{"id":11350,"date":"2026-05-18T22:43:52","date_gmt":"2026-05-18T20:43:52","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=11350"},"modified":"2026-05-18T22:44:35","modified_gmt":"2026-05-18T20:44:35","slug":"strategiepapier-zur-zukunft-der-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/strategiepapier-zur-zukunft-der-afd\/","title":{"rendered":"Strategiepapier zur Zukunft der AfD"},"content":{"rendered":"
Die folgende, von Werner Br\u00e4uninger stammende, Ver\u00f6ffentlichung entspricht nicht zwangsl\u00e4ufig den Positionen der Redaktion von gegenstrom.org oder des MetaPol-Verlags. Gleichwohl verstehen wir das vorliegende Papier als einen ernsthaften und diskussionsw\u00fcrdigen Beitrag zu einer notwendigen strategischen Debatte.<\/em><\/p>\n Insbesondere begr\u00fc\u00dfen wir den Versuch, politische Entwicklungen und Herausforderungen innerhalb des rechten Milieus nicht allein tagespolitisch, sondern auch aus einer langfristigen, analytischen und strategischen Perspektive zu betrachten. Gerade eine solche Kultur der ernsthaften Reflexion und offenen Auseinandersetzung erscheint uns f\u00fcr die geistige und politische Weiterentwicklung unerl\u00e4sslich.<\/em><\/p>\n Die Redaktion<\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n Pr\u00e4ambel<\/strong><\/p>\n Die AfD ist die letzte Chance des deutschen Volkes zum Erhalt seiner nationalen und europ\u00e4isch-abendl\u00e4ndischen Identit\u00e4t und damit zur Bewahrung seiner Substanz, Pr\u00e4gung und Kultur. Aber: Eine Partei ist letztlich nicht Selbstzweck, sondern ein reines Werkzeug, ein Instrument, um die Rechte eines Volkes in der Parteiendemokratie als Opposition oder idealerweise in der Regierung zur Durchsetzung zu bringen. Unabh\u00e4ngig von der AfD als Tabubrecher und T\u00fcr\u00f6ffner muss es zudem Kr\u00e4fte, Denkfabriken, Str\u00f6mungen geben, die \u00fcber die Zweckbestimmung einer Partei hinaus in der Lage sind, Gedankeng\u00e4nge zu entwickeln und neue Ideen zu transportieren, die zur geistigen Mobilmachung der Deutschen taugen und das Overton-Fenster weit aufsto\u00dfen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n I. <\/strong>Die AfD als Anwalt des Volkswillens<\/strong><\/p>\n Um einen wirklich dauerhaften, durchschlagenden Erfolg der AfD zu erzielen, w\u00e4re es notwendig, sich noch enger an das \u201enormale\u201c Volk anzuschlie\u00dfen. Zu den Bauern, Arbeitern, dem neuen \u201eDienstleistungsproletariat\u201c, also jenen abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten, wie Krankenschwestern und -pfleger, Verk\u00e4uferinnen, Paketzustellern, zu den Mietern, Arbeitslosen und Abgeh\u00e4ngten des Systems m\u00fcssen starke Ber\u00fchrungsfl\u00e4chen geschaffen werden. Es darf bei diesen kein Zweifel dar\u00fcber herrschen, dass allein die AfD<\/strong> der \u201eK\u00fcmmerer\u201c f\u00fcr ihre Belange ist. Dass Linke, Gr\u00fcne und SPD die Totengr\u00e4ber der arbeitenden Menschen sind, ist fortw\u00e4hrend zu betonen und deren deutschfeindliches Handeln klar aufzuzeigen. Das weitaus gr\u00f6\u00dfte, oft zu sp\u00e4t erkannte Defizit von Parteien lag nicht selten darin, dass sie kommunal nicht sehr stark verankert waren. \u00dcberall dort, wo es gravierende kommunale Probleme<\/strong> gibt, etwa beim geplanten Bau eines Asylantenheims, hat die Partei zu sein und sich zum Sprecher und berufensten Anwalt des Volkswillens zu erkl\u00e4ren. W\u00e4hrend dies im Osten bereits vielerorts der Fall ist, so muss auch der Westen hier nachziehen. Von der AfD muss das unzweideutige Signal an die deutschen B\u00fcrger ausgehen, dass nicht alle Fehlentwicklungen in diesem Staat als gottgegeben hingenommen werden m\u00fcssen und da\u00df der Souver\u00e4n durchaus auch mit dem Stimmzettel ver\u00e4ndern kann, wenn er nur will.