{"id":1051,"date":"2018-03-25T20:51:37","date_gmt":"2018-03-25T19:51:37","guid":{"rendered":"https:\/\/gegenstrom.org\/?p=1051"},"modified":"2020-02-04T12:05:25","modified_gmt":"2020-02-04T11:05:25","slug":"buchrezension-der-weisse-ethnostaat-von-johannes-scharf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/buchrezension-der-weisse-ethnostaat-von-johannes-scharf\/","title":{"rendered":"Buchrezension: Der wei\u00dfe Ethnostaat von Johannes Scharf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die folgende Rezension setzt sich mit dem 2017 erschienenen Werk von Johannes Scharf \u201eDer wei\u00dfe Ethnostaat\u201c auseinander. Es handelt sich dabei um eine Zusammentragung einzelner Artikel und Aufs\u00e4tze, die der Autor f\u00fcr verschiedene Publikationen, wie auch Gegenstrom, zur Verf\u00fcgung stellte. Aufgrund der gegenw\u00e4rtigen Flutung von kulturfremden Volksscharren nach Europa polarisiert er gern \u00fcber alternative Siedlungsprojekte, ein \u201eNova Europa\u201c, f\u00fcr die noch verbleibende autochthone europ\u00e4ische bzw. wei\u00dfe Bev\u00f6lkerung in Westeuropa. Auf einige Aspekte seiner Ausf\u00fchrungen soll einmal n\u00e4her eingegangen werden. Scharfs Werk\u00a0\u201eDer wei\u00dfe Ethnostaat\u201c<\/span><span style=\"font-size: 14pt;\">\u00a0kann in unserem <a href=\"https:\/\/gegenstrom.org\/en\/produkt\/der-weisse-ethnostaat\/\">Webshop<\/a> erworben werden.<\/span><\/p>\n<h2>Ausgangslage und Ausblicke f\u00fcr den Homo Europ\u00e4us in Europa<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Zu Beginn er\u00f6rtert der Verfasser die Zust\u00e4nde in Europa sowie die Ausw\u00fcchse der Masseneinwanderung durch arabische und afrikanische Migranten. So geht er auf die Diskrepanzen und Probleme, welche mit dem Massenzustrom einhergehen, ein. Dabei werden zu Recht die steigende Kriminalit\u00e4t, sozialer Abstieg, und die Kosten f\u00fcr die autochthone Bev\u00f6lkerung zur Sprache gebracht sowie belegt. Auch Vergleiche zu anderen multiethnischen Staaten, wie den Vereinigten Staaten von Amerika, werden anhand von Kriminalit\u00e4tsstatistiken vom Autor herangezogen,<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> um etwa die Zukunft Europas darlegen zu k\u00f6nnen. Bei der Darlegung der bereits entstandenen und noch zu entstehenden Probleme geht es dem Verfasser jedoch nicht darum, zu konstatieren, dass eine Masseneinwanderung aus L\u00e4ndern mit zumeist friedlichen bzw. netten und intellektuellen Personen positiv zu bewerten w\u00e4re. Der Autor betrachtet sich als Verfechter eines Ethnopluralismus, einer echten Vielfalt, die richtigerweise nur durch die Homogenit\u00e4t der verschiedenen Ethnien garantiert werden kann.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> Dies wird u. a. mit einem Zitat von Prof. Dr. Karl August Eckhardt untermauert, der einmal erl\u00e4uterte, Europa steht und f\u00e4llt mit seiner biokulturellen Homogenit\u00e4t. Auch Jared Taylor von \u201eAmerican Renaissance\u201c wird sinngem\u00e4\u00df wiedergegeben, der einmal betonte, dass ein <em>&#8222;Volk auch dann das Recht dazu h\u00e4tte, seine Eigenheiten zu bewahren und Masseneinwanderung strikt und kategorisch abzulehnen (ist), wenn die Migranten alle einen h\u00f6heren IQ aufweisen als die Menschen in dem Land, in das sie einzuwandern suchten!\u201c<\/em><a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> Auch wenn rechte oder rechtspopulistische Parteien, wie die AfD oder der Front National, an Zuspruch hinzugewinnen und die \u201eFl\u00fcchtlingskrise\u201c bei nicht wenigen einen Aufwachmodus ausl\u00f6ste, h\u00e4lt der Verfasser eine politische Wende doch eher f\u00fcr illusorisch.