Kampfsport als Bestandteil rechter Metapolitik

– Verfasst von Rolf Gradmann –

In Zeiten des Unmutes und des drohenden europäischen Untergangs ist der Ruf zur Wehrhaftigkeit stärker denn je. Fast täglich muss die autochthone Bevölkerung zuschauen, wie Volksangehörige durch kulturfremde Migranten drangsaliert werden, was sich aufgrund weiteren ungebremsten Zuzuges sog. Flüchtlinge verstärken dürfte. Die Forderung nach Schutz und Wehrhaftigkeit kommt immer besonders dann zum Tragen, wenn Notstände grassieren. Dies war in der Geschichte Deutschlands schon häufig der Fall, beispielsweise bei der Besetzung Preußens und der restdeutschen Kurfürstenländer durch Napoleon. Eine Person trat dabei ganz besonders in Erscheinung, und zwar Friedrich Ludwig Jahn. Dieser gedachte sein Volk, vor allem die Jugend, mit Manneszucht, wie Fechten und Turnen, zu einem wehrhaften Volkskörper zu formen, welcher sich gegen die napoleonischen Besatzer behaupten kann. Innerhalb dieser Turnerbewegung flammte zugleich auch der Wille zu einem geeinten Deutschland auf, womit sie zugleich metapolitisch wirkte. Eine ähnlich metapolitische Bedeutung dürfte auch Kampfsport für die europäische Rechte beigemessen werden.

Kampfsport und Männlichkeit

In Zeiten der propagierten Geschlechtsneutralität bzw. der Gleichmacherei ist Kampfsport eins der wenigen Bindeglieder, in der der deutsche und westeuropäische Mann sich seiner Männlichkeit noch bewusst sein darf. Kampfsport ist nämlich nicht bloßer Sport, sondern auch ein Lebensgefühl. Tugenden wie Kampfgeist, Ehrhaftigkeit, Mut, Loyalität und Treue sind mit diesem Sport eng verknüpft. Kampfsport ermöglicht Männern eben, die Anerkennung bei seinesgleichen zu erlangen.[1] Daher ist es wenig verwunderlich, dass beim Kampfsport die Präsenz besonders von Männern stark dominiert wird. Hier kann er sich noch mit anderen auf gleicher und gerechter Art messen. Auch die hierarchische Gemeinschaft lässt an klassische Männerbünde erinnern. In den meisten Fällen gibt es einen Trainer oder Meister, der für Disziplin und Pünktlichkeit sorgt. Seine Schützlinge hingegen, die von ihm Wissen vermittelt bekommen, sind ihm und den Gruppenmitgliedern treu und loyal ergeben. Eigenschaften einer Gemeinschaft, die auch Ähnlichkeiten zum Soldatischen und Preußischen aufweisen, denn auch das Militär führt selbstverständlich eine Manneszucht durch. Vielleicht auch ein Grund für die Abschaffung der Wehrpflicht hierzulande? Sicher zum Argwohn links-grüner Genderideologen bietet der Kampfsport daher auch einen bedeutenden metapolitischen Ersatz zur Schärfung der Männlichkeit mit all seinen Eigenschaften innerhalb der noch vorhandenen autochthonen Bevölkerung. Schon gerade deshalb dürfte Kampfsport, wie angedeutet, in einer links-liberalen Gesellschaft auf Ablehnung stoßen. Begriffe wie „Kampf“ und „gewaltbereit“, sind Begriffe, die heutzutage die Gemüter in der gendernormierten Wunschgesellschaft  erhitzen lassen,[2] wovon auch Männer nicht mehr ausgenommen sind. Bei der schier gewollten Verweichlichung sowie Degenerierung des Mannesbildes in der westeuropäischen Hemisphäre[3] kommt es also nicht von Ungefähr, wenn der an der Berliner Humboldt-Universität lehrende Prof. Jörg Baberowski bezüglich der Kölner Silvestervorfälle zu dem Urteil kommt, Deutsche Männer könnten sich nicht mehr prügeln, wenn es um die Verteidigung ihrer Frauen geht.[4] Um Missverständnisse vorzubeugen, sei noch zum Ausdruck gebracht, dass mit der Gewaltbereitschaft keinesfalls die willkürliche Ausübung von Gewalt gemeint ist, sondern lediglich die Bereitschaft von Gewalt, wenn es um die Verteidigung der eigenen Unversehrtheit oder anderer Personen geht!

