ARCHÄOFUTURISMUS: ICH HABE EINEN TRAUM!

– Im Folgenden handelt es sich um ein Diskussionspapier, das von Constantin von Hoffmeister verfasst wurde. Der bekennende Archäofuturist versteht sich nicht als “rückwärtsgewandt” oder gar “unmodern”, wie es bei der Vierten Politischen Theorie der Fall ist, sondern vertritt die Ansicht, dass eine Symbiose zwischen Moderne bzw. Postmoderne und altertümlicher Tradition notwendig ist. Die Ansichten des Autors können von denen der Redaktionsleitung abweichen. Die Redaktion –

Bild: Constantin von Hoffmeister und Guillaume Faye (v.l.n.r.)

Der Archäofuturismus ist das organische Prinzip, welches die Hochzeit des Altertums mit der Postmoderne einläutet.

Guillaume Faye, der die Philosophie des Archäofuturismus begründete, sagt folgerichtig: „Der Archäofuturismus erlaubt es uns, einen Bruch zu vollziehen sowohl mit der obsoleten Philosophie des Fortschritts und Egalitarismus als auch den humanistischen und individualistischen Dogmen der Moderne. Sie alle sind ungeeignet für unser Bedürfnis, über die Zukunft nachzudenken und das Jahrhundert des Eisens und Feuers, welches drohend näher rückt, zu überstehen.“

Der Archäofuturismus muss als Synthese zwischen wiederbelebten archaischen Werten und Idealen und einem futuristischen und faustischen Geist, im Sinn wissenschaftlicher und technologischer Erforschung im Dienst der europäischen Völker, betrachtet werden. Es geht um nichts anderes als eine komplette Umwandlung der weißen Rasse, die in Zukunft animiert sein wird von einer scharfen Fortschrittsvision und einem absoluten Willen zur Macht. Beseelt von dem ihr ganz allein eigenen Freiheitsgedanken wird die weiße Rasse dann endgültig ihre göttergegebene Bestimmung erfüllen, nämlich die Annahme ihrer führenden Rolle in der Welt und die darauffolgende Kolonisierung des Kosmos. Viele Rassen waren und sind den Wirren des Schicksals unterworfen. Die weiße Rasse ist am Ruder der Bestimmung und mit der Aufgabe vertraut, die Evolution voranzutreiben, indem sie schließlich das galaktische Imperium der nie endenden Endzeit errichtet. Ihre Samen in die Weiten des Weltalls verstreuend, wird die weiße Rasse dann endgültig Teil des allumfassenden Seins und der Tiefe der Grenzenlosigkeit.

Guillaume Faye spricht auch von einer „Konvergenz der Katastrophen“, die sich als Glück im Unglück herausstellen könnte. Eine Naturkatastrophe gepaart mit einer gewaltigen militärischen Auseinandersetzung, zum Beispiel, könnte den gewünschten Paradigmenwechsel herbeiführen. Kurz gesagt: Ohne Brot und Spiele und des Wohlstandes beraubt wird sich die Mehrheit der Rasse dessen besinnen, was wirklich wichtig und im wahren Sinne gestalterisch ist, nämlich der Erhaltung und Förderung des Eigenen. Ohne umstandsbedingten Zwang wird sich die Situation nicht wenden lassen. Wie der Phönix aus der Asche wird sich auch die Rasse neu beflügelt aus den alten Ruinen in die neuen Höhen emporschwingen und durch den Äther einem hehren Ziel entgegengleiten.

Guillaume Fayes Vision der Zukunft sieht vor, dass wegen zunehmender Umweltverschmutzung und abnehmender Ressourcen die Mehrheit der Menschen in landwirtschaftlichen Verhältnissen und in Dörfern leben wird, mit einem einhergehenden Aberglauben und Spiritualismus – also zurück ins Mittelalter! Nur eine kleine Elite in den verbliebenen Großstädten wird gebildet genug sein, um der Technologie und dem Fortschritt zu huldigen. Diese Elite wird als Hüter des faustischen Erbes der weißen Rasse die Flamme des Ewigkeitsstrebens emporhalten. Ich persönlich bin gegen dieses System einer Zweiklassengesellschaft, da sie logischerweise den Keim eines kommenden Klassenkrieges in sich tragen muss. Besser wäre es doch, den Überfluss an Menschen zu fernen Planeten als Kolonisatoren zu schicken. Anstelle Fayes Konzept eines Neofeudalismus sollte ein strikt rassebezogener technokratischer Sozialismus als Staatsdoktrin eingeführt werden.