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> Dies begr\u00fcndet er mitunter damit, dass, trotz mehrheitlicher Ablehnung von weiteren Einwanderern aus muslimischen L\u00e4ndern europaweit, das Wahlergebnis beispielsweise im Bezug auf Deutschland relativ ern\u00fcchternd ausfiel.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> Nur sollte aufgrund der Aktualit\u00e4t des Werkes darauf geachtet werden, dass sich in manchen westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, wie \u00d6sterreich und Italien neue Konstellationen durch die dortigen Wahlergebnisse ergeben haben, indem rechte oder rechtspopulistische Parteien mit in der Regierung sitzen, weshalb eine Entwicklung, zumindest in diesen beiden L\u00e4ndern, noch f\u00fcr \u00dcberraschungen sorgen d\u00fcrfte.<\/span><\/p>\n<h2>R\u00fcckzug und Aufbau eines alternativen Europas f\u00fcr Wei\u00dfe<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Aus dem obig dargelegten postuliert der Verfasser daher einen Aufbau eines Nova Europas, eines neuen Gebietes f\u00fcr wei\u00dfe Europ\u00e4er, was zugleich die Kernaussage des vorliegenden Werkes bildet. Dabei werden kontinentale, wie Osteuropa, und au\u00dferkontinentale Gebiete, wie Neuseeland, Alaska und Teile in den Vereinigten Staaten in Betracht gezogen. Osteuropa w\u00fcrde sich in der Tat schon deshalb als lukrativ erweisen, weil zum einen Polen und Ungarn die Volksaustauschpolitik der EU strikt ablehnen und zum anderen, weil der ungarische Ministerpr\u00e4sident Victor Orban autochthonen Westeurop\u00e4ern, allen voran Deutsche, wegen der verfehlten Fl\u00fcchtlingspolitik Asyl angeboten hat. Als erfolgreiche wei\u00dfe Siedlungsprojekte werden Orania und Kleinfontein in S\u00fcdafrika vorgestellt. Orania beispielsweise, sei eine Siedlung mit wirtschaftlichem und bev\u00f6lkerungsstarkem Wachstum. Diese positiven Erscheinungen sind, so der Verfasser, mitunter dem Umstand geschuldet, dass die hiesige wei\u00dfe Bev\u00f6lkerung auf schwarze Bedienstete verzichtet.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> Desweiteren wird Israel bzw. die Gr\u00fcndung des j\u00fcdisch-zionistischen Ethnostaates als vorbildhafte Siedlungspolitik dargestellt, die mit einem vorausgegangenen Zionistenkongress eingeleitet wurde.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> Die Gr\u00fcndung eines Weltkongresses f\u00fcr Wei\u00dfe schwebt auch dem Verfasser vor, der sich mit folgenden Themen auseinanderzusetzen hat: die Koordinierung von Spendensammlungen, der Ankauf von Land, die Identifizierung von Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten im Zielgebiet, die Schaffung von formellen Arbeitspl\u00e4tzen und die Organisation des formellen Einwanderungsprozesses f\u00fcr Siedlergruppen.<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> Bei alldem Geschilderten bleibt allerdings die Frage ungekl\u00e4rt, wer denn zu den Wei\u00dfen z\u00e4hlen soll? Sind die hellbraunen Bewohner S\u00fcditaliens, die sicher nicht mehr viel mit den Etruskern oder Langobarden gemein haben, oder die Griechen jetzt Wei\u00dfe oder eher rassisch mit den Vorderasiaten zu vergleichen? Wo wird dabei die Grenze gezogen? Hierbei bedarf es sicher einer genaueren Definition, wer oder was als wei\u00df z\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<h2>Ein wei\u00dfer Ethnostaat als Alternative