{"id":1408,"date":"2018-12-06T19:59:05","date_gmt":"2018-12-06T18:59:05","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=1408"},"modified":"2020-02-04T12:36:17","modified_gmt":"2020-02-04T11:36:17","slug":"maerzrevolution-1848-antithesen-einer-erfolgreichen-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/maerzrevolution-1848-antithesen-einer-erfolgreichen-revolution\/","title":{"rendered":"M\u00e4rzrevolution 1848 – Antithesen einer „erfolgreichen“ Revolution"},"content":{"rendered":"

\u201eEntschuldigen Sie mein Herr, wo ist der Schalter f\u00fcr die Bahnsteigkarten?\u201c 1848\/49 – Antithese einer erfolgreichen Revolution?<\/strong><\/h1>\n

Bei der nachfolgenden Abhandlung handelt es sich um eine Analyse zur Deutschen Revolution von 1848\/1849. Der Autor Franz-Michael Kilter<\/strong> stellt provokative Antithesen zur angeblich erfolgreichen M\u00e4rzrevolution auf und geht dabei auf die allgemeine Architektur von Revolutionen ein. Er erkl\u00e4rt, wie es zu Revolutionen kommt, welche Akteure entscheidend sind und woran die meisten Revolutionen scheitern. Der Text ist ein Muss f\u00fcr jeden Rechten, der sich mit Strategie und Taktik auseinandersetzen und begreifen will, was eine Revolution bedeutet. Metapolitik auf hohem Niveau. Die Redaktion<\/span><\/em><\/p>\n

\u00a0\u201eDie deutsche Nation ist die gr\u00fcndlichste, innerlichste, folglich auch beschaulichste unter den europ\u00e4ischen Nationen, mehr ein Volk der Gedanken als der Tat\u2026Dieser Hang, die Dinge in ihrer ganzen Tiefe zu nehmen, scheint von jeher der eigentliche Beruf der germanischen St\u00e4mme zu sein.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n

– Joseph von Eichendorff<\/em><\/span><\/p>\n

\u201eDaher ist es auch von hohem Wert, dass alles, was auf der Welt an Gedanken vorhanden ist, in Deutschland noch einmal durchdacht, das hei\u00dft, auf deutsche Schiffe geladen wird.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n

– Ernst J\u00fcnger in \u201eDas abenteuerliche Herz\u201c<\/em><\/span><\/p>\n

\u201eDen Deutschen fehlt jedes politische Temperament. Sie sind am allerwenigsten Revolution\u00e4re.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n

