Integrativer Kulturalismus als Alternative zu Rassismus und Nicht-Rassismus

– Verfasst von Peter Töpfer –

Versuch, eine Spaltung zu überwinden

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Unser Volk, unser Land und unsere Kultur ist in allerhöchster Gefahr. Große Konflikte sind schon jetzt nicht mehr vermeidbar, aber wir haben noch eine Chance, unsere Lebensweise zu retten. Dafür muss aber eine Einigkeit erreicht werden. Unsere einzige Chance ist unser Zusammenhalt. Denn noch sind wir eine Mehrheit – eine Mehrheit, die allerdings tagtäglich in Gefahr gerät, zu verschwinden. Je mehr wir zusammenhalten, je größer unser Drohpotential ist, desto weniger blutig werden die Konflikte ausgetragen werden.

Wir müssen es lernen, auch mit Deutschen zusammenzuhalten, die wir bislang mit Misstrauen betrachten oder denen wir sogar als Gegner gegenüberstehen.

Der größte Riss, der durch unser Volk geht, ist der zwischen denen, die noch ein Volk sein wollen, und denen, die kein Volk mehr sein, sondern Weltbürger oder einfach nur Menschen sein wollen. Von diesem Riss werde ich nur anfangs reden. Der größte Teil meines Aufsatzes wird sich mit einem der Risse befassen, der durch jene geht, die noch Volk sein wollen und sich gegen den Globalismus stellen. Der Globalismus wird sie alle fortspülen, wenn sie sich nicht wehren. Dieser Riss bezieht sich auf die Rassenfrage und teilt die Deutschen in solche, die Rassisten sind, und Deutsche, die keine Rassisten sind. Der Riss geht auch durch einzelne Menschen hindurch; manch einer wird rassistische und nicht-rassistische Anteile haben; vielleicht kann mein Aufsatz dabei helfen, sowohl in kollektiver als auch individueller Hinsicht eine Gespaltenheit zu beseitigen.

Ich halte beide Positionen für berechtigt – die rassistische und die nicht-rassistische –, und es scheint, dass ich ihnen eine Existenzberechtigung zuspreche. Nein, beide Positionen müssen sich weiterentwickeln und sich auf einer neuen Ebene treffen und vereinigen. Das erfordert unsere dramatische Lage. Denn die Teilung bedeutet Schwächung, und deshalb sollte der Versuch unternommen werden, sie zu überwinden.

Unser aller gemeinsames Ziel lautet: Wir wollen unsere Lebensweise, unser alltägliches Leben so bewahren, wie wir es kennen. Das ist unsere Kultur. Wir wollen dem anderen vertrauen können und nicht “jeden Tag aufs Neue unser Zusammenleben aushandeln”, wie es eine bekannte Feindin des deutschen Volkes sagte. Wir wollen weiter einer Gemeinschaft angehören, in der jeder die gleichen Sitten pflegt. Vor allem wollen wir Sicherheit. Diese ist nicht mehr gewährt. Unsere körperliche Unversehrtheit ist mit der Flut an Kriminellen aus aller Herren Länder in Frage gestellt. Das heißt nicht, dass wir viele nicht-kriminelle Fremde hier haben wollen. Wir möchten – jenseits des Problems der Unsicherheit – unser eigene Lebensweise behalten, wir möchten unter unseresgleichen leben.

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Schon bei der Überschrift meines Aufsatzes wird manch einer zusammenzucken und sagen: Muss das sein? Es ist doch ein unappetitliches, ein sehr schwieriges Thema, das ein Problem benennt, bei dem man das unbestimmte Gefühl hat, dass es unlösbar scheint. Aber so weit gehen die meisten gar nicht; ihnen ist dieses Thema einfach nur unangenehm; sie möchten es vermeiden, sich damit zu befassen.

Wenn ich nun doch von Rasse sprechen werde – im Zusammenhang mit anderen Gegenständen –, so weil ich denke, dass es relevant ist: dieses Thema steht sowieso im Raum. Verdrängung beseitigt es nicht. Das Problem ist da – das kann nicht geleugnet werden –, viele Deutsche sind mehr oder weniger rassistisch, andere nicht, und es gibt einen Konflikt zwischen ihnen. Aber niemand traut sich, das Problem anzupacken oder auch nur seine Relevanz zu sehen. Das können wir uns nicht mehr leisten.

Wir haben – im Lichte dieses Themas betrachtet – rassistische, und nicht-rassistische Volksanghörige, die alle sich selbst, d.h. als deutsches Volk bewahren wollen. Anti-Rassisten gehören meist den Weltbürgern an und legen keinen Wert auf die Bewahrung unserer Kultur. Ich werde dennoch auch am Anfang von ihnen sprechen, um meine Gedanken besser darstellen zu können.