zu Deutschland<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">In dem vorliegenden Werk geht der Verfasser auch nochmal explizit auf die Frage ein, inwiefern ein wei\u00dfer Ethnostaat sich als eine Alternative zu Deutschland gestalten k\u00f6nnte. Wie im gesamten Westeuropa h\u00e4lt der Autor einen politischen Wandel f\u00fcr schier unm\u00f6glich, denn das Land habe kein Ausl\u00e4nderproblem, sondern ein gewaltiges Inl\u00e4nderproblem, womit er bei seiner Einsch\u00e4tzung auch Recht behalten sollte. Immerhin bestehe der Deutsche Bundestag nicht mehrheitlich aus Migranten und auf die in Deutschland Wahlberechtigten treffe das Gleiche zu. Genauso sei das Bundesverfassungsgericht aus autochthonen Deutschen zusammengesetzt. Der Publizist will damit zum Ausdruck bringen, dass die Probleme hausgemacht sind und der Gegner des deutschen Volkes in erster Linie in den eigenen Reihen zu suchen ist. Mit einem Zitat vom Historiker Arnold Toynbee sucht der Verfasser dies nochmals zu unterstreichen, der sinngem\u00e4\u00df meinte, dass Zivilisationen durch Selbstmord und nicht durch Mord untergehen w\u00fcrden. Ebenso wird ein \u201egro\u00dfer Knall\u201c in Form eines ethnischen B\u00fcrgerkrieges ebenso wenig f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, sonst h\u00e4tte er l\u00e4ngst stattfinden m\u00fcssen, so der Verfasser. Lediglich Rasseunruhen, \u00e4hnlich wie in Frankreich und Schweden, werden als realistisch eingestuft. Somit w\u00e4re auch f\u00fcr Deutschland nur die Exit-Strategie \u201eNova Europa\u201c vorzuziehen, denn es gilt die ethnokulturelle Identit\u00e4t durch Hin\u00fcberrettung zu erhalten. Unter anderem wird Ungarn daf\u00fcr vom Verfasser als auserkorenes Land ersehen. Nicht zuletzt, weil der ungarische Ministerpr\u00e4sident Orban Westeurop\u00e4ern Asyl angeboten hat, die von der merkel\u2018schen Austauschpolitik die Nase gestrichen voll haben, sondern weil Ungarn bereits aus der Geschichte heraus mit deutschsprachigen L\u00e4ndern, wie \u00d6sterreich und Deutschland, eng verbunden ist, weshalb es sich auch als einen lukrativen Zufluchtsort anbietet. Jedoch wird hier vom Autor die Frage gestellt, ob Ungarn auch Millionen von Deutschen Asyl gew\u00e4hren w\u00fcrde.<\/span><\/p>\n<h2>Sezession oder Kolonisation<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">In diesem Unterkapitel zu \u201eDer wei\u00dfe Ethnostaat \u2013 Geographische Konsolidierung als Strategie gegen das Verschwinden\u201c umrei\u00dft der Verfasser die interessante Frage, auf welchem Wege der neue Ethnostaat zu errichten w\u00e4re. Hierbei werden die zwei M\u00f6glichkeiten, Sezession und Kolonisation, in Betracht gezogen. Bei der Sezession w\u00fcrde sich ein bereits bestehendes Staatengebiet von einem Staat abl\u00f6sen und sich selbst verwalten. Dies h\u00e4lt der Verfasser bez\u00fcglich Deutschland f\u00fcr eine sehr gute und einzige Chance, einen wei\u00dfen Ethnostaat auf deutschem Boden zu erhalten. Dass es nat\u00fcrlich nur den Osten der BRD betr\u00e4fe, liegt an dem Umstand, dass die hiesige autochthone Bev\u00f6lkerung noch einen starken Widerstandswillen zum gro\u00dfen Austausch unter Beweis stellt. Allerdings tut sich hierbei die Frage auf, wie eine Sezession nach dieser Vision vonstattengehen soll, wenn man bedenkt, dass Deutschland immer noch nicht wenige stationierte Amerikaner beherbergt und bei einer \u201eOst-West-Sezession\u201c der Weltmacht USA ein wichtiges geostrategisches Territorium wegbricht. Sicher wird die USA bei solcherart Abtrennung das letzte Wort haben. Man beachte doch, dass f\u00fcr sie eine bequeme Landbr\u00fccke nach Osteuropa und somit zu den Grenzen Russland droht wegzufallen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Kolonisation betr\u00e4fe ein entlegenes Gebiet, wie die bereits kurz wiedergegebenen Beispiele Orania und Kleinfontein verdeutlichen.