– Prof.Dr. Adolf Helbrok<\/em><\/span><\/p>\n

\u201eIch muss dringend mit Deinen Eltern sprechen\u201c, sprach mich unvermittelt mein Geschichtslehrer in der Pause vor der Unterrichtsstunde an. \u00dcberrascht hob ich meinen Kopf, denn ich war gerade in das Beiheft einer Musikgruppe aus dem s\u00fcddeutschen Raum vertieft, um noch schnell f\u00fcr die Deutschstunde danach den darin befindlichen Abdruck von \u201eFeiger Gedanken\u2026\u201c von J. W. von Goethe auswendig zu lernen. Dieses Gedicht schien mir sehr erhebend und trotzig zugleich und es hatte den entscheidenden Vorteil, dabei auch noch unheimlich kurz zu sein. Sie ahnen es: Die ber\u00fcchtigte \u201aSturm und Drang-Zeit\u2019 war angebrochen. Sp\u00e4ter sollte ich von meinen Eltern erfahren, dass mein Lehrer von mir w\u00fcnschte, Journalist zu werden. Mit der Zukunft oder besser dem Schicksal eines Erwachsenen wollte ich mich indes noch nicht besch\u00e4ftigen. Diese Neigung, Unangenehmes verdr\u00e4ngen zu wollen, hat meine Tochter wohl von mir \u00fcbernommen. Es stimmt scheinbar, was ich irgendwo einmal gelesen habe: Man lernt sich selbst durch seine Kinder besser kennen. Das Klingelzeichen unterbrach meine gute Vorbereitung (*h\u00fcstel*) und das Thema der Stunde sollte der Vorm\u00e4rz sein. Eigentlich fiel mir das Fach Geschichte nicht schwer. Wo andere Kinder fr\u00fcher drau\u00dfen spielten, hatte ich, mehr oder weniger krankheitsbedingt, wie Ernesto Che Guevara in meinem Bett B\u00fccher gew\u00e4lzt und mir, verglichen mit anderen Altersgenossen, ein respektables Allgemeinwissen angeeignet. Dieses Thema indes langweilte mich zu Tode. Sicher auch, weil mein kurz vor der Pensionierung stehender Lehrer seine DDR-Sozialisation nicht ganz hatte abwerfen k\u00f6nnen, und in dieser spielte dieses Ereignis doch, im Gegensatz zu der Industrialisierung und dem entstehenden Proletariat, eine eher untergeordnete Rolle, wenn nicht gar ein bel\u00e4cheltes Schattendasein. Was aber vermittelt wurde, war das Narrativ der Bundesrepublik und das lie\u00df sich auf \u201ademokratische Vork\u00e4mpfer scheitern bei dem Versuch, Deutschland zu einen und eine demokratische Republik zu errichten\u2019 reduzieren. Es lag also auf der Hand: Dieses Vorhaben war erst 1989 dank der Beharrlichkeit eines Helmut Kohls gegl\u00fcckt und f\u00fchrte die von den M\u00e4rzrevolution\u00e4ren angestrebte Freiheit, Volksherrschaft und Einigkeit schlie\u00dflich zu ihrer historischen Veredelung. Zwar war mein Interesse begrenzt, doch die Ereignisse und Akteure waren mir sehr wohl bekannt. So konnte ich tun, was ich wollte, aber in meiner Vorstellung vertrugen sich ein Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher einfach nicht mit einem Ernst Moritz Arndt und einem Friedrich Ludwig Jahn. Noch gut erinnerte ich mich daran zur\u00fcck, wie meine Eltern vor dem Mauerfall Westfernsehen schauten und ich mich manchmal dazugesellte. Und wenn der Nachrichtensprecher damals von meiner Heimat sprach, so tat er es noch mit dem Wort \u201aMitteldeutschland\u2019. \u00dcber Nacht war diese geografische Bezeichnung dann gegen \u201aOstdeutschland\u2019 getauscht worden, von dem ich nur wusste, dass Oma damals aus ihm nach \u201aMitteldeutschland\u2019 fliehen musste. Verdutzt rieb ich mir die Augen, denn von einer erneuten Verschiebung der Kontinentalplatten hatte ich nichts mitbekommen und so war mir die neue Ortsbestimmung h\u00f6chst suspekt geblieben. Ausgehend von dem Menschenschlage in meinem Elterhaus und in dem meiner Freunde schenkte ich revolution\u00e4rem Treiben sowieso noch wenig Beachtung, denn in diesem Umfeld hatte sich leider nicht der Typus Mensch kultiviert, der 1989 auf die Stra\u00dfe ging. Viel besser war es wohl, die Ereignisse aus der Distanz eines Fernsehapparates zu beobachten und abzuwarten, wer das Rennen nun macht. Zwanzig Jahre vergingen, bis ich mich diesem Thema wieder \u00fcber Umwege zuwenden sollte. Den Ausschlag gab dabei das im Jahre 1938 erschiene Werk des US-amerikanischen Historikers Clarence Crane Brinton \u201eThe Anatomy Of Revolution\u201c. Brinton erkannte anhand von vier Revolutionen (der englischen 1640,\u00a0 amerikanischen 1776, franz\u00f6sischen 1789 und russischen 1917) gewisse Gleich- bzw. Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten (Gemeinsam- bzw. Regelm\u00e4\u00dfigkeiten), ohne parteiisch zu werden oder gar einen doktrin\u00e4ren Duktus zu pflegen. Mir sprang sofort die Idee in den Kopf, seine Ma\u00dfst\u00e4be an die \u201eb\u00fcrgerliche Revolution\u201c anzulegen. Meine Herangehensweise ist wie folgt: Zuerst werde ich einen m\u00f6glichst kurzen Abriss der Ursachen bis zu den eigentlich revolution\u00e4ren Ereignissen liefern \u2013 das alles nicht unter Au\u00dferachtlassung der f\u00fcr sie pr\u00e4genden Geisteswelten. Danach wage ich den Einstieg in Brintons \u201eVier-Revolutionen-Typologie\u201c (Martin Lauermann) mit einigen zentralen Annahmen desselbigen, um dann noch st\u00e4rker auf die Symptomatik einzugehen. Ist dies dann gekl\u00e4rt, widme ich mich dem Dilemma der \u201eGem\u00e4\u00dfigten (Revolution\u00e4re)\u201c und wende mich wieder den Ereignissen von 1848\/49 zu. Den Abschluss bilden eine Zusammenfassung der Gr\u00fcnde des Scheiterns und eine Bewertung. Anmerkung f\u00fcr Hypertoniker: Der Artikel soll weder als ein Pro noch als ein Contra zur Staatsform der Monarchie gewertet werden. F\u00fcr mich, als jemanden, der in Teilen der Rechten sozialisiert wurde, wo man \u00fcber diese Jahre besonders abf\u00e4llig sprach, erzielte die Arbeit daran fast so etwas wie eine Art therapeutische Wirkung.<\/span><\/p>\n