In dem Kampf nicht nur gegen die Überfremdung, sondern gegen die Vernichtung und ums Überleben, kommt es jetzt auf alle Deutschen an, seien sie nun rassistisch oder nicht. Ich versuche im Folgenden eine Position zu erarbeiten, mit der, wenn nicht alle, so doch die meisten leben können. Ich bitte den Leser, bei der Lektüre dieses Artikel durchzuhalten, auch wenn ihm das anfänglich Gesagte entweder nicht neu ist oder es ihn abstößt. Er oder sie wird es merken, wenn ich Gedanken entwickle, die durchaus nicht gängig sind und meines Erachtens verdienen, dargelegt zu werden, weil sie eine gewisse Perspektive eröffnen. Die zentralen Begriffe werden Rasse und Kultur lauten; es wird um deren gegenseitige Bedingung gehen.

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“Rassismus” ist – neben ”Nazi” – das ultimative Totschlagargument. Nur sehr wenige begegnen ihm offensiv, die meisten beeilen sich, den Vorwurf empört zurückzuweisen, dem Angreifer beizupflichten und sich ihm zu unterwerfen.

“Niemand traut sich”? – Das ist nicht ganz richtig. Rasse wird sehr wohl thematisiert: Und zwar von Rassisten und Anti-Rassisten. Für beide Gruppen ist das Thema sehr wichtig, ja zentral. Das gilt vor allem für die Anti-Rassisten, die sehr laut und rund um die Uhr damit klappern.

Aber “trauen” sich die Anti-Rassisten, wenn sie ihr Hauptanliegen darlegen? Natürlich nicht. Im Gegenteil stellen sie den Mainstream dar und haben sie den aktuell herrschenden Machtapparat hinter sich, ja sie sind Teil dieses Machtapparates (wenn auch nur als Fußtruppe), der – und jetzt kommen wir zu denen, die sich tatsächlich etwas trauen – gegen ihre Widersacher, nämlich die Rassisten, mit Schärfe eingesetzt wird.

Ich möchte mich an dieser Stelle keiner der genannten Gruppen anschließen. Für mich hat Rasse, losgelöst und isoliert betrachtet, keine allzu große Bedeutung. Ich denke, da geht es mir wie der großen Mehrheit: Die meisten interessieren sich für Rasse nicht all zu sehr. Zumindest nicht bewusst. Unbewusst mag – über das Aussehen eines Menschen, mit dem man es zu tun hat – die Rasse von einer gewissen Bedeutung sein. Aber in politischen Fragen ist das Unbewusste nicht so wichtig. Bei der Gestaltung unseres Zusammenlebens ist vor allem die Vernunft gefragt. Eine Zivilisisation wird vor allem über die Intelligenz aufgebaut und gesteuert. Da stehen Instinkte nicht so sehr im Vordergrund. Und ob ein Straßenbahnfahrer schwarz oder weiß ist, das scheint doch völlig egal zu sein.

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Aber stimmt dies? Dass nicht nur das Gedankliche unser Verhalten steuert, sondern ganz sicherlich in erheblichem Maße ebenso unsere Gefühle dies tun, das beweist schon die Tatsache, dass sich sogar Anti-Rassisten in ihrer Partnerwahl entgegen ihren Verlautbarungen meistens rassistisch verhalten. Ich meine jetzt nicht ihren anti-deutschen Rassismus, sondern: Auch sie entscheiden sich in den meisten Fällen für Partner (beziehungsmäßig, sexuell, beruflich, politisch), die ihrer Rasse angehören.

Tun sie das? Können wir das so sagen: “die ihrer Rasse angehören”? Wir dürfen an diese Stelle nicht den Fehler begehen, die Rasse von anderen Dingen losgelöst zu betrachten. Dies nicht aus moralischen Gründen, sondern weil wir zunächst schlicht an der Wahrheit interessiert sind. Die solideste Grundlage eines Kollektivs ist die Wahrheit, also das, worauf sich die allermeisten nach Überlegung und Gefühl einigen können. In unserem Beispiel geht es zwar um eine Tatsache bzw. um ein Ergebnis (das einer Partnerwahl), aber wir behaupten also nicht, dass sich Anti-Rassisten in erster Linie für einen weißen Partner entscheiden, weil dieser weiß ist. Er tut dies, weil mit ihm die Verständigung gut funktioniert – weil er also derselben Kultur angehört. Dass er auch derselben Rasse angehört, das sei – so der Anti-Rassist – reiner Zufall. Er wird kategorisch abstreiten, dass die Rasse bei seiner Partnerwahl eine Rolle spielt: “Ich achte nicht auf die Hautfarbe, wenn ich mir Partner suche. Wir sind alle Menschen!”