<\/p>\n <\/p>\n \u00a0II. <\/strong>Sinn und Zielsetzung parlamentarischer Arbeit<\/strong><\/p>\n Die Erringung eines Abgeordnetenmandats ist nicht daf\u00fcr gedacht, als Anreiz zur finanziellen Versorgung des Parlamentariers oder dessen famili\u00e4ren oder sonstigen Umfeldes zu dienen. Vielmehr sind gerade in die Volksvertretungen die besten Denker und Redner zu entsenden \u2013 und nicht solche, die unl\u00f6sbar abh\u00e4ngig von Di\u00e4tenzahlungen sind. Gerade in den Parlamenten hat sich die AfD als die<\/em><\/strong> Soziale Heimatpartei zu verstehen.<\/p>\n <\/p>\n III. Untergliederungen \/ Vorfeld <\/strong><\/p>\n Die Parteiorganisation der AfD hat den Fokus heute mehr denn je auf bestm\u00f6gliche Effizienz zu richten. Deutsche aus allen Teilen der Gesellschaft sollten dort eine Heimat sowie eine berufene Stimme haben, keine Altersgruppe darf unber\u00fccksichtigt bleiben. \u00dcber die Bundesfachaussch\u00fcsse hinausgehend<\/strong> sollte es spezifische Unterorganisationen geben, z.B. f\u00fcr Studenten, \u00c4rzte, Lehrer, Juristen, Soldaten, Landwirte oder Senioren. Ebenso gesonderte Referate f\u00fcr Wirtschaft, Presse, Wissenschaft, Au\u00dfenpolitik, Handel und Gewerbe. Weshalb gibt es bis heute keine AfD-Frauenorganisation? Des Weiteren darf keine Vernachl\u00e4ssigung des Vorfelds eintreten, da es naturgem\u00e4\u00df immer politische Aktionsfelder geben wird, die nicht von einer Partei bearbeitet werden k\u00f6nnen und sollten.<\/p>\n <\/p>\n IV. Generation Deutschland<\/strong><\/p>\n Mit der eigenen Jugendorganisation \u201eGeneration Deutschland\u201c (GD) hat seitens der Mutterpartei eine st\u00e4ndige F\u00fchlungnahme zu erfolgen, wie der Jugend \u00fcberhaupt stets ein bevorzugtes Augenmerk zu gelten hat. An die GD:<\/strong> Engagiert Euch! Erm\u00e4chtigt Euch selbst! Ver\u00f6ffentlicht B\u00fccher, gr\u00fcndet Magazine und Unternehmen, veranstaltet Akademien, bildet lokale Kampagnenteams, schafft internationale Netzwerke. Nutzt hierzu alles, was Euch gegeben ist und in Euch liegt; Eure besonderen F\u00e4higkeiten, Eure Kreativit\u00e4t, Euer Vorbild, Eure Charakterst\u00e4rke! F\u00fchlt Euch eingebunden in den Strom unserer deutschen Geschichte und deren Mythos. Seid diszipliniert und kultiviert<\/strong> zugleich \u2013 verk\u00f6rpert also den Geist von \u201ePotsdam\u201c and<\/em> <\/strong>\u201eWeimar\u201c.<\/p>\n <\/p>\n V. Intellektualisierung<\/strong><\/p>\n Innerhalb der AfD endlich eine eigenst\u00e4ndige \u201eKaderschmiede\u201c zu errichten, wo der Nachwuchs der Partei in jeder Hinsicht geschult wird, ist unerl\u00e4sslich. Gleiches gilt f\u00fcr die Schulung von Amts- und Mandatstr\u00e4gern auf allen Ebenen, m\u00f6glichst lange bevor das Mandat tats\u00e4chlich ausge\u00fcbt wird und man sp\u00e4ter nicht bei null anfangen muss. Wichtig w\u00e4re die Herausgabe einer eigenen Schriftenreihe zur politischen Theorie oder eine Art \u201eAfD-Online-Pedia\u201c als Portal und Matrix, mit je einem Stichwort oder Grundbegriff zu verschiedenen Themen, in dem die jeweilige Generallinie der Partei dazu erl\u00e4utert wird.