Die Krankenakte<\/h2>\n

oder<\/h2>\n

\u00dcber gewollte und ungewollte Vaterschaften<\/h2>\n

\u201eAber es hatte in Frankreich die gro\u00dfe Revolution gegeben(\u2026) Hier war sie, die Nation, die gro\u00dfe Nation, in der die B\u00fcrger den Staat zu dem ihren gemacht hatten. Dies regte die deutschen Denker umso mehr auf, als sie erkannten, was den Franzosen da im Prinzip gelungen war: Dies war die Chance realer politischer Verwirklichung von Identit\u00e4t.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n

– Bernard Willms \u2013 Die Deutsche Nation Theorie Lage Zukunft<\/span><\/p>\n

Der Platz vor der Frankfurter Paulskirche war gef\u00fcllt von 2000 Protestierenden, die Einigkeit und Recht und Freiheit forderten. Was sich anh\u00f6rt wie eine PEGIDA-Demonstration des Jahres 2018, fand in Wirklichkeit im Fr\u00fchjahr 1848 statt und war eine der ersten Episoden der \u201aDeutschen Revolution von 1848\u2019.<\/span><\/p>\n

Am 9. Juni 1815 endete der Wiener Kongress. Die Vertreter der dynastischen Gro\u00dfm\u00e4chte, allen voran der mentatengleiche Kanzler des Habsburger Reiches, Clemens Wenzel F\u00fcrst von Metternich, hatten sich darum bem\u00fcht, den \u201eStatus quo ante bellum\u201c in Einbeziehung gewisser territorialer Ver\u00e4nderungen zu restaurieren. \u201eBalance of power\u201c schien das Gebot der Stunde zu sein. Begonnen hatte das muntere Beisammensein bereits am 14. September des Jahres 1814, jedoch verz\u00f6gerte besonders das erneute Erscheinen Napoleons am 1. M\u00e4rz 1815 auf der Karte der Weltpolitik den erfolgreichen Abschluss. Einhundert Tage lang sollte es dem Korsen noch einmal gelingen, die Welt in Atem zu halten. Dann endete auch dieses Intermezzo in einem kleinen belgischen Ort namens Waterloo. Der Napoleon in der Schlacht von Waterloo war eben nicht mehr derselbe Napoleon, der einst bei Jena und Auerstedt gesiegt hatte. Die franz\u00f6sischen Besatzungstruppen waren vertrieben, doch gewisse Ideen und Erkenntnisse aus den Jahren verblieben in den K\u00f6pfen der Menschen. Auch wenn Napoleon versuchte \u201edie Idee der Nation (\u2026) im Sinne schlecht verdauter Aufkl\u00e4rung als Menschheitsidee\u201c<\/em>[i]<\/a> gewaltsam zu verbreiten, so wurde er doch durch die \u201eZerschlagung\u201c<\/em> der \u201ealthergebrachten deutschen Kleinstaaterei\u201c<\/em> unfreiwillig zum \u201eBaumeister der deutschen Einheit\u201c[ii]<\/strong><\/a>.<\/em><\/span><\/p>\n

Zur\u00fcck nach Wien. Was brachten die Verhandlungen dem deutschen Vaterland? Mit einem Worte: Nichts! Was den deutschen Volksgeist in den von Preu\u00dfen ausgegangenen Befreiungskriegen sowie durch die preu\u00dfischen Reformer befl\u00fcgelt hatte, wurde schnell auf den Boden der Realit\u00e4t und politischen Zweckm\u00e4\u00dfigkeiten zur\u00fcckgeholt. Von einem Reich aller Deutschen keine Spur. Man hatte sich in der \u201aBundesakte\u2019 auf einen Deutschen Bund, bestehend aus 38 Staaten, regiert von einer Unzahl von Potentaten (darunter auch die K\u00f6nige von England, D\u00e4nemark und den Niederlanden), geeinigt. Der Bundestag sollte unter dem Vorsitz \u00d6sterreichs in Frankfurt am Main tagen, Beschl\u00fcsse mussten einstimmig sein. Auch ohne Sabotage durch die Habsburger, denen ihre Neuerwerbungen in der Lombardei und Illyrien weitaus wichtiger erschienen als den Flickenteppich in Deutschland zu bereinigen, war es illusorisch zu denken, dieser Bundestag k\u00f6nnte irgendetwas Bahnbrechendes beschlie\u00dfen. Zur Ehrenrettung Habsburgs sei aber gesagt, dass die Unterst\u00fctzung einer nationalen Einigung Deutschlands und die damit verbundene Signalwirkung an andere V\u00f6lker das fragile Habsburgerreich wahrscheinlich seine Existenz gekostet h\u00e4tte. Im September 1815 hatte Metternich mit Gr\u00fcndung der \u201aHeiligen Allianz\u2019, einem Bund der drei Monarchien Russland, \u00d6sterreich und Preu\u00dfen, einen weiteren Schritt zur Zementierung der alten starren Ordnung getan.<\/span><\/p>\n