Oft hört man auch von Anti-Rassisten: “Es gibt gar nicht so etwas wie ‘Rasse’!” Rasse sei, so argumentierern sie, ein “soziales Konstrukt”. Warum aber gibt es dann den Begriff “Rasse” in der Bezeichnung ihrer politischen Ausrichtung (“Anti-Rassismus”) überhaupt? Tatsache ist jedenfalls, dass die meisten Anti-Rassisten sehr oft untereinander Partner suchen. Es reicht ein Blick in die Gesichter der Antirassisten: sie sind meist Sprößlinge der weißen Mittelschicht. Wenn das eine Tatsache ist, dann wird das Aussehen ihrer Partner, also deren rassische Zugehörigkeit, und nicht nur die kulturelle Zugehörigkeit, eben doch eine gewisse Rolle spielen. Auch ein Anti-Rassist wird beides (Rasse und Kultur) in einem gewissen Zusammenhang sehen – nur eben automatisch und unbewusst. Auch er wird nach Mustern und Erfahrungen handeln – offensichtlich gegen seinen Verstand.

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Mit ihren politischen Inhalten liegen die Anti-Rassisten im derzeit herrschenden, von Wirtschaft und Finanzwelt – und damit von Staat und Medien – durchgesetzten Trend des allgemeinen Humanismus’, bei dem es nur um den Human (Mensch) und um das Humane (das Menschliche) ohne jede weitere Differenzierung geht.

Es ist hier eigentlich nicht der Ort, der Frage nachzugehen, was der Mensch im Falle des Sieges des Humanismus’ zu erwarten hat, nämlich nichts Gutes. Selbst wenn man den Humanisten gute Absichten zubilligt (der Frieden, der erst bei der Überwindung der Nationen entstehen könne), so ist auch dies nichts Gutes, denn Menschen werden immer an ihrer Kultur hängen und diese verteidigen. Nur den Weißen ist das erfolgreich ausgeredet worden. Das wird also nicht funktionieren, das ist eine Illusion. Der Nicht-Frieden wird nur umfassender und brutaler werden, weil mit den Nationen ja die Kultur zerstört wird.

Ohne ein bestimmtes Gebiet, auf dem ein bestimmtes Kollektiv an Menschen lebt, das eigene Regeln entwickelt, die nicht “jeden Tag neu ausgehandelt werden müssen”, die ihm also das Leben vereinfachen und mit Sicherheit überhaupt erst ermöglichen, und die den Erfahrungen dieser Gruppe, also an der Geschichte, und an den geografischen, klimatischen usw. Gegebenheiten entsprechen, ist jedes menschliche Individuum verloren. Das reine Individuum, wie es Ziel und Ideal der humanistischen Ideologie ist, ohne ein Kollektiv, dem es sich angehörig fühlt, das ihm eine Heimat bietet und in dem es mit anderen zusammen seine Schöpferkraft entfalten kann, gibt es schlicht nicht. Im Falle des Sieges des Humanismus’ wird nichts anderes stattfinden, als die Entkleidung des Individuums von seinem gesamten kulturellen Überbau, und die Vision eines Sklavenheeres ist nicht von der Hand zu weisen.

Die Anti-Rassisten zerstören also Kultur. Aber auch von den Rassisten kann zunächst einmal nicht unbedingt gesagt werden, dass es ihnen um den Erhalt von Kultur geht. Denn dazu gehört mehr, als nur auf die Rasse zu achten. Immerhin stehen die Rassisten mit ihren altmodischen Ansichten den Humanglobalisten im Wege. Und wer einen gewissen Gerechtigkeitssinn hat, fühlt sich mit ihnen solidarisch, werden sie doch im Moment von den Herrschenden unterdrückt und an der Äußerung ihrer Anschauungen gehindert.

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Doch verlassen wir nun wieder diese beiden Gruppen, die sich verstärkt der Rasse widmen, und wenden wir uns wieder der Mehrheit und der Mitte unserer Gesellschaft zu, wo sich nicht all zu sehr um Rasse gekümmert wird und zu der ich mich zähle. Diese große Gruppe nennen wir ab jetzt die Nicht-Rassisten. Diese muss gegenüber den (Anti-)Rassisten eine Position finden, weil diese nun einmal da sind und eine Kraft darstellen. Sie muss sich Fragen stellen, die sie bisher gescheut hat, zur Kenntnis zu nehmen.

Rassisten und Anti-Rassisten verkörpern nämlich – abgesehen davon, dass sie gesellschaftliche Akteure sind – wirkliche, mehr oder weniger triftige Dinge und werfen Fragen auf, deren Beantwortung zur oben genannten höchstwichtigen Wahrheit gehört.