Die Ausübung von Kampfsport innerhalb der Rechten ist schon deshalb unverzichtbar, um deutsche Jugendliche nicht kriminellen Strukturen zu überlassen, bei deren Mitgliedern es sich nicht selten auch um Personen mit Migrationshintergrund handelt und welche sich ihrer Männlichkeit noch bewusst sind. Gerade das ist ja die Gefahr, dass solche Gruppen, die durchaus beeindruckend auf jugendliche bzw. heranwachsende männliche Deutsche wirken, mit ihrer bewahrten Männlichkeit ein von der Genderideologie erzeugtes Vakuum füllen. Nicht wenige deutsche Jugendliche fühlen sich auch von sog. Gangsterrappern angezogen, weil diese eben in ihren Texten alles andere als genderkonform sind und „typisch“ männlich auftreten. Auch wenn Genderideologen sich gern der Wahrheit verschließen, liegt es nun einmal in der Natur des Mannes, dass er nach der Vervollkommnung seines Geschlechtes strebt, so, wie auch die Frau danach strebt, ihrer Rolle gerecht zu werden.[5]

Kampfsport als Kompensation des Kriegerischen

Dass Kampfsport mit dem Kriegertum in Verbindung gebracht wird, kommt nicht von ungefähr, denn immerhin hat es ja auch seine Wurzeln dort. Prankration beispielsweise, das eine sehr beliebte Technik auch bei den sog. Mixed Martial Arts ist, hat seinen Ursprung bereits bei den Kriegern des antiken Griechenlandes. Diese Techniken wurden mitunter auf den militärischen Feldzügen Alexander des Großen und anderen antiken Schlachten eingesetzt und verbreiteten sich dadurch auch in den Ländern Asiens. Einige Historiker vertreten gar die These, dass der eigentliche Ursprung der Kampfkunst bzw. des Kampfsportes somit in Griechenland und Europa liege und nicht etwa in Asien. Daher wird Prankration auch gern als Mutter des Kampfsports bezeichnet.[6] Weitere Kampfsportarten, die aus einer Kriegskunst erwachsen sind, sind das traditionelle Thaiboxen und  Ninjutsu.  Aus all diesen Gründen kann Kampfsport auch als Ausgleich zum Kriegerischen betrachtet werden. Das trifft allein auch auf den Aspekt zu, dass es hier noch immer um Kampf geht, der gewonnen werden will. Es geht um das Kräftemessen zweier Kontrahenten. Anders, als in einer Schlacht, geht es beim Kampfsport zwar nicht um Leben und Tod, dennoch weckt Kampfsport auch den Drang und die Bereitschaft zum Kampf. Es dürfte davon ausgegangen werden, dass die Bereitschaft dann draußen, außerhalb der Trainingseinrichtungen, genauso geweckt ist, wenn es die Situation erfordert. Bei den momentanen desolaten Zuständen der westlichen Hemisphäre, welche durch das Hereinströmen tausender junger Männer aus fremden Kulturen verursacht werden, wird die Bereitschaft zum Kampf dann mit Sicherheit noch forciert, um Heimat und Familie zu beschützen.[7]

Kampfsport als mögliche Askese

Wie oben geschildert wurde, verbindet Kampfsport auch ein Lebensgefühl. Gerade bei Sportlern allgemein ist die Beobachtung sehr häufig, dass sie sich auch ihrer Nahrung bewusst werden und oft auf ungesundes Essen verzichten. In nicht wenigen Fällen ernähren sich Kampfsportler sogar vegan. Es ist in diesem Zusammenhang geradezu eine sog. Straight-Edge-Bewegung daraus entstanden. Auch Sucht- und Genussmitteln, wie Alkohol und Drogen, wird entsagt. Der Kampfsportler wird sich eben seines Körpers bewusst, in dem er weiß, dass er nur dann langfristig sehr gute Leistungen erbringen kann, wenn er ihn nicht nur mit Sport fit hält. Wenn die Zeit reif ist, sich mit einer gleichwertigen Person zu messen, geht der Kampfsportler mit Meditation und Affirmation in sich und lässt den Kampf vor seinen Augen ablaufen. Das haben zuvor auch schon Krieger jedweder Kultur getan, in dem sie zu den Göttern sprachen, bevor es zur Schlacht ging. Diese asketische Lebensweise beeinflusst allerdings nicht nur die Leistungen beim Kampfsport, sondern ebenso im Alltag. So ist ein selbstbewusstes Auftreten von Kampfsportlern außerhalb des Ringes oder der Matten keine Seltenheit.[8]