<\/span><\/p>\n<h2>Aufbau, Sprache sowie Verst\u00e4ndlichkeit<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Der Aufbau des Werkes ist so gestaltet, wie man es von guter Literatur erwartet. Es beginnt mit einem kurzen einleitenden Kapitel \u201eEuropa am Scheideweg\u201c, welches sich mit den Problemen, die aus der Masseneinwanderung in Westeuropa resultieren, auseinandersetzt und geht schnell zur Kernaussage des Werkes \u00fcber. Es gibt also kein gro\u00dfes Drum-herum-Gerede, ehe der Autor auf das Wesentliche eingeht. Die Sprache wirkt manchmal zwar polemisiert, l\u00e4sst an der Sachlichkeit des Themas insgesamt jedoch nicht zweifeln. Hin und wieder werden vom Verfasser auch Fremdw\u00f6rter verwendet, welche jedoch kein \u00dcberma\u00df haben, womit ein relativ guter Lesefluss und Verst\u00e4ndlichkeit garantiert sind. Zu kritisieren ist jedoch, dass in verschiedenen Kapiteln einiges inhaltlich wiederholt wird. Sicher ist dieser Mangel auch damit zu erkl\u00e4ren, dass es sich bei diesem Werk um eine Zusammenstellung einzelner Artikel und Vortr\u00e4ge handelt. Hier h\u00e4tte es jedoch einer \u00dcberarbeitung bedurft, um die Lesefreundlichkeit nicht zu beeintr\u00e4chtigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Desweiteren h\u00e4tte neben den Fu\u00dfnoten auch ein richtiges \u00fcbersichtliches Quellen- und Literaturverzeichnis nicht unbedingt geschadet, da sich das Suchen in den kleingeschriebenen Fu\u00dfnoten als etwas aufwendig gestaltet. Zudem ist der Schriftsatz etwas ungl\u00fccklich geraten, denn hin und wieder fehlt zwischen einigen W\u00f6rtern das Leerzeichen.<\/span><\/p>\n<h2>Zielgruppe\/Rezipienten<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Das Werk richtet sich an jedem identit\u00e4r denkenden wei\u00dfen Europ\u00e4er, der sich um den Erhalt seiner Art und Kultur nach der Masseninvasion Kulturfremder nach Europa ernsthafte Gedanken macht.<\/span><\/p>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Alles in allem bietet Johannes Scharf mit seinem Werk einen interessanten Ansatz f\u00fcr weitere Theorien, mit denen die autochthonen Europ\u00e4er gezwungen sind, sich auseinanderzusetzen, sollte, und so sieht es leider zumindest in Westeuropa noch derzeit aus, kein fundamentaler Wandel in der \u201eAlten Welt\u201c einsetzen. Das Thema der Exit-Strategie r\u00fcckt\u00a0 leider von Jahr zu Jahr immer n\u00e4her, solange der Massenzustrom weiter anh\u00e4lt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. J. Scharf, Der wei\u00dfe Ethnostaat, 2017, S. 13-16.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> A.a.O., S. 13 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 36.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 70-72.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 44-46.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 47 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Vgl. a.a.O., S. 60 f.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die folgende Rezension setzt sich mit dem 2017 erschienenen Werk von Johannes Scharf \u201eDer wei\u00dfe Ethnostaat\u201c auseinander. 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