Preu\u00dfens Neuerwerbungen, besonders die von Habsburg aufgegebene Westgrenze des Reiches, lie\u00dfen es nun durch ganz Deutschland reichen. Es \u00fcbernahm die \u201eWacht am Rhein\u201c[iii]<\/strong><\/a><\/em>. Was Prophetie war, wurde allm\u00e4hlich Wirklichkeit \u2013 doch noch passte Preu\u00dfen das Kost\u00fcm nicht. Getragen wurden die vaterl\u00e4ndischen Ideen fortan haupts\u00e4chlich im Privaten durch M\u00e4nner wie Ernst Moritz Arndt oder in Vereinen, wie denen des Friedrich Ludwig \u201aTurnvater\u2019 Jahns sowie den am 12.06.1815 in Jena gegr\u00fcndeten deutschen Burschenschaften. Ma\u00dfgeblich von Studenten getragen, fand 1817 das ber\u00fchmte \u201anationale\u2019 Wartburgfest statt. Einen herben R\u00fcckschlag erhielten diese Avantgardisten nach dem Mord an dem anti-nationalen Dichter August von Kotzebue, durch die, nicht zuletzt auch auf Druck des Auslandes entstandenen, Karlsbader Beschl\u00fcsse von 1819, die im deutschen Bund \u201aGedankenpolizei\u2019 und Pressezensur bis ins Unertr\u00e4gliche verst\u00e4rkten. Ernst Moritz Arndt verlor seine Professur; Turnvater Jahn wurde verhaftet. Dennoch vollzog sich in den kommenden Jahren, dem uns als Biedermeier bekannten Zeitraum, im Denken des B\u00fcrgertums eine fruchtbare, in Teilen fantastische Symbiose des deutschen Idealismus eines Immanuel Kants und Johann Gottlieb Fichtes (bei dem wir das erste Mal das Wort \u201av\u00f6lkisch\u2019 finden) mit Ideen der Aufkl\u00e4rung (allen voran Johann Gottfried Herders) und dem durch die Romantik noch st\u00e4rker erwachten gemeinsamen Traditions- und Geschichtsbewusstseins. Auch war Hegels \u201aVernunftstaat\u2019, unzertrennlich mit der Idee einer Nation verbunden, ein wichtiger Faktor \u201ageistiger Befruchtung\u2019.<\/span><\/p>\n

Bis zum \u201aHambacher Fest\u2019 mit 30.000 Teilnehmern am 27. Mai 1832, auf dem das erste Mal die vom L\u00fctzowschen Freikorps getragenen Farben Schwarz-Rot-Gold als Nationalfarben pr\u00e4sentiert wurden und laut der Ruf nach Einigkeit und Freiheit ert\u00f6nte, sollten aber noch weitere 13 Jahre vergehen. Preu\u00dfen indes kam seiner geschichtlichen Mission mit der Schaffung eines 18 Staaten umfassenden deutschen Zollvereines im Jahre 1834 n\u00e4her und streifte damit nicht nur einen wirtschaftlichen Hemmschuh ab. Um die Geistesfreiheit war es derweil weiterhin schlecht bestellt: Nationalfarben wie Versammlungen blieben verboten. Gro\u00df war die Emp\u00f6rung, als der nach Ende der Personalunion mit England als K\u00f6nig Ernst August von Hannover eingesetzte Herzog von Cumberland die Landesverfassung von 1833 wieder aufhob. Als die sogenannten \u201aG\u00f6ttinger Sieben\u2019, in die Geschichte eingegangene Professoren (unter ihnen auch die Br\u00fcder Wilhelm und Jacob Grimm), dagegen protestierten, wurden sie ihrer \u00c4mter enthoben und drei von ihnen sogar des Landes verwiesen. 1840 \u00fcbernahm der als \u201aRomantiker auf dem Thron\u2019 bekannte K\u00f6nig Friedrich Wilhelm der IV. die preu\u00dfischen Amtsgesch\u00e4fte, sorgte f\u00fcr die Freilassung inhaftierter Burschenschaftler und setzte dar\u00fcber hinaus Arndt und Jahn wieder ein. Schlie\u00dflich lie\u00df er am 3. Februar 1847 einen Vereinigten Landtag einrichten \u2013 den Lauf der Geschichte aufzuhalten, vermochte er nicht.<\/span><\/p>\n