Es gibt rassische Merkmale und also Rassen. Auf dieser Tatsache baut das Wirken sowohl von Antirassisten als auch Rassisten auf. (Inwiefern das von interessierter Seite verstärkt wird, inwiefern also die Bedeutung von Rasse seitens der Herrschenden vergrößert wird [“Ostdeutschland ist zu weiß”], ist eine weitere Frage, die uns an dieser Stelle nicht interessiert. Uns geht es hier um das Innenverhältnis von Rassisten und Nicht-Rassisten und der Kommunikation unter ihnen.) Die Nicht-Rassisten müssen sich dem gegenüber irgendwie “verhalten”, wie man vor einiger Zeit sagte.

Die Nicht-Rassisten können wir auch als Kulturalisten bezeichnen. Ihnen geht es um die Kultur. Diese ist der wesentlichen Aspekt ihrer Betrachtung und ihres Interesses, weil sie – wie ich finde, zu recht – in der Kultur den wichtigsten Aspekt sehen. Ihnen geht es nicht um Rasse; an unserer Kultur können sehr wohl auch Menschen mitschaffen, die rassische Merkmale aufweisen, die sich von denen der Biodeutschen unterscheiden. Die Rasse allein sagt noch nicht viel über die Kulturfähigkeit oder den kulturellen Wert eines Menschen aus.

Den Kulturalisten ist das Thema Rasse unangenehm. Das mag seinen Grund darin haben, dass sie tatsächlich niemanden aufgrund seiner Rasse verletzen, z.B. aus einer Gruppe ausstoßen wollen. Das kann ich gut nachvollziehen, ich denke und fühle ähnlich.

Es kann aber auch Anpassung and die globalistische Herrschaft und Feigheit und Heuchelei sein. Wenn die Kulturalisten sich in einem Gegensatz zu den Rassisten sehen und eher mit den Anti-Rassisten sympathisieren, so sollten sie doch der Wahrheit halber anerkennen, wo die Rasse eine Rolle spielt, auch wenn ihnen das nicht behagt. Wir werden hier eine Formel als Ausweg finden, die auch ihnen annehmbar erscheinen sollte. Wir wollen sowohl Rassisten als auch Kulturalisten zur Räson rufen.

Kultur hat ganz bestimmt etwas mit Schönheit zu tun, und ein Kulturalist dürfte der letzte sein, für den es das sogenannte Schönheitsideal nicht gibt. Dieses kann einfaches ästhetisches Empfinden bedeuten, aber es kann sich auch auf die Partnerwahl beziehen. Zu manchen physischen Typen fühlen wir uns eher hingezogen als zu anderen. Ich sage nicht, dass das so sein muss oder dass es da eine Ausschließlichkeit gibt, aber man wird von einer gewissen Regelmäßigkeit sprechen können. In diesem Falle besteht das physisch Typische aber aus nichts anderem als – Rassemerkmalen. Wenn wir uns also mehrheitlich noch zu unseresgleichen hingezogen fühlen (was sogar die Anti-Rassisten tun), so mag das also rassistisch sein. Man muss das Besondere, dem wir uns hingezogen fühlen und das wir eher für schön erachten, nicht als rassisches Merkmal bezeichnen und z.B. einfach von “Aussehen” sprechen, man kann es aber – so wie die Rassisten es tun. Und niemand, der ehrlich ist, sollte den Rassisten daraus einen Vorwurf machen; man sollte sogar den Rassisten in diesem Punkt recht geben und ehrlich genug sein, das für sich auch zuzugeben.

Oft hört man den Nicht-Rassisten mit diesen Worten: “Ich betrachte zunächst erst mal den Menschen rein individuell ohne Ansicht seiner Gruppenzugehörigkeit.” Das mag zwar edel sein, aber natürlich nimmt man, sowie man einen Menschen kennenlernt, seine Gruppenzugehörigkeit wahr und wertet diesen Menschen zum Teil auch nach dieser.

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Wenn wir eben den Rassisten recht gegeben haben, wo liegen sie nun andererseits falsch? Mit der Beantwortung dieser Frage nähern wir uns nun langsam der eingangs erwähnten neuen Perspektive, in der wir alle drei Positionen (die rassistische, die nicht-rassistische und auch die anti-rassistische) auf eine gemeinsame Grundlage stellen können und somit beitragen können, die Zerstrittenheit in unserem Volk zu überwinden.

Ganz sicher sind uns viele Dinge angeboren, auch solche, die mit dem Kulturellen verbunden sind oder zumindest an den Berührungspunkten von Biologischem und Kulturellem liegen. Insofern wird es nicht verkehrt sein, wenn sich innerhalb einer Rasse fortgepflanzt wird. Aber das biologisch Ererbte allein ist noch keine Kultur. Zu dieser kommt es erst, wenn die Kinder sich in einem bestimmten Milieu aufhalten, die dort regierenden Sitten übernehmen und einen gewissen Habitus annehmen; wenn sie die Sprache erlernen und die Fertigkeiten von den Vorfahren gezeigt bekommen usw. Das ist ein ganzes Programm, ein langer Bildungsprozess. Wenn ein Mensch den nicht durchschreitet, haben wir es mit einem Kaspar Hauser zu tun. Dieser kann noch so viele wunderbare Anlagen haben – er wird sie nicht entfalten und wird wenig zur Kultur beitragen können.