<\/p>\n Es w\u00e4re dies eine Argumentationshilfe, die die Parteimeinung nach dem Muster von Frage und Antwort verst\u00e4ndlich macht. Denkschulen allein ver\u00e4ndern zwar noch keine Welt, aber sie munitionieren die Waffenkammern der geistigen Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner auf, was unerl\u00e4sslich ist. Es gilt allerdings darauf zu achten, dass alle Theoriearbeit nicht nur intellektuelles Glasperlenspiel bleibt, sondern dass sie sich auch daf\u00fcr eignet, irgendwann einmal die Machtfrage stellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n <\/p>\n VI. Kampagnenf\u00e4higkeit<\/strong><\/p>\n Die Partei sollte sich als Kristallisationskern unterschiedlicher rechter Aktionsfelder verstehen. Meta- und Parteipolitik, Publizistik und Parlamentsarbeit, Demonstrationen, Versammlungen sowie Aktionen auf der Stra\u00dfe sind keine Gegens\u00e4tze, sondern sie erg\u00e4nzen sich und sind s\u00e4mtlich unabdingbar. Die Forderung nach direkter Demokratie, als legitimer Ausdruck des Volkswillens, hat einen hohen Stellenwert f\u00fcr die AfD einzunehmen, um einmal tats\u00e4chlich jene Volksbewegung zu werden, die dazu in der Lage sein kann, neue Formen der politischen Willensbildung zu etablieren, wie etwa Volksabstimmungen.<\/p>\n <\/p>\n VII. Merchandising \/ Soziale Medien <\/strong><\/p>\n In Wahlkampfzeiten vertr\u00e4gt der W\u00e4hler durchaus \u201eh\u00e4rteres\u201c! Mit altbackenen, wenn auch sicher gut gemeinten, Parolen auf Plakaten wie \u201eDein Nachbar w\u00e4hlt uns auch<\/em>\u201c oder \u201eZeit f\u00fcr Deutschland<\/em>\u201c l\u00e4sst sich nur wenig Staat machen und wird schon gar nicht aktivistisch gesonnene Jugend angezogen. In dieser Hinsicht k\u00f6nnte die AfD etwa in der Plakatgestaltung Anleihen bei der Neuen Sachlichkeit und der futuristischen \u00c4sthetik vornehmen oder sich an den Memes von \u201eWilhelm Kachel\u201c orientieren. Das doch etwas angestaubte Merchandising der Partei w\u00e4re in diesem Sinne entsprechend neu und moderner auszurichten.<\/p>\n \u2013 \u00a0Die Social-Media-Auftritte der Partei waren hingegen von Beginn an hervorragend, vor allem im direkten Vergleich mit den Altparteien. Der politische Gegner streut jedoch neuerdings mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz erstellter Videos und Reels, die darstellen sollen, wie die Zukunft unter einer AfD-gef\u00fchrten Regierung angeblich aussehen w\u00fcrde; das Ergebnis ist stets ein Szenario des Horrors und des Schreckens, denn die KI spuckt nat\u00fcrlich nur das aus, was ihre woken Zuf\u00fctterer w\u00fcnschen. Solches von der AfD in \u00e4hnlicher Art zu konterkarieren und als positiven Gegenentwurf ebenfalls massenhaft zu verbreiten, w\u00e4re eine gute Idee.<\/p>\n <\/p>\n VIII. Einforderung der Teilnahme am \u00f6ffentlichen Diskurs<\/strong><\/p>\n Die Teilnahmen der AfD an den TV-Talkshows der \u00d6ffentlich-Rechtlichen und das Vorkommen in Nachrichten- und Politikformaten sind weitaus vehementer einzuklagen als bislang geschehen, auch als Signal der St\u00e4rke gegen\u00fcber den ohnm\u00e4chtigen Geb\u00fchrenzahlern.<\/p>\n Wo eine Einladung tats\u00e4chlich einmal stattfindet, sind die Standpunkte der AfD aufgrund der Tatsache, da\u00df die Etablierten aller Couleur ohnehin in \u00dcberzahl gemeinschaftlich auf diese eindreschen, wesentlich vehementer und k\u00e4mpferischer vorzubringen. Das w\u00fcrde sich auch die Basis w\u00fcnschen; die diesbez\u00fcglichen Kommentare unter YouTube-Beitr\u00e4gen von \u201eLanz\u201c, \u201eCaren Miosga\u201c oder \u201eMaischberger\u201c sprechen B\u00e4nde.