Beginnend in Oberitalien kam es in ganz Europa zu Aufst\u00e4nden, die schlie\u00dflich zur Entmachtung des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Louis-Philippe I. und des \u00f6sterreichischen Kanzlers von Metternich f\u00fchrten. Begonnen hatte die \u201a1848er Revolution\u2019 dort, wo sie 1849 auch mit der Brechung des letzten Widerstandes enden sollte: im Gro\u00dfherzogtum Baden. Was mit der Forderung Daniel Bassermanns im badischen Landtag nach einer Volksvertretung im deutschen Bund am 12. Februar ihren Anfang nahm, gipfelte schlie\u00dflich in der Mannheimer Gro\u00dfkundgebung vom 27. Februar, wo ein in den wesentlichen Bestandteilen auch von den anderen aufst\u00e4ndischen L\u00e4ndereien des Deutschen Bundes \u00fcbernommenes Revolutionsprogramm pr\u00e4sentiert wurde. Unter diesem Druck \u00fcbertrugen die F\u00fcrsten S\u00fcd- und Mitteldeutschlands ihre Macht \u00fcberraschend schnell den neugegr\u00fcndeten M\u00e4rzministerien. Den symbolischen und blutigen H\u00f6hepunkt erreichten die Erhebungen am 18. M\u00e4rz in Berlin wohl \u201eungewollt, mehr durch Versehen\u201c<\/em>[iv]<\/a>, als bei Schie\u00dfereien und Barrikadenk\u00e4mpfen 180 Aufst\u00e4ndische ums Leben kamen.<\/span><\/p>\n

Die Reaktion Friedrich Wilhelms des IV. beschreibt der Historiker Diwald wie folgt: \u201eDer K\u00f6nig, unschl\u00fcssig und zerrissen wie niemals vorher und sp\u00e4ter, fiel den vordringenden Truppen in den Arm, lie\u00df die K\u00e4mpfe einstellen und befahl den Abzug aller Milit\u00e4reinheiten aus der Stadt. Das vergossene Blut hatte ihn derart konsterniert, dass er sich willenlos den Vorschl\u00e4gen der Revolution\u00e4re beugte. Am 21. M\u00e4rz, um die Mittagszeit, bestieg er ein Pferd und ritt durch Berlin. Ihm voran wurde eine schwarz-rot-goldene Fahne getragen, er selbst war mit einem gleichfarbigen Band geschm\u00fcckt. Nachdr\u00fccklicher konnte er seine Reverenz vor der Revolution seiner \u201clieben Berliner\u201c gar nicht erweisen.\u201c[v]<\/strong><\/a><\/em><\/span><\/p>\n

Diese fromme Geste darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die revolution\u00e4ren Energien in Deutschland schnell wieder ersch\u00f6pft waren. Richtungsstreitigkeiten machten die M\u00e4rzparlamente handlungsunf\u00e4hig und schw\u00e4chten die revolution\u00e4ren Truppen. Im Hintergrund hatten indes die Planungen f\u00fcr eine deutsche Nationalversammlung, die zuerst \u00fcber ein sogenanntes Vorparlament gingen, begonnen, um eine einheitliche Reichsverfassung auszuarbeiten. Deren Abgeordnete trafen sich zu ihrer ersten Sitzung am 18. Mai 1848 in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. Fortan stritten sich Anh\u00e4nger der kleindeutschen, gro\u00dfdeutsch-f\u00f6deralistischen und gro\u00dfdeutsch-republikanischen L\u00f6sung, w\u00e4hrend die wirkliche Politik au\u00dferhalb dieser Mauern gemacht wurde. Angemerkt sei hierbei, dass die radikalsten Vertreter einer gro\u00dfdeutschen, auf Volkstumsgrenzen aufbauenden, anti-monarchistischen L\u00f6sung vornehmlich im linken Lager anzutreffen waren. Als in der Mitte des Jahres der Konflikt mit D\u00e4nemark in der schleswig-holsteinischen Frage eskalierte, handelte Preu\u00dfen im Alleingang. Ein Affront gegen\u00fcber den Vertretern des Volkes. Einen weiteren Strich durch die Rechnung der Parlamentarier machte im November der neue \u00f6sterreichische Regierungschef Felix zu Schwarzenberg, welcher unmissverst\u00e4ndlich klarstellte: \u201e<\/span>Nicht im Zerrei\u00dfen der Monarchie liegt die Gr\u00f6\u00dfe, nicht in ihrer Schw\u00e4chung die Kr\u00e4ftigung Deutschlands. \u00d6sterreich ist ein deutsches wie ein europ\u00e4isches Bed\u00fcrfnis.\u201c<\/span>[vi]<\/span><\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n