In dieser Sache – der Tradition, der Bildung, dem Lernen, dem sog. Überlieferungszusammenhang usw. – muss den Kulturalisten recht gegeben werden. Wir werden in eine Kultur hineingeboren und in ihr aufgezogen, und noch als Alte haben wir an deren Weiterbestand ein Interesse, wenn nämlich ein Altenteil für uns vorgesehen ist, in dem wir unseren Lebensabend sicher verbringen können. Im Moment geht diese Kultur den Bach hinunter, und die Alten werden in Sterbeheimen schon an ihre Betten geschnallt.

Der Kulturalist sagt also, wie ich finde zurecht: Ein Neger kann sehr wohl europäisch kultiviert und sozialisiert sein. Aber je mehr die Zahl der Neger in einem europäischen Volk ansteigt, desto weniger wahrscheinlich ist dies.

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Wir haben gesehen, dass beide Positionen – die rassistische und die nicht-rassistisch bzw. kulturalistische – ihre Berechtigung haben. Beide stehen sich aber unversöhnt gegenüber und wollen nichts miteinander zu tun haben. Der eine denkt vom anderen, dass er dumm, der andere vom anderen, dass er unanständig sei. (Auf die anti-rassistische Position gehen wir ab jetzt nicht mehr ein, sie scheidet selbstgewählt aus, wenn es um den Erhalt von Kultur und kultureller Gemeinschaft geht. Anti-Rassismus ist immer anti-weißer Rassismus und globalistisch.)

Ich persönlich tendiere zur kulturalistischen Position und denke, sie sollte die Hoheit haben. Ich denke aber auch, dass der Kulturalismus den Rassismus dort integrieren sollte, wo dieser im Recht ist. (Und natürlich wünsche ich mir, dass auch die Rassisten den Kulturalisten in einigen Punkten Recht geben.) Vor allem aber denke ich, dass der Konflikt zwischen Rassisten und Kulturalisten nur ein Scheinkonflikt ist, der auf einer tieferen Ebene leicht zu lösen ist.

Ich möchte jetzt eine Theorie darlegen, die man integrativen Kulturalismus nennen könnte und auf die sich beide Seiten einigen könnten. Ich glaube, eine solche Theorie ist notwendig, um besagte Unversöhnlichkeit zu überwinden.

Diese Theorie besteht im Kern in folgender These: Ein Merkmal erfolgreicher und gut funktionierender Gemeinschaften ist eine gewisse rassische Homogenität. Ich bin aber nun der Ansicht, dass diese rassische Homogenität nur das Ergebnis eines kulturellen Willens ist und dass die Rassisten Wirkung und Ursache verwechseln. Nicht dass die Rasse gleich (oder rein) gehalten wird, ist der Garant des Erfolges, sondern dass sich verschiedengeschlechtliche Träger einer Kultur, die einer gemeinsamen Kultur angehören, sich paaren, Nachkommen zeugen und diese Nachkommen von vorn herein diese Kultur eingeimpft bekommen, so dass sie tief in ihnen verankert ist. Dass diese Nachkommen dann – sozusagen nebenbei – die gleichen phäno- und genotypischen bzw. rassischen Merkmale haben, ist dann eben zwangsläufig; es ist eine Folge des Willens, in einer bestimmten Kultur leben zu wollen.

Mit dem Begriff “Willen” möchte ich nicht voluntaristisch klingen. Es besteht ein Wille, ja, aber es ist auch eine mehr oder weniger bewusste Tradierung, es liegt ein gewisser Automatismus im Verhalten der Menschen, eine Gewöhnung. Das spricht jetzt durchaus wieder für die Rassisten. Eltern müssen nicht wissen, warum es nicht unbedingt vorteilhaft ist, wenn ihr Kind sich mit einem fremdrassigen Menschen paaren will. Sie können durchaus aus dem Bauch und auch mit Diskrimierungen und Tabus reagieren. Das, was sie fühlen, hat alles seinen Sinn; man muss dies nicht sprachlich formulieren.

Meine These anders formuliert: Es gibt sehr wohl eine Verbindung von Rasse und Kultur, ja, aber diese Verbindung besteht nicht in einer Hierarchie der Elemente (Rasse über Erziehung; das Biologische über das Soziale; Erblichkeit über Umwelt usw.), sondern bildet eine Einheit.