<\/p>\n <\/p>\n \u00a0IX. <\/strong>\u201eAbgrenzungspraxis\u201c der AfD<\/strong><\/p>\n Zun\u00e4chst: Der wirklich eindeutig auf den ersten Blick erkennbare \u201eLunatic fringe\u201c, der Narrensaum, wie etwa die braun kost\u00fcmierte NS-Fraktion, muss von der aktiven politischen Gestaltung innerhalb der AfD zweifellos ferngehalten werden. Dies ist schon deshalb erforderlich, um zu signalisieren, dass sich in ihr nicht die Letzten von vorgestern, sondern vielmehr die Ersten von morgen versammelt haben. Doch w\u00e4re sie dennoch gut beraten, sich bei der Aufnahmepraxis in die Partei oder der GD nicht dogmatisch<\/strong> auf fr\u00fchere Organisationszugeh\u00f6rigkeiten zu kaprizieren. Vielmehr sollte man bei jedem Aufnahmeantrag zu einer individuellen<\/strong> \u00dcberpr\u00fcfung \u00fcbergehen und immer den Einzelnen<\/strong> sehen und seine Entwicklung. Es hat sich in der Partei ein ziemlich eindimensionaler, unreflektierter Aus- und Abgrenzungsfuror etabliert, der in einer inzwischen endlos langen \u201eUnvereinbarkeitsliste\u201c symbolischen Ausdruck findet. Hier k\u00f6nnte man von der elastischen Praxis des Rassemblement National, der Fratelli d\u2019Italia oder der FP\u00d6 durchaus lernen. Den irrationalen und oft gewaltsamen \u201eKampf gegen rechts\u201c muss die AfD ohnehin genauso am eigenen Leibe versp\u00fcren, wie \u201eSchnellroda\u201c, Identit\u00e4re, Burschenschaften und alle anderen Organisationen, die die zweifelhafte Ehre besitzen, in den j\u00e4hrlichen Berichten des Verfassungsschutzes Erw\u00e4hnung zu finden. Anbiederung hat sich noch nie ausgezahlt \u2013 und wird vom System erst recht nicht honoriert.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n \u00a0X. <\/strong>Stellung zum Islam<\/strong><\/p>\n Der Islam tritt stets martialisch und dominant auf und entlarvt sich in diesen Tagen einmal mehr als das, was er ist, n\u00e4mlich eine intolerante, steinzeitliche Weltherrschaftsideologie, die sich religi\u00f6s verbr\u00e4mt und im Grunde die Nachfolge des universalen Anspruchs des Kommunismus angetreten hat. Seinem Wesen nach ist er ein doktrin\u00e4res System, das nicht nur theoretisch, sondern dort, wo man ihn l\u00e4sst, auch in der Praxis einen radikalen Verdr\u00e4ngungsprozess proklamiert und forciert, an dessen Ende kein nichtmuslimisches Volk \u00fcbrigbleiben soll. Der religi\u00f6sen Islamisierung wird immer auch die ethnische folgen. Keine Toleranz darf der Islam daher erwarten, wenn er beansprucht, die kulturelle Hegemonie bei uns auszu\u00fcben. Niemals d\u00fcrfen wir ihm gegen\u00fcber daher Schw\u00e4che zeigen oder uns ihm w\u00fcrdelos unterwerfen. Die AfD hat die konsequenteste Vertreterin<\/strong> dieser Anschauung zu sein, etwa wenn es um den Bau von Moscheen und Minaretten, dem Tragen von Niqabs in Schwimmb\u00e4dern oder \u201eHalal\u201c-Speisung in Kinderg\u00e4rten und Schulen geht. Dennoch muss und darf es keinen Hass<\/strong> zwischen Muslimen und den Deutschen geben.<\/p>\n <\/p>\n XI. <\/strong>Stellung zum Staat Israel<\/strong><\/p>\n Gegen\u00fcber dem Staat Israel ist weder vorauseilender Gehorsam noch unbegr\u00fcndeter Philosemitismus angezeigt. Die Verteidigung des \u201eExistenzrechts Israels\u201c hat f\u00fcr Deutschland keine \u201eStaatsr\u00e4son\u201c darzustellen. Zu k\u00e4mpfen haben eine Nation, ein Staat, ein Volk einzig und allein f\u00fcr sein eigenes Recht<\/strong> auf Existenz. Folglich kann auch nur dieses die Staatszielbestimmung der AfD sein. Der israelisch-pal\u00e4stinensische Konflikt wird nur mit einer Zweistaatenl\u00f6sung, also der internationalen Anerkennung Israels und eines unabh\u00e4ngigen Staates Pal\u00e4stina, dauerhaft gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. H\u00fcte sich die AfD also vor einseitiger Parteinahme<\/strong>, die weder von ihr erwartet wird und zu der sie noch weniger verpflichtet ist.