behauptet, dass <em>\u201ezur Erfassung von Kundenbed\u00fcrfnissen und zur dynamischen Anpassung der Produktionsstrukturen\u201c\u00a0<\/em>eine gro\u00dfwirtschaftliche, interne Planung, auch dank der M\u00f6glichkeiten elektronischer Datenverarbeitung, l\u00e4ngst Alltag sei. Laut Sander sollten bei Verwendung der gleichen technischen M\u00f6glichkeiten Staat und Verwaltung ebenfalls hierzu imstande sein. Dem muss widersprochen werden. Die Komplexit\u00e4t von Gro\u00dfkonzernen f\u00f6rdert bekanntlich oftmals enorme Ineffizienz zutage. Des Weiteren bestehen Konzerne oftmals aus mehreren Sparten, welche isoliert betrachtet werden (k\u00f6nnen). Es ist also im Wesentlichen nicht so, dass eine \u00fcbergreifende Planung stattfindet, wie es im staatlichen Sinne der Fall w\u00e4re. Zudem gab es in der Vergangenheit bei Gro\u00dfkonzernen auch vermehrt den Trend zum \u201espin-off\u201c, also der Ausgliederung einzelner Gesch\u00e4ftsbereiche aus dem Mutterunternehmen.<a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Auch hier hat man also bereits erkannt, dass kleinere Einheiten oftmals besser zu verwalten sind. Dieses Prinzip k\u00e4me einer Kommunalisierung der Wirtschaft unter dem Dach des Staates gleich, welches mit Sicherheit zu begr\u00fc\u00dfen ist und einer Zentralwirtschaft widerstrebt. Bergs Aussagen und Sanders Argument, den Charakter einer \u201einternen Planwirtschaft\u201c von Gro\u00dfunternehmen auf die Politik zu \u00fcbertragen, kann dabei am ehesten mit einem treffenden Zitat von Dwight D. Eisenhower entgegnet werden, der treffend ausf\u00fchrte: <em>\u201ePlans are worthless, but planning is everything.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Volkserhalt und Volksentfaltung als Leitprinzip<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist unbestreitbar, dass der Staat gem\u00e4\u00df seiner F\u00fcrsorgepflicht f\u00fcr das Volk auch wirtschaftliche Pl\u00e4ne verfolgt. Dies ist notwendig um volksfeindliche Machtstrukturen aufzudecken und abzuwenden und die Lebensinteressen des Volkes zu verteidigen. Der Staat hat somit die letzte Kontrolle und Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber die Produktionsmittel, er stellt jedoch nicht das Eigentum und die private Initiative infrage. Die Verstaatlichung von Schl\u00fcsselbetrieben und -industrien ist vielmehr ausschlie\u00dflich dort notwendig, wo die Unabh\u00e4ngigkeit der Volkswirtschaft &#8211; bspw. durch internationale, anonyme Besitzverh\u00e4ltnisse &#8211; gef\u00e4hrdet ist. Dabei darf jedoch kein ideologischer Dogmatismus, wie bspw. die Anzahl an Betriebsmitarbeitern, ma\u00dfgeblich sein. Stattdessen sollte ein gesunder Grundsatz lauten: Verstaatlicht wird nicht, was man verstaatlichen kann, sondern was man verstaatlichen muss. Der Staat muss in letzter Instanz das Recht haben, wirtschaftliche Vereinigungen zu \u00fcberwachen und auf ihre Konformit\u00e4t hinsichtlich der Lebensnotwendigkeiten des Volkes zu pr\u00fcfen. Er darf sich dabei jedoch nicht von starrer Planung und strikter Theorie leiten lassen. Die Schaffung regionaler Wirtschaftskreisl\u00e4ufe, bestehend aus einer Vielzahl gesunder Einzelexistenzen ist die beste Gew\u00e4hr f\u00fcr die Vermeidung sozialer Spannungen und \u00fcberdimensionierter Machtzentralen. Zudem bietet diese kleinr\u00e4umige Struktur die besten Anpassungsf\u00e4higkeiten an lokale Gegebenheiten und Bed\u00fcrfnisse. Sie wirkt sich zudem positiv auf das Gemeinschaftsleben der Menschen vor Ort aus und wirkt als st\u00e4rkendes Element im Aufbau einer gerechten Gesellschaftsordnung.<\/p>\n<p>Sanders Ausf\u00fchrungen sind dahingehend zu begr\u00fc\u00dfen, als dass Sie die Forderung nach einer alternativen Wirtschaftsform formulieren. Es ist klar, dass die Direktion des Staates nicht durch anonyme Finanzeliten und Bankh\u00e4user stattfinden darf. Vergessen wird hierbei jedoch auch, dass sich gerade diese, auch von Sander angef\u00fchrte Macht der Finanzeliten, besonders aus einer starken Zentralisierung des Finanzwesens ergibt, wie in Form der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). Diese volksfeindlichen Machtstrukturen m\u00fcssen unweigerlich zerschlagen werden. An ihre Stelle muss eine den Bed\u00fcrfnissen des Volkes Rechnung tragende Wirtschaftsform treten. Dabei sollte der Blick jedoch nicht auf die x-malige theoretische Ausgestaltung l\u00e4ngst abgewirtschafteter Systeme gerichtet werden. Stattdessen sollte man sich der Formulierung einer Wirtschaft widmen, die getragen von einer gemeinsamen Ethik, nicht nur den materiellen, sondern auch den ideellen Bed\u00fcrfnissen des Volkes entspricht. Diese kann nur kleinr\u00e4umig und dezentral organisiert werden.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>http:\/\/podcast.jungeuropa.de\/schreckgespenst-planwirtschaft\/<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>https:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/kapitalismus-37009<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>Lucy Redler et al. (2017): Sozialismus statt Marktwirtschaft. Eine Auseinandersetzung mit Sahra Wagenknechts Ideen. Manifest Verlag.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A328BA54-37F3-4CE6-BC42-1CDD40209F49#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article173181982\/Grosskonzerne-zerschlagen-sich-selbst-um-zu-wachsen.html<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem u.a. auf dem Blog des \u201eJungeuropa Verlages\u201c erschienenen Artikel von Florian Sander unternimmt dieser einen Versuch zur Erlangung einer differenzierten Sicht auf das wirtschaftliche Konzept der \u201ePlanwirtschaft\u201c.[1] In Anbetracht des im gleichen Verlag aufgelegten Buches \u201eMarx von rechts\u201c verwundert dies zun\u00e4chst nicht. 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