Kampfsport als Bindungsmittel zwischen anständigen Kerlen

Meistens hat man im Kampfsport mit Personen zu tun, die ein anständiges Auftreten besitzen. Dieser Sport spricht nämlich oft einen Personenkreis an, der gewisse Werte vertritt, auf welche bereits ansatzweise eingegangen wurde. In einer Kampfsportgemeinschaft ist der kameradschaftliche, respektvolle und hilfsbereite Umgang eine unverzichtbare Eigenschaft![9] So helfen leistungsstarke Sportler denjenigen, die noch einige Leistungsmängel aufweisen, denn die Gruppe sollte ja einen ungefähren gleichen Leistungsstand erhalten. Ebenso motiviert der Sportskamerad den anderen, nicht aufzugeben und über seine Leistungsgrenzen hinaus zu wachsen. Die Mitglieder der Gemeinschaft spornen sich gegenseitig eben zu mehr Leistungen an. Im Kampfsport treffen oftmals noch Kerle zusammen, die die vier Tugenden der Männlichkeit besitzen, und zwar Kraft, Mut, Kompetenz und Ehre.[10]

Zusammenfassung

Nach all dem hier Geschilderten ist Kampfsport als Bestandteil der rechten Metapolitik unabdingbar. Dieser trägt nämlich dazu bei, junge und alte Landsleute nach den alten Werten wie Mut, Ehre, Treue und Fleiß, die hierzulande einmal Gültigkeit besaßen, trotz Degenerierung und Genderideologie zu formen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich diese Werte auf das alltägliche Leben übertragen. Damit wird aber zugleich ein Fundament gelegt, auf welches sich dann weiter aufbauen ließe. Es ist auch davon auszugehen, dass Personen, die durch Kampfsport über solche Werte bereits verfügen, sich eher zu Parteien, Gruppen oder Organisationen hingezogen fühlen, die diese Werte ebenfalls vertreten und diese sind meistens rechts anzutreffen. Da Kampfsport auch das Selbstbewusstsein stärkt, werden Patrioten auch draußen, bei der politischen Auseinandersetzung, selbstbewusster auftreten. Zudem werden kampfsporterprobte Identitäre und Volkstreue viele andere junge Deutsche anziehen, denn die unter Migranten zu leidende Jugend sucht meistens einen starken Schutz bzw. eine Rückendeckung. Durch das selbstsichere Erscheinungsbild identitärer Personen  werden sie dann wissen, wo sie sich in Sicherheit wiegen können. Zum Glück hinterlässt das links-grüne Milieu mit seiner völligen Ablehnung zu Kampf, Gewaltbereitschaft und Männlichkeit diesbezüglich ein regelrechtes Vakuum, das eben von patriotischen bzw. volkstreuen Gruppen und Organisationen gefüllt werden kann.    

Literaturhinweise

1 Vgl. T. Dieke, (30.07.2017) Männerkult und Gruppendynamik, in https://gegenstrom.org/?s=Männerkult&submit= (Abgerufen am 04.01.2018).

2 Vgl. Chr. Teege (08.02.2017), Box Dich durch. 3 Impulse, die der Boxsport Männern vermittelt, in:https://www.Maennlichkeit-staerken.de/mann-sein/boxen-ma (Abgerufdn am 09.01.2018).

3 Vgl. J. Trichet (15.08.2017) Der Mann als geschichtsphilosophische Gestalt, in:https://gegenstrom.org/2017/08/15/der-mann-als-geschichtsphilosophische-gestalt/ (Abgerufen am 04.01.2018)

4 Vgl. Unbekann (20.05.2016), „Deutsche Männer können sich nicht mehr prügeln“, in:https://www.welt.de/wissenschaft/article155506306/Deutsche-Maenner-koennen-sich-nicht-mehr-pruegeln.html (Abgerufen am 01.01.2018).

5 Vgl. Trichet.

6 Vgl. Unbekannt (01.01.2018), Pankration. Mutter und Sohn aller Kampfkuenste, in: http//warriors-journey.com/pankration/

7 Vgl. Trichet.

8 Vgl. Teege.

9 Vgl. ebd.

10 Vgl. Dieke

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Ein Gedanke zu „Kampfsport als Bestandteil rechter Metapolitik

  1. Der Artikel ist nicht schlecht, doch die Beurteilungen zum linken Spektrum sollten mit Vorsicht genossen werden.
    Zwar ist dort eine nicht zu übersehende Verweichlichung eingetreten, doch ist links eben nicht gleich links. In ihren linken Ballungsräumen gibt es durchaus rege Kampfsportaktivitäten, bspw. in Leipzig bei dem 8 Weapons Gym oder in Berlin bei den IMAG e.V., wo auch der Antifa und MMA-Kämpfer Björn Jesse Buckler trainiert.*

    * http://jesse.blogsport.de/2013/12/17/kein-bock/
    https://www.youtube.com/watch?v=qPb6q7TZBVo

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