<\/p>\n <\/p>\n XII. Haltung gegen\u00fcber Russland und den USA<\/strong><\/p>\n Feindschaft zwischen Deutschen und Russen war immer von \u00dcbel und die AfD t\u00e4te gut daran, ein partnerschaftliches Verh\u00e4ltnis zu ihnen herzustellen, ohne auf den Knien vor Putin zu rutschen und die H\u00e4nde zum Befehlsempfang an die Hosennaht zu legen.Vorsicht war und ist bei Russland dennoch stets geboten, egal wer dort auch immer regiert, ob der Zar, der Stalinismus oder ein Autokrat wie Putin. Dass es nicht von Vorteil ist, die Atommacht und den Energielieferanten Russland zum Feind zu haben, bedarf wohl keiner Erkl\u00e4rung. In der Ukraine des bereits vor dem Krieg mit Russland v\u00f6llig korrupten Selenskyj, in dessen System so gut wie jede politische Opposition unterdr\u00fcckt wird, werden \u201eunsere Werte\u201c ganz sicher so wenig verteidigt, wie schon zuvor am Hindukusch.<\/p>\n \u2013 \u00a0Mit dem Amtsantritt Trumps hat sich die US-Politik schlagartig gewandelt. Unter seiner F\u00fchrung werden die USA nichts zu ihrem eigenen Schaden tun und peinlichst darauf achten, dass ihre ureigensten Interessen stets im Fokus stehen. Wie auch im Falle Russlands hei\u00dft es f\u00fcr uns Deutsche daher auch gegen\u00fcber den USA eine Politik der k\u00fchlen Vernunft, des n\u00fcchternen Verstandes und der nationalen Interessen zu beherzigen. Lange hatte man annehmen d\u00fcrfen, da\u00df Trump keine neuen Kriege vom Zaun bricht. Diese Hoffnung hat sich inzwischen gr\u00fcndlich zerschlagen. Es besteht f\u00fcr Deutschland keinerlei Anlass, sich an dessen aktuellen milit\u00e4rischen Interventionen zu beteiligen. Sollte sich herausstellen, dass die NATO mehr und mehr zu einem von US-Interessen geleiteten Kriegsb\u00fcndnis verkommt, so w\u00e4re ein \u00fcberlegter und geordneter Austritt aus ihr anzustreben, an deren Stelle dann eine europ\u00e4ische Verteidigungsgemeinschaft zu treten h\u00e4tte. Mittelfristig werden wir beobachten m\u00fcssen, wie die USA auf eine von nationalen Prinzipien geleitete Regierung in Deutschland reagieren werden, so diese unter F\u00fchrung der AfD einmal zustande kommt. Entsprechend positioniere sich die AfD. \u00a0<\/strong><\/p>\n <\/p>\n \u00a0<\/strong>XIII. AfD und Europ\u00e4ische Union<\/strong><\/p>\n Die Europ\u00e4ische Union ist keine Sch\u00f6pfung in der Tradition des christlichen Abendlandes, sondern ein Konstrukt der B\u00fcrokratie und ein Instrument des gemeinsamen Marktes. Da sie ein einziger Apparat der Auspressung Deutschlands und Motor des internationalen Kapitalismus ist, wird man sie \u2013 sollte sie sich als nicht reformf\u00e4hig oder -willig erweisen \u2013 irgendwann verlassen m\u00fcssen. Das w\u00e4re die Position, die die AfD grunds\u00e4tzlich einzunehmen und den B\u00fcrgern verst\u00e4ndlich zu machen h\u00e4tte.<\/strong> Die \u00dcbertragung von Hoheitsrechten an eine b\u00fcrgerferne, fremde Gewalt, die unsere staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t aufhebt, ist zu beenden. An ihrer Stelle k\u00f6nnte man sich jedoch durchaus einen Zusammenschluss souver\u00e4ner Nationalstaaten vorstellen, also den Weg de Gaulles zu beschreiten, der vom \u201eEuropa der Vaterl\u00e4nder\u201c sprach. Eine \u00fcbernationale europ\u00e4ische Ordnung samt eines eigenst\u00e4ndigen europ\u00e4ischen Milit\u00e4rb\u00fcndnisses neben der NATO, als starker Machtfaktor in einer multipolaren Weltordnung zwischen Russland, China und den USA, w\u00e4re gleichfalls denkbar. Sie k\u00f6nnte ein wirksames, idealerweise unter einem \u201cIron Dome\u201d beschirmtes Bollwerk sein. Au\u00dfereurop\u00e4ische oder islamische Staaten k\u00f6nnen diesem Bund nicht beitreten. Die T\u00fcrkei und Israel geh\u00f6ren nicht <\/em>zu Europa!