Seminar für Politik & Zeitgeschichte + Video

Die Krise der Multikultis: Neue Lage – Neue Aktion – Neue Konstellation

 

Die Krise der Multikultis sorgt dafür, dass sich die Figuren des geopolitischen Schachbretts neu ausgerichtet haben. So mancher Akteur dürfte noch gehörig für Überraschungen sorgen. Die Karten werden allmählich neu gemischt und dies führt uns zu der Entwicklung und Herausarbeitung einer neuen Aufgabe für die deutsche und europäische Rechte. Das Seminar für Politik und Zeitgeschichte schien daher für einen Teil unseres Autorenteams eine geeignete Plattform zu sein, um als teilnehmende Gäste über diese Krise zu sprechen und ihre Folgen zu diskutieren. Unter dem gleichnamigen Motto kam ein recht großer Kreis von eher jungen Rechten aus den verschiedensten nationalen und identitären Gruppen zusammen, um über die aktuelle Lage zu diskutieren.

Unter den Referenten des Seminars, welches einem Colloquium gleichkam, befand sich der ehemalige Professor diverser amerikanischer Hochschulen[1] Dr. Tomislav Sunic. Der ehemalige Diplomat der kroatischen Republik ging in seinem Referat auf die Alte und Neue Rechte in Amerika und Europa nach dem Wahlsieg Donald Trumps ein. Er verglich u.a. die AltRight um Richard Spencer, die Neokonservativen in den USA und die Neue und Alte Rechte in Europa miteinander.

Der PR-Berater und Chefredakteur des News-Blogs Spreeruf, Dr. Jörg Schröder, ging unterdessen auf die Metapolitik des links-liberalen Establishments ein. Er skizzierte die Arbeit diverser Transatlantik-Projekte und Think Tanks. Zum Schluss veranschaulichte er dem Auditorium, welche unglaubliche Strahlungskraft Netzwerke nach innen auf das politische, mediale und gesellschaftliche System haben können.

Johannes Scharf, der für seine polarisierenden Ansichten bekannt ist, offerierte dem Auditorium eine Zukunft der großen ethnischen Verschiebungen. So prognostizierte der momentan in Rumänien Geschichte studierende Autor diverser Bücher eine eher pessimistische Zukunft für die deutschen und westeuropäischen Völker. Seiner Ansicht nach ist es wahrscheinlich, dass sich Großgruppen europäischer Abstammung in Zukunft in Osteuropa konzentrieren könnten.

Das colloquiumartige Seminar führte zu fruchtbaren Diskussionen über die Zukunft Europas und diverser Ideen, die sich mit einer Art europäischen Nationalismus befassen. Dabei stand das geistige Erbe Dominique Venners im Mittelpunkt. Es scheint, als sei dieser Protagonist eine Persönlichkeit, mit denen sich von alten bis hin zu neuen Rechten alle identifizieren können. Neue Konstellationen dürfen hier also nicht ausgeschlossen werden.

[1] U.a. der California State University, der University of California und dem Juniata College in Pensylvania.

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