Nicht die Rasse gebiert und führt die Kultur fort, sondern: Wenn es zu einer rassischen Homogenität kommt und diese beibehalten wird, dann ist das, wenn nicht eine Folge, so doch jedenfalls ein Teil einer Einheit. Die Kultur fußt ganz eindeutig auf dem Lebendigen, also dem biologisch zu Erfassenden (die Humanethologen haben zur Genüge darüber Auskunft erteilt), aber der Überbau ist erheblich und muss stets erneut aufgebaut werden. Darin liegt die große Bedeutung des Tradierten und des Tradierens, also der Tradition.

Eine Kultur, und damit der Erfolg einer Gemeinschaft, entsteht auf einem bestimmten Gebiet mit bestimmten Menschen. Diese Menschen müssen miteinander auskommen, und sie wollen auch miteinander auskommen, weil sie in der Gruppe stärker sind, sie suchen die Gemeinschaft und bilden in einem gewissen Isolat ein Kommunikationsystem und eine Arbeitsstruktur auf und aus – also eine Kultur.

In diesem Isolat wird aber nun nicht nur gearbeitet und Kultur gepflegt, sondern auch geliebt und sich fortgepflanzt. Das hierzu zur Verfügung stehende Menschenmaterial ist schon von Anfang an ziemlich gleich und homogenisiert sich im Laufe der Zeit immer mehr. Wenn nun im großen und ganzen nur Sexualpartner der gleichen Art bzw. Rasse in dem Isolat zur Verfügung stehen, so ist es kein Wunder, dass deren Nachfahren wieder der gleichen Rasse angehören. Das ist ganz natürlich der Fall. (“Natürlich” im Sinne der Biologie, aber auch im Sinne von Logik und Rhetorik.)

Aber daraus zu schließen, dass die rassische Identität von Erzeugern und Erzeugten der Garant für den Aufbau und den Erhalt einer Kultur verantwortlich ist, bedeutet, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

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Wer sich für den Erhalt der Kultur einsetzt, der kann dies, wie schon erwähnt, mit Verkürzungen signalisieren, der muss nicht jedesmal das ganze Geschehen (Dialektik bzw. System von Rasse und Kultur) beschreiben. Der kann einfach sagen: “Ich will, dass meine Tochter keinen Neger heiratet!” Es fällt leichter, rassisch zu argumentieren, weil wir es bei der Rasse mit etwas Sichtbaren zu tun haben, und das Sichtbare erzeugt im Kopf Bilder und gibt sie wieder, in unserem Fall das des Negers. Dieses Bild gibt nicht das Ganze wieder, ein Aspekt des Ganzen reicht dann aber, um die Wirkung zu erzielen, die mit der Wiedergabe des Ganzen genau so ausfallen würde. Das Teil spricht sozusagen fürs Ganze.

Vorurteile sind also sehr gut und wichtig. Denn sie helfen uns bei der Diskriminierung. Sie helfen uns beim Aussondern des Schwierigen und Problematischen, also dessen, was unser Leben unnötigerweise verkompliziert: darin liegt ja der Sinn & Zweck der Kultur: In ihr sind Tausende von Jahren an Erfahrung aufgehoben, im Laufe derer diese Dinge automatisiert wurden; sie sind verhaltensmäßig bestimmt sogar in unser Genom eingegangen.

Aber nicht nur Rassisten, sondern auch die Nicht-Rassisten, die sich oft klüger dünken, können verkürzen, nämlich auf das Kulturelle: “Ich habe nichts gegen Neger, aber die Afrikaner haben ein anderes Frauenbild, als wir es haben, und das wird meiner Tochter nicht gut tun”, könnte z.B. ein kulturalistischer Vater sagen. Der erste Vater sagt es einfach, der zweite etwas umständlicher, beide sagen unterm Strich – auf ihre Weise – das gleiche.

Rassisten sagen, Partnerschaften sollten unter gleichrassigen Menschen eingegangen werden. Ja, sage ich, nämlich genau in dem Maße, wie das dafür spricht, dass beide einer Kultur angehören und diese am Leben halten bzw. ihre Vorteile, überhaupt das ganze Erbe genießen können. Die meisten Menschen meinen das auch, wenn sie sagen: “Meine Tochter soll keinen Neger heiraten.” Das heißt nichts anderes als: “Meine Tochter soll einen aus unserer Kultur heiraten.”

Dem nicht-rassistischen Kulturalisten mag der Rassismus zu einfach oder gar zu primitiv sein, er braucht vielleicht die lange Leitung, aber er sollte sich nicht gegen den Rassisten stellen, solange dieser sich nicht zerstörerisch gegenüber unserer Kultur verhält.