<\/p>\n <\/p>\n XIV. AfD und Landesverteidigung<\/strong><\/p>\n Der Friede ist im V\u00f6lkerleben immer die Ausnahme, was heute gerne vergessen wird. Ebenso, dass es kein Recht gibt, ohne eine bewaffnete Macht, die diesem Recht Nachdruck verleiht. Wenn ein Volk nicht mehr den Willen hat, sich im Kriegsfall zu verteidigen, so verschwindet der Krieg damit nicht aus der Welt, es verschwindet nur ein schwaches Volk. Die Bundeswehr hat die Au\u00dfengrenzen unseres Landes wirksam zu sch\u00fctzen \u2013 und nichts als das. Sie ist als Tr\u00e4ger des Verteidigungswillens und zur Sicherung des Friedens ein untrennbarer Bestandteil der demokratischen Ordnung. Jeder Staatsb\u00fcrger hat deshalb die Pflicht in ihr zu dienen. Wehrdienst ist Ehrendienst am deutschen Volke. Der Dienst der Soldaten der Bundeswehr, der milit\u00e4rischen Eliteeinheiten und Spezialkommandos sowie von Polizei und BGS ist endlich angemessen zu bezahlen und sie nur mit dem allerbesten Material und der neuesten Technik auszustatten. Die AfD sollte sich zum engagiertesten F\u00fcrsprecher unserer Soldaten und Polizisten machen.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n \u00a0XV. <\/strong>Remigration<\/strong><\/p>\n Die Forderung nach Remigration als parteipolitischem Alleinstellungsmerkmal der AfD m\u00fcsste sehr viel fordernder und kompromissloser vertreten werden. Noch verst\u00e4rkter als bisher sollte sie unter Beweis stellen, dass sie tats\u00e4chlich jene Erneuerungsbewegung ist, die einmal Garant einer zu errichtenden Festung Europa sein und das \u201eCopyright\u201c f\u00fcr Remigration erhalten wird. Deutschland ist keine beliebig aufzusiedelnde Immobilie, die man nach Gutd\u00fcnken an Fremde verschachern darf!<\/p>\n Klare AfD-Position muss also sein:<\/strong> Grenzen dicht! Massenhafte Abschiebungen!<\/strong> Festung Europa! Remigrationsministerium schaffen! <\/strong>Dessen ungeachtet ist ihr Augenmerk auch auf jene W\u00e4hlerschicht zu richten, die bereits seit vielen Jahrzehnten mit ihren Familien in Deutschland ans\u00e4ssig sind, inzwischen deutsche Staatsb\u00fcrger geworden sind und die mit uns gemeinsam dagegen ank\u00e4mpfen wollen, dass dieses Land vollst\u00e4ndig \u00fcberfremdet wird. Diese Menschen sind keine Feinde! <\/strong>Denken wir daran, dass wir bereits heute sechs Millionen muslimische W\u00e4hler im Lande haben, die das Verschwinden Deutschlands mittels \u201eethnischer Wahl\u201c leise, doch unwiederruflich besorgen wollen und werden. Schon in naher Zukunft werden sie eine eigene Partei gr\u00fcnden, die sich ausschlie\u00dflich an Migranten wendet, vielleicht mit einem jungen, charismatischen Anf\u00fchrer an ihrer Spitze. Dann wird es ein b\u00f6ses Erwachen f\u00fcr uns Deutsche geben, \u201eh\u00e4tten wir nur fr\u00fchzeitig…\u201c, wird es dann panisch hei\u00dfen. Die Geschichte aber kennt kein \u201eh\u00e4tte\u201c \u2013 m\u00f6ge dies der AfD stets vor Augen stehen. <\/strong><\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n XVI. AfD und Wirtschaft<\/strong><\/p>\n Der Mensch lebt nicht f\u00fcr die Wirtschaft und die Wirtschaft ist nicht f\u00fcr das Kapital da, sondern das Kapital hat der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volke. Nicht die Wirtschaft, sondern erst der machtvolle Staat hat stets die Voraussetzungen f\u00fcr eine positive \u00f6konomische