Am 28. M\u00e4rz des Jahres 1849 pr\u00e4sentierte die Nationalversammlung endlich eine \u201aVerfassung des Deutschen Reiches\u2019. Gesiegt hatte die kleindeutsche L\u00f6sung mit einem Erbkaisertum, welches Preu\u00dfen innehaben sollte. \u00d6sterreich protestierte scharf, die Reaktion der ausl\u00e4ndischen Gro\u00dfm\u00e4chte war eisig. Friedrich Wilhelm der IV. empfing die Delegierten am 3. April und lehnte h\u00f6flich ab. Man hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, der weder von der Legitimation einer Kr\u00f6nung durch B\u00fcrgerhand \u00fcberzeugt war, noch das weltpolitische Schachbrett au\u00dfer Acht gelassen hatte.<\/span><\/p>\n

Das Ende ist dann schnell erz\u00e4hlt: Die Nationalversammlung zerbrach und es kam in einigen deutschen Staaten zu Versuchen, die Annahme der \u201aReichsverfassung\u2019 gewaltsam zu erzwingen. Neben dem bereits erw\u00e4hnten, kurzzeitig erfolgreichen (Milit\u00e4r-) Aufruhr in Baden soll hier auch der siebent\u00e4gige Aufstand der Dresdner B\u00fcrgerschaft Anfang Mai 1849 genannt werden, auch weil er verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig blutig verlief und durch die Teilnahme von Prominenten, wie dem gro\u00dfen Komponisten Richard Wagner oder dem \u201eBerufsrevolution\u00e4ren\u201c und Anarchismus-Theoretiker Michail Bakunin, welcher sich nach dem gescheiterten Prager Aufstand in Dresden versteckte und erst zur Teilnahme \u00fcberredet werden musste, einen Bonus in Sachen Prominenz und politischem Exotentum erhielt. Dieses Mal jedoch wurde mit aller Konsequenz niedergeschlagen, wobei u. a. die Regenten Habsburgs, Badens und Sachsens einen erheblichen Prestigeverlust erlitten, da die Konterrevolution ohne \u201aausl\u00e4ndische\u2019 Waffenhilfe (in Habsburg Russland, in Sachsen u. Baden Preu\u00dfen) zum Scheitern verurteilt gewesen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n

Suche nach der Krankheit und einem Gegenmittel<\/h2>\n

oder<\/h2>\n

Ausflug in die Revolutionstheorie<\/h2>\n

Wie kommt eine Revolution \u00fcberhaupt zustande bzw. wann wird aus einer kleinen Revolte ein Volksaufstand? Bevor ich zu gewissen Faktoren der Entstehung und einer Analyse der interessanten Stadien komme, findet sich bei dem Geschichtswissenschaftler Alain Felkel eine Begriffsdefinition:<\/span><\/p>\n

\u201eOft beginnen Aufst\u00e4nde mit der Revolte Einzelner, die sich gegen einen von ihnen als Unrecht empfundenen Zustand emp\u00f6ren. Erfasst diese Revolte von Individuen kleinere Gruppierungen und springt sie von diesen auf gr\u00f6\u00dfere Teile der Bev\u00f6lkerung \u00fcber \u2013 und sogar andere Landesteile – , wird diese Revolte zur Rebellion oder zum Aufstand. Wird dieser Aufstand von Volksmassen getragen und entsteht er spontan, spricht man vom Volksaufstand. Ein Volksaufstand, der nicht nur auf blo\u00dfer Ablehnung unbeliebter Regierungsma\u00dfnahmen beruht und lediglich punktuelle Ver\u00e4nderungen fordert, sondern das ganze Herrschaftssystem beseitigen will und ein revolution\u00e4res Programm entwickelt, ist eine Revolution.\u201c<\/span>[vii]<\/span><\/strong><\/a><\/em><\/p>\n

Den Rest unserer Reise wird uns nun Crane Brinton mit seiner ausgesprochenen Scharfsinnigkeit begleiten. In seiner mehrfach ausgezeichneten Arbeit vergleicht er Revolutionen mit einem ausbrechenden Fieber und sieht auch den Verlauf dem einer Fieberkurve \u00e4hnlich, an dessen Ende oft auch die \u201eWiederherstellung des fr\u00fcheren Zustandes\u201c<\/em>[viii]<\/a> eintreten kann: \u201eSchlie\u00dflich ist das Fieber vorbei und der Patient wieder gesund, vielleicht sogar in mancher Hinsicht durch das Erlebnis gest\u00e4rkt, jedenfalls f\u00fcr einige Zeit gegen einen \u00e4hnlichen Anfall immunisiert, aber ganz bestimmt nicht in einen vollst\u00e4ndig neuen Menschen verwandelt.\u201c<\/em>[ix]<\/a> Pr\u00e4gnant liefert er auch eine Formel zur Entstehung: <\/span>\u201eEine menschliche Gesellschaft kann offenkundig nur in unvollkommenem Gleichgewichte sein, in einem Zustand, in welchem die verschiedenen und gegens\u00e4tzlichen W\u00fcnsche und Gewohnheiten der einzelnen und der Gruppen auf komplizierte Weise aufeinander abgestimmt sind.(\u2026) Wenn neue W\u00fcnsche entstehen oder alte W\u00fcnsche in verschiedenen Gruppen st\u00e4rker werden oder wenn sich die Umweltbedingungen \u00e4ndern, die Einrichtungen aber unver\u00e4ndert bleiben, dann kann eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige St\u00f6rung des Gleichgewichts eintreten und eine Revolution ausbrechen.\u201c<\/span>[x]<\/span><\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n