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Wenn ein fremder Mann in die Gemeinschaft stößt und sein biologisches Erbgut an eine einheimische Frau gibt, so wird die Kultur dieser Gemeinschaft – da würde ich dem nicht-rassistischen Kulturalisten recht geben – mitnichten Schaden nehmen. Die unterschiedlichen Gene dieses Mannes spielen – solange er Homo sapiens angehört und gesund ist – so gut wie keine Rolle, was den Erhalt dieser Kultur anbelangt. Dass irgendwo unter ferner liefen auch die Kultur davon berührt wird und sich bestimmte Charakteristika der Gemeinschaft durch fremde Gene ändern können, soll nicht bestritten werden. Sicher ist das Temperament eines Menschen angeboren, und sicher fügt ein Mensch, wenn er einen fremdrassigen Elternteil hat, der Gemeinschaft eine andere Note hinzu. Von Kulturen in strengen Isolaten ist bekannt, dass sie diese genetische Veränderung durchaus als bereichernd und erfrischend begrüßen. Aber wenn die Zahl gestrandeter Seeleute zu groß ist, besteht die Gefahr, dass die kulturelle Identität der Bewohner eines Inselstammes zerstört wird und es auch zu keinem Cross-over kommt.

Es müssen im wesentlichen die Träger ein- und derselben Kultur sein, die sich paaren und ihre Sprößlinge in eben dieser Kultur aufziehen, damit diese Kultur Bestand haben kann. Doch nicht die Hautfarbe und andere rassische Eigenschaften der Eltern sind es, die für die Fortführung der Kultur verantwortlich sind, sondern die Tatsache, dass sie – mitsamt ihre Trägerschaft einer Kultur – sich biologisch paaren und sofort und gemeinsam mit der Tradierung von Sprache, Wissen, Fertigkeiten und Bräuchen an ihre Kinder beginnen. Diese kulturellen Inhalte werden sehr wohl auch an Nachkommen weitergegeben, die – rein biologisch betrachtet – von Fremden abstammen, aber in einem kulturell homogenen Haushalt aufwachsen.

Entsprechend ist dann auch über die kulturelle Qualität eines biologisch mit seinen Eltern identischen Nachkommens erst einmal noch überhaupt nichts gesagt; auch dieser muss den ganzen Weg der Kulturalisierung durchgehen, was aus ganz verschiedenen Gründen, die überhaupt nicht in der Genetik liegen, misslingen kann.

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Das Rassische und das Kulturelle bilden also eine Einheit und ein System (oder ein Ganzes im Sinne der Dialektik). Constantin von Hoffmeister ging jüngst sogar noch weiter (1) und sprach, bezogen auf das Selbstverständnis der weißen US-Amerikaner, von Rasse und Kultur als einer “Identität”: In Amerika bedeute, “weiß zu sein, nicht nur, dass man sich biologisch als weiß identifiziert. Es bedeutet beides: die biologische UND die kulturelle Identität”. Die Rassisten vereinfachen und verkürzen nun aber dieses System und picken sich ein Element heraus, weil es das am einfachsten wahrnehmbare, nämlich das ersichtlich-bildliche, also offensichtliche ist: das Rassische. Sie haben zwar aufgrund von Erfahrungswerten recht, aber was ihnen recht gibt, ist nicht die Beobachtung des rassischen Aspektes, sondern der mit dem Rassischen zwangsläufig einhergehende kulturelle Aspekt. Rassisch ähnliche Partner verstehen sich besser als rassisch fremde – aufgrund der gleichen Kultur, der sie angehören. Sicher kann man das Sich-verstehen auch aufs Biologische ausdehnen (Geruch), aber das hier Entscheidende ist die Kultur.

Und was die Überlegenheit einer Rasse anbelangt (auch das ist Erfolg, wer möchte den nicht?), so ist nicht die Rasse überlegen, sondern die Kultur, die zu ihr gehört. Und diese entsteht und gedeiht in einer biosozialen Struktur, deren Basis freilich die Verwandschaftlichkeit ist – was wieder der Grund für die rassische Gleichartigkeit ist. Kultur wurzelt im Ethnischen, entsteht ensprechend nur in verwandtschaftlichen Verhältnissen und über die Tradierung im Familialen – das kann nichts anderes zur Folge haben als rassische Homogenität.

Wenn man aber nur diese rassische Homogenität das Ziel ist und die Rasse zum obersten Prinzip erklärt wird, dann ist damit noch rein gar nichts gewonnen. Das Rassische für sich genommen ist blind und dumpf, hat noch nichts mit Kultur zu tun.