Situation geschaffen. Kollabierende Wirtschaften folgten immer bereits zuvor zusammengebrochenen Staaten nach. Immer dann, wenn in Deutschland ein Aufschwung machtpolitischer Art stattfand, profitierte davon auch das Wirtschaftsleben. Eine funktionierende \u201eWeltwirtschaft\u201c ist nur denkbar auf der Grundlage der Volkswirtschaften gesunder Nationen. Auch wenn eine immer weiter steigende Zahl von Menschen begreift, dass das wirtschaftliche Wachstum an ihnen selbst weitgehend vor\u00fcbergeht, w\u00e4hrend die Profite der Gro\u00dfkonzerne ins Astronomische ansteigen, so wird dennoch das gesamte ausbeuterische System des globalen Finanzkapitalismus nicht als Ursache ihres Elends erkannt oder das Herrschaftsgef\u00fcge der Geldaristokratie ernsthaft in Zweifel gezogen. Das Bewusstsein hierf\u00fcr zu sch\u00e4rfen sollte die origin\u00e4re Aufgabe der AfD sein. <\/strong>Hier geht es um Glaubw\u00fcrdigkeit gegen\u00fcber der arbeitenden Bev\u00f6lkerung, aber auch um die Entlarvung der gesamten Linken, deren lebensfremder, menschenfeindlicher Marxismus nur verbrannte Erde hinterl\u00e4sst. All diese \u201eSozialisten\u201c sind selbst gerne Kapitalisten, solange sie<\/em> diejenigen sind, die den Staat okkupieren und dar\u00fcber entscheiden, wohin die Geldstr\u00f6me flie\u00dfen.<\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n XVII. Positionierung der AfD gegen\u00fcber der CDU<\/strong><\/p>\n Keine Anbiederung! Nicht partout deren Juniorpartner oder Mehrheitsbeschaffer sein wollen, sondern im Gegenteil sie vollkommen \u00fcberfl\u00fcssig machen und ihr v\u00f6lliges Verschwinden zu forcieren, mu\u00df das Ziel sein.<\/p>\n \u201eAnschlussf\u00e4hig\u201c hat die Union gegen\u00fcber der AfD zu werden \u2013 nicht etwa umgekehrt.<\/strong> Je weiter die CDU noch nach links kippt, desto eher wird sie marginalisiert und sich ihr eigenes Grab schaufeln. Sollte sie jedoch mehr und mehr AfD-Positionen vereinnahmen, so wird sie an jenem Gesetz scheitern, nach dem die Menschen dann noch sehr viel eher geneigt sein werden dann gleich das Original, also die AfD, zu w\u00e4hlen und zu unterst\u00fctzen. Auch die \u201eDemocrazia Cristiana\u201c, das italienische Pendant zur CDU, ist mehr oder weniger \u00fcber Nacht ausradiert worden. Dieses Damoklesschwert schwebt heute genauso \u00fcber der CDU. Es besteht daher keinerlei Anlass f\u00fcr die AfD, ihre Erstgeburt f\u00fcr ein Linsengericht zu verh\u00f6kern! <\/strong><\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n XVII. Hat die AfD genug qualifiziertes Personal, um zu regieren?<\/strong><\/p>\n Die Sch\u00e4rfe der Opposition der AfD hat sich davon abzuleiten, wie gro\u00df der verursachte Schaden durch die jeweils Herrschenden ist. Ihre Meilensteine hei\u00dfen: Abwahl der etablierten Versager! AfD in die Regierung!<\/strong> Nicht um den illusorischen Anspruch der AfD auf die gesamte<\/em> Macht kann es heute gehen, sondern als hoffentlich st\u00e4rkste Fraktion zun\u00e4chst einmal um die F\u00fchrung<\/strong> von Landesregierungen oder gar der Bundesregierung, also die \u201eRichtlinienkompetenz\u201c zu erlangen. F\u00fcr die AfD hat sich allerdings die ernste Frage zu stellen, ob sie bei \u00dcbernahme von Regierungsverantwortung tats\u00e4chlich gen\u00fcgend qualifiziertes und in seinen Anschauungen gefestigtes politisches Personal aufbieten k\u00f6nnte. Meines Erachtens ist dies heute bei weitem noch nicht der Fall. Umso mehr ist peinlich darauf zu achten, dass sie ihre Reihen konsequent all den \u201eM\u00e4rzgefallenen\u201c, Wichtigtuern, Postenj\u00e4gern, Gl\u00fccksrittern, Querulanten