Die sicheren Symptome sind laut Brinton rar ges\u00e4t und auch der Beginn ist schwer zu prophezeien. Das sicherste Symptom\u00a0 \u201e(\u2026)fanden wir in dem Abfall der Intellektuellen\u201c[xi]<\/strong><\/a><\/em>. Aber Gr\u00fcnde bzw. \u201eVorzeichen\u201c f\u00fcr eine Revolution f\u00e4nden sich in \u201edieser Art (\u2026) in fast jeder modernen Gesellschaft zu jeder Zeit.\u201c[xii]<\/strong><\/a><\/em> und so sei \u201eeine Diagnose der Revolution in ihrem Fr\u00fchstadium \u00e4u\u00dferst schwierig\u201c [xiii]<\/strong><\/a><\/em>. Die wirkliche Revolution jedoch, \u201ekomme immer \u00fcberraschend\u201c[xiv]<\/strong><\/a><\/em>. \u201eSie muss aber tats\u00e4chlich in der Luft liegen, nicht nur im Munde der berufsm\u00e4\u00dfigen Seher und \u00e4ngstlichen Konservativen. Sie muss vor allem \u00fcber den Abfall der Intellektuellen hinausgreifen.\u201c[xv]<\/strong><\/a><\/em> Au\u00dferdem m\u00fcsse in Rechnung gestellt werden, dass es nicht unbedingt die eigene St\u00e4rke der Revolution\u00e4re war, die ihnen zum Erfolg verhalf, sondern die Schw\u00e4che der Gest\u00fcrzten. Sie umgibt bereits ein F\u00e4ulnisgeruch:\u201e(\u2026) zweifelt die alte herrschende Klasse, oder jedenfalls ein gro\u00dfer Teil ihrer Angeh\u00f6rigen, an sich selbst. Sie verliert den Glauben an die Traditionen und Sitten ihrer Klasse, ein Teil wird intellektuell, humanit\u00e4r, genauer humanitaristisch, geht gar zu den angreifenden Truppen \u00fcber. Ein gr\u00f6\u00dferer Teil als sonst gibt sich Ausschweifungen hin, aber das ist weniger symptomatisch als der Verlust der befehlsgewohnten Haltung.\u201c[xvi]<\/strong><\/a><\/em> Und so ist es auch nicht \u00fcberraschend, wenn sie, konfrontiert mit dem Volksaufstand, kolossal scheitern: \u201eIn allen vier Revolutionen aber ist die mangelhafte, ungen\u00fcgende Gewaltanwendung seitens der Regierung auff\u00e4lliger als etwa die geschicktere Gewaltanwendung ihrer Gegner.\u201c[xvii]<\/strong><\/a> <\/em><\/span><\/p>\n

Bitte schreiben Sie sich folgenden Merksatz Brintons hinter die Ohren, denn er wird uns auch bei der Bewertung der Vorm\u00e4rz-Revolution noch einmal begegnen: \u201eNoch nie ist eine Regierung von Revolution\u00e4ren gest\u00fcrzt worden, ehe sie die Herrschaft \u00fcber ihre Truppen oder die F\u00e4higkeit zu deren zweckm\u00e4\u00dfigen Einsatz verloren h\u00e4tte. Umgekehrt hat noch keine Revolution gesiegt, ehe sie das \u00dcbergewicht der milit\u00e4rischen Machtmittel auf ihre Seite gebracht hatte.\u201c[xviii]<\/strong><\/a><\/em><\/span><\/p>\n

Wenden wir uns nun den Machern der Revolution zu. Entgegen dem popul\u00e4ren Narrativ \u201e<\/span>scheinen [Revolutionen] ihren Ursprung in der Unzufriedenheit von Leuten zu haben, denen es ganz gut geht, die sich aber eingeengt, behindert, bel\u00e4stigt[\u2026] f\u00fchlen. Diese Revolutionen wurden nicht von Verelendenden und Verhungernden begonnen.\u201c<\/span>[xix]<\/span><\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n