Eine Kultur wiederum ist aber – das sei wiederholt – ohne ein gewisses Isolat nicht denkbar und kann sich außerhalb eines solchen nicht entwickeln. Der Kulturalist muss dann damit leben, dass die in diesem Isolat erzeugten Nachkommen sich körperlich und mentalitätsmäßig ähneln, also von gleicher Rasse sind. Ob er darüber die Nase rümpft? Es ist höchst unwahrscheinlich, dass es in diesem Isolat Menschen gibt, die im Verlaufe der Zeit phäno- und genotypisch immer mehr voneinander abweichen; das Gegenteil ist natürlich der Fall.

Aber diese Ähnlichkeit ist die Folge eines Mühens um Kultur, eines Willens zur Gemeinschaft und zur gemeinschaftlichen Kulturschöpfung; diese Ähnlickeit wird erst dann Voraussetzung dafür, wenn damit die Angehörigkeit zur eigenen Kultur assoziiert wird. Anders gesagt, ist die physische Ähnlichkeit das Ergebnis einer Gewöhnung. Man will unter sich bleiben – aus Gründen, die man gar nicht kennen muss (seien sie nun ästhetischer oder intellektueller Natur), und das bewirkt, dass sich die Nachkommen in ihren Rassemerkmalen immer weniger unterscheiden.

Der Kulturalist kann noch so sehr nicht-rassistisch sein oder den Rassismus ablehnen – dass seine Kinder höchstwahrscheinlich seiner eigenen Rasse angehören werden, das kann er nicht verhindern. Ich denke, er wird damit leben können. Der Kulturalist muss auch nicht das Wort “Rasse” in den Mund nehmen, solange er insgesamt dem deutschen Volke treu bleibt (könnte es der Ehrlichkeit halber aber); ich denke, damit kann wiederum der Rassist leben.

Ich erwarte von den Rassisten und von den Kulturalisten, dass sie einsehen, nicht dem Ei oder der Henne die Priorität zusprechen zu können.

12

Die Deutschen sind in der Rassefrage gespalten, können aber – und sollten es dringend – diese Spaltung aufheben. Es gibt aber auch noch Deutsche, die nicht hinsichtlich einer biologischen, rassologischen und kulturtheoretischen Betrachtungsweise von anderen abgesondert sind, sondern rassisch. Es gibt etliche Deutsche mit dunkler Haut, die innen Deutsche wie Du und ich sind: die Bounty-Typen: außen braun, innen weiß.

Es ist jetzt der Moment, wo sie sich entscheiden müssen, wohin sie gehören und auf welcher Seite sie stehen. Sie können es auch jetzt noch beeinflussen, ob die Front des kommenden Krieges entlang der Rasse gezogen wird. Sie haben es in ihrer Hand, aber viel Zeit ist nicht mehr.

Stellt Ihr Eure Hautfarbe über alles? Ist es das wichtigste an Euch? Warum geht Ihr den Globalisten auf den Leim, die Euch bei der Rasse packen, weil sie Euch für dumm halten! Seid klug! Denn was sagt, dass ihr auf sie hört, über Euer Denken aus? Es sagt aus, dass Ihr – rassistisch seid! Ihr glaubt, Euch nur aufgrund Eurer Hautfarbe gegen die deutsche Mehrheit, die noch hellhäutig ist, stellen und Euer Heil in einem Welteinheitsmenschen suchen zu müssen.

Ich appelliere an die farbigen Deutschen, besonders jene, die durch und durch deutsch kulturalisiert sind, d.h. solche, wo ein Elternteil, meist die Mutter, biodeutsch ist: Es sind die letzten Tage, wo Ihr Euch – und darüber hinaus alle Deutschen mit fremden Wurzeln – offen zu Deutschland bekennen könnt. Ihr solltet diese letzte Chance nutzen. Wenn Ihr das nicht tut, werdet auch ihr sehr bald böse erwachen: denn die deutsche Kultur wird verschwinden, und das werdet Ihr bedauern.

Die meisten Deutschen sind keine Rassisten (das soll kein Lob, sondern eine Festellung sein), aber sie wollen ihre Heimat und ihre Kultur behalten. Sie hätten kein Problem damit, wenn es in der Bevölkerung Menschen gibt, die anders aussehen als der traditionelle Deutsche. Aber diese anders aussehenden Menschen müssen wirklicher und bejahender Teil Deutschlands werden. Was aber passiert tatsächlich und stattdessen im Moment leider? Diese Deutschen mit andersfarbiger Haut sind die ersten, die sich von den Globalisten ködern und aufhetzen lassen, sie lassen sich vor den globalistischen Karren spannen! Soros & Co. setzen genau an diesem Punkt an – und haben prompt Erfolg damit. Es gibt rühmliche Ausnahmen, aber die Regel ist: fremdrassige Deutsche denken, dass es besser für sie sei, sich auf die Seite des Feindes des deutschen Volkes zu schlagen.

(1) http://thewardenpost.net/american-racialism-vs-european-nationalism/

 

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