und Spitzeln verschlie\u00dft, die erfahrungsgem\u00e4\u00df stets als erste dort sind, wo sie eine ihnen g\u00fcnstige Konjunktur wittern. Denn diese werden sp\u00e4testens am Tage nach einem entscheidenden Sieg zu Scharen vor den T\u00fcren der Parteib\u00fcros stehen und um Einlass begehren. Sie<\/em> aber sind es, die Geist, Weg und Ziel einer Bewegung sehr rasch v\u00f6llig verw\u00e4ssern und in ihr Gegenteil verkehren k\u00f6nnen; ein Blick in die Parteiengeschichte lehrt dies \u00fcberdeutlich. M\u00f6ge das der AfD in dicken roten Lettern ins Stammbuch geschrieben sein.<\/p>\n Dazu bedarf es allerdings auch des Willens sich gegen jene in den eigenen Reihen zu wenden, denen es lediglich auf \u201eAnerkennung\u201c durch den politisch-medialen Mainstream, materielle Vorteile oder darum geht, am Katzentisch der Herrschenden mitjammern zu d\u00fcrfen. Die Gefahren der Vereinnahmung, der Verb\u00fcrgerlichung und der B\u00fcrokratisierung des Apparates sind stets gegeben. Auch der sich an der Pforte zur Macht nicht selten einstellenden Neigung, zu jedem, wenn auch noch so sch\u00e4bigen Kompromiss bereit zu sein, um partout an der Macht zu partizipieren, mu\u00df scharf entgegengetreten werden.<\/p>\n <\/p>\n XIX. Die AfD als Schicksal und allerletzte Chance der Deutschen<\/strong><\/p>\n Allen Amts- und Mandatstr\u00e4gern sowie Mitgliedern der AfD mu\u00df klar sein, dass sie tats\u00e4chlich die letzte Chance f\u00fcr Deutschland<\/strong> ist! Eine weitere wird es f\u00fcr unser Volk nicht mehr geben. \u00c4ltere Deutsche und potentielle W\u00e4hler sterben weg, danach werden wir es mit einer erdr\u00fcckenden Masse wahlberechtigter junger Migranten zu tun haben, die uns nicht nur genetisch, sondern auch mit dem Stimmzettel wegbomben kann und wird<\/em>, sobald man ihr die Gelegenheit dazu gibt. Sie<\/em> k\u00f6nnen warten, wir<\/em> hingegen nicht.<\/strong> Die heute vornehmste Aufgabe der AfD kann daher nur sein, jene Sch\u00e4den von uns fernzuhalten, die unser abendl\u00e4ndisches Erbe in ihrem Kern bedrohen. Jede Pestepidemie, jede verfehlte au\u00dfenpolitische Konstellation lie\u00df sich in unserer Geschichte immer wieder korrigieren; selbst die Folgen des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges und des Zweiten Weltkrieges waren in irgendeiner Form zu verkraften und zu \u00fcberwinden. Denn trotz allen unbeschreiblichen Elends fanden wir immer noch eine intakte, weitgehend homogene Bev\u00f6lkerungssubstanz vor. Befinden sich ein Staat, eine Nation, ein Volk aber erst einmal auf dem Weg des Verl\u00f6schens,<\/strong> so ist dies irreparabel und endg\u00fcltig!<\/strong> Die gesamte Weltgeschichte ist voll von Beispielen daf\u00fcr. Ganze Kulturen lassen sich in einer oder maximal zwei Generationen problemlos abr\u00e4umen, man betr\u00fcge sich hier\u00fcber nicht.<\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n Was aber einmal abgetreten und gefallen ist, kehrt niemals wieder. <\/strong><\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n Diese elementare Erkenntnis sollte die AfD, ihre Amts- und Mandatstr\u00e4ger und Mitglieder leiten, denn sie wird definitiv die letzte Organisation in Deutschland sein, die den Kampf gegen den drohenden Untergang noch f\u00fchren kann. <\/strong><\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n Folgen Sie Werner Br\u00e4uninger auf\u00a0<\/strong>🔗<\/strong> Instagram:\u00a0<\/strong>https:\/\/www.instagram.com\/werner_braeuninger\/<\/strong><\/a> \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n