Der Archäofuturismus predigt die ewigen Werte, die nach den Katastrophen wieder sinnstiftend werden könnten, nämlich: die von Generation zu Generation weitergegebenen ethnischen und geistigen Traditionen (um den Erhalt der Rassenseele zu gewährleisten), die strikte Trennung der Geschlechterrollen, die Etablierung organischer und hierarchischer Gemeinschaften, Rechte abgeleitet von Pflichten dem Volk gegenüber, und, am wichtigsten, die Definition des Volkes als „Schicksalsgemeinschaft“. Im Gegensatz zur heutigen Individualgesellschaft, in der jeder gegen jeden intrigiert, ist dies eine Gemeinschaft, in der all ihre Mitglieder eng zusammenarbeiten, um das Ziel der Verschmelzung des Alten, des Kommenden und des Ewigen zu verwirklichen!

Ethnopluralismus ist Defätismus, da er nur die rechte Variante des linken und liberalen Multikulturalismus darstellt. Alain de Benoist nimmt es als unabwendbare Tatsache hin, dass fremdrassige Völkerschaften, die sich millionenweise in Europa festgesetzt haben, dieses nie mehr verlassen werden. Benoist glaubt, die beste Lösung wäre es, dass sich ethnische Enklaven in Europa bilden sollten, das heißt jede Ethnie soll unter sich bleiben und ihren eigenen Traditionen frönen. Faye hingegen sagt, dass das unannehmbar ist. Europa muss wieder ethnisch homogen werden, und zwar um jeden Preis. Ein multirassisches Europa hat keine Zukunft und es lohnt sich auch nicht, dieses irgendwie verteidigen zu wollen. Sich der neuen Weltordnung anzubiedern, wie es der Ethnopluralismus tut, bedeutet deshalb nichts anderes als gemeinsame Sache mit den Feinden der weißen Rasse zu machen.

Kein Volk hat das RECHT, verschieden sein zu DÜRFEN. Nach Faye besteht nur die KAPAZITÄT, auf seiner Verschiedenheit zu BESTEHEN und diese zu verteidigen. Jedes Volk und jede Rasse muss selbst sehen, wo sie bleibt. Es gibt keinen gottgleichen Beschützer sogenannter „unterdrückter Völker“. Was gehen uns die Palästinenser an? Sorgen sich die Palästinenser auch um den Fortbestand der europäischen Völker? Das darf angezweifelt werden. 

Der Archäofuturismus fusioniert das vergangene Erbe mit zukünftigen Eroberungen und sogenannten Transgressionen, wie zum Beispiel dem Transhumanismus: eine Mensch-Maschinen-Symbiose, die es uns ermöglichen wird, ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln, die von einem rein biologischen Standpunkt derzeit noch gar nicht vorstellbar sind. Kybernetische Ritter des hochtechnisierten Morgens werden mit ideologischen Rüstungen von gestern ausgestattet sein, um gegen die Feinde des Abendlandes in der Endschlacht siegreich hervorgehen zu können. Der Archäofuturismus sieht nur zwei verschiedene Zukunftsszenarien vor: totaler Sieg oder glorreicher Untergang! Der Weg des zukünftigen Europas führt entweder in das immerfort aufsteigende Licht der Erhabenheit oder in die für ewig dunkle Nacht des Vergessens. Es geht um alles oder nichts!

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2 Gedanken zu „ARCHÄOFUTURISMUS: ICH HABE EINEN TRAUM!

  1. Mir gefällt das Aufspreizen (hier zwischen ganz weit hinten und ganz weit vorn). Ich selbst spreize mich auch gern auf ins Lob der kleinen Einheiten und des Reiches. Die Zauberformel, von der Wirklichkeit bestimmt, lautet: BEIDES!
    “Europa muss wieder ethnisch homogen werden, und zwar um jeden Preis.” – Das klingt hart. Aber hier stimme ich ganz entschieden zu: “Jedes Volk und jede Rasse muss selbst sehen, wo sie bleibt.”

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