In Chemnitz geht was: Die Verschiebungen nach rechts werden wahrnehmbar

Verfasst von Rolf Gradmann

Am 26. August hatte das Bündnis Pro Chemnitz zu einer großen Bürgerdemo aufgerufen, welcher ca. 7.000 Personen gefolgt sind. Was dieser ziemlich spontanen Großdemonstration vorausgegangen ist, soll im Nachfolgenden geschildert werden.

Funke der Entfachung

Die jüngsten Messerattacken, bei welchen zwei Personen ihr Leben lassen mussten und eine Person schwer verletzt wurde, war offenbar nur der letzte Funken zum Aufbegehren der Bürger. Bereits in der Vergangenheit machte Chemnitz mit Meldungen von Migrantenübergriffen auf Deutsche auf sich aufmerksam. Auch der Abbruch des Stadtfestes wegen Migrantenattacken geschah nicht zum ersten Mal. Bereits im letzten Jahr musste das Fest wegen Auseinandersetzungen mit Asylforderern einen vorzeitigen Abbruch vornehmen, auch wenn das später von der Polizei, vermutlich auf Druck, wieder dementiert wurde. In der Zwischenzeit der beiden Stadtfeste kam die Stadt nie wirklich zur Ruhe. Wie eine Bürgerin von Chemnitz im Netz berichtet, hat Chemnitz ein erhebliches Gewaltproblem mit Migranten. Laut ihrer Aussage hätten in Chemnitz über 60 Vergewaltigungen stattgefunden, wobei in 56 Fällen heranwachsende Migranten als Täter ausfindig gemacht werden konnten. Es wird gar davon berichtet, dass in den Stadtparks häufiger Tote aufgefunden worden seien und die Zentralhaltestelle mitten in der Stadt hätte sich zu einer NoGo-Area entwickelt, die man mit Kameras versucht, zu sichern, was jedoch bisher eher erfolglos blieb.

Regierungsapparat führt Feldzug gegen das eigene Volk

Trotz der Todesfälle durch Asylforderer lässt es sich die Regierung und der „Sicherheitsapparat“ in alter Manier nicht nehmen, einen Feldzug gegen das eigene Volk zu führen. Während die Polizei Knüppel und Pfefferspray gegen Demonstranten einsetzt, wird verbal von der Bundeskanzlerin bis zur Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und der „Vierten Gewalt“ auf die Demonstranten abermals eingeprügelt. So ist im Mainstreamjournalismus von einem rechten Aufmarsch oder Mob die Rede und von Regierungsmitgliedern wird, statt einem Bedauern oder einer Beileidsbekundung für die Todesopfer, entweder ein Entsetzen über die Demonstrationen geäußert, oder  die Unterstützung der Bundespolizei angeboten, um ein weiteres Aufbegehren der Bürger eventuell einzudämmen.

Verlauf des Montagabends

Auch wenn es zwischenzeitlich immer wieder zum Entzünden von Pyrotechnik und verbalen Entgleisungen mancher Teilnehmer kam, blieb der überwiegende Teil der Demonstranten friedlich und geordnet. Zu Beginn, bevor sich der Zug in Bewegung setzte, und am Ende der Versammlung traten Redner auf, die auf die jüngsten Ereignisse in Chemnitz und zur insgesamt desolaten Lage der BRD Bezug nahmen. So mahnte der Rechtsanwalt und gleichzeitige Vorsitzende der Fraktion von Pro Chemnitz, Martin Kohlmann, beispielsweise das Vorgehen der Justiz allgemein an. So schilderte der Rechtsanwalt, dass ein Staatsanwalt einmal ihm gegenüber offerierte, es gebe Vorgaben, wonach selbst Messerangriffe in den Hals durch Migranten nur als gefährliche Körperverletzungen anzuklagen sind. Interessant ist der Aspekt, dass auch Kohlmann von einer Sezession bzw. von einem „Sexit“ Sachsens spricht. Ein Wunsch der momentan von Identitären geäußert sowie diskutiert wird, da er wohl aufgrund der akuten Lage und des starken, auf den Osten beschränkten, Widerstandswillen die einzige Chance bietet, wenigstens ein Stück deutsche Erde zu erhalten. Sicherlich würden hierbei noch weitere östliche Bundesländer, wie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in Frage kommen. Im Gegensatz zu früheren patriotischen Spaziergängen, waren die Reden schon härterer Gangart. So meinte Kohlmann, in jener Sprache zu sprechen, die die Araber verstehen, womit sicherlich nicht die arabische Sprache an sich gemeint war. Bereits im Vorfeld wurde klar, dass sich die Veranstalter keineswegs distanzieren werden. So betonte Kohlmann, dass auch „rechtsextreme“ Parteien wie die NPD teilnehmen dürfen, es sollte nur auf Parteifahnen verzichtet werden. Tatsächlich mischten sich unter den Demonstranten Mitglieder aus Identitärer Bewegung (IB), über AfD und Junge Alternative (JA) bis hin zur NPD und Dritter Weg. Damit wurde von Chemnitz aus auch ein Signal zum Schulterschluss aller Patrioten ausgesendet, der jedoch aufgrund starker Distanzierungsbemühungen seitens vieler vor allem „neurechter“ Gruppen zumindest momentan als unwahrscheinlich gilt.

Die Ereignisse der letzten Tage in Chemnitz deuten bereits auf eine Radikalisierung auch des bürgerlichen Lagers hin. Insbesondere Sachsen steht hier immer wieder als Leuchtstern im Mittelpunkt des bundesrepublikanischen Geschehens und wirkt wie ein Stellvertreter für deutsche Interessen. Die Rechte ist in den letzten Tagen wieder ein Stück vorangekommen. Die weitere Entwicklung hingegen ist alles andere als vorhersehbar. Es bleibt, wie immer, spannend!

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