Wer nun meint, dies klinge aber doch eher ern\u00fcchternd, denn man habe doch bei dem Wort Revolution heroische Bilder brustentbl\u00f6\u00dfter Amazonen im Kopf, die das arg gebeutelte Volk mit der roten Fahne oder einer Tricolore \u00fcber die Barrikaden zum Kampf gegen die Unterdr\u00fccker f\u00fchren, dem gebe ich Recht. Wer macht nun eigentlich die Revolution? Sind es Verschw\u00f6rungen von Dunkelm\u00e4nnern im Hintergrund, die das Volk, um mit Joachim Fernau zu sprechen, \u201enach vorne dr\u00e4ngeln\u201c[xx]<\/a>? Ber\u00fchmt wurde dahingehend die Feststellung Brintons: \u201eWas die aktiven F\u00fchrungsgruppen betrifft, so findet man dort sehr wenige Vertreter der untersten Volksschichten.[\u2026] Der Mob, der P\u00f6bel mag zu Stra\u00dfenk\u00e4mpfen oder Schl\u00f6sserverbrennungen herbeigerufen werden, aber er \u201emacht\u201c bestimmt nicht die Revolution und leitet sie nicht \u2013 auch nicht proletarische Revolutionen.\u201c[xxi]<\/strong><\/a>. <\/em>Um n\u00e4her auf die von mir gestellte Frage zur\u00fcckzukommen: \u201eDie eine Seite behauptet, dass diese ruhmvollen ersten Schritte der Revolution fast spontan seitens einer einigen Nation erfolgen, die sich in all ihrer Macht und Tugend erhebt, um ihre Bedr\u00fccker in die Schranken zu weisen. Die andere Seite behauptet, dass die ersten Schritte die Frucht einer Reihe ineinander verzahnter Verschw\u00f6rungen sind, die von kleinen, aber entschlossenen Gruppen Missvergn\u00fcgter ausgehen.\u201c[xxii]<\/strong><\/a> <\/em>Er schlussfolgert dabei \u201edass beide Erkl\u00e4rungen ein gewisses K\u00f6rnchen Wahrheit <\/em>enthalten.\u201c[xxiii]<\/a> Der einen gro\u00dfen Verschw\u00f6rung erteilt er dabei aber eine eindeutige Absage: \u201eMan sieht nur Gruppen von der Art, wie der Soziologe sie \u00fcberall findet: \u201eDruckgruppen\u201c, Ans\u00e4tze politischer Parteien, halbreligi\u00f6se oder halbverr\u00fcckte Sekten. Es findet sich aber kein Beweis daf\u00fcr, dass diese sehr verschiedenen Gruppen im Juli 1789 von einer Zentralstelle aus dirigiert, von einem geheimen Direktorium geleitet wurden.\u201c[xxiv]<\/strong><\/a> <\/em>Diese Aussage soll aber keinesfalls den ma\u00dfgeblichen Anteil dieser \u201eDruckgruppen\u201c herunterspielen. Bl\u00e4ttert man n\u00e4mlich weiter, begegnet einem folgende Beobachtung: \u201eWie die anderen Revolutionen war auch die amerikanische teilweise das Ergebnis der T\u00e4tigkeit einer aktiven, f\u00e4higen und keineswegs kleinen Minderheit, die ihrerseits eine gro\u00dfe Mehrheit bearbeitete, die genug Grund zur Unzufriedenheit hatte, um sich im richtigen Augenblick aufhetzen zu lassen.\u201c[xxv]<\/strong><\/a> <\/em>Soziologisch betrachtet, sind diese \u201eDruckgruppen\u201c schwer zu fassen und k\u00f6nnen in den vier von Brinton analysierten Revolutionen \u201enicht pr\u00e4zise als Angeh\u00f6rige bestimmter sozialer oder wirtschaftlicher Gruppen klassifiziert werden(\u2026).\u201c[xxvi]<\/strong><\/a><\/em><\/span><\/p>\n

Dies ist eine schwierige Gemengelage. Spielte in England und Russland das B\u00fcrgertum bei der Revolution keine hervorstechende Rolle, so waren doch in Nordamerika Kaufleute oder in Frankreich Anw\u00e4lte \u00fcberrepr\u00e4sentiert. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Revolution sei allerdings h\u00f6her \u201ewenn es sich um einander benachbarte Gesellschaftsklassen handelt [<\/em>\u2026].[xxvii]<\/a> Dar\u00fcber hinaus entwickelte Brinton gewisse Typen eines Revolution\u00e4rs. Da der Artikel den angestrebten Umfang sprengen wird, verbleibe ich bei einer kurzen Auswahl derselbigen. Ihnen seien die \u201eM\u00e4nner der Tat\u201c[xxviii]<\/strong><\/a>,<\/em> benannt mit Pers\u00f6nlichkeiten wie Cromwell, Bonaparte oder Stalin entgegengestellt:<\/span><\/p>\n